Buttlar
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Thüringen | |
| Landkreis: | Wartburgkreis | |
| Höhe: | 260 m ü. NN | |
| Fläche: | 21,27 km² | |
| Einwohner: |
1378 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 65 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 36419 | |
| Vorwahl: | 036967 | |
| Kfz-Kennzeichen: | WAK, SLZ | |
| Gemeindeschlüssel: | 16 0 63 011 | |
| Gemeindegliederung: | 3 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Bermbacher Str. 1 36419 Buttlar |
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| Bürgermeisterin: | Rosa Kind (CDU) | |
| Lage der Gemeinde Buttlar im Wartburgkreis | ||
Buttlar ist eine Gemeinde im Wartburgkreis in Thüringen. Erfüllende Gemeinde für Buttlar ist die Stadt Geisa.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie [Bearbeiten]
Buttlar liegt auf 260 m ü. NN im Ulstertal nahe der Grenze zu Hessen in der thüringischen Rhön. Im Westen erhebt sich der Standorfsberg. Östlich liegt der 425 m hohe Michelsberg und südlich davon verläuft das Tal des Bermbachs durch die Orte Bermbach und Mieswarz.
Gemeindegliederung [Bearbeiten]
Buttlar besteht aus den Ortsteilen Buttlar, Bermbach und Wenigentaft. Borbels hat 24 Einwohner und Mieswarz 32 Einwohner, es sind Weiler und haben keinen Status als Ortsteil.[2] ![]()
Eingemeindungen [Bearbeiten]
Die oben genannten Ortsteile wurden mit Wirkung vom 25. März 1994 zur neu gebildeten Gemeinde Buttlar zusammengeschlossen.[3]
Geschichte [Bearbeiten]
Buttlar [Bearbeiten]
Buttlar ist ein altes fuldisches Dorf, das erst seit 1815 zu Sachsen-Weimar-Eisenach gehört. Konstantin von Buttlar (1679–1726) war von 1714 bis 1726 Fürstabt von Fulda. Er kaufte 1716 Schloss Johannisberg im Rheingau und ließ es zu seiner Sommerresidenz ausbauen. Im Jahr 1955 lebten im Ort 706 Einwohner.[4]
Bermbach [Bearbeiten]
Das Dorf Bermbach liegt am gleichnamigen Bach auf einer Höhe von 300-350 m ü. NN und wurde 1329 erstmals urkundlich erwähnt. Die Kirche ist ein Neubau von 1882, der Taufstein von 1610 wurde jedoch aus der Vorgängerkirche übernommen. Im Jahr 1955 lebten im Ortsteil Bermbach 416 Einwohner.[4]
Politik [Bearbeiten]
Gemeinderat [Bearbeiten]
Der Gemeinderat in Buttlar setzt sich aus 12 Gemeinderatsmitgliedern zusammen.
- CDU: 12 Sitze
(Stand: Kommunalwahl am 7. Juni 2009)[5]
Bürgermeister [Bearbeiten]
Zur ehrenamtlichen Bürgermeisterin wurde Frau Rosa Kind (CDU) am 27. Juni 2004 und am 6. Juni 2010 wiedergewählt.[6]
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
Bauwerke [Bearbeiten]
- Kirche Der Neubau der heutigen Kirche erfolgte 1872 bis 1876 im neuromanischen Stil, nachdem die Vorgängerkirche abgebrannt war. Da in der damaligen Zeit die Pfarrer von Buttlar neben Wenigentaft auch Bermbach und Vacha zu versorgen hatten, geriet der Kirchbau eine Nummer zu groß. 1903 wurden deshalb im Chorbereich beiderseitig Sakristeien abgemauert und die Apsiswand in den Chorraum hineingerückt. Der Bau konnte vollendet werden, aber es fehlte die gesamte Einrichtung. Auf Initiative des damaligen Pfarrers Faber wurden der barocke Hochaltar aus der Stiftskirche zu Amöneburg und dazu die beiden Beichtstühle erworben. Die Seitenaltäre St. Marien und St. Josef stammen aus der Nonnenkirche zu Fulda, wie auch die barocke Kanzel. Blickfang ist der barocke Hochaltar. Das zentrale Bild, im Halbrelief geschnitzt, stellt Jesu Taufe im Jordan dar. Darüber im Oval ist die Enthauptung Johannes des Täufers zu sehen. Zu beiden Seiten des Altarbildes befinden sich die Standfiguren der Apostel Petrus und Paulus. Seitlich des oberen Bildes stehen weitere Prophetengestalten. Auf der Mensa befindet sich der Tabernakel. Die Orgel stammt aus dem Jahr 1874 und wurde vom Tabarzer Orgelbauer Guido Knauf erbaut; seit November 2008 wird sie durch die Moritzburger Orgelbauwerkstatt Rühle restauriert.
- Michaelskapelle Auf dem Michelsberg befindet sich die Wallfahrtskapelle Michelskapelle. Sie wurde 1714 erbaut.
- Schule Direkt neben der Kirche befindet sich die ehemalige Schule, seit einigen Jahren in Privatbesitz.
- Schloss Das Schloss war eine Wasserburg und gehörte der Familie von Buttlar, deren Mitglieder als Geistliche, Militärs und Hofleute in Fulda und Hessen eine Rolle spielten. Seit wenigen Jahren wieder Privatbesitz und komplett saniert, werden heute darin Ferienwohnungen vermietet.
Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]
2003 waren 17 landwirtschaftliche Betriebe gemeldet, die 210 ha Fläche landwirtschaftlich nutzen.
Durch die Gemeinde verlaufen folgende Radwanderwege:
- Der Bahnradweg Hessen führt von Hanau auf ehemaligen Bahntrassen ca. 250 km durch den Vogelsberg und die Rhön und endet in Bad Hersfeld.
- Der Ulstertal-Radweg als Teil des Rhönradwegs. Dieser hat eine Länge von insgesamt 180 km und führt von Bad Salzungen nach Hammelburg, durch alle drei Bundesländer der Rhön: Bayern, Hessen und Thüringen.
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Thüringer Landesamt für Statistik – Bevölkerung nach Gemeinden, erfüllenden Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften (Hilfe dazu)
- ↑ Landratsamt Wartburgkreis (Hrsg.): Information ... In: Amtsblatt des Wartburgkreises vom 10. August 2010. Bad Salzungen 2010, S. 14.
- ↑ Thüringer Verordnung über die Auflösung und Zusammenlegung der Gemeinden Buttlar, Bermbach und Wenigentaft vom 22. Februar 1994 (GVBl S. 302)
- ↑ a b Paul Luther, Rat des Kreises Bad Salzungen, Abt. Volksbildung (Hrsg.): Materialien für den Heimatkundeunterricht - Kreis Bad Salzungen, Bezirk Suhl. Bad Salzungen 1959, Struktur vom Bezirk Suhl (Übersicht der Orte und Einwohnerzahlen der Landkreise), S. 5–11.
- ↑ Kommunalwahlen in Thüringen am 7. Juni 2009. Wahlen der Gemeinde- und Stadtratsmitglieder. Vorläufige Ergebnisse. Der Landeswahlleiter, abgerufen am 6. Februar 2010 (PDF; 1,9 MB).
- ↑ Kommunalwahlen in Thüringen am 6. Juni 2010. Wahlen der Gemeinde- und Stadtratsmitglieder. Vorläufige Ergebnisse. Der Landeswahlleiter, abgerufen am 6. Juni 2010.
Weblinks [Bearbeiten]
Bermbach | Borbels | Buttlar | Mieswarz | Wenigentaft
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