Rieden am Forggensee
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Schwaben | |
| Landkreis: | Ostallgäu | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Roßhaupten | |
| Höhe: | 814 m ü. NN | |
| Fläche: | 13,17 km² | |
| Einwohner: |
1275 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 97 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 87669 | |
| Vorwahl: | 08362 | |
| Kfz-Kennzeichen: | OAL | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 7 77 163 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Lindenweg 4 87669 Rieden am Forggensee |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Maximilian Streif (Parteilose Wählergemeinschaft) | |
| Lage der Gemeinde Rieden am Forggensee im Landkreis Ostallgäu | ||
Rieden am Forggensee ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Ostallgäu und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Roßhaupten.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Rieden am Forggensee liegt an einem Stausee des Lechs, dem Forggensee in der Region Allgäu und grenzt mit 8 Kilometern Ufer an den See.
Das Gemeindegebiet besteht aus Rieden am Forggensee, Osterreinen, Dietringen, Dürracker und Schönried.
Geschichte [Bearbeiten]
Rieden am Forggensee gehörte zum Hochstift Augsburg. Mit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 kam der Ort zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. Zu Beginn der 50er Jahre gingen Teile des Gemeindegebietes durch den Bau des Forggensees verloren. Am 18. Oktober 1972 wurde die Gemeinde Rieden amtlich in Rieden am Forggensee umbenannt.[2]
Am 1. Mai 1978 wurde die Gemeinde Rieden am Forggensee aufgelöst. Ihr Hauptteil mit damals etwa 800 Einwohnern kam zur Gemeinde Roßhaupten. Kleinere Gebietsteile mit damals etwa 25 Einwohnern wurden in die Stadt Füssen eingegliedert.[2]
Am 5. November 1980 wurde die Gemeinde wiedererrichtet. Roßhaupten trat die übernommenen Gebietsteile vollständig ab. Die von der Stadt Füssen übernommenen Gebietsteile verblieben dort.[2]
| Bevölkerungsentwicklung | ||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Jahr | 1840 | 1900 | 1939 | 1950 | 1961[2] | 1970[2] | 1987 | 2001 | 2005 | 2010 |
| Einwohner | 474 | 398 | 445 | 785 | 672 | 817 | 991 | 1175 | 1214 | 1247 |
Politik [Bearbeiten]
Gemeinderat und Bürgermeister [Bearbeiten]
Bei der Kommunalwahl vom 2. März 2008 erhielt bei einer Wahlbeteiligung von 63,5 % die CSU 5 Sitze (39,5 %) und die Parteilose Wählergemeinschaft 7 Sitze (61,0 %).
Zusätzlich gehört dem Gemeinderat der Bürgermeister an. Dies ist Maximilian Streif (Parteilose Wählergemeinschaft).
Gemeindefinanzen [Bearbeiten]
Im Jahr 2010 betrugen die Gemeindesteuereinnahmen 823.000 Euro, davon waren 117.000 Euro Gewerbesteuereinnahmen (netto).
Baudenkmäler [Bearbeiten]
Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]
Wirtschaft [Bearbeiten]
Es gab 2010 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 447 und im Bereich Handel und Verkehr 51 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 36 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 418. Im verarbeitenden Gewerbe gab es drei Betriebe, im Bauhauptgewerbe zwei Betriebe. Zudem bestanden 25 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von mindestens 2 ha, die eine Fläche von 573 ha bewirtschafteten.
Bildung [Bearbeiten]
Im Jahr 2010 gab es den Kindergarten „St. Leonhard“ mit 50 Kindergartenplätze, in dem 36 Kinder von vier Erzieherinnen betreut wurden.
Persönlichkeiten [Bearbeiten]
- Trixini (* 1933, eigentlich Hansjörg Kindler), Theologe, Puppenspieler und Zauberkünstler; lebt und wirkt in Rieden am Forggensee
Weblinks [Bearbeiten]
- Rieden am Forggensee: Wappengeschichte vom HdBG
- Rieden am Forggensee: Amtliche Statistik des LStDV (PDF; 1,05 MB)
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
- ↑ a b c d e Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 779.
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