KÍ Klaksvík (Frauenfußball)

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KÍ Klaksvík
Vereinslogo
Voller Name Klaksvíkar Ítróttarfelag
Ort Klaksvík
Gegründet 1985
Vereinsfarben blau-weiß
Stadion Við Djúpumýrar
Plätze 5.000
Präsident Tummas Lervig
Trainer Aleksandar Đorđević
Homepage www.ki.fo
Liga 1. Deild
2014 Meister
Heim
Auswärts

KÍ Klaksvík, vollständiger Name Klaksvíkar Ítróttarfelag („Klaksvíker Sportverein“) ist im Frauenfußball der erfolgreichste färöische Fußballclub.

Geschichte[Bearbeiten]

Während sich der Hauptverein bereits am 24. August 1904 in der Stadt Klaksvík als Tennisclub gründete und 1911 sein erstes Fußballspiel bestritt, kam die Mannschaft im Frauenfußball erst 1985 dazu. Im selben Jahr wurde auch die 1. Deild, welche Frauenmannschaften die Teilnahme an einer Meisterschaft ermöglichte, gegründet. Seit Bestehen der ersten Liga musste KÍ als einzige Mannschaft keinen Abstieg hinnehmen.

Konnte in der ersten Saison noch der zweite Platz in Gruppe A belegt werden, so folgte bis 1987 der Absturz auf den letzten Tabellenplatz mit null Punkten. Nur Dank einer Aufstockung der Liga von sieben auf acht Mannschaften blieb KÍ vom Gang in die Zweitklassigkeit verschont. Nach zwei vierten Plätzen in Folge gelang 1991 und 1992 der Vizemeistertitel. Dies konnte 1996 wiederholt werden. Im selben Jahr zog KÍ erstmals ins Pokalfinale ein, unterlag dort jedoch HB Tórshavn mit 1:3. 1997 wurde schließlich der erste Meistertitel erreicht. Seit dem Jahr 2000 hat die Mannschaft alle Meisterschaften der 1. Deild gewonnen und ist seit dem Gewinn 2006 Rekordmeister. Neun Mal (2002–2006, 2008, 2010–2012) blieb KÍ dabei ungeschlagen, wobei es sogar vier Mal gelang, die Meisterschaft ohne Punktverlust zu gewinnen. So wurden 2003 16 Siege, 2006 14 Siege und 2002 sowie 2004 jeweils 10 Siege in ebenso vielen Spielen erzielt. 2003 erzielten die Damen von KÍ auch im Schnitt die meisten Tore der ersten Liga mit 9,31 (149 Tore in 16 Spielen).

Des Weiteren wurde das Team zwölf Mal färöischer Pokalsieger, das erste Mal 2000. KÍ ist auch die einzige färöische Mannschaft im Frauenfußball, welche am Europapokal teilnehmen konnte, womit sie zugleich auch die einzige europäische Mannschaft überhaupt ist, welche in jeder Saison der UEFA Women’s Champions League (bis 2009 UEFA Women's Cup) mitspielte.

Trainer[Bearbeiten]

  • Bára Skaale Klakstein (1995)
  • Jón Harald Poulsen (1998)
  • Jón Harald Poulsen (2001–2006)
  • Aleksandar Đorđević (2007–2010)
  • Erik Ernesto Nielsen (2011)
  • Aleksandar Đorđević (2012–)

Bekannte Spielerinnen[Bearbeiten]

Aufgelistet sind alle Spielerinnen, die zehn oder mehr Spiele für die Nationalmannschaft absolviert haben.

Erfolge/Rekorde[Bearbeiten]

Europapokalstatistik[Bearbeiten]

Saison Wettbewerb Runde Gegner Ergebnis Austragungsort Bemerkungen
2001/02 UEFA Women’s Cup Vorrunde USC Landhaus Wien 2:1 Helsinki
UEFA Women’s Cup Vorrunde HJK Helsinki 0:4 Helsinki
UEFA Women’s Cup Vorrunde Torres Terra Sarda 0:4 Helsinki
2002/03 UEFA Women’s Cup Vorrunde Umeå IK 0:7 Umeå
UEFA Women’s Cup Vorrunde Sparta Prag 0:4 Umeå
UEFA Women’s Cup Vorrunde TKSK Visa Tallinn 2:0 Umeå
2003/04 UEFA Women’s Cup Vorrunde Fulham LFC 0:8 Sassenheim höchste Niederlage
UEFA Women’s Cup Vorrunde Ter Leede Sassenheim 0:5 Sassenheim
UEFA Women’s Cup Vorrunde FC Codru Anenii Noi 3:5 Sassenheim
2004/05 UEFA Women’s Cup 1. Runde Metalist Charkiw 1:2 Breslau
UEFA Women’s Cup 1. Runde KS AZS Wrocław 1:5 Breslau
UEFA Women’s Cup 1. Runde Cardiff LFC 4:0 Breslau
2005/06 UEFA Women’s Cup 1. Runde SC LUwin.ch Luzern 1:5 Struga
UEFA Women’s Cup 1. Runde FC Codru Anenii Noi 1:4 Struga
UEFA Women’s Cup 1. Runde KFF Sciponjat 1:1 Struga
2006/07 UEFA Women’s Cup 1. Runde Juvisy FCF 0:6 Livingston
UEFA Women’s Cup 1. Runde Hibernian Edinburgh 1:2 Livingston
UEFA Women’s Cup 1. Runde Espanyol Barcelona 0:7 Linlithgow
2007/08 UEFA Women’s Cup 1. Runde ADO Den Haag 1:1 Toftir
UEFA Women’s Cup 1. Runde Valur Reykjavík 0:6 Toftir
UEFA Women’s Cup 1. Runde FC Honka Espoo 1:4 Tórsvøllur
2008/09 UEFA Women’s Cup 1. Runde 1. FC Femina 1:3 Šiauliai
UEFA Women’s Cup 1. Runde Swesda 2005 Perm 0:8 Šiauliai höchste Niederlage
UEFA Women’s Cup 1. Runde Gintra Universitetas 2:2 Šiauliai
2009/10 UEFA Women’s Champions League Qualifikation HSC Montpellier 0:2 Strumica
UEFA Women’s Champions League Qualifikation FC NSA Sofia 1:2 Strumica
UEFA Women’s Champions League Qualifikation ZFK Tikvesanka 4:2 Strumica
2010/11 UEFA Women’s Champions League Qualifikation Everton LFC 0:6 Šiauliai
UEFA Women’s Champions League Qualifikation Gintra Universitetas 0:0 Šiauliai
UEFA Women’s Champions League Qualifikation ZFK Borec 2:0 Pakruojis
2011/12 UEFA Women’s Champions League Qualifikation FC Mosta 1:0 Subotica
UEFA Women’s Champions League Qualifikation ŽFK Spartak Subotica 2:4 Subotica
UEFA Women’s Champions League Qualifikation Glasgow City LFC 0:5 Subotica
2012/13 UEFA Women’s Champions League Qualifikation Apollon Limassol 0:7 Larnaka
UEFA Women’s Champions League Qualifikation Schytlobud-1 Charkiw 1:2 Larnaka
UEFA Women’s Champions League Qualifikation Ada Velipoje 11:10 Larnaka höchster Sieg
2013/14 UEFA Women’s Champions League Qualifikation ŽFK Ekonomist Nikšić 1:1 Torres Novas
UEFA Women’s Champions League Qualifikation Atlético Ouriense 1:2 Fátima
UEFA Women’s Champions League Qualifikation FC Zürich Frauen 0:3 Torres Novas
2014/15 UEFA Women’s Champions League Qualifikation Apollon Limassol 1:2 Šiauliai
UEFA Women’s Champions League Qualifikation Gintra Universitetas 0:2 Šiauliai
UEFA Women’s Champions League Qualifikation KS Vllaznia Shkodra 1:3 Pakruojis
Wettbewerb Sp. G U V T+ T–
Women’s Cup / Champions League 39 7 5 27 46 131
Total 42 7 5 30 48 138

Rekordtorschützin im Europapokal ist Rannvá Biskopstø Andreasen mit 14 Treffern.