Hohenpeißenberg

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Hohenpeißenberg
Hohenpeißenberg
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Hohenpeißenberg hervorgehoben
47.79638888888911.003888888889780Koordinaten: 47° 48′ N, 11° 0′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Weilheim-Schongau
Höhe: 780 m ü. NHN
Fläche: 20,44 km²
Einwohner: 3728 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 182 Einwohner je km²
Postleitzahl: 82383
Vorwahl: 08805
Kfz-Kennzeichen: WM, SOG
Gemeindeschlüssel: 09 1 90 130
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Blumenstraße 2
82383 Hohenpeißenberg
Webpräsenz: www.hohenpeissenberg.de
Bürgermeister: Thomas Dorsch (CSU)
Lage der Gemeinde Hohenpeißenberg im Landkreis Weilheim-Schongau
Starnberger See Ammersee Landkreis Ostallgäu Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen Landkreis Garmisch-Partenkirchen Landkreis Starnberg Landkreis Landsberg am Lech Wildsteig Wielenbach Wessobrunn Weilheim in Oberbayern Steingaden Sindelsdorf Seeshaupt Schwabsoien Schwabbruck Schongau Rottenbuch Raisting Prem Polling (bei Weilheim) Penzberg Peiting Peißenberg Pähl Obersöchering Oberhausen (bei Peißenberg) Ingenried Iffeldorf Huglfing Hohenpeißenberg Hohenfurch Habach Eglfing Eberfing Burggen Böbing Bernried am Starnberger See Bernbeuren Antdorf Altenstadt (Oberbayern)Karte
Über dieses Bild

Hohenpeißenberg ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Weilheim-Schongau. Der einstige Bergbauort liegt im Zentrum des Pfaffenwinkels. Landschaftlich geprägt ist der Ort durch den annähernd 1000 Meter hohen Hohen Peißenberg, dessen Gipfel sich ziemlich zentral im Ortsgebiet befindet und einen schönen Blick auf die Alpen bietet. Die Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt ist ein bekannter Pilgerort und beliebtes Ausflugsziel. Auf dem Berg befindet sich heute ein Sendeturm und ein meteorologisches Observatorium, das als die älteste Bergwetterstation der Welt gilt.

Geographie[Bearbeiten]

Hohenpeißenberg liegt im bayerischen Oberland, im Voralpenland. Es existiert nur die Gemarkung Hohenpeißenberg.

Höchster Punkt des Ortes ist der Gipfel des 988 Meter hohen Hohen Peißenbergs. Er wird wegen seiner überwältigenden Rundsicht auch der „Bayerische Rigi“ oder viel seltener „mons parnanssus“ genannt. Er gilt als der schönste Panoramaberg Bayerns und ist ein beliebtes Ausflugsziel. Frühe Beinamen des Berges waren „mons doctus“ wegen der Gelehrsamkeit, aufgrund der meteorologischen Forschungen. Der Großteil der Einwohner wohnen auf der Südseite des Berges, ein weiterer kleinerer Teil ist auf der Westseite (Ortsteile: Hetten und Buchschorn), ein geringer Anteil der Einwohner ist auf der Nordseite und Ostseite.

Der Ort befindet sich am linken Ammerufer. Die Ammer fließt unterhalb der Südseite des Ortes vorbei, in einer Senke, die „Schnalz“ genannt wird.

Blick in nördlicher Richtung auf den Hohen Peißenberg und Hohenpeißenberg.

Ortsteile[Bearbeiten]

Ortsteile sind: Bärenhöhle, Brandach, Bschorrwald, Buchschorn, Fuchshöhle, Hetten, Klausen, Kleingreith, Krönau, Kühmoos, Schendrich, Schendrich-Wörth, Schächen, Sedlhof, Steinfall, Pröbstlsberg, Vorder-, Ober-, Mitter- und Hinterschwaig, Unterbau.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Nachbargemeinden sind Peiting (westlich), Peißenberg (östlich), Wessobrunn (nördlich) und jenseits der Schnalz im Süden liegt Böbing.

Geschichte[Bearbeiten]

Ortsgeschichte[Bearbeiten]

1514 erbauten Anwohner auf dem Hohen Peißenberg eine Kapelle. Aus der Schlosskapelle Schongau ließ ein herzoglicher Pfleger eine geschnitzte Muttergottesfigur dorthin bringen. Diese Figur gewann schnell den Ruf eines Gnadenbildes, eine Wallfahrt entwickelte sich. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts wurde deswegen eine zweite Kirche (die Wallfahrtskirche) angebaut, wodurch die jetzige Doppelkirche entstand. Die Kapelle liegt westlich des Kirchturms, die Wallfahrtskirche selbst östlich davon. Das Ensemble verleiht dem Gipfel des Berges seine typische Silhouette.

Zeit der Augustinerchorherren[Bearbeiten]

Augustinerchorherren des Klosters Rottenbuch betreuten die Wallfahrt auf den Berg seit 1604 bis zur Säkularisation 1803. Das große Deckenfresko von Matthäus Günther in der Gnadenkapelle auf dem Berg stellt die Übergabe der Wallfahrtstätte an das Kloster Rottenbuch dar. Die Augustiner führten auch erste meteorologische Beobachtungen durch. Seit 1781 bestehen praktisch ununterbrochene meteorologische Beobachtungsreihen, wodurch sie zur ältesten Bergwetterstation der Welt wurde. Nach der Säkularisation führten zunächst der Pfarrer und der Schullehrer die Messungen und Aufzeichnungen fort, und nach dem Zweiten Weltkrieg übernahm der Deutsche Wetterdienst die Wetterbeobachtungen. Die Mönche betrieben auch eine Schule auf dem Berg, die Volksschule wurde durch den Augustiner-Chorherrn Primus Koch (1752–1812) gegründet.[2] Im April 1802 begann der Unterricht.[2]

Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. Zuvor gehörte das Ortsgebiet zu Peiting. Hohenpeißenberg gehörte zum Rentamt München und zum Landgericht Schongau des Kurfürstentums Bayern.

Der erste Bauabschnitt des alten, ehemaligen Schulgebäudes auf dem Berg wurde, nach der Zeit der Mönche von 1882 bis 1883 gebaut.[3]

Bergbau[Bearbeiten]

Nachdem bereits im 16. Jahrhundert Anwohner die lokalen Pechkohlenvorkommen entdeckten, gab es zunächst vereinzelt Bergbauaktivitäten in geringerem Umfang. Am 8. Mai 1837 begann der staatliche Bergbau mit dem Anschlag des Hauptstollens im Ortsteil Brandach. Es gibt bzw. gab im Ortsgebiet einige alte Stollen, im Hauptstollen gibt inzwischen mehrmals im Jahr Führungen. Ab 1. Juli 1889 wurden die Unterbauschächte abgeteuft.[4] Um Kohle vom Unterbauschacht zum Tiefstollen in Peißenberg transportieren zu können, gab es von 1898 bis 1928 eine 3,6 km lange Seilbahn. Von 1937 bis 1939 wurde der Wetterschacht am Bahnhof in Hohenpeißenberg abgeteuft,[4] er war ab Mitte Oktober 1960 mit 1150 Meter Teufe tiefster Schacht Bayerns.[5][6] Es gab außerdem einen Wetterschacht im Klausen. Den Abbau in der Peißenberger Mulde stellte die BHS 1968 zunächst in Peiting und dann 1971 in Peißenberg ein. Die Schließung des Peißenberger Bergwerks bedeutete das Ende des Kohlenabbaus am Hohen Peißenberg.

Bis 1972 verlief durch das jetzige Ortsgebiet die Landkreisgrenze der ehemaligen Landkreise Schongau und Weilheim, der Eierbach markierte einen Teil dieser Grenze. Jetzt liegt der Ort im Zentrum des neuen Landkreises Weilheim-Schongau.

Religion[Bearbeiten]

Der Großteil der Bevölkerung ist katholisch, bei der letzten Volkszählung im Jahr 1987 waren 85,1 Prozent römisch-katholisch und 10,7 Prozent evangelisch.[7] Die ehemals eigenständige katholische Pfarrei, wurde wegen des Priestermangels, vor ein paar Jahren mit der Peitinger Pfarrei vereinigt. Inzwischen gibt es dabei aber wieder einen Priester der vor Ort wohnt.

Dialekt[Bearbeiten]

Im Ort wird nicht überall gleichermaßen ein typisches Bairisch wie in weiten Teilen Ober- und Niederbayerns gesprochen, insbesondere auf der Nordseite des Berges ist noch eine leichte Einfärbung des Lechrainer Dialekts bemerkbar, welcher bayrische und alemannische Sprachelemente verbindet und charakteristisch für das Gebiet des sogenannten Lechrains ist. Im westlich gelegenen, historisch zusammengehörenden Nachbarort Peiting wird der Einfluss des alemannischen Dialekts schon deutlicher. Historisch geht das auf die Zeit nach dem Rückzug der Römer zurück, weil dann ein Übergangsgebiet zwischen Alemannen und Bajuwaren entstand.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1978 wurden Gebietsteile der aufgelösten Gemeinde Ammerhöfe eingegliedert.[8] Östliche Ortsteile waren zuvor Ammerhöfer Gebiet.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1840 1871 1900 1925 1939 1950 1961 1970 1987 2000 2005 2011
Anzahl der Einwohner[7] 374 646 1.077 2.103 2.357 3.575 3.254 2.986 3.231 3.984 3.977 3.974

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten]

Erster Bürgermeister[9]
Amtszeit Bürgermeister Partei Sonstiges
1948–1960 Konrad Heiß SPD Konrad Heiß war erster gewählter Bürgermeister nach dem Zweiten Weltkrieg, in der damals noch voll vom Bergbau geprägten Ortschaft. Er war zwei Wahlperioden Bürgermeister in Hohenpeißenberg und trat aus Altersgründen nicht mehr an.
1960–1978 Ludwig Regau SPD
1978–2008 Karl Graf CSU
seit 2008 Thomas Dorsch CSU Thomas Dorsch (* 1971) war bereits seit 1989 in verschiedenen Verwaltungsbereichen in der Gemeindeverwaltung beruflich tätig. Seit 2004 war er Gemeindekämmerer und seit 2005 übernahm er zusätzliche Aufgaben des Geschäftsleiters. Er war auch schon seit vielen Jahren für die katholische Pfarrgemeinde ehrenamtlich tätig.[10]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Gemeinderatswahl 2014
 %
60
50
40
30
20
10
0
51,3 %
18,5 %
19,2 %
11 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2008
 %p
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
+7,7 %p
+1,2 %p
-2,1 %p
-6,8 %p
Ergebnisse der Gemeinderatswahlen
Partei / Liste Wahl 2014[11][12] Wahl 2008[13] Wahl 2002[14]
Stimmenanteil Sitze Stimmenanteil Sitze Stimmenanteil Sitze
CSU 51,3 % 8 43,6 % 7 49,4 % 8
SPD 18,5 % 3 17,3 % 3 30,6 % 5
Freie Wähler 19,2 % 3 21,3 % 3 20,0 % 3
Aufwind e. V. 11 % 2 17,8 % 3 - -
Gesamt 100 % 16 100 % 16 100 % 16
Wahlbeteiligung 60,9 % 75,5 % 72,2 %

Gemeindesteuern[Bearbeiten]

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 2011 2.585.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) 688.000 €.[7]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

  • Primus-Koch-Volksschule Hohenpeißenberg (Grundschule), das neue Schulgebäude wird seit dem Schuljahr 1969/70 genutzt
  • Zwei Kindergärten:
    • Katholischer Kindergarten bei der Pfarrkirche, seit 1974
    • Gemeindlicher Kindergarten im Ortsteil Hetten, seit 1993
  • „Haus der Vereine“ im Hetten, seit 1990
  • Katholische öffentliche Bücherei im Pfarrhof

Freizeit- und Sportanlagen[Bearbeiten]

  • Turnhalle auf dem Schulgelände
  • Zwei Fußballplätze:
    • Fußballplatz mit Bolzplatz beim Vereinsheim des TSV Hohenpeißenberg
    • Fußballplatz bei der Rigi-Alm
  • Tennisplätze bei der Rigi-Alm

Verkehr[Bearbeiten]

Auf der Südseite der Ortes verläuft die B 472, die von Irschenberg nach Marktoberdorf führt. Seit 2009 ist eine Umgehungsstraße im Bau, die südlich am Ortsrand gebaut wird. Diese Hohenpeißenberger Umgehung ist das letzte Teilstück der gemeinsamen Neubaustrecke der Umfahrungen von Peißenberg, Peiting bis Schongau.

