Hohenfurch

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Hohenfurch
Hohenfurch
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Hohenfurch hervorgehoben
47.8510.9699Koordinaten: 47° 51′ N, 10° 54′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Weilheim-Schongau
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Altenstadt (Oberbayern)
Höhe: 699 m ü. NHN
Fläche: 12,41 km²
Einwohner: 1529 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 123 Einwohner je km²
Postleitzahl: 86978
Vorwahlen: 08861 und 08869Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: WM, SOG
Gemeindeschlüssel: 09 1 90 129
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Gemeinde Hohenfurch
Hauptplatz 7
86978 Hohenfurch
Webpräsenz: www.hohenfurch.de
Bürgermeister: Guntram Vogelsgesang (CSU)
Lage der Gemeinde Hohenfurch im Landkreis Weilheim-Schongau
Starnberger See Ammersee Landkreis Ostallgäu Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen Landkreis Garmisch-Partenkirchen Landkreis Starnberg Landkreis Landsberg am Lech Wildsteig Wielenbach Wessobrunn Weilheim in Oberbayern Steingaden Sindelsdorf Seeshaupt Schwabsoien Schwabbruck Schongau Rottenbuch Raisting Prem Polling (bei Weilheim) Penzberg Peiting Peißenberg Pähl Obersöchering Oberhausen (bei Peißenberg) Ingenried Iffeldorf Huglfing Hohenpeißenberg Hohenfurch Habach Eglfing Eberfing Burggen Böbing Bernried am Starnberger See Bernbeuren Antdorf Altenstadt (Oberbayern)Karte
Über dieses Bild

Hohenfurch ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Weilheim-Schongau und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Altenstadt.

Geografie[Bearbeiten]

Hohenfurch liegt in der Region Oberland im Pfaffenwinkel. Es existieren folgende Gemarkungen: Hohenfurch

Geologie[Bearbeiten]

Hohenfurch ist ein Ort im Alpenvorland, unmittelbar südlich der Endmoräne des Lechgletschers.

Geschichte[Bearbeiten]

Hohenfurcher Kirche

In der Römerzeit führte die Via Claudia Augusta über Hohenfurcher Gebiet. Bis 1785 gehörte das Oberdorf zum Hochstift Augsburg und das Unterdorf zum Kloster St. Mang in Füssen. Danach kam der gesamte Ort durch Tausch zum Kloster Steingaden und wurde damit Teil des Kurfürstentums Bayern. Kloster Steingaden hatte Hohenfurch bis 1802 als geschlossene Hofmark. 1818 wurde die politische Gemeinde errichtet.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1840 1871 1900 1925 1939 1950 1961 1970 1987 2000 2005 2012
Anzahl der Einwohner[2] 537 550 683 725 695 1107 987 1092 1274 1423 1479 1539

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister ist seit der Kommunalwahl 2008 Guntram Vogelsgesang (CSU). Als zweiter Bürgermeister wurde Josef Epple (FW) vom Gemeinderat gewählt.

Sitzverteilung im Gemeinderat
Partei / Liste Wahl 2014[3][4] Wahl 2008
CSU 4 5
SPD 4 3
Wählergruppe/FW 4 4
Summe 12 12

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 1067 T€, daran hatten die Gewerbesteuereinnahmen einen Anteil von umgerechnet 208 T€ (netto). Die Gewerbesteuereinnahmen 2009 beliefen sich auf 64 T€.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es 1998 insgesamt 771 Personen. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 2 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 10 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 62 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1806 ha. Davon waren 1433 ha Ackerfläche und 369 ha Dauergrünfläche.

Verkehr[Bearbeiten]

Hohenfurch liegt unmittelbar an der Bundesstraße 17 sowie an der Kreisstraße WM6. Außerdem existierte bis zur Einstellung des Personenverkehrs im Jahr 1984 ein Haltepunkt auf der Fuchstalbahn, die als Güterstrecke zwischen Schongau und Augsburg bis heute in Betrieb ist.

Bildung[Bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergärten: 50 Kindergartenplätze mit 49 Kindern
  • eine Volksschule mit fünf Lehrern und 118 Schülern

Sonstiges[Bearbeiten]

Hohenfurch ist Mitglied der folgenden touristischen Verbände:

Hohenfurch ist Mitglied der Lokalen Aktionsgruppe AL-P zur Umsetzung des Regionalen Entwicklungskonzeptes.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Kommunalstatistik von Hohenfurch, abgerufen am 6. November 2010
  3. Ergebnis der Kommunalwahlen 2014, abgerufen am 18. März 2014
  4. Weilheimer Tagblatt vom 18. März 2014, Lokalteil S. 8

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Hohenfurch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien