Robert Musil

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Robert Musil: Graffito am Musil-Haus in Klagenfurt

Robert Musil (/ˈmuːzɪl/, /ˈmuːsɪl/; * 6. November 1880 in Klagenfurt am Wörthersee; † 15. April 1942 in Genf, 1917 bis 1919 Robert Edler von Musil) war ein österreichischer Schriftsteller und Theaterkritiker.

Musils Werk umfasst Novellen, Dramen, Essays, Kritiken und zwei Romane, den Bildungsroman Die Verwirrungen des Zöglings Törleß und sein unvollendetes Magnum Opus Der Mann ohne Eigenschaften.

Leben[Bearbeiten]

Vor 1918[Bearbeiten]

Geburtshaus Robert Musils mit Gedenktafel

Robert Musil war der einzige Sohn des Ingenieurs und Hochschulprofessors Alfred Musil und seiner Ehefrau Hermine Bergauer. Zwischen 1892 und 1897 besuchte Musil Schulen in verschiedenen Städten, unter anderen in Steyr, wohin sein Vater versetzt wurde. Musils letzte Ausbildungsstätte war die k.u.k. Technische Militärakademie in Wien. Er brach aber die Offizierslaufbahn ab und begann ein Maschinenbaustudium an der Deutschen Technischen Hochschule Brünn. Dort lehrte seit 1890 Musils Vater. 1901 absolvierte Musil sein Examen als Ingenieur.

Im selben Jahr begann er seinen zweijährigen Wehrdienst im Infanterieregiment „Freiherr von Heß“ Nr. 49, stationiert in Brünn. Anschließend arbeitete Musil von 1902 bis 1903 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Technischen Hochschule Stuttgart. Ab 1903 studierte Musil Philosophie und Psychologie an der Friedrich-Wilhelms-Universität in Berlin und schloss in dieser Zeit Freundschaft mit Alfred Kerr und Franz Blei. Unter seinen Studienkollegen waren auch die späteren Begründer der Gestalttheorie Kurt Koffka und Wolfgang Köhler. Der Einfluss gestalttheoretischen Denkens sollte in seinem gesamten literarischen Werk spürbar werden.[1]

1906 entwickelte er den Musilschen Farbkreisel. Der Philosoph Carl Stumpf promovierte Robert Musil, der am 31. Januar 1908 seine Dissertation zum Thema Beitrag zur Beurteilung der Lehren Machs eingereicht hatte. Die Arbeit erhielt von Stumpf die Note laudabile. Im Rigorosum, das am 27. Februar 1908 stattgefunden hatte, schloss sich der Philosoph Alois Riehl als Korreferent der Benotung an.[2] Die Möglichkeit einer Habilitation, die Musil danach angeboten wurde, lehnte er zugunsten einer freiberuflichen Schriftstellerexistenz ab.

1910 zog er nach Wien und wurde Bibliothekar an der Technischen Hochschule Wien. Am 15. April 1911 heiratete Musil Martha Marcovaldi, geborene Heimann (1874-1949). Bis zum Kriegsanfang war er als Mitarbeiter bei mehreren Zeitungen tätig. 1914 druckte die Neue Rundschau Musils kriegsbegeisterten Essay „Europäertum, Krieg, Deutschtum“ ab.

Am Ersten Weltkrieg nahm er als Reserveoffizier teil und beendete ihn im Rang eines Landsturmhauptmanns mit mehreren Auszeichnungen. Er war in Südtirol und zuletzt an der italienisch-serbischen Front stationiert.[3] Am 22. September 1915 wurde er nahe Trient knapp von einem Fliegerpfeil verfehlt, den ein italienisches Flugzeug abgeworfen hatte. Er beschrieb diese existentielle Erfahrung in der Hauptszene seiner berühmten Erzählung Die Amsel. 1916 und 1917 war Musil in Bozen Herausgeber der Tiroler Soldaten-Zeitung.

Am 22. Oktober 1917 wurde Musils Vater mit dem erblichen Adelstitel Edler von Musil ausgezeichnet.

Wohnhaus Robert Musils in der Rasumofskygasse 20 in Wien (1921–1938)

1918–1938[Bearbeiten]

Gedenktafel am Haus Kurfürstendamm 217, in Berlin-Charlottenburg

Ab 1918 etablierte sich Musil als freier Schriftsteller. Im Frühjahr 1920 lernte Musil in Berlin seinen späteren Verleger Ernst Rowohlt kennen. Ab 1921 war Musil auch Theaterkritiker.

Sein 1921 vollendetes großes Schauspiel Die Schwärmer, das ihm 1923 den Kleist-Preis einbrachte, von Kritikern aber als Lesedrama bezeichnet wurde, kam erst 1929 in einer vom Regisseur drastisch zusammengestrichenen Fassung an einer Berliner Vorstadtbühne zur Uraufführung.[4] Musil hatte vergeblich versucht, sie zu verhindern, und deshalb auch nicht der Bitte entsprochen, eine von ihm selbst gekürzte Bühnenfassung zur Verfügung zu stellen.[5] Sein zweites Stück, die Komödie Vinzenz und die Freundin bedeutender Männer war bei weitem erfolgreicher.[6]

Von 1923 bis 1928 war Musil 2. Vorsitzender des Schutzverbandes deutscher Schriftsteller in Österreich (neben dem 1. Vorsitzenden Hugo von Hofmannsthal).[7] Nach dem Kleist-Preis 1923 wurden ihm 1924 der Kunstpreis der Stadt Wien und 1929 der Gerhart-Hauptmann-Preis verliehen. Ab 1931 lebte Musil wieder in Berlin. Dort gründete in dieser Zeit Curt Glaser mit Gleichgesinnten eine Musil-Gesellschaft zur finanziellen Unterstützung des Autors. 1933 erfolgte wieder ein Umzug nach Wien. 1934 wurde die Berliner Musil-Gesellschaft aufgelöst, aber in Wien neu gegründet. Hier wohnte er in der Rasumofskygasse 20 in Wien Landstraße (3. Bezirk), heute mit einem Gedenkraum.

Mit 56 Jahren erlitt Musil 1936 einen Schlaganfall, von dem er sich nie mehr völlig erholte.

1938–1942[Bearbeiten]

Mit dem Anschluss Österreichs 1938 an das nationalsozialistische Deutsche Reich emigrierte er mit seiner Frau in die Schweiz, zuerst nach Zürich. Nachdem Musils Werke bereits nach der Machtergreifung 1933 in Deutschland verboten worden waren,[8] durften seine Bücher nach 1938 auch in Österreich nicht mehr verkauft werden. Aus finanziellen Gründen zog das Ehepaar Musil dann nach Genf, in die Nähe von Chêne-Bougeries, Kanton Genf. Sie lebten dort in äußerst desolaten Verhältnissen. Finanzielle Unterstützung erfuhren sie durch den Genfer Pfarrer Robert Lejeune[9] sowie das schweizerische Hilfswerk für deutsche Gelehrte.[10]

Denkmal für Musil auf dem Cimetière des Rois in Genf

Am 15. April 1942 starb Robert Musil an einem ischämischen Schlaganfall („Hirninfarkt“), am Chemin des Clochettes 1 in Genf. Seine Asche wurde in einem Wald bei Genf verstreut.

Wirkung und Rezeption[Bearbeiten]

Bekannt ist Robert Musil vor allem als Autor des unvollendeten Romans Der Mann ohne Eigenschaften. Der Roman hatte sich von den ersten autobiografischen Entwürfen noch kurz nach dem Ersten Weltkrieg über verschiedene Romanprojekte Mitte der 1920er Jahre zu Musils Lebenswerk entwickelt, in das nach und nach sämtliche literarischen Anstrengungen eingingen. Über dieser Arbeit wurden nach dem Erfolg des Erstlingswerks Die Verwirrungen des Zöglings Törleß von 1906 bis 1930 Musils literarische und journalistische Publikationen immer seltener, die Produktion von Essays versiegte in dieser Zeit vollständig: Nachdem Ernst Rowohlt sich bereit erklärt hatte, Musil regelmäßige Vorschüsse auf den entstehenden Roman zu zahlen, mit denen sich ein bescheidener Lebensunterhalt bestreiten ließ, gab Musil seine journalistische Tätigkeit auf (die er als lästigen Brotberuf betrachtet hatte), literarische Veröffentlichungen kamen nur noch unter großem finanziellen Druck bzw. aus dem Bedürfnis zustande, sich dem literarischen Publikum nach Jahren in der Versenkung wieder in Erinnerung zu rufen.

Der Roman wurde nach Erscheinen des ersten Teilbands 1930 von der Kritik hoch gelobt, verschaffte Musil jedoch keinen großen Publikumserfolg wie noch sein erster Roman, woran auch prominente Fürsprecher wie Thomas Mann nichts zu ändern vermochten. Die Arbeiten an der Fortsetzung waren für Musil nun zunehmend von finanziellen und arbeitsökonomischen Nöten geprägt, die ihn vom Lesepublikum noch weiter entfernten. Das Romanprojekt wuchs immer stärker in die Tiefe: Musil häufte in Entwürfen, Konzepten, Varianten und Korrekturschriften ein in seinem Nachlass etwa 6.000 Seiten umfassendes, komplexes System von Notizen an – und die Produktion publikationsfertiger Texte schritt immer langsamer voran. Auf Druck des Verlegers, der schließlich nicht mehr bereit war, Vorschüsse auf den Abschluss des Projekts zu zahlen, erschien 1932 noch eine Zwischenfortsetzung, deren Echo in der literarischen Welt aber bereits wesentlich geringer ausfiel als noch bei Publikation des ersten Teils. Eine Reihe weiterer Kapitel zog der Autor zurück, nachdem sie schon an den Verlag gegangen waren (die sog. Druckfahnenkapitel). In den letzten zehn Jahren seines Lebens geriet Musil fast vollständig in Vergessenheit und publizierte trotz unablässiger Arbeit am Mann ohne Eigenschaften keine weiteren Teile des Romans. Als er 1942 im Genfer Exil plötzlich starb, hatte er seit mehreren Wochen nur noch ein einziges Kapitel („Atemzüge eines Sommertags“) bearbeitet, das bei seinem Tod noch auf dem Schreibtisch lag.

In den 1950er Jahren besorgte Adolf Frisé eine Neuedition des Romanfragments und trug so maßgeblich zu dessen Wiederentdeckung bei. Heute gilt der Roman als eines der größten Werke der Moderne und ist als „literaturwissenschaftliches Prestigeobjekt“[11] Gegenstand intensiver Erforschung. Volker Schlöndorff verfilmte 1965 Musils Erstling unter dem Titel Der junge Törless. Der Film lud Musils Stoff intensiv mit Fragen nach der deutschen Schuld in der Zeit des Nationalsozialismus auf und wurde ein erster großer Erfolg des Neuen Deutschen Films. In der Folge war auch Musils Die Verwirrungen des Zöglings Törleß lange Zeit eine häufig im Schulunterricht verwendete Lektüre.

Im engeren Rahmen der deutschsprachigen Literatur seiner Zeit stellt man Musil nicht selten in eine Reihe mit Hermann Broch, Franz Kafka, Thomas Mann, Elias Canetti und anderen, deren Schreibenergie sich oft ähnlich der Musilschen aus Zusammenbruchserfahrungen nährte, die so persönlich wie epochal waren. In der zeitgenössischen österreichischen Literatur bezeugen unter anderem Gerhard Amanshauser, Rudolf Bayr, Thomas Bernhard, Alois Brandstetter, Andreas Okopenko, Michael Scharang, Franz Schuh und Julian Schutting auf verschiedene Weise das Fortwirken seines Werkes und nehmen in ästhetisch-politischer Hinsicht Standpunkte Musils ein.

Forschung[Bearbeiten]

1970 gründete Marie-Louise Roth an der Universität des Saarlandes die ständige Arbeitsstelle zur Robert-Musil-Forschung, die heutige „Arbeitsstelle für Österreichische Literatur und Kultur/Robert-Musil-Forschung“ (Abk. AfÖLK). 1974 gründete sie in Wien die „Internationale Robert-Musil-Gesellschaft“ (Abk. IRMG) mit dem damaligen österreichischen Bundeskanzler Bruno Kreisky als Schirmherrn. Roth war Präsidentin der IRMG von 1974 bis 2001, ab 2001 deren Ehrenpräsidentin. Seit 2009 befindet sich der Sitz der Gesellschaft am Robert-Musil-Institut der Universität Klagenfurt. Präsident ist Klaus Amann, Geschäftsführer Walter Fanta.

Ausstellungen[Bearbeiten]

Erinnerungsstätten[Bearbeiten]

In Klagenfurt (Bahnhofstraße 50) gibt es das Robert Musil Literatur-Museum. Außerdem ist in der Rasumofskygasse 20 in Wien Landstraße (3. Bezirk) ein Robert-Musil-Gedenkraum zu besichtigen. Gedenktafeln bzw. Gedenksteine finden sich in Klagenfurt, Berlin-Charlottenburg und Genf.

Benennungen[Bearbeiten]

1956 wurde in Wien-Ottakring (16. Bezirk) der Musilplatz nach ihm benannt. Weitere Benennungen (Straßen, Gassen, Wege und Plätze) gibt es u. a. innerhalb Österreichs in Eisenstadt, Traiskirchen, Graz-Liebenau, Villach, Wels, Marchtrenk, Kapfenberg und Klagenfurt, ferner in Hamburg.

Werke[Bearbeiten]

  • Die Verwirrungen des Zöglings Törleß (1906); auch als Hörbuch, ISBN 978-3-89940-194-3.
  • Beitrag zur Beurteilung der Lehren Machs. (Inaugural-Dissertation, 1908). Erschienen zusammen mit Studien zur Technik und Psychotechnik (Die Kraftmaschinen des Kleingewerbes, 1904, Die Beheizung der Wohnräume. 1904/05, Psychotechnik und ihre Anwendung im Bundesheere. 1922). Rowohlt, Reinbek 1980, ISBN 3-498-04271-8.
  • Die Versuchung der stillen Veronika. Fragment (1908)
  • Das Unanständige und Kranke in der Kunst. Essay (1911)
  • Vereinigungen. Zwei Erzählungen. (1911) Aufgelegt auch als Hörbuch in Volltextlesung. onomato Verlag, Düsseldorf, ISBN 978-3-933691-95-8.
  • Die Schwärmer. Schauspiel in drei Aufzügen. (1921)
  • Drei Frauen. Novellen. (1924). Dreiteiliger Novellenzyklus aus Grigia. (1921), Die Portugiesin. (1923) und Tonka. (1922)
  • Der Mann ohne Eigenschaften (1930 erschien ein Erstes Buch, enthaltend Teil 1. Eine Art Einleitung und Teil 2. Seinesgleichen geschieht; ein Zweites Buch blieb unvollendet, es wurde und wird noch in verschiedenen Ausgaben aus dem Nachlass (re)konstruiert); auch als Hörbuch, ISBN 978-3-89940-416-6.
  • Nachlaß zu Lebzeiten. (1936, darunter die Erzählung Die Amsel)
  • Über die Dummheit. Vortrag auf Einladung des Österreichisches Werkbunds, gehalten in Wien am 11. und wiederholt am 17. März 1937. (Einzelausgabe). Alexander Verlag, Berlin 1999.
  • Robert Musil – Gesammelte Werke. Herausgegeben von Adolf Frisé. Rowohlt, Reinbek.
  • Der literarische Nachlaß. CD-ROM-Edition. Hg. von Friedbert Aspetsberger, Karl Eibl und Adolf Frisé. Rowohlt, Reinbek 1992. (DOS-basierte Bedienungsoberfläche.)
  • Robert Musil: Klagenfurter Ausgabe. Kommentierte digitale Edition sämtlicher Werke, Briefe und nachgelassener Schriften. Mit Transkriptionen und Faksimiles aller Handschriften. Herausgegeben von Walter Fanta, Klaus Amann und Karl Corino. Klagenfurt: Robert Musil-Institut der Universität Klagenfurt. DVD-Version 2009.

Literatur[Bearbeiten]

