Eiterfeld

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Eiterfeld
Eiterfeld
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Eiterfeld hervorgehoben
50.7616666666679.7972222222222349Koordinaten: 50° 46′ N, 9° 48′ O
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Kassel
Landkreis: Fulda
Höhe: 349 m ü. NHN
Fläche: 89,83 km²
Einwohner: 7176 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 80 Einwohner je km²
Postleitzahl: 36132
Vorwahlen: 06672

06676 (Soisdorf, Treischfeld, Ufhausen u. Unterufhausen)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text

Kfz-Kennzeichen: FD
Gemeindeschlüssel: 06 6 31 007
Gemeindegliederung: 17 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Fürstenecker Straße 2
36132 Eiterfeld
Webpräsenz: www.eiterfeld.de
Bürgermeister: Hermann-Josef Scheich (SPD)
Lage der Gemeinde Eiterfeld im Landkreis Fulda
Eiterfeld Burghaun Rasdorf Hünfeld Nüsttal Bad Salzschlirf Großenlüder Fulda Petersberg (Hessen) Hofbieber Tann (Rhön) Hilders Dipperz Künzell Poppenhausen (Wasserkuppe) Ehrenberg (Rhön) Gersfeld (Rhön) Ebersburg Eichenzell Kalbach Flieden Hosenfeld Neuhof (bei Fulda) Main-Kinzig-Kreis Bayern Thüringen Landkreis Hersfeld-Rotenburg VogelsbergkreisKarte
Über dieses Bild

Die Marktgemeinde Eiterfeld liegt in Osthessen im nördlichen Teil des Landkreises Fulda an der Grenze zum hessischen Landkreis Hersfeld-Rotenburg und zum thüringischen Wartburgkreis, Deutschland.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Die Gemeinde liegt zwischen den Basaltkuppen Lichtberg, Stoppelsberg und Soisberg, in der Kuppenrhön (in der Region Hessisches Kegelspiel genannt). Die nächsten größeren Städte sind Fulda etwa 27 km südlich und Bad Hersfeld etwa 14 km nördlich von Eiterfeld.

Innerhalb der Gemeindegrenzen entspringen die Flüsschen Eitra und die Solz, die in die Haune bzw. in die Fulda münden.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Eiterfeld grenzt im Norden an die Gemeinden Hauneck, Schenklengsfeld und Hohenroda (alle drei im Landkreis Hersfeld-Rotenburg), im Osten an die thüringische Gemeinde Buttlar (Wartburgkreis) und die Gemeinde Rasdorf, im Süden an die Stadt Hünfeld und die Gemeinde Burghaun (alle drei im Landkreis Fulda), sowie im Westen an die Gemeinde Haunetal (Landkreis Hersfeld-Rotenburg).

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die Gemeinde besteht neben dem Kernort Eiterfeld aus den Ortsteilen Arzell, Betzenrod, Buchenau, Dittlofrod, Giesenhain, Großentaft, Körnbach, Leibolz, Leimbach, Mengers, Oberweisenborn, Reckrod, Soisdorf, Treischfeld, Ufhausen und Wölf. Hinzu kommen die drei Weiler Fürsteneck, Branders und Unterufhausen.

Geschichte[Bearbeiten]

St.-Georgs-Kirche Eiterfeld

Eitrahafeldon wurde erstmals in zwei Urkunden am 18. Juli 845 erwähnt, bei denen es sich um einen Güteraustausch zwischen König Ludwig dem Deutschen und dem Fuldaer Abt Hatto I. handelte. König Ludwig beurkundete in der Königspfalz Frankfurt den Tausch seiner Liegenschaften in der Eitrafeldon Marcha gegen einige thüringische Dörfer. Der Ortsname stammt von dem Flüsschen Eitra, das dort entspringt. Im frühen Mittelalter wurde die Eitra Aeiddiraha genannt, was übersetzt etwa Das rasch dahin eilende Wasser bedeutet.

Innenhof der Burg Fürsteneck mit Eckturm

Um 1250 wurden der nördliche und der südliche Bergfried in Fürsteneck erbaut. Im Jahre 1290 wurde Berthold von Buchenau als Burgmann von Abt Heinrich von Weilnau eingesetzt und die Ortschaft Fürsteneck zum ersten Mal erwähnt. In dieser Zeit ist auch ein Zentgericht in Eiterfeld bzw. Fürsteneck belegt. Die katholische St.-Georgs-Kirche in Eiterfeld wurde 1295 zum ersten Mal genannt. Ab 1357 war die Burg Fürsteneck Amtssitz eines fuldischen Amtmannes. Die Burg, das Gericht und das Amt Fürsteneck wurden bis 1532 etwa ein Dutzend Mal verpfändet, oft jedoch schnell von Fulda wieder zurückgekauft. Als Besitzer oder Lehnsmänner traten in dieser Zeit unter anderen Berthold von Wiesenfeld, Otto von Buchenau, die Reichsabtei Hersfeld und Hans von der Tann auf. 1463 unternahm Graf Heinrich von Henneberg einen Versuch, die Burg zu erobern, dies schlug jedoch fehl. Im Jahre 1486 gehörten zehn Dörfer in der Umgebung vom Fürsteneck zum Amt.

