Hart im Zillertal

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Hart im Zillertal
Wappen von Hart im Zillertal
Hart im Zillertal (Österreich)
Hart im Zillertal
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Tirol
Politischer Bezirk: Schwaz
Kfz-Kennzeichen: SZ
Fläche: 35,54 km²
Koordinaten: 47° 21′ N, 11° 52′ O47.34988888888911.873388888889666Koordinaten: 47° 21′ 0″ N, 11° 52′ 24″ O
Höhe: 666 m ü. A.
Einwohner: 1.549 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 44 Einw. pro km²
Postleitzahl: 6265
Vorwahl: 05288
Gemeindekennziffer: 7 09 15
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hart 34
6265 Hart im Zillertal
Politik
Bürgermeister: Alois Eberharter (ÖVP)
Lage der Gemeinde Hart im Zillertal im Bezirk Schwaz
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Über dieses Bild
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Hart im Zillertal
Hart im Zillertal
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Hart ist eine Gemeinde mit 1549 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014) im Zillertal und gehört zum Bezirk Schwaz in Tirol (Österreich). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Zell am Ziller.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Hart liegt gegenüber von Fügen östlich des Ziller, im vorderen Zillertal. Die Gemeinde besteht aus dem 130 m über dem Talboden liegenden Kirchdorf Hart, den verstreut liegenden Bergbauernhöfen von Holdernach und die im Tal gelegenen Weiler Niederhart, Helfenstein, Haselbach und Kohlstatt.

Die Auspendlergemeinde ist heute landwirtschaftlich geprägt.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Alpbach, Bruck am Ziller, Fügen, Hopfgarten im Brixental, Reith im Alpbachtal, Schlitters, Stumm, Stummerberg, Uderns.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Name Hart ist vom Althochdeutschen abgeleitet und bedeutet so viel wie „durch Rodung gelichteter Wald“. Als mons Hardarius wird der Harterberg um 1100 urkundlich erwähnt. Auch die Ortsnamen Holdernach und Helfenstein deuten auf bayrische Besiedlung im 8. Jahrhundert hin. Der südlich gelegene Ortsteil Kohlstatt erlangte um 1700 eine Bedeutung, als hier das auf dem Ziller getriftete Holz zu Holzkohle verarbeitet wurde. Abnehmer war das Hammer- und Hüttenwerk in Kleinboden auf der gegenüberliegenden Talseite.

Bei den kriegerischen Ereignissen während des Aufstandes der Tiroler gegen die bayrische Willkürherrschaft blieb Hart 1809 vor Zerstörungen weitgehend verschont.

Wappen[Bearbeiten]

Die schwarze Kuppel stellt einen Kohlemeiler dar, der auf die einst bedeutende Rolle der Holzkohleproduktion verweist. In diesem Zusammenhang können die Farben Rot und Gold gedeutet werden, die für Hitze, Glut und Feuer stehen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Hart im Zillertal
  • Pfarrkirche zum Hl. Bartholomäus (18. Jhd., gotisch)
  • Wallfahrtskapelle am Hartberg
  • Schleierwasserfall, 91 m

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Bilder[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Hart im Zillertal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien