Ernst Oppler

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Ernst Oppler (* 9. September 1867 in Hannover; † 1. März 1929 in Berlin) war ein deutsch-jüdischer Maler des deutschen Impressionismus, sowie Radierer und Erfinder. Er war eines der Gründungsmitglieder der Berliner Secession, große Verbreitung fanden seine Radierungen mit Ballet-Motiven.

Leben[Bearbeiten]

Selbstbildnis
Oppler auf einer Sitzung der Secession (zwischen Lovis Corinth und Emil Orlik), Zeichnung von Erich Büttner, 1921
Lovis Corinth: Porträt Ernst Oppler, Neue Galerie (Kassel)
Ehrengrab, Thuner Platz 2-4, in Berlin-Lichterfelde

Ausbildung und frühe Jahre[Bearbeiten]

Ernst Oppler wuchs in einem großbürgerlichen Hannoveraner Umfeld auf. Sein Vater war der Architekt Edwin Oppler, welcher zahlreiche Gebäude der Stadt entworfen hatte, er starb als Ernst 11 Jahre alt war. Ernst Opplers Brüder waren der spätere Bildhauer Alexander Oppler.[1] und der spätere Arzt Berthold Oppler. Ernst Oppler zog zum Studium nach München, an der Akademie studierte er ab 1886 bei Nikolaus Gysis, Ludwig von Löfftz[2] und Karl Raupp.[3] Zusätzlich nahm er Unterricht an der privaten Zeichenschule von Heinrich Knirr.

Ende des 19. Jahrhunderts zeichnete sich ein Bedeutungsverlust der beiden führenden Kunstakademien München und Paris ab. Anders als viele seiner Zeitgenossen zog er nicht nach Paris weiter, sondern 1894 nach London. Dort erlernte er das Radieren nach seinem Vorbild dem Maler James McNeill Whistler, und wurde auf dessen Einladung 1898[4] Mitglied der International Society of Sculptors, Painters and Gravers. Der englische Einfluss sollte charakteristisch für sein Werk als Radierer werden.[5]

Sein Frühwerk zeigt noch deutlich die akademischen Einflüsse der Münchener Schule. 1895 wurde Oppler Mitglied der Münchener Secession und ab 1898 zusätzlich auch Gründungsmitglied der Berliner Secession.[5] Das Engagement in Berlin ging auf Max Liebermann zurück.[6] Ab 1895 wurden seine Werke auf 6 Biennalen in Venedig[7] gezeigt. Auf der großen Kunstausstellung 1901 im Glaspalast wurde von der Münchener Secession Opplers „Der Brief“, es zeigt noch deutlich biedermeilerichen Züge. Die angenehmen Eigenschaften der Opplerschen Art und sogar eine persönliche Note ließ ein genrehaftes Interieur "Der Brief" am besten zur Geltung kommen.schrieb die "Die Kunst für alle".[8] Ein Jahr später wurde das Werk vom Kestner-Museum in Hannover angekauft.[9]

Niederlande und Frankreich[Bearbeiten]

1901 zog er ins kleine niederländische Dorf Sluis und widmete sich der Landschaftsmalerei, darunter mehrere Versionen des Werks „Am Badestrand von Dieppe“. Auf der Düsseldorfer Ausstellung 1902 zeigt er das Werk „Musik“, ein Thema das später in seinem Werk eine größere Rolle einnehmen wird. Zwischen 1901 und 1905 wandelte sich sein Malstil unter dem Einfluss der französischen Pleinair-Methode in der Farbgebung stetig von einer gedämpften Tonmalerei zu einer sehr farbintensiven Lichtmalerei, die fast abstrakte Züge annimmt. Während dieser Zeit hatte er auch engen Kontakt mit Paul Baum, der ebenfalls als impressionistischer Freiluftmaler in den Niederlanden arbeitete. Zur großen Kunstausstellung in Dresden zeigte Oppler sein „Selbstbildnis“, das ihn in seiner Eigenschaft als jungen Kunstsammler zeigt.[10]

Berliner Jahre[Bearbeiten]

Auf Empfehlung von Paul Baum zog er 1904 nach Berlin um und wurde schnell in der Berliner Kunstszene bekannt. In Deutschland zurück war er der wohl erste Freiluftmaler.[11] Vorerst kehrte er zur akademischen Malerei zurück und kombinierte sie mit einer impressionistischen Pinselführung. Die freie farbintensive Phase weicht mit der Zeit strengeren Formen, Oppler wird nun auch zu einem gefragten und angesehenen Porträtisten. Bereits 1905 wird er Jurymitglied[12] der Secession und beteiligt sich auch an der Nordwestdeutschen Kunstausstellung in Oldenburg, diese wird im Nachhinein als "opulenten Gesamtschau der zeitgenössischen Kunst um 1900" betrachtet (und wurde 100 Jahre später wieder gezeigt).[13] Zur großen internationalen Kunstausstellung 1907 in Mannheim (aus der die Kunsthalle Mannheim hervorgeht) zeigt Oppler sehr tradierte Bilder Interieurs mit Bauernmädchen, die von der Kunstkritik sehr gelobt werden.[14] Gleichzeitig bewährt sich Ernst Oppler als Radierer. Als Hermann Struck 1908 sein Werk Die Kunst des Radierens herausbrachte zeigte er darin Arbeiten von Oppler als zeitgenössisches Pendant zu denen alter Meister. Max Landsberg entwarf 1910 für ihn und seinen Bruder die Villa Oppler im Grunewald, Oppler verfügte jedoch auch über eine Wohnung in der Kurfürstenstraße. Einrichtungsgegenstände daraus, darunter eine Vitrine mit chinesischem Porzellan tauchen auf seinen Bildern auf.[15]

Oppler war neben Paul Cassirer und Max Liebermann einer der Protagonisten[16] der Berliner Sezession und beteiligte sich bis 1912 regelmäßig an deren Ausstellungen. Auf der 20. Ausstellung der Secession wird das Werk „Tennismatch in Westende“ gezeigt.[17] Allgemein bereichert Oppler die Secession auch um Radierungen und Lithographien.[18] Auch während des Ersten Weltkrieges gehörte Oppler, neben Corinth und Eugen Spiro, zu denen, die den Stammtisch der Secession in einer kleinen Bierkneipe am Wittenbergplatz regelmäßig besuchten.[19]

1911 kam es zum Bremer Künstlerstreit, Oppler gehörte zu den Unterzeichnern der "Antwortschrift".[20]

Ab 1912 radierte er Bühnen davon viele Darstellungen vom populären Russischen Ballett. Seine Eindrücke von den Tanzaufführungen hielt Oppler unmittelbar während der Theaterbesuche fest, wofür er einen speziellen beleuchteten Zeichenstift erfand, der ihm das Skizzieren seiner Eindrücke von der Bewegung im abgedunkelten Raum ermöglichte. Auf dem Gebiet der Ballettszenen wurde er einer der bedeutendsten deutschen Chronisten des deutschen Tanzes. Später rekonstruierte und konkretisierte er seine Momenteindrücke von bewegten Figuren. Ausdrucksstark waren die malerischen Tonwerte seiner Radierungen, die er durch flächige Aquatintakörnung und Weichgrundätzungen erzeugte. Diese Technik ermöglichte ihm ein breites Spektrum an Hell- Dunkelwerten. Ernst Oppler blieb zeitlebens ein distanzierter, leidenschaftlicher Beobachter und kultivierter Ästhet des Balletts, dies brachte ihm den Spitznamen der Tanzmaler ein. Bald wurde Oppler explizit eingeladen zu zeichnen, dadurch sind auch Proben mit Richard Strauss oder Ferruccio Busoni durch Zeichnungen dokumentiert.[21]

Im Jahr 1913 kam es zu Spannungen innerhalb der Secession. Das Werk „Beratung im Atelier“ wurde von der Kunstkritik als Hinweis auf die Situation gedeutet. Tatsächlich waren die dargestellten Personen Struck, Pottner, Bischoff-Culm, Max Neumann und Herrstein neben Corinth jene Mitglieder, die der Secession treu blieben.[22] Oppler verhielt sich loyal verzichtete jedoch zukünftig an den Jahresausstellungen der inzwischen dem Expressionismus zugewandten Berliner Secessionisten teilzunehmen. Er blieb weiterhin aktiv und wurde in den Vorstand gewählt.

1916 zeigte das Kestner-Museum in Hannover eine umfangreiche Retrospektive des graphischen Werks von Oppler. Dabei wurden Arbeiten im Zusammenhang mit Musik und Ballet gezeigt, aber auch kritische Werke von Kriegszerstörungen in Lille und der Ostfront.[23] Wegen der Mitwirkung an der Todesfeier an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht 1919 wurde der Dirigent und Komponist Paul Scheinpflug in der Presse verrissen und schließlich vom sozialen Leben ausgeschlossen. Oppler sah darin einen Angriff auf die künstlerische Freiheit, zusammen mit anderen Künstlern verfasste er eine kritische Erklärung.[24]

Bis zu seinem Tod im Alter von 65 Jahren lebte Oppler Berlin. Wie schon sein Vater, war auch er ein passionierter Kunstsammler, am 28. Mai 1929 wurde die Sammlung versteigert, sie umfasste vornehmlich Kunst des 18. Jahrhunderts. Ein weiterer Teil mit fernöstlicher Kunst wurde vom 11.-14. Juni 1929 in Amsterdam versteigert.

Ein Teil des Nachlasses befand sich bei Berthold Oppler, der um der Deportation und dem Holocaust zu entgehen sich umbrachte. Dessen Ehefrau verkaufte den Nachlass nach 1945. Dieser Teil befinder sich heute im Deutschen Tanzarchiv in Köln. Eine Anzahl von Werken befindet sich im Foosaner Art Museum in Florida, einige Werke aus diversen Nachlässen wurden nach Israel restituiert.

Gedacht wird Ernst Opplers durch ein Ehrengrab auf dem Parkfriedhof Lichterfelde.

Resonanz[Bearbeiten]

Zeitgenössische Resonanz[Bearbeiten]

Werke von Oppler wurden auf sehr vielen Ausstellungen sowohl der Münchener als auch der Berliner Secession gezeigt und bekamen gute Kritiken. Das Werk Näherin gehörte zu jenen der Münchner Secession, die vom Prinzregenten angekauft wurden.[25] Auch entschied sich der preußische Staat, Werke von Oppler anzukaufen und diese als Vertreter der neuen künstlerischen Strömungen in Museen auszustellen.[26] Einer Rezension der Ausstellung bei Fritz Gurlitt im Jahr 1925 zufolge war sein Werk zu jenem Zeitpunkt jedoch schon veraltet und wurde französischen Impressionisten gleichgesetzt, möglich dass dies im Hintergrund des Expressionismus und der neuen Sachlichkeit als aktuellere Strömungen so gesehen wurde.

Zu Lebzeiten Opplers befanden sich Radierungen gerade im Auftrieb: Hintergrund war der Erfolg des Buchs Die Kunst des Radierens von Hermann Struck, das neben Altmeistern wie Dürer und Rembrandt ab der dritten Auflage von 1919 auch die jungen Meister wie Kokoschka, Liebermann und Oppler würdigte. Das Sammeln von Radierungen trat aus dem Schatten hervor, nur eine billige Variante des Sammelns von Gemälden zu sein.[27]

Aktuelle Wahrnehmung[Bearbeiten]

Bedingt durch seinen Tod wenige Jahre vor der NS-Zeit und den Kriegswirren geriet der ehemals berühmte Impressionist weitaus mehr in Vergessenheit, als Verfolgte des NS-Regimes. Erst seit den späten 1970er Jahren mehrt sich wieder das Interesse am Werk von Oppler.