Um 1555 setzte die Reformation ein und Eiterfeld wurde evangelisch, bis 1603 die Gegenreformation stattfand. In diesem Jahr wurde wieder ein katholischer Pfarrer eingesetzt. Seit 1603 gehörten viele der heutigen Ortsteile schon zu dem Amt Fürsteneck. Es waren die 17 Orte Arzell, Bodes, Betzenrod, Dittlofrod, Eiterfeld, Hausenmühle, Körnbach, Igelsrod (heute Wüstung), Leibolz, Leimbach, Malges, Mengers, Oberufhausen, Oberweisenborn, Reckrod, Unterufhausen und Wölf.

Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Amt unter anderem auch durch die Pest stark in Mitleidenschaft gezogen. Dies betraf auch die Burg, die nach 1633 zerstört wurde. Eiterfeld hatte nach dem Krieg nur noch drei männliche Bewohner.

Am 29. März 1697 erhielt Eiterfeld von Fürstabt Placidus von Droste das Recht, jährlich vier Märkte abzuhalten; das Dorf wurde Marktflecken. Zwischen 1708 und 1710 baute Fürstabt Adalbert von Schleifras die Burg Fürsteneck wieder auf. Im Jahre 1712 wurde in Eiterfeld ein Amtsgerichtsgebäude gebaut und von 1730 bis 1731 wurde die Kirche neu erbaut und 1740 geweiht. Der Amtssitz verlagerte sich in dieser Zeit von Fürsteneck nach Eiterfeld. Nach der Säkularisierung 1802 hieß das Amt offiziell nach diesem Ort und verwaltete sich selbst. Im Oktober 1813 zog Napoleon mit seiner geschlagenen Armee durch den Ort. Ein Franzosengrab (Massengrab) befindet sich am Fuße von Burg Fürsteneck. 1816 wurde Eiterfeld zusammen mit dem vormaligen Fürstbistum Fulda in den kurhessischen Staat eingegliedert. Das bestehende Marktrecht von Eiterfeld wurde am 9. November 1868 durch die königliche Regierung in Kassel mit jährlich zwölf Schweinemärkten erweitert. Ab 1866 gehörte Eiterfeld wie ganz Kurhessen zu Preußen. Am 1. Dezember 1906 erhielt Eiterfeld einen Eisenbahnanschluss auf der Linie zwischen Hünfeld und Vacha. 1922 folgte der Elektrizitätsanschluss und 1926/27 wurde die erste Wasserleitung gebaut. 1942 wurde das Amt Eiterfeld aufgelöst und mit dem Amt Hünfeld zusammengelegt.

Arbeit der zukünftigen Kibbuzim in Betzenrod

Im heutigen Ortsteil Betzenrod gründeten Mitglieder der zionistischen Jugendorganisation Bachad (Brith Chaluzim Datiim - Verband religiöser Pioniere) im Verband der Hechaluz im Jahre 1924 die Kibbuz-Haddatih-Bewegung, die jungen jüdischen Menschen zu einer landwirtschaftlichen Ausbildung verhelfen und ihnen damit die Möglichkeit zur Emigration (Alija) nach Palästina bieten sollte. Mit einer landwirtschaftlichen Ausbildung konnte man ein Zertifikat der britischen Regierung zur Einwanderung nach Palästina bekommen. Die Gruppe zog 1926/27 nach Rodges (heute Stadtteil von Fulda) um, aber da auch Rodges zu klein war, zog sie schließlich 1929 auf den von ihr erworbenen Gehringshof bei Fulda, den sie Kibbuz Haddatih nannte.[2]

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Eiterfeld wieder hessisch. Durch die Zonengrenze wurde die Bahnlinie wieder stillgelegt, zunächst ab Treischfeld und ab 1969 ab Hünfeld. Ab 1952 gab es erstmals seit der Gegenreformation wieder eine evangelische Gemeinde. Otto Bartning baute zwischen 1952 und 1953 die Burg Fürsteneck zu einer Heimvolkshochschule aus.

