Mona Hatoum

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Mona Hatoum at Fundació Joan Miró in Barcelona, 2011

Mona Hatoum (* 1952 in Beirut, Libanon) ist eine palästinensisch-britische Künstlerin.

Leben[Bearbeiten]

Von 1970 bis 1972 besuchte Mona Hatoum das Beirut University College. Von 1975 bis 1979 studierte sie an der Byam Shaw School of Art, London, und von 1979 bis 1981 an der Slade School of Art, London. Von 1986 bis 1994 lehrte sie am Central Saint Martins College of Art and Design, London, und von 1992 bis 1997 an der Jan van Eyck Academie in Maastricht. 1994/1995 war sie Gastprofessorin an der École nationale supérieure des beaux-arts, Paris, und 1998 am Chelsea College of Art and Design und dem Central Saint Martins College of Art and Design, London. Sie lebt wechselnd in London und Berlin.[1]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

1997 erhielt sie ein Honorary Fellowship des Dartington College of Arts, Devon, England. 2000 gewann Hatoum den George Maciunas-Preis der Stadt Wiesbaden. Von 2003 bis 2004 war sie Stipendiatin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes DAAD. 2004 erhielt sie den Sonning-Preis der Universität Kopenhagen und den Roswitha Haftmann-Preis, 2007 war sie Stipendiatin am Dartington College of Arts. 2010 wurde sie mit dem Käthe-Kollwitz-Preis bedacht. 2010 wurde sie Mitglied der Akademie der Künste in Berlin. 2011 wurde sie mit dem Joan-Miró-Preis für "ihre große Fähigkeit, persönliche Erfahrung mit universellen Werten zu verbinden" ausgezeichnet. Es handelt sich um einen der höchst dotierten zeitgenössischen Kunstpreise.[1]

Werk[Bearbeiten]

Ein gutes Beispiel ihrer Arbeiten ist die Skulptur Hot Spot, ein übergroßer elektrifizierter Globus aus Drahtgeflecht, der an verschiedenen Stellen rötlich leuchtet. Dieser nimmt nicht nur Bezüge auf zur globalen Erwärmung, sondern setzt eindrucksvoll die weltweite Ausbreitung von Krieg und Terror-Konfliktherden in den Blick.[1]

Über die Installation mit 145 Haarknäueln, bei der sie sechs Jahre lang ihre ausgebürsteten Locken zusammenrollte und im Schuhkarton sammelte, sagt Ingvild Goetz: »Ich sehe darin die religiöse Züchtigung der Frau, ein Abschiednehmen vom Frau-sein-Dürfen.«.[2]

Filme (Auswahl)

Measures of Distance (1988)[3]

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Einzelausstellungen[Bearbeiten]

Gemeinschaftsausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 2011: Aschemünder. Die Sammlung Goetz im Haus der Kunst, Haus der Kunst, München

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c http://www.artknowledgenews.com/mona_hatoum_wins_joan_miro_prize.html
  2. Lars Reichardt, Nan Goldin (Foto): Brauche ich das wirklich? In: Süddeutsche Zeitung Magazin. 2012, abgerufen am 8. Mai 2012 (Heft 18/2012).
  3. Mona Hatoum in der Internet Movie Database (englisch)
  4. Massenmenschhaltung in: FAZ vom 19.Dezember 2011, Seite 28
  5. Mit Haut und Haar und Knallroten Herzen in FAZ vom 4. Januar 2014, Seite 37
  6. Seite des Museums zur Ausstellung, abgerufen am 1. Mai 2014.