Regelind Heimann schrieb über zwei Werke von Oppler 2013: „Opplers Malerei stürmte nicht gen Himmel und stieß nicht verschlossene Tore auf, [...] ihr Generalnenner war die Sicherheit eines zarten Geschmacks, der aus einer echten, ererbten Kultur des geistigen und sinnlichen Lebens floß.“ weiterhin:„Kein ungestümer junger Wilder demonstriert hier seine expressive Vision, sondern ein arrivierter, erfahrener Künstler spricht in der Sprache des Aufbruchs in die Moderne.“[28] Susanne Altmann bewertet im art-Magazin die Hinwendung von Max Pechstein und Ernst Oppler zur Populärkultur der Bühne: „Die Grenzen zwischen hoher Kunst und Trivialkultur verschwimmen hier unter einem Tränenflor. Wischt man sich denselben aus dem Augenwinkel, so gelingt ein klarer Blick auf Bildzyklen von Max Pechstein [...] oder Ernst Oppler. Die hatten sich Anfang des 20. Jahrhunderts von einem Ballett zum Klavierzyklus "Carnaval" mitreißen lassen..“[29]

Die Abstinenz des Werks „Dame in Schwarz“ von Oppler in einer Impressionisten-Ausstellung 2014 wurde bemängelt.[30]

Ernst Oppler auf dem Kunstmarkt[Bearbeiten]

1932 wurde die Sammlung von Leo Nachtlicht verkauft, die Preise wurde wie folgt festgelegt: Der Preis eines Ölbildes von Oppler beträgt darin 150 RM, also etwa dem eines Aquarells von Emil Nolde, ein kleineres Ölbild von Franz Skarbina auf 100, eine Zeichnung von Max Liebermann ist für 40,- angesetzt, ein Aquarell von Kandinski auf 75,-, ein Aquarell von Franz Radziwill auf 50,-; eine Lithographie von Käthe Kollwitz und eine von Signac auf je auf 20,-; eine Mappe des Bauhauses mit 8 signierten Blättern der Bauhausmeister auf 25,-. Ölbild von Ludwig von Hofmann und Christian Rohlfs auf je 60,-; Ölbilder von Paul Vorgang und Joseph Wenglein auf je 30,-. Ein Buch das mit einige signierten Radierungen von Oppler enthält auf 40.[31] Dieser Vergleich zeigt, dass sich schon damals Werke von Oppler im höheren Preissegment befunden haben.

Zu einer Ausstellung in der Leipziger Kunsthandlung P. H. Beyer & Sohn ist von 100 Original-Gemälden von Oppler die Rede ergänzt um Zeichnungen und Radierungen, die dort ausgestellt gewesen sein sollen.[32], dies deutet auf ein umfangreiches Gesamtwerk hin. Es ist jedoch davon auszugehen, dass der überwiegende Teil der Werke auf Leinwand den Nationalsozialismus nicht überdauert haben. Einerseits durch staatliche Bildervernichtungen, andererseits durch die Deportationen jüdischer Sammler. Auf der deutschen Website lostart.de sind etwa ein Dutzend Werke als vermisst gemeldet, darunter eines aus der Sammlung Curt Glaser.

Die Werke Opplers haben bisher nicht im selben Maß angezogen, wie die Werke anderer berühmter Impressionisten. Auf Auktionen erreichen Werke seit etwa 10 Jahren fünfstellige Beträge, darunter die Seeterrasse im Sommer mit 14.000 CHF im Jahr 2005, Nachmittags am Strand von Dieppe in der Galerie Bassenge 2008 für 15.000 € und der Badestrand von Dieppe für 20.000 € bei Ketterer Kunst in München im Jahr 2010. Chocolate Kiddies im Berliner Wintergarten wurd 2013 für 52.242 US-$ angeboten.[33] Der Maler und Jo wurde 2014 für 11.875€ versteigert.[34]

Gemessen an den Umständen wird das grafischen Werk des Künstlers noch relativ häufiv angeboten.

Ausgewählte Werke[Bearbeiten]

Die Werkverzeichnisse von Bruns beschreiben 271 Gemälde und 531 Druckgraphiken.

Am Strand von Dieppe, um 1910–12
Drei Mädchen im Laubengang
Der Maler und Jo, 1928
Vor dem Auftritt

Gemälde[Bearbeiten]

  • Lautespielerin, Öl auf Leinwand, 1898
  • Präludium, Frau am Klavier, Öl auf Leinwand (Reproduktion als zeitgenössische Postkarte vermarktet)
  • Beim Gebet, Öl auf Leinwand H 97 x B 64 cm, um 1900.
  • Workers in shop, Öl auf Leinwand H 72 x B 60 cm, um 1900.
  • „Zimmer“, Öl auf Leinwand, 1900, Foosaner Art Museum, Melbourne Florida[35]
  • Travemünde (Niederländische Stadtansicht mit Fluß und Booten), Öl auf Leinwand H 39 x B 62 cm, um 1900.
  • Der Ball (Le bal), Öl auf Leinwand, H 35,6 x B 45,6 cm, um 1900
  • „Der Brief“, Öl auf Leinwand, 1901, Kestner-Museum, Hannover
  • Porträt einer Dame (Ritratto di Signora), Öl auf Leinwand 1903 (gezeigt auf der Biennale in Venedig 1903)
  • Bückeburger Bäuerinnen, Öl auf Leinwand 1905.
  • Winterabend im Hafen, gezeigt auf der Kunstausstellung der Münchner Secession 1908
  • Tennis in den Dünen , Öl auf Leinwand 1909, Telfair Museum of Art, Savannah, Georgia[36]
  • Hinterhof mit drei Frauen, Öl auf Leinwand H 68,5 x B 48cm
  • Im Salon (Dinner im Schloss), Pastell auf Papier, 29,5 x B 42,8cm
  • Frau Hirth, Öl auf Leinwand (verwendet auch als Cover der Zeitschrift Jugend, Nr. 46/1909)
  • Strassenszene im holländischen Dorf Sluis (Village market), Öl auf Leinwand H 46 x B 61cm, 1910.
  • Drei Mädchen im Laubengang, Öl auf Leinwand H 55,5 x B 85,5cm
  • „Die Näherin“, Öl auf Leinwand, Neue Pinakothek, München[37]
  • „Lesendes Mädchen“, Öl auf Leinwand, Niedersächsisches Landesmuseum Hannover[38]
  • A Man Standing Near the Door (Porträt of Paul Baum in St. Anne), Öl auf Leinwand 92 x 66, Tel Aviv Museum of Art[39]
  • Selbstporträt, Öl auf Leinwand 93 x 98,5 , Israel-Museum, Jerusalem[40]
  • Doppelbildnis des Kommerzienrats Georg Spiegelberg und seiner Frau Caroline Öl auf Leinwand, Niedersächsisches Landesmuseum Hannover
  • A Market In A Continental Square Öl auf Leinwand H 18.40 x B 24.20 cm
  • Frauen und Kinder am Strand von Dieppe, Öl auf Leinwand H 23,5 x B 29,5cm, 1910-12
  • Feuerwerk, Aquarell auf Velin H 24 x B 18,9cm, 1911.
  • Am Badestrand von Dieppe (At the beach), Öl auf Leinwand H 45 x B 61cm, 1910.
  • Allee in Dieppe (Kuja Dieppessä) H 10,5 x B 15,5cm Finnische Nationalgalerie Ateneum[41]
  • Feuerwerk, Öl auf Leinwand H 24 x B 19cm, 1910.