Im Rahmen der 1150-Jahr-Feier am 4. Juli 1995 wurde der Gemeinde Eiterfeld das Recht verliehen, den Titel Marktgemeinde im Gemeindenamen zu führen.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. September 1970 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Reckrod eingegliedert. Am 1. Februar 1971 kamen Arzell, Betzenrod, Großentaft, Körnbach, Soisdorf und Treischfeld hinzu. Dittlofrod und Oberweisenborn folgten am 1. April 1972. Die Reihe der Eingemeindungen wurde mit der Eingliederung von Buchenau, Leimbach, Mengers, Ufhausen und Wölf am 1. August 1972 abgeschlossen.[3]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Die folgenden Zahlen gelten für die Summe aller Einwohner im Kernort und den Ortsteilen.

Jahr Einwohner
1999 7666
2000 7686
2001 7677
2002 7600
2003 7607
2004 7632
2005 7557
2006 7538
2012 7176
Quelle: Gemeinde Eiterfeld

Politik[Bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 27. März 2011 ergab folgende Sitzverteilung in der Gemeindevertretung:

Kommunalwahl 2011
 %
50
40
30
20
10
0
42,6 %
34,2 %
15,5 %
7,6 %
n. k.
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2006
 %p
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
+4,6 %p
-2,7 %p
-6,6 %p
+7,6 %p
-3,0 %p
Parteien und Wählergemeinschaften %
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 42,6 13 38,0 12
FWG Freie Wählergemeinschaft 34,2 11 36,9 11
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 15,5 5 22,1 7
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 7,6 2
CWE Christliche Wähler-Einheit 3,0 1
gesamt 100,0 31 100,0 31
Wahlbeteiligung in % 63,8 78,0

FWG und SPD haben für die Wahlperiode 2011-2016 erneut eine parlamentarische Zusammenarbeit vereinbart. Der Gemeindevorstand besteht aus 8 Mitgliedern und dem Bürgermeister.

Bürgermeister Hermann-Josef Scheich, kandidierte als parteiunabhängiger Kandidat und wurde bei den bisherigen Wahlen von der SPD und der FWG unterstützt. Er ist SPD-Mitglied. Bei seiner ersten Wiederwahl am 26. März 2006 wurde er mit einem Stimmenanteil von 78,4 % in seinem Amt bestätigt. Sein Herausforderer Stefan Schubert (CDU) erhielt 21,6 %. Bei seiner bisher zweiten Wiederwahl am 1. März 2012 erhielt er als einziger Bewerber bei einer Wahlbeteiligung von knapp 50 Prozent 89,4 Prozent Zustimmung.[4]

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen wurde dem Ort vom Land Hessen verliehen, als er 1972 Hauptort der neuen Großgemeinde wurde.

Die neun stilisierten Lilien links oben und die acht rechts unten (alle silbern auf Rot) symbolisieren die 17 Orte der Großgemeinde. Das linke untere Feld mit dem alten Fuldaer Kreuz (schwarz auf Silber) weist darauf hin, dass die Orte seit ihrer Gründung bis 1802 zur Fürstabtei gehörten. Der silbern gekrönte grüne Vogel mit silbernem Halsband im goldenen Feld rechts oben ist ein Sittich, das Wappentier der Ritter von Buchenau, die als einziges adliges Geschlecht unseres Gebietes aus frühester Zeit bis in die Neuzeit überlebte. Das Wappen ist geviert von rot und gold bzw. silber. In Rot neun silberne Lilien im rechten Obereck und in Rot acht silberne Lilien im linken Untereck. In Silber ein schwarzes durchgehendes Kreuz im rechten Untereck und in Gold ein silberner gekrönter grüner Vogel mit silbernem Halsband im linken Oberfeld.

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Akademie Burg Fürsteneck, Luftaufnahme

Bauwerke/Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Naturdenkmäler[Bearbeiten]

Die Saurierspuren von Eiterfeld befinden sich in einem stillgelegten und verfüllten Sandsteinbruch bei Körnbach. Es ist ein anerkanntes Bodendenkmal nach dem hessischen Denkmalschutzgesetz und 240 Millionen Jahre alt. Es ist die bedeutendste zusammenhängende Fährtenplatte von Chirotherien (Handtiere), den Vorläufern der Saurier[5].

