Manfred Zapatka
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Manfred Zapatka (* 2. Oktober 1942 in Bremen) ist ein deutscher Schauspieler.
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[Bearbeiten] Leben und Werk
Zapatka spielte nach seiner Ausbildung an der Schauspielschule Bochum (ehemals Westfälische Schauspielschule) an den Theatern in Freiburg im Breisgau und Essen. Den Durchbruch erlebte er am Staatstheater Stuttgart, als Claus Peymann ihn engagierte. Als Peymann an das Schauspielhaus Bochum wechselte, ging Zapatka an die Münchner Kammerspiele. In mehr als zwanzig Jahren war er einer der Protagonisten des Theaters von Dieter Dorn.
Dem breiten Publikum wurde er bekannt durch seine Rolle als intriganter Hans-Otto Gruber in der ZDF-Serie Rivalen der Rennbahn (1989). Auch zahlreiche Gastauftritte in Krimiserien (z. B. Eurogang), vor allem regelmäßige Rollen in den Serien Der Alte und Derrick sorgten für seine Popularität. In Heinrich Breloers Doku-Drama Todesspiel über die Entführung von Hanns Martin Schleyer sowie die Entführung der Lufthansa-Maschine Landshut nach Mogadishu spielte er Bundeskanzler Helmut Schmidt. Zapatka spielte 1989 die Hauptrolle des Oberleutnants Karl Krafft im vierteiligen Fabrik der Offiziere. Es folgte seine Rolle als Richard Maiers in dem Vierteiler "Der große Bellheim" als Nachfolger des von Mario Adorf verkörperten Kaufhausgiganten Bellheim.
In den letzten Jahren hat sich eine enge Zusammenarbeit mit dem jungen Filmregisseur Romuald Karmakar entwickelt. Unter seiner Regie verlas er eine Rede Heinrich Himmlers in Das Himmler-Projekt, spielte 2004 in Die Nacht singt ihre Lieder, der auch im Wettbewerb der Berlinale 2004 zu sehen war und spielte 2006 in Karmakars Hamburger Lektionen. Daneben stand er in den Jahren 2003, 2004 und 2005 als Hagen bei den Nibelungenfestspiele in Worms auf der Bühne.
Manfred Zapatka lebt heute als freier Schauspieler in Berlin. Der Sohn eines Redakteurs und einer Hausfrau ist seit 1978 in zweiter Ehe mit der Managerin Margarete verheiratet. Seine Kinder sind Christoph (* 1966), Florian (adoptiert, Sohn von Margarete Zapatka ,1966), Katharina Zapatka (* 1970), Fabian (* 1978) und Sarah (* 1982).
Zapatka war im Jahr 2004 Mitglied der 12. Bundesversammlung. Er wurde von der SPD nominiert und vertrat das Land Niedersachsen.
[Bearbeiten] Filmografie
- 1981: Preußische Nacht
- 1982: Krieg und Frieden
- 1983: Utopia
- 1983: Tatort – Roulette mit 6 Kugeln
- 1983: Tatort – Blütenträume
- 1988: Wilder Westen inclusive
- 1989: Fabrik der Offiziere
- 1989: Rivalen der Rennbahn
- 1993: Der große Bellheim
- 1993: Tatort – Die Zärtlichkeit des Monsters
- 1996: Tatort – Freitags Mörder
- 2000: Erkan und Stefan
- 2001: Das Himmler-Projekt
- 2001: Tatort – Havarie
- 2003: Tatort – Mutterliebe
- 2004: Die Nacht singt ihre Lieder
- 2006: Der freie Wille
- 2006: Das Schneckenhaus, TV-Spielfilm
- 2006: Hamburger Lektionen
- 2007: KDD – Kriminaldauerdienst
[Bearbeiten] Auszeichnungen
- 2002 Adolf-Grimme-Preis für seine Rolle als Heinrich Himmler in Das Himmler-Projekt
- 2009 Deutscher Hörbuchpreis in der Kategorie "bester Interpret" für Homers "Ilias" in der Übersetzung von Raoul Schrott
- 2009 Bayerischer Fernsehpreis als bester Schauspieler in der Kategorie Serien und Reihen für seine Rolle in der Serie KDD – Kriminaldauerdienst
[Bearbeiten] Weblinks
- Manfred Zapatka in der deutschen und englischen Version der Internet Movie Database
- Literatur von und über Manfred Zapatka im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Manfred Zapatka bei Filmportal.de (Biografie, Filmografie und Bild)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Zapatka, Manfred |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Schauspieler |
| GEBURTSDATUM | 2. Oktober 1942 |
| GEBURTSORT | Bremen |

