Rieden am Forggensee

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Rieden am Forggensee
Rieden am Forggensee
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Rieden am Forggensee hervorgehoben
47.61666666666710.716666666667814Koordinaten: 47° 37′ N, 10° 43′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Ostallgäu
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Roßhaupten
Höhe: 814 m ü. NHN
Fläche: 13,17 km²
Einwohner: 1273 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 97 Einwohner je km²
Postleitzahl: 87669
Vorwahl: 08362
Kfz-Kennzeichen: OAL, FÜS, MOD
Gemeindeschlüssel: 09 7 77 163
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Lindenweg 4
87669 Rieden am Forggensee
Webpräsenz: www.rieden.de
Bürgermeister: Maximilian Streif (Parteilose Wählergemeinschaft)
Lage der Gemeinde Rieden am Forggensee im Landkreis Ostallgäu
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Rieden am Forggensee ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Ostallgäu und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Roßhaupten.

Geografie[Bearbeiten]

Rieden am Forggensee liegt an einem Stausee des Lechs, dem Forggensee in der Region Allgäu und grenzt mit 8 Kilometern Ufer an den See.

Das Gemeindegebiet besteht aus Rieden am Forggensee, Osterreinen, Dietringen, Dürracker und Schönried.

Geschichte[Bearbeiten]

Kirche

Rieden am Forggensee gehörte zum Hochstift Augsburg. Mit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 kam der Ort zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. Zu Beginn der 50er Jahre gingen Teile des Gemeindegebietes durch den Bau des Forggensees verloren. Am 18. Oktober 1972 wurde die Gemeinde Rieden amtlich in Rieden am Forggensee umbenannt.[2]

Am 1. Mai 1978 wurde die Gemeinde Rieden am Forggensee aufgelöst. Ihr Hauptteil mit damals etwa 800 Einwohnern kam zur Gemeinde Roßhaupten. Kleinere Gebietsteile mit damals etwa 25 Einwohnern wurden in die Stadt Füssen eingegliedert.[2]

Am 5. November 1980 wurde die Gemeinde wiedererrichtet. Roßhaupten trat die übernommenen Gebietsteile vollständig ab. Die von der Stadt Füssen übernommenen Gebietsteile verblieben dort.[2]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1840 1900 1939 1950 1961[2] 1970[2] 1987 2001 2005 2010
Einwohner 474 398 445 785 672 817 991 1175 1214 1247

Rieden am Forggensee wuchs zwischen 1988 und 2008 um 225 Einwohner bzw. ca. 22%.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat und Bürgermeister[Bearbeiten]

Bei der Kommunalwahl vom 2. März 2008 erhielt bei einer Wahlbeteiligung von 63,5 % die CSU 5 Sitze (39,5 %) und die Parteilose Wählergemeinschaft 7 Sitze (61,0 %).

Zusätzlich gehört dem Gemeinderat der Bürgermeister an. Dies ist Maximilian Streif (Parteilose Wählergemeinschaft).

Gemeindefinanzen[Bearbeiten]

Im Jahr 2010 betrugen die Gemeindesteuereinnahmen 823.000 Euro, davon waren 117.000 Euro Gewerbesteuereinnahmen (netto).

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Es gab 2010 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 447 und im Bereich Handel und Verkehr 51 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 36 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 418. Im verarbeitenden Gewerbe gab es drei Betriebe, im Bauhauptgewerbe zwei Betriebe. Zudem bestanden 25 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von mindestens 2 ha, die eine Fläche von 573 ha bewirtschafteten.

Bildung[Bearbeiten]

Im Jahr 2010 gab es den Kindergarten „St. Leonhard“ mit 50 Kindergartenplätze, in dem 36 Kinder von vier Erzieherinnen betreut wurden.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • Trixini (* 1933, eigentlich Hansjörg Kindler), Theologe, Puppenspieler und Zauberkünstler; lebt und wirkt in Rieden am Forggensee

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Rieden am Forggensee – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. a b c d e  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 779.