Saint-Brieuc

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Saint-Brieuc (Begriffsklärung) aufgeführt.
Saint-Brieuc (Sant-Brieg)
Wappen von Saint-Brieuc
Saint-Brieuc (Frankreich)
Saint-Brieuc
Region Bretagne
Département Côtes-d’Armor (Präfektur)
Arrondissement Saint-Brieuc
Kanton Chef-lieu von 3 Kantonen
Gemeindeverband Communauté d’agglomération de Saint-Brieuc.
Koordinaten 48° 31′ N, 2° 46′ W48.513611111111-2.760277777777880Koordinaten: 48° 31′ N, 2° 46′ W
Höhe 0–134 m
Fläche 21,88 km²
Einwohner 46.173 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 2.110 Einw./km²
Postleitzahl 22000
INSEE-Code
Website http://www.mairie-saint-brieuc.fr

Kathedrale von Saint-Brieuc
Haus in der Altstadt

Saint-Brieuc (bretonisch: Sant-Brieg) ist eine französische Gemeinde in der Bretagne, in Nordwest-Frankreich mit 46.173 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011). Sie ist der Sitz der Präfektur des Départements Côtes-d’Armor und Sitz einer katholischen Diözese. Die Einwohner von Saint-Brieuc werden Briochins (m) bzw. Briochines (w) genannt.

Die Stadt liegt etwa drei Kilometer entfernt vom Ärmelkanal auf einem Plateau, in das die Flüsse Gouët und Gouédic tiefe Täler gegraben haben und in die Bucht von Saint-Brieuc[1] fließen.

Saint-Brieuc wird im Schiffsregister unter "SB" als Heimathafen angegeben.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Der kanalisierte Gouët führt zum Handels- und Fischereihafen Le Légué. Des Weiteren gibt es einen Sporthafen und den Regionalflughafen Saint Brieuc–Armor. Daneben bestimmen die Verarbeitung landwirtschaftlicher Produkte und die dafür erforderlichen Kühlhäuser das Wirtschaftsleben.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Wichtigste Sehenswürdigkeit ist die gotische Kathedrale Saint-Étienne aus dem 13./14. Jahrhundert. Nördlich der Kathedrale findet sich ein Viertel mit alten Fachwerkhäusern. Bis ins 16. Jahrhundert war Saint-Brieuc als eine der sieben ältesten Bischofsstädte der Bretagne Station der großen Wallfahrt Tro-Breizh.

Am Brunnen von Saint-Brieuc soll sich im 5. Jahrhundert, als die Bretagne christianisiert wurde, der Mönch Briocus († um 515; Fest am 1. Mai; in Rennes und Vannes am 11. Mai) niedergelassen haben. Dieser gab der Stadt der Legende nach ihren Namen. Der Brunnen ist seit dem 15. Jahrhundert durch eine Halle geschützt.

Weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt sind Viadukte über die beiden Flusstäler, der Aubé-Hügel und der Turm Saint-Esprit.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Partnerstädte[Bearbeiten]

Bahnhof Saint-Brieuc

Saint-Brieuc pflegt Städtepartnerschaften mit

Literatur[Bearbeiten]

Georg Gresser: Art. Briocus, in: Lexikon für Theologie und Kirche, Band 2, Freiburg 1994, Sp. 695.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Saint-Brieuc – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Die Baie de Saint-Brieuc ist ein Naturschutzgebiet