Serena Williams

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Serena Williams Tennisspieler
Serena Williams
Serena Williams 2013 in Paris
Nationalität: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Geburtstag: 26. September 1981
Größe: 175 cm
Gewicht: 70 kg
1. Profisaison: 1995
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Trainer: Patrick Mouratoglou
Preisgeld: 56.322.989 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 662:117
Karrieretitel: 61 WTA, 0 ITF
Höchste Platzierung: 1 (8. Juli 2002)
Aktuelle Platzierung: 1
Wochen als Nr. 1: 200
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 174:26
Karrieretitel: 22 WTA, 0 ITF
Höchste Platzierung: 1 (7. Juni 2010)
Aktuelle Platzierung: 78
Wochen als Nr. 1: 8
Grand-Slam-Bilanz
Mixed
Grand-Slam-Bilanz
Olympische Spiele
Letzte Aktualisierung der Infobox: 4. August 2014
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Serena Jameka Williams (* 26. September 1981 in Saginaw, Michigan) ist eine US-amerikanische Tennisspielerin. Sie ist die aktuelle Nummer 1 der Tennis-Weltrangliste. In ihrer Karriere gewann sie bislang 17 Grand-Slam-Turniere im Einzel sowie 13 im Doppel und zwei im Mixed. Serena Williams ist eine von fünf Spielerinnen, die alle vier Grand-Slam-Turniere hintereinander gewann, wenn auch nicht innerhalb eines Kalenderjahrs. Zudem gehört sie dem Kreis der Spielerinnen an, die jedes Grand-Slam-Turnier im Laufe ihrer Karriere mindestens zweimal gewonnen haben. Viermal wurde Williams von der ITF zur Spielerin des Jahres gekürt und dreimal beendete sie die Saison auf Platz 1 der Weltrangliste. 2012 gewann sie olympisches Gold im Einzel, drei weitere Goldmedaillen gewann sie in den Jahren 2000, 2008 und 2012 an der Seite ihrer älteren Schwester Venus Williams im Doppel. Serena Williams gehört zu den prominenten Mitgliedern der Zeugen Jehovas.[1]

Werdegang[Bearbeiten]

Als Kinder zogen die Williams-Schwestern mit ihren Eltern nach Compton in der Nähe von Los Angeles. Venus und Serena Williams trainierten dort und hatten schon in ihrer Schulzeit Erfolge im Tennis. 1991 wurde Serena von ihrem Vater Richard in der Tennisschule von Rick Macci, der schon Jennifer Capriati und Mary Pierce trainiert hatte, untergebracht. Die Familie zog nach West Palm Beach.

Karriere[Bearbeiten]

Beginn der Profikarriere (1995−1998)[Bearbeiten]

Im Oktober 1995 begann Serena Williams im Alter von 14 Jahren ihre Profikarriere mit der Qualifikationsrunde bei den Canadian Open in Québec, wo sie ihr erstes Match mit 1:6, 1:6 verlor. Erst im März 1997 machte sie einen erneuten Anlauf bei einem Profiturnier, scheiterte aber in Indian Wells erneut in der ersten Runde der Qualifikation. Im November 1997 gelang ihr dann der Durchbruch in Chicago, als sie nacheinander die Top-Ten-Spielerinnen Mary Pierce und Monica Seles besiegte und erst im Halbfinale ausschied. Damit gelang ihr erstmals der Sprung unter die Top 100 der WTA-Weltrangliste. Sie beendete die Saison auf Position 99.

1998 nahm sie erstmals an allen vier Grand-Slam-Turnieren teil. Ihr bestes Abschneiden erzielte sie bei den French Open, wo sie sich im Achtelfinale mit einer Dreisatzniederlage gegen die spätere Siegerin Arantxa Sánchez Vicario verabschiedete. Für mehr Aufsehen sorgten ihre Saisonleistungen im Doppel und im Mixed. So gewann sie an der Seite ihrer Schwester ihre ersten beiden Turniere in der Doppelkonkurrenz. Im Mixed erreichte sie sogar bei drei Grand-Slam-Turnieren das Finale. Ging das Endspiel bei den French Open an der Seite von Luis Lobo noch verloren, konnte sie jeweils mit Max Mirny in Wimbledon und bei den US Open den Turniersieg feiern. Bis heute sind dies ihre einzigen Titel in der Mixed-Konkurrenz. Mit insgesamt sechs Viertelfinalteilnahmen im Saisonverlauf beendete Williams die Saison auf Platz 20 der Einzel- und auf Platz 36 der Doppelweltrangliste.

Erster Grand-Slam-Erfolg und Etablierung als Top-Ten-Spielerin (1999−2001)[Bearbeiten]

Die Saison 1999 sollte ihr die ersten großen Einzelerfolge bringen. Bereits im Februar gelang ihr der erste Turniererfolg, als sie in Paris den Titel gewann. Einen Monat später gelang ihr bei dem etwas größeren Turnier in Indian Wells der nächste, als sie im Finale Steffi Graf in drei Sätzen besiegte. Nach einer eher durchwachsenen Sandplatzsaison und einer Verletzung kehrte sie in Los Angeles auf die Tour zurück und gewann den dritten Saisontitel. Einen noch größeren Erfolg brachten aber die US Open. Dort schlug sie die Top-5-Spielerinnen Lindsay Davenport und Monica Seles und erreichte ihr erstes Endspiel bei einem Grand-Slam-Turnier. Im Finale traf sie auf die Weltranglistenerste Martina Hingis, die sie mit 6:3, 7:6 besiegte und damit ihren ersten Einzeltitel bei einem Grand-Slam-Turnier perfekt machte. Im Doppel sicherte sie sich dort ihren zweiten Major-Erfolg, nachdem sie bereits die French Open zusammen mit ihrer Schwester Venus gewonnen hatte. Zum Ende der Saison gewann sie beim Grand Slam Cup in München noch ihren fünften Saisontitel und trug auch einen Doppelerfolg gegen Russland zum Gewinn des Fed Cups der USA bei. Die Saison beendete sie auf Platz 4 der Weltrangliste, im Doppel reichten drei Saisontitel am Ende zu Position 10.

Die Saison 2000 brachte Williams drei weitere Turniersiege und die endgültige Etablierung unter den Top Ten. Die ganz großen Erfolge bei den Grand-Slam-Turnieren blieben ihr jedoch verwehrt. Am weitesten kam sie in Wimbledon, wo sie sich im Halbfinale ihrer Schwester Venus geschlagen geben musste. So verlor sie im Ranking gegenüber dem Vorjahr zwei Plätze und beendete die Saison auf Position 6. Mehr Erfolg hatte sie im Doppel: sie gewann zusammen mit Venus nicht nur zum ersten Mal die Doppelkonkurrenz in Wimbledon, sondern im September bei den Olympischen Spielen in Sydney auch die Goldmedaille. Die Williams-Schwestern konnten dort das Endspiel gegen ihre Gegnerinnen aus den Niederlanden klar mit 6:1, 6:1 für sich entscheiden.

2001 verlief ähnlich erfolgreich. Erneut konnte Williams drei Turniere für sich entscheiden, darunter erstmals auch die WTA Tour Championships zum Saisonabschluss. Nach vier Viertelfinalniederlagen in Folge auf Grand-Slam-Ebene erreichte sie bei den US Open zum zweiten Mal das Finale. Erstmals in der Open Era trafen dabei mit Venus und Serena Williams zwei Schwestern in einem Major-Finale aufeinander. Mit 6:2, 6:4 behielt die ältere Schwester die Oberhand. Erfolgreicher war sie erneut im Doppel. bei den Australian Open gelang den Williams-Schwestern nun auch der Erfolg beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres. Damit hatten sie es als zehntes Damendoppel in der Tennisgeschichte alle vier Major-Titel mindestens einmal gewonnen.

Sprung an die Weltspitze und der „Serena Slam“ (2002−2003)[Bearbeiten]

Serena Williams im Jahr 2002

Die Saison 2002 wurde eine der erfolgreichsten ihrer gesamten Karriere. Das Jahr begann allerdings mit einem Rückschlag, als sie aufgrund einer Verletzung die Australian Open verpasste. Ende Februar gab sie ihr Comeback und gewann die beiden Turniere in Scottsdale und Miami. Dabei bezwang sie nacheinander die Spielerinnen auf Position 3, 2 und 1 der Weltrangliste. Noch erfolgreicher verlief die Sandplatzsaison, sie konnte in Rom den dritten Saisontitel feiern und ins Finale der French Open einziehen. Gegnerin war dort ihre Schwester, gegen die sie sich mit 7:5, 6:3 durchsetzte und damit mehr als zwei Jahre nach ihrem ersten Triumph bei den US Open ihr zweites Grand-Slam-Turnier gewann. Mit einer Siegesserie von 12 Spielen im Rücken trat sie in Wimbledon an und spielte sich ohne Satzverlust bis ins Finale. Dort traf sie erneut auf Venus und setzte sich diesmal mit 7:6, 6:3 durch - ihr erster Einzelerfolg auf dem Rasen von Wimbledon, auf dem die Schwestern auch ihren zweiten gemeinsamen Doppeltitel gewannen. Damit wurde Serena Williams am 8. Juli 2002 erstmals auf Platz 1 der Weltrangliste geführt. Ihre Siegesserie endete zwar nach 21 Partien im Viertelfinale von Los Angeles, bei den US Open knüpfte sie jedoch nahtlos an ihre Saisonerfolge an. Wieder spielte sie sich ohne Satzverlust ins Endspiel des Major-Turniers, in dem sie erneut ihre Schwester bezwingen konnte. Drei Grand-Slam-Turniere in Folge innerhalb einer Saison zu gewinnen, das war zuletzt Steffi Graf 1996 gelungen. Zum Ende der Saison startete Williams eine neue Siegesserie, die nach 18 Partien ihr Ende im Finale der WTA Championships fand, das sie gegen Kim Clijsters verlor. Mit insgesamt acht Saisontiteln und einer Matchbilanz von 56:5 beendete sie erstmals eine Saison auf Platz 1.

Bei den Australian Open wollte sie 2003 in die Geschichte eingehen als fünfte Spielerin, die alle vier Grand-Slam-Turniere hintereinander gewonnen hat. Nachdem sie ihre letzten beiden Major-Turniere ohne Satzverlust gewonnen hatte, wurde sie in Melbourne gleich in Runde eins von Émilie Loit über drei Sätze gefordert. Ohne Probleme erreichte sie dann das Halbfinale, in dem sie gegen Clijsters im entscheidenden Satz einen 1:5-Rückstand noch drehen konnte. Finalgegnerin war erneut Venus, gegen die sie sich ebenfalls in drei Sätzen durchsetzte. Damit hatte Serena Williams den unechten Grand Slam gewonnen, der von Journalisten und ihr selbst dann als "Serena Slam" bezeichnet wurde. Auch im Doppel war sie in Melbourne erfolgreich (mit ihrer Schwester) - es sollte ihr letzter Major-Erfolg in dieser Disziplin für die nächsten fünf Jahre sein. Ihre Siegesserie baute sie in den kommenden Wochen und Monaten durch Turniererfolge in Paris und Miami auf 21 Partien aus, bevor sie im Finale von Charleston gegen Justine Henin die erste Niederlage im Jahr 2003 hinnehmen musste. Die Sandplatzsaison verlief nicht ganz so erfolgreich; im Halbfinale der French Open verlor sie erneut gegen Henin und musste damit auf Grand-Slam-Ebene nach 33 Siegen in Folge erstmals wieder eine Niederlage hinnehmen. Doch in Wimbledon gelang ihr mit einem 4:6-, 6:4- und 6:2-Finalerfolg über ihre Schwester der insgesamt sechste Major-Erfolg. Es war allerdings ihr letztes Match des Jahres; eine Knieoperation zwang sie zu einer längeren Pause, wegen der sie im August 2003 dann nach rund 13 Monaten auch die Führung in der Weltrangliste verlor. Sie beendete die Saison nach nur sieben Turnierteilnahmen auf Position 3.

Wechselhafte Ergebnisse, Verletzungen und Absturz in der Weltrangliste (2004−2006)[Bearbeiten]

Nach acht Monaten Turnierpause gab Serena Williams im März 2004 ihr Comeback beim Tier-I-Turnier in Miami, das sie gleich für sich entscheiden konnte. Weitere Turniersiege blieben zunächst aber aus. Bei den French Open musste sie sich im Viertelfinale Jennifer Capriati geschlagen geben; damit scheiterte sie nach sieben Grand-Slam-Turnierteilnahmen erstmals wieder vor dem Halbfinale. In Wimbledon gelang ihr dagegen der dritte Finaleinzug in Serie, gegen die 17-jährige Marija Scharapowa verpasste sie jeoch den Titel-Hattrick. Damit fiel Serena Williams erstmals seit 1999 wieder aus den Top Ten der Weltrangliste. Auch bei den US Open reichte es nicht zum Titelgewinn, im Viertelfinale unterlag sie erneut Capriati. Dank ihres zweiten Saisontitels in Peking war sie für die WTA Tour Championships am Saisonende qualifiziert, bei denen sie das Finale erreichte, aber erneut gegen Scharapowa verlor. Die Saison beendete sie auf Platz 7 der Rangliste.

Die Saison 2005 begann mit einem großen Erfolg. Im Halbfinale der Australian Open wehrte sie drei Matchbälle von Scharapowa ab und drehte die Partie noch. Und auch im Endspiel konnte sie die Partie gegen Lindsay Davenport trotz verlorenem ersten Satz noch gewinnen und damit ihren siebten Grand-Slam-Erfolg im Einzel feiern. Es sollte allerdings ihr einziger Saisontitel bleiben. Bis Wimbledon nahm sie nur noch an fünf weiteren Turnieren teil; sie musste dabei mehrfach aufgeben oder ganz verzichten. Auch die French Open verpasste sie aufgrund einer Verletzung. In Wimbledon verlor Williams dann bereits in der dritten Runde gegen Jill Craybas. So früh war sie bei einem Grand-Slam-Turnier seit über sechs Jahren (French Open 1999) nicht mehr ausgeschieden. Nach drei weiteren frühen Turnierniederlagen, unter anderem im Achtelfinale der US Open gegen ihre Schwester, beendete sie die Saison auf Position 11 und damit erstmals seit 1998 außerhalb der Top Ten.

Ein noch deutlicheres Abrutschen sollte die Saison 2006 bringen. Bei ihrer Titelverteidigung in Melbourne scheiterte sie bereits in der dritten Runde an Daniela Hantuchová. Es war ihr letztes Match für rund sechs Monate. Als Grund für die mehrmonatige Pause wurden offiziell anhaltende Verletzungsprobleme angegeben. Später wurde bekannt, dass Williams in dieser Zeit unter Depressionen gelitten habe und ihre Rückkehr lange Zeit ungewiss war. Als Nummer 139 der Welt gab sie schließlich ihr Comeback in Cincinnati und erreichte mit dem Halbfinale ein achtbares Resultat. Auch beim Turnier in Los Angeles wenige Wochen später erreichte sie das Halbfinale, bevor sie die Saison nach einer Achtelfinalniederlage bei den US Open vorzeitig beendete. Erstmals seit 1998 beendete sie eine Saison ohne Turniersieg, sie landete am Jahresende mit Platz 95 nur knapp innerhalb der Top 100 der Weltrangliste.

Erfolgreiches Comeback und Rückkehr auf den Tennisthron (2007−2009)[Bearbeiten]

Mit neuer Motivation startete Williams in die Saison 2007. In der Öffentlichkeit wurde ihr allerdings vielfach mangelnde Fitness vorgeworfen und wenig Chancen eingeräumt, bei den Australian Open eine ernsthafte Rolle zu spielen. Auch ihr Sponsor Nike hatte offensichtlich Zweifel, denn dieser kündigte an, im Falle eines frühen Ausscheidens in Melbourne ihren Vertrag nicht fortzusetzen. Doch Williams kämpfte sich bis ins Finale - sowohl in der dritten Runde gegen Nadja Petrowa als auch im Viertelfinale gegen Shahar Peer konnte sie das Ausscheiden noch abwenden, obwohl beide Konkurrentinnen zum Matchgewinn aufschlugen. Im Finale traf sie auf die Weltranglistenzweite Scharapowa, die als Favoritin in die Partie ging, von Williams aber mit 6:1, 6:2 deutlich in die Schranken gewiesen wurde. Auch ihr nächstes Turnier in Miami konnte sie für sich entscheiden. Es sollten die einzigen Titel 2007 bleiben, da sie immer wieder von kleineren Verletzungen zurückgeworfen wurde. Bei den verbleibenden Grand-Slam-Turnieren schied sie jeweils im Viertelfinale aus - jedes Mal gegen Justine Henin, die zwei der Turniere für sich entscheiden konnte. Die Saison beendete Williams schließlich auf Platz 7 der Weltrangliste.

2007 bei den French Open

Die Saison 2008 sollte Williams in der Weltrangliste wieder weiter nach vorne bringen. Ihren Titel bei den Australian Open konnte sie zwar nicht verteidigen, sie verlor zum vierten Mal in Serie das Viertelfinale bei einem Major-Turnier. Sie gewann dann jedoch hintereinander die Turniere in Bangalore, Miami und Charleston. Ihre Siegesserie von 17 Spielen endete schließlich in Berlin gegen Dinara Safina. Nach einem enttäuschenden Drittrundenaus in Roland Garros spielte sie sich ohne Satzverlust zum vierten Mal in ihrer Karriere in das Wimbledon-Finale, das sie gegen Venus mit 5:7, 4:6 verlor. Zusammen mit ihrer Schwester feierte sie in der Doppelkonkurrenz von Wimbledon allerdings den ersten gemeinsamen Titelgewinn seit über fünf Jahren. Entsprechend groß waren die Erwartungen der Williams-Schwestern bei den Olympischen Spielen in Peking. Serena schied dort im Einzel zwar bereits im Viertelfinale aus, an der Seite ihrer Schwester gelang aber erneut der Titelgewinn im Doppel, acht Jahre nach ihrer ersten Goldmedaille in Sydney. Die erfolgreiche Revanche für das verlorene Wimbledon-Finale gegen Venus gelang Serena Williams dann im Viertelfinale der US Open, wo sie sich knapp mit 7:6, 7:6 durchsetzen konnte. Auch die letzten beiden Partien konnte sie dort gewinnen und damit zum dritten Mal nach 1999 und 2002 das letzte Grand-Slam-Turnier der Saison für sich entscheiden. Damit kletterte sie auch erstmals seit 2003 wieder auf Platz 1 der Weltrangliste. Doch die letzten Resultate des Jahres reichten nicht aus, um diese Position bis zum Saisonende zu verteidigen. Sie beendete die Saison 2008 auf Position 2.

2009 bei den US Open

Zu Beginn des Jahres 2009 gelang Williams nach 2003, 2005 und 2007 der vierte Titelgewinn bei den Australian Open. Auf dem Weg zu ihrem insgesamt 10. Grand-Slam-Erfolg gab sie dabei nur im Viertelfinale gegen Swetlana Kusnezowa einen Satzverlust ab. Durch den Titelgewinn wurde sie für einige Wochen erneut die Nummer 1. In den nächsten Monaten gelang ihr jedoch kein weiterer Turniererfolg, während der Sandplatzsaison kassierte sie sogar drei Erstrundenniederlagen in Folge. Bei den French Open scheiterte sie in einer engen Viertelfinalpartie an Kusnezowa, ehe sie in Wimbledon wieder ins Finale einzog. Anders als im Vorjahr konnte sie sich diesmal gegen Schwester Venus mit 7:6, 6:2 durchsetzen. Erstmals seit 2003 hatte sie damit wieder zwei Major-Titel in einer Saison gewinnen können. In der Doppelkonkurrenz war sie ebenfalls erfolgreich, zusammen mit Venus konnte sie erstmals einen Doppeltitel auf Grand-Slam-Ebene verteidigen - bereits ihr zweiter Major-Erfolg in dieser Disziplin in dieser Saison 2009 nach den Australian Open. Die Titelverteidigung bei den US Open scheiterte dann im Halbfinale gegen Kim Clijsters. Im Doppel reichte es dagegen zum Titelgewinn, abgesehen von den French Open hatten Serena und Venus Williams damit 2009 alle Grand-Slam-Turniere in dieser Disziplin gewonnen. Zum Saisonende konnte Serena noch ihren dritten Saisontitel feiern, als sie zum zweiten Mal die WTA Tour Championships für sich entschied. Mit diesem Erfolg sicherte sie sich darüber hinaus die Spitzenposition der Weltrangliste; zum zweiten Mal nach 2002 beendete sie eine Saison als Nummer 1, zudem auf Position 2 der Doppelweltrangliste.

Weitere Grand-Slam-Erfolge und Olympiasieg (2010−2012)[Bearbeiten]

Wie bereits im Jahr zuvor gewann sie die Australian Open im Einzel und mit ihrer Schwester auch im Doppel. Mit einem Dreisatzsieg über Justine Henin holte sie sich ihren 12. Grand-Slam-Titel im Einzel. Anfang März des Jahres konnte sie sich über den Gewinn einer Trophäe abseits des Tennisplatzes freuen. Zum zweiten Mal nach 2003 wurde sie als Beste Sportlerin des Jahres mit dem Laureus Award ausgezeichnet.

Am 26. April stand Serena Williams als siebte Spielerin 100 Wochen lang an der Spitze der Weltrangliste. Zuvor war das Steffi Graf, Martina Navrátilová, Chris Evert, Monica Seles, Martina Hingis und Justine Henin gelungen.

Nach wochenlangen Verletzungspausen und zahlreichen Turnierabsagen (Dubai, Miami und Charleston) trat sie erst wieder Anfang Mai bei einem WTA-Event an. Als topgesetzte Spielerin erreichte sie mit eher wechselhaften Leistungen nach einem Freilos in der ersten Runde das Halbfinale. Dort unterlag sie Jelena Janković in einem hart umkämpften Match im Tiebreak des dritten Satzes. Auch beim Turnier in Madrid hatte sie aufgrund ihrer Halbfinalteilnahme in der Vorwoche zunächst ein Freilos. In Runde zwei besiegte sie im längsten Match ihrer Karriere nach etwa dreieinhalb Stunden Wera Duschewina. Alle Sätze wurden im Tiebreak entschieden. In der folgenden Runde schied sie gegen Nadja Petrowa aus. Mit ihrer Schwester gewann sie allerdings das Doppelturnier (im Finale gegen Gisela Dulko und Flavia Pennetta) und kletterte auf Position 2 im Doppel.

Auch bei den French Open trat sie im Einzel und im Doppel an. Im Einzel konnte sie mit eher leichten Siegen bis ins Viertelfinale vorstoßen. Lediglich gegen Pawljutschenkowa gab sie einen Satz ab. Im Viertelfinale musste sie dann gegen Samantha Stosur antreten, die zuvor Justine Henin aus dem Turnier geworfen hatte. Nachdem sie sich von 2:6, 3:5 zurückgekämpft hatte, vergab sie bei 5:4 im dritten Satz einen Matchball und verlor den Satz noch mit 6:8. Im Doppel kam sie mit ihrer Schwester bis ins Finale. An Nummer 1 gesetzt besiegten sie im Halbfinale die Weltranglistenführende Liezel Huber. Damit wurde sie auch die neue Nummer 1 der Doppelweltrangliste. Im Finale gewannen die Williams-Schwestern gegen Květa Peschke und Katarina Srebotnik und realisierten damit einen „unechten Grand Slam“ - zuvor hatten sie schon die Turniere von Wimbledon und der Australian Open sowie die US Open im vergangenen Jahr gewonnen.

