Schweinheim (Bonn)

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Koordinaten: 50° 40′ 55″ N, 7° 8′ 23″ O

Schweinheim
Bundesstadt Bonn
Einwohner: 2968 (31. Dez. 2014)[1]
Eingemeindung: 1. August 1969
Postleitzahl: 53177
Vorwahl: 0228
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Lage des Ortsteils Schweinheim im Bonner Stadtbezirk Bad Godesberg

Schweinheim ist ein Ortsteil der Bundesstadt Bonn im Stadtbezirk Bad Godesberg. Am Rande des Kottenforsts gelegen hat er etwa 3.000 Einwohner.

Der Name Schweinheim stammt von der früher betriebenen Eichelmast, bei der Schweine in den Wäldern mit Eicheln gefüttert wurden.

Patron des Ortsteils Schweinheim ist der Heilige Sebastianus. Die zu seinen Ehren errichtete Pestkapelle erinnert zugleich an die letzte Pestepidemie im 17. Jahrhundert.

Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf der Viktorshöhe, im nördlichen Teil von Schweinheim, nach Gründung der Bundesrepublik Deutschland 1949 erster Amtssitz von Bundespräsident Theodor Heuss, befindet sich das Generalkonsulat der Russischen Föderation in den Gebäuden der ehemaligen sowjetischen Botschaft. Ebenfalls in Schweinheim befinden sich das Evangelische Waldkrankenhaus, das neurologische Rehabilitationszentrum Godeshöhe und das Kinderheim Godesheim. Das ehemalige Schloss Rheinblick, am Rande des Kerns des alten Schweinheim, beherbergt die Fortbildungsakademie der nordrhein-westfälischen Finanzverwaltung.

Mit der Johannes-Gutenberg-Schule und der Siebengebirgsschule befinden sich zwei von neun städtischen Förderschulen im Ortsteil Schweinheim.

Fortbildungsakademie der Finanzverwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen (FortAFin)
Pestkapelle

Zum regen Dorfleben von Schweinheim gehört der eigene, alle Jahre sehr liebevoll und anziehend gestaltete Karnevalszug. Schweinheim setzt sich im Karneval mit einer kuriosen Eigenart ab. Wie in Köln und Bonn „Alaaf“ oder Düsseldorf „Helau“ gerufen wird, lautet ein klassischer Narrenruf in Schweinheim „Schweinheim Wutz Wutz“.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bekannter Einwohner Schweinheims ist der aus Südtirol stammende und inzwischen als Rheinländer eingemeindete Kabarettist und Musiker Konrad Beikircher. Zudem lebt der ehemalige deutsche Botschafter und ZDF-Intendant Karl-Günther von Hase in Schweinheim. Erich Mende, ehemals Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland unter Ludwig Erhard, hat lange Jahre in Schweinheim gelebt.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Alfred Wiedemann: Geschichte Godesbergs und seiner Umgebung, Zweite vermehrte Auflage, Verlag des Amtes Godesberg, Bad Godesberg 1930, S. 289–291.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Schweinheim (Bonn) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerungsstatistik – Bevölkerung in Bonn – Stichtag: 31.12.2014, Bundesstadt Bonn, Statistikstelle, April 2015