Lars Rudolph
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Lars Rudolph (* 18. August 1966 in Wittmund, Ostfriesland) ist ein deutscher Schauspieler, Musiker und Komponist.
1984 gründete er mit Willehad Grafenhorst und Theo Leffers die Punk-Jazz-Band KIXX, die dann mit Wigald Boning und Jim Meneses auch international auftrat; er blieb bis 1994 in dieser Band und war daneben noch in weiteren Musikprojekten tätig. Nach dem Abitur studierte Rudolph zunächst Musik an der Universität Oldenburg. Schließlich absolvierte Rudolph verschiedene Schauspielkurse und erhielt bald Film- und Theaterrollen. 1997 erhielt er für seine Arbeit in Jan Ralskes Not a Love Song den Max-Ophüls-Preis als bester Nachwuchsdarsteller, der ihm die weitere Karriere als Schauspieler ebnete.
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Filme [Bearbeiten]
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Theater [Bearbeiten]
- 1994: Kühnen 94 oder bring mir den Kopf von Adolf Hitler – Regie: Christoph Schlingensief (Volksbühne Berlin)
- 1996: Straße der Besten – Regie: Christoph Marthaler (Volksbühne Berlin)
- 1997: Genetik Woyzeck – Regie: Peter Meining / Harriet Böge
- 2001–2004: Was ihr wollt – Regie: Christoph Marthaler, Musik: Lars Rudolph, Martin Schütz, Christoph Marthaler (Schauspielhaus Zürich, Gastspiele: Budapest, Berlin, Paris, Rom)
- 2002: In den Alpen – Regie: Christoph Marthaler, Musik: Lars Rudolph, Martin Schütz, Christoph Marthaler (Schauspielhaus Zürich / Kammerspiele München)
- 2004: Epedemik – Regie: Sebastian Baumgarten (Hebbel Theater Berlin)
- 2004/2005: Solaris – Regie: Peter Meining (Premiere in Dresden - Festspielhaus Hellerau, Gastspiel: Schauspielhaus Hannover, Theaterhaus Zürich)
- 2006: Die Vaterlosen nach Anton Tschechow u. Thomas Brasch – Regie: Stefan Pucher (Premiere: Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin)
Musik [Bearbeiten]
Bands [Bearbeiten]
- 1984–1994 und 2004: KIXX: The Hidden Lover (ITM 1986)
- 1985–1992: Stan Red Fox;
- 1995–2005: Ich schwitze nie mit Nicholas Bussmann und Hanno Leichtmann
- 2007: Mariahilff
Kompositionen [Bearbeiten]
- 1998: Allee der Kosmonauten – Regie: Sasha Waltz, Musik: Lars Rudolph, Hanno Leichtmann
- 2004: Snobby Dim – Regie: Beate Andres, Musik: Ich schwitze nie (Bussmann, Leichtmann, Rudolph), Hörspiel von Frank Becker
- 2005: Prinzessin Wachtelei mit dem goldenen Herzen – Regie: Wolfgang Rindfleisch. Kinderhörspiel von Albert Wendt mit Katie Angerer
Hörspiele/Hörbücher (Auswahl) [Bearbeiten]
- 1998: Die Hochzeit von Himmel & Hölle, Regie: Kai Grehn
- 1998: Die Töter von Kai Grehn
- 2000: Angstmän von Hartmut El Kurdi, Regie: Klaus-Michael Klingsporn
- 2001: Timbuktu von Paul Auster, Regie: Leonhard Koppelmann
- 2002: Arthur Gordon Pym von Edgar Allan Poe, Regie: Liquid Penguin Ensemble
- 2002: Die Geschichte von Ak & der Menschheit, Regie: Kai Grehn
- 2002: Snobby Dim von Frank Becker, Regie: Beate Andres
- 2003: Die Reise nach Baratonga von Franz Zauleck, Regie: Wolfgang Rindfleisch
- 2004: Für eine bessere Welt von Roland Schimmelpfennig, Regie: Leonhard Koppelmann
- 2005: Der Himmel unter Berlin von Jaroslav Rudis, Regie: Leonhard Koppelmann
- 2005: Mosaik von Klaus Buhlert nach Konrad Bayer
- 2005: Prinzession Wachtelei mit dem goldenen Herzen von Albert Wendt, Regie: Wolfgang Rindfleisch
- 2006: Alethes Soundbeams. Friedhofsgarten Chill Out Mix von Frieder Butzmann
- 2006: An der Arche um Acht von Ulrich Hub, Regie: Andrea Getto
- 2006: Hochhaus von Paul Plamper nach J.G. Ballard
- 2006: Küchenkind von Stéphanie Marchais, Regie: Beatrix Ackers
- 2006: Orpheus' Psykotron von Felix Kubin nach Dino Buzzati
- 2007: Die neunundvierzigste Ausschweifung. Einige Kapitel aus dem nackten Leben von Ror Wolf, Regie: Antje Vowinckel
- 2007: Tommy Thor Bjørn Krebs, Regie: Andrea Getto
- 2008: Abwärtsbunker von half past selber schuld
- 2008: Biribinki Brautprinzessin von Franz Zauleck, Regie: Wolfgang Rindfleisch
- 2008: Fireman singin' von Matthias Karow, Regie:Jörg Schlüter
- 2008: Tötet den Schiedsrichter von Oleg und Wladimir Presnjakow, Regie: Gabriele Bigott
- 2009: Im Wald da sind die Räuber von Ulrich Bassenge, Regie: Johannes Mayr
- 2009: Schnuppertag. Gesänge aus dem Land der Discounter von Barbara Eisenmann und Frieder Butzmann
- 2010: Atemschaukel von Herta Müller, Regie: Kai Grehn
- 2010: Hugo Rendler: Finkbeiners Geburtstag. Radio-Tatort, SWR 2010.
- 2011: Kuno Kohns Cappricio von Hermann Kretzschmar, Regie: Leonhard Koppelmann
- 2011: Der Grausame von Ulrich Bassenge
- 2012: Orphée Mécanique von Felix Kubin
- 2012: Das ist alles. C'est tout, Regie: Kai Grehn
Auszeichnungen [Bearbeiten]
- 1997: Max Ophüls-Preis, Bester Nachwuchsdarsteller in Edgar
- 1997: Max Ophüls-Preis, Bester Nachwuchsdarsteller in Not a Love Song, Preis der deutschen Filmkritik
- 1998: Bester Hauptdarsteller in Go for gold beim Menorca Filmfestival
- 1998: Deutscher Filmpreis, Nominierung Beste Nebenrolle in Fette Welt
- 1999: Deutscher Filmpreis, Nominierung Beste Nebenrolle in Der Krieger und die Kaiserin
- 2000: Preis für den Besten Hauptdarsteller in Heller als der Mond, Filmfestival in Angers
Weblinks [Bearbeiten]
- Literatur von und über Lars Rudolph im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Website von Lars Rudolph
- Lars Rudolph in der Internet Movie Database (englisch)
- Kino.de
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Rudolph, Lars |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Schauspieler und Musiker |
| GEBURTSDATUM | 18. August 1966 |
| GEBURTSORT | Wittmund, Ostfriesland |