Damit wurde Serena Williams als erst sechste Spielerin gleichzeitig als Nummer 1 im Einzel wie im Doppel geführt. Vor ihr war das erst Martina Navrátilová, Arantxa Sánchez-Vicario, Martina Hingis, Lindsay Davenport und Kim Clijsters gelungen.

Ihr Comeback nach fast zwölfmonatiger Verletzungspause endete 2011 im Achtelfinale von Wimbledon - ihr frühestes Ausscheiden dort seit dem Jahr 2005. Die Titelverteidigerin unterlag der formstarken Marion Bartoli, die bereits das Vorbereitungsturnier in Eastbourne gewonnen hatte, mit 3:6, 6:7. Beim Hartplatzturnier in Stanford kam es zur Revanche. Im Finale behielt diesmal Williams nach einem umkämpften ersten Satz, in dem Bartoli 4:2 in Führung lag, mit 7:5 und 6:1 die Oberhand und sicherte sich damit ihren 38. Karrieretitel. In Toronto konnte sie Nummer 39 sogleich nachlegen. Auch bei den US Open stand sie nach einem Halbfinalsieg über die Weltranglistenerste Caroline Wozniacki im Endspiel, in dem sie Samantha Stosur in zwei Sätzen unterlag. Am Jahresende stand Serena Williams bereits wieder auf Platz 12.

Williams (Mitte) 2012 während der Siegerehrung bei den Olympischen Spielen

In Wimbledon gewann sie 2012 bereits ihren fünften Einzel- und (zusammen mit ihrer Schwester Venus) fünften Doppeltitel. Auf Hartplatz ließ sie eine Woche darauf gleich ihren 43. Titel folgen. Im Finale von Stanford verteidigte sie gegen ihre Landsfrau Coco Vandeweghe mit 7:5, 6:3 den Titel. Bei den Olympischen Spielen in London trat sie sowohl im Einzel als auch mit ihrer Schwester im Doppel an. Dabei konnte sie den Erfolg ihrer Schwester aus dem Jahr 2000 wiederholen, als diese beide Konkurrenzen gewann. Im Einzelfinale besiegte sie Scharapowa deutlich mit 6:0, 6:1 und gewann mit Gold zugleich ihre erste Einzelmedaille. Mit Venus besiegte sie im Doppelfinale Andrea Hlaváčková und Lucie Hradecká mit 6:4, 6:4. Sie verteidigten ihren Titel von 2008 ohne Satzverlust. Mit ihrer jeweils vierten Goldmedaille wurden die Williams-Schwestern zudem die erfolgreichsten Tennisspielerinnen bei Olympischen Spielen.

Anfang September entschied Serena Williams zum vierten Mal das Dameneinzel bei den US Open für sich. Als Nummer vier der Setzliste besiegte sie unter anderem Ana Ivanović (Viertelfinale) und Sara Errani (Halbfinale) und erreichte ohne Satzverlust das Finale. Williams besiegte dort die Weltranglistenerste Wiktoryja Asaranka in einem engen, 138 Minuten dauernden Match in drei Sätzen (6:2, 2:6, 7:5); Asaranka hatte im dritten Satz bei einer 5:4-Führung und eigenem Aufschlag bereits zwei Punkte vor dem Matchgewinn gestanden. Mit 30 Jahren war Williams die bis dahin zweitälteste US-Open-Siegerin nach der Australierin Margaret Smith Court (1973)[2]

Ende Oktober besiegte Williams im Finale der WTA Championships in Istanbul Scharapowa in zwei Sätzen (6:4, 6:3). Damit gewann sie zum dritten Mal den WM-Titel und war damit die älteste Siegerin des Saisonabschlussturniers.[3] Die französische Sportzeitung L’Équipe kürte sie daraufhin zur „Weltsportlerin des Jahres“.

seit 2013[Bearbeiten]

Williams begann die Saison mit einem Turniersieg in Brisbane, verpasste bei den Australian Open aber ihren dritten Grand-Slam-Erfolg in Serie. Im Viertelfinale musste sie sich Sloane Stephens geschlagen geben. Im Februar reichte die Finalteilnahme beim Premier-5-Turnier in Doha, um sich nach mehr als zwei Jahren Unterbrechung wieder Platz 1 der Weltrangliste zu sichern. Williams wurde dadurch auch zur ältesten Nummer eins in der Geschichte der Weltrangliste. Danach startete sie die längste Siegesserie ihrer Karriere. Sie war hintereinander bei den Turnieren in Miami, Charleston, Madrid und Rom erfolgreich. Der Titelgewinn in Madrid war dabei der 50. Turniersieg in ihrer Laufbahn.

Bei den French Open trat sie mit einer Serie von 24 Siegen in Folge an. Nachdem sie dort im Vorjahr noch zum ersten Mal in ihrer Karriere bei einem Major-Turnier in der ersten Runde gescheitert war, spielte sich Williams diesmal ohne Satzverlust ins Viertelfinale vor. Dort bezwang sie Swetlana Kusnezowa in drei Sätzen, bevor sie ihr Halbfinalmatch haushoch mit 6:0 und 6:1 gegen Sara Errani für sich entscheiden konnte. Im Finale traf Williams auf die Nummer 2 der Weltrangliste, Marija Scharapowa. Im dritten Endspiel-Duell bei einem Grand-Slam-Turnier behielt Serena Williams am Ende mit 6:4 und 6:4 die Oberhand. Sie konnte damit zum 13. Mal in Folge eine Partie gegen Scharapowa siegreich gestalten. Für Williams war es der insgesamt 16. Major-Titel und der zweite Erfolg bei den French Open nach ihrem ersten Titelgewinn im Jahr 2002.

Am 8. September gewann sie bei den US Open in 2:45 Stunden ihren 17. Titel bei einem Grand-Slam-Turnier. Damit setzte sie sich in einer Neuauflage des Vorjahresendspiels gegen Asaranka durch. Mit diesem Erfolg zog die aktuelle Weltranglistenerste mit Steffi Graf gleich, die in New York ebenfalls fünfmal den Titel gewann.

Bei den abschließenden WTA Championships in Istanbul erreichte sie als Titelverteidigerin nach Siegen über Angelique Kerber, Petra Kvitová und Agnieszka Radwańska das Halbfinale, in dem sie Jelena Janković mit 6:4, 2:6 und 6:4 besiegte. Im Finale sicherte sie sich dann gegen Li Na mit 2:6, 6:3 und 6:0 den vierten Sieg bei den WTA Championships.

Nach den Australian Open im Januar 2014 kündigte Williams an, nach 13 Jahren wieder beim Turnier in Indian Wells antreten zu wollen; sie überlegte es sich aber kurz darauf doch anders.[4] In Roland Garros scheiterte sie dann bereits in der zweiten Runde recht deutlich mit 2:6 und 2:6 an der späteren Viertelfinalistin Garbiñe Muguruza.

Turniersiege[Bearbeiten]

Einzel[Bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Kategorie Belag Finalgegnerin Ergebnis
1. 22. Februar 1999 FrankreichFrankreich Paris WTA Tier III Teppich FrankreichFrankreich Amélie Mauresmo 6:2, 3:6, 7:6
2. 1. März 1999 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Indian Wells WTA Tier I Hartplatz DeutschlandDeutschland Steffi Graf 6:3, 3:6, 7:5
3. 9. August 1999 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Los Angeles WTA Tier II Hartplatz FrankreichFrankreich Julie Halard-Decugis 6:1, 6:4
4. 30. August 1999 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US Open Grand Slam Hartplatz SchweizSchweiz Martina Hingis 6:3, 7:6
5. 27. September 1999 DeutschlandDeutschland München WTA Tier I Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Venus Williams 6:1, 3:6, 6:3
6. 14. Februar 2000 DeutschlandDeutschland Hannover WTA Tier II Teppich TschechienTschechien Denisa Chládková 6:1, 6:1
7. 7. August 2000 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Los Angeles WTA Tier II Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lindsay Davenport 4:6, 6:4, 7:6
8. 2. Oktober 2000 JapanJapan Tokio WTA Tier II Hartplatz FrankreichFrankreich Julie Halard-Decugis 7:5, 6:1
9. 1. März 2001 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Indian Wells WTA Tier I Hartplatz BelgienBelgien Kim Clijsters 4:6, 6:4, 6:2
10. 13. August 2001 KanadaKanada Toronto WTA Tier I Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jennifer Capriati 6:1, 6:7, 6:3
11. 29. Oktober 2001 DeutschlandDeutschland München WTA Tour Championships Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lindsay Davenport kampflos
12. 25. Februar 2002 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Scottsdale WTA Tier II Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jennifer Capriati 6:2, 4:6, 6:4
13. 18. März 2002 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Miami WTA Tier I Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jennifer Capriati 7:5, 7:6
14. 13. Mai 2002 ItalienItalien Rom WTA Tier I Sand BelgienBelgien Justine Henin 7:6, 6:4
15. 27. Mai 2002 FrankreichFrankreich French Open Grand Slam Sand Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Venus Williams 7:5, 6:3
16. 24. Juni 2002 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Wimbledon Grand Slam Rasen Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Venus Williams 7:6, 6:3
17. 26. August 2002 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US Open Grand Slam Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Venus Williams 6:4, 6:3
18. 16. September 2002 JapanJapan Tokio WTA Tier II Hartplatz BelgienBelgien Kim Clijsters 2:6, 6:3, 6:3
19. 9. September 2002 DeutschlandDeutschland Leipzig WTA Tier II Teppich RusslandRussland Anastassija Myskina 6:3, 6:2
20. 13. Januar 2003 AustralienAustralien Australian Open Grand Slam Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Venus Williams 7:6, 3:6, 6:4
21. 3. Februar 2003 FrankreichFrankreich Paris WTA Tier II Teppich FrankreichFrankreich Amélie Mauresmo 6:3, 6:2
22. 17. März 2003 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Miami WTA Tier I Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jennifer Capriati 4:6, 6:4, 6:1
23. 23. Juni 2003 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Wimbledon Grand Slam Rasen Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Venus Williams 4:6, 6:4, 6:2
24. 22. März 2004 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Miami WTA Tier I Hartplatz RusslandRussland Jelena Dementjewa 6:1, 6:1
25. 20. September 2004 China VolksrepublikChina Peking WTA Tier II Hartplatz RusslandRussland Swetlana Kusnezowa 4:6, 7:5, 6:4
26. 29. Januar 2005 AustralienAustralien Australian Open Grand Slam Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lindsay Davenport 2:6, 6:3, 6:0
27. 27. Januar 2007 AustralienAustralien Australian Open Grand Slam Hartplatz RusslandRussland Marija Scharapowa 6:1, 6:2
28. 31. März 2007 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Miami WTA Tier I Hartplatz BelgienBelgien Justine Henin 0:6, 7:5, 6:3
29. 9. März 2008 IndienIndien Bengaluru WTA Tier II Hartplatz SchweizSchweiz Patty Schnyder 7:5, 6:3
30. 5. April 2008 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Miami WTA Tier I Hartplatz SerbienSerbien Jelena Janković 6:1, 5:7, 6:3
31. 20. April 2008 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Charleston WTA Tier I Sand RusslandRussland Wera Swonarjowa 6:4, 3:6, 6:3
32. 7. September 2008 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US Open Grand Slam Hartplatz SerbienSerbien Jelena Janković 6:4, 7:5
33. 30. Januar 2009 AustralienAustralien Australian Open Grand Slam Hartplatz RusslandRussland Dinara Safina 6:0, 6:3
34. 4. Juli 2009 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Wimbledon Grand Slam Rasen Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Venus Williams 7:6, 6:2
35. 1. November 2009 KatarKatar Doha WTA Tour Championships Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Venus Williams 6:2, 7:64
36. 30. Januar 2010 AustralienAustralien Australian Open Grand Slam Hartplatz BelgienBelgien Justine Henin 6:4, 3:6, 6:2
37. 3. Juli 2010 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Wimbledon Grand Slam Rasen RusslandRussland Wera Swonarjowa 6:3, 6:2
38. 31. Juli 2011 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Stanford WTA Premier Hartplatz FrankreichFrankreich Marion Bartoli 7:5, 6:1
39. 14. August 2011 KanadaKanada Toronto WTA Premier 5 Hartplatz AustralienAustralien Samantha Stosur 6:4, 6:2
40. 8. April 2012 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Charleston WTA Premier Sand TschechienTschechien Lucie Šafářová 6:0, 6:1
41. 13. Mai 2012 SpanienSpanien Madrid WTA Premier Mandatory Sand WeissrusslandWeißrussland Wiktoryja Asaranka 6:1, 6:3
42. 7. Juli 2012 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Wimbledon Grand Slam Rasen PolenPolen Agnieszka Radwańska 6:1, 5:7, 6:2
43. 15. Juli 2012 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Stanford WTA Premier Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Coco Vandeweghe 7:5, 6:3
44. 4. August 2012 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich London Olympische Spiele Rasen RusslandRussland Marija Scharapowa 6:0, 6:1
45. 10. September 2012 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US Open Grand Slam Hartplatz WeissrusslandWeißrussland Wiktoryja Asaranka 6:2, 2:6, 7:5
46. 28. Oktober 2012 TurkeiTürkei Istanbul WTA Tour Championships Hartplatz RusslandRussland Marija Scharapowa 6:4, 6:3
47. 5. Januar 2013 AustralienAustralien Brisbane WTA Premier Hartplatz RusslandRussland Anastassija Pawljutschenkowa 6:2, 6:1
48. 31. März 2013 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Miami WTA Premier Mandatory Hartplatz RusslandRussland Marija Scharapowa 4:6, 6:3, 6:0
49. 7. April 2013 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Charleston WTA Premier Sand SerbienSerbien Jelena Janković 3:6, 6:0, 6:2
50. 12. Mai 2013 SpanienSpanien Madrid WTA Premier Mandatory Sand RusslandRussland Marija Scharapowa 6:1, 6:4
51. 19. Mai 2013 ItalienItalien Rom WTA Premier 5 Sand WeissrusslandWeißrussland Wiktoryja Asaranka 6:1, 6:3
52. 8. Juni 2013 FrankreichFrankreich French Open Grand Slam Sand RusslandRussland Marija Scharapowa 6:4, 6:4
53. 21. Juli 2013 SchwedenSchweden Båstad WTA International Sand SchwedenSchweden Johanna Larsson 6:4, 6:1
54. 11. August 2013 KanadaKanada Toronto WTA Premier 5 Hartplatz RumänienRumänien Sorana Cîrstea 6:2, 6:0
55. 8. September 2013 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US Open Grand Slam Hartplatz WeissrusslandWeißrussland Wiktoryja Asaranka 7:5, 6:76, 6:1
56. 6. Oktober 2013 China VolksrepublikChina Peking WTA Premier Mandatory Hartplatz SerbienSerbien Jelena Janković 6:2, 6:2
57. 27. Oktober 2013 TurkeiTürkei Istanbul WTA Tour Championships Hartplatz China VolksrepublikChina Li Na 2:6, 6:3, 6:0
58. 4. Januar 2014 AustralienAustralien Brisbane WTA Premier Hartplatz WeissrusslandWeißrussland Wiktoryja Asaranka 6:4, 7:5
59. 29. März 2014 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Miami WTA Premier Mandatory Hartplatz China VolksrepublikChina Li Na 7:5, 6:1
60. 18. Mai 2014 ItalienItalien Rom WTA Premier 5 Sand ItalienItalien Sara Errani 6:3, 6:0
61. 3. August 2014 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Stanford WTA Premier Hartplatz DeutschlandDeutschland Angelique Kerber 7:61, 6:3
62. 18. August 2014 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Cincinnati WTA Premier 5 Hartplatz SerbienSerbien Ana Ivanović 6:4, 6:1
Rekord-Weltranglistenerste im Dameneinzel
Rang Tennisspielerin Wochen
1. DeutschlandDeutschland Steffi Graf 377
2. TschechoslowakeiTschechoslowakei / Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Martina Navratilova 332
3. Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chris Evert 260
4. SchweizSchweiz Martina Hingis 209
5. Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Serena Williams 204
6. Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien / Jugoslawien Bundesrepublik 1992Jugoslawien / Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Monica Seles 178
7. BelgienBelgien Justine Henin 117
Stand: 1. September 2014
Rekord-Grand-Slam-Siegerinnen im Dameneinzel
Rang Tennisspielerin Titel
1. AustralienAustralien Margaret Smith Court 24
2. DeutschlandDeutschland Steffi Graf 22
3. Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Helen Wills Moody 19
4. Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chris Evert 18
TschechoslowakeiTschechoslowakei / Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Martina Navratilova
6. Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Serena Williams 17
7. Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Billie Jean King 12
FrankreichFrankreich Suzanne Lenglen
Stand: 5. Juli 2014

Doppel (22)[Bearbeiten]

  • 1998: Oklahoma City
  • 1998: Zürich
  • 1999: Hannover
  • 1999: French Open
  • 1999: US Open
  • 2000: Wimbledon
  • 2000: Olympische Spiele - Sydney
  • 2001: Australian Open
  • 2002: Wimbledon
  • 2002: Leipzig (mit Alexandra Stevenson)
  • 2003: Australian Open
  • 2008: Wimbledon
  • 2008: Olympische Spiele - Peking
  • 2009: Australian Open
  • 2009: Wimbledon
  • 2009: Stanford
  • 2009: US Open
  • 2010: Australian Open
  • 2010: Madrid
  • 2010: French Open
  • 2012: Wimbledon
  • 2012: Olympische Spiele - London

Karrierestatistik und Turnierbilanz[Bearbeiten]

Einzel[Bearbeiten]

Turnier 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 Gesamt
Australian Open 1 3 AF VF S S 3 S VF S S VF VF AF 5
French Open AF 3 VF S HF VF VF 3 VF VF 1 S 2 2
Wimbledon 3 HF VF S S F 3 VF F S S AF S AF 3 5
US Open 3 S VF F S VF AF AF VF S HF F S S   5
WTA Tour Championships S F F RR S S S   4
Doha n. a. bwz. a. K. n. a. bzw. a. K. F   0
Dubai n. a. bzw. a. K. HF andere Kategorie 0
Indian Wells a. K. S VF S   2
Miami VF F AF VF S S S VF S S F VF S S 6
Charleston nicht ausgetragen VF F AF 2 S andere Kategorie 1
Rom AF AF S HF HF 2 VF VF 2 HF HF S S 2
Madrid andere Kategorie 1 AF S S VF 2
Berlin VF F VF nicht ausgetragen 0
San Diego andere Kategorie VF andere Kategorie 0
Cincinnati n. a. bzw. a. K. AF 2 VF F   0
Montreal/Toronto F S AF HF S S   3
Tokio a. K. 0
Wuhan nicht ausgetragen   0
München nicht ausgetragen S nicht ausgetragen 1
Zürich 1 nicht ausgetragen 0
Philadelphia n. a. bzw. a. K. 0
Peking n. a. bzw. a. K. AF S   1
Moskau n. a. 1 F andere Kategorie 0
Olympische Spiele n. a. nicht ausgetragen nicht ausgetragen nicht ausgetragen VF nicht ausgetragen S n. a. 1
Fed Cup S F HF A PO   1
Turnierteilnahmen 1 0 5 11 12 11 10 13 7 12 10 4 12 13 16 6 6 13 15 2 179
Erreichte Finals 0 0 0 0 6 6 4 10 5 5 1 0 3 5 4 3 3 7 13 1 76
Gewonnene Einzel-Titel 0 0 0 0 5 3 3 8 4 2 1 0 2 4 3 2 2 7 11 1 58
Hartplatz-Siege/-Niederlagen 0:1 0:0 2:2 19:7 29:4 25:5 27:5 28:3 15:0 23:5 16:4 12:4 22:4 27:5 39:8 10:1 18:1 28:3 47:3 7:1 394:65
Sand-Siege/-Niederlagen 0:0 0:0 0:0 6:2 7:3 0:1 4:1 17:2 12:3 10:3 2:2 0:0 6:3 11:2 4:4 8:3 0:0 17:1 28:0 0:0 132:30
Rasen-Siege/-Niederlagen 0:0 0:0 0:0 4:2 0:0 5:1 4:1 7:0 7:0 6:1 2:1 0:0 4:1 6:1 7:0 7:0 4:2 13:0 3:1 0:0 79:11
Teppich-Siege/-Niederlagen 0:0 0:0 7:3 0:0 5:0 7:1 3:0 4:0 4:0 0:0 1:0 0:0 3:2 0:0 0:0 0:0 0:0 0:0 0:0 0:0 34:7
Gesamt-Siege/-Niederlagen 0:1 0:0 9:5 29:11 41:7 37:8 38:7 56:5 38:3 39:9 21:7 12:4 35:10 44:8 50:12 25:4 22:3 58:4 78:4 7:1 639:113
Weltranglistenpunkte N/A
Jahresendposition 99 20 4 6 6 1 3 7 11 95 7 2 1 4 12 3 1 N/A

Zeichenerklärung: S = Turniersieg; F, HF, VF, AF = Einzug ins Finale / Halbfinale / Viertelfinale / Achtelfinale; 1, 2, 3 = Ausscheiden in der 1. / 2. / 3. Hauptrunde; RR = Round Robin (Gruppenphase); n. a. = nicht ausgetragen; a. K. = andere Kategorie; PO (Playoff) = Auf- und Abstiegsrunde im Fed Cup; K1, K2, K3 = Teilnahme in der Kontinentalgruppe I, II, III im Fed Cup.

Berücksichtigt wurden die Turniere der Kategorie Tier I (bis 2008), bzw die Turniere der Kategorien Premier Mandatory und Premier 5 (seit 2009).

Doppel[Bearbeiten]

Turnier 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 Karriere Titel
Australian Open AF HF S S VF S S VF S 4
French Open S AF S 1 S 2
Wimbledon 1 S AF S AF 2 S S VF S 2 S 5
US Open 1 S HF AF S AF HF VF S 2

Weltranglistenposition am Jahresende[Bearbeiten]

Jahr 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014
Einzel 99 20 4 6 6 1 3 7 11 95 7 2 1 4 12 3 1
Doppel 121 36 10 54 54 25 - - - - - 28 3 11 - 31 63

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Serena Williams – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Alexander Kühn: "Einer Gehirnwäsche unterzogen". In: Tages-Anzeiger. 7. April 2013, abgerufen am 17. Juli 2013 (deutsch).
  2. US-Open-Siegerin Williams: Die wahre Nummer eins bei Spiegel Online, 10. September 2012 (abgerufen am 10. September 2012)
  3. Tennis: Serena Williams besiegt Scharapowa im Masters-Finale bei welt.de, 28. Oktober 2012 (abgerufen am 28. Oktober 2012)
  4. Doch kein Start in Indian Wells: Williams macht Rückzieher. In: tennisnet.com. 8. Februar 2014, abgerufen am 13. Mai 2014.