Langenwang

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Wappen Karte
Wappen von Langenwang
Langenwang (Österreich)
DEC
Langenwang
Basisdaten
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)
Bundesland Steiermark
Politischer Bezirk Mürzzuschlag (MZ)
Fläche 76,07 km²
Koordinaten 47° 34′ N, 15° 37′ O47.567515.619166666667637Koordinaten: 47° 34′ 3″ N, 15° 37′ 9″ O
Höhe 637 m ü. A.
Einwohner 4057 (31. Dez. 2008)
Bevölkerungsdichte 53 Einwohner je km²
Postleitzahl 8665
Vorwahl 03854
Gemeindekennziffer 6 13 07
AT223
Adresse der
Gemeindeverwaltung
Wiener Straße 2
8665 Langenwang
Offizielle Website
Politik
Bürgermeister Maximilian Haberl (ÖVP)
Gemeinderat (2005)
(21 Mitglieder)
12 ÖVP, 8 SPÖ, 1 FPÖ
Lage der Marktgemeinde Langenwang

Langenwang ist eine Marktgemeinde mit ca. 4.100 Einwohnern im Bezirk Mürzzuschlag in der Steiermark.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geographie

Langenwang liegt im Nordosten des österreichischen Bundeslandes Steiermark und gliedert sich in die acht Katastralgemeinden (mit Grundbuchsnummer)

  • 60504 Feistritzberg
  • 60508 Hönigsberg
  • 60512 Langenwang
  • 60513 Langenwang-Schwöbing
  • 60514 Lechen
  • 60515 Mitterberg
  • 60519 Pretul
  • 60524 Traibach

Höchster Punkt ist die nach dem Polarforscher Roald Amundsen benannte Amundsenhöhe (1666 m) im Südosten des Gemeindegebietes.

[Bearbeiten] Geschichte und Politik

Langenwang wurde im Jahr 1232 erstmals urkundlich erwähnt. Die sich über den Talboden erhebende Festung Hohenwang hat nachweislich schon um 1122 bestanden und wird 1222 erstmals urkundlich erwähnt. Hohenwang war administratives Zentrum des Gebiets. Die Kirche St. Andreas stammt aus dem 13. Jahrhundert. Ende des 18. Jahrhunderts wurde Schloss Neu-Hohenwang im Tal errichtet. Die Ortsgemeinde als autonome Körperschaft entstand 1850. Nach der Annexion Österreichs 1938 war die Gemeinde Teil des Reichsgaues Steiermark, 1945 bis 1955 Teil der englischen Besatzungszone in Österreich.

1951 ereignete sich in Langenwang ein schweres Zugsunglück mit 21 Toten, das in ganz Österreich Aufsehen erregte.

Erster Bürgermeister war ein Mann aus dem Geschlecht der Panhofers. In den letzten 50 Jahren leiteten folgende Bürgermeister die Geschicke der Gemeinde:

  • 1959-1966 Friedrich Majeron (SPÖ)
  • 1966-1978 Max Sommer (SPÖ)
  • 1978-1985 Johann Ledolter (SPÖ)
  • 1985-2006 Hans Kraus (ÖVP)
  • seit 2006 Maximilian Haberl (ÖVP)

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner
1869 1910
1880 2001
1890 2507
1900 2554
1910 2535
Jahr Einwohner
1923 2882
1934 3626
1939 3307
1951 3401
1961 3734
Jahr Einwohner
1971 4082
1981 4185
1991 4188
2001 4057
[1]

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

  • Die Burgruine Hohenwang liegt auf einem steilen, nach Südwesten fast senkrecht abfallenden Felsberg.
  • Die Kirche St. Andreas ist das älteste Gebäude in Langenwang. Aus der romanischen Bauperiode des 13. Jahrhunderts stammt die Grundform des Kirchturmes und aus dem 14. Jahrhundert der frühgotische Chor.

[Bearbeiten] Partnerschaften

[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Gemeinde

[Bearbeiten] Literatur

  • Othmar Pickl, Gerhard Wresounig: Die Geschichte der Marktgemeinde Langenwang. Langenwang 1997

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Statistik Austria Heft 1.030/0, "Volkszählung 1991 - Wohnbevölkerung nach Gemeinden", S. 64f


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