Amy Frazier

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Amy Frazier Tennisspieler
Nationalität: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Geburtstag: 19. September 1972
Größe: 175 cm
1. Profisaison: 1990
Rücktritt: 2006
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Preisgeld: $3.460.799 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 497:335
Karrieretitel: 8
Höchste Platzierung: 13 (27. Februar 1995)
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Grand-Slam-Bilanz
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Amy Frazier (* 19. September 1972 in St. Louis, Missouri) ist eine ehemalige US-amerikanische Tennisspielerin.

Karriere[Bearbeiten]

Amy Frazier begann im Alter von sieben Jahren mit dem Tennisspielen. Ihr großes Vorbild war Chris Evert, deren Spielstil der ihre später ähnelte. 1986 begann sie als Amateurin auf der Tennistour. Erste Erfolge hatte sie zwei Jahre später, als sie in Los Angeles die Top-10-Spielerin Pam Shriver besiegte. 1989 siegte sie in Kansas und holte ihren ersten WTA-Titel. In Tokio besiegte sie 1990 die French-Open-Siegerin Monica Seles und erreichte erstmals einen Platz unter den Besten 15 der Welt.

Zwei Jahre danach erreichte Frazier das erste Viertelfinale eines Grand-Slam-Turniers (Australian Open). Am Ende der Saison qualifizierte sie sich für das Damen-Masters in New York. Nach einer halbjährigen Verletzungspause und einem damit verbundenen Abrutschen in der Weltrangliste gewann sie 1994 das größte Turnier ihrer Karriere in Los Angeles. Im Viertelfinale bezwang sie die aktuelle Wimbledon-Siegerin Conchita Martínez mit 6:4, 7:6. Im Februar 1995 erreichte sie mit Platz 13 das höchste Ranking ihrer Laufbahn. Im August schlug sie bei den US Open Mary Pierce und erreicht zum zweiten Mal das Viertelfinale eines Grand-Slam-Turniers.

Erst vier Jahre später gewann sie 1999 wieder ein Turnier (Tokio). Im selben Jahr beendete Steffi Graf nach einem verlorenen Match gegen Frazier ihre Karriere (4:6, 7:5, 2:1-Aufg. Graf)[1]. Im Jahr 2000 besiegte Frazier erstmals eine amtierende Nummer eins, als sie in San Diego Martina Hingis mit 6:3, 6:3 besiegte und sich für das Masters qualifizierte. 2002 gelang ihr in Stanford gegen Jelena Dokić der 25. Sieg über eine Top-10-Spielerin. 2005 gewann Frazier in Quebec City ihren letzten Titel. 2006 beendete sie ihre Karriere bei den US Open.

Erfolge[Bearbeiten]

Turniersiege[Bearbeiten]

Jahr Turnier Gegnerin Resultat
1989 Wichita Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Barbara Potter 4:6, 6:4, 6:0
1990 Oklahoma City NiederlandeNiederlande Manon Bollegraf 6:4, 6:2
1992 Luzern SlowakeiSlowakei Radka Zrubáková 6:4, 4:6, 7:5
1994 Los Angeles Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Ann Wunderlich 6:1, 6:3
1995 Tokio JapanJapan Kimiko Date 7:6, 7:5
1999 Tokio JapanJapan Ai Sugiyama 6:2, 6:2
2004 Hobart JapanJapan Shinobu Asagoe 6:3, 6:3
2005 Québec SchwedenSchweden Sofia Arvidsson 6:1, 7:5

Finalteilnahmen[Bearbeiten]

Jahr Turnier Gegnerin Resultat
1990 Tokio/Dentsu Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mary Joe Fernández 6:3, 2:6, 3:6
1994 Tokio/Japan Open JapanJapan Kimiko Date 5:7, 0:6
1994 Tokio/Nichirei SpanienSpanien Arantxa Sánchez Vicario 1:6, 2:6
1996 Tokio/Japan Open JapanJapan Kimiko Date 5:7, 4:6
1997 Tokio/Japan Open JapanJapan Ai Sugiyama 6:4, 4:6, 4:6
1999 Tokio/Japan Open JapanJapan Ai Sugiyama 2:6, 2:6
2000 Tokio/Japan Open FrankreichFrankreich Julie Halard Decugis 7:5, 5:7, 4:6
2003 Hobart AustralienAustralien Alicia Molik 2:6, 6:4, 4:6

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.monstersandcritics.de/archiv/people.php/Steffi_Graf/biographie