FK Ventspils

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FK Ventspils
Logo FK Ventspils
Voller Name Futbola Klubs Ventspils
Ort Ventspils
Gegründet 1997
Vereinsfarben blau-gelb
Stadion Olimpiskais Centrs Ventspils
Plätze 3.200
Präsident LettlandLettland Guntis Blumbergs
Trainer LettlandLettland Jurģis Pučinskis
Homepage www.fkventspils.lv
Liga Virslīga
2014 Meister
Heim
Auswärts

Der Futbola Klubs Ventspils ist ein lettischer Fußballverein aus der Hafenstadt Ventspils.

Geschichte[Bearbeiten]

Der FK Ventspils entstand 1997 als Fusion der beiden Zweitligisten Nafta Ventspils und Venta Ventspils und übernahm vom Zweitligameister Vecriga Riga die Lizenz für die Virslīga und auf Anhieb gelang dort der vierte Platz.

Auch in den folgenden Jahren gelangen Spitzenpositionen (2000 bis 2002 jeweils als Vizemeister), so dass der Verein 2000 erstmals an der Qualifikation zum UEFA-Pokal teilnehmen konnte, jedoch in der ersten Runde am ungarischen Vertreter Vasas Budapest nach einem 2:1-Heimsieg mit einer 1:3-Niederlage im Rückspiel scheiterte. 2002 gelang nach einem 3:0-Sieg und einer 0:1-Niederlage im Rückspiel gegen den FC Lugano dann die Qualifikation für die erste Runde, jedoch hatte die Mannschaft gegen den Bundesligisten VfB Stuttgart mit zwei Mal 1:4 keine Chance.

Am 28. September 2003 konnte die Mannschaft erstmals eine Trophäe in die Luft heben, als durch ein deutliches 4:0 gegen Skonto Riga der lettische Pokal gewonnen werden konnte. In den beiden folgenden Jahren konnte der Titel jeweils verteidigt werden; 2004 durch einen 2:1-Sieg erneut gegen Skonto Riga, 2005 nach einem 2:1 nach Verlängerung gegen Liepājas Metalurgs.

2006 gelang endlich der erste Meistertitel in der Vereinsgeschichte.

Im Jahr 2007 verteidigte das Team, durch einen 1:0-Sieg bei Skonto Riga, einen Spieltag vor Saisonende erfolgreich seinen Titel. In der Folge der Meisterschaft 2007 spielte der Verein in der Champions-League Qualifikation, wo sie sich zuerst gegen The New Saints FC aus Wales durchsetzten, dann aber chancenlos gegen Red Bull Salzburg ausschieden (0:3 und 0:4). Im gleichen Jahr wurde der vierte Landespokal gewonnen.

2008 wurde der dritte Meistertitel hintereinander drei Spieltage vor Saisonende gewonnen.

2009 besiegte das Team in der 2. Qualifikationsrunde der Champions League den luxemburgischen Meister F91 Düdelingen mit 3:0 (zuhause) und 3:1 (auswärts). In der 3. Runde traf das Team auf den weißrussischen Meister BATE Baryssau, der im Hinspiel mit 1:0 bezwungen werden konnte. Das Rückspiel ging mit 1:2 verloren, somit kam die Mannschaft durch die Auswärtstorregel weiter. In der vierten Runde gingen beide Spiele gegen den FC Zürich mit 1:2 und 0:3 verloren. Der Verein schied aus der Champions-League aus nahm weiter an der Gruppenphase der Europa-League teil, wo sie auf Sporting Lissabon, SC Heerenveen und Hertha BSC traf. Zwar konnte man der Hertha, Sporting (jeweils auswärts) und Heerenveen (daheim) jeweils ein Unentschieden abringen, schied jedoch trotzdem als Tabellenletzter aus dem Wettbewerb aus.

In der Baltic League unterlag Ventspils 2007 im Finale gegen Liepājas Metalurgs mit 1:3 und 1:5. In der Saison 2009/10 gelang dafür durch ein 5:3 im Elfmeterschießen gegen Sūduva Marijampolė der erste Sieg. Ein Jahr spät gelang es Ventspils zur wiedermaligen Teilnahme am Baltic-League Final, doch dieses mal unterlag man den Ligarevalen Skonto Riga nach Elfmeterschießen mit 6:7.

Das Team aus der Hafenstadt konnte sich 2011 die vierte Meisterschaft erkämpfen, nebenbei gewann man auch den lettischen Fußballpokal, zudem schaffte man es bis zur dritten Qualifikationsrunde der UEFA Europa League. 2013 wiederholten sich die Geschehnisse, man erreichte die dritte Qualifikationsrunde der UEFA Europa League und erneut holten sich die Gelb-Blauen das Double.

Erfolge[Bearbeiten]

Der FK Ventspils feiert die lettische Meisterschaft 2008

Kader Saison 2015[Bearbeiten]

(Stand: 30. Mai 2015)[1]

Nr. Position Name
1 LettlandLettland TW Vitālijs Meļņičenko
2 LettlandLettland AB Deniss Bezuščonoks
3 LettlandLettland AB Antons Kurakins
4 LettlandLettland AB Ritus Krjauklis
5 LettlandLettland AB Vitālijs Barinovs
6 LettlandLettland MF Dāvis Indrāns
7 LettlandLettland MF Daniils Turkovs
8 LettlandLettland MF Alans Siņeļņikovs
9 AlbanienAlbanien ST Ndue Mujeci
10 LettlandLettland MF Jurijs Zigajevs
11 MauretanienMauretanien ST Cheikh Diagne
14 LettlandLettland MF Eduards Tīdenbergs
16 LettlandLettland TW Valentīns Raļkevičs
Nr. Position Name
18 LettlandLettland MF Anastasijs Mordatenko
19 LettlandLettland AB Nikita Koļesovs
20 LettlandLettland ST Ģirts Karlsons
21 LettlandLettland ST Kaspars Svārups
22 LitauenLitauen MF Simonas Paulius
25 LettlandLettland MF Ritvars Rugins
26 LettlandLettland AB Antons Jemeļins
28 LettlandLettland MF Vladimirs Mukins
30 LettlandLettland TW Reinis Reinholds
32 LettlandLettland MF Visvaldis Ignatāns
37 SerbienSerbien MF Ivan Dorič
39 LettlandLettland AB Artjoms Solomatovs
77 LettlandLettland MF Vitālijs Rečickis

Europapokalbilanz[Bearbeiten]

Saison Wettbewerb Runde Gegner Gesamt Hin Rück
1999 UEFA Intertoto Cup 1. Runde NorwegenNorwegen Vålerenga Oslo 2:1 0:1 (A) 2:0 (H)
2. Runde TurkeiTürkei Kocaelispor 1:3 1:1 (H) 0:2 (A)
2000/01 UEFA-Pokal Qualifikation UngarnUngarn Vasas Budapest 3:4 2:1 (H) 1:3 n.V. (A)
2001/02 UEFA-Pokal Qualifikation FinnlandFinnland HJK Helsinki 1:3 1:2 (A) 0:1 (H)
2002/03 UEFA-Pokal Qualifikation SchweizSchweiz FC Lugano 3:1 3:0 (H) 0:1 (A)
1. Runde DeutschlandDeutschland VfB Stuttgart 2:8 1:4 (A) 1:4 (H)
2003/04 UEFA-Pokal Qualifikation PolenPolen Wisła Płock (a)3:3(a) 1:1 (H) 2:2 (A)
1. Runde NorwegenNorwegen Rosenborg Trondheim 01:10 1:4 (H) 0:6 (A)
2004/05 UEFA-Pokal 1. Qualifikationsrunde FaroerFäröer B68 Toftir 11:00 3:0 (A) 8:0 (H)
2. Qualifikationsrunde DanemarkDänemark Brøndby IF (a)1:1(a) 0:0 (H) 1:1 (A)
1. Runde PolenPolen Amica Wronki 1:2 1:1 (H) 0:1 (A)
2005/06 UEFA-Pokal 1. Qualifikationsrunde NordirlandNordirland Linfield FC (a)2:2(a) 0:1 (A) 2:1 (H)
2006/07 UEFA-Pokal 1. Qualifikationsrunde IslandIsland GÍ Gøta] 4:1 2:1 (H) 2:0 (A)
2. Qualifikationsrunde EnglandEngland Newcastle United FC] 0:1 0:1 (H) 0:0 (A)
2007/08 UEFA Champions League 1. Qualifikationsrunde WalesWales The New Saints FC (a)4:4(a) 2:3 (A) 2:1 (H)
2. Qualifikationsrunde OsterreichÖsterreich FC Red Bull Salzburg 0:7 0:3 (H) 0:4 (A)
2008/09 UEFA Champions League 1. Qualifikationsrunde WalesWales Llanelli AFC 4:1 0:1 (A) 4:0 (H)
2. Qualifikationsrunde NorwegenNorwegen Brann Bergen (a)2:2(a) 0:1 (A) 2:1 (H)
2009/10 UEFA Champions League 2. Qualifikationsrunde LuxemburgLuxemburg F91 Dudelange 6:1 3:0 (H) 3:1 (A)
3. Qualifikationsrunde WeissrusslandWeißrussland BATE Baryssau (a)2:2(a) 1:0 (H) 1:2 (A)
Play-offs SchweizSchweiz FC Zürich 1:5 0:3 (H) 1:2 (A)
2009/10 UEFA Europa League Gruppenphase DeutschlandDeutschland Hertha BSC 1:2 1:1 (A) 0:1 (H)
NiederlandeNiederlande SC Heerenveen 0:5 0:0 (H) 0:5 (A)
PortugalPortugal Sporting Lissabon 2:3 1:2 (H) 1:1 (A)
2010/11 UEFA Europa League 2. Qualifikationsrunde MazedonienMazedonien FK Teteks Tetovo 1:3 0:0 (H) 1:3 (A)
2011/12 UEFA Europa League 2. Qualifikationsrunde WeissrusslandWeißrussland FK Schachzjor Salihorsk 4:2 1:0 (A) 3:2 (H)
3. Qualifikationsrunde SerbienSerbien FK Roter Stern Belgrad 1:9 1:2 (H) 0:7 (A)
2012/13 UEFA Champions League 2. Qualifikationsrunde NorwegenNorwegen Molde FK 1:4 0:3 (A) 1:1 (H)
2013/14 UEFA Europa League 1. Qualifikationsrunde WalesWales Airbus UK (a)1:1(a) 1:1 (A) 0:0 (H)
2. Qualifikationsrunde LuxemburgLuxemburg Jeunesse Esch 5:1 1:0 (H) 4:1 (A)
3. Qualifikationsrunde IsraelIsrael Maccabi Haifa 0:3 0:0 (H) 0:3 (A)
2014/15 UEFA Champions League 2. Qualifikationsrunde SchwedenSchweden Malmö FF 0:1 0:0 (A) 0:1 (H)
2015/16 UEFA Champions League 2. Qualifikationsrunde FinnlandFinnland HJK Helsinki : (A) (H)

Legende: (H) – Heimspiel, (A) – Auswärtsspiel, (N) – neutraler Platz, (a) – Auswärtstorregel, (i. E.) – im Elfmeterschießen, (n. V.) – nach Verlängerung

Gesamtbilanz: 64 Spiele, 18 Siege, 16 Unentschieden, 30 Niederlagen, 70:96 Tore (Tordifferenz -26)

Bilder[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Aktueller Kader fkventspils.lv