  • Helmut Arntzen: Musil-Kommentar sämtlicher zu Lebzeiten erschienener Schriften außer dem Roman „Der Mann ohne Eigenschaften“. Winkler, München 1980, ISBN 3-538-07032-6.
  • Helmut Arntzen: Musil-Kommentar zu dem Roman „Der Mann ohne Eigenschaften“. Winkler, München 1982, ISBN 3-538-07036-9.
  • Helmut Arntzen: Satirischer Stil. Zur Satire Robert Musils im „Mann ohne Eigenschaften“. Bouvier, Bonn 1960. (3. Auflage. 1983, ISBN 3-416-01746-3)
  • Wilhelm Bausinger: Studien zu einer historisch-kritischen Ausgabe von Robert Musils Roman „Der Mann ohne Eigenschaften“. Philos. Diss. Tübingen. 3 Bde. Rowohlt, Reinbek 1964.
  • Wilfried Berghahn: Robert Musil. Bildmonographie. Rowohlt, Reinbek 1988, ISBN 3-499-50081-7.
  • Silvia Bonacchi: Die Gestalt der Dichtung: Der Einfluss der Gestalttheorie auf das Werk Robert Musils. Lang, Bern 1998, ISBN 3-906760-48-0.
  • Karl Corino: Robert Musil. Leben und Werk in Bildern und Texten. Rowohlt, Reinbek 1988, ISBN 3-498-00877-3.
  • Karl Corino: Musil, Robert. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 18, Duncker & Humblot, Berlin 1997, ISBN 3-428-00199-0, S. 632–636 (Digitalisat).
  • Karl Corino: Robert Musil. Eine Biographie. Rowohlt, Reinbek 2003, ISBN 3-498-00891-9.
  •  Sibylle Deutsch: Der Philosoph als Dichter. Robert Musils Theorie des Erzählens. Beiträge zur Robert-Musil-Forschung und zur neueren österreichischen Literatur. Band 5, Röhrig, St. Ingbert 1993, ISBN 3-86110-020-7.
  • Claus Erhart: Der ästhetische Mensch bei Robert Musil. Vom Ästhetizismus zur schöpferischen Moral. (Germanistische Reihe der Universität Innsbruck). 1991, ISBN 3-901064-02-8.
  • Eckhard Heftrich: Musil. Eine Einführung. Artemis, München 1986.
  • Villő Huszai: Digitalisierung und Utopie des Ganzen. Überlegungen zur digitalen Gesamtedition von Robert Musils Werk. In: Michael Stolz, Lucas Marco Gisi und Jan Loop (Hrsg.): Literatur und Literaturwissenschaft auf dem Weg zu den neuen Medien. germanistik.ch, Bern 2005.
  • Ernst Kaiser und Eithne Wilkins: Robert Musil. Eine Einführung in das Werk. Kohlhammer, Stuttgart 1962.
  • Herbert Kraft (Literaturwissenschaftler): Musil. Paul Zsolnay, Wien/Hamburg 2003.
  • Matthias Luserke: Robert Musil. (Sammlung Metzler, 298). Metzler, Stuttgart/Weimar 1995, ISBN 3-476-10289-0.
  • Thomas Markwart: Die theatralische Moderne. Peter Altenberg, Karl Kraus, Franz Blei und Robert Musil in Wien. J. Kovac, Hamburg 2004, ISBN 3-8300-1680-8.
  • Inka Mülder-Bach: Robert Musil: Der Mann ohne Eigenschaften: Ein Versuch über den Roman. Hanser, München 2013, ISBN 978-3-446-24354-5.
  • Götz Müller: Ideologiekritik und Metasprache in Robert Musils Roman „Der Mann ohne Eigenschaften“. (Musil-Studien, 2). Fink, München/Salzburg 1972.
  • Oliver Pfohlmann: "Robert Musil. (rowohlts monographien). Rowohlt Verlag, Reinbek 2012, ISBN 978-3-499-50721-2.
  • Marie-Louise Roth: Robert Musil. Ethik und Ästhetik. Paul List, München 1972.
  • Rolf Schneider: Die problematisierte Wirklichkeit. Ost-Berlin 1975.
  • Ingeborg Scholz: Robert Musil – Sein Standort und seine Dichtung. (Bernstein-Regal, 9). Bernstein, Bonn 2011, ISBN 978-3-939431-65-7.

Weblinks[Bearbeiten]

 Wikisource: Robert Musil – Quellen und Volltexte
 Commons: Robert Musil – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
(auf: data.onb.ac.at)
(auf: data.onb.ac.at)
(auf: data.onb.ac.at)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Silvia Bonacchi: Die Gestalt der Dichtung: Der Einfluss der Gestalttheorie auf das Werk Robert Musils. Lang, Bern 1998, ISBN 3-906760-48-0.
  2.  Karl Corino: Robert Musil : Leben und Werk in Bildern und Texten. Rowohlt, Reinbek 1988, ISBN 3-498-00877-3, S. 142.
  3. Karl Corino: Robert Musil im Ersten Weltkrieg – ein Bildfund. Draufgänger und Tachinierer. Neue Zürcher Zeitung, 24. Februar 2014, abgerufen am 19. Juli 2014
  4. Kritik von Alfred Kerr im Berliner Tageblatt, 4. April 1929, (online auf: cgi-host.uni-marburg.de)
  5. Murray Hall: Der Schwärmerskandal 1929. (online auf: cgi-host.uni-marburg.de)
  6. Große Österreicher, Ueberreuter, Hrsg. und Autor Thomas Chorherr
  7. Murray Hall: Robert Musil und der Schutzverband ... (PDF)
  8. Ernst Klee: Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. S. Fischer, Frankfurt am Main 2007, S. 426.
  9. Robert Lejeune gestorben. In: Arbeiter-Zeitung. 13. Jänner 1971, S. 6, Mitte rechts.
  10. Wilhelm Genazino: Eine Gabe, die fehlgeht. Über literarische Erfolglosigkeit. In: Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung: Jahrbuch. Band 2002. Wallstein, Göttingen 2003, ISBN 3-89244-662-8, ISSN 0070-3923, S. 138. (online), abgerufen am 27. November 2010.
  11.  Horst Thomé: Weltanschauungsliteratur. Vorüberlegungen zu Funktion und Texttyp. In: Wissen in Literatur im 19. Jahrhundert. Niemeyer, Tübingen 2002, ISBN 3-484-10843-6, S. 366.