Flughafen Genf
| Aéroport International de Genève Genève Aéroport |
|
|---|---|
| Kenndaten | |
| ICAO-Code | LSGG |
| IATA-Code | GVA |
| Koordinaten |
46° 14′ 11″ N, 6° 6′ 26″ O46.2363888888896.1072222222222430Koordinaten: 46° 14′ 11″ N, 6° 6′ 26″ O
430 m ü. MSL |
| Verkehrsanbindung | |
| Entfernung vom Stadtzentrum | 4 km nördlich von Genf |
| Straße | Autobahn A1 |
| Bahn | InterCity (SBB am Bahnhof Genève Aéroport) |
| Nahverkehr | Trolleybus Genf und Autobus |
| Basisdaten | |
| Eröffnung | 1922 |
| Passagiere | 13'899'422 (2012)[1] |
| Luftfracht | 74'737 t (2012) |
| Flug- bewegungen |
192'944 (2012) |
| Start- und Landebahnen | |
| 05/23 | 3900 m × 50 m Beton |
| 05/23R | 823 m × 30 m Gras |
Der Aéroport International de Genève (IATA-Code GVA, ICAO-Code LSGG, Markenname Genève Aéroport; ursprünglich Aéroport de Genève-Cointrin) in der politischen Gemeinde Le Grand-Saconnex und Cointrin in der politischen Gemeinde Meyrin ist der internationale Verkehrsflughafen von Genf und der zweitgrösste Flughafen der Schweiz.
Die wichtigsten Fluggesellschaften vor Ort sind die nationale schweizerische Fluggesellschaft Swiss und die Billigfluggesellschaft EasyJet, die am Flughafen ein Drehkreuz betreibt. Wichtigste Destinationen sind nach Passagieraufkommen London, Paris, Zürich, Amsterdam und Brüssel. Daneben ist der Flughafen Genf ein wichtiger Standort der VIP-Fliegerei und profitiert von den zahlreichen in Genf ansässigen internationalen Organisationen, darunter die Vereinten Nationen und das Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung.
Unmittelbar südöstlich an den Flughafen angrenzend befindet sich das Genfer Messegelände Palexpo, in dem u. a. der Genfer Auto-Salon stattfindet. Der Flughafen hat einen unterirdischen Bahnhof, der Zugsverbindungen ins Genfer Stadtzentrum als auch nach den wichtigsten Schweizer Städten anbietet.
Inhaltsverzeichnis |
Ziele [Bearbeiten]
Nebst diversen Zielen in Europa starten von Genf aus auch Interkontinentalflüge nach New York JFK, Newark, Washington-Dulles, Toronto, Montreal, Casablanca, Marrakesh, Djerba, Monastir, Amman, Riad, Dubai, Abu Dhabi, Doha, Jeddah, Kuwait, Kairo, Tel-Aviv, Beirut, Alger, Tunis, Taschkent, Beijing (ab 7. Mai 2013).[2][3]
Flughafen Genf in Zahlen [Bearbeiten]
2011 zählte der Flughafen Genf gut 13 Millionen Passagiere, 189'000 Flugbewegungen und ein Frachtvolumen von etwa 61'000 Tonnen. Für An- und Abflüge steht in Genf eine Start- und Landebahn 5/23 mit einer Länge von 3900 Metern und einer Kapazität von knapp 40 Flügen pro Stunde zur Verfügung.
Trivia [Bearbeiten]
Da sich der Flughafen teilweise auf französischem Boden befindet, wurde mit Frankreich ein Abkommen unterzeichnet, wonach Passagiere, die zu innerfranzösischen Zielen fliegen, an Bord kommen können, ohne Schweizer Zollgebiet zu durchqueren. Deshalb besitzt der Flughafen einen französischen Sektor, der von Frankreich her direkt über einen Strassentunnel erreicht werden kann. Aus demselben Grund sind auch alle Flüge nach Frankreich als Inlandsflüge eingestuft. Schweizer Passagiere auf Flügen nach Frankreich müssen zuerst innerhalb des Flughafens durch den französischen Zoll, bevor sie einchecken können.
Siehe auch [Bearbeiten]
Weblinks [Bearbeiten]
- Website des Aéroport International de Genève
- DPTS Association - The Geneva Aviation Website
- Historisches Foto und Sichtanflugkarte um 1930
- Cointrin im Historischen Lexikon der Schweiz
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Pressemeldung des Flughafens Genf. Abgerufen am 18. Januar 2013.
- ↑ http://gva.ch/de/DesktopDefault.aspx/tabid-473/1342_read-11056/
- ↑ http://gva.ch/de/desktopdefault.aspx/tabid-174/
Landesflughäfen: Basel-Mülhausen | Genf | Zürich
Regionalflugplätze: Bern-Belp | Bressaucourt | Birrfeld | Ecuvillens | Grenchen | La Chaux-de-Fonds-Les Eplatures | Lausanne-La Blécherette | Lugano-Agno | Samedan | Sion | St. Gallen-Altenrhein