SV Henstedt-Ulzburg

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SV Henstedt-Ulzburg
SV Henstedt Ulzburg
Name Sportverein Henstedt-
Ulzburg e.V.
Vereinsfarben grün, blau, rot, weiß
Gegründet 2009
Gründungsort Henstedt-Ulzburg
Vereinssitz Lindenstraße 93
24558 Henstedt-Ulzburg
Mitglieder 5.366
Abteilungen 23
Vorsitzender Carsten Schittkowski
Homepage www.sv-hu.de

Der SV Henstedt-Ulzburg e.V. (kurz SVHU) ist ein 2009 entstandener[1] Sportverein aus Henstedt-Ulzburg.

Es handelt sich um einen Zusammenschluss der drei Stammvereine SV Henstedt-Rhen, FC Union Ulzburg und MTV Henstedt. Mit rund 5.350 Mitgliedern[2] ist der SVHU nach dem Kieler MTV der zweitgrößte Sportverein Schleswig-Holsteins. Neben den Sportarten Fußball, Handball, Tennis, Tischtennis und Leichtathletik bietet er auch therapeutisch-begleitende Sportaktivitäten wie eine ambulante Herzgruppe und Gymnastik an. Allein 2.500 Turner machen diese Sparte zur größten im Lande.

Handball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

SV Henstedt-Ulzburg
Logo
Voller Name Sport-Verein Henstedt-Ulzburg e.V.
Abkürzung(en) SV-HU
Spitzname(n) Frogs
Gegründet 2010 (Handball)
Vereinsfarben schwarz/rot/blau
Halle SZ Maurepasstraße
Plätze 800
Trainer
Liga 2. Handball-Bundesliga
2015/16
Rang 21. Platz
DHB-Pokal 1. Runde
Website http://www.svhu-frogs.de/
Heim
Auswärts


Erste Herren-Mannschaft (2010)

Bereits vor der Gründung des SV Henstedt-Ulzburg bildeten die drei Stammvereine eine Handballspielgemeinschaft. Sowohl die Herren als auch die Damen (in der 2012 aufgelösten Spielgemeinschaft Handballfrauen Henstedt-Ulzburg/Kisdorf) der Sparte gehörten zu den Gründungsmitgliedern der 2010 eingeführten 3. Handball-Liga.

Die Herrenmannschaft setzte sich als Meister der Oberliga Schleswig-Holstein gegen den Hamburger Meister (SG Hamburg Nord) in den Play-Off-Spielen am 8. und 15. Mai 2010 mit zwei Siegen durch und qualifizierte sich für die erste Spielzeit der 3. Liga; sie nahm am Spielbetrieb der Staffel Nord teil. Der Aufsteiger beendete die Saison auf Platz drei. In der Saison 2011/2012 wurde die Mannschaft Meister in der 3. Liga Nord und schaffte den Aufstieg in die 2. Handball-Bundesliga. In der folgenden Saison verpasste die Mannschaft knapp den Klassenerhalt und kehrte wieder in die 3. Liga zurück. Die nächste Saison schloss der SVHU als Meister der 3. Liga ab und kehrte somit wieder in die 2. Liga zurück, wo er sich bisher gehalten hat.

Cheftrainer der 1. Herren war von 2010 bis 2014 Tobias Skerka. Von 2014 bis 2016 hatte das gleichberechtigte Trainergespann Amen Gafsi und Matthias Karbowski den Posten inne[3][4].

Der Lizenzantrag für die 2. Bundesliga zur Saison 2016/17 wurde zurückgezogen, so dass der Henstedt-Ulzburg als erster Absteiger feststand[5]. Ab der Saison 2016/17 tritt die Mannschaft als Spielgemeinschaft HSG Norderstedt/Henstedt-Ulzburg an[6].

Saisonbilanzen (Herren) ab 2010/11[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Spielklasse Platz Sp S U N Tore Diff. Punkte
2010/2011 3. Liga Nord 03 28 20 02 06 0906:0810 +96 42:14
2011/2012 3. Liga Nord 01 30 24 02 04 1027:0827 +200 50:10
2012/2013 2. Bundesliga 18 36 09 04 23 0960:1034 -74 22:50
2013/2014 3. Liga Nord 01 30 25 01 04 1001:0805 +196 51:09
2014/2015 2. Bundesliga 14 38 15 02 21 0992:1041 -49 32:44
2015/2016 2. Bundesliga 21 40 09 01 30 1023:1159 -136 19:61
Aufstieg
Abstieg

Kader 2015/16[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nummer Name Position Geburtsjahr Nation seit
01 Justin Rundt TW 1994 DeutscherDeutscher 2014
12 Jan Peveling TW 1987 DeutscherDeutscher 2012
16 Timo Schmidt TW 1995 DeutscherDeutscher eigene Jugend
02 Max Dammertz RM 1996 DeutscherDeutscher
03 Florian Bitterlich RM/RL 1984 DeutscherDeutscher 2009
04 Arnd Sasse LA 1996 DeutscherDeutscher
05 Malte Schoeps LA 1996 DeutscherDeutscher
06 Torben Kahnert RL 1997 DeutscherDeutscher
07 Nico Kibat RM 1980 DeutscherDeutscher 2012
08 Tim Rohwedder KM 1997 DeutscherDeutscher
09 Daniel Eggert RR 1988 DäneDäne 2014
10 Lasse Fink RM 1997 DeutscherDeutscher
14 Julian Lauenroth RA 1992 DeutscherDeutscher 2011
15 Tim Völzke RM/RL 1989 DeutscherDeutscher 2010
18 Tim Stefan RL/RM 1995 DeutscherDeutscher 2014
19 Thilo Lange RA 1997 DeutscherDeutscher
20 Robert Schulze LA 1991 DeutscherDeutscher 2014
21 Tim-Oliver Brauer KM 1992 DeutscherDeutscher 2016
22 Jens Thöneböhn LA 1986 DeutscherDeutscher 1995
23 Karl Saint-Prix KM 1992 FranzoseFranzose 2015
77 Hamza Kablouti RM 1994 TunesierTunesier 2015
85 Martin Laursen KM 1995 DäneDäne 2014
Trainer Amen Gafsi

Matthias Karbowski

1979

1983

TunesierTunesier
DeutscherDeutscher
2014

2014

Bekannte ehemalige Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saisonbilanzen (Damen) seit 2010/2011[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Spielklasse Platz Sp S U N Tore Diff. Punkte
2010/2011 3. Liga Nord 09 26 11 02 13 0690:0744 -54 24:28
2011/2012 3. Liga Nord 09 26 10 00 16 0712:0759 -47 20:32
2012/2013 3. Liga Ost 04 24 14 01 09 0602:0571 +31 29:19
2013/2014 3. Liga Ost 06 26 15 00 11 0739:0637 +102 30:22
2014/2015 3. Liga Nord 07 26 11 02 13 0667:0702 -35 24:28
2015/2016 3. Liga Nord 02 22 15 05 02 0587:0507 +80 35:09

Bekannte ehemalige Spielerinnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jugend[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unter Trainer Mannhard Bech erreichte die weiblichen B-Jugend 2015 den 3. Platz in der Deutschen Meisterschaft.[7]

Fußball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Männer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erfolgreichste Abteilung des 1963 gegründeten SV Henstedt-Rhen (des jüngsten der drei Vorläufervereine) waren die Fußballer und deren größter Erfolg der Aufstieg in die Oberliga Nord im Jahr 2006. In der Saison 2006/07 kamen sie zwar nur auf Platz 16, stiegen aber nicht ab, da einige besserplatzierte Mannschaften keine Lizenz erhielten. Erst im folgenden Jahr mussten sie zurück in die Schleswig-Holstein-Liga, aus der sie 2013 wiederum abstiegen. Ein Jahr später gelang als Vizemeister der direkte Wiederaufstieg, da der FC Reher/Puls als Spielgemeinschaft nicht aufstiegsberechtigt war. Im Jahre 2016 stieg der SVHU wieder in die Verbandsliga ab.

Die Reserve spielte zuletzt in der Verbandsliga, die ehemalige 1. Mannschaft von Union Ulzburg in der Kreisliga Segeberg, so dass die Fußballer des neuen Vereins in allen drei höchsten schleswig-holsteinischen Spielklassen vertreten waren und sind.

Frauen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Fußballerinnen des SV Henstedt-Ulzburg stiegen im Jahre 2013 in die drittklassige Regionalliga Nord auf. In der Saison 2014/ 2015 standen die Frauen des SV-Henstedt-Ulzburg zwei Spieltage vor Saisonende als Meister der Regionalliga Nord fest und stiegen somit in die 2. Bundesliga 2015/16 auf.[8] Die zweite Mannschaft spielt zurzeit in der Verbandsliga Süd.

Stadion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heimspiele werden normalerweise in der Sportanlage an der Alsterquelle/im Schäferkampsweg, auf dem Kunstrasenplatz an der Grundschule Rhen oder im Beckersbergstadion in der Jahnstraße ausgetragen.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Meister der Verbandsliga Schleswig-Holstein der Saison 2005/2006
  • Hallenfußball-Landesmeister 2007

Bekannte Spieler und Spielerinnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tennis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben den Sparten Fußball und Handball ist auch die Tennissparte des SV Henstedt-Ulzburg e.V. sehr erfolgreich. Die 1. Damen-Mannschaft des Vereins spielt in der Wintersaison 2011/2012 in der Nordliga, der vierthöchsten Spielklasse in Deutschland. In der Vergangenheit spielte das Damen-Team in der Tennisgemeinschaft Alsterquelle-Henstedt-Ulzburg erfolgreich in der Nordliga, sowie in der Regionalliga. Die Tennissparte verfügt über 13 Außenplätze (Sand) und 3 Hallenplätze (Teppich).

Bogenschießen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die national und international erfolgreichste Sparte des SVHU stellen die Bogenschützen. Seit 2008 nehmen sie an nationalen und internationalen Meisterschaften teil. Es konnten diverse nationale Titel errungen werden. Vicent Zeeb wurde 2012 Vizeweltmeister bei der World Field Archery Championship in der Altersklasse der Kinder.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Eine weitere Mitgliederversammlung stimmte am 28. August laut Webseite des SVH-U mit eindeutiger Mehrheit für die Fusion. Bis dahin bestanden die drei Einzelvereine fort. In den Mannschaftssportarten waren jedoch alle Teams bereits unter dem neuen Namen gemeldet; vgl. Weblink: Homepage (News) sowie Interview mit Nadine Lange in der Norderstedter Zeitung [1]
  2. LSV-Bestandserhebung 2014 abgerufen am 4.Juli 2014
  3. PM SVHU, red: Überraschende Personalie: SV Henstedt-Ulzburg geht mit neuem Trainergespann in Zweitliga-Saison. In: www.handball-world.com. Abgerufen am 17. April 2016.
  4. Handball-Trainer Karbowski hört auf. In: ulzburger-nachrichten.de. Abgerufen am 18. Juni 2016.
  5. PM SVHU: SV Henstedt-Ulzburg zieht Lizenzantrag für die Saison 2016/2017 zurück. In: www.handball-world.com. Abgerufen am 17. April 2016.
  6. PM SVHU: Die neue Spielgemeinschaft HSG Norderstedt/Henstedt-Ulzburg will mit frischem Wind in 3. Liga starten. In: dhb.de. Abgerufen am 18. Juni 2016.
  7. DM weibliche B-Jugend: SV Henstedt-Ulzburg gewinnt gegen Regensburg Spiel um Platz drei. In: dhb.de. Abgerufen am 17. April 2016.
  8. www.abendblatt.de: SVHU-Frauen schaffen Aufstieg nach Schwerstarbeit, abgerufen am 5. Mai 2015