Tonnerre

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zur weiteren Bedeutung siehe Clermont-Tonnerre.
Tonnerre
Wappen von Tonnerre
Tonnerre (Frankreich)
Tonnerre
Region Bourgogne-Franche-Comté
Département Yonne
Arrondissement Avallon
Kanton Tonnerre
Gemeindeverband Communauté de communes Le Tonnerrois en Bourgogne
Koordinaten 47° 51′ N, 3° 58′ OKoordinaten: 47° 51′ N, 3° 58′ O
Höhe 129–323 m
Fläche 58,27 km²
Einwohner 4.759 (1. Januar 2014)
Bevölkerungsdichte 82 Einw./km²
Postleitzahl 89700
INSEE-Code
Website www.tonnerre.fr

Hôtel de Ville de Tonnerre

Tonnerre ist eine französische Gemeinde mit 4759 Einwohnern (Stand 1. Januar 2014) im Norden der Region Bourgogne-Franche-Comté, Département Yonne. Sie gehört dem Gemeindeverband Communauté de communes Le Tonnerrois en Bourgogne an.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt liegt etwa 35 km östlich von der Départementshauptstadt Auxerre. Der Ort liegt am Armançon und am Canal de Bourgogne (deutsch: Burgund-Kanal) und an der Bahnstrecke Paris–Marseille. Ein kleiner Hafen, der fast ausschließlich von Hausbooten genutzt wird, liegt am Kanal.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Margarete von Burgund gründete 1293 ein Hospiz für Kranke und Arme, das Hôpital Notre-Dame des Fontenilles, es diente später als Vorbild für das Hôtel-Dieu in Beaune.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgenden Gebäude der Gemeinde Gratot werden vom französischen Kulturministerium (Ministère de la Culture) als historische Denkmale (Monument historique) geführt:

  • Hôtel-Dieu, mittelalterliches Krankenhaus aus dem 13. Jahrhundert. Der ehemalige Krankensaal mit einem hölzernen Tonnengewölbe hat eine Länge von 91 Meter. Heute finden im Saal wechselnde Ausstellungen statt.[1]
  • Hôtel d'Uzès, Stadthaus aus dem 16. Jahrhundert. Heute befindet sich in dem Gebäude ein Geldinstitut.[2]
  • Die Karstquelle Fosse Dionne, unterhalb der Kirche Sankt-Pierre ist nach der keltischen Quellgöttin Divona benannt, der sie geweiht war. Ab dem 18. Jahrhundert diente die Quelle als Waschplatz; dazu wurde um sie herum ein Waschhaus gebaut aus dem 16. Jahrhundert.[3]
  • Kirche Saint-Pierre aus dem 16. Jahrhundert.[4]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tonnerre unterhält Städtepartnerschaften zur rheinland-pfälzischen Stadt Montabaur (Deutschland), zur irischen Stadt Nenagh und zur tschechischen Stadt Dobříš.[5]

In Tonnerre geboren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Tonnerre (Yonne) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hôtel Dieu de Tonnerre in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)
  2. Hôtel d'Uzès in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)
  3. Fosse Dionne in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)
  4. Kirche Saint-Pierre in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)
  5. Website Tonnerre