The Weeknd

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The Weeknd, 2017

The Weeknd (* 16. Februar 1990 als Abel Makkonen Tesfaye in Toronto) ist ein kanadischer R&B-Musiker.[1]

Jugend und Privatleben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tesfaye ist äthiopischer Abstammung und wurde in Scarborough, dem östlichsten Bezirk Torontos geboren.[2] Er wuchs nach eigenen Angaben verschiedene musikalische Genres hörend auf, unter anderem Soul, Hip-Hop, Funk, Indie-Rock und Post-Punk. Da er ohne Vater aufwuchs und seine Mutter berufstätig war, zog ihn seine Großmutter bis zum Alter von fünf Jahren auf. Er spricht Amharisch, die äthiopische Amtssprache – es war die erste Sprache, die er erlernte.[3]

Nachdem er im Alter von 17 Jahren die High School abgebrochen hatte, kam er auf seinen Künstlernamen: „an einem Wochenende weggelaufen und nie wieder nach hause gekommen“ („left one weekend and never came home.“). Da jedoch eine kanadische Band bereits den Namen The Weekend trägt, hat er die Buchstabierweise modifiziert (‚The Weeknd‘).[3] Bis Herbst 2016 war er mit dem US-amerikanischen Model Bella Hadid liiert. Er war 2017 einige Monate mit der Sängerin und Schauspielerin Selena Gomez zusammen.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bekannt wurde er durch seine Zusammenarbeit mit dem ebenfalls aus Toronto stammenden Rapper Drake und seine Veröffentlichungen auf YouTube. Am 21. März 2011 veröffentlichte er das Mixtape House of Balloons auf seiner Webseite zum kostenlosen Download. Am 18. August 2011 erschien das Mixtape Thursday, und am 21. Dezember folgte das dritte Mixtape mit dem Titel Echoes of Silence. Am 13. November 2012 erschien die Kompilation Trilogy, welche die drei ersten Mixtapes und einige neue Lieder enthält. Sein Debütalbum Kiss Land erschien am 10. September 2013. In den USA konnte es in der ersten Woche 96.000 Exemplare absetzen und sich auf Platz 2 der Billboard 200 platzieren.[4]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: The Weeknd/Diskografie

Studioalben

Jahr Titel
Musiklabel
Chartplatzierungen Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US KanadaKanada CA
2013 Kiss Land
• Republic Records / XO
93
(1 Wo.)
62
(1 Wo.)
12
(2 Wo.)
2
(11 Wo.)
2 Gold
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 6. September 2013
Verkäufe: + 313.000
2015 Beauty Behind the Madness
• Republic Records / XO
7
(22 Wo.)
7 Gold
(4 Wo.)
4
(22 Wo.)
1 Platin
(91 Wo.)
1 3-fach-Platin
(… Wo.)
1 4-fach-Platin
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 28. August 2015
Verkäufe: + 1.877.500
2016 Starboy
• Republic Records / XO
10
(26 Wo.)
23 Platin
(9 Wo.)
5
(22 Wo.)
5 Gold
(51 Wo.)
1 Doppelplatin
(… Wo.)
1 3-fach-Platin
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. November 2016
Verkäufe: + 2.645.000

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2012: Serius XM Indie Awards – Urban Artist/Group or Duo of the Year
  • 2012: Stereogum Awards – Top 10 New Acts of 2011
  • 2014: Allan Slaight Award
  • 2015: American Music Awards - Favorite Male Artist - Soul/R&B
  • 2015: American Music Awards - Favorite Album - Soul/R&B
  • 2016: Oscarnominierung für Earned It aus dem Film Fifty Shades of Grey
  • 2016: Grammy Awards - Best R&B Performance
  • 2016: Grammy Awards - Best Urban Contemporary Album
  • 2016: JUNO Awards - Album of the Year
  • 2016: JUNO Awards - Single of the Year
  • 2016: JUNO Awards - Artist of the Year
  • 2016: JUNO Awards - Songwriter of the Year
  • 2016: JUNO Awards - R&B/Soul Recording of the Year

Für eine Übersicht aller enthaltenen Gold- und Platinauszeichnungen siehe The Weeknd/Auszeichnungen für Musikverkäufe.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Sex, Drugs and R&B: Inside the Weeknd's Dark Twisted Fantasy, Josh Eells, Rolling Stone, 21. Oktober 2015
  2. Daily Disc: The Weeknd’s ‘Echoes Of Silence’. 23. Dezember 2011. Abgerufen am 11. April 2015.
  3. a b The Weeknd Reveals How He Got His Name… And Where The ‘E’ Went. 13. September 2013. Abgerufen am 11. April 2015.
  4. Keith Urban Edges the Weeknd for No. 1 Debut on Billboard 200. 18. September 2013. Abgerufen am 11. April 2015.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: The Weeknd – Sammlung von Bildern