Ağstafa (Rayon)

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Lage Ağstafa in Aserbaidschan

Ağstafa (auch Agstafa) ist ein Rajon im Westen von Aserbaidschan an der Grenze zu Georgien und Armenien. Hauptstadt ist die Stadt Ağstafa. Der Rajon hat eine Fläche von 1509 km². Durch die Region fließen die Flüsse Kura, Ağstafa und Khasansu.[1]

Wirtschaft[Bearbeiten]

In der Region wird in großen Mengen Wein und Getreide angebaut sowie Hausrinder gezüchtet.[1]

Bevölkerung[Bearbeiten]

Die Bevölkerung besteht zu 98,7 % aus Aserbaidschanern, 0,6 % sind Türken. Fast die ganze Bevölkerung ist muslimisch. Der Rayon hat über 80.000 Einwohner.[1][2]

Geschichte und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die Region war bereits in der Bronzezeit und Eisenzeit besiedelt, wie es die Fundstätten von Djantepe, Agaligtepe, Shamutepe, Zurnatepe und Gargalartepe belegen. Antike Wasserreservoirs aus dieser Zeit werden noch heute genutzt.[1]

Die Landschaft war lange Zeit ihrer Geschichte Teil Georgiens, aber auch aserbaidschanischer Staaten wie Gəncə. Ab 1801 gehörte das Gebiet mit Georgien zum Russischen Reich. 1914 wurde die Stadt Ağstafa an einem Eisenbahnknotenpunkt gegründet.

Die Grenze zur georgischen Region Kachetien ist noch immer umstritten, besonders um den David Gareja Kloster-Komplex, der auf der Grenze liegt. Ebenso verhält es sich beim Kloster Bertubani. Beide Anlagen beherbergen Kunstschätze wie Fresken.[3]

Verkehr[Bearbeiten]

In das Gebiet verläuft die Eisenbahnlinie von Baku nach Westen und teilt sich in eine Strecke nach Tbilisi und eine nach Jerewan. Der wichtigste Grenzübergang nach Georgien befindet sich im Ort Krasny Most, die Grenze nach Armenien ist wegen des Bergkarabachkonflikts geschlossen.[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d Azerbaijan Development Gateway über den Rajon
  2. Aserbaidschanische Statistikbehörde zu Einwohnerzahlen
  3. a b Azerb.com über Region und Stadt Ağstafa