Bidingen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Bidingen
Bidingen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Bidingen hervorgehoben
47.83333333333310.733333333333768Koordinaten: 47° 50′ N, 10° 44′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Ostallgäu
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Biessenhofen
Höhe: 768 m ü. NHN
Fläche: 36,33 km²
Einwohner: 1640 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 45 Einwohner je km²
Postleitzahl: 87651
Vorwahl: 08348
Kfz-Kennzeichen: OAL, FÜS, MOD
Gemeindeschlüssel: 09 7 77 118
Adresse der
Gemeindeverwaltung:

Dorfstrasse 8
87651 Bidingen
Webpräsenz: www.bidingen.de
Bürgermeister: Franz Martin
Lage der Gemeinde Bidingen im Landkreis Ostallgäu
Österreich Kempten (Allgäu) Landkreis Oberallgäu Kaufbeuren Landkreis Augsburg Landkreis Unterallgäu Landkreis Garmisch-Partenkirchen Landkreis Weilheim-Schongau Landkreis Landsberg am Lech Rettenbach am Auerberg Westendorf (Allgäu) Wald (Allgäu) Waal (Allgäu) Untrasried Unterthingau Halblech Stöttwang Stötten am Auerberg Seeg Schwangau Rückholz Ruderatshofen Roßhaupten Ronsberg Rieden (bei Kaufbeuren) Rieden am Forggensee Pfronten Pforzen Osterzell Oberostendorf Obergünzburg Nesselwang Mauerstetten Marktoberdorf Lengenwang Lechbruck am See Lamerdingen Kraftisried Kaltental Jengen Irsee Günzach Hopferau Görisried Germaringen Füssen Friesenried Eisenberg (Allgäu) Eggenthal Buchloe Bidingen Baisweil Biessenhofen AitrangKarte
Über dieses Bild

Bidingen ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Ostallgäu und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Biessenhofen.

Geografie[Bearbeiten]

Bidingen liegt in der Region Allgäu.

Mesnerhaus und Kirche in Bidingen

Gemarkungen[Bearbeiten]

  • Bernbach
  • Bidingen

Übrige Ortsteile[Bearbeiten]

  • Geblatsried
  • Geislatsried
  • Königsried
  • Ob
  • Tremmelschwang
  • Weiler
  • Ämbisried
  • Ruderatsried
  • Ebenried
  • Korbsee
  • Langweid
  • Etzlensberg
  • Bernbach

Geschichte[Bearbeiten]

Das Geschlecht der Herren von Bidingen ist von 1256 bis 1341 bezeugt. Bidingen im heutigen Regierungsbezirk Schwaben gehörte zum Hochstift Augsburg, das 1506 die Dorf- und Gerichtsherrschaft in Bidingen erworben hatte. Mit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 kam der Ort zum Kurfürstentum Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen im Königreich Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1978 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Bernbach eingegliedert.[2]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

  • 1961: 1514 Einwohner[2]
  • 1970: 1477 Einwohner[2]
  • 1987: 1383 Einwohner
  • 2000: 1620 Einwohner
  • 2011: 1648 Einwohner

Bidingen wuchs zwischen 1988 und 2008 um 286 Einwohner bzw. ca. 20 %

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister ist Franz Martin (zwei Wahlvorschläge).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 530.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 64.000 €.

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen zeigt "in Rot drei gebogene silberne Flankenleisten."

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

Es gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft neun, im produzierenden Gewerbe 122 und im Bereich Handel und Verkehr 14 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 27 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 475. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe fünf Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 101 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2.132 ha. Davon waren 21 ha Ackerfläche und 2.111 ha Dauergrünfläche.

Bildung[Bearbeiten]

Es gibt 1999 folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergärten: 50 Kindergartenplätze mit 50 Kindern
  • Volksschulen: 1 mit 4 Lehrern und 101 Schülern

Vereine[Bearbeiten]

Zum Vereinsleben gehören u. a. der Eishockeyverein Eistiger Bidingen, die Musikkapelle Bidingen und der Pfeifenclub Bidingen.

Galerie[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bidingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. a b c  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 779.