Hohenbocka

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Hohenbocka
Hohenbocka
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Hohenbocka hervorgehoben
Koordinaten: 51° 26′ N, 14° 0′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Oberspreewald-Lausitz
Amt: Ruhland
Höhe: 128 m ü. NHN
Fläche: 15,6 km²
Einwohner: 958 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 61 Einwohner je km²
Postleitzahl: 01945
Vorwahl: 035756
Kfz-Kennzeichen: OSL, CA, SFB
Gemeindeschlüssel: 12 0 66 132
Adresse der Amtsverwaltung: Rudolf-Breitscheid-Straße 4
01945 Ruhland
Webpräsenz: www.amt-ruhland.de/amtsgemeinden/hohenbocka
Bürgermeister: Roland Schmidt (Unabhängige Wählergemeinschaft Hohenbocka)
Lage der Gemeinde Hohenbocka im Landkreis Oberspreewald-Lausitz
Sachsen Cottbus Landkreis Dahme-Spreewald Landkreis Elbe-Elster Landkreis Spree-Neiße Landkreis Teltow-Fläming Altdöbern Bronkow Calau Frauendorf (Amt Ortrand) Großkmehlen Großräschen Grünewald Guteborn Hermsdorf (bei Ruhland) Hohenbocka Kroppen Lauchhammer Lindenau (Oberlausitz) Lübbenau/Spreewald Luckaitztal Neupetershain Neu-Seeland Ortrand Ruhland Schipkau Schwarzbach (Lausitz) Schwarzheide Senftenberg Tettau (Brandenburg) Vetschau/SpreewaldKarte
Über dieses Bild
Hohenbocka in einer Karte aus dem Jahr 1757

Hohenbocka (sorbisch Bukow) ist eine Gemeinde im Landkreis Oberspreewald-Lausitz im Süden des Landes Brandenburg und ist Teil des Amtes Ruhland.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde ist etwa 10 Kilometer südlich von Senftenberg gelegen. Sie befindet sich in der Oberlausitz. Hohenbocka ist die flächenmäßig größte Gemeinde im Amt Ruhland.

Hohenbocka liegt in der sogenannten Buck’schen Schweiz.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 1451 wurde Hohenbocka als Bugkow propr Ruhland von den Mönchen des Klosters Dobrilugk erstmals urkundlich erwähnt.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
1875 700
1890 700
1910 1 000
1925 1 164
1933 1 300
1939 1 538
1946 1 697
1950 1 630
1964 1 465
1971 1 435
Jahr Einwohner
1981 1 269
1985 1 181
1989 1 134
1990 1 098
1991 1 082
1992 1 076
1993 1 092
1994 1 098
1995 1 109
1996 1 113
Jahr Einwohner
1997 1 139
1998 1 165
1999 1 187
2000 1 210
2001 1 209
2002 1 195
2003 1 194
2004 1 191
2005 1 177
2006 1 161
Jahr Einwohner
2007 1 146
2008 1 127
2009 1 113
2010 1 098
2011 1 041
2012 1 022
2013 1 008
2014 965

Gebietsstand des jeweiligen Jahres[2][3], ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeindevertretung von Hohenbocka besteht aus 10 Gemeindevertretern und dem ehrenamtlichen Bürgermeister. Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 ergab folgende Sitzverteilung:[4]

  • Unabhängige Wählergemeinschaft Hohenbocka 10 Sitze

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Roland Schmidt (Unabhängige Wählergemeinschaft Hohenbocka) wurde in der Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014 mit 84,6 % der gültigen Stimmen für eine Amtszeit von fünf Jahren[5] gewählt.[6]

Sehenswürdigkeiten und Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Liste der Baudenkmale in Hohenbocka stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Denkmale.

Schloss Hohenbocka

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Dorfkirche Hohenbocka wurde Ende des 14. Jahrhunderts erbaut und verfügt über spätmittelalterliche Fresken.

Das große und das kleine Schloss Hohenbocka (mit großem Park) wurden 1897 bis 1909 erbaut. Das große Schloss weist eine Nutzfläche von 1200 Quadratmetern, das kleine von knapp 500 Quadratmetern auf. Außerdem gibt es noch ein Gärtnereigebäude und zwei Remisen. Die Gebäude dienten bis 1993 zur Unterbringung von schwerstbehinderten Kindern. Mit dem Ziel, das Schloss als Kinderheim bzw. für die Unterbringung drogenabhängiger Jugendlicher zu nutzen, ist von 1993 bis 1995 eine Grundsanierung, vor allem des Daches, der Fenster und der Fassade, vorgenommen worden. Trotz intensiver Bemühungen der Gemeinde, die bis zum Verkauf Besitzer des Schlosses war, ist es damals nicht gelungen, das Objekt wie vorgesehen zu nutzen. Heute (2016) befindet sich im Schloss ein Hotel.

Kirche und Schloss gehören zu den Baudenkmalen in Hohenbocka.

Der über 25 m hohe Aussichtsturm Buck’sche Schweiz steht ca. 1,5 km westlich des Ortes im Waldgebiet der Buck’schen Schweiz.

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hohenbockaer Karnevalsclub e. V.
  • SV Grün-Gelb Hohenbocka e. V.
  • Musikschule Fröhlich
  • Volkschor Hohenbocka e. V.
  • Lauf- und Radsportverein e. V.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Quarzsandwerk Hohenbocka wurde im Dezember 2006 bei einem Brand zerstört; mittlerweile ist es wieder errichtet und produziert Quarzsand.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hohenbocka ist über die Anschlussstelle Ruhland der A 13 BerlinDresden erreichbar. Der nächstgelegene Bahnhof ist der Bahnhof Hosena an der Bahnstrecke Węgliniec–Falkenberg/Elster. Im nahe gelegenen Schwarzheide befindet sich der Verkehrslandeplatz Schwarzheide-Schipkau der Kategorie II.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2015 (XLS-Datei; 83 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Oberspreewald-Lausitz. S. 18–21
  3. Bevölkerung im Land Brandenburg nach kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden 1991 bis 2014
  4. Ergebnis der Kommunalwahl am 25. Mai 2014
  5. § 73 des Brandenburgischen Kommunalwahlgesetzes
  6. Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hohenbocka – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien