Mosbruch

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Mosbruch
Mosbruch
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Mosbruch hervorgehoben
Koordinaten: 50° 16′ N, 6° 56′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Vulkaneifel
Verbandsgemeinde: Kelberg
Höhe: 489 m ü. NHN
Fläche: 3,39 km2
Einwohner: 152 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 45 Einwohner je km2
Postleitzahl: 56767
Vorwahl: 02692
Kfz-Kennzeichen: DAU
Gemeindeschlüssel: 07 2 33 226
Adresse der Verbandsverwaltung: Dauner Straße 22
53539 Kelberg
Webpräsenz: www.vgv-kelberg.de
Ortsbürgermeister: Walter Morsch
Lage der Ortsgemeinde Mosbruch im Landkreis Vulkaneifel
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Über dieses Bild

Mosbruch ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Kelberg an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt in der Eifel. Bei Mosbruch entspringt der Üßbach. Die bedeutendste Sehenswürdigkeit ist jedoch der Mosbrucher Weiher, ein verlandetes Maar und heute zusammen mit dem im Norden liegenden Hochkelberg ein Naturschutzgebiet. Zu Mosbruch gehören auch die Wohnplätze Friedrichsmühle (auch Ackermühle), Haus Siller (auch Waldsiedlung) und Zumried.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mosbruch gehörte bis zum Ende des 18. Jahrhunderts zum Schultheißenamt Uersfeld des kurkölnischen Amtes Nürburg.

Im Jahr 1794 hatten französische Revolutionstruppen das Linke Rheinufer besetzt. Unter der französischen Administration gehörte Mosbruch von 1798 bis 1814 zum Kanton Ulmen im Rhein-Mosel-Departement. Aufgrund der 1815 auf dem Wiener Kongress getroffenen Vereinbarungen kam die Region zum Königreich Preußen. Unter preußischer Verwaltung war die Gemeinde Mosbruch dem Kreis Adenau im Regierungsbezirk Koblenz zugeordnet und wurde von der Bürgermeisterei Kelberg verwaltet. Diese ging 1927 im Amt Kelberg und 1968 in der Verbandsgemeinde Kelberg auf. Nach dem Ersten Weltkrieg stand das Gebiet unter Französischer Militärverwaltung. Bei der Auflösung des Kreises Adenau im Jahr 1932 kam Mosbruch zum Kreis Mayen. Seit 1946 ist die Region Teil des Landes Rheinland-Pfalz und gehörte bis 1949 bzw. 1955 zur Französischen Besatzungszone.

Im Zuge der kommunalen Neuordnung von Rheinland-Pfalz kam die Gemeinde am 7. November 1970 vom gleichzeitig aufgelösten Landkreis Mayen zum Landkreis Daun (heute Landkreis Vulkaneifel).[3]

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Mosbruch, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[4]

Jahr Einwohner
1815 103
1835 141
1871 180
1905 181
1939 184
Jahr Einwohner
1950 193
1961 172
1970 186
1987 184
2005 174

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Mosbruch besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[5]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: „Von Silber und Rot geviert; 1. ein schwarzes Balkenkreuz, 2. ein silberner Äbtissinenstab, 3. zwei silberne gekreuzte Kerzen, 4. eine rote Raute.“

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Mosbruch – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile 2010, Seite 73 (PDF; 2,3 MB)
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006, S. 163 (PDF; 2,1 MB)
  4. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  5. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen