Baum des Jahres

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Inschrift auf einem Findling in Belzig, Brandenburg

Jedes Jahr im Oktober wird der Baum des Jahres von der Dr. Silvius Wodarz Stiftung Menschen für Bäume und durch deren Fachbeirat, das "Kuratorium Baum des Jahres" (KBJ) für das darauffolgende Jahr bestimmt.

Dieses Kuratorium wurde 1991 vom Gründer und Vorsitzenden des seit 1972 bestehenden Umweltschutzvereins Wahlstedt (heute Baum des Jahres e. V./Stiftung MfB) in Schleswig-Holstein, Dr. Silvius Wodarz, ins Leben gerufen. Ab 1989 hat der Verein einen Baum des Jahres ausgerufen, genauer eine Baumart, seit 1991 mit dem Kuratorium. Das Kuratorium Baum des Jahres ist ein Fachbeirat der Dr. Silvius Wodarz Stiftung Menschen für Bäume, Präsident der Stiftung und damit des KBJ ist Dr. Silvius Wodarz. „Baum des Jahres“ ist eine geschützte Marke. Die Aktivitäten stehen unter dem Motto Menschen für Bäume / Kinder für Bäume. Die Stiftung legt zu jedem Baum des Jahres ein grünes Faltblatt für alle und ein gelbes für Kinder auf. Zum jeweiligen Baum des Jahres veranstaltet die Stiftung jährlich eine Fachtagung im Wechsel in je einem Bundesland. Bei der Ausrufung des 20. Jahresbaumes (Walnuss) am 19. Oktober 2007 in Berlin gab Wodarz die Gründung der nach ihm benannten Stiftung „Menschen für Bäume“ bekannt. Schirmherr ist Bundesumweltminister S. Gabriel. Außerdem wurde ein Grußwort von Bundespräsident Horst Köhler verlesen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Bisherige Bäume des Jahres

es folgen die authentischen Namen der proklamierten Baumarten

Jahr Name (deutsch) Name (wissenschaftlich) Abbildung
1989 Stiel-Eiche Quercus robur L.
1990 Rotbuche Fagus sylvatica L.
1991 Sommer-Linde Tilia platyphyllos Scop.
1992 Berg-Ulme Ulmus glabra Huds.
1993 Speierling Sorbus domestica L.
1994 Europäische Eibe Taxus baccata L.
1995 Spitzahorn Acer platanoides L.
1996 Hainbuche Carpinus betulus L.
1997 Eberesche Sorbus aucuparia L.
1998 Wild-Birne Pyrus pyraster L.
1999 Silber-Weide Salix alba L.
2000 Sand-Birke Betula pendula Roth
2001 Esche Fraxinus excelsior L.
2002 Gemeiner Wacholder Juniperus communis L.
2003 Schwarz-Erle Alnus glutinosa (L.) Gärtn.
2004 Weiß-Tanne Abies alba Mill.
2005 Gewöhnliche
Rosskastanie
Aesculus hippocastanum L.
2006 Schwarzpappel Populus nigra L.
2007 Wald-Kiefer Pinus sylvestris L.
2008 Echte Walnuss Juglans regia L.
2009 Berg-Ahorn Acer pseudoplatanus L.

[Bearbeiten] Baum des Jahrtausends

Ginkgoblätter

Zum Jahrtausendwechsel erklärte das Kuratorium Baum des Jahres den Ginkgo biloba zum Mahnmal für Umweltschutz und Frieden und zum Baum des Jahrtausends.

[Bearbeiten] Kriterien für die Wahl

Grundsätzlich kann jede heimische Baumart „Baum des Jahres“ werden. Die Kriterien orientieren sich zwar auch an der ökologischen Bedeutung und der Seltenheit oder Bedrohtheit des Baumes, im Vordergrund steht aber die Aufklärung der Bevölkerung über die Eigenarten der jeweils ausgewählten Bäume.

[Bearbeiten] Mitglieder

Folgenden Organisationen und Personen sind gleichberechtigte Mitglieder des KBJ:

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Bisheriges Mitglied: Stiftung Wald in Not. Das Projekt wurde 2009 übernommen. Informationsdienst Wissenschaft, Pressemitteilung vom 21. Januar 2009
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