Dipperz

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Dipperz
Dipperz
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Dipperz hervorgehoben
50.5433333333339.7966666666667355Koordinaten: 50° 33′ N, 9° 48′ O
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Kassel
Landkreis: Fulda
Höhe: 355 m ü. NHN
Fläche: 30,05 km²
Einwohner: 3302 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 110 Einwohner je km²
Postleitzahl: 36160
Vorwahl: 06657
Kfz-Kennzeichen: FD
Gemeindeschlüssel: 06 6 31 003
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Am Dorfbrunnen 2
36160 Dipperz
Webpräsenz: www.dipperz.de
Bürgermeister: Klaus-Dieter Vogler (parteilos)
Lage der Gemeinde Dipperz im Landkreis Fulda
Eiterfeld Burghaun Rasdorf Hünfeld Nüsttal Bad Salzschlirf Großenlüder Fulda Petersberg (Hessen) Hofbieber Tann (Rhön) Hilders Dipperz Künzell Poppenhausen (Wasserkuppe) Ehrenberg (Rhön) Gersfeld (Rhön) Ebersburg Eichenzell Kalbach Flieden Hosenfeld Neuhof (bei Fulda) Main-Kinzig-Kreis Bayern Thüringen Landkreis Hersfeld-Rotenburg VogelsbergkreisKarte
Über dieses Bild

Dipperz ist eine Gemeinde im Landkreis Fulda in Osthessen, Deutschland.

Geographie[Bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten]

Dipperz liegt etwa zehn Kilometer östlich der Kreisstadt Fulda in der Rhön.

Auf Grund seiner günstigen Lage zur Stadt Fulda und der Nähe zu den Schönheiten der Rhön entwickelte sich Dipperz zu einer beliebten Wohngemeinde.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Dipperz grenzt im Norden und Osten an die Gemeinde Hofbieber, im Südosten an die Gemeinde Poppenhausen, im Südwesten an die Gemeinde Künzell sowie im Nordwesten an die Gemeinde Petersberg (alle im Landkreis Fulda).

Gliederung[Bearbeiten]

Die Gemeinde Dipperz besteht aus den Ortsteilen Altenrain, Armenhof, Dipperz, Dörmbach, Finkenhain, Friesenhausen, Kohlgrund, Wisselsrod und Wolferts.

Geschichte[Bearbeiten]

Dipperz wurde im Jahre 1261 erstmals urkundlich erwähnt. Der Ortsteil Friesenhausen ist jedoch wesentlich älter, die erste urkundliche Erwähnung geht auf das Jahr 824 zurück.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Im Zuge der Gebietsreform in Hessen wurde am 1. August 1972 aus den acht bis dahin selbständigen Gemeinden Armenhof, Dipperz, Dörmbach (Fulda), Finkenhain, Friesenhausen, Kohlgrund, Wisselsrod und Wolferts die neue Gemeinde Dipperz gebildet.[2] Damals betrug die Zahl der Einwohner 2.300.

Bauwerke[Bearbeiten]

Die römisch-katholische Kirche St. Antonius ist ein 1896 bis 1898 errichteter Backsteinbau in neoromanischem Stil. Für die Kirche schuf der Bildhauer Johannes Kirsch aus Petersberg zwei Plastiken über den Seitenportalen. Der Taufstein ist spätgotisch.[3]

Politik[Bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 27. März 2011 ergab folgende Sitzverteilung:

Wahl 2011
 %
60
50
40
30
20
10
0
52,6 %
47,4 %
Gewinne/Verluste
im Vergleich zu 2006
 %p
   4
   2
   0
  -2
  -4
-3,0 %p
+3,0 %p
Parteien und Wählergemeinschaften  %
2011
Sitze
2011
 %
2006
Sitze
2006
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 52,6 8 55,6 11
BLGD Bürgerliste Gemeinde Dipperz 47,4 7 44,4 8
Gesamt 100 15 100 19
Wahlbeteiligung in % 58,3 59,0

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Michael Mott: Der älteste Taufstein unserer Heimat? / Entdeckung im Dipperzer Pfarrgarten: Das romanische Taufbecken aus der katholischen Schloßkirche ist eine einmalige Kostbarkeit. in: Fuldaer Zeitung, 8. Nov. 1990, S. 10 (Serie: DENK-mal!).
  • Michael Mott: Der Tod eines alten Bauernhauses / Dem Verfall unwiderruflich preisgegeben / Einst des Bauern ganzer Stolz, heute eine Bauruine (Dipperz-Dörmbach). in: Fuldaer Zeitung, 23. April 1992, S.13 (Serie: DENK-mal!).
  • Michael Mott: Gotische Fischblasen als Zeitzeugen / "Stiefkinder" der Kunstgeschichte: Steine, die viel erzählen könnten / Ein Überbleibsel der alten Dipperzer Kapelle in der Friedhofsmauer. in: Fuldaer Zeitung, 21. Dez. 1995, S. 13 (Serie: DENK-mal!).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Dipperz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerung der hessischen Gemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 395.
  3. Rhönlexikon: Katholische Pfarrkirche St. Antonius in Dipperz