Felicia Langer

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Felicia Langer, April 2008

Felicia-Amalia Langer (* 9. Dezember 1930 als Felicia-Amalia Weit in Tarnów, Polen) ist eine deutsch-israelische Rechtsanwältin, Menschenrechtsaktivistin und alternative Nobelpreisträgerin.[1]

Seit 1990 lebt sie in Deutschland und nahm 2008 auch die deutsche Staatsangehörigkeit an.[2] Ihre Einbürgerung erfolgte ohne den im Regelfall erforderlichen Verzicht auf die Israelische Staatsangehörigkeit; diese besitzt Felicia Langer nach wie vor.[3] Im Juli 2009 erhielt sie das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse, was in Verbindung mit ihrer Haltung zum Nahostkonflikt[4] eine öffentliche Kontroverse auslöste.

Zeit in Osteuropa[Bearbeiten]

Felicia-Amalia Langer wurde 1930 als Tochter jüdischer Eltern im polnischen Tarnów geboren. 1939 floh ihre Familie vor der deutschen Invasion im Polenfeldzug in die Sowjetunion. Andere Verwandte wurden von den Nationalsozialisten ermordet. Ihr Vater wurde in der Sowjetunion unter Josef Stalin inhaftiert und starb an den Folgen seiner Haft.[5]

1949 heiratete sie in Breslau Mieciu Langer, der als einziges Mitglied seiner Familie[6] die nationalsozialistische Judenverfolgung überlebt hatte.

Zeit in Israel[Bearbeiten]

1950 wanderte das Ehepaar Langer nach Israel aus. 1953 wurde ihr gemeinsamer Sohn geboren. 1959 begann sie, an der Hebräischen Universität Jerusalem Rechtswissenschaften zu studieren. 1965 wurde sie als Anwältin zugelassen und eröffnete eine eigene Kanzlei. Seit dem Sechstagekrieg 1967, den sie als Wendepunkt in ihrem Leben sieht,[7] engagierte sich Langer politisch. Sie verteidigte als erste israelische Anwältin Palästinenser aus den von Israel besetzten Gebieten vor israelischen Militärgerichten.[5]

In 23 Jahren Anwaltstätigkeit gewann sie nur wenige ihrer Fälle.[8] 1977 entzog das israelische Verteidigungsministerium ihr die Lizenz zum Verteidigen von Palästinensern vor israelischen Gerichten in besonderen Fällen.[2] Sie durfte unter anderem keine Kriegsdienstverweigerer unter israelischen Soldaten mehr vertreten und konnte jederzeit wegen Sicherheitsbedenken von Verfahren ausgeschlossen werden.[9] Frau Langer selbst sagt, dass ihr die „Lizenz“ im Falle von Kriegsdienstverweigerern oder in besonderen Fällen ( „aus Sicherheitsgründen“) entzogen" wurde, nicht aber die Lizenz vor Militärgerichten.[2] 1979 verteidigte sie erfolgreich den Bürgermeister von Nablus, Bassam Shaka. Er wurde der Anstiftung zum Terrorismus angeklagt und sollte ausgewiesen werden. Das Oberste Gericht Israels hob die Ausweisung auf.[10]

Sie war Vizepräsidentin der Israelischen Liga für Menschenrechte[11] und schloss sich der binationalen, antizionistischen und pro-palästinensischen Neuen Kommunistischen Liste (Rakach) an, deren Zentralkomitee sie angehörte.[12] Nach einem internen Richtungsstreit trat sie 1990 aus der Partei aus. Sie schloss ihre Anwaltskanzlei und zog mit ihrem Ehemann nach Deutschland.[4]

Zeit in Deutschland[Bearbeiten]

Felicia Langer wohnt zurzeit in Tübingen. Sie erhielt Lehraufträge an den Universitäten Bremen und Kassel. Sie wurde Schirmfrau des Vereins Flüchtlingskinder im Libanon, der palästinensische Flüchtlingsfamilien unterstützt.[13] Seit März 2009 unterstützt sie das neu gegründete Russell-Tribunal zu Palästina.[14]

Sie kritisiert in ihren Schriften, Vorträgen und Interviews Israels Politik in den besetzten palästinensischen Gebieten. Israel habe so viele Siedlungen bauen lassen, dass dies einer Annexion gleichkomme.[7] Der Siedlungsbau untergrabe die Möglichkeiten für eine Zwei-Staaten-Lösung. Langer fordert den vollständigen bedingungslosen Abzug Israels aus den 1967 eroberten Gebieten und ein Rückkehrrecht für jeden Nachkommen der Palästinenserflüchtlinge.[15] 1990 erhielt Langer den Right Livelihood Award für ihren Einsatz für die Rechte der Palästinenser.

Felicia Langer bezeichnete Israel mehrfach als Apartheidstaat.[16] [17] Weiterhin verglich sie laut einem Bericht der Nürnberger Nachrichten von 2009 israelische Militäreinrichtungen mit "Konzentrationslagern". Ihre Äußerung, dass israelische Soldaten Befehle ausführten, welche sie "doch sehr an Begebenheiten in unserer Geschichte erinnern", sei als impliziter Nazi-Vergleich zu werten.[18] 2002 erklärte sie, die palästinensischen Terroranschläge seien zwar nicht zu rechtfertigen, doch habe die israelische Politik ihnen „den Weg geebnet“. Sie machte sich in diesem Zusammenhang auch die Meinung des stellvertretenden Bundesvorsitzenden der FDP Jürgen Möllemann zu eigen, der die gezielten Tötungen palästinensischer Terrorverdächtiger durch israelische Sicherheitskräfte „Staatsterror“ genannt hatte.[19] 2003 schrieb sie ein zustimmendes Vorwort für ein Buch von Jamal Karsli.[20] 2005 erhielt sie den Erich-Mühsam-Preis für ihren ausdauernden Einsatz für die Menschenrechte des Palästinensischen Volkes. 2007 bezeichnete sie das israelische Regime in den besetzten Palästinensergebieten erneut als „Apartheid der Gegenwart“.[21]

Kontroverse um das Bundesverdienstkreuz[Bearbeiten]

Der damalige Bundespräsident Horst Köhler verlieh Langer am 16. Juli 2009 das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse als Anerkennung für ihr Lebenswerk. Staatssekretär Hubert Wicker überreichte es ihr in der Villa Reitzenstein, dem Amtssitz des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Günther Oettinger. In seiner Laudatio würdigte er Langers Engagement „für Frieden und Gerechtigkeit sowie für die Wahrung der Menschenrechte“, ihren Einsatz für hilfsbedürftige Personen ohne Ansehen von deren Nationalität oder Religion, unabhängig von ihrer persönlichen politischen, weltanschaulichen oder religiösen Motivation, und erinnerte an ihre Kindheit und Jugend, die von Leid, Krieg, Verfolgung und Flucht geprägt gewesen sei. Viele ihrer Familienmitglieder seien in Konzentrationslagern gestorben.[5]

Die Publizistin Evelyn Hecht-Galinski hatte diese Auszeichnung angeregt, Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer hatte sie unterstützt.[22][23] Die von Oettinger geführte Landesregierung von Baden-Württemberg hatte seinen Vorschlag übernommen und dabei alle im üblichen Ordensverfahren beteiligten Stellen einschließlich des Auswärtigen Amtes einbezogen.[24]

Der Vorgang führte zu Kritik u.a. von Seiten des Zentralrats der Juden in Deutschland, des New Yorker American Jewish Committee, einiger jüdischer Gemeinden und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft.[25] Henryk Broder vermutete, Köhler habe die Entscheidung in Unkenntnis der israelfeindlichen Aussagen Langers getroffen.[26] Der Vizepräsident des Zentralrats der Juden, Dieter Graumann, erklärte in einem Interview, Deutschland habe damit jemanden ausgezeichnet, der professionell, chronisch und obsessiv die Dämonisierung Israels betreibe.[27]

