Ağdam (Rayon)

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Lage des Rayons Ağdam in Aserbaidschan

Ağdam ist ein Rayon im westlichen Aserbaidschan mit der gleichnamigen Hauptstadt Ağdam. Der Rayon grenzt an Bergkarabach und steht zu großem Teil unter der Kontrolle der international nicht anerkannten Republik Bergkarabach.

Geografie[Bearbeiten]

Das Relief ist hauptsächlich flach, an einigen Stellen bergig. Der Bezirk ist im nordöstlichen Teil des Kleinen Kaukasus gelegen und umfasst 1094 Quadratkilometer. Die mittlere Höhe über dem Meeresspiegel beträgt 410 Meter, der höchste Punkt liegt auf 1365 Metern Seehöhe. Das Klima ist hauptsächlich warm-gemäßigt, trocken und subtropisch. Die mittlere jährliche Niederschlagsmenge beläuft sich auf 300-550 Millimeter. Innerhalb des Bezirkes fließen die Flüsse Gargar und Khatschin. Der Rayon hat eine Fläche von 1094 km².

Geschichte[Bearbeiten]

Der Bezirk wurde 1930 geschaffen und hatte 1993 etwa 164.100 Einwohner. Der Konflikt in Bergkarabach nahm 1988 in Ağdam seinen Ursprung. Die aserbaidschanischen Flüchtlinge aus Bergkarabach erreichten Ağdam in den letzten Monaten des Jahres 1988. Der Sturmangriff der armenischen Armee auf den Bezirk begann am 11. Mai 1993. Am 23. Juli 1993 wurde die Stadt Ağdam erobert und zerstört. Bis zum 12. Mai 1994 hatten die bergkarabachische Streitkräfte 846,7 Quadratkilometer, etwa 80 %, des Bezirkes erobert. Die Bevölkerung der Stadt floh nach Osten in andere Regionen Aserbaidschans. In der Region ist das armenische Militär in mehreren Lagern stationiert.

2009 hatte der Bezirk nach aserbaidschanischen Angaben 174.600 Einwohner.[1]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Die Region ist landwirtschaftlich geprägt. Es werden Weizen, Baumwolle und Wein angebaut sowie Seidenraupen und Rinder gezüchtet. Außerdem existiert eine Lebensmittelindustrie, die die dort produzierten Güter weiterverarbeitet.

Architektonische Denkmäler[Bearbeiten]

Moschee in Agdam
In Ağdam
Im Dorf Khatschinderbend
Im Dorf Kengerli
Im Dorf Papravend
  • Die Mausoleen und Moschee aus dem 18. Jahrhundert
  • Khanoglu-Mausoleum aus dem 17. Jahrhundert
  • Das Mausoleum der Natavan und ihres Sohnes aus dem 19. Jahrhundert
Im Dorf Schahbulaq
  • Das Schahbulaq-Schloss

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Aserbaidschanische Statistikbehörde

Weblinks[Bearbeiten]