Russikon

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Russikon
Wappen von Russikon
Staat: Schweiz
Kanton: Zürich (ZH)
Bezirk: Pfäffikonw
BFS-Nr.: 0178i1f3f4
Postleitzahl: 8332
UN/LOCODE: CH MDL (Madetswil)

CH RSS (Russikon)

Koordinaten: 701096 / 25027747.3955538.777783608Koordinaten: 47° 23′ 44″ N, 8° 46′ 40″ O; CH1903: 701096 / 250277
Höhe: 608 m ü. M.
Fläche: 14.37 km²
Einwohner: 4160 (31. Dezember 2013)[1]
Einwohnerdichte: 289 Einw. pro km²
Website: www.russikon.ch
Karte
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Über dieses Bild
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Kirche von Russikon
Kreisel im Unterdorf
Hauptstrasse von Russikon
Das Museum Stefan Stähli befindet sich an der Dorfstrasse 3 in Gündisau. Die Sammlung umfasst Traktoren und Handgeräte.

Russikon ist eine politische Gemeinde im Bezirk Pfäffikon des Kantons Zürich in der Schweiz. Zu Russikon gehören auch die Ortschaften Rumlikon und Madetswil sowie die Weiler Sennhof, Wilhof, Gündisau, Ludetswil.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung

In Gold ein steigender, widersehender schwarzer, rotbewehrter Löwe

Geographie[Bearbeiten]

Die Gemeinde Russikon liegt zwischen dem Kempttal und dem Tösstal an der Verbindungsstrasse FehraltorfTurbenthal in einer hügeligen Landschaft. Die Gemeindefläche dient zu 51 % der Landwirtschaft, 37 % ist bewaldet.

  • Fläche 1'425 ha, davon 472 ha Wald
  • Höchster Punkt: Tannenberg, 820 m ü. M.
  • Tiefster Punkt: Bläsimühle (Tobelbach), 570 m ü. M.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohner
1850 1876
1970 2002
1990 2586
1995 2837
2000 3886
2005 3862
2010 4096
2011 4126
2012 4132
2013 4155
2014 4197

Wirtschaft[Bearbeiten]

  • Anzahl Beschäftigte (Stand 2008): 846 Personen
  • Anzahl Landwirtschaftsbetriebe (Stand 2008): 36
  • Arbeitslose (Stand 2009): 57

Politik[Bearbeiten]

Gemeindepräsident war von 2006 bis 2014 der parteilose Eugen Wolf. Seit 2014 ist Hans Aeschlimann (SVP) als Gemeindepräsident gewählt. 1. Vizepräsidentin ist Margrit Berlinger (FDP). 2. Vizepräsidentin ist Barbara Schmid (SVP).

Museum[Bearbeiten]

Im Weiler Gündisau steht ein landwirtschaftliches Museum mit einer Sammlung von Traktoren der Jahrgänge 1922 bis 1961.[2] Sie wurde vom Eigentümer Stefan Stähli aufgebaut und während 20 Jahren stets erweitert. Primär handelt es sich um Schweizer Fabrikate wie Hürlimann, Bührer, Vevey, Meili, aber auch weniger bekannte Exponate der Marken Grunder und Bösch. Als Exoten gelten die zwei amerikanischen Cletrac-Exponate, einer davon mit Raupenantrieb. Alle ausgestellten Traktoren sind fahrtüchtig. Die Sammlung enthält auch Motorsägen aller Epochen, Einachser-Mäher und viele Handgeräte. Ein öffentlich zugängliches Ortsarchiv oder Ortsmuseum gibt es in Russikon nicht.

Literatur[Bearbeiten]

  • Hans Martin Gubler, Die Kunstdenkmäler des Kanton Zürich Band 3: Die Bezirke Pfäffikon und Uster. Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1978 (Kunstdenkmäler der Schweiz Band 66). ISBN 3-7643-0991-1. S. 246–267.
  • Hans Keller, Chronik der Gemeinde Russikon, Teil 1: Urzeit bis 1798 Herausgeber Gemeinde Russikon
  • Fritz Hauswirth, Chronik der Gemeinde Russikon, Teil 2: 1798 bis 1997 Herausgeber Gemeinde Russikon

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Russikon – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)
  2. Website der Gemeinde Russikon: Geschichte der Aussenwachten. Abgerufen am 4. März 2015.