Arno Lustiger, Ralph Giordano und Arno Hamburger kündigten die Rückgabe ihrer Bundesverdienstkreuze an, falls Langers Ehrung nicht rückgängig gemacht werde. Sie habe Israels Palästinenserpolitik mit dem Holocaust verglichen[28] und sei eine langjährige „Feindin Israels“ mit „verheerender Wirkung“ für, Giordano zufolge, ein in Deutschland verbreitetes Bedürfnis, „sich vom eigenen Schulddruck durch Kritik an Israel zu entlasten“.[29] Frau Langer jedoch sagt, dass sie die israelische Außenpolitik gegenüber den Palästinensern nicht mit dem Holocaust verglichen, sondern als Apartheidspolitik bezeichnet hat.[2] Hamburger gab seine Auszeichnungen zurück[30], während Giordano seine Ankündigung später zurücknahm, dabei jedoch seine Kritik an Langer aufrechterhielt.[31] Der israelische Reiseführer Motke Shomrat, der für sein Eintreten zur Versöhnung zwischen Israelis und Deutschen ein Bundesverdienstkreuz erhalten hatte, gab es am 24. Juli 2009 zurück[32], weil Langer israelfeindlichen Aussagen Ahmadinedschads zugestimmt habe,[33] welches Frau Langer zurückweist.[2] Ein Sprecher des israelischen Außenministeriums kritisierte die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes und meinte dazu, Langer habe beständig die Kräfte unterstützt, die Gewalt, Tod und Extremismus beförderten.[34]

Der Pädagoge Micha Brumlik kritisiert Langers Auftreten, Argumentation und Wortwahl als zu einseitig und Langers angedeuteten Vergleich zwischen israelischer Besatzungspolitik und dem Holocaust als absurd. Nur Israel für die Situation im Nahen Osten verantwortlich zu machen, schätzt er als antisemitisches Argumentationsmuster ein. Dennoch habe sie das Bundesverdienstkreuz „eventuell in der Sache verdient“, weil sie darauf aufmerksam gemacht habe, dass die Menschenrechte der arabischen Bevölkerung des von Israel besetzten Westjordanlands ständig verletzt würden.[35]

Boris Palmer und Baden-Württembergs Landesregierung verteidigten die Verleihung: Sie habe der Lebensleistung, nicht der Ideologie Langers gegolten.[36] Langer selbst bezeichnete die Kritik an ihrer Ehrung am 23. Juli 2009 als „Verleumdungskampagne“, die Kritik an Israel unterdrücken solle, und lehnte es ab, das Bundesverdienstkreuz zurückzugeben.[37] Sie zeigte sich überzeugt, auch für das israelische Volk, nicht nur die Palästinenser etwas Gutes zu tun.[38]

Schriften[Bearbeiten]

  • Die Zeit der Steine. Aus dem Hebräischen. Lamuv, Göttingen 1989, ISBN 9783889773791.
  • Zorn und Hoffnung. Aus dem Hebräischen. Lamuv, Göttingen 1991, ISBN 3-88977-440-7.
  • Brücke der Träume. Eine Israelin geht nach Deutschland. Aus dem Hebräischen. Lamuv, Göttingen 1994, ISBN 3-88977-385-0.
  • Wo Hass keine Grenzen kennt: eine Anklageschrift. Aus dem Hebräischen und aus dem Englischen. Lamuv, Göttingen 1995, ISBN 3-88977-397-4.
  • «Laßt uns wie Menschen leben!» Schein und Wirklichkeit in Palästina. Aus dem Hebräischen und aus dem Englischen. Lamuv, Göttingen 1999, ISBN 3-88977-538-1.
  • Miecius später Bericht: eine Jugend zwischen Getto und Theresienstadt. Aus dem Hebräischen. Lamuv, Göttingen 1999, ISBN 3-88977-539-X.
  • Quo vadis, Israel? Die neue Intifada der Palästinenser. Aus dem Englischen. Lamuv, Göttingen 2001, ISBN 3-88977-615-9.
  • Brandherd Nahost. Oder: Die geduldete Heuchelei. Aus dem Englischen. Lamuv, Göttingen 2004, ISBN 3-88977-644-2.
  • Die Frau, die niemals schweigt. Stationen eines Lebens. Lamuv, Göttingen 2005, ISBN 3-88977-664-7.
  • Die Entrechtung der Palästinenser. 40 Jahre israelische Besatzung. Aus dem Englischen. Lamuv, Göttingen 2006, ISBN 3-88977-680-9.
  • Um Hoffnung kämpfen. Lamuv, Göttingen 2008, ISBN 3-88977-688-4.
  • Mit Leib und Seele - Autobiographische Notizen. Zambon-Verlag, Frankfurt am Main 2012, ISBN 978-3-88975-201-7.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Tr%C3%A4ger_des_Right_Livelihood_Award
  2. a b c d e f g Homepage von Felicia Langer
  3. Felicia Langer - Offener Brief an Günther Grass vom 6. April 2012
  4. a b Matthias Drobinski: Felicia Langer: Jüdin und Menschenrechtlerin mit Distanz zu Israel. Süddeutsche.de, 23. Juli 2009, abgerufen am 28. August 2012.
  5. a b c Landesportal Baden-Württemberg, 16. Juli 2009: Verdienstkreuz 1. Klasse für Felicia-Amalia Langer aus Tübingen
  6. «Israel ist friedensresistent», Badische Zeitung. 23. März 2009. Abgerufen am 24. Juli 2009. 
  7. a b Michael Hesse: «Die Qual der Besatzung», Kölner Stadt-Anzeiger. 18. Juni 2007. Abgerufen am 24. Juli 2009. 
  8. Israeli Defender of Arab Rights Quits in `Despair and Disgust'; Lawyer for Palestinians Rarely Won a Case in 23 Years. Washington Post, 13. Mai 1990.
  9. Norman Paech, Vereinigung Demokratischer Juristinnen und Juristen: Laudatio zur Verleihung des Hans-Litten-Preises der VDJ am 5. Februar 1988 in Dachau
  10. Marion Woolfson: Bassam Shaka, portrait of a Palestinian London: Third World Centre, 1981, ISBN 0861990099
  11. a b Norman Paech: Laudatio zur Verleihung des Hans-Litten-Preises der VDJ am 5. Februar 1988 in Dachau. Vereinigung Demokratischer Juristinnen und Juristen. 5. Februar 1988. Abgerufen am 25. Juli 2009.
  12. Helena Cobban: The Palestinian Liberation Organisation. People, Power and Politics, Cambridge 1984, S.189. Weiterführende Literatur in: Constanze Krakau: Die Rolle der palästinensischen Minderheit im politischen Leben Israels 1976–1996. Studien zur Zeitgeschichte des Nahen Ostens und Nordafrikas, Bd. 14, Berlin, Hamburg, Münster 2005, S.66f.
  13. Flüchtlingskinder im Libanon e.V. Flüchtlingskinder im Libanon e.V.: Rosa-Wainer-Stipendium für palästinensische Schülerinnen
  14. Russell Tribunal on Palestine: Patrons – Members of the Support Committee
  15. Christian Kempf: Nobelpreisträgerin vertritt kontroverse Standpunkte, Stuttgarter Zeitung. 10. November 2007. Abgerufen am 24. Juli 2009. 
  16. Felicia Langer im Gespräch mit Arn Strohmeyer
  17. Felicia Langer: »Israels Regierungen sind von jeher friedensresistent« (Nachdruck eines Interviews der Jungen Welt, 5. Juni 2007)
  18. Nürnberger Nachrichten vom 17. September 2009 Langer zog doch Nazi-Vergleiche
  19. Karl Pfeifer: Sommergespräch der Wiener Grünen: Felicia Langer gibt Möllemann Recht
  20. Palästinaportal: Maulkorb für Deutschland. Fakten, Analyse, Aufklärung zur Antisemitismusdebatte.
  21. Felicia Langer: »Israels Regierungen sind von jeher friedensresistent« (Nachdruck eines Interviews der Jungen Welt, 5. Juni 2007)
  22. Schwäbisches Tagblatt, 22. Juli 2009: Auszeichnung Felicia Langers löst Wirbel aus
  23. Stefan Hupka: Das Kreuz mit den Verdiensten, Badische Zeitung, 21. Juli 2009
  24. Benjamin Weinthal (Jerusalem Post, 22. Juli 2009): Jews to return German honors in protest
  25. Johannes Gerster (Deutschisraelische Gesellschaft, Pressemitteilung 21. Juli 2009): Ehrung von Frau Langer war ein schwerer Fehler. Fehler muss man korrigieren!
  26. Henryk Broder, Spiegel 23. Juli 2009: Feigenblatt des schlechten Gewissens
  27. Die Zeit, 21. Juli 2009: Bundesverdienstkreuz: Köhler gerät über Vergabe unter Druck
  28. Offener Brief Arno Lustigers an Horst Köhler (21. Juli 2009, pdf; 39 kB)
  29. Offener Brief Ralph Giordanos an Horst Köhler (pdf; 11,7 MB)
  30. Arno Hamburger gibt seine Orden zurück, in: Nürnberger Nachrichten, 2. Sept. 2009.
  31. Ralph Giordano, "Ich bin immer noch geschockt", in: Die Welt, 6. Aug. 2009.
  32. Ulrich W. Sahm (ntv, 24. Juli 2009): „Mit großem Schmerz“ Bundesverdienstkreuz zurückgegeben
  33. Benjamin Weinthal (Jerusalem Post, 22. Juli 2009): Jews to return German honors in protest; Motke Shomrat (Die Jüdische, 20. Juli 2009): Eine Schande
  34. Benjamin Weinthal (Der Tagesspiegel, 24. Juli 2009): Israel kritisiert Köhler wegen Orden für Jüdin
  35. Der Spiegel, 22. Juli 2009: Antisemitismusforscher Brumlik: „In der Sache hat Frau Langer das Bundesverdienstkreuz verdient“
  36. Schwäbisches Tagblatt, 23. Juli 2009: Langer-Ehrung: Attacken gegen Palmer
  37. Focus, 23. Juli 2009: Felicia Langer will das Bundesverdienstkreuz nicht zurückgeben
  38. Deutschlandradio Kultur, 23. Juli 2009: Felicia Langer will Bundesverdienstkreuz nicht zurückgeben (Interview)
  39. Laureates: Felicia Langer (Israel), The Right Livelihood Award Foundation. Abgerufen am 25. Juli 2009. 
  40. 6. Verleihung, 18. Januar 1991, Bruno Kreisky Stiftung für Verdienste um die Menschenrechte. Abgerufen am 25. Juli 2009. 
  41. Erich-Mühsam-Preis. Erich-Mühsam-Gesellschaft e.V.. Abgerufen am 24. Juli 2009.
  42. Andreas Schnell: Vorwärts und nicht vergessen, taz. 14. März 2005. Abgerufen am 24. Juli 2009. 
  43. Menschenrechtspreis 2006 an Felicia Langer (PDF; 10 kB) Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde e.V.. 5. Dezember 2006. Abgerufen am 25. Juli 2009.
  44. Sonderausgabe "Das Palästina Portal"- 18. Januar 2012