Dole
| Dole | ||
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| Region | Franche-Comté | |
| Département | Jura | |
| Arrondissement | Dole (Unterpräfektur) | |
| Kanton | Dole-Nord-Est und Dole-Sud-Ouest | |
| Gemeindeverband | Communauté de communes du jura Dolois | |
| Koordinaten | 47° 6′ N, 5° 29′ O47.0922222222225.4897222222222225Koordinaten: 47° 6′ N, 5° 29′ O | |
| Höhe | 196–341 m | |
| Fläche | 38,38 km² | |
| Einwohner | 24.629 (1. Jan. 2010) | |
| Bevölkerungsdichte | 642 Einw./km² | |
| Postleitzahl | 39100 | |
| INSEE-Code | 39198 | |
| Website | http://www.mairie-dole.fr/ | |
Dole: Altstadt mit Stiftskirche Notre-Dame |
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Dole ist eine Stadt mit 24.629 Einwohnern (Stand 1. Januar 2010) im französischen Département Jura und liegt damit in der Region Franche-Comté.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie[Bearbeiten]
Dole liegt an der Peripherie der Franche-Comté, am Doubs kurz vor der Einmündung des Canal du Rhône au Rhin, auf halbem Weg zwischen Dijon und Besançon (jeweils etwa 45 km).
Geschichte[Bearbeiten]
Dole war die Hauptstadt der Franche-Comté, bis diese im Frieden von Nimwegen (1678/79) Frankreich zugesprochen wurde. Das Parlament wurde nach Besançon verlegt, ebenfalls die von Philipp dem Guten 1422 gegründete Universität.
Bis zum 16. März 1962 wurde der Name der Stadt „Dôle“ geschrieben. Zwischen 1978 und 1984 hielt in Dole der internationale Fernzug TEE Cisalpin.
| 1962 | 1968 | 1975 | 1982 | 1990 | 1999 | 2006 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| 24 730 | 27 419 | 29 295 | 26 889 | 26 577 | 24 949 | 24 606 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Ab 1962 offizielle Zahlen ohne Einwohner mit Zweitwohnsitz | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Fond-de-Dole[Bearbeiten]
Die Ortschaft Fond-de-Dole war am 18. Mai 1323 der Schauplatz der Hochzeit zwischen Guigues VIII., Dauphin von Viennois, und Isabelle, der Tochter des Königs Philipp V. von Frankreich († 1322) und der Pfalzgräfin Johanna II. von Burgund († 1330). Dies ist das einzige Mal, dass die Bezeichnung Fond-de-Dole in der Geschichte auftritt.
Johanna II. kehrte nach dem Tod ihres Ehemanns in die Freigrafschaft Burgund zurück, um ihren Besitz zu regieren, und Dole war damals die Hauptstadt der Freigrafschaft. Auch wenn Johanna II. vornehmlich in Gray oder Salins lebte, so lag wohl nichts näher, als ihre Tochter in Dole zu verheiraten. Es kann wohl davon ausgegangen werden, dass Fond-de-Dole eine frühere Bezeichnung für Dole oder wie Villette-les-Dole und Lavans-lès-Dole eine Ortschaft in der unmittelbaren Umgebung war.
Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
Siehe auch: Liste der Monuments historiques in Dole
- Sehenswert ist die Stiftskirche Notre-Dame aus dem 16. Jahrhundert. Sie besitzt einen 75 m hohen Turm. Im Innern können die Klänge der großen Orgeln von Karl Joseph Riepp Musikliebhaber in Begeisterung versetzen.
- Um diese Kirche herum erstreckt sich das alte Dole mit seinen Gassen, in denen sich zahlreiche Gebäude aus dem 16. bis 18. Jahrhundert erhalten haben.
- Das ehemalige jesuitische Collège d’Arc beherbergt heute ein Gymnasium.
- Das Kunstmuseum befindet sich in einem Gebäude aus dem 18. Jahrhundert, dem „Pavillon des Officiers“. Ebenfalls Museum ist das Geburtshaus von Louis Pasteur.
Wirtschaft und Verkehr[Bearbeiten]
Wichtige Industriezweige sind Maschinenbau, Metall-, Nahrungsmittel- und holzverarbeitende Industrie.
Dole ist ein Verkehrsknotenpunkt. Hier kreuzen sich die französischen Autobahnen A 36 und A 39. Der Bahnhof von Dole liegt an der Eisenbahnstrecke Dijon–Frasne–Vallorbe (Teilstück der Strecke Paris – Lausanne); er ist auch Ausgangspunkt der Eisenbahnstrecke Dole–Besançon–Belfort (Teilstück der Strecke Dijon – Straßburg). Der regionale Flughafen Dole-Jura befindet sich auf dem Gebiet der Gemeinde Tavaux.
Städtepartnerschaften[Bearbeiten]
Dole pflegt Städtepartnerschaften mit
Northwich in der Grafschaft Cheshire (Großbritannien), seit 1959
Lahr/Schwarzwald in Baden-Württemberg, seit 1962
Carlow in Irland, seit 1982
Sestri Levante in Ligurien (Italien, seit 1983
Kostroma an der Wolga (Russland), seit 1993
Tábor in Südböhmen (Tschechien), seit 1997
Chaohu (Volksrepublik China), seit 1999
Mit Ouaninou und Koonan (Elfenbeinküste) besteht seit 1997 eine Entwicklungskooperation
Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]
- Jean Denis Attiret (1702–1786), französischer Jesuiten-Missionar und Maler in China
- Marie Émile Antoine Béthouart (1889–1982), General der französischen Armee
- Michel Chapuis (* 1930), Organist
- Claude François de Malet (1754–1812), französischer General
- Louis Pasteur (1822–1895), Biologe und Hygieniker
- Jean de Vienne (1341–1396), französischer Admiral