The Weeknd

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
The Weeknd bei dem Bumbershoot 2015

Abel Makkonen Tesfaye[1] (* 16. Februar 1990 in Toronto, Ontario) ist ein unter seinem Künstlernamen The Weeknd bekannter kanadischer R&B-Musiker.

Früheres Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tesfaye wurde in Scarborough, dem östlichsten Bezirk Torontos, geboren und ist äthiopischer Abstammung.[2] Er wuchs nach eigenen Angaben verschiedene musikalische Genres hörend auf, unter anderem Soul, Hip-Hop, Funk, Indie-Rock und Post-Punk. Da er ohne Vater aufwuchs und seine Mutter berufstätig war, zog ihn seine Großmutter bis zum Alter von fünf Jahren auf. Er spricht Amharisch, die äthiopische Amtssprache, fließend – es war die erste Sprache, die er erlernte.[3]

Nachdem er im Alter von 17 Jahren, gemeinsam mit einem heutigen Mitglied seiner Crew, die High School abgebrochen hat, kam er schließlich auf seinen Künstlernamen; „an einem Wochenende weggelaufen und nie wieder nach hause gekommen“ („left one weekend and never came home.“). Da jedoch eine kanadische Band bereits den Namen The Weekend trägt, hat er die Buchstabierweise modifiziert (‚The Weeknd‘).[3] Bis Herbst 2016 war er mit dem US-amerikanischen Model Bella Hadid liiert.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bekannt wurde er durch seine Zusammenarbeit mit dem ebenfalls aus Toronto stammenden Rapper Drake und seine Veröffentlichungen auf YouTube. Am 21. März 2011 veröffentlichte er das Mixtape House of Balloons auf seiner Webseite zum kostenlosen Download. Am 18. August 2011 erschien das Mixtape Thursday und am 21. Dezember folgte das dritte Mixtape mit dem Titel Echoes of Silence. Alle drei Veröffentlichungen erhielten fast nur positive Kritiken.

Am 13. November 2012 erschien die Kompilation Trilogy, welches die drei ersten Mixtapes und einige neue Lieder enthält.

Sein Debütalbum Kiss Land erschien am 10. September 2013. In den USA konnte es in der ersten Woche 96.000 Exemplare absetzen und sich auf #2 der Billboard 200 platzieren.[4]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[5] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US KanadaKanada CA
2013 Kiss Land 93
(1 Wo.)
62
(1 Wo.)
12
(2 Wo.)
2
(11 Wo.)
2 Gold
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 10. September 2013[6]
2015 Beauty Behind the Madness 7
(22 Wo.)
7 Gold
(4 Wo.)
4
(22 Wo.)
1 Platin
(… Wo.)
1 3-fach-Platin
(… Wo.)
1 Doppelplatin
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 28. August 2015
2016 Starboy 10
(… Wo.)
23
(… Wo.)
5
(… Wo.)
5 Gold
(… Wo.)
1
(… Wo.)
1 Platin
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. November 2016

Kompilationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[5] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US KanadaKanada CA
2012 Trilogy 90
(1 Wo.)
58
(1 Wo.)
37 Gold
(7 Wo.)
4 Doppelplatin
(… Wo.)
5 Doppelplatin
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 13. November 2012
Verkäufe US: + 300.000
Nummer-eins-Alben 1 2 2
Alben in den Top 10 2 1 2 2 4 4
Alben in den Charts 4 2 4 4 4 4

Mixtapes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2011: House of Balloons
  • 2011: Thursday
  • 2011: Echoes of Silence

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[5] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US KanadaKanada CA
2012 Wicked Games
Trilogy
53 Doppelplatin
(20 Wo.)
43 Gold
(17 Wo.)
Erstveröffentlichung: 22. Oktober 2012
2014 Wanderlust
Kiss Land
45
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: 31. März 2014
Often
Beauty Behind the Madness
65 Silber
(3 Wo.)
59 3-fach-Platin
(20 Wo.)
69 Gold
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: 31. Juli 2014
Earned It
Fifty Shades of Grey (O.S.T.)
17
(24 Wo.)
21
(20 Wo.)
7
(38 Wo.)
4 Platin
(42 Wo.)
3 5-fach-Platin
(43 Wo.)
8 Doppelplatin
(29 Wo.)
Erstveröffentlichung: 23. Dezember 2014
2015 The Hills
Beauty Behind the Madness
10
(50 Wo.)
31
(34 Wo.)
23
(34 Wo.)
3 Platin
(57 Wo.)
1 7-fach-Platin
(48 Wo.)
1 3-fach-Platin
(48 Wo.)
Erstveröffentlichung: 27. Mai 2015
(Remix feat. Eminem / Nicki Minaj)
Can’t Feel My Face
Beauty Behind the Madness
14
(41 Wo.)
14
(35 Wo.)
8
(39 Wo.)
3 Doppelplatin
(54 Wo.)
1 6-fach-Platin
(41 Wo.)
1
(47 Wo.)
Erstveröffentlichung: 8. Juni 2015
In the Night
Beauty Behind the Madness
72
(9 Wo.)
67
(5 Wo.)
48 Silber
(11 Wo.)
12 Platin
(20 Wo.)
12 Platin
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: 17. November 2015
Acquainted
Beauty Behind the Madness
90
(1 Wo.)
60 Platin
(18 Wo.)
79
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 17. November 2015
2016 Starboy
Starboy
3 Gold
(… Wo.)
8
(… Wo.)
2
(… Wo.)
2 Platin
(… Wo.)
1 Doppelplatin
(… Wo.)
1 3-fach-Platin
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 22. September 2016
(feat. Daft Punk)
I Feel It Coming
Starboy
29
(… Wo.)
25
(… Wo.)
7
(… Wo.)
9 Silber
(… Wo.)
9
(… Wo.)
11
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 24. November 2016
(feat. Daft Punk)
Folgende Lieder erschienen nicht als Single, wurden aber durch das Album zum Download bereitgestellt und konnten somit eine Platzierung erlangen:
2015 Where You Belong
Fifty Shades of Grey (O.S.T.)
64
(3 Wo.)
95
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 10. Februar 2015
Real Life
Beauty Behind the Madness
72
(2 Wo.)
62
(2 Wo.)
69
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 28. August 2015
Tell Your Friends
Beauty Behind the Madness
74
(2 Wo.)
54
(3 Wo.)
44
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 28. August 2015
Prisoner
Beauty Behind the Madness
78
(1 Wo.)
47
(3 Wo.)
51
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 28. August 2015
(feat. Lana Del Rey)
Losers
Beauty Behind the Madness
91
(1 Wo.)
85
(1 Wo.)
88
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 28. August 2015
(feat. Labrinth)
Dark Times
Beauty Behind the Madness
92
(2 Wo.)
91
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 28. August 2015
(feat. Ed Sheeran)
Shameless
Beauty Behind the Madness
79
(2 Wo.)
100
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 28. August 2015
2016 False Alarm
Starboy
85
(1 Wo.)
51
(2 Wo.)
55
(4 Wo.)
33
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 30. September 2016
Party Monster
Starboy
34
(4 Wo.)
40
(2 Wo.)
21
(… Wo.)
17
(5 Wo.)
16
(… Wo.)
8
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 18. November 2016
Sidewalks
Starboy
89
(1 Wo.)
67
(1 Wo.)
30
(2 Wo.)
27
(4 Wo.)
14
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. November 2016
(feat. Kendrick Lamar)
Rockin’
Starboy
60
(1 Wo.)
26
(3 Wo.)
44
(2 Wo.)
25
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. November 2016
Reminder
Starboy
93
(1 Wo.)
39
(2 Wo.)
31
(4 Wo.)
19
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. November 2016
Six Feet Under
Starboy
98
(1 Wo.)
43
(2 Wo.)
34
(4 Wo.)
20
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. November 2016
Secrets
Starboy
47
(2 Wo.)
47
(2 Wo.)
27
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. November 2016
A Lonely Night
Starboy
53
(1 Wo.)
69
(1 Wo.)
40
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. November 2016
True Colors
Starboy
55
(1 Wo.)
48
(2 Wo.)
32
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. November 2016
Love to Lay
Starboy
68
(1 Wo.)
71
(1 Wo.)
45
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. November 2016
Stargirl Interlude
Starboy
73
(1 Wo.)
61
(1 Wo.)
51
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. November 2016
(feat. Lana Del Rey)
Die for You
Starboy
74
(1 Wo.)
43
(3 Wo.)
35
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. November 2016
All I Know
Starboy
76
(1 Wo.)
46
(2 Wo.)
38
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. November 2016
(feat. Future)
Attention
Starboy
78
(1 Wo.)
67
(2 Wo.)
43
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. November 2016
Ordinary Life
Starboy
79
(1 Wo.)
72
(2 Wo.)
50
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. November 2016
Nothing Without You
Starboy
81
(1 Wo.)
68
(1 Wo.)
46
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. November 2016

Als Gastmusiker[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[5] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US KanadaKanada CA
2012 Crew Love
Take Care
37 Silber
(6 Wo.)
80
(20 Wo.)
80
(9 Wo.)
Erstveröffentlichung: 30. Juli 2012
(Drake featuring The Weeknd)
Remember You
O.N.I.F.C.
63 Platin
(16 Wo.)
Erstveröffentlichung: 24. September 2012
(Wiz Khalifa featuring The Weeknd)
2013 Elastic Heart
Die Tribute von Panem – Catching Fire (O.S.T.)
12
(31 Wo.)
61
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 1. Oktober 2013
(Sia featuring Diplo & The Weeknd); (2015 Soloversion Sias)
2014 Love Me Harder
My Everything
35
(21 Wo.)
29
(11 Wo.)
40
(21 Wo.)
48 Silber
(17 Wo.)
7 3-fach-Platin
(22 Wo.)
10 Platin
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: 30. September 2014
(Ariana Grande featuring The Weeknd)
2015 Might Not
Up For Days
68 Gold
(17 Wo.)
Gold Erstveröffentlichung: 18. Dezember 2015
(Belly featuring The Weeknd)
2016 Low Life
EVOL
72
(1 Wo.)
18 Doppelplatin
(35 Wo.)
25
(24 Wo.)
Erstveröffentlichung: 6. Februar 2016
(Future featuring The Weeknd)
FML
The Life of Pablo
84
(1 Wo.)
84
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 14. Februar 2016
(Kanye West featuring The Weeknd)
6 Inch
Lemonade
71
(1 Wo.)
35
(2 Wo.)
18
(3 Wo.)
31
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 23. April 2016
(Beyoncé featuring The Weeknd)
Nummer-eins-Singles 3 3
Singles in den Top 10 2 1 4 5 6 6
Singles in den Charts 9 8 11 35 39 35

Weitere Singles und EPs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2012: Twenty Eight (Universal Republic)
  • 2012: The Zone (Universal Republic)
  • 2013: Nomads (Ricky Hil feat. The Weeknd; Virginia, USA)
  • 2013: One of Those Nights (mit Juicy J)
  • 2013: Kiss Land (Universal Republic)
  • 2013: Belong to the World
  • 2013: Live For (feat. Drake)
  • 2013: Pretty
  • 2014: Drunk in Love (Remix) (mit Beyoncé & Jay Z)

Auszeichnungen für Musikverkäufe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Land Silver disc icon.png Silber Gold record icon.svg Gold Platinum disc icon.png Platin Diamond disc icon.png Diamant Quellen
AustralienAustralien Australien 0 2 15 0 aria.com.au
BelgienBelgien Belgien 0 3 2 0 ultratop.be
BrasilienBrasilien Brasilien 0 1 0 0 abpd.org.br
DanemarkDänemark Dänemark 0 5 9 0 ifpi.dk
DeutschlandDeutschland Deutschland 0 1 0 0 musikindustrie.de
FrankreichFrankreich Frankreich 0 4 1 0 snepmusique.com
ItalienItalien Italien 0 1 9 0 fimi.it
KanadaKanada Kanada 0 4 15 0 musiccanada.com
MexikoMexiko Mexiko 0 6 4 1 amprofon.com.mx
NeuseelandNeuseeland Neuseeland 0 2 8 0 nztop40.co.nz
NorwegenNorwegen Norwegen 0 4 11 0 ifpi.no
OsterreichÖsterreich Österreich 0 1 0 0 ifpi.at
PolenPolen Polen 0 0 9 0 bestsellery.zpav.pl
SchwedenSchweden Schweden 0 0 23 0 sverigetopplistan.se
SpanienSpanien Spanien 0 2 3 0 elportaldelmusicas.es
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich 5 2 6 0 bpi.co.uk
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 0 1 38 0 riaa.com
Insgesamt 5 39 153 1

Künstlerauszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2012: Serius XM Indie Awards – Urban Artist/Group or Duo of the Year
  • 2012: Stereogum Awards – Top 10 New Acts of 2011
  • 2014: Allan Slaight Award
  • 2015: American Music Awards - Favorite Male Artist - Soul/R&B
  • 2015: American Music Awards - Favorite Album - Soul/R&B
  • 2016: Oscarnominierung für Earned It aus dem Film Fifty Shades of Grey
  • 2016: Grammy Awards - Best R&B Performance
  • 2016: Grammy Awards - Best Urban Contemporary Album
  • 2016: JUNO Awards - Album of the Year
  • 2016: JUNO Awards - Single of the Year
  • 2016: JUNO Awards - Artist of the Year
  • 2016: JUNO Awards - Songwriter of the Year
  • 2016: JUNO Awards - R&B/Soul Recording of the Year

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Sex, Drugs and R&B: Inside the Weeknd's Dark Twisted Fantasy, Josh Eells, Rolling Stone, 21. Oktober 2015
  2. Daily Disc: The Weeknd’s ‘Echoes Of Silence’. 23. Dezember 2011. Abgerufen am 11. April 2015.
  3. a b The Weeknd Reveals How He Got His Name… And Where The ‘E’ Went. 13. September 2013. Abgerufen am 11. April 2015.
  4. Keith Urban Edges the Weeknd for No. 1 Debut on Billboard 200. 18. September 2013. Abgerufen am 11. April 2015.
  5. a b c d Chartquellen: DE AT CH UK US CA
  6. The Weeknd to release Kiss Land on September 10th, reveals artwork. 22. Juli 2013. Abgerufen am 11. April 2015.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: The Weeknd – Sammlung von Bildern