Sport[Bearbeiten]

  • Badepark Eiterfeld
  • Sportplatz Am Hain

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

In Eiterfeld sind zahlreiche Firmen vertreten. Größere und über die Region hinaus bekannte Arbeitgeber sind z. B. die Giebel-Unternehmensgruppe (Bauunternehmen, Spedition und Steinbruch), die b+m surface systems GmbH (Lackieranlagen, Oberflächentechnik), die Maschinenbau Karl Ley GmbH & Co KG (Anlagen-und Apparatebau), die Ebner GmbH & Co. KG (Anlagen- und Apparatebau), die eine Niederlassung der Ondal Industrietechnik GmbH (Medizin-/Industrietechnik) sowie Werke der isel Germany AG (Automation und Steuerungen) und der Boart Longyear GmbH & Co. KG (Bohrsysteme).

Verkehr[Bearbeiten]

Eiterfeld ist an das überregionale Verkehrsnetz über verschiedene Landstraßen angeschlossen. Sie stellen vor allem die Verbindung an die Bundesstraße 27 her, die westlich an der Gemeinde vorbei führt.

Der Öffentliche Nahverkehr wird durch den Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) gewährleistet. Die Buslinien werden von dem Überlandwerk Fulda AG (ÜWAG Bus GmbH) betrieben. Zwei Buslinien stellen die Verbindung mit Hünfeld her. Eine weitere Linie übernimmt die Anbindung nach Bad Hersfeld.

Die Bahnstrecke Hünfeld–Wenigentaft-Mansbach hatte vom 1. Dezember 1906 bis 28. Mai 1972 einen Bahnhof in Eiterfeld. Auf der Strecke verläuft seit 2007 der 27 km lange Kegelspiel-Radweg.

Bildung[Bearbeiten]

  • Lichtbergschule Eiterfeld (Gesamtschule)
  • Grundschule Eiterfeld
  • Grundschule Großentaft
  • Akademie für berufliche und musisch-kulturelle Weiterbildung Burg Fürsteneck

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

Gedenktafel an den Franziskanerpater Eusebius Breitung
  • Eusebius Breitung (*1884 in Großentaft; † 1969 in Sapporo),
Franziskanerpater, Professor für Philosophie und Latein
Verleihung im Jahr ???
59 Jahre in der Japanmision tätig, er übersetzte die Bibel ins Japanische und erstellte das Deutsch-Japanische Wörterbuch
  • Dr. Eduard Krieg (*1911 in Großentaft; † 2011 in Fulda),
Prälat, Oberstudienrat
Verleihung im Jahr 2005[7]
Jahrzehntelanges Wirken für das soziale Umfeld in seiner Heimatgemeinde

Literatur[Bearbeiten]

  • Michael Mott: Die Tour der Leiden war bei uns zu Ende / Geraten die "Franzosengräber" von der Retirade im Jahr 1813 in Vergessenheit? Heute sind es Mahnmale gegen den Krieg (Beispiel "Franzosengrab" am Fuße von Burg Fürsteneck). Fuldaer Zeitung, 28. Februar 1991, S. 12 (Serie: DENK-mal!).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Eiterfeld – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerung der hessischen Gemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Quellen: Heinz-Jürgen Hoppe: Von Betzenrod zum Kibbuz Rodges. Religiös-zionistische Chaluzarbeit im Raum Fulda. In: Buchenblätter Bd. 62, 1989;- Erhard Lotter: Der Gehringshof in der Zeit von 1922–48: ein Beitrag zum Tausend-mal-tausend-Teile-Puzzle einer zionistischen Hachschara-Stätte bei Fulda, in: Beiträge zur Geschichte Neuhofs, Band 3, Geschichtskreis Neuhof, 2005, S. 287–302;- Y. Walk: "The Torah va-Avoda Movement in Germany", In: Leo Baeck Yearbook 6, 1961;- Aryei Fishman: Judaism and Modernization on the Religious Kibbutz (Kap. 4: "The foundations of the Religious Kibbutz Movement"), Bar-Ilan University, Israel, 1992, (Online Publication: Oktober 2009), Online ISBN 978-0-51155733-0, Hardback ISBN 978-0-52140388-7, Paperback ISBN 978-0-52105027-2
  3.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 399 und 400.
  4. Bericht zur Ernennung auf der Gemeindehomepage (abgerufen am 20. Januar 2014)
  5. Gemeinnützige Interessengemeinschaft Saurierspuren Eiterfeld e. V.
  6. Die Märtyrer von Tokwon, Abtbischof Bonifatius Sauer OSB – (Missionsbenediktiner)
  7. http://www.cvz-buchonia.de/Presse.htm (siehe 2. Dezember 2005 "Cbr. Prälat Dr. Eduard Krieg (PM, Ad) - Ehrenbürger von Eiterfeld")