Wiesbaum
Wappen | Deutschlandkarte | |
---|---|---|
| ||
Basisdaten | ||
Koordinaten: | 50° 20′ N, 6° 40′ O | |
Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
Landkreis: | Vulkaneifel | |
Verbandsgemeinde: | Gerolstein | |
Höhe: | 485 m ü. NHN | |
Fläche: | 15,18 km2 | |
Einwohner: | 651 (31. Dez. 2023)[1] | |
Bevölkerungsdichte: | 43 Einwohner je km2 | |
Postleitzahl: | 54578 | |
Vorwahl: | 06593 | |
Kfz-Kennzeichen: | DAU | |
Gemeindeschlüssel: | 07 2 33 083 | |
LOCODE: | DE WMV | |
Gemeindegliederung: | 2 Ortsteile | |
Adresse der Verbandsverwaltung: | Kyllweg 1 54568 Gerolstein | |
Website: | www.gerolstein.de | |
Ortsbürgermeisterin: | Ruxandra Gericke | |
Lage der Ortsgemeinde Wiesbaum im Landkreis Vulkaneifel | ||
Wiesbaum ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Gerolstein an.
Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Wiesbaum liegt im Naturpark Vulkaneifel.
Die Gemeinde gliedert sich in die Ortsteile Mirbach mit dem Traudenhof sowie Wiesbaum mit den Wohnplätzen Auf dem Kruchler, Birkenhof, Laubornhof und Wiesbaumermühle.[2]
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Ort Wiesbaum wurde unter dem Namen Wisebenne erstmals am 31. März 1131 urkundlich erwähnt, als Papst Innozenz II. dem Bonner Cassius-Stift den dortigen Besitz bestätigte.[3][4]
Der Ortsteil Mirbach gilt als Stammsitz eines alten rheinischen Adelsgeschlechtes, der Herren von Mirbach, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts dort eine künstliche Burgruine und die Erlöserkapelle errichteten.
Am 17. März 1974 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Mirbach eingemeindet.[5]
- Statistik zur Einwohnerentwicklung
Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Wiesbaum bezogen auf das heutige Gemeindegebiet; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[6]
|
|
Politik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Gemeinderat
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Gemeinderat in Wiesbaum besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und der ehrenamtlichen Ortsbürgermeisterin als Vorsitzender.[7]
Bürgermeister
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ruxandra Gericke wurde am 4. September 2019 Ortsbürgermeisterin von Wiesbaum.[8] Bei der Wiederholungswahl am 25. August 2019 war sie mit einem Stimmenanteil von 81,43 % für fünf Jahre gewählt worden.[9]
Gerickes Vorgängerin Karin Pinn hatte das Amt seit September 2011 ausgeübt, hatte bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 aber knapp die notwendige Mehrheit für eine Wiederwahl verfehlt.[10]
Wappen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Blasonierung: „Von Rot über Silber geteilt, oben 5 (3:2) silberne Ringe, unten ein schwarzes Hirschgeweih mit Grind.“[11] | |
Wappenbegründung: Das Wappen der Ortsgemeinde Wiesbaum bezieht sich auf ortsansässige Adelsgeschlechter und auf die früheren Besitzverhältnisse in der Gemeinde. Die Ritter von Wiesbaum führten fünf silberne Ringe im schwarzen Schildhaupt in ihrem Wappen, die in das Wappen der Ortsgemeinde Wiesbaum, aber auf rotem Grund, übernommen wurden. Der Ortsteil Mirbach ist eng verbunden mit dem rheinischen Adelsgeschlecht von Mirbach, das hier sein Stammhaus hatte. Die von Mirbach führten in schwarz ein silbernes Hirschgeweih mit Grind. Ihr Wappen ist in verkehrten Farben im unteren Wappenteil aufgenommen. Die Zweiteilung des Wappens steht darüber hinaus für die beiden Ortsteile Wiesbaum und Mirbach. |
-
Wiesbaum mit Eifellandschaft
-
Die Straße Brühl führt auf die Pfarrkirche zu
-
Katholische Pfarrkirche St. Martin
-
Ehemalige katholische Pfarrkirche von Osten
-
Ehemalige katholische Pfarrkirche von Süden
Siehe auch
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Liste der Kulturdenkmäler in Wiesbaum
- Liste der geschützten Landschaftsbestandteile im Vulkaneifelkreis
- Liste der Naturdenkmale in Wiesbaum
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Darstellung der Ortsgemeinde Wiesbaum auf der Seite der Verbandsgemeinde Gerolstein
- Zur Ortsgemeinde Wiesbaum gibt es Einträge in der Datenbank der Kulturgüter in der Region Trier.
- Literatur über Wiesbaum in der Rheinland-Pfälzischen Landesbibliographie
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 31. Dezember 2023, Landkreise, Gemeinden, Verbandsgemeinden (Hilfe dazu).
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Stand: Februar 2022. S. 111 (PDF; 3,3 MB).
- ↑ Jakob Marx: Geschichte der Pfarreien der Diözese Trier, Trier: Paulinus-Dr., 1923, S. 100 (dilibri.de)
- ↑ Wilhelm Arnold Günther: Codex diplomaticus Rheno-Mosellanus: Urkunden-Sammlung zur Geschichte der Rhein- und Mosellande, I. Theil, B. Heriot, 1822, S. 211 (Google Books)
- ↑ Amtliches Gemeindeverzeichnis (= Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz [Hrsg.]: Statistische Bände. Band 407). Bad Ems Februar 2016, S. 182 (PDF; 2,8 MB).
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
- ↑ Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2019, Stadt- und Gemeinderatswahlen
- ↑ Karin Pinn: Bekanntmachung. Einladung zur Gemeinderatssitzung am 4. September 2019. In: Verbandsgemeinde Gerolstein aktuell, Ausgabe 35/2019. Linus Wittich Medien GmbH, 26. August 2019, abgerufen am 8. Dezember 2020.
- ↑ Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Direktwahlen 2019. siehe Gerolstein, Verbandsgemeinde, 41. Ergebniszeile. Abgerufen am 8. Dezember 2020.
- ↑ In Wiesbaum und Neroth fallen die Kandidaten durch. In: Trierischer Volksfreund. Volksfreund-Druckerei Nikolaus Koch GmbH, Trier, 28. Mai 2019, abgerufen am 8. Dezember 2020.
- ↑ Wappenbeschreibung auf der Seite der Verbandsgemeinde Gerolstein