FC Dallas
| FC Dallas | |||
| Voller Name | Football Club Dallas 1996 | ||
| Ort | Frisco, TX, USA | ||
| Gegründet | 1996 (als Dallas Burn SC) | ||
| Stadion | FC Dallas Stadium | ||
| Plätze | 20.500 | ||
| Präsident | |||
| Vorstand | Kelly Weller Jimmy Smith Matt McInnis |
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| Trainer | |||
| Homepage | www.fcdallas.com | ||
| Liga | Major League Soccer | ||
| 2012 | Western Conference: 6. Platz Play-offs: nicht qualifiziert |
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Der Football Club Dallas 1996 ist ein US-amerikanisches Fußball-Franchise der Major League Soccer aus Frisco, Texas, einem Vorort von Dallas. Das Franchise wurde 1996 als Dallas Burn SC gegründet und nahm in der MLS-Premierensaison 1996 den Spielbetrieb auf.
Der einzige Titel wurde 1997 errungen, als die Mannschaft den Lamar Hunt U.S. Open Cup gewann. Seit 2005 spielt das Team im FC Dallas Stadium. Besitzer des Franchise ist seit 2003 Clark Hunt, welchem auch die Columbus Crew und das NFL-Team Kansas City Chiefs gehört.
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte [Bearbeiten]
Dallas Burn SC: 1996–2005 [Bearbeiten]
Am 6. Juni 1995 wurde Dallas Teil der Major League Soccer. Daraus entstand das Team Dallas Burn SC, welches sich am 17. Oktober 1995 zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentierte.[1]
Am 14. April 1996 gab die Mannschaft ihr Debüt in der Major League Soccer. Sie besiegten San Jose Clash im damaligen Heimstadion Cotton Bowl. 27.779 sahen dieses Spiel. Der ehemalige Fußballtorhüter und einer der Wegbereiter der MLS, Dave Dir, wurde erster Trainer von Dallas. Die Mannschaft erreichte den 2. Platz in der Western Conference. In den Play-offs konnte Burns das Conference Finale erreichen, mussten sich dort aber Los Angeles Galaxy geschlagen geben.
1997 gewann das Franchise den Lamar Hunt U.S. Open Cup. Sie bezwangen DC United mit 5:3 nach Elfmeterschießen.[2] In der Liga erreichte die Mannschaft den 3. Platz in der Western Conference und traf in den Play-offs wiederum auf Los Angeles Galaxy, die allerdings diesmal bezwungen werden konnten. Im Halbfinale war allerdings Schluss. Die Colorado Rapids gewannen mit insgesamt 3:1.
Dallas Burn schaffte es bis auf die Spielzeiten 2003 und 2004 sich immer wieder für die Play-offs zu qualifizieren.
2002 zog das Team in das Dragon Stadium in Southlake um, da das Cotton Bowl renoviert wurde. Dieser Wechsel kam bei den Fans nicht gut an, da das Dragon Stadium einen Kunstrasen mit permanenten Linien für American Football hat. Nach Abschluss der Renovierungen kehrte das Franchise 2004 in das Cotton Bowl zurück.
FC Dallas: 2006–heute [Bearbeiten]
2005 wurde schließlich der Pizza Hut Park (aktueller Name FC Dallas Stadium) eröffnet. Hierbei handelt es sich um fußballspezifisches Stadion, das sich der Verein mit lokalen High-School-Footballmannschaften teilt. Um den Umzug zu feiern gab sich das Franchise mit FC Dallas einen fußballtypischen Namen.
Farben und Wappen [Bearbeiten]
Die Farben vom Dallas Burn SC waren rot und schwarz. Das Wappen bestand aus einem Pferd, welches Feuer spuckt und den Schriftzug BURN darunter trägt. 2006 wurden der Teamname und die Farben geändert. Der FC Dallas spielt nun in den Farben rot, blau, silber und weiß. Auch das Logo wurde neu konzipiert. Es enthält jetzt die neuen Farben und ein Stier ist in der Mitte zu finden.
Stadion [Bearbeiten]
- Cotton Bowl; Dallas, Texas (1996–2002, 2004–2005)
- Old Panther Field; Duncanville, Texas (1999, 2001, 2004) 3 Spiele im US Open Cup
- Dragon Stadium; Southlake, Texas (2003)
- Stadion an der University of Texas at Dallas; Dallas, Texas (2005) 1 Spiel im US Open Cup
- FC Dallas Stadium; Frisco, Texas (2005– )
Von 1996 bis 2002 spielte die Mannschaft in dem 92.100 Zuschauer fassenden Cotton Bowl in Dallas. Um Geld zu sparen wechselte Dallas 2003 in das Dragon Stadium nach Southlake. In dem Highschool-Stadion wurde alle Heimspiele der Saison 2003 ausgetragen. Nach Fanprotesten wechselte die Mannschaft erneut ins Cotton Bowl. Ein weiter Grund hierfür war auch das Alkoholausschankverbot, welches an einer öffentlichen Highschool gilt.
Seit August 2005 spielt der FC Dallas im FC Dallas Stadium, welches sich in Frisco befindet.
Fans und Rivalen [Bearbeiten]
Fangruppierungen [Bearbeiten]
Die größte Fangruppierung ist die „Hoops Nation“ bzw. „FCD Nation“ (seit 2009). Gegründet wurde diese Vereinigung während der MLS Play-offs 2006. Die Nation ist der einzig offiziell anerkannte Fanklub des Franchises. Die Mitglieder haben Anspruch auf günstigere Eintrittskarten und sonstige Leistungen. Eine weitere Fangruppierung ist die 1996 entstandene „Inferno“. Diese hat eine Kooperation mit der FCD Nation und dessen Mitglieder profitieren ebenfalls von Leistungen des FC Dallas gegenüber seinen Fans.
Andere aktive Fangruppierungen sind die „La Raza Latina“ und „El Matador“.
Rivalitäten [Bearbeiten]
Wichtigster Rivale des FC Dallas ist der Chicago Fire SC. Seit 2001 wird zwischen diesen Teams der Brimstone Cup ausgespielt. Dieser Wettbewerb wurde von den Fans beider Mannschaften ins Leben gerufen. Sieger ist die Mannschaft, die den direkten Vergleich im Laufe der Regular Season gewinnt. Seit der Saison 2006 existiert mit Houston Dynamo ein weiteres MLS-Team im Staat Texas.
Organisation und Sponsoren [Bearbeiten]
Organisation [Bearbeiten]
Besitzer des FC Dallas ist Clark Hunt, dessen Vater Lamar Hunt 2003 die Rechte an dem Franchise Dallas Burn gekauft hatte. Vorher wurde Dallas von der Major League Soccer direkt verwaltet.[1] Präsident und Chief Executive Officer ist Doug Quinn. Dieser wird von den Vize-Präsidenten Kelly Weller (Marketing, Communications & Strategic Planning), Jimmy Smith (Finanzen) und Matt McInnis (Business Development & Partnership Marketing) unterstützt.[3]
Sponsoren [Bearbeiten]
Trikotsponsor des FC Dallas ist AdvoCare, ein amerikanischer Nahrungsmittel-Hersteller. Weitere Sponsoren sind Budweiser, die Dr Pepper Snapple Group und The Dallas Morning News.[4]
Medien [Bearbeiten]
Alle Spiele des FC Dallas werden über die Fernsehstationen FSN Southwest und KFWD übertragen. Hier werden die Spiele von den beiden ehemaligen Dallas Spielern Bobby Rhine und Steve Jolley kommentiert.
Im Radio werden die Spiele bei den Sendern WBAP, in englischer Sprache, und bei 1540 ESPN Deportes (Spanisch) übertragen.
Spieler und Mitarbeiter [Bearbeiten]
Aktueller Profikader [Bearbeiten]
Stand: 1. November 2012[5]
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Bisherige Spieler [Bearbeiten]
→ siehe Hauptartikel: Liste der Spieler des FC Dallas
Trainerstab [Bearbeiten]
Stand: 1. November 2012[3]
Schellas Hyndman (Trainer)
- Seitdem 16. Juni 2008 trainiert Hyndman die Mannschaft des FC Dallas. Vorher war Trainer an der Southern Methodist University, wo er von 1984 bis 2008 beschäftigt war. Davor trainierte er die Fußballmannschaften der Eastern Illinois University und der Murray State University. Außerdem war er in den 70er Jahren Teil des Trainerstabs beim FC São Paulo (1976 bis 1977).
Marco Ferruzzi (Assistenztrainer)
John Ellinger (Assistenztrainer)
Drew Keeshan (Assistenztrainer)- Skylar Richards (Fitnesstrainer)
Bisherige Trainer [Bearbeiten]
Dave Dir (1996–2000)
Mike Jeffries (2001–2003)
Colin Clarke (2003–2006)
Steve Morrow (2006–2008)
Marco Ferruzzi (2008) (interim)
Schellas Hyndman (2008–)
Eigentümer [Bearbeiten]
- Major League Soccer (1996–2002)
- Hunt Sports Group (2003–)
Erfolge [Bearbeiten]
- MLS Western Conference
- Sieger (Regular Season) (1): 2006
- Sieger (Play-off) (1): 2010
- Lamar Hunt U.S. Open Cup
- Sieger (1): 1997
- Finale (2): 2005, 2007
- weitere Erfolge
- Brimstone Cup (7): 2002, 2004, 2005, 2006, 2007, 2008, 2010
- Texas Derby (2): 2008, 2010
- Lamar Hunt Pioneer Cup (1): 2010
Statistiken [Bearbeiten]
Saisonbilanz [Bearbeiten]
| Saison | Regular Season[6] | Play-offs[6] | Lamar Hunt U.S. Open Cup[7] |
CONCACAF Champions League[Anm. 1][8] |
|---|---|---|---|---|
| Dallas Burn SC | ||||
| 1996 | 2. Platz (West) | Viertelfinale | Halbfinale | nicht qualifiziert |
| 1997 | 3. Platz (West) | Halbfinale | Sieger | nicht qualifiziert |
| 1998 | 4. Platz (West) | Viertelfinale | Halbfinale | nicht qualifiziert |
| 1999 | 2. Platz (West) | Halbfinale | Viertelfinale | nicht qualifiziert |
| 2000 | 3. Platz (Central) | Viertelfinale | Viertelfinale | nicht qualifiziert |
| 2001 | 3. Platz (Central) | Viertelfinale | Runde der letzten 32 | nicht ausgetragen |
| 2002 | 3. Platz (West) | Viertelfinale | Halbfinale | nicht qualifiziert |
| 2003 | 5. Platz (West) | nicht qualifiziert | Achtelfinale | nicht qualifiziert |
| 2004 | 5. Platz (West) | nicht qualifiziert | Viertelfinale | nicht qualifiziert |
| 2005 | 2. Platz (West) | Viertelfinale | Finale | nicht qualifiziert |
| FC Dallas | ||||
| 2006 | 1. Platz (West) | Viertelfinale | Viertelfinale | nicht qualifiziert |
| 2007 | 3. Platz (West) | Viertelfinale | Finale | nicht qualifiziert |
| 2008 | 5. Platz (West) | nicht qualifiziert | Viertelfinale | nicht qualifiziert |
| 2009 | 7. Platz (West) | nicht qualifiziert | 1. Qualifikationsrunde | nicht qualifiziert |
| 2010 | 3. Platz (West) | Finale | 2. Qualifikationsrunde | nicht qualifiziert |
| 2011 | 4. Platz (West) | Wildcard Series | Halbfinale | nicht qualifiziert |
| 2012 | 6. Platz (West) | nicht qualifiziert | 3. Runde | Gruppenphase |
- ↑ Seit 2002 beginnt der Wettbewerb jeweils im Herbst des vorherigen Jahres. Bis 2008 unter dem Namen CONCACAF Champions' Cup.
Besucherschnitt [Bearbeiten]
Regular Season / Play-offs
- 1996: 16.011[9] / 9.963[6]
- 1997: 9.678[10] / 9.312[6]
- 1998: 10.948[11] / 8.130[6]
- 1999: 12.211[12] / 10.988[6]
- 2000: 13.102[13] / 7.555[6]
- 2001: 12.574[14] / 17.149[6]
- 2002: 13.122[15] / 7.184[6]
- 2003: 7.906[16] / nicht qualifiziert
- 2004: 9.088[17] / nicht qualifiziert
- 2005: 11.189[18] / 10.104[6]
- 2006: 14.982[19] / 15.486[6]
- 2007: 15.145[20] / 12.537[6]
- 2008: 13.024 / nicht qualifiziert
- 2009: 12.441 / nicht qualifiziert
- 2010: 10.815 / 11.003[6]
- 2011: 12.861 / 10.017[6]
- 2012: 14.199 / nicht qualifiziert
Weblinks [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ a b About FC Dallas. Abgerufen am 14. Februar 2011.
- ↑ 1997 United States Open Cup. US Open Cup. Abgerufen am 14. Februar 2011.
- ↑ a b FC Dallas – Front Office. Abgerufen am 1. November 2012 (englisch).
- ↑ FC Dallas – Sponsors. Abgerufen am 26. Juli 2012 (englisch).
- ↑ FC Dallas – Players. Abgerufen am 1. November 2012 (englisch).
- ↑ a b c d e f g h i j k l m n MLS Factbook 2012. MLSsoccer.com, abgerufen am 28. Juli 2012 (pdf; 1,2 MB, englisch).
- ↑ TheCup.us – Spieldetails zu den Wettbewerben. Abgerufen am 28. Juli 2012 (englisch).
- ↑ rsssf.com – Spieldetails zu den Wettbewerben. Abgerufen am 28. Juli 2012 (englisch).
- ↑ MLS – 1996 Full Season Stats. Abgerufen am 28. Juli 2012 (englisch).
- ↑ MLS – 1997 Full Season Stats. Abgerufen am 28. Juli 2012 (englisch).
- ↑ MLS – 1998 Full Season Stats. Abgerufen am 28. Juli 2012 (englisch).
- ↑ MLS – 1999 Full Season Stats. Abgerufen am 28. Juli 2012 (englisch).
- ↑ MLS – 2000 Full Season Stats. Abgerufen am 28. Juli 2012 (englisch).
- ↑ MLS – 2001 Full Season Stats. Abgerufen am 28. Juli 2012 (englisch).
- ↑ MLS – 2002 Full Season Stats. Abgerufen am 28. Juli 2012 (englisch).
- ↑ MLS – 2003 Full Season Stats. Abgerufen am 28. Juli 2012 (englisch).
- ↑ MLS – 2004 Full Season Stats. Abgerufen am 28. Juli 2012 (englisch).
- ↑ MLS – 2005 Full Season Stats. Abgerufen am 28. Juli 2012 (englisch).
- ↑ MLS – 2006 Full Season Stats. Abgerufen am 28. Juli 2012 (englisch).
- ↑ MLS – 2007 Full Season Stats. Abgerufen am 28. Juli 2012 (englisch).
Eastern Conference: Chicago Fire SC | Columbus Crew | D.C. United | Houston Dynamo | Montreal Impact | New England Revolution | New York Red Bulls | Philadelphia Union | Sporting Kansas City | Toronto FC
Western Conference: CD Chivas USA | Colorado Rapids | FC Dallas | Los Angeles Galaxy | Portland Timbers | Real Salt Lake | San José Earthquakes | Seattle Sounders FC | Vancouver Whitecaps FC