Saarlouis

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Saarlouis
Saarlouis
Deutschlandkarte, Position der Stadt Saarlouis hervorgehoben
49.3166666666676.75181Koordinaten: 49° 19′ N, 6° 45′ O
Basisdaten
Bundesland: Saarland
Landkreis: Saarlouis
Höhe: 181 m ü. NHN
Fläche: 43,27 km²
Einwohner: 34.319 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 793 Einwohner je km²
Postleitzahl: 66740
Vorwahl: 06831
Kfz-Kennzeichen: SLS
Gemeindeschlüssel: 10 0 44 115
Stadtgliederung: 8 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Großer Markt 1
66740 Saarlouis
Webpräsenz: www.saarlouis.de
Oberbürgermeister: Roland Henz (SPD)
Lage der Stadt Saarlouis im Landkreis Saarlouis
Frankreich Frankreich Regionalverband Saarbrücken Landkreis Neunkirchen Landkreis St. Wendel Landkreis Merzig-Wadern Rehlingen-Siersburg Wallerfangen Überherrn Dillingen/Saar Saarlouis Wadgassen Bous (Saar) Ensdorf (Saar) Schwalbach (Saar) Saarwellingen Nalbach Schmelz (Saar) LebachKarte
Über dieses Bild

Saarlouis [zaːrˈlʊɪ] (französisch Sarrelouis, deutsch veraltet Saarlautern) ist mit rund 34.300 Einwohnern die sechstgrößte Stadt im Saarland. Die Stadt ist Verwaltungssitz des Landkreises Saarlouis und gilt als Schul- und Handelszentrum. Wirtschaftlicher Schwerpunkt ist die Autoindustrie.

Geografie[Bearbeiten]

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Zu Saarlouis gehören die Stadtteile:

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

An Saarlouis grenzen folgende Gemeinden: Dillingen/Saar im Norden, Saarwellingen im Nordosten, Schwalbach und Ensdorf im Osten, Bous im Südosten, Wadgassen im Süden, Überherrn im Südwesten sowie Wallerfangen im Westen.

Klima[Bearbeiten]

Niederschlagsdiagramm
Der Jahresniederschlag beträgt 717 mm. Der trockenste Monat ist der April. Am meisten regnet es im Dezember. 44 % der Messorte des Deutschen Wetterdienstes zeigen niedrigere Werte an; der Niederschlag liegt somit im mittleren Drittel. Die jahreszeitlichen Niederschlagschwankungen liegen im unteren Zehntel. In 1 % aller Orte schwankt der monatliche Niederschlag weniger.

Geschichte[Bearbeiten]

Gründung[Bearbeiten]

Mit dem Frieden von Nimwegen im Jahre 1679 fiel Lothringen an Frankreich. Ein Jahr später, 1680, ließ der französische König Ludwig XIV. (Louis XIV) Saarlouis (ursprünglicher Name: Sarre-Louis) zum Schutz der neuen Ostgrenze errichten. Der Baumeister Sébastien Le Prestre de Vauban entwarf die Festungsstadt symmetrisch in Sternform mit sechs Bastionen, die zur Aufstellung von Kanonen dienen. Die Pläne hierzu stammten von Thomas de Choisy. Ein wichtiges Element der Verteidigungsanlagen ist die pont-écluse (Schleusenbrücke). Durch sie konnte im Verteidigungsfall nach dem Prinzip einer Inundationsfestung (Überschwemmungsfestung) die durch die Stadt fließende Saar mittels eingelegter Balken aufgestaut werden, um so das Umland zu überfluten. Dadurch sollte es einem Belagerer erschwert werden, Kanonen an die Stadt heranzubringen und Erdwerke und Laufgräben anzulegen.

Im Zusammenhang mit der Errichtung der Stadt entstanden im Umland einige neue Siedlungen, beispielsweise Beaumarais, Picard, Bourg-Dauphin (heute Neuforweiler) und Felsberg (Steinbrüche). Auch die Geschichte der Dillinger Hütte ist geprägt von der Entwicklung der Festung, insbesondere von dem Bedarf an Eisenwaren während des Aufbaus.

1683 verlieh Ludwig XIV. Saarlouis bei einem Besuch das Stadtwappen mit der aufgehenden Sonne und den drei bourbonischen Lilien. Der Wappenspruch lautet Dissipat Atque Fovet: Sie (die Sonne) zerstreut (die Wolken) und erwärmt (die Erde).

Festungsanlagen[Bearbeiten]

Stadtplan und Festungsanlagen von Saarlouis, 1693

Die ehemalige Festung Saarlouis [2] bestimmt auch heute noch den sechseckigen Grundriss der Innenstadt. Neben den Bauwerken von Vauban finden sich auch noch einige Anlagen aus dem 19. Jahrhundert, die nach dem Abzug der Franzosen von den Preußen angelegt wurden. Ab 1887 wurde die Festung geschleift, dennoch finden sich im Norden der Innenstadt Wälle und Gräben der Festung. Die Wälle werden heute unter dem Namen Kasematten von der Gastronomie genutzt, während die wassergefüllten Gräben in die städtischen Grünanlagen integriert wurden. Auf der Vauban-Insel, einem ehemaligen Demi-lune, befinden sich heute die Denkmäler für Marschall Ney und den Soldaten Lacroix.

Im Innenstadtbereich befinden sich eine Reihe von ehemaligen Kasernen, die heute unter anderem als Museum und Einkaufszentrum genutzt werden. Die sogenannte Vauban-Kaserne von 1680 ist die älteste ihrer Art.

Die ebenfalls von Vauban erbaute und im Elsass gelegene Festungsstadt Neuf-Brisach (Neubreisach) weist in Konstruktion und Lage hohe Ähnlichkeiten mit Saarlouis auf und ist bis heute größtenteils in ihrem Originalzustand erhalten.

Zwischen Lothringen, Frankreich und Preußen[Bearbeiten]

1697 erlangte Lothringen seine Souveränität zurück, Saarlouis blieb jedoch französische Exklave.

Im Zuge der Französischen Revolution erfolgte die Umbenennung der Stadt in Sarre-Libre, was 1810 wieder rückgängig gemacht wurde.

Im Frieden von Paris musste Frankreich 1815 seine Gebiete an der Saar – darunter auch Saarlouis – an Preußen abtreten. Aus dieser Zeit stammt auch die Geschichte vom Soldaten Lacroix. Die Preußen bauten die von den Franzosen errichteten Festungswerke weiter aus und legten unter anderem die oben erwähnten Kasematten an.

1907 wurde das bis dahin eigenständige Roden nach Saarlouis eingemeindet.

Saargebiet und Zweiter Weltkrieg[Bearbeiten]

Sechsschartenturm eines Bunkers aus dem Zweiten Weltkrieg im Stadtteil Fraulautern

1918 (am Ende des Ersten Weltkriegs oder kurz danach) wurde Saarlouis von Frankreich besetzt. Das Saargebiet kam unter die Verwaltung des Völkerbundes und wurde ins französische Zollgebiet eingegliedert. Nach der Volksabstimmung vom 13. Januar 1935 (siehe Saargebiet) wurde das Saargebiet zum 1. März 1935 wieder Teil des Deutschen Reichs. Zwischen der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 im Deutschen Reich und der Volksabstimmung 1935 wurden Saarlouis und Umland zum wichtigen Drehpunkt für das Einschleusen antirassistischer Propaganda ins Deutsche Reich[3].

Saarlouis wurde 1936 im Zuge von großen Eingemeindungen mit dem heutigen Stadtteil Fraulautern (ehemaliges Kloster „Lautern“) zusammengeschlossen und in Saarlautern umbenannt[4]. Im Deutschen Reich wurden ab 1933 (NS-Zeit) und nach der Ruhrbesetzung 1923 zahlreiche – speziell französische – Begriffe eingedeutscht.

Der Wegfall des Namensteils „Louis“ wurde möglicherweise im Zuge der Germanisierungsbemühungen der Nationalsozialisten wohlwollend betrachtet; dies ist nicht durch Primärquellen schriftlich dokumentiert [5], sondern ist eine Hypothese, die durch mehrere indirekte Aussagen[6] gestützt wird. Eine erste Erwähnung des Namens Saarlautern erfolgte durch Adolf Hitler auf Wahlkampfkundgebungen 1935, die jedoch eher einen provozierenden Charakter innehatten, da man den französischen Namensbestandteil Louis wegfallen ließ. Nachvollziehbar durch vorhandene Dokumente, wie z. B. lokale Festzeitschriften, ist die Kontraktion der keltischen Namensbestandteile von Saar und Lautern[7]. Nach der amtlichen Gemeindestatistik des Deutschen Reichs [8] wurde der Name Saarlautern am 13. Januar 1936, dem ersten Jahrestag der Volksabstimmung, eingeführt; die Eingemeindung Fraulauterns erfolgte am 1. April 1936.

1938 wurden in den Stadtteilen Fraulautern und Roden Teile des Westwalls gebaut. Auf der französischen Seite war zuvor die Maginot-Linie gebaut worden.

Nach dem Kriegsausbruch (1. September 1939) wurde die Stadt, die in der Roten Zone lag, evakuiert. Man fürchtete Angriffe Frankreichs, das wegen des Bündnisses mit Polen nach dem Überfall auf Polen dem Deutschen Reich am 3. September 1939 den Krieg erklärt hatte. Es kam aber zum sogenannten Sitzkrieg; auf diesen folgte ab dem 10. Mai 1940 der Westfeldzug. Dieser endete nach wenigen Wochen mit einem beispiellosen Sieg der Wehrmacht; der Waffenstillstand von Compiègne am 22. Juni 1940 war de facto eine Kapitulation Frankreichs. Die Stadt grenzte seitdem an von Deutschland besetztes Territorium (Landkarte hier).

Der Zweite Weltkrieg hinterließ deutliche Spuren in Saarlouis. Bereits 1942 verwechselte die Royal Air Force (RAF) bei einem ihrer nächtlichen Luftangriffe auf Großstädte des Deutschen Reichs Saarlouis mit Saarbrücken; die Stadt erlitt starke Schäden. Bei dem Angriff verwendete die RAF erstmals Markierungsbomben. Im Herbst 1944 wurde die Stadt von Hitler zur „Zitadelle Saarlautern“ erklärt. Beim Näherrücken der Front wurde Saarlouis evakuiert.[9] Zwischen Dezember 1944 und März 1945 gab es zahlreiche Gefechte zwischen Deutschen und Amerikanern, bei der die Kontrolle der Stadt mehrfach wechselte. Artilleriebeschuss zerstörte große Teile der historischen Innenstadt, der Häuserkampf tat sein Übriges. Luftangriffe trafen vor allem Fraulautern sowie Flächen in der Nähe der Bahnanlagen von Roden.

Im Zuge der Operation Operation Undertone (eine Operation der 7. US-Armee und der 1. Französischen Armee vom 15. bis zum 24. März 1945) gewannen die Alliierten endgültig die Oberhand. Zuvor hatte noch das Unternehmen Nordwind vom 31. Dezember 1944 bis 25. Januar 1945 im Elsass und in Lothringen die militärische Lage um Saarlouis beeinflusst (es war die letzte Offensive deutscher Streitkräfte an der Westfront; sie stand in Zusammenhängen mit der Ardennenoffensive).

Aus Angst vor Verfolgung im Dritten Reich flüchteten um 1935 viele der 364 Saarlouiser Bürger jüdischen Glaubens vor allem ins umliegende Ausland. Etwa hundert von ihnen wurden im Rahmen der nationalsozialistischen Verfolgung ermordet[10]. Die bereits im Jahr 1828 eingeweihte Synagoge wurde nach der Reichskristallnacht 1938 lediglich noch als Lager und Schreinerei genutzt[3].

Nachkriegszeit[Bearbeiten]

Eroberung durch die US-Armee

Nach der endgültigen Eroberung durch die Amerikaner wurde das Saargebiet durch Frankreich besetzt, das anfänglich auch eine Annexion anstrebte. Von der französischen Besatzungsmacht erhielt Saarlouis am 14. Juli 1945 wieder seinen ursprünglichen Namen zurück.[11]

Saarstaat

Die Regierung des separatistisch eingestellten Ministerpräsidenten Johannes Hoffmann (CVP) bildete schrittweise eine weitreichende Autonomie unter Anlehnung an Frankreich und mit dem Ziel einer Europäisierung heraus. 1947 erhielt das Saarland eine eigene Verfassung, 1950 wurde der Besatzungszustand aufgehoben, und ab 1953 bestand faktisch ein unabhängiger Staat.

Volksabstimmung zum Saarstatut 1955

Am 23. Oktober 1954 war zwischen dem deutschen Bundeskanzler Konrad Adenauer und dem französischen Ministerpräsidenten Pierre Mendès-France das Abkommen zwischen den Regierungen der Bundesrepublik Deutschland und der Französischen Republik über das Statut der Saar ausgehandelt worden. Bis zum Abschluss eines Friedensvertrages mit Deutschland sah das Abkommen die Unterstellung des Saarlandes unter einen Kommissar der Westeuropäischen Union vor. Dieser sollte das Land nach außen vertreten. Die saarländische Regierung sollte jedoch weiter für die inneren Angelegenheiten zuständig und die wirtschaftliche Anbindung an Frankreich erhalten bleiben. Allerdings war auch eine engere wirtschaftliche Vernetzung mit der Bundesrepublik vorgesehen.

Bei der Volksabstimmung zum Abkommen am 23. Oktober 1955 über das europäisches Statut des Saarlandes stimmte Saarlouis folgendermaßen ab: 8113 Wahlberechtigte stimmten mit Ja; 12767 Wahlberechtigte stimmten mit Nein. (Der saarländische Landesdurchschnitt der Nein-Sager lag bei 67,7 %.) Durch die darauf folgenden Verhandlungen und den Luxemburger Vertrag vom 27. Oktober 1956, in dem Frankreich der Rückgliederung des Saarlandes unter westdeutsche Hoheit zustimmte, wurde die Stadt Saarlouis zum 1. Januar 1957 politisch und am 6. Juli 1959 („Tag X“) wirtschaftlich der Bundesrepublik Deutschland angeschlossen.[12]

Garnisonsstadt

1968 zog das letzte französische Truppenkontingent ab. Seit 1972 ist Saarlouis Garnisonsstadt der Bundeswehr. In der Graf Werder-Kaserne sind der Stab der Luftlandebrigade 26 („Saarland-Brigade“) sowie weitere Teile der Brigade stationiert.

Stadtjubiläum

1980 feierte Saarlouis seinen 300. Geburtstag. Zu diesem Anlass schrieb Alfred Gulden das Theaterstück Saarlouis 300.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Juli 1970 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Neuforweiler eingegliedert.[13]

Politik[Bearbeiten]

Stadtrat[Bearbeiten]

Kommunalwahl 2014
Wahlbeteiligung: 48,0 %
 %
40
30
20
10
0
35,3 %
33,4 %
10,1 %
5,4 %
4,8 %
3,7 %
2,2 %
2,1 %
1,7 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
+7,7 %p
+1,6 %p
-4,3 %p
-7,1 %p
-2,0 %p
+3,7 %p
-4,7 %p
+2,1 %p
+1,7 %p

Der Stadtrat mit 45 Sitzen setzt sich nach der Kommunalwahl vom 25. Mai 2014 wie folgt zusammen:[14]

Partei Stimmen in % Sitze
SPD 4.865 35,3 % 17
CDU 4.601 33,4 % 16
Grüne 1.398 10,1 % 5
Linke 749 5,4 % 2
FWG Saarlouis 664 4,8 % 2
AfD 514 3,7 % 1
FDP 302 2,2 % 1
PIRATEN 295 2,1 % 1
NPD 302 1,7 % 0
FB WG Saarlouis 295 1,1 % 0
Gesamt 45

Bürgermeister [15][16][Bearbeiten]

Maire oder Burguemestre

  • 1683–1710: Ferdinand Heil[18]
  • 1780–1790: Michel Souty[19]
  • 1799: François Souty[20]
  • 1800: Michel Reneauld[21]
  • 1802–1812: François Souty[20]
  • 1812–1826: Michel Reneauld[21]
  • 1827–1829: Jakob Klein
  • 1830–1857: Paul Franz-Charmois (Charmoy)
  • 1857–1872: Friedrich Franz Trable (Terable)
  • 1877–1904: Josef Titz[22]
  • 1904–1906: Heinrich Hellenbroich
  • 1906–1918: Karl August Kohlen
  • 1918–1919: Peter Gilles (Dr. Gillen)[23]
  • 1919–1920: Jacob Hector[23]
  • 1920–1935: Johann Josef Latz[24]
  • 1936–1938: Franz Schubert (NSDAP)
  • 1938–1945: Josef Christoph Ullenberger
  • 1945: Franz Blass, kommissarisch
  • 1946–1949: Walter Bloch[25]
  • 1949–1956: Anton Merziger (CVP)[25]
  • 1956: Verwalter Gladel (Verwalter 4 Monate)[25]
  • 1956–1967: Hubert Schreiner (CDU)[25]

Ab 1974: Oberbürgermeister

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen ist zweigeteilt: Der Schildhaupt enthält drei stilisierte goldene Lilien auf blauem Grund; der untere Teil der Wappens wird gebildet durch einen silbernen Hintergrund, auf dem sich rechts eine strahlende goldene Sonne, links eine blaue längliche Wolke befindet. Das Vollwappen, welches eine majestätische Rundform aufweist, enthält zudem noch ein purpurnes Spruchband mit der goldenen Devise „Dissipat atque fovet“ ([Die Sonne] „zerstreut [die Wolken] und erwärmt“ [die Erde]), darüber eine goldene Mauerkrone, aus der zwei goldene Lorbeerzweige mit flatternden blauen Bändern emporwachsen. Unter dem Schild befinden sich zwei grüne Lorbeerzweige mit roten Früchten, die ebenfalls mit einer blauen Schleife zusammengebunden sind.

Das älteste, von Ludwig XIV. von Frankreich im Jahre 1683 verliehene kommunale Wappen im Saarland hat die Verleihung (13. Januar 1937) eines Wappens in der NS-Zeit – in Rot über rotgefugten silbernen Zinnenmauer ein silberner Adler, auf der Brust belegt mit einer roten Raute, darin ein silbernes Hakenkreuz – überstanden. Die Deutung des Wappens hat von den bourbonischen Lilien als Hinweis auf die Gründer der Festungsstadt auszugehen. Die Devise und die Figuren in der unteren Schildhälfte verweisen dabei auf den „Sonnenkönig“.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Museen[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Blick vom Großen Markt in die Deutsche Straße, 1890. An der Stelle des rechten Eckgebäudes steht heute das Rathaus.
  • Großer Markt (ehemaliger Exerzierplatz) mit alter Kommandantur im Stil des Barock aus den Jahren 1680-1683. Er ist mit vier Trinkwasserbrunnen aus dem 19. Jahrhundert an den Platzecken ausgestattet. Der Große Markt dient heute als Park- und nach wie vor als Marktplatz. Er wurde zwischen 1680 und 1690 errichtet. Die Architekten waren Sébastien le Prestre de Vauban und Thomas de Choisy.

Am Großen Markt wird besonders deutlich, dass die Stadt auf dem Reißbrett entworfen wurde: die Diagonalen zeigen genau in Nord-Süd bzw. Ost-West-Richtung. Der von einer doppelten Platanenallee umgebene quadratische Platz war Mittelpunkt der Festung. Er besitzt auch heute noch eine zentrale Funktion. In französischer Zeit hieß er „Place d’Armes“ und diente als Parade- und Exerzierplatz. Im Laufe des 19. Jahrhunderts veränderte sich der Große Markt. 1889 fand in Saarlouis die Entfestigung statt. Bereits damals verlor der Große Markt seine Geschlossenheit und Harmonie. Die Fontäne in der Mitte verschwand, die Eckbrunnen wichen den Steinobelisken. Die Gebäude, die den großen Markt umgaben, wurden saniert. Ursprünglich waren nur zwei der Marktviertel mit einem Kopfsteinpflaster versehen, während die beiden anderen Karrees zunächst unbefestigt blieben. Seine einheitliche Hartdecke aus großen quadratischen Betonplatten erhielt der Große Markt erst 1937. Zu dieser Zeit hieß der Große Markt Adolf-Hitler-Platz. Die Brunnen an den vier Marktecken, aus denen bis heute Trinkwasser fließt, stammen aus preußischer Zeit. Der Marienbrunnen wurde 1956 errichtet. Die Idee dazu entstand 1953 im „Marianischen Jahr“. In den letzten Jahrzehnten konnte sich die moderne Architektur am Großen Markt verwirklichen. Heutzutage dient der vormalige Paradeplatz als Parkplatz. Mit einer Größe von 10.000 Quadratmetern war er gegenüber der übrigen Fläche der damaligen Festungsstadt stark überdimensioniert. Hierin spiegelt sich die übergeordnete militärische Bedeutung wider, die Saarlouis zur Gründungszeit innehatte. Die geordnete Weitläufigkeit, die den Paradeplatz aus der verwinkelten Enge der Wohnviertel heraushob, machte diesen zwangsläufig zu einem Wahrzeichen der Stadt. Die geometrische Klarheit und weitläufige Ordnung des Marktes üben eine Faszination aus. Als Teil eines geometrisch vollkommenen Gesamtkunstwerks hatten die Festungsbaumeister Vauban und Choisy die Place d’Armes konzipiert und als Herzstück in das königliche Sechseck der Festung Saarlouis eingefügt. Vom Großen Markt gingen die Deutsche und die Französische Straße ab, die an den Befestigungsanlagen jeweils durch einen Torbau führten. Überreste des Deutschen Tores sind erhalten, das Französische Tor wurde vollständig beseitigt.

St. Ludwig
Rathaus
  • Katholische Pfarrkirche St. Ludwig am Großen Markt, ursprünglich im Jahr 1685 gebaut, aber regelmäßig von Katastrophen heimgesucht, wie in einer in der Kirche aushängenden Dokumentation nachzulesen ist. Im 19. Jahrhundert und im 20. Jahrhundert stark umgebaut. Das Kirchenschiff aus dem Jahre 1970 wurde vom Professor Gottfried Böhm entworfen und in Sichtbeton ausgeführt.
  • Evangelische Kirche, erbaut in den Jahren 1904-1906 nach Plänen von Carl Schlück. Der Kirchenbau steht auf der ehemaligen Bastion V an der Kaiser-Wilhelm-Straße und weist Elemente der deutschen Renaissance auf. Im Garten befindet sich ein von Konfirmanden der Gemeinde angelegtes begehbares Labyrinth, das der Öffentlichkeit zugänglich ist. Zwei Eichen in diesem Garten wurden 1910 aus Eicheln der Luthereiche in Wittenberg gezogen; auch weiteren Exemplaren aus dem alten Baumbestand werden historische Hintergründe zugesprochen.
  • Marienbrunnen aus dem Jahre 1956
  • Rathaus aus den Jahren 1951-1954 mit dem Gobelinsaal mit der Ausstattung aus dem 17./18. Jahrhundert
  • Reste der von Sébastien Le Prestre de Vauban entworfenen Festungsanlagen
  • Saaraltarm (mit Vauban-Insel mit den Denkmälern des Marschall Ney und des Soldaten Lacroix) und Stadtgarten
  • Altstadt mit dem Geburtshaus des Michel Ney in der Bierstraße und einer lebendigen Kneipenszene
  • Das Canisianum aus dem Jahr 1691
  • Das Kreisständehaus, das Elemente der Neorenaissance und auch des französischen Barocks aufweist (z.B. Stuckelemente im Gebäude), wurde 1894/95 erbaut. Ursprünglich befanden sich im Untergeschoss Büroräume und Sitzungssäle der Stadtverwaltung. Die Räume im Obergeschoss wurden als Wohnungsräume vom Landrat genutzt.

Die Fassade des untersten Geschosses des Kreisständehauses besteht komplett aus rotem Sandstein, wodurch es sich von der ersten Etage deutlich abgrenzt, die in Weiß gehalten ist. Die weißen Fester des Erdgeschosses enden in einem Rundbogen, die des Obergeschosses sind von demselben rotem Sandstein umrandet, sind rechteckig. In der Mitte des Gebäudes sticht ein sandsteinerner Balkon hervor, der mit vier Säulen, die ein Kompositkapitell haben, ans Dach anschließen. Heute enthält das Kreisständehaus Bereiche des Amtes für Schulen, Kultur und Sport außerdem die Kreisbibliothek, das Kreisarchiv und die Kreisbildstelle, den Sitzungssaal für Ausschusssitzungen des Kreistages und die Fraktionszimmer.

Standort: Kaiser-Wilhelm Straße 4 – 6

  • Kaserne X (10)

Über das Baudatum der Kaserne X liegen unterschiedliche Angaben vor. Eine Quelle gibt das Jahr 1831, eine andere den Zeitraum zwischen 1832 und 1833, an. Das bis heute erhaltene Gebäude wurde parallel zum Verlauf der Festungsmauer in unmittelbarer Nähe zu den früheren Kasernen II und III an der Kavalleriestraße errichtet. Der durch stark ausgeprägte Pilaster gegliederte zweigeschossige Bau entstand im klassizistischen Stil. Der dreigeschossige Mittelbau tritt gegenüber den beiden Flügeln, die über je sechs Fensterachsen verfügen, etwas vor. Die drei Vertikalachsen des Mittelbaus münden in einem breiten Dreiecksgiebel. Im Inneren ist das Gebäude in viele kleine Räume geteilt, wie es für Kasernen üblich war und ist. Die Räume befinden sich sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite und sind durch einen Gang in der Mitte des Gebäudes voneinander getrennt. Hierbei ist die Grundfläche aller Räume fast identisch. Von außen lässt sich erkennen, dass das Gebäude 50:50 aufgebaut ist. Hierbei stellen Erdgeschoss und 1. Stock die eine Hälfte und das Dach die zweite Hälfte der Gesamthöhe dar. An der Fassade kann man durch die Abgrenzung von Säulen die Breite der inneren Räume erkennen.

Bereits 1880 befand sich auf dem Gelände der Kaserne X ein kleiner Brauereibetrieb. Nach dem Ersten Weltkrieg begann eine vielfältige Nutzungsgeschichte mit vielen verschiedenen Firmen. In den 1960er Jahren war eine Lebensmittelgroßhandlung in den Räumen der Kaserne X ansässig. Die weitere Nutzungsabfolge war gekennzeichnet durch häufige Veränderungen.

  • Der Katerturm wurde im Vorfeld der Abstimmung über das Saar-Statut 1955 errichtet und sollte eigentlich nur kurze Zeit stehen bleiben. 2001 wurde jedoch seine Sanierung beschlossen, die 2008 abgeschlossen wurde.

siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Saarlouis

Kirchen und Gemeinden[Bearbeiten]

In Saarlouis gibt es in allen Stadtteilen hauptsächlich katholische Kirchen. Daneben gibt es noch evangelische Kirchen, eine neuapostolische Kirche sowie eine Freie evangelische Gemeinde.[27]

Sport[Bearbeiten]

Saarlouiser Vereine in oberen Spielklassen:

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Besonders bekannt ist die Saarlouiser Woche mit der Emmes, sie findet am ersten Wochenende im Juni statt.

Daneben gibt es das Altstadtfest, die Ludwigskirmes, am Karfreitag das italienische Passionsspiel „Via Crucis“, den Ostermarkt, das Oktoberfest, den Mantelsonntag - ein verkaufsoffener Sonntag vor Allerheiligen - und einen Weihnachtsmarkt.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Industriehafen Saarlouis/Dillingen

Saarlouis ist über die Bundesautobahnen 8 (PerlBad Reichenhall) und 620 (nach Saarbrücken) und die Bundesstraßen 51 (BremenSaargemünd), 269 (LongkampÜberherrnFelsberg (Saar)) und 405 (ThionvilleSaarwellingen) gut an das überregionale und internationale Straßennetz angebunden.

Die Stadt verfügt mit Saarlouis Hauptbahnhof über eine Station an der Bahnlinie Saarbrücken–Trier. In der Vergangenheit bestand ein umfangreiches Netz von Straßen- und Kleinbahnen im Kreis Saarlouis. Heute wird der ÖPNV in erster Linie von den Kreisverkehrsbetrieben Saarlouis durchgeführt.

Über den Saar-Industriehafen Saarlouis/Dillingen besteht eine Anbindung an das europäische Binnenwasserstraßennetz. 2008 betrug der Umschlag rund 3,6 Millionen Tonnen.[28]

Ortsansässige Unternehmen[Bearbeiten]

Die Automobilfirma Ford betreibt am Ort ein großes Automobilwerk, in dem die Typen Ford Focus sowie bis 2012 der Ford Kuga und ab 2014 der Ford C-MAX produziert wurden/werden. Mit rund 6.500 Beschäftigten ist Ford einer der größten Arbeitgeber der Region.

Weitere bedeutende Unternehmen sind das Kaufhaus Pieper mit mehreren Gebäuden in der Innenstadt sowie die Schokoladenfabrik „Ludwig“ in Saarlouis mit über 1.000 Mitarbeitern. In Saarlouis-Roden hat die Firma DSD-Dillinger Stahlbau ihren Sitz. Die seit 1847 bestehenden Mineralölwerke Méguin GmbH & Co. KG gehören seit 2006 mehrheitlich zur Liqui Moly GmbH aus Ulm und produzieren für diese u.a. die komplette Palette an Motorenölen. Die Kreissparkasse Saarlouis ging aus der Fusion zwischen der alten KSK Saarlouis und der Stadtsparkasse Saarlouis 1987 hervor. Die Distributa-Handelsgruppe, die circa 3.000 Mitarbeiter beschäftigte, hatte ihren Sitz im Saarlouiser Industriegebiet Metzer Wiesen. Die in der Innenstadt ansässige Donnerbräu-Brauerei war international tätig bis 1978.

Bildung[Bearbeiten]

Saarlouis ist der Sitz der Erweiterten Realschule Martin-Luther-King, der 'Erweiterte Realschule In den Fliesen', zweier Berufsbildungszentren und dreier Gymnasien:

Darüber hinaus haben viele weitere Schulen ihren Standort in der Kreisstadt. Insgesamt besuchen über 10.000 Schüler die Schulen in Saarlouis.

Gerichte[Bearbeiten]

Hier sind das Amtsgericht Saarlouis, das zum Landgerichtsbezirk und zum Oberlandesgerichtsbezirk Saarbrücken gehört, sowie das Arbeitsgericht Saarlouis ansässig. Außerdem befinden sich dort das Verwaltungsgericht des Saarlandes und das Oberverwaltungsgericht des Saarlandes.

Militär[Bearbeiten]

In Saarlouis sitzt der Brigadestab der Luftlandebrigade 26 sowie die Luftlandepionierkompanie 260 der Bundeswehr. Ferner hatte das Verteidigungsbezirkskommando 46 bis Ende 2006 seinen Sitz in Saarlouis. Das Einzugsgebiet des Verteidigungsbezirkskommandos ging bis an den Rhein und umfasste somit ein Gebiet von Saarbrücken bis Mainz und Ludwigshafen. Mit der bundesweiten Aufstellung der Landeskommandos zu Beginn 2007 hat das Landeskommando Saarland (LKdo SL) seinen Sitz bei der Graf-Werder-Kaserne in Saarlouis.

Feuerwehr[Bearbeiten]

Mit ihrem Gründungsjahr 1811 ist die Freiwillige Feuerwehr Saarlouis die älteste dokumentierte Freiwillige Feuerwehr in der Bundesrepublik Deutschland. Sie umfasst heute die vier Löschbezirke Innenstadt, Ost, Lisdorf und West und unterhält mit 231 aktiven Mitgliedern (darunter 22 Frauen) rund 30 Einsatzfahrzeuge, mit denen sie ca. 400 Einsätze jährlich bewältigt.

Zwar könnte es eventuell ältere Feuerwehren in Deutschland geben. Im Gegensatz zur Freiwilligen Feuerwehr Saarlouis, die am 16. September 1811 gegründet wurde, können diese jedoch ihr genaues Gründungsdatum nicht belegen.

Krankenhäuser, Seniorenheime[Bearbeiten]

  • Marienhausklinikum St. Elisabeth
  • Krankenhaus des DRK

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

  • Jakob Hector (1872–1954); Bürgermeister 1919/20; Verleihung 1950
  • Paul von Lettow-Vorbeck (1870–1964); deutscher Offizier; Verleihung 1956
  • Hubert Linster (1904-1974), Unternehmer; Verleihung 1973
  • Hans Welsch (1923-1995), Unternehmer; Verleihung 1995

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Sprache[Bearbeiten]

Das Saarlouiser Platt („Salouia Platt“) gehört zur moselfränkischen Dialektgruppe, die außer dem nördlichen Teil des Saarlandes im Wesentlichen Rheinland-Pfalz, Teile Lothringens und ganz Luxemburg abdeckt.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Saarland.de – Fläche und Bevölkerung – Stand: 31.12.2012 (Basis Zensus 2011) (PDF; 0,02 MB) (Hilfe dazu)
  2. Historische Karte als Digitalisat der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf
  3. a b Gegen das Vergessen- Orte des NS-Terrors und Widerstandes im Kreis Saarlouis (PDF; 1,9 MB), Aktion 3. Welt Saar und Vereinigung für Heimatkunde im Landkreis Saarlouis e.V., Dezember 2012.
  4. Shell-Straßenkarte Nr.15 - Mittelrhein - Saarpfalz (1:470.000), 1938. Abgerufen am 28. Juli 2012.
  5. Antwortschreiben auf Anfrage an das Stadtarchiv der Stadt Saarlouis, Oktober 2009, vorgehalten vom Rodena Heimatkundeverein Saarlouis-Roden
  6. Beispiel, Dirk Deissler: Die entnazifizierte Sprache: Sprachpolitik und Sprachregelung in der Besatzungszeit. Lang, 2004, 2. Auflage. 9783631527221. Seite 115: „... nur eine Hitler'sche Provokation aus dem Jahr 1935 darstelle.“
  7. Saarlautern, die Grenzstadt mit neuem Namen, Festzeitschrift Saarlautern, 1938
  8. Statistik des Deutschen Reichs, Band 450: Amtliches Gemeindeverzeichnis für das Deutsche Reich, Teil I, Berlin 1939; Seite 278
  9. www.saarlouis.de; dort auch Foto der Zitadelle
  10. Alemannia Judaica- Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde Saarlouis, Alemannia Judaica, Seitenabruf April 2014.
  11. Amtsblatt des Regierungspräsidiums Saar. 1945, Heft 2, S. 3 (PDF; 183 KB).
  12. Gerhard Franz: Der Sieg der Neinsager, 50 Jahre nach der Abstimmung über das Saarstatut, Blieskastel 2005, S. 181.
  13.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 807.
  14. [1] Auf: www.statistikextern.saarland.de, abgerufen am 28. Mai 2014
  15. Bürgermeister und andere Persönlichkeiten | Saarlouis.de
  16. Stadt Saarlautern. Abgerufen am 10. Mai 2010.
  17. Thomas de Choisy. Abgerufen am 10. Mai 2010.
  18. Ferdinand Heil. Abgerufen am 10. Mai 2010.
  19. Michel Souty. Abgerufen am 10. Mai 2010.
  20. a b François Souty. Abgerufen am 10. Mai 2010.
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  22. Joseph Titz. Abgerufen am 10. Mai 2010.
  23. a b Dr. Jakob Hector. Abgerufen am 10. Mai 2010.
  24. Dr. Johann Josef Latz. Abgerufen am 10. Mai 2010.
  25. a b c d Anton Merziger. Abgerufen am 10. Mai 2010.
  26. Dr. Manfred Henrich. Abgerufen am 10. Mai 2010.
  27. Kirchen & religiöse Gemeinschaften. Abgerufen am 10. Mai 2010.
  28. Statistisches Bundesamt

Literatur[Bearbeiten]

  • Ludwig Karl Balzer: Saarlouis. Aktuelle und historische Berichte über die Stadt Saarlouis eingeschlossen alle sechs Stadtteile. Verlag Dr. Nikolaus Fontaine, Saarlouis 1964.
  • Breuer-Pyroth, Norbert: „Vaschtesche mich?“ - Wörterbuch des Alt-Saarlouiser Sprachgutes, Editions Norbert Breuer, Saarlouis, 4. Auflage 2006, ISBN 3-00-020012-6
  • Walter Hesse (Hrsg.): Saarlouiser Festungs-Impressionen… die Festung lebt, 2011
  • Karl Walter (Hrsg.): Französische Straße Saarlouis - Eine Straße feiert Geburtstag, 1998
  • Edith Braun, Karin Peter: Saarlouiser Mundartbuch, ISBN 3-930843-47-1
  • Geschichte der Kreisstadt Saarlouis, Band 1 - 6
  • Ludwig Karl Balzer: Das königliche Sechseck - Bau der Festungsstadt in der Zeit des Sonnenkönigs, 2002, ISBN 3-930843-65-X
  • Gabriel Mahren: Von Saarlouisern für Saarlouis, Geschichte der Energie- und Wasserversorgung, 2007
  • Roland Henz (Hrsg.) und Jo Enzweiler (Hrsg.): Saarlouis - Stadt und Stern. Saarbrücken: Verl. St. Johann, 2011. 216 S., 117 Farbabb., 128 SW-Abb. ISBN 3-938070-62-5
  • Antoine Oziol: La ville nouvelle de Vauban, un urbanisme à la gloire de Louis XIV, in: Vauban, militaire et économiste sous Louis XIV, Bd. 2: Vauban et Longwy à l'époque de Luois XIV. Les Guerres de Louis XIV, hg. von Jean-Pierre Salzmann, Luxembourg 2010.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Saarlouis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Saarlouis – Reiseführer