The Weeknd

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Abel Tesfaye auf dem OVO fest

Abel Makkonen Tesfaye[1] (* 16. Februar 1990 in Toronto, Ontario) ist ein unter seinem Künstlernamen The Weeknd bekannter kanadischer R&B-Musiker.

Früheres Leben[Bearbeiten]

Tesfaye wurde in Scarborough geboren und ist äthiopischer Abstammung.[2] Er wuchs nach eigenen Angaben verschiedene musikalische Genres hörend auf, unter anderem Soul, Hip-Hop, Funk, Indie Rock und Post Punk. Da er ohne Vater aufwuchs und die Mutter berufstätig war, zog ihn seine Großmutter bis zum Alter von fünf Jahren auf. Somit spricht er fließend amharisch – es war die erste Sprache, die er erlernte.[3]

Nachdem er im Alter von 17 Jahren, gemeinsam mit einem heutigen Mitglied seiner Crew, die High School abgebrochen hat, kam er schließlich auf seinen Künstlernamen; „an einem Wochenende weggelaufen und nie wieder erschienen“ („left one weekend and never came home.“). Da jedoch eine kanadische Band bereits den Namen The Weekend trägt, hat er die Buchstabierweise modifiziert (‚The Weeknd‘).[3]

Werdegang[Bearbeiten]

Bekannt wurde er durch seine Zusammenarbeit mit dem ebenfalls aus Toronto stammenden Rapper Drake und seine Veröffentlichungen auf YouTube. Am 21. März 2011 veröffentlichte er das Mixtape House of Balloons auf seiner Webseite zum kostenlosen Download. Am 18. August 2011 erschien das Mixtape Thursday und am 21. Dezember folgte das dritte Mixtape mit dem Titel Echoes of Silence. Alle drei Veröffentlichungen erhielten überwiegend positive Kritiken.

Am 13. November 2012 erschien die Kompilation Trilogy, welches die drei ersten Mixtapes und einige neue Lieder enthält.

Sein Debütalbum Kiss Land erschien am 10. September 2013. In den USA konnte es in der ersten Woche 96.000 Exemplare absetzen und sich auf #2 der Billboard 200 platzieren.[4]

Diskografie[Bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[5] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US KanadaKanada CA
2013 Kiss Land 93
(1 Wo.)
62
(1 Wo.)
12
(2 Wo.)
2
(11 Wo.)
2 Gold
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 10. September 2013[6]
2015 Beauty Behind the Madness 7
(9 Wo.)
7 Gold
(4 Wo.)
4
(… Wo.)
1 Gold
(… Wo.)
1 Doppelplatin
(… Wo.)
1
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 28. August 2015

Kompilationen[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[5] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US KanadaKanada CA
2012 Trilogy 90
(1 Wo.)
58
(1 Wo.)
37 Silber
(7 Wo.)
4 Platin
(… Wo.)
5 Doppelplatin
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 13. November 2012
Verkäufe US: + 300.000
Nummer-eins-Alben 1 1 1
Alben in den Top-10 1 1 1 1 3 3
Alben in den Charts 3 1 3 3 3 3

Mixtapes[Bearbeiten]

  • 2011: House of Balloons
  • 2011: Thursday
  • 2011: Echoes of Silence

Singles[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[5] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US KanadaKanada CA
2012 Wicked Games
Trilogy
53 Doppelplatin
(20 Wo.)
43 Gold
(17 Wo.)
Erstveröffentlichung: 22. Oktober 2012
2014 Wanderlust
Kiss Land
45
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: 31. März 2014
Often
Beauty Behind the Madness
65
(3 Wo.)
59 Doppelplatin
(20 Wo.)
69 Gold
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: 31. Juli 2014
Earned It
Fifty Shades of Grey (O.S.T.)
17
(24 Wo.)
21
(20 Wo.)
7
(38 Wo.)
4 Platin
(42 Wo.)
3 5-fach-Platin
(43 Wo.)
8 Doppelplatin
(29 Wo.)
Erstveröffentlichung: 23. Dezember 2014
2015 The Hills
Beauty Behind the Madness
10
(… Wo.)
31
(… Wo.)
23
(… Wo.)
3 Platin
(… Wo.)
1 7-fach-Platin
(… Wo.)
1 3-fach-Platin
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 27. Mai 2015
(Remix featuring Eminem / Nicki Minaj)
Can’t Feel My Face
Beauty Behind the Madness
14
(… Wo.)
14
(… Wo.)
8
(… Wo.)
3 Platin
(… Wo.)
1 5-fach-Platin
(… Wo.)
1
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 8. Juni 2015
In the Night
Beauty Behind the Madness
74
(… Wo.)
48
(… Wo.)
12
(… Wo.)
12 Gold
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 17. November 2015
Folgende Lieder erschienen nicht als Single, wurden aber durch das Album zum Download bereitgestellt und konnten somit eine Platzierung erlangen:
2015 Where You Belong
Fifty Shades of Grey (O.S.T.)
64
(3 Wo.)
95
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 10. Februar 2015
Real Life
Beauty Behind the Madness
72
(2 Wo.)
62
(2 Wo.)
69
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 28. August 2015
Tell Your Friends
Beauty Behind the Madness
74
(2 Wo.)
54
(3 Wo.)
44
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 28. August 2015
Prisoner
Beauty Behind the Madness
78
(1 Wo.)
47
(3 Wo.)
51
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 28. August 2015
(feat. Lana Del Rey)
Acquainted
Beauty Behind the Madness
90
(1 Wo.)
60
(… Wo.)
79
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 28. August 2015
Losers
Beauty Behind the Madness
91
(1 Wo.)
85
(1 Wo.)
88
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 28. August 2015
(feat. Labrinth)
Dark Times
Beauty Behind the Madness
92
(2 Wo.)
91
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 28. August 2015
(feat. Ed Sheeran)
Shameless
Beauty Behind the Madness
79
(2 Wo.)
100
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 28. August 2015

Als Gastmusiker[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[5] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US KanadaKanada CA
2012 Crew Love
Take Care
37
(6 Wo.)
80
(20 Wo.)
80
(9 Wo.)
Erstveröffentlichung: 30. Juli 2012
(mit Drake)
Remember You
O.N.I.F.C.
63 Gold
(16 Wo.)
Erstveröffentlichung: 24. September 2012
(mit Wiz Khalifa)
2013 Elastic Heart
Die Tribute von Panem – Catching Fire (O.S.T.)
12
(31 Wo.)
61
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 1. Oktober 2013
(mit Sia und Diplo) ; (2015 Soloversion Sias)
2014 Love Me Harder
My Everything
35
(21 Wo.)
29
(11 Wo.)
40
(21 Wo.)
48 Silber
(17 Wo.)
7 Platin
(22 Wo.)
10 Platin
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: 30. September 2014
(mit Ariana Grande)
Nummer-eins-Singles 2 2
Singles in den Top-10 1 2 3 4 4
Singles in den Charts 4 4 6 15 17 15

Weitere Singles und EPs[Bearbeiten]

  • 2012: Twenty Eight (Universal Republic)
  • 2012: The Zone (Universal Republic)
  • 2013: Nomads (Ricky Hil feat. The Weeknd; Virginia, USA)
  • 2013: One of Those Nights (mit Juicy J)
  • 2013: Kiss Land (Universal Republic)
  • 2013: Belong to the World
  • 2013: Live For (feat. Drake)
  • 2013: Pretty
  • 2014: "Drunk In Love (Remix)" (mit Beyoncé feat. Kanye West & Jay Z)

Auszeichnungen für Musikverkäufe[Bearbeiten]

Land Silver.png Silber Gold record icon.svg Gold Platinum.png Platin Quellen
KanadaKanada Kanada 0 4 8 musiccanada.com
OsterreichÖsterreich Österreich 0 1 0 ifpi.at
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 0 1 25 riaa.com
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich 2 1 3 bpi.co.uk
Insgesamt 2 7 36

Künstlerauszeichnungen[Bearbeiten]

  • 2012: Serius XM Indie Awards – Urban Artist/Group or Duo of the Year
  • 2012: Stereogum Awards – Top 10 New Acts of 2011
  • 2014: Allan Slaight Award
  • 2016: Oscarnominierung für Earned It aus dem Film Fifty Shades of Grey

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: The Weeknd – Sammlung von Bildern

Quellen[Bearbeiten]

  1. Sex, Drugs and R&B: Inside the Weeknd's Dark Twisted Fantasy, Josh Eells, Rolling Stone, 21. Oktober 2015
  2. Daily Disc: The Weeknd’s ‘Echoes Of Silence’. 23. Dezember 2011. Abgerufen am 11. April 2015.
  3. a b The Weeknd Reveals How He Got His Name… And Where The ‘E’ Went. 13. September 2013. Abgerufen am 11. April 2015.
  4. Keith Urban Edges the Weeknd for No. 1 Debut on Billboard 200. 18. September 2013. Abgerufen am 11. April 2015.
  5. a b c d Chartquellen: DE AT CH UK US CA
  6. The Weeknd to release Kiss Land on September 10th, reveals artwork. 22. Juli 2013. Abgerufen am 11. April 2015.