Martina Hingis

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Martina Hingis Tennisspieler
Martina Hingis
Hingis 2006 bei den Australian Open
Nationalität: SchweizSchweiz Schweiz
Geburtstag: 30. September 1980
Größe: 170 cm
Gewicht: 59 kg
1. Profisaison: 1994
Rücktritt: 1) Februar 2003
2) November 2007
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Preisgeld: 20.321.897 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 548:133
Karrieretitel: 43 WTA, 2 ITF
Höchste Platzierung: 1 (31. März 1997)
Wochen als Nr. 1: 209
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 298:64
Karrieretitel: 38 WTA, 1 ITF
Höchste Platzierung: 1 (8. Juni 1998)
Aktuelle Platzierung: 43
Wochen als Nr. 1: 35
Grand-Slam-Bilanz
Mixed
Grand-Slam-Bilanz
Letzte Aktualisierung der Infobox: 14. Juli 2014
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Martina Hingis (eigentlich Martina Hingisová Molitor; * 30. September 1980 in Košice, Tschechoslowakei, heute Slowakei) ist eine Tennisspielerin aus der Schweiz. Sie war 209 Wochen lang Weltranglistenerste und gewann fünf Grand-Slam-Turniere im Einzel, neun im Doppel sowie einen Titel im Mixed.

Karrierebilanz[Bearbeiten]

Martina Hingis gewann 38 Titel bei WTA-Turnieren im Einzel und 28 im Doppel. Zudem gewann sie fünf Grand-Slam-Titel im Einzel - dreimal die Australian Open und je einmal Wimbledon und die US Open - sowie neun Grand-Slam-Turniere im Doppel und 1998 mit verschiedenen Partnerinnen sämtliche Major-Turniere. Zwischen 1997 und 2001 stand sie 209 Wochen lang an der Spitze der Weltrangliste. Sie ist die jüngste Spielerin, die jemals das Einzelranking anführte. Mit 16 Jahren und 3 Monaten war sie auch die jüngste Siegerin im 20. Jahrhundert bei einem Grand-Slam-Turnier im Einzel. Nach ihrem frühen Rücktritt im Alter von 22 Jahren entschied sich Hingis 2006 für ein Comeback, das sie noch einmal bis auf Platz 6 der Weltrangliste führte. Am 1. November 2007 verabschiedete sie sich ein zweites Mal vom Profisport. 2013 kehrte sie erneut auf die WTA Tour zurück, erst einmal nur im Doppel.[1]

Biographie[Bearbeiten]

1980–1993: Kindheit und Anfänge[Bearbeiten]

Martina Hingis wurde am 30. September 1980 in Košice im slowakischen Teil der damaligen Tschechoslowakei, heute Slowakei, geboren. Ihre Eltern sind der slowakische Tennisspieler Karol Hingis, der der ungarischen Minderheit in der Slowakei angehört, und die aus Mähren stammende tschechische Tennisspielerin Melánie Molitorová. Den Vornamen hat Hingis den Angaben ihrer Mutter zufolge nach der berühmten Tennisspielerin Martina Navrátilová erhalten, die ebenfalls in der Tschechoslowakei geboren und von Hingis' Mutter sehr verehrt wurde.

Nach der Scheidung ihrer Eltern zog Hingis 1988 mit ihrer Mutter in die Schweiz nach Trübbach, Gemeinde Wartau, im Kanton St. Gallen. Martina soll bereits als Zweijährige mit dem Tennistraining begonnen haben. Mit vier Jahren bestritt sie ihr erstes Turnier.

1990 spielte sie im Alter von zehn Jahren bereits in der 2. Mannschaft des Winterthurer Tennisklubs TC Schützenwiese in der Nationalliga B an den Interclubmeisterschaften mit. Zwei Jahre später wurde sie mit der 1. Mannschaft Schweizer Meister. In ihrer Solokarriere gewann sie nach diversen Siegen bei Juniorenturnieren 1993 in Langenthal (Schweiz) als Zwölfjährige das erste ITF-Turnier. Im selben Jahr gewann Hingis das Juniorinnenturnier der French Open. Mit zwölf Jahren war sie die jüngste Spielerin, die jemals einen Junioren-Grand-Slam-Titel gewinnen konnte. 1994 konnte sie diesen Titel verteidigen, zudem gewann sie auch den Juniorinnen-Titel in Wimbledon und wurde als Nummer 1 dieser Altersklasse geführt.

1994–1995: Auf der Profitour[Bearbeiten]

1994 gab Hingis als 13-Jährige und Nummer 387 der WTA-Weltrangliste in Zürich ihr Debüt auf der Profitour. Dort besiegte sie Patty Fendick, ehe sie in der zweiten Runde Mary Pierce unterlag. In Essen und in Filderstadt erreichte sie dann jeweils das Viertelfinale, zum Jahresende wurde sie bereits auf Rang 87 geführt.

Auffällig neben dem geringen Alter der Schweizerin war ihr taktisch kluges Spiel. Entgegen dem Trend zu immer grösserer Schlaghärte, dem sogenannten «Powerplay», zeichnete sich Hingis´ Spiel eher durch gutes Antizipationsvermögen, genaues Platzieren der Schläge, viel Ballgefühl und gutes Netzspiel aus, mit dem sie viele Gegnerinnen auskonterte. Dies machte Hingis zum natürlichen Gegenpol der heraufziehenden Generation Williams, die Tennis in eine Disziplin für Scharfschützen zu verwandeln begann, wie es ein Kommentator der Süddeutschen Zeitung ausdrückte.

1995 wurde die 14-Jährige mit ihrem Erstrundensieg bei den Australian Open zur jüngsten Spielerin, die jemals ein Match bei einem Grand-Slam-Turnier im Einzel gewann. In Hamburg, wo Hingis mit Jana Novotná und Anke Huber auch erstmals Top-Ten-Spielerinnen besiegte, erreichte sie ihr erstes WTA-Finale. Bei den US Open erreichte sie erstmals das Achtelfinale eines Grand-Slam-Turniers. Am Jahresende belegte sie im Ranking bereits Platz 16.

1996: Vor ihrem Durchbruch: jüngste Siegerin in Wimbledon[Bearbeiten]

1996 erreichte die 15-Jährige bei den Australian Open erstmals das Viertelfinale eines Grand-Slam-Turniers, in dem sie Amanda Coetzer in drei Sätzen unterlag. Einen weiteren Erfolg erzielte Hingis beim Viertelfinale der Offenen Italienischen Meisterschaften in Rom; beim dritten Aufeinandertreffen mit der Weltranglistenersten Steffi Graf konnte sie die Deutsche erstmals mit 2:6, 6:2 und 6:3 besiegen.

Höhepunkt des Jahres waren die Wimbledon Championships, bei denen sie an der Seite von Helena Suková die Doppelkonkurrenz gewann. Mit 15 Jahren und neun Monaten wurde sie zur jüngsten Gewinnerin eines Wimbledon-Titels im 20. Jahrhundert. Einzig die Engländerin Charlotte Dod war bei ihrem Einzelsieg in den 1880er Jahren noch etwas jünger. Steffi Graf bedeutete für sie dann in Wimbledon wie auch bei den US Open jeweils das Aus (Achtel- bzw. im Halbfinale). Zwischen diesen beiden Turnieren nahm Hingis an den Olympischen Spielen in Atlanta teil; im Doppel kam sie mit Patty Schnyder dort ins Viertelfinale.[2] Am 7. Oktober rangierte Hingis erstmals unter den Top Ten.

In Filderstadt feierte Hingis ihren ersten Turniersieg im Einzel. Auf dem Weg dahin besiegte sie mit Arantxa Sánchez Vicario die Nummer zwei der Weltrangliste wie auch Lindsay Davenport (Nr. 6) und Anke Huber (Nr. 5). Im Finale von Oakland besiegte sie Monica Seles glatt mit 6:2 und 6:0. Bei den WTA Tour Championships am Jahresende unterlag die mittlerweile 16-Jährige erneut der Weltranglistenersten Graf. Hingis war zu diesem Zeitpunkt bereits die Nummer 4 der Welt.

1997: Gleich drei Grand-Slam-Titel und Weltranglistenerste[Bearbeiten]

Hingis 2006 bei den Zurich Open

Das Jahr begann vielversprechend und sollte für Hingis zum besten auf der Tour werden; sie gewann die Australian Open, Wimbledon und die US Open und stand im Endspiel von Roland Garros; zudem gelangen ihr neun weitere Turniersiege. Das ergab eine Siegquote von 93,8 %. In Abwesenheit von Steffi Graf, die 1997 verletzungsbedingt nur 19 Partien spielte, wurde Hingis nun auch jüngste Weltranglistenerste aller Zeiten.

Das Tennisjahr begann mit einem Auftaktsieg beim Turnier in Sydney, ehe Hingis auch erstmals das Finale eines Grand-Slam-Turniers erreichte. Im Endspiel der Australian Open besiegte sie die Französin Mary Pierce klar mit 6:2 und 6:2. Sydney und Melbourne markierten nur den Auftakt einer langen Erfolgsserie. Mit 37 aufeinander folgenden Siegen zu Jahresbeginn gelang Hingis – gleichauf mit Martina Navrátilová – der zweitbeste Saisonstart aller Zeiten nach Steffi Grafs 45 Siegen 1987. Am 31. März 1997 wurde sie die jüngste Nummer 1 der Weltrangliste.

Im Finale von Roland Garros, dem einzigen Grand-Slam-Turnier, das Hingis im Jahr 1997 nicht gewinnen konnte, unterlag sie überraschend der Außenseiterin Iva Majoli. Zuvor hatte sie mit Arantxa Sánchez und Monica Seles zwei frühere French-Open-Champions bezwungen.

Wenige Wochen später setzte Hingis in Wimbledon ein weiteres Ausrufezeichen. Mit ihrem Sieg auf dem heiligen Rasen gegen die Serve-und-Volley-Spezialistin Jana Novotná (2:6, 6:2 und 6:3) wurde sie dort die jüngste Siegerin im Dameneinzel im 20. Jahrhundert. Nur der Engländerin Charlotte Dod war 1884, in der Urzeit des Tennissports, der Turniersieg einige Monate früher gelungen.

Hingis' Erfolgsserie hielt auch bei den US Open an. Nach glatten Zweisatzsiegen über Arantxa Sánchez und Lindsay Davenport stand sie erstmals auch im Finale der Offenen Amerikanischen Meisterschaften. Sie besiegte die 17-jährige Venus Williams deutlich mit 6:0 und 6:2. Die beiden waren zuvor bereits zweimal aufeinandergetroffen – jedes Mal mit dem besseren Ende für Hingis. Doch es sollte die aufstrebende Venus Williams sein, die mit ihrem unerbittlichen Power-Spiel schon bald die Vorrangstellung der Schweizerin nachhaltig bedrohte.

Hingis dominierte 1997 die Tour und reagierte etwas dünnhäutig auf den Einwurf, sie profitiere von der Abwesenheit von Steffi Graf. Mehrmals äußerte sie sich wenig respektvoll über deren Spielvermögen. Die beiden trafen zwischen 1995 und 1997 in sieben Partien aufeinander, fünf Mal mit dem besseren Ende für Graf. Das mit Spannung erwartete Zusammentreffen (vermeintlich das einzige in diesem Jahr) im Finale des Turniers von Tokio kam wegen einer Verletzung bei Graf nicht zustande.

1998: Australian-Open-Sieg und vier Grand-Slam-Titel im Doppel[Bearbeiten]

Rekord-Weltranglistenerste im Dameneinzel
Rang Tennisspielerin Wochen
1. DeutschlandDeutschland Steffi Graf 377
2. TschechoslowakeiTschechoslowakei / Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Martina Navratilova 332
3. Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chris Evert 260
4. SchweizSchweiz Martina Hingis 209
5. Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Serena Williams 198
6. Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien / Jugoslawien Bundesrepublik 1992Jugoslawien / Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Monica Seles 178
7. BelgienBelgien Justine Henin 117
Stand: 21. Juli 2014

Das Jahr begann ähnlich erfolgreich wie das Vorjahr. Hingis gewann erneut die Australian Open. Im Finale besiegte sie Conchita Martínez mit 6:3 und 6:3. Dann aber riss die Erfolgsserie; auf Halbfinalniederlagen in Wimbledon und Paris gegen Monica Seles und Jana Novotná folgte der Einzug ins Endspiel der US Open, in dem Hingis gegen Davenport wiederum sieglos blieb. Einschliesslich der WTA Tour Championships zum Jahresende gewann sie nur fünf Turniere. Hingis offenbarte immer mehr Schwächen gegen die junge, aufstrebende Generation von «Power»-Spielerinnen wie die Schwestern Venus und Serena Williams. Auch Jennifer Capriati kehrte auf die Tour zurück. Und Lindsay Davenport, schon immer eine druckvoll agierende Spielerin, präsentierte sich nun auch körperlich und mental in immer besserer Verfassung.

Es war Davenport, die nach ihrem Sieg in Flushing Meadows über die Schweizerin im Oktober 1998 Hingis´ 80 Wochen andauernde Vorherrschaft zunächst beendete. Hingis beendete das Jahr auf Rang 2 der Weltrangliste.

Hingis hielt sich mit dem Gewinn aller Grand-Slam-Titel im Doppel schadlos. Sie war nach Martina Navrátilová und Arantxa Sánchez Vicario zudem die dritte Spielerin, die beide Weltranglisten gleichzeitig anführte.

1999: Sieg in Australien und dramatisches Endspiel in Paris[Bearbeiten]

Das Jahr 1999 begann wie die vorherigen Jahre. Hingis gewann ihren dritten Australien-Open-Titel in Folge. Dies war zuletzt Steffi Graf und Monica Seles gelungen. An der Seite von Anna Kurnikowa gewann sie auch das Doppel. Die Russin und die «Swiss Miss», wie Hingis hin und wieder auch genannt wurde, bildeten ein Team, das nicht nur sportlich Schlagzeilen machte. Im bunten Blätterwald wurden die beiden bald auch als die «Spice Girls des Tennis» bezeichnet.

Trotz einiger Erfolge und ihres eindrucksvollen Spieles machte Hingis in diesem Jahr aber auch mit weniger respektvollen Bemerkungen über einige ihrer Gegnerinnen von sich reden. Sie präsentierte sich zunehmend dünnhäutig gegenüber den Konkurrentinnen, deren kraftvollem Spiel sie nun immer öfter unterlag. Hingis zog die Kritik der Medien und von Teilen der Öffentlichkeit auf sich, die sie der Respektlosigkeit bezichtigten. Auf die athletische und sich offen zu ihrer Homosexualität bekennende Australian-Open-Finalgegnerin Amélie Mauresmo abzielend, erklärte Hingis, diese sei «ein halber Mann». Auch Doping-Vorwürfe wurden kolportiert. Das Finalmatch in Melbourne war von negativer Spannung gekennzeichnet, am Ende des Matches gaben sich die Spielerinnen nur artig die Hand. Wenig charmante Äusserungen folgten später in dem Jahr auch über die muskulösen Williams-Schwestern, Davenport und Graf.

Dies schaffte eine besonders hitzige Atmosphäre und erhöhte zugleich die spannungsvolle Erwartung auf das erste Aufeinandertreffen der wiedergenesenen Deutschen und ihrer Nachfolgerin auf dem Tennis-Thron. Die von vielen erhoffte Konstellation trat bei den French Open ein. Hingis und Graf bestritten das Finale von Roland Garros. Ein Interview der Schweizerin am Vortag schürte die gereizte Atmosphäre noch an. Hingis gab zu Protokoll, der morgige Tag werde zeigen, dass Grafs Zeit vorbei und der Generationenwechsel endgültig vollzogen sei.

Hingis, die deutlich stärker begann als Graf, die im ersten Satz unsicher wirkte, gewann den ersten Satz mit 6:4. Früh im zweiten Satz kam Hingis nach einer umstrittenen Entscheidung zu ihren Ungunsten etwas aus dem Konzept und brachte zudem das Publikum gegen sich auf. Graf agierte unbeeindruckt, konnte später ausgleichen, bevor sie beim Stande von 4:4 erneut ein Break hinnehmen musste. Hingis war dann bei eigenem Aufschlag nur noch drei Punkte vom Sieg entfernt, konnte den Sack aber nicht zumachen. Graf gewann den Satz nach ungewohnt vielen Fehlern ihrer Kontrahentin mit 7:5. Nun bestimmte zunehmend sie die Partie. Beim Stande von 5:2 versuchte Hingis, Graf mit Aufschlägen von unten zu irritieren. Doch Graf verwandelte ihren zweiten Matchball zum 4:6, 7:5 und 6:2. Es war das letzte Zusammentreffen der beiden, deren Bilanz bei sieben Siegen und zwei Niederlagen für die Deutsche steht.

Nicht wenige betrachten das gegen Graf verlorene Endspiel in Paris rückblickend als den Schlüssel für die weitere Entwicklung von Hingis. In den folgenden Jahren blieb diese nicht nur auf der roten Asche in Paris sieglos. Hingis konnte auch bei den anderen Major-Turnieren im Einzel nicht mehr triumphieren. Ihr Sieg bei den Australian Open 1999 sollte der letzte Einzelerfolg auf Grand-Slam-Ebene bleiben.

Bei den US Open musste Hingis im Endspiel gegen die aufstrebende Serena Williams eine Niederlage einstecken. Im Endspiel der WTA Tour Championships unterlag sie dann auch Lindsay Davenport in zwei Sätzen.

Trotz der Niederlagen in den wichtigsten Endspielen beendete Hingis das Jahr mit sieben Turniersiegen als Nummer 1 der Welt.

2000–2003: Verletzungsprobleme, Power-Spielerinnen und Rücktritt[Bearbeiten]

In den folgenden Jahren setzte sich der Trend von 1999 fort. Neben zunehmenden Verletzungsproblemen waren die Jahre 2000 bis 2003 für Hingis geprägt durch die immer stärker werdende Konkurrenz durch die sogenannten Power-Spielerinnen. Im Januar endete Hingis' Erfolgsserie bei den Australian Open, ihrem insgesamt erfolgreichsten Grand-Slam-Turnier; sie unterlag Lindsay Davenport. Es war das einzige Grand-Slam-Finale, das Hingis im Verlauf des Jahres erreichen sollte. Der Umbruch im Damentennis setzte sich fort: einer Halbfinalniederlage in Paris gegen Mary Pierce folgten im Viertelfinale von Wimbledon und im Halbfinale der US Open jeweils Dreisatzniederlagen gegen Venus Williams. Trotzdem blieb Hingis mit neun Turniersiegen die Nummer 1 im Damentennis.

Auch das Jahr 2001 begann wie das vorangegangene. Sie gewann den Hopman Cup 2001 mit Roger Federer und erreichte bei den Australian Open zum fünften Mal in Folge das Finale. Aber wie im Vorjahr unterlag sie Jennifer Capriati (4:6, 3:6). Der erneute Misserfolg hatte auch Auswirkungen auf das Verhältnis zu ihrer Mutter Melanie Molitor, die von Hingis kurzerhand als Trainerin verbannt wurde.

Auch bei den French Open erreichte Hingis "nur" das Halbfinale. Wie schon in Melbourne unterlag sie Jennifer Capriati. Ein Tiefschlag folgte nur wenige Wochen später in Wimbledon. Hingis scheiterte überraschend bereits in Runde eins. Bei den US Open schied die Weltranglistenerste im Halbfinale aus; sie unterlag Serena Williams klar in zwei Sätzen.

Verletzungsprobleme verstärkten die Entwicklung: Im Oktober 2001 musste sich Hingis einer Operation am rechten Fuss unterziehen. Bis zum Jahresende fiel sie auf Rang 4 der Weltrangliste zurück.

2002 erreichte Hingis zum sechsten Mal in Folge das Finale der Australian Open, unterlag dort jedoch in einem dramatischen Spiel wiederum Capriati. Hingis zeigte Nerven, denn sie verspielte eine 6:4- und 4:0-Führung und unterlag am Ende mit 6:4, 6:7 und 2:6.

Wenige Monate später, im Mai 2002, traten wieder Verletzungsprobleme zu Tage. Hingis musste sich erneut einer Operation am linken Fuss unterziehen. Spekulationen über ihre ausbleibende Rückkehr auf die Courts machten die Runde. Meldungen über Hingis' mangelhaften physischen Zustand wechselten sich ab mit der Einschätzung, die Schweizerin sei eigentlich fit, scheue aber ein Comeback aufgrund ihrer relativen Erfolglosigkeit gegen Spielerinnen wie Davenport, die Williams-Schwestern und Capriati.

Ihre Rückkehr endete bereits nach einer Niederlage beim Turnier in Filderstadt im Herbst 2002 gegen Jelena Dementjeva. Auf einer Pressekonferenz verkündete Hingis ihren vorläufigen Rückzug und unterstrich, dass sie an chronischen Fussproblemen leide und momentan nicht in der Lage sei, Profitennis zu spielen.

Im Februar 2003, mit 22 Jahren, gab Martina Hingis ihren Rücktritt bekannt. Sie hatte zu diesem Zeitpunkt 40 Turniere im Einzel sowie 36 Titel im Doppel gewonnen und war für insgesamt 209 Wochen die Nummer eins der Tenniswelt gewesen - die viertlängste Dauer an der Spitze in der Geschichte des Damentennis.

2005: Auf dem Weg zum Comeback[Bearbeiten]

Im Februar 2005 unternahm Hingis beim WTA-Turnier in Pattaya einen Comebackversuch. Sie betonte dabei, dass es ihr nicht um Weltranglistenpunkte oder die Siegprämie ging. Sie habe dem Wunsch einer Freundin entsprochen, die sich für ein thailändisches Hilfswerk für verarmte und obdachlose Frauen und Kinder engagiert. Hingis verlor dann aber bereits ihre erste Partie gegen die Deutsche Marlene Weingärtner in drei Sätzen (6:1, 2:6, 2:6).

Monate später kehrte Hingis Mitte 2005 erneut auf den Court zurück. Sie gab ihre Zusage für die amerikanische World-Team-Tennis-Liga, einen Mannschaftswettbewerb, an dem vor allem ehemalige Profispieler teilnehmen. Dort erreichte sie eine 18:1-Bilanz, mit der sie ihr Team zum Gewinn der Liga führte. Unter anderem schlug sie dort Martina Navrátilová.

2006 und 2007: Comeback und zweite Karriere[Bearbeiten]

Hingis bei den Zurich Open

Das Comeback begann am 1. Januar 2006 beim Turnier in Brisbane an der Gold Coast und endete mit einer Pressekonferenz am 1. November 2007, in der Hingis erneut ihren Rücktritt erklärte. Faktisch konnte sie nicht an alte Erfolge anknüpfen. Erfolge im Einzel bei den Major-Turnieren blieben ihr versagt. Zahlreiche Verletzungen, aber auch die Präsenz der Generation der Power-Spielerinnen wie die Williams-Schwestern, Kim Clijsters, Amélie Mauresmo und Justine Henin-Hardenne verhinderten größere Erfolge.

Dabei begann Hingis zunächst vielversprechend. Beim Turnier an der Gold Coast in Australien erreichte sie im Januar 2006 auf Anhieb sowohl im Einzel als auch im Doppel das Halbfinale. Bei den Australian Open zog sie bei ihrem ersten Grand-Slam-Auftritt nach mehr als zwei Jahren im Einzel ins Viertelfinale ein, wo sie der ehemaligen Weltranglistenersten Clijsters unterlag. Zusammen mit Mahesh Bhupathi gewann sie zudem das Mixed-Turnier. Es war der insgesamt 15. Grand-Slam-Titel der Schweizerin.

Auch die folgenden Turniere verliefen erfolgreich: In Tokio erreichte sie erstmals seit vier Jahren wieder das Endspiel eines WTA-Turniers. Sie schlug unter anderem die topgesetzte Nummer 4 der Welt, Marija Scharapowa, und erreichte das Finale, in dem sie Jelena Dementjewa deutlich mit 2:6 und 0:6 unterlag. Ende Januar rückte Hingis wieder unter die Top 50 der Tenniswelt vor. In Indian Wells gelang ihr erstmals wieder ein Sieg gegen Lindsay Davenport. Anfang April 2006 stand Hingis bereits wieder auf Platz 25 der Weltrangliste.

Am 4. Mai verlor sie im Achtelfinale in Warschau gegen Venus Williams. Nur eine Woche später erreichte sie beim Turnier in Berlin das Viertelfinale, in dem sie sich der Weltranglistenersten Amélie Mauresmo in drei hart umkämpften Sätzen geschlagen geben musste. In Rom feierte Hingis dann ihren ersten Turniersieg nach dem Comeback. Auf dem Weg ins Endspiel konnte sie dabei im Halbfinale Venus Williams (0:6, 6:3, 6:3) und im Finale Dinara Safina mit 6:2 und 7:5 besiegen. Sie sicherte sich damit ihren ersten Titel nach Tokio 2002 und machte mit diesem Sieg einen Sprung vom 21. auf den 14. Platz der Weltrangliste. Bei den French Open erreichte sie 2006 das Viertelfinale, wo sie erst gegen Clijsters 6:7 und 1:6 verlor.

Dann wechselten Licht und Schatten: In Wimbledon unterlag Hingis bereits in der dritten Runde überraschend Ai Sugiyama. Wenig später gelangen ihr wieder Siege gegen Top-Spielerinnen: Im August erreichte sie beim Turnier in Montreal mit Siegen über Daniela Hantuchová und Swetlana Kusnezowa das Finale, bevor sie Ana Ivanović mit 1:6 und 3:6 unterlag. Der Finaleinzug brachte Hingis die Rückkehr in die Top Ten. Am 22. August wurde sie erstmals wieder als Neunte im Ranking geführt. Weniger erfolgreich verliefen die anschließenden US Open. Die an Nummer 8 gesetzte Hingis scheiterte bereits in der dritten Runde an der ungesetzten Virginie Razzano.

Am 24. September gewann Hingis hingegen die Hansol Korea Open Tennis Championships in Seoul. Bei den Zurich Open erreichte sie das Viertelfinale, dann aber scheiterte sie einmal mehr an Swetlana Kusnezowa. Schatten folgten beim Masters in Madrid; als Siebte des Rankings qualifiziert, gelang Hingis in den Gruppenspielen lediglich ein Sieg in den drei Vorrundenspielen. Einem Sieg gegen Petrowa folgten jeweils Dreisatzniederlagen gegen die beiden Top-Spielerinnen Mauresmo und Henin. Hingis verpasste den Einzug ins Halbfinale.

Im November 2006 verlobte sie sich mit dem tschechischen Tennisprofi Radek Štěpánek, bereits im August 2007 sollten sie ihre Trennung bekanntgeben.

Im Januar 2007 erreichte Hingis erneut das Viertelfinale der Australian Open. Doch wie im Vorjahr scheiterte sie an der Weltranglistenzweiten Kim Clijsters.

Ein neuer Rekord gelang ihr bei dem nachfolgenden Turnier in Tokio; sie siegte ohne Satzverlust und zum insgesamt fünften Mal in der japanischen Hauptstadt. Sie bezwang Ivanović klar in zwei Sätzen. Hingis dritter Turniersieg seit ihrem Comeback brachte ihr die Rückkehr auf den sechsten Platz der Weltrangliste und nährte ihre Hoffnung, noch einmal die Spitze erklimmen zu können.

Niederlagen und Verletzungen folgten. In Dubai unterlag sie im Viertelfinale Jelena Janković. In Doha und Indian Wells scheiterte sie jeweils an Daniela Hantuchová. Anhaltende Hüft- und Rückenprobleme zwangen Hingis nicht nur zur Absage der Turniere von Charleston und Rom, sondern auch zum Verzicht auf die French Open. Auf einer Pressekonferenz gab sie dann bekannt, dass sie erst auf den Tennisplatz zurückkehren werde, wenn die Verletzungen vollkommen ausgeheilt seien.

Für einige Beobachter überraschend entschied sich Hingis trotzdem für einen Start in Wimbledon. Wie schon im Vorjahr scheiterte sie in der dritten Runde. Sie war wohl aufgrund ihrer mehrwöchigen Pause und des Trainingsrückstandes nicht in der Lage, der kaum bekannten Gegnerin Laura Granville Paroli zu bieten und verlor klar mit 4:6 und 2:6.

Auch auf den Hartplätzen folgten herbe Rückschläge. In San Diego unterlag sie ihrer Landsfrau Patty Schnyder mit 1:6, 7:6 (4), 3:6. Weitere frühe Niederlagen folgten. Bei den US Open unterlag sie - nun wieder auf den 16. Weltranglistenplatz zurückgefallen - der ungesetzten Wiktoryja Asaranka mit 6:4, 1:6 und 0:6.

Aufgrund starker Hüft- und Rückenschmerzen beendete Hingis am 11. Oktober die Saison 2007 vorzeitig. Die Niederlage bei den Peking Open gegen Peng Shuai, der sie mit 5:7 und 1:6 unterlag, sollte Martina Hingis' letztes Match auf der WTA Tour sein.

Dopingverdacht und Karriereende[Bearbeiten]

Am 1. November 2007 gab Hingis auf einer Medienkonferenz in Glattbrugg ihren Rücktritt vom Profitennis bekannt. Sie erklärte, dass ihr die Einnahme von Kokain aufgrund eines positiven Tests bei den Wimbledon Championships (Kontrolle vom 29. Juni 2007) vorgeworfen werde. Sie bestritt die gegen sie erhobenen Vorwürfe und behauptete, man habe die betreffende Substanz in ihren Orangensaft getan. Hingis begründete ihre Entscheidung einerseits damit, dass sie keine Lust habe auf eine jahrelange juristische Auseinandersetzung, um ihre Unschuld zu beweisen. Als weitere Gründe für den endgültigen Rücktritt gab sie ihre anhaltenden Hüft- und Rückenverletzungen sowie ihr Alter an. Sie habe in ihrer zweiten Karriereetappe ab Anfang 2006 erkannt, dass sie sich physisch nur mit Mühe in der Weltspitze zu halten vermöge. Sie sei wohl zu alt für Spitzentennis.[3]

Am 8. November 2007 kündigte ihr Manager Mario Widmeran, Hingis werde nun doch um ihren durch Dopingverdacht in Zweifel geratenen Ruf kämpfen. Sie wolle die Ergebnisse ihrer positiven Dopingprobe anfechten.[4]

2008 gab die ITF bekannt, dass Martina Hingis wegen Dopings für zwei Jahre gesperrt wird. Resultate und Preisgelder ab Wimbledon 2007 würden gestrichen.[5]

Hingis, die insgesamt 209 Wochen (erstmals am 31. März 1997) Weltranglistenerste war, gewann 43 Turniere im Einzel und 37 im Doppel. Das Karrierepreisgeld summiert sich auf 20.155.811 Dollar. Ihre Matchbilanz im Einzel: 548 Siege bei 133 Niederlagen.

Am 10. Dezember 2010 heiratete Hingis den französischen Springreiter Thibault Hutin.[6]

ab 2013[Bearbeiten]

Martina Hingis gab im Juli 2013 bekannt, dass sie beim Doppelbewerb von Carlsbad mit Daniela Hantuchová an den Start gehen und damit nach vier Jahren ihr Comeback auf der WTA Tour geben will. Ihr erster Versuch endete dort in der zweiten Runde, die beiden US-Amerikanerinnen Raquel Kops-Jones und Abigail Spears gewannen den dritten Satz mit 10:3. Nachdem die beiden in Cincinnati und Toronto die zweite Runde erreicht hatten, scheiterten sie auch bei den US Open bereits in Runde eins.

Im März 2014 gewann sie an der Seite von Sabine Lisicki überraschend den Damendoppel-Wettbewerb der Sony Open Tennis, womit sie sich in der Doppelweltrangliste bereits wieder auf Platz 60 verbesserte.

Erfolge[Bearbeiten]

Grand-Slam-Turniere (15)[Bearbeiten]

Turniersiege im Einzel (5)[Bearbeiten]

Jahr Turnier Finalgegnerin Ergebnis
1997 Australian Open FrankreichFrankreich Mary Pierce 6:2, 6:2
1997 Wimbledon TschechienTschechien Jana Novotná 2:6, 6:3, 6:3
1997 US Open Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Venus Williams 6:0, 6:4
1998 Australian Open SpanienSpanien Conchita Martínez 6:3, 6:3
1999 Australian Open FrankreichFrankreich Amélie Mauresmo 6:2, 6:3

Finalteilnahmen im Einzel (7)[Bearbeiten]

Jahr Turnier Siegerin Ergebnis
1997 French Open KroatienKroatien Iva Majoli 4:6, 2:6
1998 US Open Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lindsay Davenport 3:6, 5:7
1999 French Open DeutschlandDeutschland Steffi Graf 6:4, 5:7, 2:6
1999 US Open Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Serena Williams 3:6, 6:7(4)
2000 Australian Open Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lindsay Davenport 1:6, 5:7
2001 Australian Open Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jennifer Capriati 4:6, 3:6
2002 Australian Open Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jennifer Capriati 6:4, 6:7(7), 2:6

Turniersiege im Doppel (9)[Bearbeiten]

Jahr Turnier Partnerin Finalgegnerinnen Ergebnis
1996 Wimbledon TschechienTschechien Helena Suková Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Meredith McGrath
LettlandLettland Larisa Neiland
5:7, 7:5, 6:1
1997 Australian Open WeissrusslandWeißrussland Natallja Swerawa Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lindsay Davenport
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lisa Raymond
6:2, 6:2
1998 Australian Open KroatienKroatien Mirjana Lučić Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lindsay Davenport
WeissrusslandWeißrussland Natallja Swerawa
6:4, 2:6, 6:3
1998 French Open TschechoslowakeiTschechoslowakei Jana Novotná Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lindsay Davenport
WeissrusslandWeißrussland Natallja Swerawa
6:1, 7:6(4)
1998 Wimbledon TschechoslowakeiTschechoslowakei Jana Novotná Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lindsay Davenport
WeissrusslandWeißrussland Natallja Swerawa
6:3, 3:6, 8:6
1998 US Open TschechoslowakeiTschechoslowakei Jana Novotná Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lindsay Davenport
WeissrusslandWeißrussland Natallja Swerawa
6:3, 6:3
1999 Australian Open RusslandRussland Anna Kurnikowa Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lindsay Davenport
WeissrusslandWeißrussland Natallja Swerawa
7:5, 6:3
2000 French Open FrankreichFrankreich Mary Pierce SpanienSpanien Virginia Ruano Pascual
ArgentinienArgentinien Paola Suárez
6:2, 6:4
2002 Australian Open RusslandRussland Anna Kurnikowa SlowakeiSlowakei Daniela Hantuchová
SpanienSpanien Arantxa Sánchez Vicario
6:2, 6:7(4), 6:1

Finalteilnahmen im Doppel (2)[Bearbeiten]

Jahr Turnier Partnerin Siegerinnen Ergebnis
1999 French Open RusslandRussland Anna Kurnikowa Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Serena Williams
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Venus Williams
3:6, 7:6(2), 6:8
2000 Australian Open FrankreichFrankreich Mary Pierce Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lisa Raymond
AustralienAustralien Rennae Stubbs
4:6, 7:5, 4:6

Turniersieg im Mixed[Bearbeiten]

Jahr Turnier Partner Finalgegner Ergebnis
2006 Australian Open IndienIndien Mahesh Bhupathi KanadaKanada Daniel Nestor
RusslandRussland Jelena Lichowzewa
6:3, 6:3

Turniersiege (81)[Bearbeiten]

Einzel (43)[Bearbeiten]

Grand Slams (5)
WTA Championships (2)
Tier I Events ² (17)
Tier II-V Events (19)

² Bis 2009 Turniere der höchsten Kategorie auf der WTA Tour nach den von der ITF veranstalteten Grand-Slam-Turnieren und den WTA Tour Championships

Nr. Datum Turnier Belag Finalgegnerin Ergebnis
1. 19.10.1996 Filderstadt Hartplatz DeutschlandDeutschland Anke Huber 6:2, 3:6, 6:3
2. 15.11.1996 Oakland Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Monica Seles 6:2, 6:0
3. 17.01.1997 Sydney Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jennifer Capriati 6:1, 5:7, 6:1
4. 31.01.1997 Australian Open Hartplatz FrankreichFrankreich Mary Pierce 6:2, 6:2
5. 07.02.1997 Tokio (Pan Pacific) Hartplatz DeutschlandDeutschland Steffi Graf walk-over
6. 21.02.1997 Paris Hartplatz DeutschlandDeutschland Anke Huber 6:3, 3:6, 6:3
7. 05.04.1997 Miami Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Monica Seles 6:2, 6:1
8. 11.04.1997 Hilton Head Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Monica Seles 3:6, 6:3, 7:6
9. 18.07.1997 Wimbledon Rasen TschechienTschechien Jana Novotná 2:6, 6:3, 6:3
10. 02.08.1997 Stanford Hart SpanienSpanien Conchita Martínez 6:0, 6:2
11. 09.08.1997 San Diego Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Monica Seles 7:6, 6:4
12. 19.09.1997 US Open Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Venus Williams 6:4, 6:0
13. 19.10.1997 Filderstadt Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lisa Raymond 6:4, 6:2
14. 22.11.1997 Philadelphia Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lindsay Davenport 7:5, 6:7, 7:6
15. 06.02.1998 Australian Open Hartplatz SpanienSpanien Conchita Martínez 6:3, 6:3
16. 27.03.1998 Indian Wells Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lindsay Davenport 6:3, 6:4
17. 09.05.1998 Hamburg Sand TschechienTschechien Jana Novotná 6:3, 7:5
18. 16.05.1998 Rom Sand Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Venus Williams 6:2, 3:6, 6:2
19. 28.11.1998 Chase Championships Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lindsay Davenport 7:5, 6:4, 4:6, 6:2
20. 05.02.1999 Australian Open Hartplatz FrankreichFrankreich Amélie Mauresmo 6:2, 6:3
21. 13.02.1999 Tokio (Pan Pacific) Hartplatz SudafrikaSüdafrika Amanda Coetzer 6:2, 6:1
22. 10.04.1999 Hilton Head Sand RusslandRussland Anna Kurnikowa 6:4, 6:3
23. 22.05.1999 Berlin Sand FrankreichFrankreich Julie Halard-Decugis 6:0, 6:1
24. 14.08.1999 San Diego Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Venus Williams 6:4, 6:0
25. 28.08.1999 Toronto Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Monica Seles 6:4, 6:4
26. 16.10.1999 Filderstadt Hartplatz FrankreichFrankreich Mary Pierce 6:4, 6:1
27. 12.02.2000 Tokio (Pan Pacific) Hartplatz FrankreichFrankreich Sandrine Testud 6:3, 7:5
(*). 10.03.2000 Scottsdale Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lindsay Davenport *Finale fand nicht statt;
Siegerinnen: Hingis und Davenport
28. 14.04.2000 Miami Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lindsay Davenport 6:3, 6:2
29. 13.05.2000 Hamburg Sand SpanienSpanien Arantxa Sánchez Vicario 6:3, 6:3
30. 25.06.2000 ’s-Hertogenbosch Rasen RumänienRumänien Ruxandra Dragomir 6:2, 3:0 Aufgabe
31. 26.08.2000 Toronto Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Serena Williams 0:6, 6:3, 3:0 Aufgabe
32. 14.10.2000 Filderstadt Hartplatz BelgienBelgien Kim Clijsters 6:0, 6:3,
33. 21.10.2000 Zürich Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lindsay Davenport 6:4, 4:6, 7:5
34. 04.11.2000 Moskau Hartplatz RusslandRussland Anna Kurnikowa 6:3, 6:1
35. 25.11.2000 Chase Championships Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Monica Seles 6:7, 6:4, 6:4
36. 20.01.2001 Sydney Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lindsay Davenport 6:3, 4:6, 7:5
37. 24.02.2001 Doha Hartplatz FrankreichFrankreich Sandrine Testud 6:3, 6:2
38. 03.03.2001 Dubai Hartplatz FrankreichFrankreich Nathalie Tauziat 6:4, 6:4
39. 19.01.2002 Sydney Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Meghann Shaughnessy 6:2, 6:3
40. 09.02.2002 Tokio (Pan Pacific) Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Monica Seles 7:6, 4:6, 6:3
41. 21.05.2006 Rom Sandplatz RusslandRussland Dinara Safina 6:2, 7:5
42. 30.09.2006 Kalkutta Hartplatz RusslandRussland Olga Putschkowa 6:0, 6:4
43. 10.02.2007 Tokio (Pan Pacific) Hartplatz SerbienSerbien Ana Ivanović 6:4, 6:2

Doppel (38)[Bearbeiten]

Grand Slams (9)
WTA Championships (2)
Tier I-V Events (27)

Mixed (1)[Bearbeiten]

Abschneiden bei Grand-Slam-Turnieren und den WTA Tour Championships[Bearbeiten]

Australian Open French Open Wimbledon US Open WTA Tour Championships
1995 2. Runde 3. Runde 1. Runde Achtelfinale -
1996 Viertelfinale 3. Runde Achtelfinale Halbfinale Finale
1997 Sieg Finale Sieg Sieg Viertelfinale
1998 Sieg Halbfinale Halbfinale Finale Sieg
1999 Sieg Finale 1. Runde Finale Finale
2000 Finale Halbfinale Viertelfinale Halbfinale Sieg
2001 Finale Halbfinale 1. Runde Halbfinale -
2002 Finale - - Achtelfinale -
2006 Viertelfinale Viertelfinale 3. Runde 2. Runde 1. Runde
2007 Viertelfinale - 3. Runde 3. Runde -

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Martina Hingis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. wtatennis.com: 40 LOVE Moments: The Youngest No.1
  2. Volker Kluge: Olympische Sommerspiele. Die Chronik IV. Berlin 2002 ISBN 3-328-00830-6, Seite 862f
  3. NZZ Online: Im fahlen Licht des Dopingverdachts, 10. November 2007
  4. faz.net: Hingis will nun doch kämpfen, 7. November 2007
  5. weltonline:Hingis wegen Dopings für zwei Jahre gesperrt, 4. Januar 2008
  6. blick.ch: Martina Hingis sagte «Ja, ich will!» in: Blick.ch vom 11. Dezember 2010