Die Hauptstraße verlief früher auf der Nordseite der Berges und diente vornehmlich dem Salztransport.[15] Diese ehemalige Salzstraße benützte auch König Ludwig II., wenn er vom damaligen Endpunkt der Bahn in Peißenberg von München nach Hohenschwangau zu den beiden Schlössern reiste.[15] Diese Salzstraße führte vom Berchtesgadener Land ins Allgäu. Die „Untere Salzstraße“ lief auch durch Huglfing, Peißenberg, Peiting und Schongau.[16] 1889 wurde die neue Staatsstraße, die gleichzeitig jetzige Hauptstraße ist, auf der Südseite des Berges eröffnet.[15]

Ebenfalls auf der Südseite des Hohen Peißenbergs befindet sich ein kleiner Bahnhof an der Bahnstrecke Weilheim–Schongau. Auf dieser Strecke verkehren im Stundentakt Dieseltriebwagen der Bayerischen Regiobahn. Ursprünglich war es der Wunsch der Gemeinde Hohenpeißenberg, den Bahnhof am Schächen zu bauen, was aber wegen der zu starken Steigung von Peißenberg aus nicht möglich gewesen wäre.[17] Deswegen wurde der Bahnhof an einer tiefergelegen, weiter südlichen Stelle gebaut.[17] Ab 1937 hatte der Wetterschacht am Bahnhof einen eigenen Gleisanschluss.[18] Außerdem gab es am Bahnhof bis in die 1950er Jahre eine Güterhalle an einem Stumpfgleis. Das Stumpfgleis befand dort noch bis Ende der 1970er Jahre und bis in die 1990er Jahre war ein Kreuzungsgleis vorhanden, bis in diese Zeit trafen sich die beiden Züge aus Weilheim bzw. Schongau in Hohenpeißenberg.[18] Jetzt treffen die jeweiligen Zugpaare in Peißenberg aufeinander. Das eigentliche Bahnhofsgebäude besaß früher eine Laderampe mit Lagerraum.[18] Später veränderte sich das Aussehen des Gebäudes durch ein Umbau, wobei die Laderampe wegfiel. Heute ist an der Stelle ein überdachtes Unterstandshäuschen und ein Parkplatz.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die Wallfahrtskirche

Museen[Bearbeiten]

  • Schatzkammer vom Hohenpeißenberg, das höchstgelegene Museum (988 m) im Pfaffenwinkel.

Bauwerke[Bearbeiten]

Kirchen[Bearbeiten]

Kapellen[Bearbeiten]

  • Hettenkapelle
  • Kleine Kapelle im Buchschorn
  • Barbara-Kapelle im Hohenbrand

siehe auch Liste der Baudenkmäler in Hohenpeißenberg

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Jedes Jahr im Sommer findet eine Trachtenwallfahrt, der Bergstraße entlang hinauf zur Wallfahrtskirche statt.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

  • Anton Pröbstel (1872–1957), Bergmann und Bürgermeister[22]
  • Michael Zieglmeier (1874–1959), Oberbergdirektor[22]
  • Bernhard Bauer (1920–1995), Pfarrer der Gemeinde[22]

Weitere mit dem Ort verbundene Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • Matthäus Günther (1705–1788), ein bedeutender Maler des Rokoko; er war in der Wallfahrtskirche Ministrant und malte die Fresken in der Gnadenkapelle
  • Primus Koch (* 10. Juli 1752 in Wolnzach[23]; † 20. März 1812 in Hohenpeißenberg[23][24]), Augustiner-Chorherr, Lehrer, erster Gemeindepfarrer
  • Albin Schwaiger (* 16. Dezember 1758 in Böbing[24]; † 6. September 1824 in Rottenbuch[24]), Augustiner-Chorherr, meteorologischer Observator und Forscher
  • Karl Wilhelm Diefenbach (1851-1913), Maler und Lebensreformer; hatte am 10. Februar 1882 auf dem Hohenpeissenberg unter dem Eindruck des Sonnenaufgangs eine Vision, die sein weiteres kompromissloses Leben als Bahnbrecher einer neuen, ökologisch ausgerichteten Kultur prägten.
  • Hermann Kätelhön (1884–1940), Maler; er schuf unter anderem seine „Hohenpeißenberger Zeichnungen“ und war ein bedeutender „Bergbaumaler“ der 1930er Jahre[25]
  • Hilger van Scherpenberg (1899–1969), Diplomat und Staatssekretär; er bewohnte ab 1937 den Hubertushof am Berg[26]
  • Das Opernsänger-Ehepaar, Ferdinand Frantz (1906–1959) und die Sopranistin Helena Braun (* 1903 in Düsseldorf[27], † 1990 in Sonthofen[27]), hatte um etwa 1950 im Ortsteil Klausen gewohnt.[28]
  • Karl Manninger (1912–2002), Kirchenmaler; er malte 1987 das Deckengemälde in der Hetten-Kapelle[29]
  • Christine Stadler (1922–2001), Bildhauerin und Keramikerin; sie schuf die Innenausstattung der neuen Pfarrkirche, auch das große Mosaik[30]
  • Hubl Greiner (* 1955 in Hohenpeißenberg), Musiker
  • Maximilian Nagl (* 1987), Motocrossfahrer; stammt aus Hohenpeißenberg[31]

Literatur[Bearbeiten]

  • Max Biller & Arbeitskreis Ortsgeschichte: Hohenpeißenberger Heimat-Lexikon, Herausgeber: Gemeinde Hohenpeißenberg 1998, Gesamtherstellung: Esta-Druck GmbH, Polling, 527 Seiten, erhältlich bei der Gemeindeverwaltung
  • Max Biller & Ludwig Stippel: Bergbau und Bergbaumuseum am Hohen Peißenberg. Ein Führer durch die Geschichte des Bergbaus im Bereich des Bayerischen Rigi. 3. Auflage, 2006. Bezugsquelle: Verein „Bergbaumuseumsfreunde Peißenberg e. V.“
  • Felix Fischer (Pfarrer): Beschreibung der Pfarrei Hohenpeissenberg von 1901 mit 37 Seiten, Druck: Haas & Grabherr, Augsburg
  • Franz Hohenleithner: Kleine Ortsgeschichte von Hohenpeissenberg von 1954 mit 29 Seiten, Druck: Hans Eiband, Hohenpeißenberg
  • Cornelia Lüdecke: 225 Jahre meteorologische Bergstation Hohenpeißenberg. Naturwissenschaftliche Rundschau 59(11), S. 602 - 604 (2006), ISSN 0028-1050
  • Georg Scherzl: Haus- und Hofgeschichte Hohenpeißenberg, Herausgeber: Gemeinde Hohenpeißenberg 2006, 217 Seiten
  • Georg Scherzl: Haus- und Hofgeschichte Hohenpeißenberg. Band 2, Herausgeber: Gemeinde Hohenpeißenberg 2009, 210 Seiten
  • Peter Winkler: Geschichte der Meteorologie in Deutschland, Hohenpeißenberg 1781 - 2006 - das älteste Bergobservatorium der Welt; Offenbach am Main 2006; Selbstverlag des Deutschen Wetterdienstes, 174 Seiten, ISBN 3-88148-415-9

Einzelnachweise, Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. a b Hubert Assum, Leopold Mühlegger, Max Biller: Schulgeschichte. In: Max Biller: Hohenpeißenberger Heimat-Lexikon, Seite 468
  3. Hubert Assum, Leopold Mühlegger, Max Biller: Schulgeschichte. In: Max Biller: Hohenpeißenberger Heimat-Lexikon, Seite 471
  4. a b Max Biller, Ludwig Stippel: Bergbau und Bergbau-Museum am Hohen Peißenberg, 3. erweiterte Auflage von 2006, Seite 28
  5. Werksinformation für die Belegschaft des Kohlenbergwerks Peißenberg, Nummer 1, Januar 1961, Seite 6
  6. Max Biller, Ludwig Stippel: Bergbau und Bergbau-Museum am Hohen Peißenberg, 3. erweiterte Auflage von 2006, Seite 33
  7. a b c Kommunalstatistik von Hohenpeißenberg, abgerufen am 15. Januar 2013
  8.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 595.
  9. vgl. Hubert Assum, Max Biller: Bürgermeister. In: Max Biller: Hohenpeißenberger Heimat-Lexikon, Seite 164 bis 166
  10. Wahlprospekt des Bürgermeisterkandidaten Thomas Dorsch für die Kommunalwahl vom 2. März 2008
  11. Ergebnis der Kommunalwahl 2014 abgerufen am 18. März 2014
  12. Weilheimer Tagblatt vom 18. März 2014, Lokalteil S. 8
  13. Kommunalwahl Hohenpeißenberg 2008: Gemeinderat (PDF; 58 kB), abgerufen am 15. Oktober 2010
  14. Ergebnis der Kommunalwahl 2002, abgerufen am 22. Oktober 2010
  15. a b c Max Biller: Straßenbau. In: Max Biller: Hohenpeißenberger Heimat-Lexikon, Seite 496 bis 497, mit Quellenverweis auf: Hubert Assum, Max Biller und Ernst Ursel
  16. Georg Paula, Stefanie Berg-Hobohm: Landkreis Weilheim-Schongau: Denkmäler in Bayern., Karl M Lipp Verlag München 2003, Band 1, Seite XVII, mit Quellenverweise auf: Riedl, Adrian von: Reiseatlas von Baiern, Bd. 1, München 1796-1805, Karte 39
  17. a b Peter Rasch: Die Nebenbahnen zwischen Ammersee, Lech und Wertach. Mit Ammerseebahn, Pfaffenwinkelbahn & Co rund um den Bayerischen Rigi. EOS Verlag, St. Ottilien 2011, 384 Seiten, Farbabbildungen, ISBN 978-3-8306-7455-9, S. 159 f
  18. a b c Peter Rasch: Die Nebenbahnen zwischen Ammersee, Lech und Wertach. Mit Ammerseebahn, Pfaffenwinkelbahn & Co rund um den Bayerischen Rigi. EOS Verlag, St. Ottilien 2011, ISBN 978-3-8306-7455-9, S. 181–184
  19. Georg Jocher, Jakob Mois, Max Biller: Die Wallfahrtskirche „Mariä Himmelfahrt“. In: Max Biller: Hohenpeißenberger Heimat-Lexikon, Seite 353 bis 361
  20. Pfarrer Bernhard Bauer, Hubert Assum, Georg Suttner: Die Pfarrkirche „Auferstehung unseren Herrn Jesus Christus“. In: Max Biller: Hohenpeißenberger Heimat-Lexikon, Seite 362 bis 367
  21. Pfarrer Gerhard Schaller, Max Biller: Die Evangelisch-Lutherische Gustav-Adolf-Kirche. In: Max Biller: Hohenpeißenberger Heimat-Lexikon, Seite 368 bis 372
  22. a b c Max Biller: Ehrenbürger. In: Max Biller: Hohenpeißenberger Heimat-Lexikon, Seite 178 f
  23. a b Jakob Mois: Primus Koch: Augustiner-Chorherr des Stiftes Rottenbuch und erster Pfarrer von Hohenpeißenberg (1752-1812). Schongau: Karl Motz & Co. Sonderdruck aus Lech-und Ammerrain: Heimatbeilage der "Schongauer Nachrichten". 12. Jahrgang 1967, Nr. 8
  24. a b c Peter Winkler: Geschichte der Meteorologie in Deutschland, Hohenpeißenberg 1781 - 2006 - das älteste Bergobservatorium der Welt; Offenbach am Main 2006; Selbstverlag des Deutschen Wetterdienstes, ISBN 3-88148-415-9, Seite 150
  25. Max Biller: Hohenpeißenberger Heimat-Lexikon, Seite 417
  26. Georg Scherzl: Haus- und Hofgeschichte Hohenpeißenberg, Herausgeber: Gemeinde Hohenpeißenberg 2006, Seite 57 f
  27. a b The Moralt Ring (englisch), abgerufen am 6. September 2009, Websitebetreiberin: Andrea Suhm-Binder
  28. Max Biller: Hohenpeißenberger Heimat-Lexikon, Seite 427, mit Quellenverweis auf: Münchner Merkur, 11. September 1989, Michael Müller
  29. Max Biller: Hohenpeißenberger Heimat-Lexikon, Seite 418
  30. Max Biller: Hohenpeißenberger Heimat-Lexikon, Seite 417 f
  31. Weilheimer Tagblatt, 6. Juli 2011, Seite 1 und Seite 12 Lokalteil

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Hohenpeißenberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien