Die Schwarzwaldklinik

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Seriendaten
Originaltitel Die Schwarzwaldklinik
Schwarzwaldklinik.svg
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Jahr(e) 1984–1988, 1991, 2005
Länge 45 Minuten
Episoden 70 + 1 Special + 2 Filme in 6 Staffeln
Genre Arztserie
Produktion Wolfgang Rademann
Idee Herbert Lichtenfeld
Musik Hans Hammerschmid
Erstausstrahlung 22. Oktober 1985 auf ZDF
Besetzung
Die „Klinik Glotterbad“ im Glottertal im Schwarzwald (Karte48.054767.9640255)
Heimatmuseum Hüsli, Außendrehort der privaten Wohnung von Professor Brinkmann (Karte47.7940194444448.2475416666667)

Die Schwarzwaldklinik ist eine der erfolgreichsten deutschen Fernsehserien des ZDF, die zwischen 1984 und 1988 produziert und von 1985 bis 1989 erstausgestrahlt wurde.

Vorgeschichte[Bearbeiten]

Das Konzept orientierte sich an der erfolgreichen tschechischen Serie Das Krankenhaus am Rande der Stadt, die Ende der 1970er-Jahre entstand und als „Mutter der Krankenhaus-Serien“ gilt.[1] In Interviews hat Klausjürgen Wussow auch die US-amerikanische Fernsehserie General Hospital als ein Vorbild für Die Schwarzwaldklinik benannt.

Als Autor und geistiger Vater der Serie fungierte Herbert Lichtenfeld, Produzent war Traumschiff-Erfinder Wolfgang Rademann. Rademann hatte bereits in den Jahren zuvor mehrfach versucht, Sender für die Produktion einer Arztserie zu begeistern, war damit aber immer wieder gescheitert. Die Schwarzwaldklinik wurde von der Polyphon Film- und Fernseh GmbH im Auftrag des ZDF und des Österreichischen Rundfunks (ORF) produziert. Im Sommer 1984 bezog ein Team der Polyphon in Glottertal im Schwarzwald zu den Dreharbeiten der ersten Staffel Quartier.

Produktion[Bearbeiten]

Stab[Bearbeiten]

Produzent Wolfgang Rademann war über seine eigentliche Arbeit hinaus für die Verpflichtung von Schauspielern und Mitarbeitern der Serie zuständig.[2]

Verantwortliche Regisseure für die drei Staffeln der Schwarzwaldklinik waren Alfred Vohrer und Hans-Jürgen Tögel. Alfred Vohrer war in den 1960er- und 1970er-Jahren Regisseur zahlreicher Edgar-Wallace- und Winnetou-Verfilmungen. Seit Mitte der 1970er-Jahre war er für das ZDF als Regisseur tätig, unter anderem für die Krimiserien Derrick und Der Alte. Regisseur der Schwarzwaldklinik war Alfred Vohrer zu Beginn der Serie, verantwortlich war er für den Pilotfilm Die Heimkehr sowie für die ersten elf Folgen bis einschließlich der Episode Die falsche Diagnose.[3] Regie bei allen anderen Folgen der Serie führte Hans-Jürgen Tögel, der zuvor bereits als Regisseur für das ZDF-Traumschiff verantwortlich war. Dem Genre der Arztserien blieb Tögel auch nach dem Ende der Schwarzwaldklinik treu, so war er unter anderem Regisseur etlicher Folgen der RTL-Serie Dr. Stefan Frank – Der Arzt, dem die Frauen vertrauen.[4]

Drehbuchautor Herbert Lichtenfeld hatte zuvor bereits als Autor für die ARD-Krimireihe Tatort gearbeitet und war zunächst nur für das Drehbuch der ersten Folgen vorgesehen.[5] Schließlich übertrug ihm Rademann jedoch auch die weiteren Folgen der Schwarzwaldklinik, sodass Lichtenfeld alleiniger Drehbuchautor aller Folgen der Serie ist. Bereits während der Arbeiten zur Schwarzwaldklinik entwickelte er die ZDF-Serie Der Landarzt.

Titelmusik[Bearbeiten]

Ursprünglich war vom ZDF der durch die Vertonung zahlreicher Karl-May-Filme bekannte Martin Böttcher als Komponist für die Titelmelodie der Schwarzwaldklinik vorgesehen. Böttcher hatte bereits eine Titelmelodie geschrieben, konnte sich jedoch mit den Produzenten der Schwarzwaldklinik auf finanzieller Ebene nicht einigen. Deshalb wurde Hans Hammerschmid als Komponist engagiert, der dann die bekannte Schwarzwaldklinik-Titelmusik Hallo Dr. B. komponierte.

Die von Böttcher ursprünglich für die Schwarzwaldklinik komponierte Titelmusik wurde später durch die ebenfalls vom ZDF produzierte Serie Forsthaus Falkenau bekannt.[6]

Schautafel vor dem Heimatmuseum Hüsli

Drehorte[Bearbeiten]

Als Außenkulisse für das Gebäude der fiktiven Schwarzwaldklinik diente der in den Jahren 1913 und 1914 erbaute Carlsbau im Glottertal bei Freiburg (Karte48.054767.9640255). Die als Sanatorium genutzte Klinik Glotterbad wurde 1960 von der Landesversicherungsanstalt Württemberg übernommen, ab 1987 diente sie als Fachklinik für Psychosomatik, Psychotherapeutische und Innere Medizin und zuletzt zur Kinder- und Familienrehabilitation.[7] Im Schwarzwald wurden nur die Außenaufnahmen der Serie gedreht, alle Innenaufnahmen fanden in einem Hamburger Studio statt. Diese Umstände führten immer wieder dazu, dass Fans der Serie hinter der Fassade der Klinik tatsächlich die aus der Serie bekannten Innenkulissen vermuteten und teilweise daran glaubten, dort den Schauspielern zu begegnen. Jörg Michael Herrmann, Leiter der Klinik Glotterbad, erwähnte in einem Interview, dass sich sogar promovierte Chirurgen und Anästhesisten um eine Anstellung in der Schwarzwaldklinik beworben hätten, obwohl die Klinik nicht einmal über einen Operationssaal verfüge.[8]

Als Außenkulisse für das Wohnhaus der Familie Brinkmann wurde das Heimatmuseum Hüsli in Grafenhausen verwendet. Der fiktive Ort, in dem sich die Schwarzwaldklinik befindet, wurde durch das im Kinzigtal liegende Schiltach dargestellt, Drehorte waren der Marktplatz und die Gerbergasse der Altstadt. Der in der Episode Die Entführung stattfindende Banküberfall wurde in der Gemeinde Schluchsee gedreht. Auch weitere bekannte Orte des Schwarzwaldes wie die Triberger Wasserfälle oder der Titisee kamen als Schauplätze in der Serie genauso vor wie die Altstadt von Freiburg; insgesamt wurde an 31 Orten im Schwarzwald gedreht.[9]

Die durch die Serie suggerierte Nähe der Handlungsorte besteht in Wirklichkeit jedoch nicht: Der Titisee liegt etwa 30 km östlich des Glottertals, Grafenhausen rund 60 km entfernt.

Im Vorspann und Abspann der Serie wurden Bilder des etwa 330 km entfernten Berges "Kofel" aus den Ammergauer Alpen bei Oberammergau mit eingebaut. Die Empörung darüber führte dazu, dass das ZDF als Kompensation ein Sonntagskonzert in Oberammergau aufzeichnete und ausstrahlte.

Verkauf der „Schwarzwaldklinik“[Bearbeiten]

Der durch die Fernsehserie als „Schwarzwaldklinik“ berühmt gewordene Carlsbau im Glottertal war seit 2004 ohne Verwendung[10] und wurde 2013 an die Kur und Reha GmbH verkauft. Eine psychosomatische Akutklinik hat 2014 hier eröffnet.[11]

Anzahl der Folgen[Bearbeiten]

Zeitweilig kommt es zu Verwirrung, was die Folgenanzahl der Serie angeht. Dadurch, dass bei Wiederholungen sowohl die Folge 1 – Die Heimkehr – als auch 13 – Der Versager – in zwei Teilen à 45 min. ausgestrahlt wurden und die Folge 24 – Die Reise nach Amerika – ursprünglich aus zwei Folgen à 45 min. bestand (Die Reise nach Amerika sowie Ein tragischer Unfall), wird teilweise von einer Folgenanzahl von 73 ausgegangen. Tatsächlich sind es 70 Folgen.

Schauspieler[Bearbeiten]

Hauptrollen[Bearbeiten]

Wie beim tschechischen Vorbild drehte sich auch die Handlung der Schwarzwaldklinik sowohl um medizinische Vorfälle als auch um private Probleme der Hauptpersonen. Die Serienfiguren wurden teilweise mit bereits bekannten Schauspielern besetzt, viele Schauspieler erreichten aber erst durch die Schwarzwaldklinik ihre eigentliche Bekannt- und Beliebtheit.

Die Rolle des Chefarztes Professor Klaus Brinkmann wurde zunächst dem Schauspieler Armin Mueller-Stahl angeboten, der jedoch mit der Begründung ablehnte, nicht an einer lange laufenden Serie als Schauspieler beteiligt sein zu wollen.[1][12] Schließlich wurde der bereits durch die ZDF-Serie Der Kurier der Kaiserin bekannte Schauspieler Klausjürgen Wussow für die Rolle verpflichtet. Dessen Filmsohn Udo Brinkmann spielte der unter anderem durch das Traumschiff bekannt gewordene Sascha Hehn. Weitere Hauptakteure neben Wussow und Hehn waren die zu Drehbeginn der Serie im Fernsehen kaum bekannten Schauspielerinnen Gaby Dohm als Christa Mehnert, Eva Maria Bauer als Oberschwester Hildegard Zeisig und Christian Kohlund als Doktor und später Professor Alexander Vollmers.

Für die Darsteller war der große Erfolg der Serie nicht ausschließlich erfreulich, denn sie waren über Jahre auf ihre Rollen festgelegt und wurden häufig nur noch entsprechend besetzt. So spielte Klausjürgen Wussow insgesamt acht Jahre lang den Arzt Dr. Frank Hofmann in der ARD-Reihe Klinik unter Palmen, Sascha Hehn die Titelrolle in der ZDF-Serie Frauenarzt Dr. Markus Merthin und Eva Maria Bauer verschiedene Rollen in den Serien Der Landarzt, Hallo, Onkel Doc! und St. Angela. Viele Schauspieler werden auch heute noch von den Zuschauern mit den von ihnen in der Schwarzwaldklinik dargestellten Figuren assoziiert.


Kleinrollen[Bearbeiten]

Neben den längerfristig an der Schwarzwaldklinik beteiligten Akteuren gab es auch zahlreiche kleinere Rollen, die meist nur wenige Folgen in der Serie zu sehen waren. Trotzdem erlangten auch diese Schauspieler teilweise Bekanntheit, wie etwa Frank Schröder, der den Postboten Berti spielte.

Weitere Schauspieler, die eine Kleinrolle in der Schwarzwaldklinik hatten, waren unter anderem Karl-Heinz Vosgerau als Klaus Brinkmanns Krankheitsvertretung Professor Breeken, Heidelinde Weis als Anästhesistin Dr. Elena Bach, Wolfgang Kieling als Landarzt Dr. Ignaz Marker oder Monika Woytowicz als Christa Brinkmanns verstörte Freundin Anna Marschner, die sich von Dr. Schübel trösten lässt.

Gaststars[Bearbeiten]

Als abgeschlossene Handlung innerhalb einer Serienfolge wird meist die Geschichte eines oder mehrerer Patienten der Schwarzwaldklinik erzählt. Dies bot den Produzenten eine gute Möglichkeit, Gaststars für diese Rollen zu verpflichten. In der Serie traten zahlreiche bekannte Schauspieler als Gaststars auf, unter anderem Gert Fröbe in seiner letzten Filmrolle, als hundertjähriger Patient Theodor Katz.

Serienfiguren[Bearbeiten]

Dreh- und Angelpunkt der Schwarzwaldklinik ist die Geschichte um Professor Klaus Brinkmann und seine familiären Spannungen mit seinem Sohn Dr. Udo Brinkmann, der ebenfalls Arzt an der Klinik war, zu der sein Vater als Chefarzt zurückkehrte. Dazu kam die Liebesgeschichte zwischen dem Professor und der Krankenschwester Christa.

Familie Brinkmann[Bearbeiten]

Professor Dr. Klaus Brinkmann ist Chefarzt der Schwarzwaldklinik und hat viel Verständnis für Menschen und als Chirurg ein ruhiges Händchen. Er ist Anlaufstelle für die Sorgen und Probleme seiner Patienten und kaum aus der Ruhe zu bringen. Er bewohnt ein schönes Bauernhaus im Glottertal und heiratet die Krankenschwester Christa. Während einer Operation ereilt ihn plötzlich ein Herzinfarkt. Indessen erwartet Christa ein Kind. Nach einer längeren Ruhepause reist er nach Amerika, um sich von einem Kollegen gründlich untersuchen zu lassen. Dort hat er eine kurze Affäre mit der deutschen Gutsbesitzerin Marie Rothenburg, die seine Ehe erheblich belastet.

Christa Brinkmann, geb. Mehnert (später Dr.), arbeitet am Anfang der Serie als Krankenschwester in der Schwarzwaldklinik, wo sie von Klaus’ Sohn Udo heftig aber vergeblich umworben wird. Als sie Klaus kennenlernt, führt sie ihr Medizinstudium fort. Die beiden heiraten. Später wechselt sie in die Arzneimittelforschung und arbeitet eng mit ihrem Kollegen Prof. Vollmers zusammen. Dies führt bei Klaus immer wieder zu Eifersucht und Misstrauen. Mit Sohn Benjamin macht sie Klaus noch einmal zum glücklichen Vater.

Dr. Udo Brinkmann (später Prof.), Klaus’ attraktiver Sohn, ist wie sein Vater Chirurg. Wegen Udos hitzigen Temperaments geraten die beiden oft aneinander. Zu Beginn der Serie ist er ein echter Frauenheld und Schwerenöter. Nach seiner Sturm- und Drangphase heiratet er die Anästhesistin Dr. Katharina Gessner, deren kleine Tochter Angi ihm besonders ans Herz wächst. Die Ehe mit Katharina geht in die Brüche, und Udo kommt mit Angis Kindermädchen, Claudia Schubert, zusammen. Nach ihrem Tod durch Blutkrebs geht Udo von Trauer geleitet nach Afrika, wo er in große Gefahr gerät. Wieder daheim im Schwarzwald kommt Udo schließlich mit Schwester Elke zusammen. Er will sie heiraten, muss jedoch erst einmal von Katharina geschieden werden. Zur Scheidung kommt es nicht mehr, denn Katharina stirbt schon bald an einer Blutvergiftung. Udo und Elke gehen im Verlauf der Serie noch kurzzeitig nach Hamburg, wo es zu Konflikten zwischen den beiden kommt, da Udos Job in einer Unfallklinik viel härter ist als der von Elke in einer Privatklinik. Außerdem gerät Udo in Hamburg in Lebensgefahr, als er angeschossen wird. Er überlebt nur dank einer sofortigen Notoperation. Nach seiner Genesung kehren Udo und Elke von Heimweh geleitet doch wieder in den Schwarzwald zurück und heiraten am Ende der Serie. In "Neue Zeiten" ist er Professor geworden und wird von dem neuen Inhaber (Kurt Seeberg) der Schwarzwaldklinik zum Chefarzt der Schwarzwaldklinik gemacht. Sein Vater ist stolz, dass er sein Nachfolger wurde.

Ärzte der Schwarzwaldklinik[Bearbeiten]

Dr. Horst Römer, Internist und Neurologe an der Schwarzwaldklinik, ist Junggeselle und Klaus’ engster Mitarbeiter. Er erlebt eine unglückliche Liebesbeziehung mit einer Schauspielerin. Der begabte Chirurg und Oberarzt Dr. Borsdorf zählt zu Klaus’ besten Mitarbeitern. Während er einen Mordfall aufklärt, gerät er selbst unter Verdacht, ein Mädchen niedergeschlagen zu haben. Der zuverlässige Chirurg Dr. Gerhard Schäfer erkrankt an Rheuma und wechselt am Ende der 1. Staffel als Dozent an die Medizinische Hochschule Hannover.

Dr. Elena Bach ist Anästhesistin und Klaus’ langjährige Freundin. Sie verkraftet nur schwer, dass sich Klaus für Christa entschieden hat. Bei einem Autounfall kommt sie ums Leben. Es passiert, als Klaus mit Christa auf Sylt ist. Udo macht seinem Vater schwere Vorwürfe, weil er nicht anwesend war, so wie damals, als seine Mutter starb. Ihre Nachfolgerin wird die geschiedene Anästhesistin Dr. Katarina Gessner, die ihre Unabhängigkeit liebt, woran auch die Ehe mit Udo beinahe zerbricht. Noch vor einer möglichen Scheidung verstirbt sie an einer Blutvergiftung.

Der junge Assistenzarzt Dr. Engel wird als Ersatz für Udo eingestellt, als dieser nach Afrika geht. Nach seinem etwas ungeschickten Einstand – er versucht mehrmals vergeblich, Schwester Elke näher zu kommen – wird er schließlich mit Schwester Ina glücklich. Diese übernahm kurzzeitig das Amt der Oberschwester, während sich Oberschwester Hildegard von einem Knöchelbruch kurierte. Sie ist mit Mischa befreundet, gerät aber häufiger schon mal mit der Oberschwester aneinander. Engel ist ein äußerst fähiger Arzt, wird jedoch hin und wieder etwas vom Pech verfolgt.

Der passionierte Spieler und Frauenheld Dr. Werner Schübel ist trotz allem ein hervorragender Chirurg und Oberarzt. Als er wieder einmal pleite ist und von seiner Frau den Laufpass bekommt, steht ihm Klaus trotz Bedenken bei. Die junge geschiedene Ärztin Dr. Karin Plessers bewundert und verehrt Klaus Brinkmann. Der Arzneimittelforscher Prof. Alexander Vollmers versucht vergeblich, Christas Herz zu erobern. Er freundet sich mit Udo an und verliebt sich nach langem Hin und Her in Carola, das ehemalige Kindermädchen der Brinkmanns.

Weitere Mitarbeiter der Schwarzwaldklinik[Bearbeiten]

Oberschwester Hildegard Zeisig ist neugierig und schnippisch, verbreitet wilde Gerüchte und scheucht die Schwestern durch die Gegend. Mit Patienten kennt sie wenig Pardon, bis sie selbst unters Messer muss.

Der gewissenhafte Verwaltungsdirektor Alfred Mühlmann wünscht sich volle Betten und klingende Kassen. Mit seinen Bedenken stößt er bei Klaus nicht immer auf Zustimmung. Im fortgeschrittenen Alter trifft er in der Schwarzwaldklinik seine lange verloren geglaubte Jugendliebe wieder. Fräulein Karin Meis, genannt Meislein, ist Klaus' emsige Sekretärin und muss oft die Launen ihres Chefs ertragen.

Schwester Elke hatte schon als Lernschwester eine kurze Affäre mit Udo. Dann lernt sie einen Stuntman kennen, der in der Schwarzwaldklinik seine Verletzungen auskuriert. Nach dessen tragischem Tod kommt sie Udo wieder näher. Der Krankenpfleger Mischa Burgmann leistete schon seinen Zivildienst in der Schwarzwaldklinik. Trotz seines kessen Mundwerks ist er überall beliebt.

Weitere Personen[Bearbeiten]

Käti ist Klaus’ langjährige Haushälterin, die ihn schon seit den Kindertagen umsorgt. Sie ist die gute Seele des Hauses, bis sie während eines Mittagsschlafes plötzlich stirbt. Ihre Nachfolgerin wird die sittenstrenge Carsta Michaelis, die großen Wert auf eine gottgefälligen Lebensweise legt, bis plötzlich ihre uneheliche Tochter auftaucht. Klaus’ Cousin Florian, der schon lange in Kanada lebt, steht eines Tages mit vollen Koffern vor der Tür und überrascht alle mit seiner unkonventionellen Lebensweise. Er macht Michaelis den Hof, lässt sie aber später wegen einer alten Liebe sitzen. Nach dieser Enttäuschung verachtet Frau Michaelis alle Männer, v. a. Wolfgang Pohl, den liebenswürdigen Nachbarn der Brinkmanns und pensionierten Bankdirektor, den sie insgeheim liebt. Erst nachdem dieser einen schweren Unfall erleidet, öffnet sie ihm ihr Herz.

Claudia Schubert arbeitete zuerst als Kindermädchen bei Udo und Katharina und betreute Angie, Katharinas Tochter aus erster Ehe. Als Katharina nach Hamburg geht und von Udo getrennt lebt, wird Benjamin, der Sohn von Klaus und Christa, geboren. Nach dem Tod ihrer Mutter findet Angie ein neues Zuhause bei Maria Rothenburgs Schwester Theres, die Angies leiblichen Vater durch Klaus Brinkmanns Vermittlung kennen- und lieben gelernt hat. Angie bleibt für den Rest der Serie Stammgast bei den Brinkmanns. Udo verliebt sich in Claudia und sie betreut Benjamin, bis sie an Leukämie stirbt. Die Krankheit wurde durch einen hartnäckigen Infekt entdeckt, jedoch zu spät für eine eventuelle Heilung. Ihre Nachfolgerin wird Carola Reißner, die als Kindermädchen der Brinkmanns auf den kleinen Benjamin aufpasst, bis sie Prof. Vollmers kennen und lieben lernt und ihn heiratet.

Erfolg und Wirkung der Serie[Bearbeiten]

Deutsche Erfolgsserie der 1980er[Bearbeiten]

Die Erstausstrahlung der Schwarzwaldklinik erfolgte mit dem Pilotfilm Die Heimkehr am Dienstag, den 22. Oktober 1985 im ZDF. Die ersten 22 Folgen der Serie wurden bis zum 23. Februar 1986 ausgestrahlt, der Sendeplatz wechselte zwischen dem Samstag- bzw. Sonntagabend um 19.30 Uhr.

Am 15. Oktober 1987 begann die Erstausstrahlung der zweiten Staffel mit einer Doppelfolge, vom 17. Oktober 1987 bis zum am 26. März 1988 wurden jeweils am Samstagabend um 19.30 Uhr 22 neue Folgen ausgestrahlt. Die 24 Folgen umfassende dritte und letzte Staffel der Serie wurde vom 8. Oktober 1988 an gesendet. Die Folge Hochzeit mit Hindernissen war am 25. März 1989 die letzte Folge der Schwarzwaldklinik. Insgesamt wurden bis 1989 70 Folgen (inklusive Doppelfolgen) produziert und gesendet.

Bis zu 28 Millionen Zuschauer (60 % Marktanteil) sahen wöchentlich zu und machten die Schwarzwaldklinik somit zu einem der größten deutschen Fernseherfolge. Mit der Episode Die Schuldfrage wurde am 17. November 1985 die Rekordzahl von 27,97 Millionen Zuschauern erreicht. Dies ist bis heute die höchste Zuschauerzahl, die in Deutschland jemals für eine Sendung mit fiktivem Inhalt erzielt wurde. Nur Sportübertragungen erreichten und erreichen höhere Beteiligung.[12]

1991 wurde eine Sonderausgabe für das Weihnachtsprogramm Das größte Fest des Jahres – Weihnachten bei unseren Fernsehfamilien des ZDF gedreht, bei der die meisten Stammschauspieler beteiligt waren. Das Ehepaar Brinkmann möchte eigentlich zu zweit den Weihnachtsmorgen genießen, wird aber wiederholt von Besuchern gestört - so dass schließlich alle zusammen vor dem Fernseher sitzen und ihre eigene - von Birgit Schrowange angekündigte – Serie anschauen. Eine wesentliche Entwicklung war die Bekanntgabe der Verlobung von Dr. Römer und Schwester Ina, die aber bei den späteren Filmen nicht berücksichtigt wurde. Als ab Oktober 1994 die Serie im Vorabendprogramm des ZDF wiederholt wurde, entstand als Zusammenschnitt der besten Szenen aller Folgen die Sonderausgabe Die Schwarzwaldklinik – Eine Serienlegende kehrt zurück. Ebenfalls dank des großen Zuschauererfolgs brachte es die Schwarzwaldklinik bis heute auf insgesamt elf Wiederholungen im Programm des ZDF.

Die Schwarzwaldklinik war der Grund dafür, dass das Genre der Arztserie in Deutschland extrem beliebt wurde und so vor allem in den 1990er-Jahren auf nahezu allen Sendern eine Vielzahl von Arzt- und Krankenhausserien entstand (u. a. Frauenarzt Dr. Markus Merthin, Dr. Stefan Frank – Der Arzt, dem die Frauen vertrauen, St. Angela, OP ruft Dr. Bruckner – Die besten Ärzte Deutschlands, In aller Freundschaft).

Die Serie wirkte sich auch auf den Tourismus im Schwarzwald, speziell an der Originalkulisse im Glottertal, aus. In der Sommersaison 1987 und 1988 wurden 200.000 oder mehr zusätzliche Gäste gezählt, die die Region speziell wegen der Schwarzwaldklinik aufgesucht haben.[13]

Export ins Ausland[Bearbeiten]

Nicht nur in Deutschland war die Schwarzwaldklinik Ende der 1980er-Jahre äußerst erfolgreich. Die Serie wurde in insgesamt 38 Länder verkauft[14] und lief unter anderem in Frankreich, Großbritannien, Spanien, Jugoslawien, Italien, Griechenland, Skandinavien, Polen, Ungarn und Südafrika.

Umstrittene Folgen[Bearbeiten]

Die am 1. Februar 1986 gesendete Folge Gewalt im Spiel löste unter den Zuschauern unmittelbar nach der Ausstrahlung teilweise heftige Proteste aus. In dieser Folge wurde die Vergewaltigung einer jungen Frau gezeigt, die später mit ihrem Bruder an dem Täter Selbstjustiz übt und diesen mit Stichen in den Unterleib verletzt. Als erste Konsequenz wurde vom ZDF die für den darauffolgenden Tag im Vormittagsprogramm geplante Wiederholung der Folge gestrichen.

Die Ausstrahlung der eigentlich für den 15. Februar vorgesehenen Folge Steinschlag wurde daraufhin komplett gestrichen, da das ZDF aufgrund der in dieser Folge thematisierten Kindesmisshandlung weitere negative Reaktionen befürchtete. Von der damaligen ZDF-Ansagerin Birgit Schrowange wurde lediglich eine kurze Zusammenfassung der in dieser Folge vorkommenden Handlungen präsentiert, die für den Gesamtverlauf der Serie von Bedeutung waren. Ausgestrahlt wurde dann an diesem Tag die nächstfolgende Episode Ein Kind, ein Kind, ein Kind. Die Folge Steinschlag war erstmals am 30. September 1987 zu sehen, als die erste Staffel der Serie wiederholt wurde.

Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften setzte die Folge Gewalt im Spiel auf die Liste der jugendgefährdenden Schriften. Nach einer Klage des ZDF erließ das Bundesverwaltungsgericht ein Grundsatzurteil zur Indizierung von Fernsehsendungen und -filmen (Schwarzwaldklinik/C4.87 VG17K3157/86), in dem es sich gegen die Indizierung aussprach. Begründet wurde das Urteil damit, dass eine Fernsehsendung als solche nicht in die Liste jugendgefährdender Schriften aufgenommen werden könne.

Bei den in den 1990er-Jahren im Programm des ZDF mehrfach ausgestrahlten Wiederholungen der Serie wurden die Folgen Gewalt im Spiel und Steinschlag nicht gesendet. Erst bei der fünften Komplettwiederholung der Serie im Jahre 2002 waren die beiden Episoden gut 15 Jahre nach ihrer Erstausstrahlung wieder im deutschen Fernsehen zu sehen. Gezeigt wurde jedoch nicht die Originalfassung, sondern eine gekürzte Fassung, in der die Gewaltszenen entsprechend geschnitten und dadurch entschärft waren.

Im Ausland waren die beiden umstrittenen Folgen teilweise in der ungeschnittenen Originalfassung zu sehen.

Rezeption[Bearbeiten]

Sofort nach Ausstrahlung der ersten Folge wurde die Serie in der seriösen Presse nahezu einhellig von Kritikern als „Kitschromanze“ verspottet, vor allem der unrealistische Charakter der Darstellung und die konzeptionelle Nähe zum Arztroman wurden kritisiert. Der Spiegel titelte im Herbst 1985: Operation Kitsch – Fernsehhit Schwarzwaldklinik.[15] Die Regenbogenpresse indes erkannte schnell, wie beliebt die Serie bei den Zuschauern war, und brachte zahlreiche Berichte über die Mitwirkenden.[16] ZDF-Programmdirektor Alois Schardt wehrte sich in der Hörzu im November 1985 gegen die Kritik an der Serie.[17] Schnell war eine Tendenz auszumachen, der Verwechslung von Fiktion und Realität Vorschub zu leisten; hierzu Mitte Dezember 1985 Der Spiegel: „Nicht nur Bild und Hörzu haben sich, ständig aus dem Schwarzwald berichterstattend, an den Boom gehängt. Das Goldene Blatt wusste zu melden, als Sanatorium sei die Schwarzwaldklinik ‚schon vor 30 Jahren … weltberühmt‘ gewesen und König Ibn Saud habe dort selbst ‚die Rettung seiner Tochter‘ gefeiert, die sich bei einem Feuerwerk ‚schwerste Verbrennungen zugezogen‘ hatte. Ins Gästebuch schrieb der Herrscher Arabisches: ‚Im Namen Allahs, des Barmherzigen‘.“[18]

Die anhaltende Rückwirkung jenseits des Bildschirms führte auch im Schwarzwald zu Kritik. So kritisierte z. B. der Pfarrer der Gemeinde Glottertal 1986 den speziell an kirchlichen Feiertagen stattfindenden „Kliniktourismus“ als „Größenwahn, der den Herrgott nicht mehr will und braucht“.[19]

Michael Prosser[20] beschreibt die Schwarzwaldklinik als ein dem von Michael R. Buß 1983 beschriebenen „Vielseher-Syndrom“ folgendes Sendeformat, das aus Elementen der Seifenoper, des trivialen Arztromans und des Heimatfilms zusammengesetzt sei und das dem Zweck des Senders folge, Vielseher bei seinem Programm zu halten. Dem Seifenoper-Schema folgen der gleichbleibende Handlungsort ohne historisch-geografische Qualität, die gleichbleibenden Protagonisten und deren fehlende persönliche Entwicklung. Dem Arztroman-Schema folgen verschiedene Strukturschemata der Serie (Liebesbeziehungen, Reifeprozess des jungen Doktors, Übervater-Rolle der Hauptfigur) sowie die durch identifikatorische Requisiten wie die zeitgemäße Ausstattung mit Kleidung und Automobilen unterstrichene Affinität zur Alltagswelt. Dem Heimatfilm entlehnt sind die an verschiedenen Drehorten aufgenommenen Bilderbuchansichten, die „im Studio zu einem Schwarzwald komprimierter Intensität geklont“ wurden.[21] Die Landschaftsaufnahmen sollen dabei keine geografischen Kenntnisse, sondern lediglich Stimmungen vermitteln. Außerdem, so Prosser, würden die visuellen Reize „den ärmlichen Dialogen des Drehbuchs erst ihre volle Semantik“ geben.[21]

1987 führten Michael Schenk und Patrick Rössler eine Publikumsbefragung zur Rezeption von Soap Operas am Beispiel der Schwarzwaldklinik und der Serie Dallas durch.[22] Das Publikum schrieb dabei der Schwarzwaldklinik die Attribute „moralisch“, „romantisch“ und „harmonisch“ zu. Als wichtigstes Rezeptionsmotiv wurde der unterhaltende Charakter angegeben, wobei der Unterhaltungswert der Schwarzwaldklinik höher eingestuft wurde, als der von Dallas. Michael Prosser subsumiert die Publikumsrezeption als Ausdruck von Eskapismus, bei der neben dem Genuss der dargebotenen Idylle auch das Mitfühlen mit dem Schicksal der Protagonisten stehe, wobei Konflikte lediglich aufgebaut würden, um harmonische Lösungen darbieten zu können, nicht aber um Problematiken zu verdeutlichen oder um Nachdenken und Reflexion zu fördern.[23]

Revival[Bearbeiten]

Als Reaktion auf das rege Zuschauerinteresse wurde im August 2004 ein Fernsehfilm zum 20-jährigen Jubiläum der Schwarzwaldklinik produziert, der am 20. Februar 2005 unter dem Titel Die Schwarzwaldklinik – Die nächste Generation im ZDF ausgestrahlt wurde. Mit fast allen Darstellern von damals wurde an den Originalschauplätzen der Serie sowie der Bodensee-Insel Mainau gedreht. Die Handlung drehte sich um die Vorbereitungen zur Hochzeit des inzwischen erwachsenen und als Arzt in der Schwarzwaldklinik tätigen Sohnes von Prof. Brinkmann, Benjamin Brinkmann. Dieser wird von Klausjürgen Wussows Sohn Alexander Wussow dargestellt, dessen Filmehefrau von Eva Habermann. Die Autoren der Serie rechnen beim Alter der Figur Benjamin Brinkmann jedoch nicht in Echtzeit, da dieser erst in der am 23. Februar 1986 ausgestrahlten Folge geboren wurde.

Aufgrund der enormen Einschaltquote, in der Spitze bis zu 15 Millionen, entschied sich der Produzent Wolfgang Rademann entgegen ersten Verlautbarungen für den Dreh einer weiteren Episode der „nächsten Generation“. Ausstrahlungstermin des zweiten Specials Die Schwarzwaldklinik – Neue Zeiten war der 4. Dezember 2005. Die Quoten der zweiten Folge konnten mit denen der ersten jedoch nicht mithalten, sie betrugen etwas über sieben Millionen Zuschauer.

Eine wöchentliche Serie sowie weitere Spezialausgaben wird es nach Auskunft des Produzenten nicht mehr geben. Während beim Dreh des Fernsehfilms 2004 mit Ausnahme der bereits 1992 verstorbenen Karin Hardt und des schwer erkrankten Alf Marholm noch alle Hauptdarsteller dabei waren, sind seitdem Klausjürgen Wussow, Eva-Maria Bauer, Alf Marholm, Franz Rudnick, Wolfgang Wahl, Evelyn Hamann und Karl Walter Diess verstorben.

Trivia[Bearbeiten]

  • Der Kabarettist Stephan Wald veröffentlichte 1985 unter dem Titel Schwarzwortklinik eine optisch und inhaltlich auf die Serie anspielende Satire-Schallplatte.
  • Die Serie wurde parallel zu ihrer Erstausstrahlung im Südwestfunk als Das kranke Haus am Titisee persifliert. Hauptcharaktere hießen u. a. Prof. Trinkmann und Prachtschwester Christa.
  • Die Düsseldorfer Punkband Die Toten Hosen veröffentlichte unter dem Namen Schwarzwaldklinik auf dem 1986 erschienenen Album Damenwahl einen satirisch-kritischen Titel.
  • Der in dem Kinofilm Der Wixxer von Oliver Welke dargestellte Gerichtsmediziner trägt den Namen Dr. Brinkmann.
  • Die Freiburger Surfband Leopold Kraus Wellenkapelle hat auf ihrem Album Schwarzwaldfieber die Titelmelodie der Serie als Klinik unter Tannen in ein Surflied verwandelt.
  • Der Verlag Siso Trend hat ein Brettspiel zur Serie veröffentlicht.
  • Das Gebäude der Schwarzwaldklinik war als Modell von Vollmer im Angebot.

DVD-Veröffentlichung[Bearbeiten]

Zur Veröffentlichung der Serie auf DVD wurden die jeweils 24 Folgen umfassenden drei Staffeln zur besseren Vermarktung jeweils halbiert und in sechs Teile aufgeteilt, die nun 1. Staffel, 2. Staffel etc. genannt wurden:

  • 1. Staffel (Folgen 1–12), 27. März 2006
  • 2. Staffel (Folgen 13–23), 12. Februar 2007
  • 3. Staffel (Folgen 24–34), 8. Oktober 2007
  • 4. Staffel (Folgen 35–46), 14. Januar 2008
  • 5. Staffel (Folgen 47–58), 5. Mai 2008
  • 6. Staffel (Folgen 59–70), 15. September 2008

Literatur[Bearbeiten]

  • Peter Heim: Die Schwarzwaldklinik. Roman nach der ZDF-Fernsehserie von Herbert Lichtenfeld. Hestia, Rastatt 1994, 287 S., ISBN 3-89457-052-0
  • Peter Heim: Die Hochzeit in der Schwarzwaldklinik. Roman nach der ZDF-Fernsehserie von Herbert Lichtenfeld. Vollständige Taschenbuchausgabe. Droemersche Verlagsanstalt Knaur, München 1987, 404 S., ISBN 3-426-01486-6
  • Peter Heim: Menschen und Schicksale in der Schwarzwaldklinik. Roman nach der ZDF-Fernsehserie von Herbert Lichtenfeld. Vollständige Taschenbuchausgabe. Droemer Knaur, München 1987, 421 S.
  • Peter Heim: Die Ärzte der Schwarzwaldklinik. Roman nach der ZDF-Fernsehserie von Herbert Lichtenfeld. Lübbe, Bergisch Gladbach 1988, 443 S., ISBN 3-404-11240-7
  • Klausjürgen Wussow: Mein Leben als Chefarzt Dr. Brinkmann von der Schwarzwaldklinik. Ansichten, Gedanken und Erlebnisse des beliebten Schauspielers. Sonderausgabe. Naumann und Göbel, Köln 1989, 350 S., ISBN 3-625-20124-0
  • Patrick Rössler: Dallas und Schwarzwaldklinik. Eine Programmstudie über Seifenopern im deutschen Fernsehen. Reihe Medien-Skripten, Band 1. Fischer, München 1988, 187 S., ISBN 3-88927-039-5
  • Axel Braun: Fluchtmodell Schwarzwaldklinik. Eine Familienserie als Rückzugsmöglichkeit in eine vereinfachte, heimatliche Welt. Oldenburger VorDrucke (Heft 10). Universität Oldenburg, Zentrum für Pädagogische Berufspraxis, Oldenburg 1987, 109 S.
  • Michael Prosser: Das Phänomen „Schwarzwaldklinik“, in: Beiträge zur Volkskunde in Baden-Württemberg, Bd. 5, Stuttgart 1993, S. 97–144.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b „Heile Welt hat immer Konjunktur“, Produzent Wolfgang Rademann in einem SPIEGEL-Interview auf einestages.de (abgerufen am 22. Oktober 2010)
  2. „Wolfgang Rademann – Produzent der Serie Die Schwarzwaldklinik“ – Porträt bei zdf.de vom 14. Februar 2005
  3. Porträt über Alfred Vohrer bei deutscher-tonfilm.de
  4. Personendetails über Hans-Jürgen Tögel bei cinefacts.de
  5. Herbert Lichtenfeld, Internationales Biographisches Archiv 21/2002, 13. Mai 2002, abgerufen am 25. November 2012
  6. Interview mit dem Komponisten Martin Böttcher vom 2. Mai 2004
  7. Foto: Fachklinik für FamilienrehabilitationSüddeutsche Zeitung, 23. Januar 2008
  8. „Wir haben nicht mal einen OP“ – Artikel bei zdf.de vom 26. August 2004
  9. „Die Schwarzwaldklinik – Fernsehgeschichte vor malerischer Kulisse“ – Artikel bei media-bw.de
  10. Prachtbau soll nicht verfallen. In: FOCUS Online vom 24. August 2007
  11. Glottertal: Thure-von-Uexküll-Klinik: Schwarzwaldklinik: Erste Patienten beziehen ihre Zimmer - badische-zeitung.de. Abgerufen am 30. September 2014.
  12. a b Informationen der IMDb
  13. Prosser 1993, S. 99.
  14. „Die Schwarzwaldklinik – Ein Rückblick in Zahlen“ – Artikel bei zdf.de vom 10. November 2005
  15. Der Spiegel 44/1985, Titel
  16. Hierzu der Titel „Karriere mit der Schwarzwaldklinik - Klausjürgen Wussow - Der Arzt, von dem die Frauen träumen“, in: Hörzu 44, 25. Oktober 1985, Titel
  17. Hörzu 47, 15. November 1985, S. 8
  18. Der Spiegel 51/1985
  19. Der Christopher, Pfarrbote der St. Blasiuspfarrei Glottertal, Nr. 31, 14. August 1986, zitiert nach Prosser 1993.
  20. Prosser 1993, S. 101–109.
  21. a b Posser 1993, S. 107.
  22. Michael Schenk/Patrick Rössler: „Dallas“ und „Schwarzwaldklinik“. Ein Programmvergleich von Seifenopern im deutschen Fernsehen, in: Rundfunk und Fernsehen 35 (1987), S. 218–228.
  23. Prosser 1993, S. 114.