  • Nachmittags am Strand von Dieppe, Öl auf Leinwand H 38,5 x B 61cm, 1912.
  • Dancers as Bacchantes Öl auf Leinwand 1912, Foosaner Art Museum, Melbourne Florida[42]
  • Ballade Scheheresade Öl auf Leinwand 1912, Foosaner Art Museum, Melbourne Florida[43]
  • Synagoge in Ungarn Öl auf Leinwand, Hecht-Museum Haifa (es existiert auch eine motivgleiche Zeichnung/Studie)
  • Anna Pawlowa, existiert auch als Radierung Niedersächsisches Landesmuseum Hannover
  • Strandpromenade (Festivities on the beach with a pier in the distance), Öl auf Leinwand H 38 x B 61,5cm, 1913.
  • Blick aus dem Fenster (evtl. das Werk "am Atelierfester"), Öl auf Leinwand H 61 x B 51cm
  • „Lesende Kinder“, Öl auf Leinwand 109 x 93,5 cm 1913, (Große Berliner Kunstausstellung Düsseldorf 1917, seit 1917 in der Nationalgalerie, Berlin)[44]
  • „Dame in Schwarz vor einer Vitrine“, Öl auf Leinwand H 91,5 x B 74cm 1922 (ehem. Ministerium für Finanzen der DDR, heute in der Nationalgalerie, Berlin)[45]
  • Flußbrücke im Vorfrühling, Öl auf Leinwand H 39 x B 44,5cm
  • House and gardens (View of a house through a wooded garden), Öl auf Leinwand H 40,5 x B 30,5cm
  • Boxkampf, Öl auf Leinwand
  • Vor dem Auftritt, Öl auf Leinwand H 50 x B 38cm
  • Chocolate Kiddies im Berliner Wintergarten Öl auf Leinwand, 50 x 66 cm, 1926.
  • Spanische Tänzerin, aquarellierte Zeichnung H 26,6 x B 37cm
  • Frau im Kostüm, Öl auf Leinwand H 76 x B 102cm
  • Abend an der Ostsee, Öl auf Leinwand H 50 x B 65cm
  • Blick von der Terrasse auf die Kathedrale von Dieppe, Öl auf Leinwand H 47 x B 62cm
  • Dutch street scene with figures, Öl auf Leinwand H 80 x B 64cm
  • Woman in Orchard Reaching for Fruit, Öl auf Leinwand 1923, Foosaner Art Museum, Melbourne Florida[46]
  • Rabbiner, Öl auf Leinwand H 61 x B 46cm
  • Chocolate Kiddies im Berliner Wintergarten, Öl auf Leinwand H 50 x B 66 cm
  • Portrait einer Dame mit Hut, Öl auf Leinwand H 106 x B 78cm
  • In Gedanken (Junges Paar an einem Tisch), Öl auf Leinwand H 50 x B 59cm
  • „Der Maler und Jo“, Doppelporträt Öl auf Leinwand H 64,5 x B 50,3 cm, 1928.
  • „Sommerlokal am Wasser mit zahlreichen Gästen“, Öl auf Leinwand H 45 x B 64cm
  • „Sommernachmittag am Strande von Dieppe“ der Stadt Berlin gilt als vermisst.[47]
  • „Windiger Morgen im Nordseebad“, Öl auf Leinwand 38cm x 60cm, gilt als vermisst [48]

Weitere Werke befinden sich in Museen von Venedig, Wiesbaden, Mannheim, Oldenburg[49] und Boston.[50]

Radierungen und Zeichnungen[Bearbeiten]

Illustrationen und Gebrauchsgrafik[Bearbeiten]

  • Oppler illustrierte u.a. Schillers Geisterseher, E.T.A. Hoffmanns Musikalische Novellen und Oscar Wildes Musikalische Tragödie.
  • Ernst Oppler war 1905 Preisträger des Preisausschreibens um Reklameentwürfe für Gemeinschaftswerbung von Ludwig Stollwerck und Otto Henkell. Weitere Preisträger waren Julius Diez, Ludwig Hohlwein und 19 andere Künstler.[58]
  • Von Oppler stammt beispielsweise das Titelblatt der Zeitschrift Jugend, Nr. 46, 1909.

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten]

Eine der sezessionistischen Ausstellungen in den Münchener Hofarkaden auf der Werke von Oppler gezeigt wurden

Neben den Ausstellungen der Berliner Secession wurden Werke von Oppler auf der 1,2,3,4,5 und 7 Biennale von Venedig[59] gezeigt, sowie ua. auf folgenden Ausstellungen:

  • 34th Exhibition of Modern Artists Glasgow, 1895.
  • Gemeinschaftsausstellung des Kunstvereins Bremen, 1902.
  • Nordwestdeutsche Kunst-Ausstellung, Oldenburg 1905.
  • Gemeinschaftsausstellung des Kunstvereins Hamburg, 1906.
  • Exhibition of Contemporary German Paintings, Art Institute Chicago, 1907[60]
  • Ausstellung von Gemälden Adolf Seel’s, Ernst Oppler’s und J. G. Dreydorff’s, 1907 Kunstverein Wiesbaden[61]
  • E. Oppler, 1.-30. Januar 1910, Kölnischer Kunstverein[62]
  • Ernst Oppler: Radierungen und Lithographien, Kestner-Museum Hannover, 1916.
  • Graphische Blätter von Ernst Oppler, 25. März-1. April 1917, Erfurt[63]
  • Ernst Oppler, Ausstellung bei Fritz Gurlitt, Berlin 1925
  • Ernst Oppler »Tanz und Kunst«, 1926.
  • Jahresschau der Vereinigung Nordwestdeutscher Künstler - Kunstverein in Hamburg, Hamburg 1927.
  • Gedächtnis-Ausstellung Ernst Oppler Berliner Secession 1928 und Neue Pinakothek München 1929.
  • Ernst Oppler: Pastelle, Handzeichnungen und Graphik, 3. Oktober 1977 bis 19. November 1977, Graphisches Kabinett Berlin (West)
  • Ernst Oppler, Maler zweier Generationen, Hannover 1979.
  • Ernst Oppler: (Hannover 1867–1929 Berlin), Januar - April 1984, Niedersächsisches Landesmuseum Hannover, Landesgalerie
  • Ernst Oppler, 1867–1929: Select paintings and graphic works from the Israeli collections, Museum of Art, Ein Harod 1991–1992
  • Die Ballets Russes in der Berliner Kunst, Georg-Kolbe-Museum 1997.
  • Ernst Oppler: German Impressionist Foosaner Art Museum, Florida 2012.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. John F. Oppenheimer (Red.): Lexikon des Judentums. Bertelsmann, Gütersloh 1971, ISBN 3-570-05964-2, Sp. 600.
  2. Deutsche Biographische Enzyklopädie. Band 7: Menghin - Pötel. Saur, München 2007, ISBN 978-3-598-25037-8, S. 596.
  3. Kunst und Altertum am Rhein. Ausgabe 14, 1956, S. 26.
  4. http://www.whistler.arts.gla.ac.uk/correspondence/biog/display/?bid=Oppl_E Correspondances of James McNeill Whistler, University Glasgow Zugriff am 31. Januar 2014
  5. a b Börsenblatt für den deutschen Buchhandel. Nr. 43, 1987, S. 2798.
  6. http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kfa1916_1917/0165
  7. http://www.artfacts.net/en/artist/ernst-oppler-24983/profile.html
  8. http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kfa1900_1901/0281
  9. http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kfa1902_1903/011
  10. http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kfa1904_1905/0055?sid=f05fb2edf4a641479b1dd77fdb63c30f
  11. Hans Hertzfeld: Geschichte Von Brandenburg und Berlin. Band 3, de Gruyter, S. 590.
  12. http://www.georgbroel.de/dokumente/reifferscheid.html, Website Zugriff am 20. Dezember 2013.
  13. http://www.landesmuseum-oldenburg.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=24352&article_id=85007&_psmand=184 Landesmuseum Oldenburg, Website Zugriff am 17. Dezember 2013.
  14. http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kfa1906_1907/0538?sid=c6fe758419838d2e4397292941e540d0
  15. http://www.kulturexpress.de/wpo/index.php/kunst2/3094-auch-lesser-ury-und-emil-orlik-bei-den-impressionisten-im-schloss "Auch Lesser Ury und Emil Orlik bei den Impressionisten im Schloß", Artikel auf kulturexpress.de, abgerufen am 29. Juni 2014
  16. Deutsche Biographische Enzyklopädie. Band 7, 2007, S. 596.
  17. http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kfa1909_1910/0474?sid=81455a09834e0401c506ea7f4732589a
  18. Irmgard Wirth: Berliner Malerei im 19. Jahrhundert: von der Zeit Friedrichs des Grossen bis zum ersten Weltkrieg. 1990, S. 455.
  19. Karl Schwarz (Hrsg.): Jüdische Kunst, Jüdische Künstler. Hentrich und Hentrich, 2001, ISBN 3-933471-05-2, S. 227.
  20. Im Kampf um die Kunst: die Antwort auf den "Protest deutscher Künstler": mit Beiträgen deutscher Künstler, Galerieleiter, Sammler und Schriftsteller. Piper, München 1911, OCLC 5638131S. 158.
  21. http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kfa1916_1917/0162
  22. http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/dkd1928/0112
  23. http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kunstchronik1916/0094
  24. http://www.uni-graz.at/michael.walter/Texte/Hitler.pdf
  25. Horst Ludwig: Kunst, Geld und Politik um 1900 in München. Formen und Ziele der Kunstfinanzierung und Kunstpolitik während der Prinzregenten-Ära (1886–1912). S. 163.
  26. Kristina Kratz-Kessemeier: Kunst für die Republik: Die Kunstpolitik des preußischen Kultusministeriums. 2008, S. 504.
  27. Rahel E. Feilchenfeldt-Steiner, ‎Thomas Raff: Ein Fest der Künste: Paul Cassirer – der Kunsthändler als Verleger. S. 130.
  28. http://www.rotermund-kunsthandel.de/images/No.4._Klassisch.Modern.Papier-%28222176C2-9219-1004-9BCC-871068991234%29.pdf
  29. http://www.rotermund-kunsthandel.de/images/No.4._Klassisch.Modern.Papier-%28222176C2-9219-1004-9BCC-871068991234%29.pdf
  30. http://www.kulturexpress.de/wpo/index.php/kunst2/3094-auch-lesser-ury-und-emil-orlik-bei-den-impressionisten-im-schloss "Auch Lesser Ury und Emil Orlik bei den Impressionisten im Schloß", Artikel auf kulturexpress.de, abgerufen am 29. Juni 2014
  31. http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/perl1932_02_06?sid=b759eeef25dd21e14d85c40f04b7d977
  32. S.1009 einer Zeitung auf : http://willgrohmann.de/zeitungs-archiv/articles/Z0827.pdf
  33. Kunsthandel Liedigk auf web.artprice.com, abgerufen am 16. Dezember 2013.
  34. Villa Grisebach, Auktion Mai 2014
  35. http://www.foosanerartmuseum.org/ernst-oppler.php#.UqylKiebCjc Zugriff am 14. Dezember 2013.
  36. http://www.telfair.org/tennis-in-den-dunen-tennis-in-the-dunes/
  37. http://www.pinakothek.de/sites/default/files/files/BStGS_K-R%281%29.pdf
  38. http://archive.org/stream/jahrbuchdesprovi19011907land/jahrbuchdesprovi19011907land_djvu.txt
  39. http://www.tamuseum.org.il/Data/Uploads/Exhibition%20Checklist.pdf Zugriff am 14. Dezember 2013.
  40. http://www.tamuseum.org.il/Data/Uploads/Exhibition%20Checklist.pdf Zugriff am 14. Dezember 2013.
  41. http://kokoelmat.fng.fi/app?si=RAMSAY+117 Zugriff am 17. Dezember 2013.
  42. http://www.foosanerartmuseum.org/ernst-oppler.php#.UqylKiebCjc Zugriff am 14. Dezember 2013.
  43. http://www.foosanerartmuseum.org/ernst-oppler.php#.UqylKiebCjc Zugriff am 14. Dezember 2013.
  44. Foto Marburg, Archivsuche online Zugriff am 15. Dezember 2013.
  45. Foto Marburg, Archivsuche online Zugriff am 15. Dezember 2013.
  46. http://www.foosanerartmuseum.org/ernst-oppler.php#.UqylKiebCjc Zugriff am 14. Dezember 2013.
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Literatur[Bearbeiten]

  • Paul Erich Küppers: Das graphische Werk Ernst Opplers: Katalog der Radierungen und Lithographien des Künstlers. L. Möller, Lübeck 1916.
  • Jochen Bruns: Ernst Oppler 1867–1929. Leben und Werk mit einem Werkkatalog seiner Ölgemälde und Druckgraphiken. 3 Bände. Lit, Münster 1993, ISBN 3-89473-406-X.
    :Deutsches Tanzarchiv Köln (Hrsg.). Erweiterte CD-ROM-Ausgabe. Lit, Münster 1997, ISBN 3-8258-3317-8.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ernst Oppler – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien