Schwalbach (Saar)
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Saarland | |
| Landkreis: | Saarlouis | |
| Höhe: | 250 m ü. NN | |
| Fläche: | 27,31 km² | |
| Einwohner: |
17.593 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 644 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 66773 | |
| Vorwahlen: | 06831, 06834 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SLS | |
| Gemeindeschlüssel: | 10 0 44 118 | |
| Gemeindegliederung: | 3 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Hauptstr. 92 66773 Schwalbach |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Hans-Joachim Neumeyer (CDU) | |
| Lage der Gemeinde Schwalbach im Landkreis Saarlouis | ||
Schwalbach ist eine saarländische Gemeinde im Landkreis Saarlouis.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Die Gemeinde Schwalbach liegt rund 15 km nordwestlich von Saarbrücken.
Gemeindegliederung [Bearbeiten]
Es gibt drei Ortsteile:
- Elm mit Sprengen, Derlen und Knausholz (seit 1938)
- Hülzweiler
- Schwalbach mit Griesborn.
Geschichte [Bearbeiten]
Schwalbach wurde erstmals in der Mettlacher Güterrolle als Swalpach urkundlich erwähnt. 1840 produzierte die Schwalbacher Papierfabrik mit 3 Bütten 15000 Ries Schreibpapier a 12 Pfund, beschäftigte 16 männliche und 33 weibliche Arbeiter.[2]
Politik [Bearbeiten]
Gemeinderat [Bearbeiten]
| Parteien und Wählergemeinschaften | Sitze 2009 |
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| CDU | Christlich Demokratische Union Deutschlands | 13 | |
| SPD | Sozialdemokratische Partei Deutschlands | 11 | |
| Linke | Die Linke | 4 | |
| FBLS | Freie Wählergemeinschaft | 2 | |
| FDP | Freie Demokratische Partei | 2 | |
| Grüne | Bündnis 90/Die Grünen | 1 | |
| Gesamt | 33 | ||
Bürgermeister [Bearbeiten]
- vor 1974: Dr. Nikolaus Fery (CDU)
- 1974–1994: Georg Fleck (CDU)
- 1994–2010: Eberhard Blaß (SPD)
- seit 2010: Hans-Joachim Neumeyer (CDU)
Wappen [Bearbeiten]
Blasonierung: „Gespalten von Blau und Gold, belegt mit einem von Silber und Rot gespaltenen Wellenband; vorn oben in Silber ein Eichenzweig (Blatt mit zwei Eicheln), hinten oben in Rot sich kreuzend Schlägel und Eisen, vorn unten in Silber ein Mühlrad, hinten unten in Rot ein Kreuz.“
Das Wappen wurde der Gemeinde 1974/75 durch den Minister des Inneren des Saarlandes verliehen. Es zeigt Symbole die für die Geschichte der einzelnen Ortsteile stehen. Die Grundfarben zeigen die Zugehörigkeit zu Nassau-Saarbrücken (blau und silber) und zum Herzogtum Lothringen (gold und rot).
Die Grundstruktur des Wappens (Grundfarben, Teilung und Wellenband) bildet das Wappen von Schwalbach.
Der Eichenzweig wurde dem Hülzweiler Ortswappen entnommen und erinnert, wie der Ortsname, an die Geschichte des Ortsteils als Waldrodungssiedlung.
Schlägel und Eisen erinnern an die Bergbautradition in Schwalbach und stammen aus dem Wappen des Ortsteiles Elm.
Ebenfalls aus dem Elmer Wappen stammt das Mühlrad, das auf die Mühlen verweist, die in Elm in früherer Zeit das Erwerbsleben bestimmt haben.
Das Kreuz verweist auf den Einfluss der Abteien Wadgassen und Fraulautern.
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
Die Volksbühne Hülzweiler e. V. bespielt, neben regelmäßigen Saalaufführungen, die Freilichtbühne Hülzweiler, eine der größten Freilichtbühnen Südwestdeutschlands. Seit 1999 ist im denkmalgeschützten ehemaligen Kompressorenhaus das Schmiede- und Schlossermuseum Schwalbach untergebracht.
Bauwerke [Bearbeiten]
siehe Liste der Baudenkmäler in Schwalbach
Sport [Bearbeiten]
Volleyball in Schwalbach [Bearbeiten]
- Die SSG Schwarzenholz-Griesborn stellt unter anderem die beste saarländische Herrenmannschaft in der Regionalliga Südwest.
- Der TV Hülzweiler stellte unter anderem die beste saarländische Damenmannschaft in der 2. Bundesliga.
Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]
Verkehr [Bearbeiten]
Schwalbach liegt in der Grenzregion Deutschland/Frankreich/Luxemburg. Enge wirtschaftliche Kontakte zu den Nachbarländern prägen diese Region sowie die Bewegungen von Personen und Gütern. Schwalbach ist über die Bundesautobahn 8 (Perl - Bad Reichenhall) an das überregionale Straßennetz, nicht nur in Deutschland sondern auch nach Luxemburg und Österreich, angebunden.
Persönlichkeiten [Bearbeiten]
Söhne und Töchter der Gemeinde [Bearbeiten]
- Alfred Wilhelm (* 1920), deutscher Politiker (CDU), Innenminister des Saarlandes a.D.
- Erich Gräßer (* 1927), emeritierter Professor für evangelische Theologie (Neues Testament) in Bonn und Mitglied der Tierschutzpartei
- Albert André (* 1930), Kaplan seiner Heiligkeit, emeritierter Regionaldekan der Region Saar-Hochwald im Bistum Trier
- Werner Groß (* 1935), von 1982 bis 2000 Richter am Bundesgerichtshof
- Hartmut Mathieu (1944–2009), Journalist und Politiker (CDU)
- Roland Gabriel (* 1947), Professor für Wirtschaftsinformatik an der Ruhr-Universität Bochum
- Monika Bachmann (* 1950), deutsche Politikerin (CDU)
- Ignatius Maaß OSB (* 1957), deutscher Benediktinermönch und Abt der Benediktinerabtei St. Matthias in Trier
- Pater Stephan Kessler SJ (* 20. Juli 1959), Regens am Priesterseminar der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt am Main
- Heiko Maas (* 1966), deutscher Politiker (SPD)
Persönlichkeiten, die in der Gemeinde gewirkt haben [Bearbeiten]
- Manfred Oeming (* 11. Oktober 1955 in Kröpelin, aufgewachsen in Schwalbach), Professor für evangelische Theologie (Altes Testament) in Heidelberg
Weblinks [Bearbeiten]
- Gemeinde Schwalbach Saar
- Literatur über Schwalbach in der Saarländischen Bibliographie
- Links zum Thema Schwalbach/Saar im Open Directory Project
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Saarland.de – Fläche, Bevölkerung in den Gemeinden am 31.12.2011 nach Geschlecht, Einwohner je km² und Anteil an der Gesamtbevölkerung (PDF) (Hilfe dazu)
- ↑ Friedrich Wilhelm von Reden: Erwerbs- und Verkehrs-Statistik des Königstaats Preußen. Jonghaus, 1853, S. 1530 (Fulltext in der Google Buchsuche).
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