Serena Williams

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Serena Williams Tennisspieler
Serena Williams
Serena Williams 2013 in Paris
Nationalität: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Geburtstag: 26. September 1981
Größe: 175 cm
Gewicht: 70 kg
1. Profisaison: 1995
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Trainer: Patrick Mouratoglou
Preisgeld: 55.429.066 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 647:115
Karrieretitel: 59 WTA, 0 ITF
Höchste Platzierung: 1 (8. Juli 2002)
Aktuelle Platzierung: 1
Wochen als Nr. 1: 182
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 173:25
Karrieretitel: 22 WTA, 0 ITF
Höchste Platzierung: 1 (7. Juni 2010)
Aktuelle Platzierung: 88
Wochen als Nr. 1: 8
Grand-Slam-Bilanz
Mixed
Grand-Slam-Bilanz
Olympische Spiele
Letzte Aktualisierung der Infobox: 7. April 2014
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Serena Jameka Williams (* 26. September 1981 in Saginaw, Michigan) ist eine US-amerikanische Tennisspielerin. Sie ist die aktuelle Nummer 1 der Tennis-Weltrangliste. In ihrer Karriere gewann sie bislang 17 Grand-Slam-Turniere im Einzel sowie 13 im Doppel und zwei im Mixed. Serena Williams ist eine von fünf Spielerinnen, die alle vier Grand-Slam-Turniere hintereinander gewinnen konnten. Zudem gehört sie dem Kreis der Spielerinnen an, die jedes Grand-Slam-Turnier mindestens zweimal im Laufe ihrer Karriere gewonnen haben. Viermal wurde Williams von der ITF zur Spielerin des Jahres gekürt und dreimal beendete sie eine Saison auf Platz 1 der Weltrangliste. 2012 gewann sie olympisches Gold im Einzel, drei weitere Goldmedaillen gewann sie in den Jahren 2000, 2008 und 2012 an der Seite ihrer älteren Schwester Venus Williams im Doppel. Serena Williams gehört zu den prominenten Mitgliedern der Zeugen Jehovas.[1]

Werdegang[Bearbeiten]

Als Kinder zogen die Williams-Schwestern mit ihren Eltern nach Compton bei Los Angeles. Venus und Serena Williams trainierten dort und hatten schon in ihrer Schulzeit Erfolge im Tennis. 1991 wurde Serena von ihrem Vater Richard in der Tennisschule von Rick Macci, der schon Jennifer Capriati und Mary Pierce trainiert hatte, untergebracht. Die Familie zog nach West Palm Beach.

Karriere[Bearbeiten]

Beginn der Profikarriere (1995-1998)[Bearbeiten]

Im Oktober 1995 begann Serena Williams im Alter von 14 Jahren ihre Profikarriere mit der Qualifikationsrunde bei den Canadian Open in Québec, wo sie ihr erstes Match mit 1:6, 1:6 verlor. Erst im März 1997, also mehr als ein Jahr später, startete sie einen erneuten Anlauf bei einem Profiturnier, scheiterte aber in Indian Wells erneut in der ersten Runde der Qualifikation. Im November 1997 gelang ihr dann der Durchbruch in Chicago, als sie nacheinander die Top-Ten-Spielerinnen Mary Pierce und Monica Seles schlagen konnte und erst im Halbfinale ausschied. Durch diesen Erfolg gelang ihr erstmals der Sprung unter die Top 100 der WTA-Weltrangliste. Sie beendete die Saison auf Position 99.

1998 nahm sie auch erstmals an allen vier Grand-Slam-Turnieren teil. Ihr bestes Abschneiden erzielte sie bei den French Open, wo sie sich mit einer Dreisatzniederlage im Achtelfinale gegen die spätere Siegerin Arantxa Sánchez Vicario verabschiedete. Für mehr Aufsehen sorgten ihre Saisonleistungen im Doppel und im Mixed. So gewann sie an der Seite ihrer Schwester Venus ihre ersten beiden Turniere in der Doppelkonkurrenz. Im Mixed erreichte sie sogar bei drei Grand-Slam-Turnieren das Finale. Ging das Endspiel bei den French Open an der Seite von Luis Lobo noch verloren, konnte sie mit Max Mirny in Wimbledon und bei den US Open den Turniersieg feiern. Bis heute sind diese beiden ihre einzigen Titel in der Mixed-Konkurrenz. Mit insgesamt sechs Viertelfinalteilnahmen im Saisonverlauf beendete Williams die Saison auf Platz 20 der Einzel- und auf Platz 36 der Doppelweltrangliste.

Erster Grand-Slam-Erfolg und Etablierung als Top-Ten-Spielerin (1999-2001)[Bearbeiten]

Die Saison 1999 sollte die ersten großen Einzelerfolge in ihrer Karriere bringen. Bereits im Februar gelang ihr dabei der erste Turniererfolg, als sie in Paris den Titel gewinnen konnte. Einen Monat später gelang ihr der nächste Erfolg bei dem etwas größeren Turnier in Indian Wells, wo sie im Finale Steffi Graf in drei Sätzen besiegte. Nach einer eher durchwachsenen Sandplatzsaison und einer Verletzung kehrte sie in Los Angeles auf die Tour zurück und gewann den dritten Saisontitel. Einen noch größeren Erfolg brachten aber die US Open. Dort schlug sie die Top-5-Spielerinnen Lindsay Davenport und Monica Seles und erreichte ihr erstes Endspiel bei einem Grand-Slam-Turnier. Im Finale traf sie auf die Weltranglistenerste Martina Hingis, die sie mit 6:3, 7:6 besiegte und damit ihren ersten Einzelerfolg bei einem Grand-Slam-Turnier perfekt machte. Auch im Doppel war Serena Williams erfolgreich und holte damit ihren zweiten Major-Erfolg in der Doppelkonkurrenz, nachdem sie bereits früher in der Saison die French Open zusammen mit ihrer Schwester Venus gewonnen hatte. Zum Ende der Saison gewann Williams beim Grand Slam Cup in München noch ihren fünften Saisontitel und trug noch einen Doppelerfolg zum Gewinn des Fed Cups der USA gegen Russland bei. Die Saison beendete sie auf Platz 4 der Weltrangliste, im Doppel reichten drei Saisontitel am Ende zu Position 10.

Die Saison 2000 brachte Williams drei weitere Turniersiege und die endgültige Etablierung unter den Top Ten der Weltrangliste. Die ganz großen Erfolge bei den Grand-Slam-Turnieren blieben ihr aber verwehrt. Am weitesten kam sie noch in Wimbledon, wo sie sich im Halbfinale ihrer Schwester Venus geschlagen geben musste. So verlor Williams im Vergleich zum Vorjahr zwei Plätze im Ranking und beendete die Saison auf Position 6. Mehr Erfolg hatte sie im Doppel: sie gewann zusammen mit Schwester Venus nicht nur zum ersten Mal die Doppelkonkurrenz in Wimbledon, sondern im September bei den Olympischen Spielen in Sydney auch die Goldmedaille. Die Williams-Schwestern konnten das Endspiel dabei klar mit 6:1, 6:1 gegen die Gegnerinnen aus den Niederlanden für sich entscheiden.

Das Jahr 2001 verlief ähnlich erfolgreich wie die Vorsaison. Erneut konnte Williams drei Turniere für sich entscheiden, darunter erstmals auch die WTA Tour Championships zum Saisonabschluss. Nach vier Viertelfinalniederlagen in Folge auf Grand-Slam-Ebene erreichte sie bei den US Open zum zweiten Mal in ihrer Karriere das Finale. Erstmals in der Open Era trafen dabei mit Venus und Serena Williams zwei Schwestern in einem Major-Finale aufeinander. Mit 6:2, 6:4 behielt die ältere Schwester die Oberhand, Serena musste weiterhin auf den zweiten Grand-Slam-Erfolgs nach 1999 warten. Erfolgreicher war sie in dieser Hinsicht erneut im Doppel, bei den Australian Open gelang den Williams-Schwestern nun auch der Erfolg beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres. Damit schafften sie es als zehntes Damendoppel in der Tennisgeschichte, gemeinsam alle vier Major-Titel mindestens einmal zu gewinnen.

Sprung an die Weltspitze und der "Serena Slam" (2002-2003)[Bearbeiten]

Serena Williams im Jahr 2002

Nach drei einigermaßen erfolgreichen Jahren sollte die Saison 2002 eine der erfolgreichsten ihrer gesamten Karriere werden. Das Jahr begann allerdings mit einem Rückschlag, weil Williams aufgrund einer Verletzung die Australian Open verpasste. Ende Februar gab sie ein erfolgreiches Comeback, sie konnte hintereinander die Turniere in Scottsdale und Miami gewinnen. In Miami schlug sie dabei nacheinander die Spielerinnen auf Position 3, 2 und 1 der Weltrangliste. Noch erfolgreicher gestaltete sich die Sandplatzsaison, auf der sie neben dem dritten Saisontitel in Rom auch ins Finale der French Open einzog. Gegnerin dort war ihre Schwester Venus, gegen die sie sich mit 7:5, 6:3 durchsetzte und damit mehr als zwei Jahre nach ihrem ersten Triumph bei den US Open 1999 ihr zweites Grand-Slam-Turnier gewinnen konnte. Mit einer Siegesserie von 12 Spielen im Rücken trat Williams in Wimbledon an und spielte sich ohne Satzverlust bis ins Finale. Dort traf sie erneut auf Venus und setzte sich diesmal mit 7:6, 6:3 durch - ihr erster Einzelerfolg auf dem heiligen Rasen von Wimbledon. Gemeinsam gewannen die Schwestern auch ihren zweiten Doppeltitel in Wimbledon. Damit wurde Serena Williams am 8. Juli 2002 auch erstmals auf Platz 1 der Weltrangliste geführt. Ihre Siegesserie endete nach 21 Spielen im Viertelfinale von Los Angeles, bei den US Open knüpfte sie jedoch nahtlos an die bisherigen Saisonerfolge an. Wieder spielte sie sich ohne Satzverlust ins Endspiel eines Major-Turniers vor, wo sie erneut ihre Schwester bezwingen konnte. Drei Grand-Slam-Turniere in Folge innerhalb einer Saison zu gewinnen, das war zuletzt Steffi Graf 1996 gelungen. Zum Ende der Saison startete Williams eine neue Siegesserie, die nach 18 Partien ihr Ende im Finale der WTA Championships fand, das sie gegen Kim Clijsters verlor. Mit insgesamt acht Saisontiteln und einer Matchbilanz von 56:5 beendete sie erstmals eine Saison auf Platz 1 der Weltrangliste.

Bei den Australian Open 2003 trat sie mit dem Ziel an, die fünfte Spielerin der Geschichte zu werden, die hintereinander alle vier Grand-Slam-Turniere gewinnen konnte. Nachdem sie ihre letzten beiden Major-Turniere ohne Satzverlust gewonnen hatte, wurde sie in Melbourne gleich in der ersten Runde von Émilie Loit über drei Sätze gefordert. Ohne weitere Probleme erreichte sie dann das Halbfinale, in dem sie einen 1:5-Rückstand im entscheidenden Satz gegen Clijsters noch erfolgreich drehen konnte. Finalgegnerin war dann einmal mehr Venus Williams, gegen die sie sich ebenfalls in drei Sätzen durchsetzte. Damit hatte Serena Williams den unechten Grand Slam erfolgreich abgeschlossen, der von Journalisten und ihr selbst dann als "Serena Slam" bezeichnet wurde. Auch im Doppel war sie an der Seite ihrer Schwester in Melbourne erfolgreich, es sollte ihr letzter Major-Erfolg in dieser Disziplin für die nächsten fünf Jahre sein. Ihre Siegesserie aus Melbourne baute Williams in den folgenden Wochen und Monaten durch Turniererfolge in Paris und Miami auf 21 Spiele aus, bevor sie im Finale von Charleston gegen Justine Henin die erste Niederlage im Jahr 2003 hinnehmen musste. Die Sandplatzsaison verlief weniger erfolgreich; im Halbfinale der French Open verlor sie erneut gegen Henin und musste damit nach 33 Siegen in Folge auf Grand-Slam-Ebene erstmals wieder eine Niederlage hinnehmen. Doch gleich in Wimbledon gelang ihr mit einem 4:6-, 6:4- und 6:2-Finalerfolg über ihre Schwester der insgesamt sechste Major-Erfolg. Es sollte allerdings ihr letztes Match im Jahr 2003 sein; eine Knieoperation zwang sie zu einer längeren Pause, wegen der sie im August 2003 dann nach rund 13 Monaten auch die Führung in der Weltrangliste verlor. Sie beendete die Saison nach nur sieben Turnierteilnahmen auf Position 3.

Wechselhafte Erfolge, Verletzungen und Sturz aus der Weltspitze (2004-2006)[Bearbeiten]

Nach acht Monaten Turnierpause gab Serena Williams im März 2004 ihr Comeback beim Tier-I-Turnier in Miami, das sie für sich entscheiden konnte. Weitere Erfolge blieben in den nächsten Monaten aber erst einmal aus. Bei den French Open musste sich Williams im Viertelfinale Jennifer Capriati geschlagen geben und scheiterte damit erstmals nach sieben Teilnahmen wieder vor der Halbfinalphase eines Grand-Slam-Turniers. In Wimbledon schaffte sie dagegen den dritten Finaleinzug in Serie, verpasste den Titel-Hattrick aber gegen die 17-jährige Marija Scharapowa. Damit fiel Williams erstmals seit 1999 wieder aus den Top Ten der Weltrangliste. Auch bei den US Open reichte es für sie nicht zum Titelgewinn, im Viertelfinale verlor sie erneut gegen Capriati. Dank ihres zweiten Saisontitels in Peking war sie aber für die WTA Tour Championships am Saisonende qualifiziert. Dort erreichte sie das Finale, verlor aber erneut gegen Scharapowa. Die Saison beendete Williams auf Platz 7 der Rangliste.

Die Saison 2005 begann für sie mit einem großen Erfolg. Bei den Australian Open erreichte sie das Endspiel, nachdem sie im Halbfinale drei Matchbälle von Scharapowa abgewehrt und die Partie noch hatte drehen können. Auch im Finale gegen Lindsay Davenport konnte sie die Partie trotz verlorenen ersten Satzes noch gewinnen und damit ihren siebten Grand-Slam-Erfolg im Einzel feiern. Es sollte 2005 allerdings ihr einziger Turniererfolg bleiben. Bis Wimbledon nahm sie nur noch an fünf weiteren Turnieren teil und musste dabei mehrfach aufgeben oder ganz verzichten. Auch die French Open verpasste sie aufgrund einer Verletzung. In Wimbledon verlor Williams dann bereits in der dritten Runde gegen Jill Craybas. So früh war sie bei einem Grand-Slam-Turnier seit den French Open 1999 vor über sechs Jahren nicht mehr ausgeschieden. Nach drei weiteren frühen Turnierniederlagen, unter anderem im Achtelfinale der US Open gegen ihre Schwester Venus, beendete sie die Saison auf Position 11 und damit erstmals seit 1998 außerhalb der Top Ten.

Ein noch deutlicheres Abrutschen sollte die Saison 2006 bringen. Bei ihrer Titelverteidigung in Melbourne scheiterte sie bereits in der dritten Runde an Daniela Hantuchová. Es war ihr letztes Spiel für rund sechs Monate. Erst beim Turnier in Cincinnati kehrte sie Mitte Juli auf die Tour zurück. Als Grund für die mehrmonatige Pause wurden offiziell anhaltende Verletzungsprobleme angegeben. Später wurde bekannt, dass Williams in dieser Zeit unter Depressionen gelitten habe und eine Rückkehr zum Profitennis lange ungewiss war. Als Nummer 139 der Welt gab sie schließlich ihr Comeback in Cincinnati und erreichte mit dem Halbfinale ein achtbares Resultat. Auch beim Turnier in Los Angeles wenige Wochen später erreichte Williams das Halbfinale, bevor sie das Jahr 2006 nach einer Achtelfinalniederlage bei den US Open vorzeitig beendete. Erstmals seit 1998 beendete sie eine Saison ohne Turniersieg und landete am Jahresende mit Platz 95 nur knapp innerhalb der Top 100 der Weltrangliste.

Erfolgreiches Comeback und Rückkehr auf den Tennisthron (2007-2009)[Bearbeiten]

Mit neuer Motivation startete Williams in die Saison 2007. In der Öffentlichkeit wurde ihr allerdings vielfach mangelnde Fitness vorgeworfen und keine Chance eingeräumt, bei den Australian Open eine ernsthafte Rolle zu spielen. Auch ihr Sponsor Nike zweifelte offensichtlich an Williams, denn er kündigte an, ihren Vertrag im Falle eines frühen Ausscheidens in Melbourne nicht fortzusetzen. Doch Williams kämpfte sich bis ins Finale durch und konnte dabei sowohl in der dritten Runde gegen Nadja Petrowa als auch im Viertelfinale gegen Shahar Peer das Ausscheiden noch abwenden, obwohl beide Konkurrentinnen zum Matchgewinn aufschlagen konnten. Im Finale traf sie auf die Weltranglistenzweite Scharapowa, die als Favoritin in die Partie ging, von Williams aber mit 6:1, 6:2 deutlich in die Schranken gewiesen wurde. Auch ihr nächstes Turnier, das Tier-I-Turnier in Miami, konnte sie für sich entscheiden. Es sollten die einzigen Turniersiege im Jahr 2007 bleiben, weil sie immer wieder von kleineren Verletzungen zurückgeworfen wurde. Bei den verbleibenden drei Grand-Slam-Turnieren schied sie jeweils im Viertelfinale aus - jedes Mal gegen Justine Henin, die zwei der Turniere für sich entscheiden konnte. Die Saison beendete Williams schließlich auf Platz 7 der Weltrangliste.

2007 bei den French Open

Die Saison 2008 sollte Williams in der Weltrangliste noch weiter nach vorne bringen. Ihren Titel bei den Australian Open konnte sie zwar nicht verteidigen, vielmehr verlor sie zum vierten Mal in Serie das Viertelfinale bei einem Major-Turnier. Danach gewann sie jedoch hintereinander die Turniere in Bangalore, Miami und Charleston. Ihre Siegesserie von 17 Spielen endete schließlich gegen Dinara Safina in Berlin. Nach einem enttäuschenden Drittrundenaus in Roland Garros spielte sich Williams ohne Satzverlust zum vierten Mal in ihrer Karriere ins Wimbledon-Finale vor, das sie gegen ihre Schwester Venus mit 5:7, 4:6 verlor. Zusammen mit ihrer Schwester feierte sie in der Doppelkonkurrenz von Wimbledon allerdings den ersten gemeinsamen Titelgewinn seit über fünf Jahren. Entsprechend groß waren die Erwartungen der Williams-Schwestern bei den Olympischen Spielen in Peking. Serena schied dort im Einzel zwar bereits im Viertelfinale aus, an der Seite ihrer Schwester gelang aber erneut der Titelgewinn im Doppel, acht Jahre nach ihrer ersten Goldmedaille 2000 in Sydney. Die erfolgreiche Revanche für das verlorene Wimbledon-Finale gegen Venus gelang Serena Williams dann im Viertelfinale der US Open, wo sie sich knapp mit 7:6, 7:6 durchsetzen konnte. Auch die letzten beiden Partien konnte sie dort gewinnen und damit zum dritten Mal nach 1999 und 2002 das letzte Grand-Slam-Turnier der Saison für sich entscheiden. Damit kletterte sie auch erstmals seit 2003 wieder auf Platz 1 der Weltrangliste. Doch die Resultate der letzten Wochen des Jahres reichten nicht aus, um diese Position bis zum Saisonende zu verteidigen. So beendete Williams die Saison 2008 schließlich auf Position 2.

2009 bei den US Open

Zu Beginn des Jahres 2009 gelang Williams nach 2003, 2005 und 2007 der vierte Titelgewinn bei den Australian Open. Auf dem Weg zu ihrem insgesamt 10. Grand-Slam-Erfolg, musste sie dabei nur im Viertelfinale gegen Swetlana Kusnezowa einen Satzverlust hinnehmen. Durch den Titelgewinn wurde sie erneut für einige Wochen die Nummer 1 der Weltrangliste, musste diese Position aber wieder abgeben, nachdem ihr in den nächsten Monaten kein weiterer Turniererfolg gelang und sie während der Sandplatzsaison sogar drei Erstrundenniederlagen in Folge kassierte. Bei den French Open scheiterte sie in einer knappen Viertelfinalpartie gegen Kusnezowa, bevor sie in Wimbledon wieder ins Finale einzog. Anders als im Vorjahr konnte sie sich diesmal gegen Schwester Venus mit 7:6, 6:2 durchsetzen. Erstmals seit dem Jahr 2003 hatte die Amerikanerin damit wieder zwei Major-Titel in einer Saison gewinnen können. In der Doppelkonkurrenz war Williams ebenfalls erfolgreich und konnte zusammen mit Venus erstmals einen Doppeltitel auf Grand-Slam-Ebene erfolgreich verteidigen. Es war bereits ihr zweiter Major-Erfolg in dieser Disziplin in der Saison 2009, nachdem im Januar schon die Australian Open an die Williams-Schwestern gegangen waren. Erfolglos blieb aber Williams Titelverteidigung bei den US Open, die im Halbfinale gegen Kim Clijsters ihr Ende fand. Im Doppel reichte es dagegen zum Titelgewinn, abgesehen von den French Open hatten Serena und Venus Williams damit alle Grand-Slam-Turniere im Jahr 2009 in dieser Disziplin gewonnen. Zum Saisonende konnte die Amerikanerin noch ihren dritten Saisontitel feiern, indem sie zum zweiten Mal die WTA Tour Championships für sich entscheiden konnte. Mit diesem Erfolg im letzten Turnier des Jahres sicherte sie sich darüber hinaus die Spitzenposition in der Weltrangliste; zum zweiten Mal nach 2002 beendete sie eine Saison als Nummer 1, zudem auf Position 2 der Doppelweltrangliste.

Saison 2010[Bearbeiten]

Wie bereits im Jahr zuvor gewann sie die Australian Open im Einzel und mit ihrer Schwester auch im Doppel. Mit einem Dreisatzsieg über Justine Henin holte sie sich ihren 12. Grand-Slam-Titel im Einzel. Anfang März des Jahres konnte sie sich über den Gewinn einer Trophäe abseits des Tennisplatzes freuen. Zum zweiten Mal nach 2003 wurde sie als Beste Sportlerin des Jahres mit dem Laureus Award ausgezeichnet.

Am 26. April stand Serena Williams als siebte Spielerin 100 Wochen lang an der Spitze der Weltrangliste. Zuvor war das Steffi Graf, Martina Navrátilová, Chris Evert, Monica Seles, Martina Hingis und Justine Henin gelungen.

Nach wochenlangen Verletzungspausen und zahlreichen Turnierabsagen (Dubai, Miami und Charleston) trat Williams erst wieder Anfang Mai bei einem WTA-Event an. Als topgesetzte Spielerin hatte sie in der ersten Runde ein Freilos und erreichte mit eher wechselhaften Leistungen das Halbfinale. Dort unterlag sie Jelena Jankovic in einem hart umkämpften Match im Tiebreak des dritten Satzes. Auch beim Turnier in Madrid hatte sie aufgrund ihrer Halbfinalteilnahme in der Vorwoche ein Freilos in Runde eins. In der zweiten Runde besiegte sie im längsten Spiel ihrer Karriere Wera Duschewina nach etwa dreieinhalb Stunden. Alle Sätze wurden im Tiebreak entschieden. Aber schon in der nächsten Runde schied sie gegen Nadja Petrowa aus. Dagegen konnte sie mit ihrer Schwester das Doppelturnier gewinnen (im Finale gegen Gisela Dulko und Flavia Pennetta) und rückte so auf Weltranglistenplatz 2 im Doppel vor.

Auch bei den French Open trat sie im Einzel und im Doppel an. Im Einzel konnte sie mit eher leichten Siegen bis ins Viertelfinale vorstoßen. Lediglich gegen Pawljutschenkowa gab sie einen Satz ab. Im Viertelfinale musste sie dann gegen Samantha Stosur antreten, die zuvor Justine Henin aus dem Turnier geworfen hatte. Nachdem sie sich von 2:6, 3:5 zurückgekämpft hatte, vergab sie im dritten Satz bei 5:4 einen Matchball und verlor den Satz mit 6:8. Im Doppel konnte sie mit ihrer Schwester bis ins Finale vorstoßen. An Nummer 1 gesetzt besiegten sie im Halbfinale die Weltranglistenführende Liezel Huber. Damit wurde sie auch die neue Nummer eins der Doppelweltrangliste. Im Finale gewannen die Williams-Schwestern gegen Květa Peschke und Katarina Srebotnik und erzielten damit einen „unechten Grand Slam“ - zuvor hatten sie schon Wimbledon und die US Open im letzten und die Australian Open in diesem Jahr gewonnen.

Damit wurde sie als erst sechste Spielerin zugleich als Nummer 1 in Einzel und Doppel geführt. Vor ihr war das erst Martina Navrátilová, Arantxa Sánchez-Vicario, Martina Hingis, Lindsay Davenport und Kim Clijsters gelungen.

Saison 2011[Bearbeiten]

Ihr Comeback nach fast zwölfmonatiger Verletzungspause endete im Achtelfinale von Wimbledon - ihr frühestes Ausscheiden dort seit dem Jahr 2005. Die Titelverteidigerin unterlag der formstarken Marion Bartoli, welche bereits das Vorbereitungsturnier in Eastbourne gewonnen hatte, mit 3:6, 6:7. Beim Hartplatzturnier in Stanford kam es zur Revanche. Im Finale behielt diesmal Williams nach einem umkämpften ersten Satz, in dem Bartoli 4:2 in Führung lag, mit 7:5 und 6:1 die Oberhand und sicherte sich damit ihren 38. Karrieretitel. In Toronto konnte sie Nr. 39 sogleich nachlegen. Auch bei den US Open stand sie nach einem Halbfinalsieg über die Weltranglistenerste Caroline Wozniacki im Endspiel, in dem sie Samantha Stosur in zwei Sätzen unterlag. Am Jahresende stand Serena Williams bereits wieder auf Platz 12.

Saison 2012[Bearbeiten]

In Wimbledon gewann sie bereits ihren fünften Einzel- und (zusammen mit ihrer Schwester Venus) fünften Doppeltitel. Auf Hartplatz ließ sie eine Woche darauf gleich ihren 43. Karrieretitel folgen. Im Finale von Stanford verteidigte sie gegen ihre Landsfrau Coco Vandeweghe mit 7:5, 6:3 den Titel. Bei den Olympischen Spielen in London trat sie sowohl im Einzel als auch mit ihrer Schwester im Doppel an. Dabei konnte sie den Erfolg ihrer Schwester aus dem Jahr 2000 wiederholen, als diese beide Konkurrenzen gewann. Im Einzelfinale besiegte sie Scharapowa deutlich mit 6:0, 6:1 und gewann mit Gold zugleich ihre erste Einzelmedaille. Mit Venus besiegte sie im Doppelfinale Andrea Hlaváčková und Lucie Hradecká mit 6:4, 6:4. Sie verteidigten ihren Titel von 2008 ohne Satzverlust. Mit ihrer jeweils vierten Goldmedaille wurden die Williams-Schwestern zudem die erfolgreichsten Tennisspielerinnen bei Olympischen Spielen.

Anfang September konnte Williams zum vierten Mal das Dameneinzel bei den US Open für sich entscheiden. Als Nummer vier der Setzliste besiegte sie unter anderemAna Ivanović (Viertelfinale) und Sara Errani (Halbfinale) und erreichte ohne Satzverlust das Finale, wo sie auf die Weltranglistenerste Wiktoryja Asaranka traf. Williams besiegte ihre Gegnerin in einem engen, 138 Minuten dauernden Match in drei Sätzen (6:2, 2:6, 7:5), nachdem Asaranka im dritten Satz bei einer 5:4-Führung und eigenem Aufschlag bereits zwei Punkte vor dem Matchgewinn gestanden hatte. Mit 30 Jahren war Williams die bis dahin zweitälteste US-Open-Siegerin nach der Australierin Margaret Smith Court (1973)[2]

Ende Oktober besiegte Williams im Finale der WTA Championships in Istanbul Scharapowa in zwei Sätzen (6:4, 6:3). Damit gewann sie zum dritten Mal den WM-Titel und war zugleich die bis dahin älteste Siegerin des Saisonabschlussturniers.[3] Die französische Sportzeitung L’Équipe kürte sie daraufhin zur „Weltsportlerin des Jahres“.

Saison 2013[Bearbeiten]

Williams begann die Saison mit einem Turniersieg in Brisbane, verpasste bei den Australian Open aber ihren dritten Grand-Slam-Erfolg in Serie. Im Viertelfinale musste sie sich Sloane Stephens geschlagen geben. Im Februar reichte die Finalteilnahme beim Premier-5-Turnier in Doha, um sich nach mehr als zwei Jahren Unterbrechung wieder Platz 1 der Weltrangliste zu sichern. Williams wurde dadurch auch zur ältesten Nummer eins in der Geschichte der Weltrangliste. Danach startete sie die längste Siegesserie ihrer Karriere. Sie war hintereinander bei den Turnieren in Miami, Charleston, Madrid und Rom erfolgreich. Der Titelgewinn in Madrid war dabei der 50. Turniersieg in ihrer Laufbahn.

Bei den French Open trat sie mit einer Serie von 24 Siegen in Folge an. Nachdem sie dort im Vorjahr noch zum ersten Mal in ihrer Karriere bei einem Major-Turnier in der ersten Runde gescheitert war, spielte sich Williams diesmal ohne Satzverlust ins Viertelfinale vor. Dort bezwang sie Swetlana Kusnezowa in drei Sätzen, bevor sie ihr Halbfinalmatch haushoch mit 6:0 und 6:1 gegen Sara Errani für sich entscheiden konnte. Im Finale traf Williams auf die Nummer 2 der Weltrangliste, Marija Scharapowa. Im dritten Endspiel-Duell bei einem Grand-Slam-Turnier behielt Serena Williams am Ende mit 6:4 und 6:4 die Oberhand. Sie konnte damit zum 13. Mal in Folge eine Partie gegen Scharapowa siegreich gestalten. Für Williams war es der insgesamt 16. Major-Titel und der zweite Erfolg bei den French Open nach ihrem ersten Titelgewinn im Jahr 2002.

Am 8. September gewann sie bei den US Open in 2:45 Stunden ihren 17. Titel bei einem Grand-Slam-Turnier. Damit setzte sie sich in einer Neuauflage des Vorjahresendspiels gegen Asaranka durch. Mit diesem Erfolg zog die aktuelle Weltranglistenerste mit Steffi Graf gleich, die in New York ebenfalls fünfmal den Titel gewann.

Bei den abschließenden WTA Championships in Istanbul erreichte sie als Titelverteidigerin nach Siegen über Angelique Kerber, Petra Kvitová und Agnieszka Radwańska das Halbfinale, in dem sie Jelena Janković mit 6:4, 2:6 und 6:4 besiegte. Im Finale sicherte sie sich dann gegen Li Na mit 2:6, 6:3 und 6:0 den vierten Sieg bei den WTA Championships.

Turniersiege[Bearbeiten]

Einzel[Bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Kategorie Belag Finalgegnerin Ergebnis
1. 22. Februar 1999 FrankreichFrankreich Paris WTA Tier III Teppich FrankreichFrankreich Amélie Mauresmo 6:2, 3:6, 7:6
2. 1. März 1999 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Indian Wells WTA Tier I Hartplatz DeutschlandDeutschland Steffi Graf 6:3, 3:6, 7:5
3. 9. August 1999 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Los Angeles WTA Tier II Hartplatz FrankreichFrankreich Julie Halard-Decugis 6:1, 6:4
4. 30. August 1999 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US Open Grand Slam Hartplatz SchweizSchweiz Martina Hingis 6:3, 7:6
5. 27. September 1999 DeutschlandDeutschland München WTA Tier I Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Venus Williams 6:1, 3:6, 6:3
6. 14. Februar 2000 DeutschlandDeutschland Hannover WTA Tier II Teppich TschechienTschechien Denisa Chládková 6:1, 6:1
7. 7. August 2000 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Los Angeles WTA Tier II Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lindsay Davenport 4:6, 6:4, 7:6
8. 2. Oktober 2000 JapanJapan Tokio WTA Tier II Hartplatz FrankreichFrankreich Julie Halard-Decugis 7:5, 6:1
9. 1. März 2001 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Indian Wells WTA Tier I Hartplatz BelgienBelgien Kim Clijsters 4:6, 6:4, 6:2
10. 13. August 2001 KanadaKanada Toronto WTA Tier I Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jennifer Capriati 6:1, 6:7, 6:3
11. 29. Oktober 2001 DeutschlandDeutschland München WTA Tour Championships Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lindsay Davenport kampflos
12. 25. Februar 2002 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Scottsdale WTA Tier II Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jennifer Capriati 6:2, 4:6, 6:4
13. 18. März 2002 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Miami WTA Tier I Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jennifer Capriati 7:5, 7:6
14. 13. Mai 2002 ItalienItalien Rom WTA Tier I Sand BelgienBelgien Justine Henin 7:6, 6:4
15. 27. Mai 2002 FrankreichFrankreich French Open Grand Slam Sand Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Venus Williams 7:5, 6:3
16. 24. Juni 2002 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Wimbledon Grand Slam Rasen Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Venus Williams 7:6, 6:3
17. 26. August 2002 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US Open Grand Slam Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Venus Williams 6:4, 6:3
18. 16. September 2002 JapanJapan Tokio WTA Tier II Hartplatz BelgienBelgien Kim Clijsters 2:6, 6:3, 6:3
19. 9. September 2002 DeutschlandDeutschland Leipzig WTA Tier II Teppich RusslandRussland Anastassija Myskina 6:3, 6:2
20. 13. Januar 2003 AustralienAustralien Australian Open Grand Slam Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Venus Williams 7:6, 3:6, 6:4
21. 3. Februar 2003 FrankreichFrankreich Paris WTA Tier II Teppich FrankreichFrankreich Amélie Mauresmo 6:3, 6:2
22. 17. März 2003 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Miami WTA Tier I Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jennifer Capriati 4:6, 6:4, 6:1
23. 23. Juni 2003 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Wimbledon Grand Slam Rasen Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Venus Williams 4:6, 6:4, 6:2
24. 22. März 2004 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Miami WTA Tier I Hartplatz RusslandRussland Jelena Dementjewa 6:1, 6:1
25. 20. September 2004 China VolksrepublikChina Peking WTA Tier II Hartplatz RusslandRussland Swetlana Kusnezowa 4:6, 7:5, 6:4
26. 29. Januar 2005 AustralienAustralien Australian Open Grand Slam Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lindsay Davenport 2:6, 6:3, 6:0
27. 27. Januar 2007 AustralienAustralien Australian Open Grand Slam Hartplatz RusslandRussland Marija Scharapowa 6:1, 6:2
28. 31. März 2007 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Miami WTA Tier I Hartplatz BelgienBelgien Justine Henin 0:6, 7:5, 6:3
29. 9. März 2008 IndienIndien Bengaluru WTA Tier II Hartplatz SchweizSchweiz Patty Schnyder 7:5, 6:3
30. 5. April 2008 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Miami WTA Tier I Hartplatz SerbienSerbien Jelena Janković 6:1, 5:7, 6:3
31. 20. April 2008 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Charleston WTA Tier I Sand RusslandRussland Wera Swonarjowa 6:4, 3:6, 6:3
32. 7. September 2008 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US Open Grand Slam Hartplatz SerbienSerbien Jelena Janković 6:4, 7:5
33. 30. Januar 2009 AustralienAustralien Australian Open Grand Slam Hartplatz RusslandRussland Dinara Safina 6:0, 6:3
34. 4. Juli 2009 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Wimbledon Grand Slam Rasen Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Venus Williams 7:6, 6:2
35. 1. November 2009 KatarKatar Doha WTA Tour Championships Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Venus Williams 6:2, 7:64
36. 30. Januar 2010 AustralienAustralien Australian Open Grand Slam Hartplatz BelgienBelgien Justine Henin 6:4, 3:6, 6:2
37. 3. Juli 2010 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Wimbledon Grand Slam Rasen RusslandRussland Wera Swonarjowa 6:3, 6:2
38. 31. Juli 2011 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Stanford WTA Premier Hartplatz FrankreichFrankreich Marion Bartoli 7:5, 6:1
39. 14. August 2011 KanadaKanada Toronto WTA Premier 5 Hartplatz AustralienAustralien Samantha Stosur 6:4, 6:2
40. 8. April 2012 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Charleston WTA Premier Sand TschechienTschechien Lucie Šafářová 6:0, 6:1
41. 13. Mai 2012 SpanienSpanien Madrid WTA Premier Mandatory Sand WeissrusslandWeißrussland Wiktoryja Asaranka 6:1, 6:3
42. 7. Juli 2012 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Wimbledon Grand Slam Rasen PolenPolen Agnieszka Radwańska 6:1, 5:7, 6:2
43. 15. Juli 2012 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Stanford WTA Premier Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Coco Vandeweghe 7:5, 6:3
44. 4. August 2012 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Olympische Sommerspiele, London Olympische Spiele Rasen RusslandRussland Marija Scharapowa 6:0, 6:1
45. 10. September 2012 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US Open Grand Slam Hartplatz WeissrusslandWeißrussland Wiktoryja Asaranka 6:2, 2:6, 7:5
46. 28. Oktober 2012 TurkeiTürkei Istanbul WTA Tour Championships Hartplatz RusslandRussland Marija Scharapowa 6:4, 6:3
47. 5. Januar 2013 AustralienAustralien Brisbane WTA Premier Hartplatz RusslandRussland Anastassija Pawljutschenkowa 6:2, 6:1
48. 31. März 2013 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Miami WTA Premier Mandatory Hartplatz RusslandRussland Marija Scharapowa 4:6, 6:3, 6:0
49. 7. April 2013 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Charleston WTA Premier Sand SerbienSerbien Jelena Janković 3:6, 6:0, 6:2
50. 12. Mai 2013 SpanienSpanien Madrid WTA Premier Mandatory Sand RusslandRussland Marija Scharapowa 6:1, 6:4
51. 19. Mai 2013 ItalienItalien Rom WTA Premier 5 Sand WeissrusslandWeißrussland Wiktoryja Asaranka 6:1, 6:3
52. 8. Juni 2013 FrankreichFrankreich French Open Grand Slam Sand RusslandRussland Marija Scharapowa 6:4, 6:4
53. 21. Juli 2013 SchwedenSchweden Båstad WTA International Sand SchwedenSchweden Johanna Larsson 6:4, 6:1
54. 11. August 2013 KanadaKanada Toronto WTA Premier 5 Hartplatz RumänienRumänien Sorana Cîrstea 6:2, 6:0
55. 8. September 2013 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US Open Grand Slam Hartplatz WeissrusslandWeißrussland Wiktoryja Asaranka 7:5, 6:76, 6:1
56. 6. Oktober 2013 China VolksrepublikChina Peking WTA Premier Mandatory Hartplatz SerbienSerbien Jelena Janković 6:2, 6:2
57. 27. Oktober 2013 TurkeiTürkei Istanbul WTA Tour Championships Hartplatz China VolksrepublikChina Li Na 2:6, 6:3, 6:0
58. 4. Januar 2014 AustralienAustralien Brisbane WTA Premier Hartplatz WeissrusslandWeißrussland Wiktoryja Asaranka 6:4, 7:5
59. 29. März 2014 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Miami WTA Premier Mandatory Hartplatz China VolksrepublikChina Li Na 7:5, 6:1
Rekord-Weltranglistenerste im Dameneinzel
Rang Tennisspielerin Wochen
1. DeutschlandDeutschland Steffi Graf 377
2. TschechoslowakeiTschechoslowakei / Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Martina Navratilova 332
3. Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chris Evert 260
4. SchweizSchweiz Martina Hingis 209
5. Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Serena Williams 185
6. Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien / Jugoslawien Bundesrepublik 1992Jugoslawien / Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Monica Seles 178
7. BelgienBelgien Justine Henin 117
Stand: 21. April 2014
Rekord-Grand-Slam-Siegerinnen im Dameneinzel
Rang Tennisspielerin Titel
1. AustralienAustralien Margaret Smith Court 24
2. DeutschlandDeutschland Steffi Graf 22
3. Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Helen Wills Moody 19
4. Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chris Evert 18
TschechoslowakeiTschechoslowakei / Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Martina Navratilova
6. Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Serena Williams 17
7. Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Billie Jean King 12
FrankreichFrankreich Suzanne Lenglen
Stand: 25. Januar 2014

Doppel (22)[Bearbeiten]

  • 1998: Oklahoma City
  • 1998: Zürich
  • 1999: Hannover
  • 1999: French Open
  • 1999: US Open
  • 2000: Wimbledon
  • 2000: Olympische Spiele - Sydney
  • 2001: Australian Open
  • 2002: Wimbledon
  • 2002: Leipzig (mit Alexandra Stevenson)
  • 2003: Australian Open
  • 2008: Wimbledon
  • 2008: Olympische Spiele - Peking
  • 2009: Australian Open
  • 2009: Wimbledon
  • 2009: Stanford
  • 2009: US Open
  • 2010: Australian Open
  • 2010: Madrid
  • 2010: French Open
  • 2012: Wimbledon
  • 2012: Olympische Spiele - London

Karrierestatistik und Turnierbilanz[Bearbeiten]

Einzel[Bearbeiten]

Turnier 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 Gesamt
Australian Open 1 3 AF VF S S 3 S VF S S VF VF AF 5
French Open AF 3 VF S HF VF VF 3 VF VF 1 S   2
Wimbledon 3 HF VF S S F 3 VF F S S AF S AF   5
US Open 3 S VF F S VF AF AF VF S HF F S S   5
WTA Tour Championships S F F RR S S S   4
Doha n. a. bwz. a. K. n. a. bzw. a. K. F   0
Dubai n. a. bzw. a. K. HF andere Kategorie 0
Indian Wells a. K. S VF S   2
Miami VF F AF VF S S S VF S S F VF S   6
Charleston nicht ausgetragen VF F AF 2 S andere Kategorie 1
Rom AF AF S HF HF 2 VF VF 2 HF HF S   2
Madird andere Kategorie 1 AF S S   2
Berlin VF F VF nicht ausgetragen 0
San Diego andere Kategorie VF andere Kategorie 0
Cincinnati n. a. bzw. a. K. AF 2 VF F   0
Montreal/Toronto F S AF HF S S   3
Tokio a. K. 0
Wuhan nicht ausgetragen   0
München nicht ausgetragen S nicht ausgetragen 1
Zürich 1 nicht ausgetragen 0
Philadelphia n. a. bzw. a. K. 0
Peking n. a. bzw. a. K. AF S   1
Moskau n. a. 1 F andere Kategorie 0
Olympische Spiele n. a. nicht ausgetragen nicht ausgetragen nicht ausgetragen VF nicht ausgetragen S n. a. 1
Fed Cup S F HF A PO   1
Turnierteilnahmen 1 0 5 11 12 11 10 13 7 12 10 4 12 13 16 6 6 13 15 2 179
Erreichte Finals 0 0 0 0 6 6 4 10 5 5 1 0 3 5 4 3 3 7 13 1 76
Gewonnene Einzel-Titel 0 0 0 0 5 3 3 8 4 2 1 0 2 4 3 2 2 7 11 1 58
Hartplatz-Siege/-Niederlagen 0:1 0:0 2:2 19:7 29:4 25:5 27:5 28:3 15:0 23:5 16:4 12:4 22:4 27:5 39:8 10:1 18:1 28:3 47:3 7:1 394:65
Sand-Siege/-Niederlagen 0:0 0:0 0:0 6:2 7:3 0:1 4:1 17:2 12:3 10:3 2:2 0:0 6:3 11:2 4:4 8:3 0:0 17:1 28:0 0:0 132:30
Rasen-Siege/-Niederlagen 0:0 0:0 0:0 4:2 0:0 5:1 4:1 7:0 7:0 6:1 2:1 0:0 4:1 6:1 7:0 7:0 4:2 13:0 3:1 0:0 79:11
Teppich-Siege/-Niederlagen 0:0 0:0 7:3 0:0 5:0 7:1 3:0 4:0 4:0 0:0 1:0 0:0 3:2 0:0 0:0 0:0 0:0 0:0 0:0 0:0 34:7
Gesamt-Siege/-Niederlagen 0:1 0:0 9:5 29:11 41:7 37:8 38:7 56:5 38:3 39:9 21:7 12:4 35:10 44:8 50:12 25:4 22:3 58:4 78:4 7:1 639:113
Weltranglistenpunkte N/A
Jahresendposition 99 20 4 6 6 1 3 7 11 95 7 2 1 4 12 3 1 N/A

Zeichenerklärung: S = Turniersieg; F, HF, VF, AF = Einzug ins Finale / Halbfinale / Viertelfinale / Achtelfinale; 1, 2, 3 = Ausscheiden in der 1. / 2. / 3. Hauptrunde; RR = Round Robin (Gruppenphase); n. a. = nicht ausgetragen; a. K. = andere Kategorie; PO (Playoff) = Auf- und Abstiegsrunde im Fed Cup; K1, K2, K3 = Teilnahme in der Kontinentalgruppe I, II, III im Fed Cup.

Berücksichtigt wurden die Turniere der Kategorie Tier I (bis 2008), bzw die Turniere der Kategorien Premier Mandatory und Premier 5 (seit 2009).

Doppel[Bearbeiten]

Turnier 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 Karriere Titel
Australian Open AF HF S S VF S S VF S 4
French Open S AF S 1 S 2
Wimbledon 1 S AF S AF 2 S S VF S S 5
US Open 1 S HF AF S AF HF S 2

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Serena Williams – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Alexander Kühn: "Einer Gehirnwäsche unterzogen". In: Tages-Anzeiger. 7. April 2013, abgerufen am 17. Juli 2013 (deutsch).
  2. US-Open-Siegerin Williams: Die wahre Nummer eins bei Spiegel Online, 10. September 2012 (abgerufen am 10. September 2012)
  3. Tennis: Serena Williams besiegt Scharapowa im Masters-Finale bei welt.de, 28. Oktober 2012 (abgerufen am 28. Oktober 2012)