Sasha Waltz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Sasha Waltz (2007)

Sasha Waltz (* 8. März 1963 in Karlsruhe) ist eine deutsche Choreografin, Tänzerin und Opernregisseurin. Im Jahr 1993 gründete sie gemeinsam mit Jochen Sandig ihre Tanzkompanie Sasha Waltz & Guests in Berlin.

Mit der Choreografie Allee der Kosmonauten gelang Sasha Waltz im Jahr 1996 der internationale Durchbruch. Seither gilt sie als bedeutende Erneuerin des Tanztheaters nach Pina Bausch.[1] Sie eröffnete mit diesem Stück die Sophiensaele Berlin als freie Spielstätte, deren Gesellschafterin sie bis heute ist. Zur Spielzeit 1999/2000 übernahm sie als erste Choreografin die künstlerische Leitung der Schaubühne am Lehniner Platz gemeinsam mit Thomas Ostermeier, Jens Hillje und Jochen Sandig. Seit Sasha Waltz nach vier Jahren an der Schaubühne im Jahr 2005 mit ihrer Kompanie wieder selbständig wurde, machte sie sich vor allem einen Namen mit der Produktion choreografischer Opern, die Tanz, Gesang und Musik in einem Gesamtkunstwerk vereinen.

Sasha Waltz wurde auch durch ihre spezielle Projektreihe Dialoge bekannt. Darunter befinden sich kleinere Produktionen, die ihr als Vorstudien für zukünftige Stücke dienten, ebenso wie groß angelegte Projekte zur Erforschung ausgewählter öffentlicher Räume. Beispielsweise entwickelte sie Dialoge in Gebäuden vor deren (Wieder-)Eröffnung, wie 2009 für das Neue Museum Berlin und das Radialsystem V, das seither auch Proben- und Aufführungsort ihrer Kompanie in Berlin ist.

Sasha Waltz bekam verschiedene nationale und internationale Auszeichnungen. Unter anderem wählte sie die Fachzeitschrift ballettanz zur „Besten Choreographin“ der Spielzeit 2006/07. Im Jahr 2009 erhielt sie den Ordre des Arts et des Lettres. Außerdem ist Sasha Waltz Trägerin des Caroline-Neuber-Preises 2010 der Stadt Leipzig und des Bundesverdienstkreuzes am Bande 2011. Waltz wurde auf der Frühjahrs-Mitgliederversammlung der Akademie der Künste Berlin am 25. Mai 2013 als neues Mitglied in die Sektion Darstellende Kunst gewählt.[2]

Herkunft und Familie[Bearbeiten]

Sasha Alexandra Waltz ist die Tochter eines Architekten und einer Galeristin. Sie hat vier Geschwister.[3]

Mit fünf Jahren bekam Sasha Waltz ihren ersten Unterricht in Ausdruckstanz bei der Mary-Wigman-Schülerin Waltraud Kornhaas in Karlsruhe. Später folgten Kurse in Ballett und Modern Dance. In ihrer Kindheit und Jugend wollte Sasha Waltz Malerin werden, der Tanz war für sie nur ein Hobby. Erst ein Workshop von Laurie Booth zu Kontaktimprovisation und ähnlichen postmodernen Techniken, den sie im Alter von 16 Jahren in Freiburg besuchte, brachte sie zu dem Entschluss Tänzerin zu werden.[4]

Sasha Waltz ist mit dem Kulturmanager und Dramaturg Jochen Sandig verheiratet. Sie haben einen Sohn László (* 1997) und eine Tochter Sophia (* 2002).[1] Ihre Kinder treten zum Teil in Sasha Waltz’ Bühnenstücken auf, wie zum Beispiel in Medea (2007).

Seit den Anfängen ihrer Karriere arbeitet Sasha Waltz mit ihrem Ehemann und ihrer fünf Jahre jüngeren Schwester Yoreme Waltz zusammen. Mit Jochen Sandig teilt sie sich die künstlerische Leitung von Sasha Waltz & Guests, darüber hinaus ist er Geschäftsführer der Kompanie. Yoreme Waltz ist als Dramaturgin bei Sasha Waltz & Guests tätig.

Künstlerische Stationen[Bearbeiten]

Ausbildung[Bearbeiten]

Nach dem Abitur studierte Sasha Waltz von 1983 bis 1986 Tanz an der School For New Dance Development[5] in Amsterdam.

Daran schloss sich eine Weiterbildung in New York von 1986 bis 1987 an. In New York war sie als Tänzerin in den Kompanien von Pooh Kaye, Yoshiko Chuma & School Of Hard Knocks sowie Lisa Kraus & Dancers engagiert. Es folgte eine intensive Zusammenarbeit mit Choreografen, Bildenden Künstlern und Musikern wie Tristan Honsinger, Frans Poelstra, Mark Tompkins, David Zambrano u. a.

Während ihrer Ausbildung in Amsterdam und New York schuf Sasha Waltz ihre ersten eigenen Choreografien, darunter Das Meer in mir (1985), Goldstaub (1986), How come we go (1987), Schwarze Sirene (1987) und Rifle (1987).

Die frühen 1990er Jahre[Bearbeiten]

Im Jahr 1992 bekam Sasha Waltz ein Stipendium des Künstlerhaus Bethanien in Berlin als Artist in Residence. Hier entstanden ihre ersten fünf Dialoge, u. a. in Zusammenarbeit mit den Tänzern Frans Poelstra, Nasser Martin-Gousset, Takako Suzuki, Kitt Johnson, Carme Renalias und David Zambrano sowie den Musikern Tristan Honsinger, David Moss, Dietmar Diesner, Sven-Åke Johansson und Peter Hollinger.

Darüber hinaus zeigte sie an verschiedenen Orten in Berlin eigene Tanzproduktionen, beispielsweise die beiden Soli False Trap (Tanzfabrik Berlin, 1991) und Paulinchen – allein zu Haus (Kunsthaus Tacheles, 1996) sowie das Duett Bungalow in den Hackeschen Höfen, 1993.

Im Laufe der folgenden drei Jahre entstand die Travelogue-Trilogie mit Twenty to Eight (1993), Tears Break Fast (1994) und All Ways Six Steps (1995). Sie legte den Grundstein für Sasha Waltz’ Karriere: Nach der Premiere von Twenty to eight im Oktober 1993 gründete Sasha Waltz gemeinsam mit Jochen Sandig ihre eigene Tanzkompanie Sasha Waltz & Guests, um mit dem Stück auf der Tanzplattform in Berlin 1994 aufzutreten. Die Tanzplattform brachte Sasha Waltz erstmals weitreichende öffentliche Aufmerksamkeit. Sasha Waltz & Guests tourte daraufhin mit der Travelogue-Trilogie durch Europa und im Jahr 1995 mit Unterstützung des Goethe-Instituts durch Nordamerika und Kanada (u. a. Atlanta, New York, Chicago, Montreal, Houston und Los Angeles).

2007 studierte eine neue Tänzergeneration das erste Stück der Trilogie Twenty to eight ein. Es ist bis dato im Repertoire der Kompanie und kommt regelmäßig zur Aufführung.

Gründung der Sophiensaele Berlin[Bearbeiten]

Im Jahr 1996 gründete Sasha Waltz zusammen mit Jochen Sandig und den beiden Künstlern Jo Fabian und Dirk Cieslak die Sophiensaele als „eine der ersten spartenübergreifenden Produktions- und Spielstätten in freier Trägerschaft“.[6] Zur Eröffnung zeigte Sasha Waltz das Stück Allee der Kosmonauten (1996), womit ihr der internationale Durchbruch gelang. Seither gilt sie als „aufregendste Erneuerin des Tanztheaters seit Pina Bausch“.[1] Das Stück über den trostlosen Alltag in einer Plattenbausiedlung, für das Sasha Waltz u. a. Bewohner in Berlin-Marzahn interviewte, wurde zum 34. Berliner Theatertreffen (1997) eingeladen und war im selben Jahr offizieller deutscher Beitrag beim Theaterfestival Theater der Nationen in Seoul, Südkorea. 1999 tourte sie mit Allee der Kosmonauten auf Einladung des Goethe-Institutes durch Indien. Die Verfilmung der Produktion unter der Leitung von Sasha Waltz im Jahr 2000 wurde mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet.

Nach Allee der Kosmonauten kreierte sie außerdem Zweiland (1997), Na Zemlje (1998) und Dialoge ’99/I in den Sophiensaelen, bevor sie an die Schaubühne am Lehniner Platz wechselte.

Sasha Waltz ist nach wie vor gemeinsam mit der derzeitigen Intendantin von Kampnagel Hamburg Amelie Deuflhard und Jochen Sandig Gesellschafterin der Sophiensaele. Auf der Basis eines neuen Mietvertrags für 15 Jahre ab 2011, der Sanierung des Gebäudes durch Mittel der Stiftung Deutsche Klassenlotterie und der Gründung eines neuen Teams zur künstlerischen Leitung haben die drei Gesellschafter die zunächst fragliche[7] Weiterführung der Sophiensaele über 2010 hinaus beschlossen.[6]

Leitung der Berliner Schaubühne[Bearbeiten]

Zur Theatersaison 1999/2000 ging Sasha Waltz als erste Choreografin an die Schaubühne am Lehniner Platz und übernahm deren künstlerische Leitung gemeinsam mit dem Regisseur Thomas Ostermeier, dem Dramaturgen Jens Hillje und Jochen Sandig. Am 22. Januar 2000 eröffnete die Schaubühne mit zwei Premieren unter der neuen Leitung: Thomas Ostermeier zeigte Lars Noréns Stück Personenkreis 3.1. in deutscher Erstaufführung. Sasha Waltz präsentierte die Uraufführung von Körper, das eine Einladung zum 37. Berliner Theatertreffen (2000) erhielt und dessen spartenübergreifender Ansatz einen symbolischen Neubeginn für die Schaubühne darstellte,[8] die seit 1970 wesentlich von Peter Steins Sprechtheater geprägt wurde.

KörperSchaubühne am Lehniner Platz, Berlin

Körper, erster Teil der gleichnamigen Trilogie, bedeutete sowohl in Bezug auf die Thematik als auch die Ästhetik Neuland für Sasha Waltz. Die Alltagsgeschichten, tänzerisch erzählt in ihren früheren Choreografien, wichen abstrakten Körperbildern und nüchternen Analysen des menschlichen Organismus. Die Mehrheit der Kritiker würdigte die eindringlichen Bilder, „etwa dann, wenn die 14 Tänzerinnen und Tänzer fast nackt in einen großen senkrecht aufgestellten Glaskasten kriechen, wenn ihre Leiber sich umeinander winden und an den Scheiben plattgedrückt werden. Wie große Reptilien in einem Aquarium ohne Wasser, von unheimlicher Intimität und Befremdlichkeit zugleich.“[9] Die Berliner Zeitung sprach von „Zauberszenen“ und „einer neuen, nie gesehenen Schönheit“[10] Andere Pressestimmen vermissten die narrativen Elemente[11] und kritisierten die bloße Aneinanderreihung von Szenen, die „sich noch nicht in ein choreographisches bzw. inszenatorisches Ganzes“ fügen.[8]

Erstmals im monumentalen Theaterraum der Schaubühne zu choreografieren, spielte für Sasha Waltz eine entscheidende Rolle bei der Abkehr vom Stil früherer Arbeiten:

„Durch die schiere Größe des Bühnenraums bin ich weg von diesem Intimen der vorherigen Stücke. Ich hatte das Gefühl, hier gibt es solche Abstände, das geht nicht. Ich weiß nicht, ob ich ‚Körper‘ gemacht hätte, wenn ich nicht an die Schaubühne gegangen wäre. Dadurch, dass ich in diesen Raum gegangen bin, hat sich etwas anderes, Neues entwickelt. Durch diese gigantische Höhe, diese Tiefe, das ist gar kein wirklicher Theaterraum. Es gab allerdings auch andere, inhaltliche Gründe.“[12]

Als inhaltliche Inspirationen für Körper nennt sie die Arbeit zu dem Duett Rötung für Benoit Lachambre und Robert Meilleur über den Ursprung von Bewegung, sowie auch Fragen die sich im Zusammenhang mit der Geburt ihres ersten Kindes ergaben. Die Mitarbeit in einer Arbeitsgruppe der Expo 2000 in Hannover spielte ebenfalls eine Rolle.[13]

Auch wenn die Produktion nach Meinung der medialen Öffentlichkeit weit entfernt gewesen sei von einem „Meisterwerk“[14] oder „Tanzereignis“,[8] Körper galt als vielversprechender Neubeginn und entfaltete eine nachhaltige Wirkung, nicht zuletzt beim Publikum: In Berlin avancierte es zur „beliebtesten Produktion des Hauses“.[1] Gemessen an der Zahl der Aufführungen und Reichweite der Tourneen weltweit ist es das erfolgreichste Stück der Kompanie Sasha Waltz & Guests.[15]

Nach Körper folgten die beiden anderen Teile der Trilogie: S noch im selben Jahr (2000), das die in Körper bewusst ausgesparten Themen Sexualität und Erotik bearbeitete, und noBody zwei Jahre später (2002), welches aufbauend auf dem Dialoge-Projekt 17–25/4 – Dialoge 2001 die Sterblichkeit des Menschen und seine metaphysische Existenz choreografisch umsetzt.

An der Schaubühne kreierte Sasha Waltz außerdem die Installation insideout (2003)[16] für die Kulturhauptstadt Graz im Jahr 2003, sowie Impromptus (2004) und Gezeiten (2005). Impromptus entstand in der Auseinandersetzung mit der Musik von Franz Schubert. Er komponierte acht so genannte Impromptus, die Sasha Waltz ihrer gleichnamigen Produktion zugrunde legte. Während sie bis zu diesem Zeitpunkt überwiegend mit zeitgenössischer Musik arbeitete, die eigens für ihre Stücke komponiert wurde, ist Impromptus eine ihre ersten Choreografien zu bereits existierender, klassischer Musik. Sasha Waltz’ letzte Kreation an der Schaubühne Gezeiten, zu der Jonathan Bepler die Musik komponierte, beschäftigt sich mit „objektiven Weltdesastern“ und der Frage „Wie gehen Menschen mit Bedrohungssituationen um?“.[17]

Im Jahr 2004 verließ Sasha Waltz die Schaubühne, „um mehr Selbständigkeit, künstlerischen Freiraum und Kooperationsmöglichkeiten zu erhalten“[1] und gründete gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten Jochen Sandig und ihrer Schwester Yoreme die Kompanie Sasha Waltz & Guests neu. Mit der Schaubühne schloss sie einen Vertrag, der die Kompanie verpflichtet dort 25 Aufführungen pro Jahr zu spielen.[18]

Sasha Waltz & Guests[Bearbeiten]

Als Sasha Waltz und Jochen Sandig im Jahr 1993 ihre eigene Tanzkompanie gründeten, stand für sie der Gedanke der künstlerischen Vernetzung und Zusammenarbeit im Mittelpunkt. Unter dem programmatischen Namen Sasha Waltz & Guests schloss sich ein Künstlerensemble zusammen, dessen Zentrum Sasha Waltz bildet, dessen Strukturen aber offen gedacht werden. Einzelne Mitglieder arbeiten beispielsweise auch als selbständige Produzenten, wie im Falle von Nasser Martin-Gousset, Tänzer der Travelogue-Trilogie, dessen eigene Stücke Sasha Waltz & Guests koproduzierte. Andere assoziierte Choreografen sind Charlotte Engelkes, Juan Kruz Diaz de Garaio Esnaola und Luc Dunberry, die ebenfalls Tänzer in Sasha Waltz’ Kompanie waren bzw. sind.

Im Jahr 2005, nach der Zeit an der Schaubühne, wurde Sasha Waltz & Guests als unabhängiges Kulturunternehmen mit 25 festen und 40 freien Mitarbeitern neu gegründet. Zu Beginn des Jahres 2011 hat die Kompanie 17 Stücke im Repertoire. Pro Jahr werden ca. 100 Vorstellungen weltweit gezeigt. Das Unternehmen umfasst dabei insgesamt 15 Ensemblemitglieder, 33 Repertoire-Tänzer und 17 Mitarbeiter. Darüber hinaus sind seit der Gründung 1993 ca. 150 Gäste mit der Kompanie verbunden.[19]

Seit der Neugründung 2005 wird Sasha Waltz & Guests vom Land Berlin mit einem eigenen Haushaltstitel institutionell gefördert. Bis 2009 erhielt die Kompanie 675.000 Euro pro Jahr,[20] seit 2010 sind es 975.000 Euro pro Jahr.[21]

Als Kompanie institutionelle Förderung zu bekommen und gleichzeitig frei arbeiten zu können, ist eine im deutschen Theatersystem selten anzutreffenden Position. Ähnlich aufgestellt ist u. a. William Forsythe in seiner Kooperation mit Frankfurt am Main/Hessen und Dresden/Sachsen.[22][23]

Im Rahmen des Tanzschwerpunkt Berlin fördert der Hauptstadtkulturfonds die Kompanie zusätzlich. Im Jahr 2004 belief sich die Fördersumme auf insgesamt 360.000 Euro und war für die Realisierung von Dido & Aeneas und zwei Dialoge-Projekte bestimmt.[24] Für die Jahre 2005 bis 2007 erhielt Sasha Waltz & Guests eine dreijährige Förderung, im ersten Jahr in Höhe von 575.000 Euro,[25] in den folgenden zwei Jahren in Höhe von 875.000 Euro.[26][27] Danach entschied der Hauptstadtkulturfonds die Fortführung der Förderung in Höhe von 875.000 Euro pro Jahr. Diese wurde zunächst für die Jahre 2008 und 2009 zugesichert[28] und später bis einschließlich 2011 festgesetzt.[29]

Diese Förderung durch öffentliche Gelder deckt ca. 40 Prozent der Kosten von Sasha Waltz & Guests. Durch Gastspiele und internationale Koproduktionen erwirtschaft die Kompanie mit 60 Prozent Eigenfinanzierung einen vergleichsweise hohen Anteil selbst.[20]

Proben- und Aufführungsort von Sasha Waltz & Guests ist seit 2006 das Radialsystem V, eine Berliner Produktions- und Ausbildungsstätte für Musik, Tanz und Bildende Kunst.[30] Als Vorsitzende des Kuratoriums der Radial Stiftung war Sasha Waltz an deren Gründung beteiligt. Sie eröffnete das neue Haus mit der Arbeit Dialoge 06 – Radiale Systeme.

Anfang Februar 2013 gibt Waltz nach einem Gespräch mit Kulturstaatssekretär André Schmitz bekannt, dass sie Berlin verlassen und für ihre Tanzcompagnie einen neuen Standort suche. Sie begründete dies mit unerträglichen finanziellen Belastungen.[31]

Die choreografische Oper[Bearbeiten]

Dido & Aeneas (2005)

Seit der Neugründung 2005 widmen sich Sasha Waltz und ihre Kompanie vor allem der Kreation von Opernchoreografien. Mit Dido & Aeneas (2005) entwickelte Sasha Waltz erstmals eine Choreografie für eine Oper und schuf damit eine neuartige Verknüpfung von Musik, Gesang und Tanz. Ihr Ansatz war es, die Künste gleichberechtigt einzusetzen und das „Statische des Geschehens in gängigen Opernformen“ aufzulösen.[32] In der Folge produzierte sie weitere Stücke, in denen Sänger, Choristen, Musiker und Tänzer in ein Gesamtkunstwerk eingebettet sind. Mit diesen Kreationen begründete Sasha Waltz „ihr ganz eigenes OpernTanzTheater“,[33] wenn nicht sogar ein neues Genre – die choreografische Oper.[34]

Dido & Aeneas nach der gleichnamigen Oper von Henry Purcell in Koproduktion mit der Akademie für Alte Musik Berlin feierte Premiere im Grand Théâtre de la Ville de Luxembourg und entwickelte sich zu einer der international erfolgreichsten Opernproduktionen der Kompanie mit bisher ca. 50 Vorstellungen in 15 Ländern.

Am 16. September 2007 fand in der Staatsoper Unter den Linden Berlin die Deutschlandpremiere der Opernchoreografie Medea statt, zum musikalischen Werk des französischen Komponisten Pascal Dusapin auf der Grundlage des Textes medeamaterial von Heiner Müller, auch dies eine Koproduktion mit der Akademie für Alte Musik Berlin.

Die Uraufführung von Romeo et Juliette folgte am 5. Oktober 2007 an der Opéra Bastille in Paris. Die musikalische Leitung dieser Oper von Hector Berlioz übernahm Waleri Gergiew.

Im darauf folgenden Jahr präsentierten Sasha Waltz & Guests die Opernchoreografie Jagden und Formen (2008) zur Musik von Wolfgang Rihm. Das Werk feierte seine Uraufführung am 7. Mai 2008 im Rahmen der Frankfurter Positionen 2008 im Schauspiel Frankfurt.

Continu (2010)

Continu heißt eine weitere Arbeit von Sasha Waltz in dieser Reihe, im Jahr 2010 in der Schiffbauhalle Zürich uraufgeführt. Den musikalischen Mittelpunkt bildete dieses Mal die Sinfonie Arcana von Edgar Varèse. Die Produktion verarbeitet Material aus zehn Jahren Kompanie-Geschichte und enthält u. a. Elemente aus den Museumsbespielungen in Berlins Neuem Museum und im MAXXI-Museum in Rom (2009).

Die besonderen Merkmale der spartenübergreifenden Inszenierungen von Sasha Waltz beschreibt beispielsweise der Tanzkritiker Thomas Hahn in einer Kritik zu ihrer Opernchoreografie Passion (2010) zur Musik von Pascal Dusapin, die am 6. Oktober 2010 am Théâtre des Champs-Élysées in Paris uraufgeführt wurde:

„Waltz baut Brücken, ganz körperlich, wenn Hannigans Haar in den Orchestergraben fällt, wenn Musiker plötzlich auf der Bühne wandeln, wenn die so wunderbar musikalischen Tänzer Lei oder Lui tragen oder stützen, schubsen oder schieben, wenn Georg Nigl rhythmisch klatscht und die Musiker einfallen. Was ist eine ‚choreografische Oper‘? Sie ist ‚Passion‘!“[35]

Noch im selben Jahr entstand Métamorphoses (2010) gemeinsam mit dem Solistenensemble Kaleidoskop, das ebenso wie Sasha Waltz & Guests als Hausensemble im Radialsystem V Berlin residiert. Der Abend, bestehend aus drei Duetten und drei Gruppenstücken, wurde dort auch zum ersten Mal gezeigt, am 19. November 2010.

Die Oper Matsukaze von Toshio Hosokawa wird Sasha Waltz & Guests am 3. Mai 2011 am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel uraufführen. Das Werk, dessen Titel auf einen Klassiker des japanischen Nō-Theaters zurückgeht, ist eine Koproduktion mit dem Théâtre Royal de la Monnaie, dem Grand Théâtre de Luxembourg, der Staatsoper Unter den Linden und dem Teatr Wielki (Warschau).

Waltz’ Choreographisches Konzert Gefaltet mit der Musik von Mark Andre und der Violinistin Carolin Widmann war am 27. Januar 2012 die Eröffnungsvorstellung der Mozartwoche in Salzburg, welches daraufhin im März 2012 in Berlin und im Mai 2012 in Zürich aufgeführt wurde.[36]

Spezielle Projekte[Bearbeiten]

Dialoge[Bearbeiten]

Eine spezielle Projektreihe von Sasha Waltz sind die so genannten Dialoge. Es handelt sich in der Regel um Recherchen, die sie als Vorbereitung auf ein neues Stück erarbeitet und zur Aufführung bringt. Auf diese Weise ist es dem Publikum möglich, am Entstehungsprozess teilzuhaben. Umgekehrt bieten sie der Choreografin Raum, über ihre eigene Arbeit zu reflektieren.

Sasha Waltz’ erste Dialoge entstanden aus einem Bedürfnis nach Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Künstlern. Sie wurden als Orte der künstlerischen Begegnung und gemeinsamen Recherche initiiert. Teils stellten sie Vorstudien für spätere Stücke dar, teils waren sie Improvisationen.

„Die interdisziplinären ‚Dialoge‘-Projekte bilden kreative Kraftzentren für die Arbeit von Sasha Waltz. Der Dialog findet auf vielfältigen Ebenen statt, im Mittelpunkt steht der freie Geist der Improvisation und die Lust am Experiment […]. Es sind kurze und intensive Begegnungen zwischen Musikern, Bildenden Künstlern, Tänzern und Choreographen in jeweils sehr spezifischen Räumen.“[37]

Den Anfang bildeten fünf Studien zum Thema Alltag, die sie 1993 im Rahmen ihres Stipendiums im Künstlerhaus Bethanien in Berlin zeigte und als Recherchen für ihr Stück Twenty to eight dienten. 1999 griff Sasha Waltz in Vorbereitung auf Körper, ihr Stück zur Wiedereröffnung der Schaubühne am Lehniner Platz, erneut auf das Dialoge-Verfahren zurück und kreierte Dialoge ’99/I – Sophiensaele und Dialoge ’99/II – Jüdisches Museum.

Im Verlauf ihrer Karriere sind schließlich Dialoge-Projekte entstanden, die über das Niveau von Vorstudien hinausgehen, beispielsweise die Dialoge ’99/II im Jüdischen Museum Berlin oder die Dialoge 06 – Radiale Systeme,[38] mit denen Sasha Waltz & Guests das Radialsystem V eröffneten:

„Über hundert Künstler sind beteiligt. Im gesamten Gebäude wird getanzt, musiziert und gesungen, nicht nur in den Theatersälen, auch im Keller, in den Fluren und auf den Dächern. Musik von Purcell, Telemann und Vivaldi weht durch die Hallen und Treppenhäuser, dazu Percussions von Xenakis und alte Choräle, und Tänzer lehnen stumm und regenslos an Glasscheiben, liegen auf Dächern, gleiten über den Boden. ‚Dialoge 06 – Radiale Systeme‘ ist eine gewaltige Raumerforschung, und es ist die Vorarbeit zu einer neuen Oper: ‚Medea‘ (2007).“[39]

Neben kleineren Dialogen gehören zu dieser Reihe also auch Projekte von großem Ausmaß. Die Dialoge – Les grandes Traversées (2003, Bordeaux) zum zehnjährigen Jubiläum von Sasha Waltz & Guests sind ein weiteres Beispiel. Hier waren fast alle Künstler beteiligt, die bis dato für die Kompanie gearbeitet hatten. Über drei Tage hinweg gab es ein zwölfstündiges Programm an mehreren Orten in der Stadt.

Der Veranstaltungsort spielt vor allem bei den neueren Dialoge-Projekten eine besondere Rolle. Zumeist finden die Dialoge nicht in einem Theater statt, sondern in leeren, öffentlichen Gebäuden. So waren die Dialoge I/99 eine Erkundung des leergeräumten Festsaals der Sophiensæle. Die Dialoge II/99 erforschten das Jüdische Museum bevor es eröffnet wurde. Die Auseinandersetzung mit diesen spezifischen Räumen und ihrer Architektur stellte dabei den Ausgangspunkt von Sasha Waltz’ Choreografie dar. Sasha Waltz über ihre Arbeit im Jüdischen Museum:

„Daniel Libeskind hat die Wohnorte von Holocaust-Opfern wie ein Netzwerk durch seine Architektur gezogen. Er hat dafür bestimmte Fluchten und Linien entwickelt, und so ist das ganze Gebäude topographisch von den Biographien ermordeter Menschen durchzogen. Wir haben in unserer Arbeit versucht, den Wänden nachzuspüren und dieser Topographie zu folgen. Wenn man sich lange darin aufhält, dringt die Atmosphäre dieses Gebäudes physisch in einen ein, die beklemmende Geschichtlichkeit dieser Architektur mit all dem Beton, und wenn du nicht die richtige Tür nimmst, dann kommst Du nicht mehr heraus.“[40]

Im Jahr 2001 wurde mit dem Stück S die entkernte Berliner Schaubühne von den Tänzern innen und außen mit körperlicher Bewegungskunst in Besitz genommen. Anlässlich der Eröffnung des Neuen Museums in Berlin im März 2009 erprobten die Tänzer erneut die Wechselwirkung der Bewegung in einem leeren Gebäude (Dialoge 09 – Neues Museum).[41]

Dialoge 09 – MAXXI in Rom (2009)

Zur inoffiziellen Eröffnung des Museo nazionale delle arti del XXI secolo (MAXXI) am 14. und 15. November 2009 in Rom ohne Exponate trat Sasha Waltz ebenfalls mit ihrem Ensemble auf.[42]

Die Autorin Dorita Hannah schreibt über Sasha Waltz, ihre Dialoge und ihre Beziehung zur Architektur:

„Sasha Waltz ist eine Künstlerin, die zur Architektur spricht und von ihr Antwort einfordert. Mit ihren Tänzern lauscht und antwortet sie auf ihre besonderen Akzente, ihr Gemurmel und auf die vielen Geschichten, die sich im Laufe der Zeit angesammelt haben. Diese fortdauernden ‚Dialoge‘ münden nicht nur in einzigartigen Veranstaltungen, die den eigentlichen Bereich der Darstellung erweitern und die Arbeit beeinflussen, sie suggerieren zugleich, das Potential der Darstellungsräume im 21. Jahrhundert zu überdenken.“[43]

Nachwuchsförderung[Bearbeiten]

Choreographen der Zukunft[Bearbeiten]

Zur Förderung einer zukünftigen Choreografengeneration hat Sasha Waltz & Guests das Programm Choreographen der Zukunft ins Leben gerufen. In den drei Jahren zwischen 2007 und 2010 konnte BASF als Hauptsponsor der Programmreihe gewonnen werden, um unter der künstlerischen Leitung und Mentorschaft von Sasha Waltz und Jochen Sandig assoziierte Choreografen in der Entwicklung ihrer Karriere zu unterstützen.

2009 ||

  • Luc Dunberry: Aliens! – Grand Théâtre de la Ville de Luxembourg, Radialsystem V Berlin
  • Renate Graziadei: Rückwärts – Radialsystem V Berlin
  • Xuan Shi und Niannian Zhou: Parallel – Radialsystem V Berlin
  • Takako Suzuki: Empire – semper kleine Szene / Semperoper Dresden
Projekte im Rahmen des Förderprogramms Choreographen der Zukunft[44][45]
Jahr Künstler und Produktionen
2008

Aufführungen im Radialsystem V Berlin sowie Theater im Pfalzbau Ludwigshafen:

  • Juan Kruz Diaz de Geraio Esnaola: ars melancholiae
  • JirÌ Bartovanec: When my mind is rocking I know it’s 7
  • Xuan Shi und Niannian Zhou: Parallel. Moving
  • Nasser Martin-Gousset: Comedy
2010

Aufführungen im Theater im Pfalzbau Ludwigshafen sowie Radialsystem V Berlin:

  • JirÌ Bartovanec: Aného
  • Xuan Shi und Niannian Zhou: The sound of Qin
  • Renate Graziadei: Rückwärts
  • Fabián Barba: A Mary Wigman Dance Evening

Aufführungen im Festspielhaus Hellerau / Dresden

  • Takako Suzuki: Collavocation

Sasha Waltz über ihre Motivation, das Programm ins Leben zu rufen:

„Meine ersten Produktionen wären ohne die Unterstützung eines Partners wie Jan Stelma, Intendant des Grand Theatre Groningen, nie zustande gekommen. Ich möchte diese Erfahrung weitergeben und sehe die Nachwuchsförderung von daher als einen Grundpfeiler meiner Arbeit als Choreographin an.“[46]

Im Jahr 2010 erhielt Sasha Waltz den von der Stadt Leipzig alle zwei Jahre verliehenen Caroline-Neuber-Preis, wobei die Jury ihre Entscheidung unter anderem mit ihrer Arbeit im Bereich der Nachwuchsförderung begründete: „Ihre Compagnie ‚Sasha Waltz & Guests‘ steht […] für ein künstlerisches Kraftfeld, in dem junge Tänzer und Choreografen die Chance zur ästhetischen Auseinandersetzung und Weiterentwicklung erhalten.“[47]

Kindertanzcompany Berlin[Bearbeiten]

Sasha Waltz initiierte gemeinsam mit den Berliner Choreografinnen Hannah Hegenscheid und Livia Patrizi im Jahr 2007 eine Kindertanzgruppe im Radialsystem V. Die daraus entstandene Kindertanzcompany ist eine Fortführung des vom Berliner Senat geförderten Projektes TanzZeit- Zeit für Tanz in Schulen, in dem Sasha Waltz auch als Schirmherrin beteiligt ist.[48]

Solo für Vladimir Malakov[Bearbeiten]

Mit dem Solo für Vladimir Malakov stellten Vladimir Malakhov und Sasha Waltz am 20. April 2006 im Haus der Kulturen der Welt ihr erstes gemeinsames Projekt während des Deutschen Tanzkongresses Wissen in Bewegung in Berlin vor. Das Stück verarbeitet Teile von Malakovs Biografie und verbindet Bewegungsmaterial aus dem klassischen Ballett mit Elementen des zeitgenössischen Tanzes. Die gemeinsame Entwicklung des Solos empfanden beide Künstler vor dem Hintergrund ihrer unterschiedlichen Tanzstile als fruchtbar und inspirierend. Bis zu diesem Zeitpunkt existierten die Welten des Tanztheaters von Sasha Waltz und die des Staatsballett-Intendanten Vladimir Malakov unabhängig voneinander.[49]

Entwurf für Einheitsdenkmal[Bearbeiten]

Zusammen mit den Stuttgarter Szenografen Milla und Partner hat Sasha Waltz im Rahmen der zweiten Wettbewerbsauslobung 2010 einen Entwurf für das geplante deutsche Freiheits- und Einheitsdenkmal in Berlin gestaltet. Bürger in Bewegung gewann trotz „verkitschtem Titel“[50] einen der drei gleichwertigen ersten Preise. Aufgrund der Empfehlung der Wettbewerbsjury wurden alle drei Entwürfe zunächst noch einmal überarbeitet. Am 13. April 2011 gab Kulturstaatsminister Bernd Neumann dann die endgültige Entscheidung bekannt: Das Einheitsdenkmal soll nach dem Entwurf von Milla und Waltz gebaut werden. Die Jury habe sich letztlich für Bürger in Bewegung entschieden, da es „die Thematik des Freiheits- und Einheitsdenkmals am besten und eindrucksvollsten löst“.[51]

Bei dem Entwurf handelt sich um einen großen, begehbaren Bogen, der in eine leichte Bewegung versetzt werden kann, wenn Besucher ihr Gewicht geschickt verteilen:

„Das Konzept wurde in dem Geist geschaffen, dass jeder Mensch durch kreatives Handeln zum Wohl der Gemeinschaft beitragen und dadurch gestaltend auf die Gesellschaft einwirken kann. Die Besucher – die Bürger, die das gesamte Objekt in Bewegung setzen, werden dadurch selbst zum aktiven Teil des Denkmals. Damit wird auch ein sich ständig wandelnder choreographischer Ausdruck für die friedliche Revolution von 1989 formuliert.“[52]

Allein der Beschluss, ein Einheitsdenkmal in Berlin zu bauen, stieß auf heftige Kritik. Ebenso wurden die beiden Wettbewerbe sowie die finale Entscheidung für den Entwurf von Milla und Waltz kontrovers diskutiert. Der Architekt Meinhard von Gerkan gab den Vorsitz der Jury ab – als Protest gegen das abzusehende Votum für Bürger in Bewegung im Verlauf der zweiten Wettbewerbsrunde. Der Entwurf ist für ihn „ein voyeuristisches, populistisches Spielzeug“, dessen Symbolik „vordergründig und missverständlich“ sei.[53]Der Historiker Wolfgang Wippermann beschrieb den Entwurf unter anderem mit den Worten „Salatschüssel“, „Schwachsinn“ und „schlichtweg Kitsch“. Er sieht darin seine These bestätigt, dass die Denkmalsprache vorbei sei.[54] Der DDR-Bürgerrechtler und Mit-Initiator des Denkmalbaus Günter Nooke hingegen betrachtet Bürger in Bewegung als ein symbolisch „sehr stimmiges Denkmal“, das die Möglichkeit bietet, den Ort „einer neuen Bestimmung zuzuführen“.[55]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 1993: Stipendium des Künstlerhaus Bethanien, Berlin
  • 1994: Kritikerpreis der Berliner Zeitung für Travelogue I – Twenty to Eight
  • 1994: 2. Preis für Choreographie für Travelogue I – Twenty to Eight beim Internationalen Choreographen-Wettbewerb Groningen
  • 1997: Einladung zum 34. Berliner Theatertreffen mit Allee der Kosmonauten
  • 1998: Kulturpreis der Berliner Zeitung
  • 1999: Deutscher Kritikerpreis für den Bereich Tanz
  • 2000: Adolf-Grimme-Preis für Allee der Kosmonauten
  • 2000: Einladung zum 37. Berliner Theatertreffen mit Körper
  • 2000: Grand Prix 2000 für Körper im Rahmen des Festivals BITEF in Belgrad
  • 2000: Nominierung des Films Körper für den Emmy Award
  • 2000: Preis des Verbands der Deutschen Kritiker in der Sparte Tanz
  • 2001: Grand Prix Scènes d’Ecran für den Film Körper in Brüssel
  • 2002: OPUS-Preis für „Bestes Bühnenbild des Jahres“ für insideout
  • 2007: „Beste Choreographin“ der Spielzeit 2006/07, Kritikerumfrage der Fachzeitschrift ballettanz
  • 2007: „Bemerkenswerteste Künstlerin“ in der Sparte Tanz der Spielzeit 2006/07, Kritikerumfrage der Zeitschrift des Deutschen Bühnenvereins Die Deutsche Bühne
  • 2007: Bronze für die Verfilmung von Dido & Aeneas in der Kategorie „Performing Arts“ beim New York Festival
  • 2008: Europäischer Theaterpreis 2008 New Theatrical Realities
  • 2009: 1. Preis der Theaterkritikerumfrage der Zeitschrift Die Deutsche Bühne
  • 2009: Preis der deutschen Schallplattenkritik 2009 für die DVD Dido & Aeneas (2008, Arthaus Musik)
  • 2009: Officier dans l’Ordre des Arts et des Lettres
  • 2010: Caroline-Neuber-Preis der Stadt Leipzig
  • 2010: Erster Preis für den Entwurf Bürger in Bewegung für das geplante deutsche Einheitsdenkmal in Zusammenarbeit mit den Architekten Milla und Partner
  • 2011: Bundesverdienstkreuz am Bande (Verleihung am 10. März 2011)

Werke[Bearbeiten]

Sasha Waltz[Bearbeiten]

  • 1985: Das Meer in mir. Regie/Choreografie: Sasha Waltz. Uraufführung (UA) in Amsterdam.
  • 1986: Goldstaub. Regie/Choreografie: Sasha Waltz. UA in Amsterdam.
  • 1987: How come we go. Regie/Choreografie: Sasha Waltz. Musik: Tristan Honsinger. UA in Amsterdam.
  • 1987: Schwarze Sirene. Regie/Choreografie: Sasha Waltz. UA in Amsterdam.
  • 1987: Rifle. Tanz/Choreografie: Ronald Fleming, Sasha Waltz, David Zambrano. UA in New York.
  • 1987: David und Goliath. Tanz/Choreografie: Ronald Fleming, Sasha Waltz, David Zambrano. UA in Caracas, Venezuela.
  • 1990: Anna hat kein Heimweh mehr. Regie/Choreografie: Sasha Waltz.
  • 1991: Morgen war sie sprachlos. Regie/Choreografie: Sasha Waltz.
  • 1991: False Trap. Tanz/Choreografie: Sasha Waltz. Musik: Micha Schilling. UA in der Tanzfabrik Berlin.
  • 1993: Bungalow. Regie/Choreografie: Sasha Waltz. Choreographie/Tanz: Sasha Waltz, Takako Suzuki. Musik: Peter Hollinger. UA in den Hackeschen Höfe Berlin.
  • 1994: Paulinchen – allein zu Haus. Tanz/Choreografie: Sasha Waltz. Musik: Jochen Sandig. UA im Kunsthaus Tacheles Berlin.
  • 2006: Fantasie. Musik: Franz Schubert. Choreografie für das Tanzensemble der Opéra de Lyon.
  • 2006: Solo für Vladimir Malakhov UA am 20. April 2006 im Haus der Kulturen der Welt Berlin.

Sasha Waltz & Guests[Bearbeiten]

  • 1993: Twenty To Eight. Uraufführung (UA) im Grand Theatre Groningen. Erster Teil der „Travelogue-Trilogie“.
  • 1994: Tears Break Fast. UA im Podewil Berlin. Zweiter Teil der „Travelogue-Trilogie“.
  • 1995: All Ways Six Steps. UA im Theater am Halleschen Ufer. Dritter Teil der „Travelogue-Trilogie“.
  • 1996: Allee der Kosmonauten. UA in den Sophiensaelen Berlin.
  • 1997: Zweiland. UA in den Sophiensaelen im Rahmen der 48. Berliner Festspiele.
  • 1998: Na Zemlje (Auf Erde). UA in den Sophiensaelen. Deutsch-russische Koproduktion.
  • 1998: Rötung. Regie/Choreografie: Sasha Waltz. Tanz/Choreografie: Benoit Lachambre, Robert Meilleur. Sophiensaele Berlin.
  • 2000: Körper. Stück für 13 Tänzer. UA am 22. Januar 2000, Schaubühne am Lehniner Platz. Produktion: Schaubühne Berlin. Koproduktion: Théâtre de la Ville Paris.
  • 2001: S. UA in der Schaubühne am Lehniner Platz.
  • 2002: noBody. UA am 23. Februar 2002 in der Schaubühne am Lehniner Platz. Koproduktion: Festival d’Avignon. Adaption für den Cour d’honneur des Papstpalastes in Avignon, 19. – 29. Juli 2002.
  • 2003: insideout. Entwicklung für Graz Kulturhauptstadt 2003. UA am 19. September 2003 in Graz, Deutschlandpremiere am 10. Oktober 2003 in Berlin.
  • 2004: Impromptus. UA in der Schaubühne am Lehniner Platz.
  • 2004/2005: Dido & Aeneas. Opernprojekt nach der Musik und Motiven von Henry Purcell.
  • 2005: Gezeiten. UA am 19. November 2005 in der Schaubühne am Lehniner Platz.
  • 2007: Medea. UA am 23. Mai 2007 im Grand Théâtre de la Ville de Luxembourg
    Auf Grundlage der Oper medeamaterial von Pascal Dusapin (Musik) / Heiner Müller (Text),
  • 2007: Roméo et Juliette. UA am 5. Oktober 2007 an der Pariser Oper.
    Choreografie zur Symphonie von Hector Berlioz.
  • 2008: Jagden und Formen. UA am 7. Mai 2008 im Schauspiel Frankfurt im Rahmen der Frankfurter Positionen 2008. Musik: Wolfgang Rihm.
  • 2010: Continu. UA am 20. Juni 2010 in der Schiffbauhalle Zürich. Mit Elementen aus den Museumsbespielungen in Berlins Neuem Museum und im MAXXI Rom.
  • 2010: Passion. Oper von Pascal Dusapin. UA am 6. Oktober 2010 am Théâtre des Champs-Élysées in Paris.
  • 2010: Métamorphoses. Regie/Choreografie: Sasha Waltz. Musik: Solistenensemble Kaleidoskop. UA am 19. November 2010 im Radialsystem V Berlin.
  • 2011: Matsukaze. Oper von Toshio Hosokawa. UA am 3. Mai 2011 am Théâtre Royal de la Monnaie, Brüssel. Koproduktion: Théâtre Royal de la Monnaie, Grand Théâtre de Luxembourg, Staatsoper Unter den Linden und Teatr Wielki (Warschau).
  • 2013: Sacre. Neuchoreografie des Balletts Le Sacre du Printemps von Igor Strawinski, UA 13. Mai 2013 am Mariinski-Theater in St. Petersburg, in einer Gegenüberstellung mit der rekonstruierten Originalchoreografie von Vaslav Nijinsky; zweite Aufführung des Doppelprogramms in gleicher Besetzung im Théâtre des Champs-Élysées Paris am 29. Mai 2013, dem 100. Jahrestag der Erstaufführung[56].

Dialoge-Projekte

  • 1993: Dialoge – Künstlerhaus Bethanien (showings I-V). Berlin.
  • 1999: Dialoge ‘99/I – Sophiensaele. Berlin.
  • 1999: Dialoge ‘99/II – Jüdisches Museum. Berlin.
  • 2000: Dialoge – La chapelle des Pénitents blancs. Festival d’Avignon.
  • 2000: Dialoge – Schaubühne am Lehniner Platz. Berlin.
  • 2001: Dialoge – Bombay. Indien.
  • 2001: Dialoge 17–25/4. Schaubühne am Lehniner Platz Berlin.

Das Projekt 17–25/4 eignete sich die Kataster-Grundstücksnummer der Schaubühne an, einem Rundbau von Erich Mendelsohn. Umbauten innerhalb des Theaters wurden für ein Stück genutzt, das zum großen Teil das Gebäude ringsum und die Dächer bespielte. Im Finale nutzte Waltz die Leere einer entkernten Bühne für maximal raumgreifende Tanztableaus in der Horizontalen und mit Leitern bis zur Decke in der Vertikalen.

  • 2003: Dialoge – Les grandes Traversées. Grand Theatre Bordeaux.
  • 2004: Dialoge – Paris. Le ferme du Buisson-Noisiel, Paris; Festival Les Presqu’iles de danse.
  • 2004: Dialoge – Passage. Studio Bagouet/Les Ursulines Montpellier, Festival Montpellierdanse.
  • 2004: Dialoge 04 – St. Elisabeth I-IV in Koproduktion mit Tanz im August Berlin, gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds, St. Elisabeth-Kirche Berlin.
  • 2004: Dialoge 04 – Palast der Republik. Palast der Republik in Berlin.
  • 2005: Dialoge – Happy Day. Opéra de Lille.
  • 2006: Dialoge – Bologna. Chiostro di San Martino, Bologna.
  • 2006: Dialoge – Freiburg. E-Werk Freiburg.
  • 2006: Dialoge 06 – Radiale Systeme. UA am, 14. September 2006 im Radialsystem V Berlin.
  • 2007: Dialoge – Bangalore. Ranga Shankara, Bangalore, Indien.
  • 2007: Dialoge – Pergamonmuseum. Pergamonmuseum Berlin.
  • 2009: Dialoge 09 – Neues Museum. UA am 17. März 2009 im Neuen Museum Berlin vor dem Einräumen der Ausstellungsobjekte.
  • 2009: Dialoge 09 – MAXXI. Kunstmuseum MAXXI in Rom.
  • 2013: Dialoge 2013 – Kolkata. Jorasanko Rajbatiti in Pathuriaghata im nördlichen Kalkutta.[57]

Filme (von und über Sasha Waltz)[Bearbeiten]

  • 1998: Allee der Kosmonauten. Regie: Sasha Waltz. Produktion: kosmonaut film production Berlin in Zusammenarbeit mit arte und ZDF. Erstausstrahlung: 7. April 1999. Länge 58 Min.
  • 2000: Körper. Regie: Jörg Jeshel, Brigitte Kramer. Choreographie: Sasha Waltz. Produktion: Schaubühne am Lehniner Platz Berlin, arte und ZDF, in Zusammenarbeit mit Goethe-Institut. Erstausstrahlung: 11. April 2000. Länge: 57 Min.
  • 2002: noBody. Regie: Sasha Waltz. Produktion: nachtaktiv-Film / Brigitte Kramer, Schaubühne am Lehniner Platz Berlin. Erstausstrahlung: 5. Dezember 2002. Im Auftrag von ZDF/arte. Länge: 85 Min.
  • 2005: Dido & Aeneas. Musik: Henry Purcell. Libretto: Nahum Tate. Regie/Choreographie: Sasha Waltz. Produktion: Sasha Waltz & Guests, Akademie für Alte Musik Berlin, arte, ZDF, ZDFtheaterkanal. Koproduktion: Staatsoper Unter den Linden Berlin, Grand Theatre de Luxembourg, Opéra de Montpellier. Länge: 90 Min.
  • 2006: Garten der Lüste. Die Choreographin Sasha Waltz. [DVD] / Brigitte Kramer [Regie Prod. Drehbuch]; Henning Brümmer [Kamera]; Jörg Jeshel [Kamera]; Sasha Waltz [Darst.]. – [S.l.], Goodmovies, 2008. – 1 DVD-Video (ca. 59 Min. + 20 Min. Bonus): Tonformat: DD/Mono; Bildformat: 4:3. – Ländercode: 0. – Dt., engl., franz. – Orig.: Deutschland. Produktion: nachtaktiv-Film. Im Auftrag von ZDF/arte. Erstausstrahlung: 19. Mai 2007.
  • 2009: Sasha Waltz & Guests. Dialoge 09 – Neues Museum. Dokumentation, Deutschland, 2009, 53 Min., Regie: Sasha Waltz, Produktion: ZDF, arte, Orchester: Solistenensemble Kaleidoskop, Sänger: Vocalconsort Berlin, Erstausstrahlung: 19. Oktober 2009, Inhaltsangabe von arte[58]
  • 2010: Erarbeitung einer Choreografie für die Eingangssequenz des Films Drei von Tom Tykwer

Literatur[Bearbeiten]

  • Hans Georg Bögner: Tanzgespräch VII: Sasha Waltz. In: Deutsches Tanzarchiv Köln. SK Stiftung Kultur (Hrsg.). TanzGespräche. Zeitgenössischer Tanz im Dialog. M7 Verlag KBE Kiosk-Buch-Event, Köln 2000, ISBN 3-934511-13-9.
  • Michaela Schlagenwerth: Nahaufnahme Sasha Waltz: Gespräche mit Michaela Schlagenwerth. Alexander Verlag, Berlin 2008, ISBN 978-3-89581-182-1.
  • Karl Stocker, Nadia Cusimano, Katia Schurl: Insideout. Springer Verlag, Wien / New York 2003, ISBN 3-211-40782-0.
  • Sasha Waltz: Gezeiten. Henschel Verlag, Berlin 2006, ISBN 3-89487-548-8.
  • Sasha Waltz: Cluster. Henschel Verlag, Berlin 2007, ISBN 978-3-89487-572-5.
Nadja Kadel: Kritik zum Band Cluster auf tanznetz.de

Weblinks[Bearbeiten]

Besprechungen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e Sasha Waltz. In: Munzinger-Archiv, 39/2008. Munzinger-Biographie: [Elektronische Ressource].
  2. Akademie der Künste Berlin – AdK-Blog vom 27. Juni 2013, abgerufen am 17. Juli 2013
  3. Hans Georg Bögner: Tanzgespräch VII: Sasha Waltz. In: Deutsches Tanzarchiv Köln. SK Stiftung Kultur (Hrsg.). TanzGespräche. Zeitgenössischer Tanz im Dialog. M7 Verlag KBE Kiosk-Buch-Event, Köln 2000, ISBN 3-934511-13-9, S. 136.
  4. Michaela Schlagenwerth: Nahaufnahme Sasha Waltz: Gespräche mit Michaela Schlagenwerth. Alexander Verlag, Berlin 2008, ISBN 978-3-89581-182-1, S. 33.
  5. Amsterdamse Hogeschool voor de Kunsten
  6. a b Überlebensnotwendige Maßnahmen. Pressemitteilung auf nachtkritik.de, 1. September 2010. Abgerufen am 31. März 2011.
  7. Michaela Schlagenwerth: Abgeben heißt Aufgeben. In: Berliner Zeitung, 20. Mai 2010
  8. a b c Franz Anton Cramer: Nach langem Warten: Auftritt Körper. In: Märkische Allgemeine, Januar 2000. Abgerufen am 31. März 2011.
  9. Anke Dürr: „Körper“ in Berlin. Tanz die Leber! In: Spiegel Online, 21. August 2010. Abgerufen am 31. März 2011.
  10. Arno Widmann: Körper. In: Berliner Zeitung, 26. Juli 2000.
  11. Anke Dürr: „Körper“ in Berlin. Tanz die Leber! Spiegel Online, 21. August 2010. Abgerufen am 31. März 2011.
  12. Michaela Schlagenwerth: Nahaufnahme Sasha Waltz: Gespräche mit Michaela Schlagenwerth. Alexander Verlag, Berlin 2008, ISBN 978-3-89581-182-1, S. 59.
  13. Michaela Schlagenwerth: Nahaufnahme Sasha Waltz: Gespräche mit Michaela Schlagenwerth. Alexander Verlag, Berlin 2008, ISBN 978-3-89581-182-1, S. 60f.
  14. Horst Vollmer: Körper-Schau-Bühne. Berlin: Sasha Waltz fängt ganz neu an. Tanznetz.de, 22. Januar 2000. Abgerufen am 31. März 2011.
  15. Anke Dürr: „Körper“ in Berlin. Tanz die Leber! Spiegel Online, 21. August 2010. Abgerufen am 31. März 2011.
  16. Katrin Bettina Müller: Rekonstruktion des Labyrinths. In: taz, 24. November 2006.
  17. Evelyn Finger: Ausweidung der Kampfzone. In: Die Zeit, Nr. 48/2005
  18. Website der Sasha Waltz & Guests GmbH
  19. Website der Sasha Waltz & Guests GmbH, abgerufen am 31. März 2011.
  20. a b Frederik Hanssen: Blutgrätsche. In: Der Tagesspiegel, 16. September 2009.
  21. Öffentliches Ja zum zeitgenössischen Tanz Pressemitteilung auf nachtkritik.de, 7. Oktober 2009. Abgerufen am 31. März 2011.
  22. Michaela Schlagenwerth: Nahaufnahme Sasha Waltz: Gespräche mit Michaela Schlagenwerth. Alexander Verlag, Berlin 2008, ISBN 978-3-89581-182-1, S. 59.
  23. Information der Forsythe Company gGmbH. Abgerufen am 31. März 2011.
  24. Veröffentlichung des Hauptstadtkulturfonds (PDF) abgerufen am 31. März 2011.
  25. Veröffentlichung des Hauptstadtkulturfonds, abgerufen am 31. März 2011.
  26. Veröffentlichung des Hauptstadtkulturfonds, abgerufen am 31. März 2011.
  27. Veröffentlichung des Hauptstadtkulturfonds, abgerufen am 31. März 2011.
  28. Veröffentlichung des Hauptstadtkulturfonds, abgerufen am 31. März 2011.
  29. Veröffentlichung des Hauptstadtkulturfonds, abgerufen am 31. März 2011.
  30. Sasha Waltz & Co. bauen neues Zentrum Berlins. Tagesspiegel, 21. März 2006. Abgerufen am 31. März 2011.
  31. WDR 3 (Westdeutscher Rundfunk) Kulturnachrichten vom 5. Februar 2013, abgerufen am 6. Februar 2013
  32. Michaela Schlagenwerth: Nahaufnahme Sasha Waltz: Gespräche mit Michaela Schlagenwerth. Alexander Verlag, Berlin 2008, ISBN 978-3-89581-182-1, S. 71.
  33. Michaela Schlagenwerth: Nahaufnahme Sasha Waltz: Gespräche mit Michaela Schlagenwerth. Alexander Verlag, Berlin 2008, ISBN 978-3-89581-182-1, S. 70.
  34. Irmela Kästner: Vereint in einer einzigen großen Bewegung. Welt am Sonntag, 3. Januar 2010. Abgerufen am 31. März 2011.
  35. Thomas Hahn: Höllisch komisch. kultiversum.de, 6. Oktober 2010. Abgerufen am 31. März 2011.
  36. Frauen in Flügeln. In: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 29. Januar 2012, S. 22
  37. Sasha Waltz: Cluster. Henschel Verlag, Berlin 2007, ISBN 978-3-89487-572-5, S. 88f.
  38. Michaela Schlagenwerth: Nahaufnahme Sasha Waltz: Gespräche mit Michaela Schlagenwerth. Alexander Verlag, Berlin 2008, ISBN 978-3-89581-182-1, S. 24.
  39. Michaela Schlagenwerth: Nahaufnahme Sasha Waltz: Gespräche mit Michaela Schlagenwerth. Alexander Verlag, Berlin 2008, ISBN 978-3-89581-182-1, S. 10f.
  40. Michaela Schlagenwerth: Nahaufnahme Sasha Waltz: Gespräche mit Michaela Schlagenwerth. Alexander Verlag, Berlin 2008, ISBN 978-3-89581-182-1, S. 17.
  41. Foto: Tänzerinnen im Nordkuppelsaal. Tagesspiegel, März 2009, Abgerufen am 31. März 2011.
    Anna Pataczek: Nofretetes Vortänzer. In: Der Tagesspiegel, 15. März 2009.
  42. Julia Bonstein: Sasha Waltz weiht Hadid-Bau ein. Spiegel Online, 2. Oktober 2009, Abgerufen am 31. März 2011.
    Paul Kreiner: Roms Neues Nationalmuseum: Ein Sommernachtsraum. In: Der Tagesspiegel, 15. November 2009.
  43. Sasha Waltz: Cluster. Henschel Verlag, Berlin 2007, ISBN 978-3-89487-572-5, S. 77.
  44. Sasha Waltz & Guests: Choreographen der Zukunft. Theaterkompass.de, 15. Januar 2010. Abgerufen am 31. März 2011.
  45. Website der Sasha Waltz & Guests GmbH, Abgerufen am 31. März 2011.
  46. Sasha Waltz & Guests fördert gemeinsam mit BASF Choreographen der Zukunft. Pressemitteilung von Goldman Public Relations, 19. Dezember 2007. Abgerufen am 31. März 2011.
  47. Sasha Waltz erhält Caroline-Neuber-Preis der Stadt Leipzig 2010. Bürgerportal der Stadt Leipzig, 23. November 2009. Abgerufen am 31. März 2011.
  48. Kindertanzcompany. TanzZeit – Zeit für Tanz in Schulen, Zeitgenössischer Tanz Berlin e. V. Abgerufen am 31. März 2011.
  49. Michaela Schlagenwerth: Verzauberung und harte Realität. In: Berliner Zeitung, 22. April 2006.
  50. Alexander Cammann: Einheitsdenkmal. Deutschland knie Dich nieder! In: Die Zeit, Nr. 41/2010.
  51. Alexander Cammann: Entscheidung beim Einheits- und Freiheitsdenkmal Internetseite der Bundesregierung, 13. April 2011. Abgerufen am 1. Juli 2011.
  52. Einheitsdenkmal. Preisgekrönte Wettbewerbsteilnahme. Internetseite der Milla & Partner GmbH. Abgerufen am 31. März 2011.
  53. sueddeutsche.de Interview auf dem Online-Portal der Süddeutschen Zeitung, 2. Mai 2011. Abgerufen am 2. Juli 2011.
  54. Video aspekte: Contra Einheitsdenkmal – Wolfgang Wippermann in der ZDFmediathek, abgerufen am 2. Juli 2011 (offline)
  55. Video aspekte: Pro Einheitsdenkmal – Günter Nooke in der ZDFmediathek, abgerufen am 2. Juli 2011 (offline)
  56. Projektbeschreibung auf der Website Sasha Waltz & Guests GmbH, abgerufen am 30. Mai 2013
  57. Wie Tschechow, nur auf indisch in FAZ vom 23. Januar 2013, Seite 28
  58. Anna Pataczek: Nofretetes Vortänzer; Tagesspiegel, 15. März 2009. Abgerufen am 31. März 2011.