Schlitters

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Schlitters
Wappen von Schlitters
Schlitters (Österreich)
Schlitters
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Tirol
Politischer Bezirk: Schwaz
Kfz-Kennzeichen: SZ
Fläche: 10,36 km²
Koordinaten: 47° 23′ N, 11° 50′ O47.37752777777811.84075548Koordinaten: 47° 22′ 39″ N, 11° 50′ 27″ O
Höhe: 548 m ü. A.
Einwohner: 1.434 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 138 Einw. pro km²
Postleitzahl: 6262
Vorwahl: 05288
Gemeindekennziffer: 7 09 25
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schlitters 52a
6262 Schlitters
Website: www.schlitters.at
Politik
Bürgermeister: Friedl Abendstein
Lage der Gemeinde Schlitters im Bezirk Schwaz
Achenkirch Aschau im Zillertal Brandberg Bruck am Ziller Buch in Tirol Eben am Achensee Finkenberg Fügen Fügenberg Gallzein Gerlos Gerlosberg Hainzenberg Hart im Zillertal Hippach Jenbach Kaltenbach Mayrhofen Pill Ramsau im Zillertal Ried im Zillertal Rohrberg Schlitters Schwaz Schwendau Stans Steinberg am Rofan Strass im Zillertal Stumm Stummerberg Terfens Tux Uderns Vomp Weer Weerberg Wiesing Zell am Ziller Zellberg TirolLage der Gemeinde Schlitters im Bezirk Schwaz (anklickbare Karte)
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Gemeinde Schlitters im Zillertal
Gemeinde Schlitters im Zillertal
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Schlitters ist eine Gemeinde mit 1434 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014) im Zillertal und gehört zum Bezirk Schwaz in Tirol (Österreich). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Zell am Ziller.

Das Haufendorf Schlitters liegt auf dem Murkegel des Öxlbachs im vorderen Zillertal. Zur Gemeinde gehört auch der Ortsteil Schlitterberg, etwa 400 m oberhalb, zu erreichen von Rotholz im Inntal.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Bruck am Ziller, Buch in Tirol, Fügen, Fügenberg, Gallzein, Hart im Zillertal, Strass im Zillertal

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ortsname wird auf eine vorrömische Besiedlung zurückgeführt. Erstmals urkundlich erwähnt wird Schlitters in Aufzeichnungen der erzbischöflichen Kirche Salzburg als "Slitteres in Cilari valleę" im Jahr 931.[1] Vom 15. bis zum 17. Jahrhundert, in der Blütezeit des Schwazer Bergbaus, schürften im Raum Schlitterberg Knappen nach Silber, Kupfer und Mineralfarben aus Malachit und Azurit. Ein im 16. Jahrhundert angelegter Fischteich ist heute ein Badesee.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Schlitters

Wirtschaft[Bearbeiten]

Am ebenen Talboden wird intensive Landwirtschaft betrieben, daneben gibt es mehrere Gewerbebetriebe und eine größere Anzahl an Auspendlern.

Verkehr[Bearbeiten]

Schlitters ist verkehrsmäßig über die Zillertalstraße und die Zillertalbahn mit einer Haltestelle angebunden. Ein Radweg Richtung Mayrhofen führt am Schlitterer See vorbei.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Martin Bitschnau, Hannes Obermair: Tiroler Urkundenbuch, II. Abteilung: Die Urkunden zur Geschichte des Inn-, Eisack- und Pustertals. Bd. 1: Bis zum Jahr 1140. Universitätsverlag Wagner, Innsbruck 2009, ISBN 978-3-7030-0469-8, S. 106 Nr. 139.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Schlitters – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien