Prem

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Prem (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Prem
Prem
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Prem hervorgehoben
47.67833333333310.804444444444749Koordinaten: 47° 41′ N, 10° 48′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Weilheim-Schongau
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Steingaden
Höhe: 749 m ü. NHN
Fläche: 15,91 km²
Einwohner: 847 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 53 Einwohner je km²
Postleitzahl: 86984
Vorwahl: 08862
Kfz-Kennzeichen: WM, SOG
Gemeindeschlüssel: 09 1 90 143
Adresse der Verbandsverwaltung: Krankenhausstraße 1
86989 Steingaden
Webpräsenz: www.prem-am-lech.de
Bürgermeister: Herbert Sieber (WG)
Lage der Gemeinde Prem im Landkreis Weilheim-Schongau
Starnberger See Ammersee Landkreis Ostallgäu Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen Landkreis Garmisch-Partenkirchen Landkreis Starnberg Landkreis Landsberg am Lech Wildsteig Wielenbach Wessobrunn Weilheim in Oberbayern Steingaden Sindelsdorf Seeshaupt Schwabsoien Schwabbruck Schongau Rottenbuch Raisting Prem Polling (bei Weilheim) Penzberg Peiting Peißenberg Pähl Obersöchering Oberhausen (bei Peißenberg) Ingenried Iffeldorf Huglfing Hohenpeißenberg Hohenfurch Habach Eglfing Eberfing Burggen Böbing Bernried am Starnberger See Bernbeuren Antdorf Altenstadt (Oberbayern)Karte
Über dieses Bild
Prem am Lech

Prem ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Weilheim-Schongau und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Steingaden.

Geografie[Bearbeiten]

Prem liegt in der Region Oberland.

Es existieren folgende Gemarkungen: Prem

Geschichte[Bearbeiten]

Prem gehörte zur geschlossenen Hofmark Steingaden des Klosters Steingaden; sie war Teil des Kurfürstentums Bayern. 1818 wurde die heutige Gemeinde errichtet.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 766, 1987 dann 818 und im Jahr 2000 906 Einwohner gezählt.

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister ist Herbert Sieber (Wählergemeinschaft). Er wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Hans Schmidt (Wählergemeinschaft).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 396.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 95.000 €.

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Liste der Baudenkmäler in Prem

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 283. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 7 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 4 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 49 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 969 ha.

Bildung[Bearbeiten]

Im Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:

  • Kindergärten: 25 Kindergartenplätze mit 21 Kindern

Bundeswehr[Bearbeiten]

Auf dem Gebiet der Gemeinde liegt mit dem Sauwaldhof eine Ausbildungsstätte der Bundeswehr. Da mit dem Hausmeister dort lediglich eine Person beschäftigt und dauerhaft anwesend ist, ist Prem vermutlich der kleinste Bundeswehrstandort Deutschlands. In den 1980er Jahren wurde auf dem Sauwaldhof Blitzforschung mit Hilfe von Raketen ausgeführt. Hierbei wurden Blitzeinschläge ausgelöst, in dem man Raketen, an denen ein dünnes Stahlseil befestigt hat, während eines Gewitters startete.

Anmerkung[Bearbeiten]

Prem (Bremp) heißt auch eine Burg in Slowenien. Die Herrschaft Prem (Bremp) mit der Burg war im Mittelalter ein Lehen des Patriarchats von Aquileja.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Prem – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien