Opel Omega

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Der Opel Omega war ein Pkw der oberen Mittelklasse von Opel. Er kam im Spätsommer 1986 als Nachfolger des Opel Rekord E auf den Markt. Die erste Generation (Omega A) lief bis Ende 1993. Anfang 1994 folgte der Omega B, welcher gleichzeitig auch das bereits im Juni 1993 eingestellte Oberklassemodell Opel Senator ersetzen sollte.

Den Opel Omega A gab es mit:

  • Vierzylinder-Ottomotoren von 60 kW/82 PS (1,8 l Hubraum) bis 92 kW/125 PS (2,4 l),
  • Sechszylinder-Ottomotoren von 110 kW/150 PS (2,6 l) bis 150 kW/204 PS (3,0 l) und
  • einer 2,3-l-Dieselvariante, die sowohl ohne (54 kW/73 PS) als auch mit Turbolader (73 kW/99 PS) angeboten wurde.

Der Omega B wurde mit:

  • Vierzylinder-Ottomotoren von 85 kW/115 PS (2,0 l) bis 106 kW/144 PS (2,2 l),
  • Sechszylinder-Ottomotoren von 125 kW/170 PS (2,5 l) bis 160 kW/218 PS (3,2 l)
  • sowie Vier- und Sechszylinder-Turbodieselmotoren von 74 kW/100 PS (2,0-l-DTi) bis 110 kW/150 PS (2,5-l-DTi) angeboten.

Abgesehen vom bei BMW angekauften konventionellen 2,5-l-TD (96 kW/130 PS) verfügten alle übrigen im Omega B angebotenen Turbodieselmotoren bereits über Direkteinspritzung (daher auch die Bezeichnung DTi).

Ein weiterer Unterschied zwischen Omega A und Omega B war bei den Sechszylinder-Ottomotoren die Umstellung von Reihen- auf V-Motoren.

Mitte 2003 wurde die Produktion des Omega beendet, der keinen direkten Nachfolger erhielt. Opel wollte stattdessen den auf den Opel Vectra C basierenden Opel Signum in der oberen Mittelklasse positionieren, was jedoch misslang.

Die Baureihen im Überblick[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Opel Omega – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien