Dillingen/Saar

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Dillingen/Saar
Dillingen/Saar
Deutschlandkarte, Position der Stadt Dillingen/Saar hervorgehoben
49.356.7333333333333183Koordinaten: 49° 21′ N, 6° 44′ O
Basisdaten
Bundesland: Saarland
Landkreis: Saarlouis
Höhe: 183 m ü. NHN
Fläche: 22,07 km²
Einwohner: 20.199 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 915 Einwohner je km²
Postleitzahl: 66763
Vorwahl: 06831
Kfz-Kennzeichen: SLS
Gemeindeschlüssel: 10 0 44 111
Stadtgliederung: 3 Stadtteile (Dillingen, Pachten, Diefflen)
Adresse der
Stadtverwaltung:
Merziger Str. 51
66763 Dillingen/Saar
Webpräsenz: www.dillingen-saar.de
Bürgermeister: Franz-Josef Berg (CDU)
Lage der Stadt Dillingen/Saar im Landkreis Saarlouis
Frankreich Frankreich Regionalverband Saarbrücken Landkreis Neunkirchen Landkreis St. Wendel Landkreis Merzig-Wadern Rehlingen-Siersburg Wallerfangen Überherrn Dillingen/Saar Saarlouis Wadgassen Bous (Saar) Ensdorf (Saar) Schwalbach (Saar) Saarwellingen Nalbach Schmelz (Saar) LebachKarte
Über dieses Bild

Dillingen/Saar ist eine Stadt im Landkreis Saarlouis, Saarland. Sie hat etwa 21.600 Einwohner.[2] Dillingen liegt am Rand des Naturparks Saar-Hunsrück an der Mündung der Prims in die Saar.

Inhaltsverzeichnis

Geographie[Bearbeiten]

Saartal mit Blick auf Dillingen

Geographische Lage[Bearbeiten]

Dillingen liegt rechts der Saar im nördlichen Teil des Saarlouiser Beckens und damit im Saar-Nahe-Becken. Das Saarlouiser Becken ist im Nordwesten, Norden und Nordosten von den Höhen des Buntstandsteins begrenzt. Die Buntsandsteinhöhen gehören zu den östlichsten Randstufen des Pariser Beckens und leiten in die Primsmulde über. Die im Schwarzwälder Hochwald entspringende Prims mündet oberhalb des Stadtteils Pachten in die Saar. Wenige Kilometer nördlich des Pachtener Bannes vereinigt sich die Saar mit der aus Lothringen kommenden Nied. Die angeschwemmten Aufschüttungen im Talbecken ermöglichen eine gute landwirtschaftliche Nutzung.[3]

Geologie – Großräumige Übersicht[Bearbeiten]

Die Gesteinsschichten des Saarbrücker Steinkohlesattels (Karbon) tauchen nach Nordwesten ab und es kommt zu einer Überlagerung von jüngeren Gesteinen des Rotliegenden und der Trias. Dillingen liegt auf einer Scholle des Mittleren Buntsandsteins. Die rechteckige Scholle ist in Richtung Südost-Nordwest gestreckt und wird im Süden vom Karbon in einer Linie Ensdorf-Hülzweiler-Schwarzenholz begrenzt. Im Südwesten und Nordwesten dieser Buntsandsteinscholle liegen die Höhenzüge des Oberen Buntsandsteins (Röt-Formation) und des Muschelkalks zwischen Berus, Siersburg und dem Haustadter Tal. Die Gesteine des Unter-Rotliegenden und des Karbons bilden den nordöstlichen Randbereich.[3]

Geologie – Engerer Raum[Bearbeiten]

Die ausgeweitete Tallage des Raumes Dillingen und Saarlouis liegt im Bereich des Mittleren Buntsandsteins, in den sich die Täler der Saar und der Prims eingegraben haben. Im Mittleren Buntsandstein sind vorwiegend mürbe, leicht erodierbare Sandsteinformationen entwickelt. Darüber liegt der Obere Buntsandstein (Röt-Formation), der sich aus festeren, zu Teilen tonig oder karbonatisch gebundenen Sandsteinen aufbaut. Diese wurden in früheren Zeiten in zahlreichen Steinbrüchen als Baustoff gewonnen. Darüber befinden sich Muschelkalk-Schichten: Die unterste Muschelkalkschicht bilden sandig-tonig-kalkige Gesteine. Die mittlere Muschelkalkschicht enthält Mergel mit Gips und Anhydrit. Die obere Muschelkalkschicht baut sich aus massigen Kalken und plattigen Kalken mit Mergellagen auf.[4]

Über diesen festen Untergrundgesteinen sind flächenhaft Sedimentterrassen der Flüsse Saar und Prims abgelagert. Die unterschiedlichen Höhenlagen dieser Terrassen geben Zeugnis von verschiedenen Stadien der Eintiefung der beiden Flüsse und der Ablagerung von mitgeführtem Kiesschotter. Die jüngsten Ablagerungen bilden die Auenlehme der beiden Flusstäler.

Morphologie[Bearbeiten]

Im Stadtgebiet Dillingens liegt der Schnittpunkt der beiden Flusstäler von Saar und Prims. Die Prims beendet hier ihren 91 Kilometer langen Lauf. Die Geländehöhe bei der Mündung beträgt 177 m ü. NN. Östlich der Saar kommt auf beiden Ufern der Prims Mittlerer Buntsandstein vor. Er ist breitflächig abgetragen und bildet eine flachwellig gestufte Landschaft. Die Flächen sind von breiten Kies- und Lehm-Terrassenfeldern bedeckt.[3]

Mineralogie[Bearbeiten]

Nahezu alle im Raum Dillingen auftretenden Gesteine sind wirtschaftlich nutzbar. Die mürben Gesteine des Mittleren Buntsandsteins wurden als Sand in Gruben oder Hangkanten abgebaut. Die festeren Sandsteine des Oberen Buntsandsteins (Röt-Formation) lieferten Hau- und Bruchsteine. Aus den Terrassen wurde Kies gewonnen. Lehme wurden als Ziegeleimaterial nutzbar gemacht.[5]

Klima[Bearbeiten]

Das Klima in Dillingen ist gemäßigt ozeanisch. Dillingen gehört als Teil des Saarlandes zu den wärmsten Örtlichkeiten Deutschlands. Die jährliche Niederschlagsmenge liegt im landesweiten Durchschnitt bei 800 Millimetern. Die mittlere Jahrestemperatur liegt bei 9°C.[6]

Raumnutzung[Bearbeiten]

Das Stadtgebiet von 22,07 km² ist folgendermaßen aufgeteilt[7]:

  • Wohnen: 2,28 km²
  • Industrie und Gewerbe: 2,3 km²
  • Verkehr: 1,88 km²
  • Wald: 6,41 km²
  • Erholung: 0,26 km²
  • Wasser: 0,12 km²
  • Landwirtschaft: 4,98 km²

Nachbarkommunen[Bearbeiten]

Die Stadt hat sechs Nachbarkommunen. Im Uhrzeigersinn sind das Beckingen, Nalbach mit den Ortsteilen Bierbach und Nalbach, Saarwellingen, Saarlouis (mit dem Ortsteil Roden (Saar)), Wallerfangen sowie Rehlingen-Siersburg.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Dillingen besteht aus drei Stadtteilen: Dillingen, dem 1936 eingemeindeten Pachten und dem 1969 hinzugekommenen Diefflen. Diefflen ist an der unteren Prims gelegen und hat rund 4800 Einwohner. Geprägt durch die Nähe zur Dillinger Hütte hat der Stadtteil einen überdurchschnittlich hohen Anteil von Industriearbeitern.

Einwohner[Bearbeiten]

Sprachgeschichte und Dialekt[Bearbeiten]

Verlauf der dat-das-Linie innerhalb des deutschen Sprachgebiets

Ursprung[Bearbeiten]

Am Ende des Römischen Reiches gehörte das heutige Dillinger Stadtgebiet mit der Provinz Belgica I, also dem gesamten Gebiet um Mosel und Saar, zum romanischen Sprachraum. Die vorherrschende Sprache in Contiomagus (heute Pachten) und der gesamten Gegend war das Moselromanische. Der Sprachraum wurde von keltischen Stämmen bewohnt. Zur gleichen Zeit hatten sich hier viele Laeten (germanische Söldner in römischen Dienst) angesiedelt. Nach dem Zerfall des Römischen Reiches wanderten die Franken in das Gebiet. Die in Holland, Brabant und Flandern ansässigen Franken zogen die Ourthe und Sauer abwärts in Richtung Südosten und bis etwa Metz die Obermosel aufwärts. Damit spalteten sie das alte galloromanische Gebiet zwischen Trier und Arlon etwa in einer Breite von 60 Kilometern.[8][9]

Die Übernahme der keltischen Flussnamen Saar und Prims weisen auf eine Bevölkerungskontinuität hin. In Pachten ging der alte römische Name Contiomagus allerdings verloren, als fränkische Siedler ihre Gräber in den antiken Vicus hineinverlegten. Vielleicht weist der Name Pachten (mundartlich Paaten) auf die alten, noch als „Pfade“ bestehenden Römerstraßen zwischen Metz und Mainz, Trier und Straßburg, hin, die sich hier kreuzten.[10]

Während die Franken westlich der Mosel von den Galloromanen assimiliert wurden, blieb im heutigen Dillinger Stadtgebiet und seiner weiteren Umgebung das Fränkische vorherrschend. Die fränkische Neubesiedelung war vermutlich eine wenigstens teilweise durch das Königtum gelenkte Bewegung. Der Anführer der jeweiligen Gründungsgruppe verewigte sich im gesamten Besiedlungsgebiet durch die Ortsnamen[11]: In Dillingen vermutlich ein Anführer namens „Dullo“, der die Nachsilbe ‚-ingen‘ an seinen Namen anhängte. Der lokativische Dativ Plural -ingen (altfränkisch -ingan) diente zunächst als Stellenbezeichnung, die auf den eigentlichen Ortsnamen übertragen wurde.

Moselfränkische Mundart[Bearbeiten]

Die Verbreitung des Moselfränkischen mit den Gebieten, in denen op und of „auf“ gilt

Die Dillinger Mundart gehört heute zu den Moselfränkischen Dialekten und ist damit eine westmitteldeutsche Mundart. Sie gehört zu den mittelfränkischen Dialekten.[12] Dillingen liegt mit dem Kreis Saarlouis unmittelbar nördlich der dat-das-Linie.[13] Hinsichtlich der hochdeutschen Lautverschiebung bleiben ‚wat‘ und ‚dat‘ in Dillingen unverschoben. Ebenso unverschoben bleiben: ‚it‘/‚et‘, ‚dit‘, ‚allet‘ und die Adjektivendung des Neutrums (z. B. "schenet" für "schönes").[14] „P“ im Anlaut und „PP“ im Inlaut sind nicht verschoben: So sagt man „Pund“ statt „Pfund“ und „Appel“ statt „Apfel“. Dagegen ist das „t“ verschoben: wie bei „Wasser“, „Zeit“, „Katz“.[15] Innerhalb des Moselfränkischen ist der Dillinger Dialekt dem ‚of‘-Gebiet zuzurechnen. Die binnendeutsche Konsonantenschwächung und die hochdeutsche Diphthongierung ist vollzogen.[16]

Die Manifestation der Grenzlinien (z. B. der Verlauf der das-dat-Linie von Völklingen nach Nordosten) kann aus konfessionsgeschichtlichen und politischen Gegebenheiten erklärt werden: Die rheinfränkischen Sprachgebiete des Saarlandes gehörten vor 1815 im Wesentlichen zu den protestantischen Herrschaften (z. B. der Grafschaft Saarbrücken und des Herzogtums Zweibrücken), während Dillingen mit allen anderen moselfränkisch sprechenden Orten des Saarlandes zum Einflussbereich des katholischen Kurfürstentums Trier gehörte. Durch den historischen Einfluss Frankreichs auf Dillingen sind auch zahlreiche Gallizismen in die Dillinger Mundart übernommen worden.

Durch die Mobilität der Bevölkerung kommt es zunehmend dazu, dass die Trennungslinie zwischen dem Moselfränkischen und dem Rheinfränkischen nicht mehr so scharf gezogen werden kann. Wörter und Ausdrucksweise beginnen sich anzugleichen, überlappen und verbinden sich. Ein Beispiel wäre die Ablösung des alten Dillinger "braat" (gebracht) durch "gebrung"[17] oder die Ablösung von "eisch/meisch/deisch" durch "isch/misch/disch".

Geschichte[Bearbeiten]

Die gallo-römische Siedlung Contiomagus bestand an der Kreuzung der Fernstraßen Metz-Mainz und Trier-Straßburg, im heutigen Stadtteil Pachten. 275/276 wird Contiomagus im Zuge der Völkerwanderung zerstört und wieder aufgebaut.

1324 erfolgt die erste urkundliche Erwähnung von Diefflen und 1357 die erste Erwähnung des Alten Schlosses. Zwischen 1618 und 1648 gab es Verwüstungen im Dreißigjährigen Krieg sowie in den Jahren 1672–1678/79 im Holländischen Krieg. 1685 erhielt Dillingen durch Ludwig XIV. die Erlaubnis zur Errichtung einer Eisenhütte. Die Französische Revolution beendete die lokale Dillinger Adelsherrschaft. 1815 wird die Region im Zweiten Pariser Frieden preußisch. Zwischen 1920 und der Volksabstimmung von 1935 ist Dillingen durch die Bestimmungen des Versailler Vertrages Teil des Saargebietes unter der Verwaltung des Völkerbundes. 1936 wird Pachten eingemeindet. Im Zweiten Weltkrieg kommt es zu schweren Zerstörungen. 1949 erhält Dillingen die Stadtrechte. 1969 wird Diefflen eingemeindet. 1990 wurde in Dillingen bzw. Pachten eine 2000-Jahr-Feier veranstaltet.


Politik[Bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten]

Wappen der Herren von Siersberg als Vorlage des Dillinger Wappens
Rot-Goldenes Wappen von Lothringen, Herkunftswappen der Dillinger Stadtfarben, Scheibler’sches Wappenbuch, 1450–1580
Die Blasonierung des Wappens

Auf blauem Grund eine silberne, gezinnte und gefugte Mauer, darüber ein silberner, goldgekrönter und goldbewehrter Adler mit ausgebreiteten Flügeln und roter Zunge. In der Mauer ein goldenes Tor mit rotem Rand. Darauf einen roten Zickzackbalken, der von einem dreilätzigen, blauen Turnierkragen überragt wird.

Herkunft

Das Wappen lehnt sich in seiner Gestaltung an das Wappen der Herren von Siersberg bzw. an das Amtswappen der ehemaligen Prévôté (Vogtei) Siersburg an. Turnierkragen sind in der rheinischen Heraldik sehr häufig angewandte Unterscheidungszeichen für jüngere Nebenlinien von Adelsgeschlechtern.[18]

Verleihung des Wappens und der Stadtfarben

In der Urkunde zur Stadterhebung von 1949 wurde Dillingen von der Landesregierung des Saarlandes unter Ministerpräsident Johannes Hoffmann das Recht verliehen, dieses Wappen zu führen.

Gleichzeitig wurde der Stadt das Recht verliehen, die Wappenfarben „Rot-Gold“ des alten Herzogtums Lothringen als Stadtfarben zu führen.[19]

Bürgermeister[Bearbeiten]

  • 1. April 1897 (Ausgliederung aus der Bürgermeisterei Fraulautern)[20] bis 31. März 1904: Julius Schuh
  • 11. Mai 1904 bis 13. November 1909: Matthias Schmitt
  • 28. Dezember 1909 bis 18. August 1920: Karl Wagner
  • 22. Oktober 1920 bis 14. Juni 1922: Camille David
  • 15. Juni 1922 bis 31. Juli 1923: Verwaltet von Kreissekretär Noll aus Saarlouis die Stelle des Bürgermeisters.
  • 1. August 1923 bis 11. Januar 1936: Otto Nicola
  • 11. Januar 1936 bis 30. März 1945: Albert Kronenberger
  • 1. April 1945 bis 7. Mai 1945: Benedikt Hoffmann
  • 8. Mai 1945 bis 5. September 1945: Heinrich Scherer
  • 1. November 1945 bis 30. September 1946: Theodor Okon
  • 1. Oktober 1946 bis 28. Mai 1956: Peter Lamar
  • 16. Oktober 1956 bis 14. Februar 1974: Eduard Jakobs, CDU
  • 20. März 1974 bis 19. März 1994: Gerhard Leonardy, CDU
  • 20. März 1994 bis 19. März 2004: Erwin Planta, SPD
  • 20. März 2004 bis heute: Franz-Josef Berg, CDU


Ortsvorsteher der Gemeinde Diefflen bis zur Eingemeindung nach Dillingen am 1. August 1969[21]
  • 1845–1859: Johann Reuter
  • 1859–1867: Johann Jakob Schamper
  • 1867–1870: Bernhard Scherer
  • 1871–1872: Peter Reuter-Scherer
  • 1873–1879: Nikolaus Weyand
  • 1880–1886: Peter Scherer-Marx
  • 1887–1893: Peter Bach-Senzig
  • 1894–1899: Nikolaus Scherer
  • 1900 (Ausscheiden aus der Bürgermeisterei Fraulautern am 1. Januar 1900; Einrichtung der Bürgermeisterei Nalbach[22]) -1918: Johann Scherer-Schamper (bis März 1918)
  • 1918–1918: Johann Bellmann-Zenner (bis Dezember 1918)
  • 1919–1920: Johann Scherer-Schamper
  • 1920–1922: Johann Albert Brutty
  • 1922–1926: Jakob Wagner-Bach
  • 1926–1930: Johann Dittgen-Kunz
  • 1930–1935: Peter Reiter-Scholer
  • 1935–1940: Hermann Greilach (ohne vorherige Wahl von der NSDAP als Ortsbürgermeister eingesetzt)
  • 1940–1945: Johann Feld (ohne vorherige Wahl von der NSDAP als Ortsbürgermeister eingesetzt; bereits seit September 1938 als Erster Beigeordneter mit der Führung der Amtsgeschäfte betraut[23])
  • 1945–1946: Peter Baumann (ohne vorherige Wahl als Kommunist von der US-Besatzungsmacht eingesetzt[24])
  • 1946–1949: Johann Scholer-Diwo
  • 1949–1950: Jakob Lorang-Bach
  • 1950–1953: Jakob Jost-Kunz (CVP)
  • 1953–1956: Josef Spurk (CVP)
  • 1956–1960: Willi Dräger
  • 1961–1965: Hans Meiers
  • 1965–1968: Nikolaus Friedolin Domma
  • 1968–1969: Hans Ring

Stadtrat[Bearbeiten]

Der Stadtrat mit 39 Sitzen setzt sich nach der Kommunalwahl vom 7. Juni 2009 wie folgt zusammen:

  41,5 %  (-7,1)   17 Sitze  ( -3)
  29,2 %  (-6,3)   12 Sitze  (-2)
  12,0 %  (neu)   5 Sitze  (+5)
  7,0 %  (+1,5)   2 Sitze  (=)
  6,1 %  (-1,2)   2 Sitze  (-1)
  4,3 %  (+1,2)   1 Sitz  (+1)

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Weitere Patenschaften[Bearbeiten]

  • Patenschaft für das Minenjagdboot Klasse 332 M 1065 „Dillingen“.

Rathaus[Bearbeiten]

Das Neue Rathaus wurde durch den Dillinger Architekten Kurt Faber (* 1929) in den Jahren 1974-1978 in wabenartigen Formen errichtet. Es ist durch einen Brückenbau mit dem Alten Rathaus verbunden, das der Charlottenburger Professor Wilhelm Franz zu Beginn des 20. Jahrhunderts im Stil des Historismus entworfen hatte.

Folgende Künstlerinnen und Künstler besorgten die Ausgestaltung des Verwaltungsbaues: der Objektkünstler Werner Bauer aus Saarbrücken die Hinweisskulptur aus farbig gefasstem Stahl in der Merziger Straße und die hölzernen Sitzungssaaltüren, der Bildhauer Eberhardt Killguss aus Beckingen die Landschaftsskulpturen der Außenanlage (Basaltstelen, Moränen-Kiesel, Granitwürfelpflaster) sowie die Eingangstür des Rathauses aus Email und Keramik und mehrere Skulpturen in der Stadtbücherei, Karl Unverzagt aus Grünstadt die Wandgestaltung aus überglasierten Andesit-Platten in Foyer und Treppenhaus[25][26], der Rathaus-Architekt Kurt Faber die Decken- und Wandgestaltung im Sitzungssaal, der St. Wendeler Bildhauer Heinz Oliberius das bronzene Sitzungssaalkruzifix (1m x 0,95m x 0,10m), der Wadgasser Bildhauer Lothar Messner die Wandgestaltung im 2. Obergeschoss aus Resopalunterdruck, der Saarbrücker Bildhauer Max Mertz das Relief im 3. Obergeschoss, der Dillinger Maler und Graphiker Karl Michaely das Ölgemälde "Mensch-Familie-Industrie" im 4. Obergeschoss. Das Bürgermeisterzimmer statteten Max Mertz und Dorothea Zech aus.[27]

Hauptartikel: Rathaus Dillingen/Saar
Panorama-Blick am Gleisdreieck

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Antike

In der Antike bildete das heutige Stadtgebiet Dillingens mit der gallo-römische Siedlung Contiomagus den Kreuzungspunkt der Fernstraßen Metz-Mainz und Trier-Straßburg. Unmittelbar saarabwärts des Kastells von Contiomagus befand sich bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts eine Saarfurt. An dieser Stelle unternahmen die US-Amerikanischen Truppen im Kriegswinter 1944/45 auch den Übergang über die Saar.

Mittelalter und frühe Neuzeit

Zur Kontrolle der Fernstraßenkreuzung wurde im Mittelalter, vermutlich um 1100, die Siersburg gebaut. In der frühen Neuzeit führte ein Fernhandelsweg von Italien nach Flandern durch das heutige Dillinger Stadtgebiet am Limberg entlang. Der Weg führte von Mailand über Straßburg nach Saarbrücken, verließ das Saartal am Fuße der Siersburg, überquerte die Niedbrücke bei Siersdorf, lief über Sierck an der Mosel nach Luxemburg und von dort über Brüssel an die untere Schelde.[28]

Auf der rechten Saarseite lief durch Dillingen die mittelalterliche Straße, die Saarbrücken über Fraulautern mit Trier verband.

Darüber hinaus führte eine Straße aus dem Tal der lothringischen Seille über Wallerfangen nach Dillingen. Auf dieser Straße wurde Holz von der oberen und mittleren Saar, Salz aus Château-Salins und Dieuze sowie Kohle aus der Umgebung von Saarbrücken transportiert.[29]

Eisenbahn[Bearbeiten]

BW

Der Bahnhof Dillingen (Saar) ist ein Bahnknoten an der Saarstrecke der Deutschen Bahn (Saarbrücken-Trier-Koblenz) mit Abzweig der Niedtalbahn ins französische Thionville sowie der Primstalbahn.

Geschichte des Dillinger Eisenbahnanschlusses

Am 16. Dezember 1858 konnte die eingleisige Strecke Saarbrücken-Merzig von der Königlich-Preußischen Staatseisenbahn in Betrieb genommen werden. Die Strecke von Merzig nach Trier war am 26. Mai 1860 betriebsbereit.[30][31][32] Die Strecke Saarbrücken-Trier wurde 1880 zweigleisig ausgebaut.[33] Mit dem Bau der Pfälzischen Ludwigsbahn durch die Pfälzische Ludwigsbahn-Gesellschaft im Zeitraum von 1847 bis 1849 und deren Streckenerweiterung in den Jahren 1850 bis 1852 nach Neunkirchen, Sulzbach und Saarbrücken in das damals preußische Kohlerevier wurde der bahntechnische Anschluss Dillingens an den Rhein bis Mannheim erreicht.

Mit dem Bau der Bahnstrecke von Koblenz nach Trier zwischen 1874 und 1879 konnte Dillingen eisenbahntechnisch an das Mittelrheingebiet angeschlossen werden. Die Strecke stand im Zusammenhang mit dem Bau der strategischenKanonenbahn“ von Berlin nach Metz im heutigen Frankreich. Auf Gemeinderatsbeschluss Dillingens vom 23. Mai 1857 wurde eine Abzweigung der Trasse vom Dillinger Bahnhof zu den Dillinger Hüttenwerken bewilligt.[34] Mit finanzieller Unterstützung der Gemeinde Dillingen wurde im Herbst 1897 mit dem Bau der zweigleisigen Strecke vom lothringischen Busendorf nach Dillingen begonnen. Damit hatte man die Stadt Merzig als geplanten Anschlusspunkt der Neubaustrecke verdrängen können. Der Streckenbau war am 1. Juli 1901 vollendet. Zusätzlich wurde ein Abzweiggleis Richtung Frankreich gebaut, das nur militärischen Zwecken diente und bei einem eventuellen Krieg gegen Frankreich zum Einsatz kommen sollte. Beim Ausbruch des Ersten Weltkrieges liefen dann auch alle Truppenbewegungen von Trier aus über dieses Gleis Richtung Frankreich.

Die Strecke Dillingen-Primsweiler wurde 1898 begonnen und bis 1901 fertiggestellt. Gleichzeitig wurde der Dillinger Bahnhof erweitert, mit einer Bahnunterführung versehen und von Rangklasse II auf Rangklasse I befördert, da Dillingen nun der bedeutendste Knotenpunkt der Strecke Saarbrücken-Trier war.[35]

Schiffsverkehr[Bearbeiten]

Am Dillinger Saarufer befindet sich ein Yachthafen. Der Hafen bietet 85 Liegeplätze.[36]

Der teilweise auf Dillinger Gemarkung liegende Saarhafen Saarlouis/Dillingen weist einen Güterumschlag von mehr als 3 Millionen Jahrestonnen auf. Er wurde im Jahr 1988 eröffnet.[37]

Industriehafen Saarlouis/Dillingen

Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts befand sich in einer bei Pachten flussabwärts gelegenen Flussbiegung der Saar eine Anlegestelle für die Saarschiffer. Nach dem Jahr 1685 wurde diese Anlegestelle durch die Dillinger Hütte ausgebaut. Aus schweren Eichenstämmen errichtete sie eine Laderampe in der Saar, an der die Schiffe anlegen konnten. In der Bevölkerung wurde dieses Schiffsanlegegerüst „Päther Bock“ genannt. Von hier aus wurden die Produkte der Dillinger Hütte flussabwärts über Mosel und Rhein bis nach Holland transportiert. Ab dem 17. Jahrhundert wurde hier auch Holz („Holländerholz“) saarabwärts, über Mosel und Rhein, bis an die Nordsee geflößt.

Mit dem Bau des Saarkanals durch einen Staatsvertrag zwischen dem Königreich Preußen und dem Kaiserreich Frankreich im Jahre 1861 konnte erstmals eine schiffbare Verbindung zwischen Dillingen und dem 1853 fertiggestellten Rhein-Marne-Kanal hergestellt werden. Durch den Saarkanal konnten Dillinger Produkte zum Rhein und ins Innere Frankreichs transportiert werden. Darüber hinaus wurde nun auch die Einfuhr von Eisenerz aus Lothringen zur Dillinger Hütte erleichtert. Die Umsetzung des Staatsvertrages von 1861 erfolgte in den Jahren 1862 bis 1866. Ebenfalls war nun eine Verschiffung Dillinger Produkte bis nach Südfrankreich möglich.[38]

Staustufe der Saar mit Schleuse zwischen Dillingen (rechts) und Rehlingen (links)

Um den Transport von und nach Dillingen über die Saar zu verbessern wurde ab 1974 der Unterlauf der Saar, von der Mündung ausgehend, für die Großschifffahrt ausgebaut: 1987 wurde die Teilstrecke Konz–Dillingen eröffnet, 1994 die Teilstrecke Dillingen–Lisdorf. Im Jahr 2001 war der gesamte Streckenausbau Konz–Saarbrücken mit einer Länge von 87,2 km bei einer Höhendifferenz von 55 m und einer Fahrrinnentiefe von 3 m abgeschlossen. Die Saarschleuse zwischen Dillingen und Rehlingen überwindet einen Höhenunterschied von 8 m. Die große Schleuse hat eine Länge von 190 m und eine Breite von 12,0 m. Die kleine Schleuse ist 40 m lang und 6,75 m breit.[39]

Straßenverkehr[Bearbeiten]

Dillingen ist über mehrere Autobahnanschlussstellen an das nationale und internationale Fernstraßennetz angebunden: Die Anschlussstellen Dillingen-Mitte (Nr. 8) und Dillingen-Süd (Nr. 10) liegen an der A 8. Zudem wird die Stadt über das dazwischenliegende Autobahndreieck Saarlouis (Nr. 9) auch an die A 620 angebunden.

Öffentlicher Personennahverkehr[Bearbeiten]

Im Jahr 1913 wurden im Landkreis Saarlouis sieben elektrisch betriebene Straßenbahnlinien gebaut. Eine dieser Straßenbahnlinien führte von Saarlouis nach Dillingen und eine zweite von Dillingen über Diefflen nach Nalbach[40] Ab dem Jahr 1928 gibt es eine Autobuslinie von Diefflen nach Düppenweiler. Im Zeitraum von 1953 bis 1963 wurde von Straßenbahn- auf Omnibusbetrieb umgestellt, wobei ab 1960 die Busse französischer Hersteller durch deutsche Busse abgelöst wurden.

Das Gemeindegebiet ist heute durch acht Buslinien der im Jahr 1913 gegründeten Kreisverkehrsbetriebe Saarlouis gut vernetzt und mit dem Umland verbunden. Hinzu kommen fünf Bahnbuslinien.[36]

Flughäfen im näheren Umkreis[Bearbeiten]

In einem Radius von 100 km finden sich mehrere Flughäfen, von denen besonders erwähnenswert sind:

Post[Bearbeiten]

Rekonstruktion des Optischen Telegraphen auf dem Litermont
Altes Reich

Zur Zeit des Alten Reiches lag Dillingen am alten Postweg Saarbrücken-Trier. Der Postweg für Brief- und Personenbeförderung führte in Dillingen über die Trierer Straße durch den Dillinger, Pachtener und Beckinger Wald nach Haustadt.[42]

Napoleonische Zeit

Im Jahr 1813 wurde auf Befehl Kaiser Napoleons die erste optische Staats-Telegraphenlinie Deutschlands (Strecke Metz-Mainz, Linienlänge 225 km) nach dem System von Claude Chappe errichtet und im Mai 1813 in Betrieb genommen. Somit war eine telegraphische Verbindung von Paris nach Mainz möglich geworden. Die Signallinie verlief über das heutige Dillinger Stadtgebiet. Die Signal-Stationen, die Dillingen umgaben, waren der Siersberg und der Litermont.[43]

Preußische Eroberung

Mit der preußischen Eroberung des linksrheinischen Gebietes unter Gebhard Leberecht von Blücher wurde die Signallinie unterbrochen und kurze Zeit später der Telegraphen-Betrieb komplett eingestellt. Mit der Zuweisung Dillingens an das Königreich Preußen durch den Wiener Kongress verfiel die Anlage.[44]

Königlich-preußische Zeit

Am 3. August 1816 wurde durch den kommissarischen Landrat des neugegründeten Landkreises Saarlouis Jakob Christian Schmeltzer das Postwesen für Dillingen neu geordnet und Briefboten mit Verwaltungspost zweimal wöchentlich zu Fuß durch das Kreisgebiet geschickt. Zwar wurde auch Privatpost befördert, doch aufgrund hoher Analphabetenraten und mangelnden Bedarfs blieb dies in engen Grenzen.[45] Am 30. April 1838 wurde die Reitpost auf der Strecke Saarlouis-Trier eingestellt. 1846 wurde das Landbrief-Bestellinstitut ins Leben gerufen. Die Postboten waren an bestimmten Wochentagen tätig, ab 1865 dann an allen Wochentagen außer sonntags. Die Personenbeförderung der Post ab Dillingen gewährleistete die Poststrecke Saarbrücken-Trier.[46]

Nach Eröffnung der Eisenbahn in Dillingen wurde am 20. Januar 1858 die „Postexpedition Dillingen“ (II. Klasse) eröffnet. Nun fuhr täglich eine Landpostkutsche als einspänniges Pferdefuhrwerk mit Kastenaufbau von Dillingen über Diefflen in alle Orte des Nalbacher Tales, um Post und Personen zu befördern.[47]

Am 16. Oktober 1877 wurde das Postamt Dillingen mit einer Telegraphenbetriebsstelle vereinigt. Im Jahr 1897 erhielt Dillingen die erste Telefonverbindung. Im selben Jahr waren 11 Telefonanschlüsse angemeldet worden.

BW

Am 1. September 1907 bezog die Post einen Neubau (1906–1907) in Formen der Neorenaissance in der Nähe des Bahnhofes.[48] Das Gebäude entsprach in verkleinerter Form dem zeitgleich errichteten Postamtsgebäude in Diedenhofen im benachbarten Reichsland Elsaß-Lothringen und dem von Postbaurat Hermann Struve entworfenen Postgebäude der damals selbstständigen Stadt Rixdorf bei Berlin (heute Berlin-Neukölln).[49][50] Wie in Diedenhofen und Rixdorf wurde das Kaiserliche Postamt in Dillingen als axialsymmetrische Zweiflügelanlage konzipiert. Der Haupteingang war zur Grundstücksecke ausgerichtet und lag eingezogen hinter einem halbrunden Vorbau. Die Seitenfronten hatten volutengeschmückte Giebelabschlüsse und waren zu beiden Straßen orientiert. Hinzu kamen Fachwerkelemente, die mit den Fachwerkgebäudeteilen des Dillinger Bahnhofes korrespondierten. Durch die Explosion eines Munitionszuges am 27. August 1944 im Dillinger Bahnhofsgelände entstanden am Postamt schwere Beschädigungen. Nach dem Krieg wurden am Gebäude sämtliche Zierelemente heruntergeschlagen und die Fassaden schlicht verputzt.[51] Heute befindet sich an dieser Stelle ein moderner Verwaltungsbau der Post aus den 1970er Jahren. Übriggebliebene Ornamentsteine wurden in die Umfassungsmauer des Posthofes eingesetzt.

Seit dem 1. Juli 1891, als in Nalbach eine Postagentur eröffnete, wurde die Post von Dillingen aus mit der Postkutsche nach Nalbach befördert und von dort aus durch Landzusteller täglich in Diefflen und im Nalbacher Tal zugestellt. Aufgrund des Anwachsens der Dieffler Bevölkerung (1875: 982 Einwohner; 1900: 1958 Einwohner) wurde am 16. Mai 1903 in Diefflen eine eigene Postagentur mit Telegraphenbetrieb eröffnet. Diese Postagentur war auch für die Wohnstätten Bierbach und die Dieffler Ziegeleien zwischen Diefflen und Düppenweiler zuständig. Die Postagentur war dem Postamt Dillingen zugeordnet und in der Gastwirtschaft und Gemischtwarenhandlung des Dieffler Gemeindevorstehers Johann Scherer-Schamper in der Dorfstraße 98 (heute etwa Standort des Dieffler Dorfbrunnens auf dem Dorfplatz) untergebracht.[52]

Seit dem Jahr 1901 wurde die gesamte Post des Nalbacher Tales von Dillingen aus mit der Bahn zum Bahnhof Nalbach-Saarwellingen befördert und von dort bis zum Jahr 1923 mit der Postkutsche weiterbefördert. Ab 1923 erfolgte die Weiterbeförderung durch Postboten mit Fahrrad, ab 1928 per Straßenbahn. Am 1. Mai 1937 wurde die Landkraftpostlinie 1, die zweimal täglich die Strecke Dillingen-Diefflen-Nalbach-Piesbach-Körprich befuhr, eröffnet. Damit verbunden war die Beförderung der Postagentur Diefflen zur Poststelle I.[53]

Zweiter Weltkrieg

Aufgrund der Evakuierung Dillingens mit dem Beginn des Zweiten Weltkrieges musste das Dillinger Postamt am 3. September 1939 geräumt werden. Das Postamt Dillingen wurde nach Erfurt verlegt und konnte erst am 1. Juli 1940 wieder in Dillingen eröffnet werden. Am 1. Oktober 1942 wurde das Postamt Diefflen in eine Zweigstelle des Postamtes Dillingen umgewandelt.[54] Am 1. Dezember 1944 wurde das Dillinger Postamt zum zweiten Mal geräumt und nach Deidesheim in der Rheinpfalz verlegt.[55]

Nachkriegszeit

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Postbetrieb im Saarland auf Anordnung des Regierungspräsidiums Saar bereits am 28. Juli 1945 aus der Postorganisation der übrigen französischen Zone herausgelöst. Unter der Aufsicht der „Oberpostdirektion Saar“ kam der Postverkehr allmählich wieder in Gang. Am 17. November 1947 wurde das Postamt Dillingen der „Post-, Telegraphen- und Telephon-Verwaltung des Saarlandes“ unterstellt. Am 1. Januar 1957 wurde das Postamt Dillingen mit der Angliederung des Saarstaates an die Bundesrepublik Deutschland der Oberpostdirektion Saarbrücken der Deutschen Bundespost unterstellt.

1960 wurde die erste öffentliche Telefonzelle in Dillingen aufgestellt.[55] Am 1. Oktober 2005 wurde das Postamt Diefflen geschlossen.[56] Die Deutsche Post unterhält heute im Dillinger Stadtgebiet mehrere Filialen, Paketshops und sogenannte Verkaufspunkte.

Ortsansässige Unternehmen[Bearbeiten]

Industriestadt Dillingen/Saar von der Siersburg aus gesehen

Als Industrie- und Gewerbestadt ist Dillingen historisch geprägt von der Stahlindustrie und metallverarbeitenden Betrieben. Beispiele dafür sind die Dillinger Hütte, die Bartz-Werke, die Dillinger Fabrik Gelochter Bleche, die NEMAK-Alugießerei und die Wollschläger Group (Werkzeughandel).

Märkte[Bearbeiten]

In Dillingen finden auf dem Platz vor dem Saardom wöchentlich zwei Ganztagsmärkte statt. Markttage sind Mittwoch und Samstag.[57] Darüber hinaus gibt es mehrere Saisonmärkte.

Medizinische Versorgung[Bearbeiten]

Dillingen, Kapelle des alten Krankenhauses (rechts), alte Odilienkapelle (links)

Auf Initiative der Dillinger Hütte ließ sich im Jahr 1828 ein erster Wundarzt in Dillingen nieder.[58] Im Jahr 1855 richtete die Dillinger Hütte eine erste Krankenstube ein, die dazu diente, bei Betriebsunfällen verletzte Arbeiter behandeln zu können.

1888 baute die Dillinger Hütte auf dem heutigen Dr.-Deilmann-Platz ein Krankenhaus mit 21 Betten, das sie dem 1862 gegründeten „Knappschaftsverein der Dillinger Hütte“ übergab. Seit dem Jahr 1889 wurde die Pflege im Krankenhaus von den Barmherzigen Schwestern vom Orden des heiligen Karl Borromäus geführt. Der Orden war 1652 im lothringischen Nancy als „Schwestern der Liebe vom hl. Karl Borromäus“ als Reaktion auf den Dreißigjährigen Krieg gegründet worden. Aufgrund von Personalmangel wurden die Borromäerinnen im Jahr 1953 durch Schönstätter Marienschwestern abgelöst.[59]

Im Jahr 1898 wurde die Kapazität des Krankenhauses auf 33 Betten erhöht, doch auch diese Maßnahme konnte den Bedarf an medizinischer Versorgung nicht mehr decken. So begann man im Jahr 1907 mit den Planungen für ein neues Krankenhaus mit 114 Betten, das im Jahr 1911 in der Gemarkung „Im Präkert“ bezogen werden konnte. Der neobarocke Neubau war mit dem alten Krankenhaus durch einen unterirdischen Gang verbunden. Im alten Krankenhaus verblieben die Isolierstation, die Nähstube und die Klausur der Ordensschwestern, während die Chirurgische und die Innere Abteilung ins neue Gebäude wechselten.

Im Ersten Weltkrieg wurde das Mansardengeschoss des Neubaus zu einer Frauen- und Kinderstation ausgebaut. Mit der Evakuierung Dillingens zu Beginn des Zweiten Weltkrieges wurde das Dillinger Krankenhaus nach Gießen und dessen näherer Umgebung evakuiert. Erst im Juli 1940 wurde das Krankenhaus wieder geöffnet.

Bei Fliegerangriffen im Zweiten Weltkrieg wurde das alte Krankenhaus im Winter 1944/1945 von Brandbomben getroffen und brannte vollständig aus. Es wurde daraufhin abgetragen und nicht wieder aufgebaut. Die zweite Evakuierung des Krankenhauses begann am 29. November 1944. Die Schwerkranken wurden ins Gebiet des heutigen Baden-Württemberg verteilt.[60]

Das neue Gebäude des Dillinger Krankenhauses war durch Artilleriebeschuss schwer beschädigt worden, konnte aber ab April 1945 seinen Betrieb wieder aufnehmen.[61]

Im Jahr 1957 wurde ein neues Personalhaus westlich des neobarocken Krankenhauses in modernen Formen der 1950er Jahre errichtet. In den 1990er Jahren wurde es im Rahmen des Baues einer Entlastungsstraße zur Hüttenwerkstraße abgetragen und durch einen Neubau in Formen der Postmoderne ersetzt. Ab 1967 wurde dem Krankenhaus ein modernes Bettenhaus hinzugefügt.[62] In den 1980er Jahren war der Altbau des Krankenhauses komplett renoviert worden.

Am 1. Juni 2013 fusionierten die Krankenhäuser St. Elisabeth-Klinik Saarlouis und das Caritas-Krankenhaus Dillingen zum Marienhaus Klinikum Saarlouis-Dillingen. Das Krankenhaus Dillingen hat sich auf die Fachabteilungen Innere Medizin und Neurologie mit zertifizierter Stroke Unit spezialisiert.[63]

In Diefflen wurde im Jahr 1925 erstmals eine „Freiwillige Sanitätskolonne“ eingerichtet, nachdem auf der Dieffler Kirmes eine Dampfmaschine explodiert war und zahlreiche Besucher verletzt hatte. Ein erster Arzt ließ sich im Jahr 1927 in Diefflen nieder. 1960 wurde in Diefflen eine erste Apotheke eingerichtet.[61]

Dillingen erhielt seine erste Apotheke im Jahr 1897. Bis dahin hatte es im Landkreis Saarlouis, der damals über 40.000 Einwohner zählte, nur vier Apotheken gegeben: Zwei in Saarlouis, eine in Fraulautern und eine in Lebach.[64]

Heute haben zahlreiche Ärzte, Therapeuten, Apotheken, Deutsches Rotes Kreuz, mehrere Alten- und Pflegeheime zusätzlich zum Krankenhaus ihre Niederlassung in Dillingen.

Sozial-karitative Stiftungen[Bearbeiten]

In Dillingen sind medizinische Stiftungen beheimatet:

Die Lucie-Bolte-Stiftung ist eine rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts mit Sitz in Dillingen/Saar. Stiftungszweck ist die ideelle und materielle Förderung der medizinischen Forschung auf den Gebieten der Leberzirrhose und des Leberkomas durch Vergabe des Lucie-Bolte-Preises und des Lucie-Bolte-Förderpreises. Der Lucie-Bolte-Preis zeichnet international renommierte Leberforscher aus. Er ist die höchste Auszeichnung auf dem Gebiet der Leberforschung in Deutschland und besitzt internationales Ansehen. In unregelmäßigen Abständen vergibt die Stiftung den Lucie-Bolte-Förderpreis an junge Nachwuchswissenschaftler.[65]

  • Die Alois-Lauer-Stiftung

Zwecke der Stiftung sind die Förderung der Gesundheit der Bevölkerung im Kreis Saarlouis im Sinne der Prävention und Wiederherstellung, die Förderung medizinischer Forschungsarbeit, die Förderung der Bildung und Ausbildung von begabten jungen Bürgern, unter besonderer Berücksichtigung der Stadt Dillingen/Saar und der Gemeinde Nalbach sowie die Förderung des Jugendsportes, ebenfalls unter besonderer Berücksichtigung der Stadt Dillingen/Saar und der Gemeinde Nalbach.[66]

Wasserversorgung[Bearbeiten]

Historische Situation

Bis zum Jahr 1878 gab es im heutigen Dillinger Stadtgebiet nur Grundwasser-Ziehbrunnen (mundartlich: „Pütz“) und einen Quellbrunnen (mundartlich: „Burren“) in Pachten. Einfachere Wassergewinnungsvorrichtungen waren die sogenannten „Burkeschen“ bzw. „Borrenkeschden“, die in ca. 3-4 m Bodentiefe Rieselwasser sammelten, das allerdings oft stark sedimenthaltig war. Zum Waschen wurde deshalb zumeist Regenwasser oder Flusswasser benutzt. In Diefflen geschah dies an der Prims, was der alte Flurname „Bei der Weschen“ noch anzeigt.[67][68] Dungstätten und Abortgruben befanden sich oft in der unmittelbaren Nähe und verseuchten das Grundwasser. Folge waren immer wieder ausbrechende Seuchen besonders im Jahr 1589 und in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges von 1618-1648 sowie in den Jahren 1813–1814.[69] Nicht nur in der einfachen Bevölkerung, sondern auch in der medizinischen Wissenschaft herrschte lange Zeit Unkenntnis über den Zusammenhang von fäkalverseuchtem Trinkwasser und schweren Erkrankungen. Erst Filippo Pacini und John Snow erkannten 1854, dass die herrschende Cholera nicht wie bisher angenommen, durch Dünste (Miasmen) verbreitet wurde. Doch auch noch Jahrzehnte danach wurde in der Wissenschaft mit großer Vehemenz ein Handlungsbedarf hinsichtlich sauberen Wassers bestritten.

Cholera-Kreuz im Stadtpark

Nach einer verheerenden Cholera-Epidemie durch fäkalienverunreinigtes Trinkwasser im Jahre 1866, an die noch das Cholera-Kreuz im Norden des Stadtparks erinnert, und häufigem Auftreten von Typhus wurden in den Jahren 1878/79 auf öffentlichen Plätzen durch die Gemeinde Dillingen erste Schwengelpumpen installiert.[70] Diese Pumpen arbeiteten als Kolbenpumpe mit einem Kolben und einer Ledermanschette. Sie saugten Wasser aus einer Tiefe von bis zu 8 Metern an. Die Leistung lag, je nach Tiefe, Kraft und Ausdauer des Bedieners, bei 10 bis 40 Litern pro Minute.

Zentrale Wasserversorgung

Eine zentrale Wasserversorgung für Dillingen wurde erst 1902 bzw. 1904 eingeführt.[70]

Im Jahr 1894 wurden durch die Dillinger Hütte Bohrversuche nach Wasser auf dem Dieffler Bann unternommen. Um sich den natürlichen Wasserdruck zu Nutze zu machen, fanden die Bohrungen in der Nähe des Litermontes statt. Die Bohrungen waren wenig erfolgreich. Erst im Jahr 1895 fand man ein lohnendes Wasservorkommen am Dieffler Babelsberg. Das gefundene Wasser wurde von den Hüttenwerken genutzt, aber auch für die Bevölkerung wurde ein Anschluss verlegt und die Gemeinde Diefflen erhielt im Jahr 1899 als Gegenleistung für die Nutzung des Gemeindewassers durch die Hütte vier öffentliche gusseiserne Ventilbrunnen („Drücker“) in der Ortsmitte, am Kirchenweg (Nalbacher Straße), an der Scheif und auf der Schnurr. Später auch einen „Drücker“ an der alten Schule in der Wiesenstraße. Hausleitungen wurden ab dem Jahr 1923 verlegt. Dabei kaufte die Gemeinde Diefflen die von der Dillinger Hütte ab dem Jahr 1895 verlegten Rohrleitungen.[71][68]

Pachten erhielt im Jahr 1926 eine Wasserleitung. Eine Kanalisation wurde in Pachten im Jahr 1937 gelegt.[72]

Heute verfügt die Stadt Dillingen über drei Wasserwerke:[73]

Wasserwerk Nord
Dillingen/Saar, Wasserturm

Das Wasserwerk im Wald oberhalb der Pachtener Heide verfügt über zwei Reinwasserkammern mit einem Fassungsvermögen von jeweils 1500 m³ Wasser. Hiermit wird die Innenstadt Dillingens versorgt. Die Einspeiseleitung verläuft durch natürlichen Druck vom Wasserwerk Nord in Richtung Merziger Straße. Zur Versorgung des hochgelegenen Gebietes der Pachtener Heide gibt es beim Wasserwerk Nord einen Wasserturm mit ebenfalls zwei Kammern. Diese Kammern fassen je 300 m³ Wasser. Die Turmhöhe beträgt ca. 50 m (Oberkante Wasserspiegel ca. 43–44 m). Die Abgabe der Reinwassermenge des Wasserwerkes Nord beträgt insgesamt pro Tag zwischen 1000 – 1400 m³.

Die Planungen zum Wasserwerk Nord begannen im Jahr 1969, die Inbetriebnahme erfolgte im Sommer 1975. In den Jahren 1993/94 und 2010/11 wurden umfangreiche Renovierungs- und Sanierungsarbeiten vorgenommen.

Wasserwerk Heiligenberg

Im Erdbehälter des Wasserwerkes Heiligenberg gibt es zwei voneinander getrennte Reinwasserkammern. Jede dieser Kammern fasst 1000 m³ Trinkwasser. Im Wasserwerk Heiligenberg wird das Rohwasser (Grundwasser) nur entsäuert. Das Wasserwerk Heiligenberg versorgt durch natürliches Gefälle die Innenstadt, sowie die Stadtteile Überm Berg und Pachten. Hier kommt es zu einer teilweisen Mischung der Trinkwässer von Wasserwerk Nord und Wasserwerk Heiligenberg. Die Abgabemenge beträgt etwa 1400 – 2000 m³ / Tag.

Wasserwerk Diefflen

Der Stadtteil Diefflen wird über einen Hochbehälter mittels natürlichen Gefälles versorgt. Der Hochbehälter am Babelsberg verfügt über zwei getrennte Kammern mit einem Fassungsvermögen von je 750 m³ Trinkwasser. Die Abgabemenge beträgt hier etwa 500 – 600 m³ / Tag.

Das Trinkwasser für die Stadt Dillingen wird in den Gebieten Haienbachtal, Diefflen und Kondeler-Bachtal gewonnen und in das Stadtnetz eingespeist.[73]

Energieversorgung[Bearbeiten]

Im Jahr 1923 wurde Diefflen an das Stromnetz der im Jahr 1912 als Electricitäts- und Gas-Vertriebsgesellschaft Saarbrücken (SVG) gegründeten "Saarland-Lothringen-Elektrizitäts-AG" (SLE), heute VSE AG (Vereinigte Saarländische Elektrizitätswerke), angeschlossen. In Dillingen war bereits im Jahr 1902 mit dem Aufbau eines elektrischen Versorgungsnetzes begonnen worden.[74][70] Pachten erhielt elektrische Beleuchtung im Jahr 1912.[75]

Die „Stadtwerke Dillingen/Saar GmbH“ versorgt heute das Gemeindegebiet mit Energie. Das Unternehmen ist ein lokales Energieversorgungsunternehmen für Strom und Erdgas sowie Wasserversorger mit etwa 70 Mitarbeitern. Ein kaufmännischer und ein technischer Geschäftsführer vertreten die Gesellschaft. Der Aufsichtsrat besteht aus 14 Mitgliedern. Vorsitzender des Aufsichtsrates ist der Bürgermeister der Stadt Dillingen/Saar.

Beteiligt an der Stadtwerke Dillingen/Saar GmbH sind die Verkehrs- und Energiebeteiligungsgesellschaft der Stadt Dillingen/Saar mbH mit 46 Prozent, die Stadt Dillingen/Saar mit 5 Prozent und die energis GmbH mit 49 Prozent. Die Umwandlung vom Eigenbetrieb der Stadt Dillingen/Saar zur GmbH erfolgte am 1. Januar 1971. Im Jahr 2010 wurde die Stadtwerke Dillingen/Saar Netzgesellschaft mbH gegründet.

Vorgelagerter Hochspannungsnetzbetreiber ist die VSE Verteilnetz GmbH. An der Übergabestation „Schlachthof“ werden 35 kV, an der Übergabestation „Pachten“ 110 kV übernommen. Von dort aus wird der Strom über 114 Netzstationen in das 10 kV- bzw. 0,4 kV-Netz geleitet.

Vorgelagerter Gasnetzbetreiber ist die Creos Deutschland GmbH. Die Gasversorgung erfolgt über vier Gasübergabestationen in das rd. 115 km lange Niederdrucknetz. Seit Dezember 1977 wird das gesamte Versorgungsgebiet mit Erdgas in H-Qualität beliefert.[73]

Abfallentsorgung[Bearbeiten]

Die Abfallentsorgung im Stadtgebiet Dillingens geschieht durch den Entsorgungsverband Saar (EVS).

Feuerwehr[Bearbeiten]

Die Freiwillige Feuerwehr Dillingen unterhält in der Innenstadt und in Diefflen Feuerwehrhäuser[76]

Anfänge

Bereits im 18. Jahrhundert hatte Dillingen bereits einen organisierten Feuerschutz, der unter der Aufsicht der Dillinger Herrschaft im Alten Schloss stand.

19. Jahrhundert
Dillingen, historischer Spritzenwagen

Nachdem im Jahre 1811 die 1. Feuerlösch-Kompanie in Saarlouis gegründet worden war, wurde in Dillingen im Jahre 1818 die 2. Feuerlösch-Kompanie aufgestellt. Im Jahre 1848 wurde durch den Dillinger Gemeinderat der Bau eines Lagergebäudes für die Unterbringung der Feuerlöschgeräte beschlossen.

Die heutige Freiwillige Feuerwehr Dillingen wurde im Jahr 1864 gegründet. Die Kompanie hatte im Jahr 1870 etwa 50 Mitglieder. Ab dem Jahr 1870 waren die Löschgeräte und bis zum Jahre 1901, auf dem Gelände der Dillinger Hütte untergebracht. Die Dillinger Hütte trug auch die Unterhaltungskosten für die Löschgeräte, da die Freiwillige Feuerwehr bis 1901 zugleich Werkfeuerwehr der Dillinger Hüttenwerke war.

Dillinger Hütte, Werkfeuerwehr, um 1880

Eventuelle Löscharbeiten waren vor der Jahrhundertwende kompliziert, da Dillingen zu dieser Zeit über keine zentrale Wasserversorgung verfügte. Mit dem Bau von vier Brunnen (Marktplatz, Hintergasse, Trierer Weg, Paulinenstraße) konnten mögliche Feuerlöschungen erleichtert werden. Die Einrichtung einer zentralen Wasserversorgung in Dillingen erfolgte im Jahre 1902. Dabei wurden für Löschzwecke 36 Hydranten installiert.

In Diefflen organisierte sich in der Zeit nach dem großen Dorfbrand von 1876 die Freiwillige Feuerwehr. Bevor in den Jahren 1907/08 ein Feuerwehrhaus unterhalb der Kirche errichtet werden konnte, war das Gerät bis zu einem Brand in der alten Schule in der Wiesenstraße eingelagert.[77] Das Gebäude wurde bei der Vergrößerung des Platzes vor der Kirche abgetragen und ein neues Feuerwehrhaus mit Turm an der Stelle der alten Schule in der Wiesenstraße errichtet.

Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg

Nach der Rückgliederung des Saargebietes an das Deutsche Reich wurden die Dillinger und Pachtener Feuerwehr sowie die Werkfeuerwehr der Dillinger Hütte zwangsvereinigt.

Durch die Einberufungen zur Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg ging der Mannschaftsbestand der Feuerwehr Dillingen stark zurück. Es kam zu Dienstverpflichtungen von älteren und nicht mehr voll einsatzfähigen Männern. Im Jahre 1942 wurde deshalb eine männliche Jugendgruppe für die Feuerwehr gebildet. Im Jahr 1944 wurde ergänzend eine weibliche Jugendgruppe eingerichtet, um die Löschtätigkeit noch aufrechterhalten zu können.

Bei den großen Bombenangriffen auf die Städte Saarbrücken, Kaiserslautern, Ludwigshafen, Mannheim und Frankenthal wurde auch die Dillinger Feuerwehr zur Brandbekämpfung eingesetzt.

Doch bald musste die Dillinger Feuerwehr auch im eigenen Ort angriffsbedingte Brände löschen: Bei dem Fliegerangriff auf Dillingen in der Nacht vom 1. auf den 2. September 1942, bei dem Brand- und Sprengbomben abgeworfen wurden, entstanden mehrere Großbrände. Den schwersten Löscheinsatz brachte das Jahr 1944: Bei einem Fliegerangriff am 27. August 1944 auf Dillingen wurden zahlreiche Fahrzeuge der Dillinger Feuerwehr zerstört. Hierdurch war der Löscheinsatz auf dem Bahnhof Dillingen, wo durch Bombenabwurf auf einen Munitionszug eine furchtbare Explosion entstanden war, nur eingeschränkt möglich.

Nachkriegszeit

Am Ende des Zweiten Weltkrieges war das Feuerwehrhaus in der Saarstraße völlig zerstört. Einsatzfähige Geräte und Ausrüstungsgegenstände waren nicht mehr vorhanden. Der Wiederaufbau der Feuerwehr war in den ersten Jahren nach dem Kriege sehr schwierig, weil die materiellen und finanziellen Voraussetzungen hierzu fehlten.

Erst im Jahr 1952 konnte das neu erbaute Feuerwehrhaus in der Saarstraße bezogen werden. Es war an der gleichen Stelle errichtet worden, an der das frühere Gebäude gestanden hatte.

Dillingen, Feuerwehrboot

Im Jahre 1976 wurde der organisatorische Zusammenschluss der Löschbezirke Innenstadt und Pachten vollzogen. In den Jahren 1979 – 1981 wurde eine neue Feuerwache auf dem Gelände der Sporthalle Merziger Straße errichtet.[78]

Kindertagesstätten[Bearbeiten]

  • „Kinderinsel Diefflen“ (Kindergarten, Tagesstätte und Krippe)
  • „Die kleinen Hüttenbären“ (Tagesstätte und Krippe)
  • Evangelische Kindertagesstätte (Kindergarten, Tagesstätte und Hort)
  • Waldorfkindergarten „Feengarten“ (Kindergarten, Tagesstätte und Krippe)
  • Lern- und Krabbelwiese „Regenbogen“ (Kinderkrippe)
  • Katholischer Kindergarten St. Maximin (Kindergarten, Tagesstätte und Krippe)
  • Katholischer Kindergarten St. Josef (Kindergarten und Tagesstätte)
  • Katholischer Kindergarten Maria Trost (Kindergarten mit erweiterten Öffnungszeiten und Tagesstätte)
  • Katholischer Kindergarten Heilig Sakrament (Kindergarten, Tagesstätte und Krippe)
  • Katholischer Kindergarten St. Johann (Kindergarten mit erweiterten Öffnungszeiten)

Schulen und Bildung[Bearbeiten]

Albert-Schweitzer-Gymnasium Dillingen vom Rosengarten aus
Odilienschule Dillingen
Dillingen, Volkshochschule
Ehemalige ev. Volksschule, Bildungshaus der Kath. Erwachsenenbildung

Den frühesten schriftlichen Beleg für ein öffentlich organisiertes Schulwesen in Dillingen datierte der Dillinger Pfarrer Philipp Schmitt auf das Jahr 1615.[79] Ein erstes bescheidenes Schulhaus wurde in der Trägerschaft der Pfarrei im Jahr 1742 im alten Pfarrgarten der Pfarrei St. Johann errichtet.[80]

Unter dem Einfluss der französischen Revolutionsregierung wurde aus der Pfarrschule ab 1790 eine Gemeindeschule.[81]

In der Umgebung Dillingens hatte das protestantische Herzogtum Pfalz-Zweibrücken unter dem Einfluss des hervorragenden Schulwesens der Reichsstadt Straßburg im Elsass bereits 1592 als erstes Territorium der Welt (und damit auch Deutschlands) die allgemeine Schulpflicht für Mädchen und Knaben eingeführt.[82]

In den katholisch gebliebenen Landesteilen Deutschlands verlief die seit der Zeit der Aufklärung von Bildungsbefürwortern immer vehementer geforderte Durchsetzung der Schulpflicht äußerst zäh. Mit der Angliederung Dillingens an das Königreich Preußen durch die Bestimmungen des Wiener Kongresses wurde die Schulpflicht auch hier eingeführt und der Unterricht, der bisher nur im Winter stattgefunden hatte, auch auf den Sommer ausgedehnt. Im Königreich Preußen war die Schulpflicht bereits durch die Principia regulativa König Friedrich Wilhelms I. vom 28. September 1717 festgesetzt und für ganz Preußen durch das Generallandschulreglement Friedrichs des Großen von 1763 bestätigt worden.

Die Dillinger Lehrer mussten seit 1817 das Lehrerseminar in der 1802 säkularisierten Benediktinerabtei St. Matthias in Trier besuchen[83], das der Trierer Domkapitular, Dompfarrer und Stadtdechant Viktor Josef Devora im Jahre 1810 eingerichtet hatte.

Im Jahre 1826 wurde eine neue, größere Schule in der Hinterstraße gebaut, 1860 ein Schulgebäude in der heutigen Merziger Straße, 1864 eines neben der Kirche St. Johann. 1899 wurde ein Schulhaus in der Stummstraße errichtet.

In der Zeit der Völkerbundsverwaltung Dillingens wurde im Jahre 1921 die Französische Domanialschule in der De-Lénoncourtstraße (heutiges vhs-Gebäude) errichtet. Sie bestand bis zur Saarabstimmung 1935 und wurde dann Sitz des Dillinger Finanzamtes. 1930 wurde das ehemalige Méguin-Bürogebäude „Überm Berg“ von der Gemeinde Dillingen zum Schulhaus umgebaut.[84]

In den Jahren 1959-1961 wurde in der Innenstadt die Odilienschule mit Turnhalle und Lehrschwimmbecken errichtet.

In Pachten hatte man 1858 das erste eigentliche Schulhaus gebaut. Vorher hatte man in einem Haus in der Mittelstraße unterrichtet. Die heutige Pachtener Römerschule wurde von 1951-1959 gebaut, nachdem das 1910 errichtete Vorgängergebäude im Zweiten Weltkrieg zerstört worden war.[85]

Ev. Volksschule von 1908

Für die evangelischen Schüler wurde im Jahr 1908 eine eigene Schule gegründet und im Jahr 1913 in der Karcherstraße ein eigenes Gebäude errichtet. Im Jahr 1965 wurde neben der evangelischen Schule ein großer Klassentrakt errichtet und anstelle des alten Gebäudes sollte in einem zweiten Bauabschnitt eine Turnhalle gebaut werden, doch das Vorhaben wurde eingestellt.[86] Heute ist das alte Gebäude Sitz der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB), während der Klassentrakt der 1960er Jahre dem Ende der 1970er bis Anfang der 1980er Jahre errichteten Neubau einer Zweigstelle des Gymnasiums in der Karcherstraße zugeschlagen wurde.

In Diefflen wurde der Schulunterricht bis zum Bau eines neuen Schulhauses in der Wiesenstraße (heute Standort des Feuerwehrhauses Diefflen) im Jahr 1863/63 in der alten Wendelinus-Kapelle im Kirchenweg (heute Nalbacher Straße) erteilt. Die Schule war bis zum Jahr 1858 einklassig und zählte zu dieser Zeit 176 Schülerinnen und Schüler. Im Jahr 1899 wurden im Schulhaus in der Wiesenstraße mehr als 300 Schülerinnen und Schüler aufgenommen, sodass sogar Unterricht in umgebauten Ställen erteilt werden musste.

Im Jahr 1902 wurde deshalb mit dem Bau eines Schulhauses am Babelsberg begonnen. Es wurde im Jahr 1912 nochmals um sechs Klassen erweitert.[87][88]

In den Jahren 1962/63 wurde ein großes neues Schulgebäude mit zwei Klassenzimmertrakten, Verwaltungsbau, Turnhalle mit Außensportanlagen und einem kleinen Arboretum in der Richard-Wagner-Straße errichtet.[87] Der Schule wurde der Name "Primsschule" gegeben. Bis 1983 wurde das Gebäude um eine zweite, größere Sporthalle ergänzt.

Im Jahr 1902 kam es zur Einrichtung eines Realgymnasiums. Bisher hatten die Dillinger Gymnasiasten in Saarlouis das Gymnasium besuchen müssen. Ab 1904 durfte das Gymnasium auch von Mädchen besucht werden. 1907 wurde ein eigenes Mädchengymnasium gegründet. Ein neues Schulgebäude im Jugendstil wurde im Jahr 1908 in der Merziger Straße bezogen. Nach der Kriegszerstörung des Gebäudes durch die Explosion eines Munitionszuges im Dillinger Bahnhof am 27. August 1944 entstand von 1951-1955 hinter dem Saardom ein neues Gymnasium mit großer Aula, die bis zum Bau der Stadthalle Dillingen auch als städtische Veranstaltungshalle diente. In den Jahren 1956 bis 1958 wurde das Gebäude um einen Trakt für Gymnasiastinnen erweitert. Im Jahr 1965 wurde ein Staatliches Abendgymnasium eingerichtet,[89]das 1997 geschlossen wurde. Ursprünglich in der Trägerschaft der Gemeinde bzw. Stadt Dillingen, ging das Gymnasium nach dem zweiten Weltkrieg in die Trägerschaft Saarlandes über und wechselte 1992 schließlich zum Landkreis Saarlouis. Nach der großen „Bildungsexplosion“ der 1960er Jahre erreichte das Dillinger Gymnasium im Jahre 1973 mit 2400 Schülern seine maximale Größe. Es war damals eines der größten Gymnasien Deutschlands. Im Jahr 1996 gab sich das Gymnasium den Namen des elsässischen Theologen, Musikers, Arztes und Friedensnobelpreisträgers Albert Schweitzer. Bedeutendere Schüler des Gymnasiums waren die Historikerin Edith Ennen, der Schriftsteller und Journalist Gustav Regler sowie der US-amerikanische Literaturwissenschaftler an der Central Connecticut State University, Lothar Kahn (1922–1990).

Die Mittelschule Dillingen (seit 1965 Kreisrealschule) wurde 1958 gegründet. Ab den 1920er Jahren wurden berufsbildende und kaufmännische Schulen sowie ab 1954 die Kreissonderschule für Lernbehinderte eingerichtet.[90]

Heute besuchen wochentäglich 7000 Schülern Dillinger Schulen. 4500 davon sind Einpendler aus dem direkten Einzugsgebiet, aber auch darüber hinaus. Nutzer der Erwachsenenbildung und der Fort- und Weiterbildung und die Auszubildenden in Dillinger Betrieben und Institutionen sind in diese Zahl dabei nicht eingerechnet. Nahezu 400 Lehrer sind an Dillinger Schulen beschäftigt.

Die Ausgaben der Stadt für die sich in städtischer Trägerschaft befindlichen Grundschulen und die Jugendverkehrsschule betragen im Haushaltsplan des Jahres 2007 annähernd zwei Mio. Euro für Investitionen, Unterhaltung und Bewirtschaftung. Zahlreiche Schulen haben eigene Fördervereine, die sich insbesondere im sozialen Bereich engagieren. Die Schulen unterhalten Kontakte zu Partnerschulen europaweit.[91]

Die Volkshochschule Dillingen wurde im Jahr 1964 gegründet. Erste Leiterin war Brunhilde Peter. Das Katholische Bildungswerk (heute: Katholische Erwachsenenbildung (KEB)) besteht seit dem Jahr 1959. Gründer waren der Dillinger Pfarrer Arthur Nikolas und der Dillinger Lehrer Bruno Jost.[92]

  1. Grundschule I Römerschule
  2. Grundschule II „Philipp-Schmitt“
  3. Schulkindergarten „Philipp-Schmitt-Schule“
  4. Grundschule III Odilienschule
  5. Grundschule IV Primsschule Diefflen
  6. Erweiterte Realschule
  7. Abendrealschule
  8. Albert-Schweitzer-Gymnasium
  9. Integrierte Gesamtschule
  10. Technisch-Wissenschaftliches Gymnasium Dillingen
  11. Technisch-Gewerbliches Berufsbildungszentrum Dillingen
  12. Kaufmännisches Berufsbildungszentrum
  13. Schule für Geistigbehinderte
  14. Volkshochschule Dillingen
  15. Stadtbibliothek Dillingen
  16. Katholische Erwachsenenbildung (KEB)
  17. Kreismusikschule Dillingen

Medien[Bearbeiten]

Druckerzeugnisse[Bearbeiten]

Der Metzer Baron Charles Francouis Dieudonné de Tailfumyr, Seigneur de Cussigny erhielt 1755 von König Stanislaus von Polen und Herzog von Lothringen die Erlaubnis zum Bau einer Papiermühle in Dillingen. Im Jahr 1757 richtete Tailfumyr die Papiermühle ein. Die in der Gründungsphase von 1757 bis 1759 aus drei Bütten bestehende Mühle erweiterte er um eine Druckerei. Der Absatz erfolgte bis zum entfernten Königsberg und nach Krakau. Erfolgreiche Ausstellungen und Medaillen verschafften der Mühle Anerkennung.

Die Kriegsjahre nach 1790 beeinträchtigten den Mühlenbetrieb. Österreichische Truppen zerstörten im Jahr 1792 Teile der Mühle.

Direktorenwohnhaus der ehemaligen Papiermühle

Im 19. Jahrhundert erlebte die Mühle und die Druckerei eine Blüte unter Jean Louis Piette, der die Mühle im Jahr 1811 übernommen hatte, und seinen Söhnen Louis Piette und Prosper Joseph Maria Piette. Man produzierte Pack-, Druck- und Schreibpapier sowie Pappe. Prosper entwickelte die Produktionsverfahren weiter, indem er etwa die teuren Lumpen durch andere Rohstoffe ersetzte.[93] In einer eigenen Versuchsabteilung wurden 160 verschiedene Arten Strohpapier entwickelt.[94][95] 1837 wurde ein Patent für eine Maschine zur Herstellung von Pappe erteilt.[96] Mit drei eigenen Schiffen erfolgte der Absatz nach Köln. Die 1838 vom Verein zur Förderung des Gewerbefleißes in Preußen erhaltene Gedenkmünze und 1842 auf der Mainzer Gewerbeausstellung überreichte goldene Medaille sowie der vom König von Preußen erteilte Adlerorden IV. Klasse dokumentierten den Erfolg der Dillinger Papiermühle.

Nach mehrmaliger Vergrößerung des Betriebs erfolgte um 1838 der Übergang zur maschinellen Fabrikation. Es folgten der Kauf von zwei Maschinen zur Herstellung von „Papier ohne Ende“ und die Umwandlung zur Aktiengesellschaft mit 27 Aktionären und 85 Kapitalanteilen. Das Kapital bestand aus 170.000 Reichstalern. Die Dampfkraft hielt mit einer Maschine von 106 PS Einzug.[97][98] Es wurden 300 Arbeiter und zehn Beamte beschäftigt. Vom Ministerium für Handel, Gewerbe und öffentliche Arbeiten wurde 1848 ein Patent für eine Knotenreinigungsmaschine erteilt. Mitte des 19. Jahrhunderts begann ein Niedergang, der zum Verkauf der Mühle an J. Weidner & Co. führte. Die Piettes wanderten ab.

Das Wasser der Prims, das sowohl von der Dillinger Hütte als auch von der Papiermühle benötigt wurde, war 1860 Anlass zu einem Streit der beiden Unternehmen um die Wasserrechte. Die Mühlenbesitzer beschuldigten die Hütte, das für eine Papiermühle essentielle Wasser zu verderben. 1864 kaufte die Hütte die in der Liquidation befindliche Mühle auf und beendete den Betrieb.

Die Dillinger Drucktradition wird seit 1937 weitergeführt von der Firma Krüger Druck+Verlag GmbH & Co. KG. Mit annähernd 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hat sich das Familienunternehmen zu einem der großen Druckdienstleister in Südwestdeutschland entwickelt. Das Unternehmen betreibt eine Niederlassung in Merzig.[99]

Stadtbücherei[Bearbeiten]

Die Stadtbücherei entstand seit dem Jahr 1925 aus den Beständen der Werkbücherei der Méguin AG und der Werkbücherei der Dillinger Hütte im ehemaligen Bürgermeisteramt am alten Marktplatz (heutiger „Roter Platz“ zwischen Johannesstraße und Hüttenwerkstraße). Eröffnet wurde die Bibliothek am 22. September 1927. Am 11. Februar 1930 erhielt die Einrichtung Räume in einem gemeindeeigenen Gebäude in der Johannesstraße (damals Kaiser-Wilhelm-Straße). Aufgrund eines Erlasses vom 11. Februar 1935 mussten auf Anordnung der neuen NS-Machthaber im Saarland alle Bücher „undeutschen Geistes“ aussortiert und vernichtet werden. Beim Ausbruch des Zweiten Weltkrieges verschenkte die Stadt nahezu den gesamten Bücherbestand der Wehrmacht. Die Restbestände wurden Opfer der Kampfhandlungen in Dillingen. Nach dem Krieg wurde am 20. November 1948 im alten Bürgermeisteramt wieder eine bescheidene Bibliothek mit 1500 Bänden eingerichtet. Mit dem Abriss des alten Bürgermeisteramtes am Marktplatz im Jahr 1957 kamen die Buchbestände in das Rathaus (heutiges Altes Rathaus). 1958-1960 wurde neben der Sporthalle in der Merziger Straße (Gebäude des kriegszerstörten Gymnasiums) eine neue Stadtbibliothek errichtet. [100][101][102] Die Stadtbibliothek Dillingen ist seit dem Bau des Neuen Rathauses im Erdgeschoss des Rathauses als eine öffentliche, der Allgemeinheit dienende Kultureinrichtung, untergebracht.

Zeitungswesen[103][Bearbeiten]

Die erste in Dillingen verbreitete Regionalzeitung war das seit dem 2. September 1816 vom Landkreis Saarlouis herausgegebene „Intelligenzblatt des Kreises Saarlouis“ (seit 1844: „Wochenblatt für die Kreise Saarlouis, Merzig und Saarburg“; seit 1848: „Anzeiger für die Kreise Saarlouis, Merzig, Saarburg und für Deutschlothringen“, seit 1850: „Saarlouiser Journal“; im Ersten Weltkrieg musste sich das Blatt umbenennen in „Saarlouiser Tageblatt“). Es erschien wöchentlich „bey Franz Stein und Schwester, zur goldenen Bibel“ in Saarlouis. Mitarbeiter war der Dillinger Pfarrer Philipp Schmitt, der Lisdorfer Pfarrer und linke Politiker in der Revolution von 1848 sowie Regionalhistoriker Johann Anton Joseph Hansen sowie der Niedaltdorfer Bürgermeister Johannes Guittienne (1809-1889, Mitglied der Preußischen Nationalversammlung im Jahr 1848). Da sich die Zeitung vor der Saarabstimmung von 1935 für den „Status quo“ und gegen den Anschluss an Hitlerdeutschland eingesetzt hatte, wurde sie vom NS-Regime zwangsliquidiert.

Ab dem Jahr 1872 erschien die „Saar-Zeitung“ als Organ der Zentrumspartei in Saarlouis. Im Zweiten Weltkrieg war ihr Erscheinen immer wieder unterbrochen worden. Sie erschien erst im Jahr 1956 wieder. Ab dem Jahr 1904 wurde in Völklingen die P„rims- und Niedtal-Zeitung, Dillinger Zeitung“ gedruckt. Sie war mit Unterstützung des Dillinger Pfarrers Johann Peter Hillen ins Leben gerufen worden. Im Jahr 1943 wurden beide Zeitungen vereinigt. Im Zweiten Weltkrieg ging die Zeitung unter.

Mit Unterstützung der Dillinger Hütte unter ihrem Direktor Otto Friedrich Weinlig wurde ab dem Jahr 1905 von der Dillinger Druckerei Emmerich in der Stummstraße der „Dillinger Anzeiger“ herausgebracht. Noch im selben Jahr wurde das reine Inseraten- und Mitteilungsblatt zur zweimal wöchentlich erscheinenden „Dillinger Tageszeitung, Amtliches Organ der Bürgermeisterei Dillingen“ mit redaktionellem Teil umgewandelt. Nikolaus Fox (1899–1946), der bekannte saarländischer Volkskundler, arbeitete hier seit den 1920er Jahren als Redakteur. Seit 1924 erschien die Zeitung täglich. Lokalzeitungen wurden in Lebach, Bous (Saar) und Busendorf in Lothringen herausgebracht.

Nach der Saarabstimmung von 1935 wurde die Zeitung in „Saar-Grenzwacht“ umbenannt. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Druck eingestellt. Das Blatt wurde nach dem Krieg im Jahr 1956 der „Saar-Zeitung“ in Saarlouis mit dem Untertitel „Dillinger Anzeiger“ angegliedert.

Seit 1923 erschien das Zentrumsblatt „Saarländische Tageszeitung - Dillinger Tageblatt“. Die Zeitung wurde im Jahr 1924 mit der „Saar-Zeitung“ aus Saarlouis vereinigt und erschien bis 1944 mit einem eigenen Dillinger Lokalteil.

Von 1946 bis 1958 brachte die Christliche Volkspartei des Saarlandes unter Johannes Hoffmann die „Saarländische Volkszeitung - Kreiszeitung Saarlouis“ heraus. Seit 1958 wurde die Zeitung unter dem Titel „Saarbrücker Landeszeitung - Ausgabe Saarlouis“ weitergeführt.

Die im Jahr 1761 gegründete Saarbrücker Zeitung brachte seit 1948 eine Kreisausgabe unter dem Titel „Anzeiger für Saarlouis und Dillingen“ heraus. Heute betreibt die Saarbrücker Zeitung eine eigene Dillinger Lokalausgabe.

Kultur, Religion und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Saardom

Museen[Bearbeiten]

Religion[Bearbeiten]

Religionszugehörigkeit[104]

– bei Deutschen:

  • Römisch-katholisch: 12.994 (= 70%); Quote Deutschland: 29,2%
  • Evangelisch: 2.072 (= 11,5%); Quote Deutschland: 29,3%
  • Religionsgemeinschaftslos: 2.423 (= 13,4%); Quote Deutschland: 34,8%
  • Sonstige (wie Russ.-orthodox, Griech.-orthodox, Ev.-luth., Altkath.,Neuapostol., Hugenotten, Mormonen, Joh.Kirche etc.): 574

– bei Ausländern:

  • Römisch-katholisch: 1.257
  • Evangelisch: 70
  • Muslemisch: 677 (= 25,6%); Quote Dillingen: 3,3%, Quote Deutschland: 4,5%
  • Religionsgemeinschaftslos: 632 (= 24,0%)
  • Sonstige: 5

Christentum[Bearbeiten]

Das Stadtgebiet Dillingens gehört zum katholischen Bistum Trier bzw. zur Evangelischen Kirche im Rheinland.

Anfänge

Anhand des beim Abbruch der alten Pachtener Kirche im Jahr 1891 gefundenen Ursussteines mit einem Christusmonogramm lässt sich belegen, dass bereits im 3. bzw. 4. Jahrhundert n. Chr. Menschen christlichen Glaubens im heutigen Stadtgebiet gelebt haben.[105]

Contiomagus-Pachten, christlicher Grabstein des Kindes Ursus, gefunden beim Abbruch der alten Pachtener Kirche im Jahr 1891, Text: IN PACE QUIESCIT URSUS INNOCENS QUI VIXIT AN III D XLVI, Übersetzung: In Frieden ruht hier der unschuldige Ursus, der drei Jahre und 46 Tage gelebt hat.

Von einem funktionierenden Pfarreiwesen in Dillingen kann man allerdings wohl erst im Frühmittelalter sprechen.[106] Als erster schriftlich bekannter Pfarrer in Dillingen wird von Philipp Schmitt ein im Jahr 1317 verstorbener Geistlicher mit Namen Gerardus erwähnt.[107]

Katholisches Dekanat Dillingen

Das katholische Dekanat Dillingen betreut ca. 60.000 Katholiken in insgesamt 21 Ortschaften. Es erstreckt sich von Dillingen nach Lebach (ca. 30 km lang) und von Landsweiler nach Schmelz (ca. 15 km breit). Das Dekanat umfasst 19 Pfarrkirchen und 12 Kapellen. Seit 2011 sind die 19 Pfarrgemeinden in vier Pfarreiengemeinschaften zusammengefasst: Dillingen, Nalbach, Schmelz und Lebach. Das Dekanat Dillingen wurde im Jahr 1923 geschaffen. Erster Dekan (von 1923 bis 1957) war der Itzbacher Pfarrer Michael Held [108][109]

Römisch-Katholische Kirchen in Dillingen

Der neoromanische Kirchenbau wurde in den Jahren 1910-13 durch den Trierer Architekten Peter Marx errichtet.[110]

St. Johann (Baptist)

Der heutige Bau der Jahre 1843-1845 steht an der Stelle mittelalterlicher Vorgänger.[111]

Römisch-Katholische Kirchen in Pachten
Maria Trost (Pachtener Heide)

Die Kirche des Dillinger Architekten Konny Schmitz entstand in den Jahren 1960-1961.[112][113]

Kirche St. Maximin und die 14 Nothelfer in Pachten

Anstelle eines romanischen Kirchenbaus entstand in den Jahren 1891-1894 ein neogotischer Neubau des Rodener Architekten Wilhelm Hector.[114]

Römisch-Katholische Kirche in Diefflen
Kirche St. Josef und St. Wendelin in Diefflen

Der zunächst neogotische Kirchenbau des Rodener Architekten Wilhelm Hector wurde in den Jahren 1899-1900 errichtet. Nach starken Kriegszerstörungen wurde der Bau in den Jahren 1948-1950 nach den Plänen des Saarlouiser Architekten Hawner und des Saarbrücker Architekten Güthler umfangreich erweitert und im neoromanischen Abstraktions-Historismus umgestaltet.[115]

Evangelische Kirche in Dillingen
Dillingen, Evangelische Kirche von Wandel, Hoefer und Lorch

Die ab dem Jahr 1902 errichtete neoromanische Hallenkirche mit gangartigen Seitenschiffen und übereck gestelltem Turm mit hohem Spitzhelm des Baden-Badener Architekten Karl Heinrich Brugger (1858-1931) wurde im Zweiten Weltkrieg beschädigt und bis 1948 wieder aufgebaut. Dieser historistische Kirchenbau wurde im Jahr 1967 abgerissen und in den Jahren 1968–1969 durch einen Neubau des Saarbrücker Architektenbüros Wandel, Hoefer und Lorch in Sichtbeton ersetzt.[116][117][118][119][120][121]

Andere christliche Gemeinschaften
  • Pfingstgemeinde: Das Christliche Zentrum Dillingen ist eine evangelische Freikirche der Volksmission e.C.. Die Gemeinde besteht seit 1989.[122]
  • Neuapostolische Kirche: Die Gemeinde wurde im Jahr 1928 gegründet. Das Gotteshaus wurde im Jahr 1963 in der Friedrich-Ebert-Straße errichtet. Die Gemeinde gehört zum Kirchenbezirk Saar-Pfalz der Gebietskirche Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland.[123]

Judentum[Bearbeiten]

Geschichte der jüdischen Gemeinde in Dillingen und Pachten[124][125]

In Dillingen bestand eine offizielle jüdische Glaubensgemeinde in den Jahren zwischen 1903 und 1935. Ihre Entstehung geht in die Zeit des 19. Jahrhunderts zurück. Im Jahr 1721 erhielt zunächst nur eine jüdische Familie Wohnrecht, später wurde es eine zweite Familie. Seit dem Anfang des 19. Jahrhunderts und der Judenemanzipation im Königreich Preußen, zu dem Dillingen ab dem Jahr 1815 gehörte, zogen weitere jüdische Personen zu. Im Preußisches Judenedikt von 1812 vom 11. März 1812 waren die in Preußen lebenden Juden Inländer und preußische Staatsbürger geworden. Dieses Edikt gilt als erste rechtliche Gleichstellung der Juden in Preußen. Damit wurden die in Preußen lebenden Juden nicht mehr als Fremde angesehen und unterschieden sich staatsrechtlich nicht mehr von den übrigen Untertanen. Das Edikt enthielt aber empfindliche Einschränkungen und war nicht in allen Teilen Preußens gültig, so dass kein gleiches und einheitliches Recht entstand. Im Jahr 1824 waren es insgesamt 17 Personen, die zunächst zur jüdischen Gemeinde in Nalbach gehörten.

Im Jahr 1895 wurden 37, im Jahr 1900 wurden 46 jüdische Einwohner in Dillingen gezählt. Durch den starken wirtschaftlichen Aufschwung Dillingens am Anfang des 20. Jahrhunderts nahm auch die Zahl der jüdischen Einwohner zu: Im Jahr 1925 war die Zahl der jüdischen Bürger Dillingens auf 140 Personen angewachsen. Das entsprach 1,5 % der damals insgesamt etwa 9.500 Einwohner zählenden Stadtbevölkerung.

Im Ersten Weltkrieg fielen aus der jüdischen Gemeinde Adolf Maier (geb. 9. März 1894 in Müllheim, vor 1914 in Dillingen wohnhaft, gef. 22. September 1915) und Eugen Samuel (geb. 5. Juni 1893 in Brotdorf, vor 1914 in Dillingen wohnhaft, gef. 16. Oktober 1916).

Um 1925 bildeten Cerf Alkan, Adolf Hoffmann und Gottfried Levy den Vorstand der jüdischen Gemeinde. Die Gemeinde gehörte zum Rabbinatsbezirk in Trier. Die Toten der jüdischen Gemeinde wurden auf dem Judenfriedhof an der Banngrenze zu Diefflen beigesetzt. Die im Jahr 1925 12 schulpflichtigen jüdischen Kinder erhielten Religionsunterricht durch den Religionslehrer Josef Heß in Saarwellingen. An jüdischen Wohltätigkeitsvereinen bestanden eine „Chewra Gemilut Chessed“ (Jüdischer Hilfsfonds), eine „Chewra der Frauen“ (Frauenverein) und eine „Chewra Zdoko“.

Auch die in Pachten lebenden jüdischen Einwohner gehörten zur jüdischen Gemeinde in Dillingen. Im Jahr 1932 waren die Vorsteher der Gemeinde Adolf Hoffmann, Rudolf Richard und Nathan Posamentier. Die Repräsentanz hatte neun Mitglieder unter den Vorstehern Moritz Mühlstein, Eugen Levy und Adolf Lipper. Als Lehrer und Kantor wirkte Israel Brandler. Brandler erteilte im Schuljahr 1932/33 27 jüdische Kinder Religionsunterricht. Neben den in Pachten lebenden jüdischen Einwohnern gehörten nun auch diejenigen der früheren Muttergemeinde Nalbach zur Dillinger Gemeinde (Im Jahr 1932 lebten in Pachten 3 jüdische Bürger und in Nalbach 11 jüdische Personen.)

Im März 1935 lebten 113 jüdische Personen in Dillingen. Nach der Annektierung des Saargebietes durch das nationalsozialistische Deutsche Reich 1935 ging die Zahl sehr schnell durch erzwungene Aus- und Abwanderungen zurück. Zu barbarischen Aktionen kam es durch fanatische Nationalsozialisten in der Pogromnacht am 9./10. November 1938 in Dillingen, obwohl damals nur noch 14 Juden in der Stadt lebten. So drangen während der Nacht NSDAP-Mitglieder in die Wohnung der Familie Alexander ein, rissen die Frau aus dem Bett und misshandelten sie im Beisein ihrer Kinder. Danach wurden die Kinder nackt aus der Wohnung gejagt. Ein jüdischer Greis, dem man Rizinusöl eingeflößt hatte, wurde johlend durch die Stummstraße getrieben. Aus dem Altenheim in Pachten wurde eine Jüdin, die sich dort versteckt hatte, herausgeholt und weggeschleppt. Ihr Schicksal blieb bisher unaufgeklärt. Der Judenfriedhof in Diefflen wurde geschändet.

An prominenterer Stelle ist der Dillinger Musiker und Komponist Siegfried Alkan zu erwähnen. Er war weitläufig mit Felix Mendelssohn, Fanny Hensel und Giacomo Meyerbeer verwandt. In der Nacht zum 10. November wurde Alkan in seinem Haus in Dillingen überfallen und misshandelt. Sein Klavier wurde aus dem Fenster auf die Straße geworfen und ebenso wie die sonstigen Instrumente seines Musikaliengeschäfts mutwillig zerstört. Siegfried Alkan starb am 24. Dezember 1941 verfolgt und vereinsamt in Mainz.[126]

In der NS-Zeit getötete Dillinger Mitbürger jüdischen Glaubens

Von den in Dillingen geborenen und bzw. oder längere Zeit am Ort wohnhaften jüdischen Personen sind in der NS-Zeit gewaltsam bzw. verfolgungsbedingt umgekommen:[127]

Emanuel Albert (1889), Adolf Alkan (1877), Siegfried Alkan (1858), Kurt Baldauf (1911), Mathilde Birnbaum (1916), Max(imilian) Birnbaum (1916), Moritz Birnbaum (1908), Alice Cahn geb. Gans (1909), Paul Cahn (1897), Albert Emanuel (1889), Gertrude Hanau (1921), Irma Hanau (1906), Josef Hanau (1883), Laura Hanau (1925), Leo Hanau (1907), Marga Hanau (1926), Martin Hanau (1878), Hildegard Hoffmann geb. Löw (1879), Ludwig Hoffmann (1903), Siegmund Kahn (1894), Auguste Levy geb. Alkan (1878), Auguste Levy geb. Samuel (1881), Belly Levy geb. Samuel (1881), Benjamin Levy (1871), Elfriede Levy (1921), Flora Levy geb. Levy (1912), Helga Levy (1924), Isaak Levy (1867), Lion Levy (1865), Max Levy (1888), Samuel Levy (1866), Simon Levy (1877), Friedel Maurer geb. Levy (1897), Cäcilia Mühlstein geb. Berl (1876), Moses Mühlstein (1877), Liselotte Posamentier (1914), Gerda Salomon geb. Koblenzer (1887), Carla Samson geb. Hoffmann (1906), Jacob Werner (1923).

Gebetsstätten und Synagoge

Bis zum Jahr 1854 besuchten die in Dillingen lebenden Juden den Betsaal im Haus des Herz Kahn im benachbarten Diefflen. Danach richtete eine der jüdischen Familien in Dillingen in ihrem Wohnhaus einen privaten Betsaal ein. 1904 bat die Dillinger jüdische Gemeinde bei den Behörden um Erlaubnis, eine Sammlung zugunsten eines Synagogenbaus durchzuführen. Nach Plänen der Architekten Sommer und Schleich konnte man schließlich in den Jahren 1923/24 eine Synagoge durch den Umbau eines bereits bestehenden älteren Wohnhauses in der Schlossstraße 5 einrichten. Die Finanzierung war für die Gemeinde durch die Inflation und ihre Folgen ein schwieriges Problem. Die Festpredigt bei der Einweihungsfeier der Synagoge im April 1924 hielt Rabbiner Dr. Alexander, der später Rabbiner in Berlin-Gesundbrunnen wurde.[128]

Im Jahr 1931 wurde ein benachbartes Grundstück erworben. Damals dachte man an eine Erweiterung der Synagoge in absehbarer Zeit. Nach der Angliederung Dillingens an Hitler-Deutschland im Jahr 1935 musste die Synagoge nach dem zwangsweisen Wegzug eines großen Teiles der Gemeindeglieder geschlossen und verkauft werden. Dennoch wurde sie durch einen Einsatztrupp von Partei-, SA- und SS-Formationen unter dem NSDAP-Ortsgruppenführer Alois Lauer (Alois Lauer wurde im Jahr 1976 die Dillinger Ehrenbürgerschaft verliehen.) beim Novemberpogrom am 9./10. November 1938 geplündert und in Brand gesetzt. Zunächst war eine Sprengung beabsichtigt, von der man wegen der Gefährdung der Nachbarhäuser wieder absah. Die Feuerwehr wurde erst alarmiert, als von der Synagoge bereits nichts mehr zu retten war. Ein Gedenkstein für die zerstörte Synagoge wurde am 9. November 2003 auf Initiative des Seniorenbeirates der Stadt Dillingen aufgestellt.[129] Seit der Zerstörung der Dillinger Synagoge in der Zeit des Nationalsozialismus werden jüdische Mitbürger durch die ab 1948 errichtete Synagoge Saarbrücken seelsorglich betreut.

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde in Diefflen[130]

In Nalbach, zu dem Diefflen historisch gehörte, bestand eine kleine jüdische Gemeinde bis in den Zeitraum 1937/40. Ihre Entstehung geht in die Zeit des 16./18. Jahrhunderts zurück, als die ersten jüdischen Familien im Nalbacher Tal (das heißt vor allem auch in Diefflen) lebten. Bereits 1591 wird ein „Jud Meyer“ in Nalbach genannt.

Im Jahr 1723 wird ein Jude aus Diefflen genannt, der damals wegen eines Verstoßes gegen die kurtrierische Judenordnung aus dem Haus eines Christen ausziehen musste. Zehn Jahre später, im Jahr 1733, lebten insgesamt zwölf jüdische Familien im Nalbacher Tal. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts, im Jahr 1808, wurden 16 jüdische Einwohner in Nalbach und 32 in Diefflen gezählt. Bis zum Jahr 1858 nahm ihre Zahl auf 68 in Nalbach zu, um danach durch Aus- und Abwanderung wieder zurückzugehen. Nach dem Bau der Synagoge in Nalbach im Jahr 1854 kamen die jüdischen Einwohner aus Diefflen zum Gebet und zum Gottesdienst nach Nalbach. Auch die in Dillingen im Laufe des 19. Jahrhunderts zuziehenden jüdischen Familien zählten zur jüdischen Gemeinde in Nalbach. Im einem Zeitungsbericht von 1891 zum Brand der Nalbacher Synagoge[131] ist im Blick auf die Gemeindeglieder von „15 wenig begüterten Familien der Ortschaften Nalbach, Diefflen und Dillingen“ die Rede. Am Ende des 19. Jahrhunderts bildeten Daniel Lazar, Daniel Levy I. und Moses Bonnem den Vorstand.

Im Jahr 1895 wurden 33 jüdische Einwohner in Nalbach, 20 in Diefflen und 37 in Dillingen gezählt. Um 1925 war Moses Bonn Gemeindevorsteher der Gemeinde Diefflen-Nalbach. In den 1930er Jahren versah dieses Amt der in Diefflen lebende Moses Weiler.

Im Juni 1933 lebten noch 24 jüdische Personen in Nalbach (bei insgesamt 2.735 Einwohnern), und zehn in Diefflen. Von diesen konnte in den folgenden Jahren ein größerer Teil den Ort verlassen, teilweise in andere Orte Deutschlands, teilweise ins Ausland. Beim Novemberpogrom 1938 wurden die noch verbliebenen jüdischen Familien überfallen und misshandelt. Eine Augenzeugin berichtet: „(...)Leute aus unserer Nachbarschaft haben die Häuser der Juden, die in der Hauptstraße standen, geplündert(...). Auf dem Weg dorthin sah ich, wie sie die Juden auf der Straße zusammentrieben und geschlagen haben(...). Sie haben die Juden mit Koppelschlössern geschlagen; die haben wie wahnsinnig auf die Juden draufgeschlagen“. Die letzten jüdischen Einwohner wurden im Oktober 1940 ins Internierungslager nach Gurs deportiert.

Von den in Nalbach und Diefflen geborenen und bzw. oder längere Zeit am Ort wohnhaften jüdischen Personen sind in der NS-Zeit umgekommen[132]: Fanni Baum (1857), Rosa Bonn (1887), Charlotte Hanau geb. Wolff (1877), Simon Hanau (1878), Meta Hirsch (1906), Hermann Kahn (1864), Karoline Kahn geb. aum (1864), Therese Metzler geb. Levy (1908), Max (Marcus) Rakhovsky (1893), Adolf Salomon (1890), Louis Salomon (1900), Josephine Weiler (1889), Julia Weiler (1887), Martha Weiler (1899)[133], Samuel Weiler (1855), Theresia Weiler geb. Levy (1857), Eugen Wolff (1897), Ferdinand Wolff (1882 oder 1886?), Friedrich (Fréderique) Wolff (1873), Hedwig(e) Wolff (1880), Wilhelmine Wolfskehl geb. Wolff (1879).

Die Synagoge der Dieffler Juden

Die in Nalbach und Diefflen lebenden jüdischen Familien benützten zeitweise gemeinsame Einrichtungen, vor allem nach dem Bau der Synagoge in Nalbach. Um das Jahr 1850 war in Diefflen ein Betraum in einem jüdischen Privathaus eingerichtet worden. In Nalbach diente ein baufälliges Gebäude als Synagoge. Da die wenig begüterten jüdischen Familien Diefflens und Nalbachs alleine keine Synagoge hätten bauen können, erhielten sie finanzielle Unterstützung von jüdischen Familien aus Saarwellingen. Diese gaben der Nalbacher Gemeinde die für den Bau noch nötigen Gelder zinslos auf fünf Jahre. So konnte die Synagoge vermutlich im Zeitraum 1853/54 in der Mittelstraße 17 erbaut und am 20./21. Oktober 1854 (Schabbat Bereschit) eingeweiht werden.[134]

Am 27. November 1891 brannte die Synagoge ab.[135] Auf Grund von eigenen Mitteln einschließlich des Betrages der Feuerversicherung und vermutlich auf Grund eines Darlehens sowie der aus anderen Gemeinden eingegangenen Spendengeldern konnte die Synagoge noch im Zeitraum 1891 bis 1892 umfassend renoviert werden. Bei der Synagoge handelte es sich um einen Längssaal mit Satteldach. Der Bau hatte die relativ kleinen Maße von ca. 6,30 m Breite und ca. 10,70 m Tiefe. Durch die enge Bebauung und das fehlende Licht an beiden Längsseiten war es nötig, den Eingangsgiebel und vermutlich auch die Giebel im Bereich des Toraschreines mit großen Fenstern zu versehen. Die Eingangsfassade war nach Motiven der niederdeutschen Renaissancearchitektur gestaltet. Im Jahr 1922 wurde das Gotteshaus einer Renovierung unterzogen.

Auf Grund der in der NS-Zeit zurückgegangenen Zahl der jüdischen Gemeindeglieder wurde die Synagoge im Jahr 1937 verkauft. Die wichtigsten Ritualgegenstände wurden entfernt. Beim Novemberpogrom im Jahr 1938 wurde die verbliebene Ausstattung der Synagoge demoliert. Das Gebäude blieb jedoch insgesamt erhalten, wurde im Zweiten Weltkrieg 1944/45 durch Artilleriebeschuss beschädigt, konnte aber noch bis zum Abbruch in den Jahren 1950/51 als Lagerraum für landwirtschaftliche Vorräte verwendet werden.

Islam[Bearbeiten]

Für Muslime besteht das Haci-Bayram-Gebetshaus in der Gathmannstraße. Es ist dem osmanischen Mystiker Haci Bayram (1352-1429) gewidmet.

Bauwerke[Bearbeiten]

Bauwerke des Historismus[Bearbeiten]

späthistoristisches Architekturdetail, Göbenstraße, Triptychonrelief „Der Morgen“
späthistoristisches Architekturdetail, Göbenstraße, Relief König Gambrinus

Trotz starker Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg (wie zum Beispiel das alte Gymnasium im Jugendstil oder das ehemalige Kaiserliche Postamt im Stil der deutschen Neorenaissance) weist Dillingen noch eine erstaunliche Dichte späthistoristischer Architektur (oft mit Jugendstilelementen) auf,[136] von denen manche unter Denkmalschutz gestellt wurden.

Altes Rathaus

Als eindrucksvolles Gebäude dieser Zeitepoche kann (neben den Dillinger Kirchen des Historismus: St. Johann und Saardom in Dillingen, St. Josef in Diefflen, St. Maximin in Pachten) das alte Dillinger Rathaus gelten, das zwischen 1906 und 1908 errichtet wurde. Das aus rotem Sandstein erbaute, schiefergedeckte Rathaus wurde von Wilhelm Franz, Professor an der Königlich Technischen Hochschule in der damals noch selbstständigen Stadt Charlottenburg, in einer Mischung aus Neorenaissance und Jugendstilelementen entworfen. Wilhelm Franz war vor seiner Lehrtätigkeit in Charlottenburg in St. Johann an der Saar Stadtverordneter und Regierungsbaumeister gewesen und hatte die Bauarbeiten des Rathauses St. Johann, das von Georg von Hauberrisser entworfen worden war, geleitet. Beide, Franz und Hauberrisser hatten sich beim Bau des Neuen Rathauses in Wiesbaden kennen und schätzen gelernt.

Städtebaulich bildete das Dillinger Rathaus bis zu den Zerstörungen des 2. Weltkriegs ein urbanes Zentrum aus Bahnhof, Gymnasium, Finanzamt, Kirche, Stadtpark und Wohnbauten.

Von außen zeigt das Gebäude eine Sandsteinfassade im historisierenden Stil, in der auch Jugendstilelemente eingearbeitet sind. Im Innern beeindrucken die Verglasungen und die Wandgemälde des alten Sitzungssaales.

Die Hauptfassade in Bossenwerk ist zweigeschossig und breitgelagert. Der repräsentative Hauptrisalit mit Eingangstreppe, Balkon mit vorgewölbter Balkonkonsole, Ratssaalfenster und Zwerchhausgiebel mit Eckerker ist nach rechts verschoben. Ihm entspricht auf der linken Fassadenseite ein kleinerer Risalit mit Zwerchhausgiebel und polygonalem Standerker. Die Seitenfronten sind ebenfalls giebelbekrönt. In der Mitte der Fassade erhebt sich auf dem hohen, gaubengeschmückten Dachaufbau ein Dachreiter mit Turmuhr, Rundbogengalerie und Schweifhaube mit Wetterfahne.

Auf dem Hauptgiebel prangt in Goldmosaik der Adler des Königreichs Preußen, darüber die Inschrift „Gott mit uns“. Darüber erheben sich vor Mosaikgoldgrund vier lebensgroße Figuren.[137]

Im Innern führen zwei großformatige Wandgemälde des Sitzungssaales Aspekte der Geschichte Dillingens vor Augen. Themen der Wandgemälde sind: „Die Rückkehr der Herren von Siersberg und Dillingen von der Belehungsfeier in Trier im Jahr 1334“[138] und „Das alte Schloss und die Dillinger Hütte im Jahre 1909“. Schöpfer der beiden Gemälde war der Charlottenburger Landschafts- und Architekturmaler Otto Günther-Naumburg (1856 Naumburg – 1941 Berlin). Nach Beschädigungen im Zweiten Weltkrieg wurden die beiden Gemälde vom Dillinger Maler Heinrich Faißt, der auch in der Dieffler Pfarrkirche St. Josef zwei Großgemälde geschaffen hatte, restauriert.[139]

Im Jahr 1976 zog die Stadtverwaltung in das benachbarte größere Neue Rathaus um. Heute beherbergt das Alte Rathaus die Polizeiinspektion Dillingen.[140]

Jugendstilhaus in der Stummstraße

Ein Beispiel für die Hinwendung des Historismus zum Jugendstil stellt die Sandsteinfassade des Wohn- und Geschäftshauses Stummstraße 19 dar. Das Haus wurde im Jahre 1905 durch den Bauunternehmer Witsch, der eigene Steinbrüche besaß, errichtet. Die Fassade ist symmetrisch gegliedert. Die Mittelachse ist mit einem Giebel bekrönt und ist durch einen Erker in der Beletage bereichert. Im Erdgeschoss befindet sich in der Mitte das Schaufenster eines Ladenlokals, rechts davon der Geschäftseingang, links eine Durchfahrt, von der aus das durch Arkaden getrennte Treppenhaus den Zugang zu den Wohnungen ermöglicht. Der Fliesensockel der Durchfahrt ist mit Friesen und Einzelornamenten in weißen, weinroten und olivgrünen Farbtönen verkleidet.

Die Sandsteinfront ist von vier Lisenen gegliedert, die durch reich verzierte Pfosten, die sich mit dem Kranzgesims verkröpfen und über die Dachkante hinausragen, bekrönt werden. Sie tragen gehörte Afrikanermasken mit Federschmuck, die von Rollwerk gerahmt werden. Aus ihren geöffneten Mündern hängen blattartige Bänder, die mit Stäben belegte Lisenen umfangen. Bei den inneren Afrikanermasken hängen runde Medaillons an einer Halskette, bei den äußeren Afrikanermasken hängen Kugelgewichte an Kettenbändern. Am Fuß der Lisenen steigt palmenartiges Gefieder nach oben. Über den Afrikanerköpfen erheben sich außen Kugeln und innen kugelartige Urnen mit je vier Halterungsringen. Die ursprünglich farbig bleiverglasten Fenster fielen dem Zweiten Weltkrieg zum Opfer. An der Fassade sind noch zahlreiche Einschusslöcher aus dem Zweiten Weltkrieg zu sehen.[141]

Jugendstilhaus in der Bismarckstraße 22

Auch außerhalb der Innenstadt weist Dillingen in der Wohnbebauung Jugendstilbebauung auf. Als Beispiel kann ein kleineres Wohnhaus in der Bismarckstraße angeführt werden.

Das Wohnhaus weist eine Fassade aus Buntsandstein in Kombination mit gelben Ziegeln auf. Die nach links verschobene Hauptachse ist risalitartig vorgezogen. In ihr sind die beiden übereinanderliegenden Fenster mit ihren Brüstungen, Pfosten, Rahmungen und Verdachungen zu einem zusammenhängenden, sich aufwärts bewegenden Ornament verwachsen. Diese Aufwärtsbewegung wird von der geschwungenen Giebelkontur nachvollzogen und vollendet.

Während im unteren Fenster noch historisierende Neorenaissance-Elemente in einem vereinfachten Palladio-Motiv mit Halbbalustern in der Brüstung sowie flächige Ohrenfaschen und Keilsteinen verarbeitet sind, leitet ein renaissancehaftes Beschlagornament in rechteckiger Rahmung zum oberen rundformatigem Fenster über. Die obere Hälfte dieses Fensters bildet einen hufeisenbogigen Giebel mit einem großformatigen Sonnenrelief. Das Sonnenrelief aus Sandstein wird in seiner Form von einem Saum aus radial angeordneten gelben Klinkern betont. Ansatz und Spitze des knaufgeschmückten Giebels sind durch flügelartige Fächer besonders hervorgehoben.[142]

Altes Schloss[Bearbeiten]

Das Alte Schloss Dillingen geht auf eine mittelalterliche Gründung zurück. Reste von Fundamenten und aufgehenden Mauerwerks legen nahe, dass es sich um eine polygonale Anlage handelt, die von Wasserläufen umgeben war. Um 1600 erfolgt unter Wilhelm Marzloff von Braubach eine Umgestaltung zu einem Renaissanceschloss, das im Laufe des Dreißigjährigen Krieges bereits teilweise zerstört wird. Ab 1789 baut der nassau-saarbrückische Baumeister Balthsar Wilhelm Stengel die Anlage zu einer Residenz für das neu entstandene Herzogtum Dillingen um. Im Alten Schloss Dillingen finden jährlich der Kunsthandwerkermarkt sowie zahlreiche Konzerte statt. Des Weiteren ist es möglich, im Alten Schloss zu heiraten.

Ehrenmal[Bearbeiten]

Dillingen Ehrenmal, 2013

Durch die Gründung eines Kriegervereines in Dillingen im Jahr 1868 kam der Plan auf, für die Dillinger getöteten Soldaten der preußischen Feldzüge in der Revolution von 1848/49, im Schleswig-Holsteinischen Krieg (1848–1851), im deutsch-dänischen Krieg 1864 und im Deutsch-Deutschen Krieg 1866 ein Denkmal zu errichten.[143]

Durch den Ausbruch des Deutsch-Französischen Krieges 1870 und Unstimmigkeiten zwischen der Gemeinde Dillingen und dem Kriegerverein kam es nicht zur Ausführung des Denkmalbaues. Kurz vor dem Ersten Weltkrieg hatte der Dillinger Gemeinderat aus Anlass des 25-jährigen Regierungsjubiläums Kaiser Wilhelms II. einen Fond von 10.000 Mark zur Errichtung eines Kriegerdenkmals gestiftet, doch Kriegswirren und anschließende Inflation und die Weltwirtschaftskrise ab 1928 machten die Pläne ein zweites Mal zunichte.

Erst in der Zeit der Völkerbundsverwaltung des Saargebietes konnte im Jahr 1933 ein Ehrenmal-Bauverein ins Leben gerufen werden. Der Saarbrücker Architekt Ludwig Nobis, der einige Jahre zuvor das große Hauptpostamt an der Trierer Straße in Saarbrücken (Alte Post (Saarbrücken)) entworfen hatte, konnte für das Projekt gewonnen werden. Finanziert wurde der Bau durch die Gemeinde Dillingen, sowie Spenden und freiwillige Arbeitsleistungen Dillinger Bürger. Die Grundsteinlegung erfolgte am 18. März 1934 auf dem Dillinger Heiligenberg. Die Dillinger Hütte hatte den Bauplatz gestiftet.

In der Krypta waren die Namen von 300 Dillinger getöteten Soldaten des Ersten Weltkrieges verzeichnet. Der Krypta-Sarkophag trug die Inschrift „Er war getreu bis in den Tod“. Reliefs marschierender Soldaten waren an den Wänden angebracht. Über dem Kruzifix stand „IHR OPFER WAR NICHT UMSONST – DENN AUS IHM ERWUCHS DER GEIST ADOLF HITLERS“[144] Die Turmglocke trug die Inschrift „Meine Stimme soll euch mahnen, würdig zeigt euch euren Ahnen“. Das Denkmal wurde am 24. November 1935 eingeweiht und dabei von den neuen nationalsozialistischen Ortsvertretern, NS-Ortsgruppenleiter Collet und NS-Kreisleiter Schaub in ihre Propaganda eingebunden. Im Kriegswinter 1944/45 wurde das Denkmal durch Beschuss zerstört.

Nach der Angliederung des Saarlandes an die Bundesrepublik Deutschland wurde am 27. Mai 1957 mit dem Wiederaufbau begonnen und das neue Ehrenmal am „Tag der Deutschen Einheit“, am 17. Juni 1958, durch Pastor Matthias Weiland eingeweiht. In der anschließenden Festrede sprachen der saarländische Kultusminister Franz-Josef Röder und der Schlachtflieger Oberst Rudel.[145]

Die NS-Embleme an der Ruine des Vorgängerbaues hatte man entfernt. Der Saarbrücker Künstler Richard Eberle schuf stattdessen moderne Sgraffito-Arbeiten an den Innenwänden der Mahnmals. Dargestellt sind auf der vom Eingang aus gesehenen rechten Wand die Apokalyptischen Reiter Pest, Krieg, Hungersnot und Tod. Gegenüberliegend sieht man Christus mit Waage und Gesetzestafeln sowie eine niedergesunkene, klagende Frau vor Kriegstrümmern, die ein Engel tröstet.

Dillingen Ehrenmal; Krypta-Mosaik

In der wiederhergestellten Krypta wurde die zentrale Wand mit dem Mosaik einer trauernden Mutter auf einem nächtlichen Kriegsgräberfeld, die hinter ihrem toten Soldatensohn in Schmerz niedergesunken ist, ausgestaltet. Die Seitenwände zeigen u. a. schematisch dargestellte Reliefs zerstörter Kulturdenkmäler Westeuropas, Ägyptens, Griechenlands und der Sowjetunion.

Über dem Eingang zur Glockenhalle, die Glocke und Feuerschale aufnimmt, ist die nachkriegszeitliche Inschrift „Den Toten zur Ehre, den Lebenden zur Mahnung“ eingemeißelt.[146] Die Inschrift auf dem steinernen Unterzug in der Krypta „UNSEREN TOTEN HELDEN“ aus der NS-Zeit blieb im Nachkriegsbau unverändert; ebenso die Inschrift auf dem Sarkophag („Er war getreu bis in den Tod“). Sie ist eine Abwandlung aus den sieben Sendschreiben der biblischen Apokalypse des Johannes. Der Gemeinde im kleinasiatischen Smyrna wird hier im letzten neutestamentlichen Buch in der Situation der Christenverfolgung durch die römischen Kaiser die Ermahnung gegeben: „Sei getreu bis in den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben.“ (Apk, 2, 10) Mit der Adaption des biblischen Zitats wird das Schicksal der im Krieg getöteten Dillinger Soldaten mit dem gewaltlosen Opfer der ersten Christen in eine Reihe gestellt. Die Sgraffito-Arbeiten mit den apokalyptischen Reitern des Saarbrücker Künstlers Richard Eberle an den Innenwänden der Mahnmals greifen das Thema visuell wieder auf.[147][148]

Dillingen Kreuz am Ehrenmal

Der Ort des Ehrenmals hatte jahrhundertelang als Hinrichtungsort der Dillinger Herrschaft fungiert. Hier stand der Dillinger Galgen. Das Gelände hieß demnach Galgenberg.[149] Die Hingerichteten blieben oft lange Zeit am öffentlich zugänglichen Galgenberg sichtbar baumeln und wurden der Verwesung, der Witterung oder Tieren überlassen. Der letzte Dillinger Galgen war ein Gerüst aus acht Pfosten mit Querbalkenverbindungen gewesen. Im Auftrag des Herzogs von Dillingen und Fürsten von Nassau-Saarbrücken überwachten im Oktober 1789 der herzogliche Amtmann Charles Kaspar Tenier und der herzogliche Amtsanwalt Jean Baptist Veller die Aufstellung.[150]

Darüber hinaus existiert eine alte Sage, wonach sich hier ein untergegangenes Nonnenkloster befunden haben soll.[151] Der Dillinger Pfarrer Philipp Schmitt hatte an der Stelle der früheren Hinrichtungen im Jahr 1837 ein Hochkreuz als Endpunkt eines Kreuzweges errichtet und so aus dem früheren Galgenberg einen Kalvarienberg gemacht. Beim Bau des Ehrenmales wurde das Hochkreuz um etwa 60m versetzt.

Am Sockel des Kreuzes befindet sich eine Nische mit einem steinernen Totenschädel. Hier soll man der alten Sage nach die Nonnen des legendären Frauenklosters Heiligenberg singen hören. Über der Totenschädel-Nische ist die Inschrift „Es ist vollbracht“ in den Stein gehauen. Dies entspricht dem sechsten der sogenannten „Sieben Letzten Worte Jesu“ (Joh 19,30 EU) Nach allgemeiner theologischer Auffassung meint Jesus hier nicht (oder nicht ausschließlich), dass sein Leben nun zu Ende geht, sondern dass sein Werk als Erlösung der Menschen, für deren Sünden er als Sühneopfer sein Leben hingibt, nun vollendet sei.

Der Schädel soll den Schädel Adams symbolisieren. Der Legende nach war Adam auf Golgota in Jerusalem begraben worden. Durch das Erdbeben beim Kreuzestod Christi sei sein Schädel sichtbar geworden. Diese Symbolik bezieht sich auch auf Paulus (Röm 5,14 EU).

Westwall[Bearbeiten]

Bedingt durch die geographische Lage der Stadt haben alle Phasen des Westwallbaus in Dillingen und Umgebung ihre Spuren hinterlassen.

Westwall, Dillingen, Bild vom 17. Oktober 1939, Bau eines 3-Schartenstandes an der Nordseite der Bahnlinie Dillingen-Niedaltdorf
Baubeginn

Die Bauarbeiten zum Westwall begannen in der Region in kleinem Umfang bereits 1936, in großem Stil aber erst ab Anfang Juni 1938. Der Westwall erstreckte sich hier in einem weiten Bogen zunächst von Oberwürzbach über St. Ingbert nach Lebach und weiter bis zur Saar bei Dillingen.

Lage von Westwallbunker in Dillingen und Pachten
Bunker im Dillingen Stadtpark vor dem Alten Rathaus
Weiterer Ausbau in der Umgebung Dillingens

Am 9. Oktober 1938 verkündete Adolf Hitler anlässlich einer Westwallinspektion in Saarbrücken seinen Entschluss, die beiden Städte Saarbrücken (und Aachen), die bis dahin im Vorfeld der Befestigungsanlage gelegen hatten, in den Westwall mit einzubeziehen.

Tiefenstaffelung in Dillingen

Während im steilen Felstal der unteren Saar kaum Befestigungen benötigt wurden, war das Primstal vom Saarufer in Dillingen über Diefflen bis nach Lebach dicht mit Bunkern und Höckerlinien besetzt und bildete damit den am tiefsten gestaffelten Teil des gesamten Westwalles.[152][153][154][155][156][157][158]

Evakuierungspläne

Während einer großen Westwallinspektion Adolf Hitlers (14.–19. Mai 1939) wurden ihm im Hindenburgturm bei Berus die Pläne zur Evakuierung der saarländischen Zivilbevölkerung im Kriegsfall vorgelegt sowie die Breite der Roten und Grünen Zone festgeschrieben (Dillingen, Pachten und Diefflen wurden dabei der Roten Zone zugeordnet).[159][160]

Am 27.–28. Juli 1939 inspizierte Hitler den saarländischen Westwallabschnitt zum letzten Mal vor Kriegsbeginn. Bei einer dieser Inspektionsreisen besuchte Adolf Hitler auch Dillingen.

Bunker in Pachen, Regelbau vom Typ 114 b, WH-Nr. 20, Mannschaftsraum
Bauten in Dillingen

Laut Stellungskarte der Wehrmacht befanden sich im Raum Dillingen, in einem Areal von 5,5 km Breite und einer Tiefe von 7,5 km insgesamt 165 Westwall-Anlagen. Dabei handelte es sich nicht nur um Kampfanlagen im engeren Sinne, sondern dazu zählen auch Nebenanlagen. Im Einzelnen setzte sich die Gesamtzahl wie folgt zusammen:[161]

• 90 MG-Schartenstände und -Kasematten mit angehängtem Kampfraum in Ausbaustärke B1 und stärker,

• 11 MG-Schartenstände mit angehängtem Kampfraum in Ausbaustärke C oder schwächer,

• 7 Kampstände bzw. Bunker ohne Kampfraum,

• 21 Schartenstände mit Turm (mit 3 bzw. 6 Scharten),

• 3 Pak-Stände für eine 4,7 cm-Festungspak tschechischer Herkunft und tschechisches Zwillings-MG,

• 2 Batteriestellungen mit betonierten Kanonenständen und den 4 zugehörigen Unterständen für die Bedienmannschaft,

• 1 einzelner betonierter Kanonenstand,

• 11 Beobachtungsstellen mit betoniertem Unterstand,

• 19 Artillerie-Beobachtungsstände.

Hinzu kommen noch einige Kilometer Lauf- und Panzergräben, Straßensperren und erst kurz vor oder während der Kämpfe Ende 1944 angelegte Geschütz- bzw. Werferstellungen und Kampfstände.

Von den genannten Westwall-Anlagen sind heute noch viele erhalten, die größtenteils auch (zumindest von außen) besichtigt werden können.

Friedhöfe[Bearbeiten]

Antike und Frühmitteltalter[Bearbeiten]
Pachten, Fränkische Körperbestattung
Pachten, Spielzeugvogel als römische Grabbeigabe eines Kindergrabes

In den Jahren 1891 und 1935 fanden systematische archäologische Grabungen des Provinzialmuseums der preußischen Rheinprovinz unter der Oberleitung von Felix Hettner, Hans Lehner, Hans Graeven sowie Emil Krüger in Pachten statt. Dabei hatte man eine ausgedehnte römische Zivilsiedlung zwischen den heutigen Bahnanlagen im Osten und im Bereich der Wilhelmstraße entdeckt. Ebenso wurde ein fränkischer Gräberbezirk in der Nähe der mittelalterlichen Dorfkirche St. Maximin gefunden, der wohl in der Nähe eines spätrömischen Bestattungsplatzes angelegt worden war. Das römische Gräberfeld in der Margarethenstraße wurde im Jahr 1950 zufällig entdeckt und durch das Konservatoramt des Saarlandes bis in die 1960er Jahre ergraben. Dabei entdeckte man über 500 Gräber mit jeweils drei bis 14 Grabbeigaben. Von besonderer Bedeutung sind Terrakottafiguren, die vermutlich alle aus Kindergräbern stammen und als Spielzeug gedeutet werden.

Aktuelle Situation[Bearbeiten]

In Dillingen existieren heute folgende Friedhöfe:

Friedhof St. Johann, Grabkapelle der Dillinger Unternehmerfamilien Defrance, Piette und Peaucellier
  • Friedhof Dillingen, St. Johann

Der Friedhof St. Johann ist der älteste noch bestehende Friedhof im Dillinger Gemeindegebiet. Er hat seinen Ursprung in der Anlage der mittelalterlichen ersten Dillinger Pfarrkirche St. Odilia und des sie umgebenden Kirchhofes um das Jahr 1000[162]. Der Friedhof, der die Kirche unmittelbar umgab, wurde im Jahr 1878 hinter der heutigen Johanneskirche neu angelegt. Die alten Gräber, die um die Kirche herum angelegt worden waren, wurden ab 1922 eingeebnet. Eine Kreuzigungsgruppe, die sich in der alten Friedhofskapelle befand, wurde im Jahr 1927 anlässlich des „Eucharistischen Kongresses“ in den Saardom überführt, wo sie sich seither in der nördlichen Turmkapelle befindet. Die alte Friedhofskapelle, das sogenannte „Kerperheisjen“, wurde im Kriegswinter 1944/45 zerstört. Der Friedhof ist erst seit 1935 interkonfessionell. Vorher wurden Leichen evangelischer Konfession gesondert auf dem Friedhof bestattet.[163]

Die Soldaten, die hier nach dem Zweiten Weltkrieg in einem, „Ehrenfriedhof“ genannten, Teilbereich des Friedhofes von St. Johann bestattet worden waren[164], wurden später auf den Waldfriedhof auf der Pachtener Heide umgebettet.

Das sogenannte Hillenkreuz auf dem Friedhof wurde im Jahr 1872 errichtet. Zu seinen Füßen wurde der Dillinger Pfarrer und Dechant Johann Peter Hillen (1832–1911) bestattet. Johann Peter Hillen ist der Bauherr der Pfarrkirche St. Maximin in Pachten und Initiator des Baues des Saardomes.[165] [166]

Die Leichenhalle von 1872 wurde in den Jahren 1961/62 durch einen modernen Neubau ersetzt. Seit dem Jahr 1967 müssen alle Leichen des zugehörigen Stadtbezirks hier aufgebahrt werden, während sie vorher in den jeweiligen Wohnstätten bis zur Beerdigung aufbewahrt worden waren.[167]

  • Friedhof Dillingen, Waldfriedhof

Für die Kriegsgräber, die vom Friedhof St. Johann in den neuen Waldfriedhof verlegt wurden, entwarf der für die Gesamtkonzeption verantwortliche Trierer Landschaftsarchitekt Helmut Ernst ein Ehrengrabfeld mit einer Kreuzgruppe (Maße: 5,50 x 2,10 x 2,10 m). Der Waldfriedhof wurde 1985 eingeweiht, die Ausbauarbeiten waren indessen Ende 1978 bereits weitgehend abgeschlossen. Für die ca. 200 Kriegsgräber entstand die neue Anlage auf einer Waldlichtung. Um einen abgesenkten, gepflasterten, ovalen Platz gruppiert sich das Ehrengrabfeld mit radial angeordneten, einheitlich gestalteten, schlichten Grabkreuzen. Das Grabfeld wird von vier Wegen durchschnitten, die sich in der Mitte des Ovals kreuzen. Im Schnittpunkt erhebt sich ein hohe, schmale Gruppe aus vier lateinischen Kreuzen, die auf die Wege ausgerichtet sind und sich im Zentrum der Anlage an den Querbalken berühren. Ausgeführt wurde die Stahlplastik von der Dillinger Hütte unter Verwendung von Cortenstahl, der damals noch wenig bekannt war und erst in den Jahren danach vermehrt Einzug in der Bildenden Kunst und Landschaftsarchitektur fand.[168][169]

  • Friedhof Diefflen
Diefflen, denkmalgeschützte Friedhofshalle

Der Friedhof wurde im Jahr 1904 auf dem Bawelsberg als konfessionell-katholischer Friedhof der Pfarrgemeinde St. Josef und St. Wendelin durch Pfarrer Richard Brenner angelegt und am 4. Oktober 1905 eingeweiht. Der Friedhof hatte ursprünglich einen Sonderplatz für Nichtkatholiken, Ungetaufte und Selbstmörder.[170] Vom 14. Jahrhundert bis zum Jahr 1905 waren alle Toten der Gemeinde Diefflen auf dem Nalbacher Friedhof bestattet worden, der seit dem 11. Jahrhundert um die dortige Pfarrkirche St. Peter und Paul herum angelegt worden war.[171] Die heutige denkmalgeschützte Friedhofshalle wurde ab dem Jahr 1965 durch den Architekten Konrad Schmitz, der sich in den Jahren 1961-63 mit dem Entwurf zur heute denkmalgeschützten Kirche Maria Trost auf der Pachtener Heide einen Namen gemacht hatte, errichtet und am 24. Juni 1967 eingeweiht. Bis dahin hatte man die Toten im jeweiligen Trauerhaus aufgebahrt.[172]

Der Friedhof, der größte jüdische Friedhof des Saarlandes,[173] liegt am Rande des Hüttenwaldes, an der Dillinger Straße. Es sind ungefähr 470 Grabsteine erhalten. Im Jahr 1746 hatte der herzoglich-lothringische Beamte Charles Francois Dieudonné de Tailfumyr, Seigneur de Cussigny et Président à Mortier, die Herrschaft Dillingen gekauft.[174] Er war getaufter Jude und zeigte seine judenfreundliche Politik durch die 1755 gewährte Erlaubnis, am Rande des Dillinger Waldes an der Dieffler Banngrenze auf einem Gebiet von ca. 90 ar einen jüdischen Friedhof anzulegen. Die Initiative war von den Saarlouiser Juden Hayem, Zerf von Worms sowie Elias Reutlinger ausgegangen, die dafür einen jährlichen Zins von 25 lothringischen Franken zahlen mussten. Noch im selben Jahr 1755 wurden die ersten Verstorbenen bestattet.

1852 wurde der Friedhof vergrößert. In der NS-Zeit wurde er 1938 zerstört. Eine Wiederherstellung erfolgte im Jahr 1946.

Im Jahr 1964 wurde im hinteren Teil des Friedhofes eine Begräbnisstätte für über 50 polnische und russische sowie einen kroatischen Zwangsarbeiter der NS-Zeit geschaffen. Der Gedenkstein trägt die Inschrift „Heimatlos und verlassen fanden sie in fremder Erde letzte Ruhestatt.“[175]

  • Ehrenfriedhof Diefflen

Während des Zweiten Weltkrieges wurde am Ortsausgang von Diefflen in Richtung Nalbach am Beienberg ein provisorischer Soldatenfriedhof durch den Ortskommandanten eingerichtet, auf dem ein Teil der im Raum Dillingen gefallenen deutschen Soldaten seine letzte Ruhestätte fand. Viele der während der schweren Kämpfe um die Westwallanlagen in diesem Abschnitt zwischen Dezember 1944 und März 1945 Gefallenen wurden aufgrund des anhaltenden amerikanischen Granatfeuers zunächst an Ort und Stelle (d. h. neben Bunkern, in Gärten u.ä.) ohne Särge in Feldgräbern beigesetzt, bevor sie später auf den noch provisorischen Soldatenfriedhof Diefflen umgebettet wurden. Bei Kriegsende waren hier 211 Soldaten bestattet worden. Unter den Bestatteten befanden sich auch 25 aufgrund von schweren Verstümmelungen bisher nicht identifizierbare Wehrmachtssoldaten. Auf den gemeindlichen Friedhöfen lagen ebenfalls Soldaten, deren Bestattung in Beschusspausen gelungen war: in Diefflen 2, in Nalbach 21, in Piesbach 21, in Bilsdorf 3 und in Körprich 59 Soldaten. An amerikanischen Soldaten waren 40 Soldaten bestattet worden. Sie wurden im Februar 1946 auf Befehl der US-Besatzungsmacht exhumiert und in Holzkisten auf Soldatenfriedhöfe in Luxemburg und Frankreich wieder bestattet, da man nicht wollte, dass sie in feindlicher Erde ihre letzte Ruhestätte hätten.

Im Jahr 1953 wurde der bisher provisorische Friedhof als 1700 m² großes Ehrengräberfeld angelegt und in einer Feierstunde durch den saarländischen Innenminister Edgar Hector und den Ortsbürgermeister Josef Spurk eingeweiht. Wie auf dem Soldatenfriedhofsbereich des Friedhofs Pachten gestaltete die aus Dillingen stammende Bildhauerin Yvonne Weiand die Bildhauerarbeiten der Grabanlage.[176]

  • Friedhof Pachten

Der alte Friedhof rund um die alte romanische Kirche in Pachten wurde 1855 und 1905 erweitert und im Jahr 1887 bodenerhöht, da die Gräber die nun gesetzlich vorgeschriebene Tiefe nicht erreichten. Der Friedhof wurde im Jahr 1938 eingeebnet. Bereits im Jahr 1922 hatte man am Nordausgang von Pachten einen neuen großen Friedhof angelegt. Eine moderne Leichenhalle bekam der Friedhof im Jahr 1955. Der Dillinger Architekt Konrad Schmitz, der auch in Diefflen die heute denkmalgeschützte Leichenhalle und auf der Pachtener Heide die Kirche Maria Trost entworfen hatte, fertigte den Plan. Im Jahr 1967 wurde die Halle vom Dillinger Stadtbauamt erweitert.[177] Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde auf dem Friedhof Pachten ein Ehrengräberfeld angelegt, auf dem ein Teil der in Dillingen und Pachten gefallenen deutschen Soldaten beigesetzt wurde. Die aus Dillingen stammende Bildhauerin Yvonne Weiand übernahm die Gestaltung der Grabkreuze.


Kunst[Bearbeiten]

Saardom, Triptychon
Dillinger Triptychon

Das aus der ehemaligen Ausstattung der Kapelle im Dillinger Schloss stammende Triptychon aus dem frühen 16. Jahrhundert wird einem bisher unbekannten niederländischen Meister zugeschrieben. In der kunsthistorischen Diskussion wurde der Name Lucas van Leyden öfters vermutet, aber auch angezweifelt. Stilistische Vergleiche lassen auch eine Herkunft aus der Werkstatt des Pieter Coecke van Aelst plausibel erscheinen. Das Thema des mittleren Altarbildes ist die Anbetung der heiligen drei Könige. Der linke Flügel stellt die Verkündigung an Maria durch den Erzengel Gabriel dar, der rechte Flügel die Geburt Jesu in Bethlehem. Das Werk wurde Anfang der 1960er Jahre restauriert. Zur Weihnachtszeit wird es öffentlich im Saardom ausgestellt.[179]

Stahlskulpturen (Internationales Stahlsymposium Dillingen)
Anlässlich der 2000-Jahrfeier des Dillinger Stadtteils Pachten fand im Jahr 1990 ein internationale Stahlsymposium statt, das zeitgenössische Stahlplastiken hervorbrachte, die heute zwischen Dillingen und der Saar frei zugänglich zu besichtigen sind.[180][181][182][183][184][185][186][187][188][189][190][191][192]

In ortsansässigen Betrieben wurden fünf Werke von fünf Künstlern gefertigt, die entlang der Saar und auf einer in die Innenstadt führenden Achse aufgestellt wurden.

1. Alf Lechner: „Dillingen/Pachten“; Standort: Landzunge Primseinmündung in die Saar, Wallerfanger Brücke, 1990, Stahl gewalzt, geborgen, geschnitten, je: 5,80 x 2,44 x 11,60 m

„Paarung ist die Voraussetzung für Leben.“ Mit diesem lakonischen Kommentar, sowie dem Titel der Doppelplastik, ihrem Standort am Zusammenfluss von Prims und Saar und schließlich mit dem Kunstobjekt selbst nimmt Alf Lechner Bezug auf die Geschichte der Stadt und die Topografie des Ortes. Die 2000-Jahr-Feier der Stadt Dillingen und ihres ältesten Stadtteils Pachten war der Anlass für ein „Internationales Stahlsymposion“, in dessen Rahmen der Künstler die Doppelarbeit als Symbol der beiden Stadtteile schuf. Das eine Pendant besteht aus einer brückenartig gebogenen, rechteckigen Stahlplatte, an deren Seite ein angesetzter, gleich langer, gerader Vierkantstab schräg nach oben führt. Das andere Pendant besteht aus einer flach liegenden, rechteckigen Stahlplatte, an deren Seite ein angesetzter, gleich langer, gebogener Vierkantstab schräg nach oben führt. Ähnliches wird hier paarig zu einer Einheit zusammengefügt. [193][194][195][196]

2. Hans-Jürgen Breuste: „Sanctuarie“; Standort: Dillingen-Pachten, Saaraue, Anlegestelle für Personenschiffe, südlich der Konrad-Adenauer-Brücke, 1990, Stahl, Maße je Element: 3,00 x 3,20 x 6,00 m

Aus insgesamt 15 gleichartigen großen "Rechen" aus Stahlschienen sind drei ähnliche Elemente zusammengefügt, aus denen die drei Meter langen Schienen wie Stacheln herausragen. In die Natur der Saaraue auf ansteigender Böschung als Bodenplastiken gesetzt, wirken diese Elemente wie Gitter oder Sperren. Der Titel der Stahlplastik leitet sich aus dem lateinischen „Sanctuarium“ (geweihte Stätte, Heiligtum) ab. Für Hans-Jürgen Breuste „ist ‚Sanctuarie‘ ein Assoziationsobjekt zum Konzentrationslager Bergen-Belsen und der Ort, an dem sie aufgestellt wurde, eine für dieses Konzentrationslager geweihte Erinnerungsstätte...“. Um diesen Bezug für den Betrachter deutlich werden zu lassen, wird auf einer Inschriftentafel aus dem „Tagebuch der Anne Frank“ zitiert, die 1945 in Bergen-Belsen sechzehnjährig gestorben ist. Mit „Sanctuarie“ setzt der Künstler frühere Arbeiten fort, die den Terror und das Morden der nationalsozialistischen Diktatur thematisieren und erinnern.[197][198][199][200]

3. Friedrich Gräsel: „Dillinger Kubenvariation“; Standort: Dillingen-Pachten, Saaraue, Böschung zwischen Saar und Ökosee, Nähe Konrad-Adenauer-Brücke, 1990, Stahl, Maße: 3,00 x 5,70 x 8,50 m

Die „Dillinger Kubenvariation“ (gelegentlich fälschlich als „Tubenvariation“ angesprochen) ist eine Röhrenplastik. Für die Bodenplastik in der Saaraue setzte der Künstler acht einzelne Röhrenelemente zu einem massigen Objekt zusammen, das sich raupenartig durch die Natur zu bewegen scheint. Ein weiteres Spiel besteht darin, dass die Röhre dergestalt geknickt ist, dass ein Kubus zu entstehen scheint, der wiederum - ähnlich wie ein zusammengeklappter Zollstock - auseinandergezogen und in unterschiedliche Richtungen geführt wird. Als Hinweis auf die Sinnestäuschung und als Schlüssel zu ihrer Auflösung hat der Künstler daneben ein neuntes Element aufgestellt: einen Zylinder in Form einer Stahltonne.[201][202][203][204]

4. Sir Eduardo Luigi Paolozzi: „Akropolis“; Standort: Dillingen, Saaraue, Fischweiher am Stadteingang, Konrad-Adenauer-Allee, 1990/1993, Stahl, Maße: ca. 1,70 x 3,10 x 7,00 m

Im Jahr 1993 wurde die letzte der Stahlplastiken, die im Rahmen des 1990 durchgeführten „Internationalen Stahlsymposions“ entworfen und gearbeitet wurden, aufgestellt: die ursprünglich für eine Ausführung in Guss vorgesehene, dann aber aus geschnittenen und verschweißten Stahlplatten ausgeführte, begehbare Bodenplastik „Akropolis“ von Sir Eduardo Luigi Paolozzi. Der Titel „Akropolis“ (ἀκρόπολις, griech. für „Oberstadt“) spielt auf den ältesten Stadtteil Dillingens an, das in der Antike gegründete Pachten (Contiomagus). Zusätzlich inspiriert von der durch Eisenhütten geprägten Industrielandschaft des Saarlandes, entschloss sich der Künstler, Sir Eduardo Luigi Paolozzi, „eine ‚Akropolis‘ zu entwerfen, deren Architektur ins Industriezeitalter übersetzt ist. So mischen sich Symbole der Antike mit mechanischen und elektronischen Fragmenten. Mein weiteres Anliegen ist, eine soziale Skulptur zu schaffen, die Kinder und Erwachsene besteigen können, die in Harmonie mit der Natur existiert, wo Regenwasser und Erde sich in Ritzen und Mulden sammeln, Gräser und Pflanzen zu wachsen beginnen und Vögel und andere Tiere angezogen werden.“[205][206][207][208]

5. Lothar Meßner: „Arcus triplex“; Standort: am Zugang zur Fußgängerunterführung "Überm Berg", Franz-Méguin-Straße, 1990, Stahl, Maße: 3,20 x 2,55 x 6,50 m

Zwei Halbbögen aus gefalzten Stahlträgern schwingen dynamisch, kraftvoll und leicht zugleich aufeinander zu und bilden einen asymmetrischen Bogen - Sinnbild für die Beziehung zwischen der Stadt Dillingen und ihrem ältesten Stadtteil. Pachtens 2000-Jahr-Feier bot den Anlass zur Ausrichtung eines „Internationalen Stahlsymposions“, zu dessen Teilnahme Lothar Meßner als einziger aus dem Saarland stammender Künstler eingeladen war. Zwei kleinere Bögen ergänzen den großen Bogen, sie schwingen sich um seine aus dem Boden herauswachsenden Ansätze. Die drei Stadtteile Dillingens (Diefflen, Pachten, Dillingen) scheinen sich symbolisch gegenseitig unterzuhaken. In Anspielung an den römischen Ursprung Pachtens wählte der Künstler einen lateinischen Namen für die Stahlplastik des dreifachen Bogens: „Arcus triplex“.[209][210][211][212]

Viewpoint
Skulptur „Viewpoint“ (Richard Serra)

Seit 1986 verwendet Serra für seine Stahlskulpturen überwiegend Grobbleche der AG der Dillinger Hüttenwerke, die teilweise auch in Dillingen zu Skulpturen geformt werden. Viewpoint, eine Stahlskulptur von 13 Metern Breite, 9 Metern Höhe und 104 Tonnen Gesamtgewicht, wurde am 25. März 2006 der Öffentlichkeit übergeben. Als Standort wählte man den Verkehrskreisel am Torhaus der Dillinger Hütte in Richtung Saarlouis, wodurch die Verbundenheit von Stadt und Hütte symbolisiert werden soll. Die Skulptur besteht aus sechs gebogenen Stahlplatten, wovon jeweils drei Platten aneinandergefügt wurden. Von oben betrachtet bilden die Stahlplatten zwei sich mit etwas Abstand gegenüberstehende Kreisbögen mit begehbarem Innenraum.

Odiliensäule
„Odiliensäule“ (Lothar Meßner)

1981,Basalt und Bronze, Statue: 2,65 m, Standort: Vor dem Saardom, Odilienplatz

Die „Odiliensäule“ ging aus einem 1980 ausgelobten Wettbewerb hervor. Abgestimmt auf die Fassade der katholischen Kirche Hl. Sakrament, des sogenannten Saardoms, entwarf Lothar Meßner ein Agglomerat aus Basaltquadern und -würfeln als Sockel für eine Bronzestatue der Hl. Odilia. Diese steht auf dem höchsten, als Postament ausgearbeiteten Sockelteil, während aus den anderen Teilen senkrechte Metallstangen wie stilisierte Votivkerzen herausragen. Die schlanke, ruhig und gelassen wirkende Figur trägt den stilisiert-körperbetonenden Habit einer Nonne und hält eine aufgeschlagene Bibel in ihren Händen, Symbol dafür, dass die Heilige von hoher Frömmigkeit und Bildung war.

Odilia war die Gründerin und Vorsteherin des ersten Frauenklosters im Elsass – Hohenburg (Odilienberg). Dillingen gehörte wahrscheinlich bereits im 11. Jahrhundert diesem Frauenkloster. Bis ins 18. Jahrhundert hinein war die Hl. Odilia die Patronin der ältesten Dillinger Kirche. Eine Odilien-Figur gehört zum Inventar des Saardoms. Die Figur im Saardom ist eine neu angefertigte Kopie des Originals aus dem 18. Jahrhundert, das seit 1961 im Foyer der Odilienschule steht.[213][214]

„Odilienbrunnen“ (Peter Gergen)

Findlinge, Basalt- und Granitsteine, Radius 9,25–12,50 m, Fußgängerzone Odilienplatz, Stummstraße, um 1975

Zur Belebung der Fußgängerzone komponierte der Architekt Peter Gergen eine vielgestaltige Brunnenlandschaft. Sie liegt teils höher als das Straßenniveau, teils mehrschichtig tiefer. Aus Pflastersteinen in fließenden Formen gemauerte Becken, in denen Fontänen sprudeln, ergießen ihr Wasser über unregelmäßige Felder aus angehäuften Basaltstelen in das zentrale Becken. Neben diesem erhebt sich ein Hügel aus aufgetürmten Findlingen. Auch aus diesem sprudelt Wasser hervor. Ähnlich wie bei einem Amphitheater führen breite Treppen mit gerundeten Stufen in das Innere der Anlage und laden zum Sitzen und Verweilen ein.[215][213]

Merkurbrunnen
„Merkur-Brunnen“ (Josef Groß)

Gesamt: 3,45 x 3,20 m, Statue: 1,50 x 0,80 x 0,70 m Dillingen-Pachten, Friedrichstraße, 1985

In der Mitte des runden Brunnenbeckens erhebt sich die gedrungen wirkende Brunnensäule. Ungefähr in ein Drittel Höhe speien aufgesetzte Löwenköpfe das Wasser als dünnen Strahl ins Becken. Das Kapitell der Säule dient zugleich als Standsockel für die Statue des Gottes Merkur – eine mehrfache Vergrößerung einer antiken Bronzestatuette (Höhe 13,8 cm), die in Pachten, dem römischen Contiomagus, gefunden wurde und in das 2./3. Jahrhundert nach Christus datiert wird. In göttlicher Nacktheit, mit ausgeprägtem Standbein und Spielbein, das Gewand über seine linke Schulter und den Arm drapiert, hält der römische Gott des Handels und der Diebe in seiner Rechten einen gefüllten Beutel und trägt auf dem Haupt als weiteres Attribut den geflügelten Hut.[213]

Pachtener Marktplatz-Brunnen

Brunnen mit einer ca. 6 Tonnen schweren Granitkugel auf 8 m hohen Säulen, die von mehreren Wasserfontänen umspielt werden, 2007–2008

Marktplatz-Brunnen vor St. Maximin
Dieffler Brunnen (Heinz Oliberius)

Roter bretonischer Granit, 8,00 x 3,00 m, Dillingen-Diefflen, Marktplatz, 1987

Mit seinem Entwurf konnte Heinz Oliberius die Jury bei einem 1986 im Zuge der Neugestaltung des "Ortskern Diefflen" ausgeschriebenen Wettbewerb überzeugen. Der Brunnen reagiert in Flächen- und Höhenausdehnung auf die (damalige) Platzsituation. In geradezu barock zu nennender kraftvoller Differenziert-, Beschwingt- und Ausgewogenheit aus dem Stein gehauen, behauptet sich die Brunnensäule auch in der trockenen Wintersaison als eigenständige Skulptur. Während der warmen Jahreszeit tritt das Wasser an vielen Stellen aus und ergießt sich in mannigfacher Weise als Rinnsal, Sprudel, Strahl oder Vorhang in das runde Becken. Von den Auslobern war gefordert, in der Brunnenanlage die historische Verbundenheit des Stadtteils Diefflen und seiner arbeitenden Bevölkerung mit der eisen- und stahlproduzierenden Dillinger Hütte zum Ausdruck zu bringen. Die Rundformen der Brunnenskulptur erfüllen diese Forderung, indem sie auf Walzen und Rohre als typische Produkte und einen Schmelzofen als klassischen Arbeitsplatz in dem Hüttenwerk anspielen.[216][213]

"Vorhang"
„Vorhang“ (Magdalena Grandmontagne)

Blei und Oxydationspigmente, 1,00 x 2,60 x 0,05 m Dillingen, Altes Schloss, Schlossstraße, 1999

Die Bleiplastik entstand im Rahmen des deutsch-französischen Kunstprojektes „Stadt – Menschen – Spuren. Double regard sur la cité“ aus Anlass des 50-jährigen Stadtjubiläums 1999. Sie nimmt sowohl Bezug auf die traditionelle Metallverarbeitung der benachbarten Dillinger Hütte als auch auf den Ort, an dem sie installiert wurde: die Ruine des Alten Schlosses, das nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg nur in Teilen wieder aufgebaut wurde. Auf dem „Vorhang“, einer beweglich in das steinerne Portal der Ruine des Südostflügels eingehängten Tafel aus Blei, finden sich Abdrücke historischer Bauteile. So verschließt der bleierne Vorhang den Blick in das Innere der Ruine, gewährt indessen durch die Spuren der historischen Fragmente einen anmutenden Blick in die Vergangenheit. In den Worten der Künstlerin: „Das künstlerische Mittel, etwas zu verhüllen, um es in veränderter Form neu sichtbar zu machen, wird hier wirksam.“[217][213]

Quellsteinbrunnen
Quellstein-Brunnen (Paul Schneider)

Quellstein mit 7 x 7 Mulden sowie Skulpturenfeld mit 4 x 4 Steinen, Granit; Brunnenstein: 1,30 x 3,20 x 3,20 m ; 16 Steine, je: 0,60 x 0,40 x 0,40 m, Dillingen Rosengarten, Nähe Albert-Schweitzer-Gymnasium, Karcherstraße, 1982

Eine große, über drei mal drei Meter messende Granitplatte aus dem Schwarzwald, von beträchtlicher Dicke und in einer Schräge sich senkend, ist als Quellstein gestaltet und mit sieben mal sieben Mulden eingetieft. Oben entspringt das Wasser und läuft nach vorne und hinten herab. Das Wasser fließt von einer Schüssel zur anderen, „.. und jede nimmt und gibt zugleich und strömt und ruht“, wie beim „Römischen Brunnen“ Conrad Ferdinand Meyers. Ein Pendant zum Quellstein bildet ein Quadrat aus vier mal vier granitenen Sitzsteinskulpturen. Jedem dieser Steinkuben ist, bei ähnlicher Grundform, eine unverwechselbare Individualität eigen – auch durch die Spuren und Zeichen, die Schneider selbst, sein Sohn Christoph und sein Schwiegersohn Thomas Wojciechowicz in sie gegraben haben, zusammen mit den Initialen der Kinder, die sich bei der Arbeit um die Künstler versammelten.[218][219][213]

„Nach der Schicht – Les deux camerades“
„Nach der Schicht – Les deux camerades“ (François Davin)

Stahldraht, je 4,70 x 3,10 x 2,00 m, Caritas Krankenhaus, Einfahrt Bypass, vor dem Verwaltungsgebäude, Werk 4, 2000

Angeregt durch den großen Anklang, den seine überlebensgroßen, aus Weidenästen geflochtenen Figuren im Jahr 1999 während des Kunstprojekts „Stadt – Menschen – Spuren. Double regard sur la cité“ gefunden hatten, beauftragte die Stadt Dillingen den französischen Landart-Künstler François Davin, eine ähnliche Figurengruppe zu schaffen, dieses Mal jedoch aus einem dauerhaften Material. Aus gebogenen und verschweißten Armierungseisen entstanden die monumentalen, dabei luftig-durchsichtigen Figuren zweier Arbeiter mit überlängten Beinen und untergroßen Köpfen. In aufmunternder Geste ist die eine, dynamische Figur der anderen Figur zugetan, deren schwere Müdigkeit durch die Körperhaltung deutlich zum Ausdruck kommt.[213]

Ortssagen und Erzählungen[Bearbeiten]

Pionier und wesentlicher Sammler saarländischer Sagen war in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts der Saarbrücker Kunsthistoriker und Volkskundler Karl Lohmeyer, der 1924 eine erste thematische Arbeit über saarländische Sagen veröffentlichte. 1935 folgte eine erste Überblicksdarstellung, die auf Lohmeyers eigener Feldforschung beruhte. 1954/55 erschien dann seine umfangreiche zweibändige Gesamtdarstellung des saarländischen Sagenschatzes, die bis heute die umfangreichste Quellensammlung und damit das Standardwerk zum Thema darstellt. Darüber hinaus hat sich der Dillinger Heimatforscher Aloys Lehnert (1888 in Diefflen - 1976 in Dillingen) intensiv mit dem Erzählgut der Dillinger Umgebung auseinandergesetzt.[220][221]

Pilatus in Pachten

Die Sage erzählt, dass Pontius Pilatus, nachdem er Jesus in Jerusalem zum Tode verurteilt hatte, verklagt wurde und anschließend nach Rom zurückberufen und dann nach Gallien verbannt worden sei. So sei er nach Pachten an der Saar gekommen, wo er schließlich durch Selbstmord gestorben sei. Er habe sich in sein Schwert gestürzt und sei so begraben, wie er aufgefunden worden war: auf „Maul und Nas“. Noch heute höre man nächtens seinen gellenden Ruf: „Ich bin unschuldig am Blut dieses Gerechten."

Das versunkene Kloster auf dem Heiligenberg in Dillingen

Am Sockel des Hochkreuzes auf dem Heiligenberg befindet sich eine Nische mit einem steinernen Totenschädel. Hier soll man der alten Sage nach die Nonnen des legendären Frauenklosters Heiligenberg singen hören, die mitsamt dem alten Kloster im Berg versunken sein sollen.

Ritter Maldix vom Litermont

Diefflen, als Teil des Nalbacher Tales, ist die Sage vom Ritter Maldix vom Litermont zuzuordnen: Ritter Maldix, Sohn Margaretes vom Litermont, war ein wilder Jäger. Am heiligen Karfreitag in den frühen Morgenstunden vor Sonnenaufgang wollte er gegen den Wunsch und trotz der Vorahnung seiner frommen und mildtätigen Mutter eine Treibjagd im Nalbacher Herrenwald veranstalten. Dabei entdeckte einen großen weißen Hirsch und hetzte ihn durch den Wald auf den Litermont. In gotteslästerlicher Weise habe er ausgerufen: „Heute stirbt der Herr für dich, Mutter, und der Weiße Hirsch für mich.“ Als Maldix im verblendeten Jagdrausch von seinem, vor einer steil abfallenden Felsklippe scheuenden Pferd fiel, stürzte er grässlich schreiend in die (Teufels-)Schlucht und kam grausam zu Tode. Im nächtlichen Sturmwind hört man den unerlösten Geist Maldix´ noch heute durch das Primstal brausen. Margarete vom Litermont, seine Mutter, stiftete darauf in Nalbach den Glockenzehnten, weshalb sie nach ihrem Tod im Chor der Kirche zu Nalbach begraben wurde.

Mitte des 19. Jahrhunderts hat man ihr zu Ehren auf dem Gipfel des Litermont ein großes, weit sichtbares Kreuz aufgerichtet. Es trägt die Inschrift: „Erinnerung an Margaretha von Lidermont. Hanc crucem anno 1852 erexit et anno 1902 renovavit parochia Nalbach“ (Dieses Kreuz errichtete im Jahr 1852 die Pfarrei Nalbach und erneuerte es im Jahr 1902.)

Der Lidermenner Wolf

Eine weitere Diefflen zuzuordnende Sage ist die im Nalbacher Tal verbreitete Erzählung vom „Lidermenner Wolf“. Die Geschichte erzählt von einem gierigen Wolf, der in der Gegend um den Litermont auf der Suche nach Beute herumgestreifte. Nacheinander wird er dann aber von einer Stute und ihrem Füllen, zwei Widdern, einer Gruppe Geißen und einer Sau mit ihren Ferkeln, die er fressen will, um seine Nahrung betrogen. Schließlich wird er im Rodener Wald, als er sich müde unter einer knorrigen Eiche niederlegt, von einem Dieffler Holzfäller, der im Geäst der Eiche Schutz vor dem Wolf gesucht hat, mit einem Hackebeilwurf zur Strecke gebracht und kann so keinen Schaden mehr anrichten.

Der „Lidermenner Wolf“ ist über dem rechten Seitenaltar der Dieffler Pfarrkirche St. Josef und St. Wendelin in einem Wandgemälde gezähmt zu Füßen des heiligen Josef von Nazaret mit dem Jesuskind dargestellt.

Stolpersteine[Bearbeiten]

Am 16. März 2013 wurden in drei Stadtteilen zehn Stolpersteine verlegt. Sie befinden sich in der Düppenweilerstraße 35 in Diefflen, der Heiligenbergstraße 21 und Hüttenwerkstraße 7 in Dillingen und in Pachten in der Straße In der Lach 5. Am 17. März fand eine Gedenkfeier für die ermordeten Dillinger Juden statt. Bislang sind Schicksale von 50 der ca. 150 Dillinger Juden bekannt.[222]

Freizeit[Bearbeiten]

Saartal mit Blick auf den Hüttenwald und den Ökosee, Dillingen

Freizeiteinrichtungen[Bearbeiten]

Parks

Die größte Anlage, der Stadtpark, ist auch Veranstaltungsraum. In ihm liegt die Stadthalle und in der Parkanlage selbst steht eine Konzertmuschel, die Musik- und Theaterveranstaltungen aufnehmen kann.

In einem Wohngebiet und direkt an das Albert-Schweitzer-Gymnasium angrenzend liegt der Rosengarten mit einem Kunstwerk von Paul Schneider.

Am südlichen Stadteingang befindet sich die Parkanlage „Kröppen“. Auch der „Platz der weißen Väter“ (Pferdewiese), eine große, von Hecken umgebene Wiesenfläche an der Werderstraße kann zur Erholung genutzt werden. Der Waldfriedhof ist ein parkähnlich angelegte Friedhof und befindet sich im Dillinger Norden. Die Kleingartenanlage „Überm Berg“ und die Liegewiesen im Freibad bieten sich ebenfalls als erholsame Orte in der Natur an.

Hüttenwald
Schönstatt-Marienkapelle

Der Hüttenwald ist ein etwa 300 Hektar großes Mischwaldgebiet im Nordosten des Dillinger Stadtzentrums. Der Wald verdankt seinen Namen der Dillinger Hütte und befindet sich in deren Besitz. Ursprünglich gehörte er der Adelsherrschaft Dillingen mit Sitz im Alten Schloss. Außer dem Dillinger Ehrenmal und dem Jüdischen Friedhof befindet sich im Hüttenwald auch eine Marienkapelle der Schönstattbewegung aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. In der Kapelle befindet sich - umgeben von zahlreichen Votivtafeln - eine Kopie des Gnadenbildes der Mater Ter Admirabilis, dessen Original (Refugium Peccatorum Madonna) der italienische Maler Luigi Crosio (1835–1915) im Jahr 1898 angefertigt hatte.[224]

Im Wald befinden sich zahlreiche Bunkeranlagen des Westwalls.

Hallenbad

Das Schwimmerbecken des Hallenbades verfügt über eine Größe von 25,00 x 12,50 m bei 1,80 m – 3,80 m Tiefe und hat eine Wassertemperatur von 29 °. Der Sprungturm verfügt über Sprungbretter bis 5 Meter. Das Nichtschwimmerbecken hat bei einer Größe von 11,50 m x 12,50 m und Tiefen von 0,85 – 1,25 Meter eine Wassertemperatur von 31 °. Das Nichtschwimmerbecken verfügt über eine Kleinkinderrutsche, Wasserspeier und Massagedüsen. Behindertengerecht gestaltet ist das Bad durch barrierefreien Zutritt, Behindertenumkleide, Behindertentoilette, Beckenlift. Auch ein Wickelraum wurde eingerichtet. Das Hallenbad verfügt über eine Gastronomie im Eingangsbereich.[225]

Freibad

Das Freibad Dillingen liegt im Haienbachtal am Waldrand und verfügt über große Liegeflächen. Das Freibad verfügt über vier Wasserbecken, die solar beheizt sind. Das Schwimmerbecken hat die olympische Länge von 50 m und eine Breite von 21 m bei einer Beckentiefe zwischen 1,80 und 2,40 m. Es verfügt über acht Bahnen und eine behindertengerechte Edelstahl-Einstiegtreppe.

Das Nichtschwimmerbecken besteht aus einer Edelstahlwanne auf 1050 m² Fläche mit Wassertiefen zwischen 0,60 und 1,35 m und zwei Rutschen. Die Großrutsche hat eine Länge von ca. 45 m und startet mit 4,50 m Höhe. Eine weitere Rutsche verfügt über eine Breite von 2 m.

Das Sprungbecken hat eine Größe von 18 m x 16 Meter bei einer Tiefe von 4,50 Metern. Es verfügt über einen Sprungturm mit Sprungbrettern in 1 Meter und 3 Meter Höhe, über Sprungplattformen von 1 Meter, 3 Meter, 5 Meter, 7,5 Meter sowie über die einzige 10-Meter-Sprungplattform im Saarland. Das Planschbecken hat eine Größe von 360 m² bei einer Tiefe von 10–30 cm.[226]

Weitere Freizeiteinrichtungen

In Dillingen gibt es eine Eissporthalle, einen Segelflugplatz und einen Sporthafen. Der nördlich angrenzende Hüttenwald dient als Naherholungsgebiet.

Dillingen, zugefrorener Ökosee

Ebenfalls in der Funktion eines Naherholungsgebietes entstand in den 1980er Jahren als ökologische Ausgleichsfläche zum Saarausbau der Dillinger Ökosee. Der See selbst darf aus ökologischen Gründen nicht direkt genutzt werden, aber um den See herum führt ein 3,6 km langer Rundwanderweg.[227] Seit 2004 ist der See EU-Vogelschutzgebiet nach der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie. Zwischen 2006 und 2014 gestaltete der NABU Saarlouis/Dillingen die Uferzonen und die Insel des Sees zur Optimierung der Biotop-Funktion neu. Dabei wurden mehrere hundert Meter steil abfallender Uferzonen verflacht und die Insel teilweise unter Wasserniveau abgeschoben, neu modelliert und Flachwasserzonen und Tiefstellen geschaffen. Am Ostufer entstand für Besucher ein Beobachtungshügel.[228]

Stadthalle Dillingen
Theateraufführungen und Kongresse[229]

Für Theateraufführungen und Kongresse dient seit den 1960er Jahren die Dillinger Stadthalle mit ihrer Vollbühne. Die Stadthalle in der Pachtener Straße wurde Anfang von 1958-1962 im Stadtgarten erbaut.

Die Stadthalle wurde am 30. November/1. Dezember 1962 mit der musikalischen Komödie „Feuerwerk“ von Paul Burkhard und prominenten Protagonisten eröffnet. Regisseur dieser ersten Eröffnungsaufführung in Dillingen war Erik Ode, das Bühnenbild besorgte Jan Schlubach, Schauspieler waren: Blanche Aubry, Karl Schönböck, Christian Wolff, Hilde Sessak, Dorothea Wieck, Brigitte Mira und Benno Hoffmann. Die erste Opernaufführung erfolgte am 10. Januar 1963 mit Wolfgang Amadeus Mozarts Operndrama Il dissoluto punito ossia il Don Giovanni in der Inszenierung von Hermann Wedekind und unter der musikalischen Leitung von Philipp Wüst.[230]

Neben einem Theatersaal bietet die Stadthalle eine Reihe von Nebenräumen, so dass sie auch für Kongresse, Messen und Ausstellungen geeignet ist. Der Große Saal umfasst 345 m², die Bühne 180 m². Bei einer Theaterbestuhlung stehen 754 Plätze (incl. Empore) zur Verfügung. Die beiden Foyers haben eine Fläche von 960 m² (unteres Foyer 690 m², oberes Foyer 270 m²). Im unteren Foyer kann ein Konferenzsaal abgetrennt werden. Der Gesellschaftsraum bietet bei Theaterveranstaltungen 180 Sitzplätze. Die Stadthalle verfügt über ein Bistro mit Terrasse zum Stadtpark. Das Gebäude wurde von der Architektengemeinschaft Kurt Baldauf aus Dillingen, Klaus Hoffmann aus Saarlouis und Erwin Klein aus Saarlouis entworfen. Die Innenausstattung besorgte die österreichische Innenarchitektin und Möbelentwerferin Herta-Maria Witzemann in Zusammenarbeit mit Wolfgang Stadelmaier und Karl Meier von der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Witzemann entwarf etwa zeitgleich die Einrichtung des Kanzlerbungalows in Bonn sowie des Gästehauses der Bundesrepublik auf dem Petersberg in Bonn.[231] Die Wandgestaltung der Foyers entwarf der Münchner Künstler Blasius Spreng von der Akademie der Bildenden Künste München in Enkaustik-Technik. Spreng hatte sich unmittelbar zuvor mit der künstlerischen Gesamtgestaltung der Stuttgarter Liederhalle einen Namen gemacht.[232][233][234][235] Der ehemalige Hoteltrakt wird heute zu Schulungszwecken der Volkshochschule benutzt.[236]

Die Römerhalle in Pachten ist eine Mehrzweckhalle für Sport, Kultur und Gesellschaftsveranstaltungen. Bei einer Konzertbestuhlung bietet der Raum (Saal: 370 m², Bühne: 65 m²) 500 Plätze.

Das Gemeindehaus Diefflen in der Dillinger Straße ist eine Halle für kulturelle und gesellschaftliche Veranstaltungen. Der Hauptsaal (Saal: 270 m², Bühne: 45 m²) bietet bei Konzertbestuhlung 288 Plätze. Im Gemeindehaus befinden sich im Obergeschoss die ehemaligen Bürgermeisterverwaltungsräume und der ehemalige Ratssaal der früher selbstständigen Gemeinde Diefflen. Im Erdgeschoss befindet sich ein Restaurant.

Seit 2008 verfügt die Stadt Dillingen über den denkmalgeschützten, 1900 erbauten Lokschuppen Dillingen als zusätzliche Veranstaltungshalle.

Dillingen Sporthafen
Dillingen, Lokschuppen
Dillingen, Sprungturm im Freibad
Weitere Sportanlagen
  • mehrere Angelweiher
  • Beachvolleyballfeld am Parkstadion
  • Bouleplätze im Stadion Babelsberg und im Weiß-Kreuz-Stadion
  • Gymnastikhalle Odilienschule
  • Hunde-Dressur-Platz
  • Kanustrecke auf der Saar
  • Kegelbahnen im Gemeindehaus Diefflen und in der Stadthalle
  • Kreissporthalle des Landkreises Saarlouis in Dillingen/Saar (Leistungszentrum des Saarländischen Turnerbundes Gerätturnen)
  • Pool- Billard- Anlage im Weiß-Kreuz-Stadion
  • Reitanlage (Freianlage und Hallen) im Flachsfeld Pachten
  • Römerhalle (Mehrzweckhalle) in Pachten
  • Schießanlage in der Sporthalle Diefflen
  • Schützenhaus Überm Berg
  • Schützenhaus im Sportzentrum Pachten
  • Schiffsmodellbauweiher „In den Steinen“
  • Sporthalle West
  • Sporthalle Diefflen
  • Sporthalle Merziger Straße
  • Stadion Papiermühle
  • Parkstadion ( Rasenplatz)
  • Stadion Babelsberg
  • Stadion Flachsfeld
  • Weißkreuzstadion
  • Tennisanlage Dillingen „Am Schwimmbad“
  • Tennisanlage Diefflen
  • Tennisanlage Pachten
  • Turnhalle Primsschule
  • Turnhalle Philipp-Schmitt-Schule
  • Turnhalle Römerschule
  • Turnhalle Odilienschule
  • Turnhallen des Albert-Schweitzer-Gymnasiums

Vereine[Bearbeiten]

In der Stadt Dillingen sind fast 100 Vereine aktiv.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

  • Otto Friedrich Weinlig, Generaldirektor der Dillinger Hütte und erster Beigeordneter der Gemeinde Dillingen, Ehrenbürgerschaft im Jahr 1918 verliehen[237]
  • Josef Deilmann, Chefarzt des Dillinger Krankenhauses, Ehrenbürgerschaft im Jahr 1954 verliehen[237]
  • Paul Desfossez, Hüttendirektor, Ehrenbürgerschaft im Jahr 1954 verliehen[237]
  • Joseph Roederer, Hüttendirektor, Ehrenbürgerschaft im Jahr 1954 verliehen[237]
  • Peter Lamar, Ehrenamtlicher Bürgermeister, Direktor der Kreisverkehrsbetriebe, Ehrenbürgerschaft im Jahr 1968 verliehen[237]
  • Aloys Lehnert, Oberstudienrat am Dillinger Gymnasium, Förderer des kulturellen Lebens in Dillingen, Heimatforscher, Ehrenbürgerschaft im Jahr 1968 verliehen[238][237]
  • Jean Mesqui, Hüttendirektor, Ehrenbürgerschaft im Jahr 1968 verliehen[237]
  • Klara Kunz, Ehrwürdige Schwester Maria Richardis, geborene Klara Kunz, 50-jährige sozialkaritative Tätigkeit als Franziskanerin in der ambulanten Krankenpflege, Ehrenbürgerschaft im Jahr 1968 verliehen[4]
  • Albert Kremer, Rektor der Römerschule, Stadtratsmitglied und Heimatforscher, Ehrenbürgerschaft im Jahr 1976 verliehen[239]
  • Alois Lauer, (1901 in Nalbach – 1984 in Dillingen) Fabrikant, Mitbegründer und erster Vorsitzender der Dillinger Ortsgruppe der NSDAP (seit 30. Juni 1932), seit 23. November 1933 Führer der „Deutschen Front“ im Dillinger Gemeinderat[240][241]Alois Lauer ist Stifter der Alois-Lauer-Stiftung. Ehrenbürgerschaft im Jahr 1976 verliehen[242]
  • Roland de Bonneville (1930–2007), von 1974 an Finanzvorstand, ab 1989 Vorstandsvorsitzender der Dillinger Hütte, Ehrenbürgerschaft im Jahr 2007 verliehen[243]
  • Wilhelm Röll (* 1930), ehemaliger Chefarzt des Krankenhauses Dillingen, Ehrenbürgerschaft im Jahr 2010 verliehen[237]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Persönlichkeiten, die in dieser Stadt gewirkt haben[Bearbeiten]

  • Charles Henri Gaspard de Lenoncourt Marquis de Blainville (†1713), lothringischer Adeliger, Herr von Dillingen, Gründer der Dillinger Hütte 1685[264][265][266]
  • Pierre Joseph Gouvy (1715-1768), seit 1765 Besitzer der Dillinger Hütte bis zur Französischen Revolution (1794)[267], Urgroßvater von Louis Théodore Gouvy
  • Albert de Lasalle (1722–1769) Händler, Gutsbesitzer, Generalinspekteur der Drei Bistümer, 1763 Kauf der Baronie Dillingen, 1763 Erhebung als Herr Dillingens in den deutschen Adelsstand (Freiherr)[268][269][270]
  • Jean Baptiste François de Lasalle de Louisenthal (1726–1803), Gutsbesitzer, Offizier, Ritter des St. Ludwigsordens, Besitzer des Dillinger Schlosses[268][271]
  • Philipp Wilhelm Justus von Mandell (1741–1828), Hofmarschall in Saarbrücken, Maire von Saarbrücken, Herr von Dillingen[272][273][274]
  • Ludwig (1745–1794), von 1768 bis zur Französischen Revolution letzter Fürst von Nassau-Saarbrücken, Herzog von Dillingen[275][276]
  • Johann Adam Knipper der Ältere (1746–1811), 1789–1790 Bauleiter bei den Umbaumaßnahmen am Schloss Dillingen[277][278][279]
  • Balthasar Wilhelm Stengel (1748-1824), Architekt der Umbaumaßnahmen des Alten Schlosses in Dillingen (1789–1790) als fürstlich Nassau-Saarbrücker Kammerrat und Oberbaudirektor.[280][281][282][283]
  • Henry Gouvy (1752-1795), seit 1768 Besitzer der Dillinger Hütte bis zur Französischen Revolution (1794), Sohn von Pierre Joseph Gouvy (1715-1768)[284], Großvater von Louis Théodore Gouvy
  • Katharina Kest (1757–1829), Reichsgräfin von Ottweiler, Herzogin von Dillingen, Mätresse und später Gemahlin des Fürsten Ludwig von Nassau-Saarbrücken („Gänsegretel von Fechingen“)[275]
  • Nicolas Theodore Antoine Adolphe de Lasalle (1762–1803), Gutsbesitzer, Richter, Politiker, Inhaber der Herrschaft Dillingen, 1789 Abgeordneter des 3. Standes in der Versammlung der Generalstände in Paris[285]
  • Jean Louis Piette (1767–1833), Dillinger Papierfabrikant
  • Heinrich Böcking (1785–1862), Bergrat, Bürgermeister in Saarbrücken, Teilhaber der Dillinger Hütte, Verfechter der Angliederung Dillingens an Preußen (Deputierter der Pariser Friedenskonferenz 1815)[286][287]
  • Carl Friedrich Stumm (1798-1848), Unternehmer, mit der Stumm OHG übernimmt er im Jahr 1817 40 % der Anteile an der „Kupfer-, Schwarz- und Weißblechfabrik zu Dillingen”, im Jahr 1828 Erwerb der Geislauterner Hütte und Integration in die Dillinger Hütte, Hauptaktionär der Dillinger Hütte mit 60 % des Aktienkapitals.[288][289]
  • Louis Piette (1803–1862), Dillinger Papierfabrikant[290][291]
  • Prosper Joseph Maria Piette (1806–1872), Dillinger Papierfabrikant
  • Philipp Schmitt (1805–1856), Pfarrer von St. Johann und Altertumsforscher[292]
  • Charles-Nicolas Peaucellier (1832–1913), Absolvent der École polytechnique in Palaiseau, Erfinder des Inversor von Peaucellier, General der französischen Armee, vor der Exhumierung 1929 bestattet in der Dillinger Defrance-Gruft
  • Johann Peter Hillen (1832–1911), Pfarrer von Dillingen, Bauherr der Pfarrkirche St. Maximin in Pachten[293]
  • Carl Ferdinand von Stumm-Halberg (1836-1901), Vorsitzender des Aufsichtsrates der Dillinger Hütte, unter seine Ägide wurde die Dillinger Hütte zu einem großindustriellen Hochofenwerk von Weltrang ausgebaut, die Gemeinde Dillingen benannte ihm zu Ehren im Jahr 1905 die Stummstraße.[294]
  • Eduard Sigismund Böcking (1842–1916), Industrieller, Aufsichtsrat der Dillinger Hütte, Erbauer der Schlackenmühle[286]
  • Julius Wilhelm Imandt (1846-1915), katholischer Theologe, Kaplan in Dillingen, Dillinger Kulturkampfpriester[295][296]
  • Wilhelm Hector (1855–1918), Architekt, Erbauer der Kirchen St. Josef in Diefflen und St. Maximin in Pachten[297]
  • Otto Günther-Naumburg (1856-1941), Charlottenburger Landschafts- und Architekturmaler, Professor an der Königlich Technischen Hochschule zu Berlin[298], Schöpfer der großformatigen Wandgemälde im Sitzungssaal des Alten Dillinger Rathauses „Die Rückkehr der Herren von Siersberg und Dillingen von der Belehnungsfeier in Trier im Jahr 1334“ und „Das Alte Schloss und die Dillinger Hütte im Jahre 1909“.[299]
  • Wilhelm Franz (1864-1948), Erbauer des Dillinger Rathauses, Stadtbaumeister von St. Johann (Saar) und Professor an der Königlich Technischen Hochschule zu Berlin[300][301]
  • August Rudolf de Haas (1864–1931), Pfarrer, Bau der ersten ev. Kirche und der ev. Schule in Dillingen[302]
  • Otto Friedrich Weinlig (1867–1932), Industrieller, von 1899 bis 1907 Technischer Direktor der Dillinger Hütte, 1914–1919 als Generaldirektor für die Produktionsumstellung auf Rüstungsgüter im Ersten Weltkrieg zuständig; seine Karriere endete im Jahr 1919 mit der Verhaftung und Ausweisung aus dem Saargebiet durch die französische Besatzungsmacht[303]
  • Mathias Joseph Prior (1870–1946), Geheimsekretär des Trierer Bischofs Michael Felix Korum, Pfarrer in Dillingen, Bauherr des Saardomes[304]
  • Peter Marx (Architekt) (1871–1958), Architekt, Erbauer des Saardomes[305]
  • Angelika Merkelbach-Pinck (1885–1972), Schwester von Louis Pinck, lothringische Volkskundlerin, mit Joseph Müller-Blattau Herausgeberin der „Verklingenden Weisen“, Schulleiterin der Höheren Mädchenschule in Dillingen[306][307][308]
  • Gustav Regler (1898–1963), Schriftsteller, Schüler des Dillinger Gymnasiums, 1916 Träger des Jugendliteraturpreises der Dillinger Hütte, Mitwirkung im Abstimmungskampf an der Saar gegen Hitler[309]
  • Nikolaus Fox (1899–1946), saarländischer Volkskundler, Studienrat und journalistische Tätigkeit in Dillingen, Autor des grundlegenden Werkes „Saarländische Volkskunde“, seit 1937 Ernennung zum NS-Kreiskulturwart[310]
  • György Lehoczky (1901–1979), ungarischer Architekt und Kirchenfenstermaler, Gestalter der Nachkriegsfenster im Saardom
  • Gotthard Franz (1904–1991), Bauingenieur und Hochschullehrer, erbaute im Jahr 1954 die zwischen Dillingen, Saarlouis und Wallerfangen befindlichen Saarbrücke Dillingen
  • Franz-Josef Röder (1909–1979), Ministerpräsident des Saarlandes von 1959 bis 1979, Oberstudiendirektor am Dillinger Gymnasium[311][312][313]
  • Edvard Frank (1909–1972), Maler der Gruppe „Die verschollene Generation“, wohnhaft in Dillingen[314][315][316]
  • Blasius Spreng (1913–1987), Maler, Bildhauer, Glasmaler und Mosaizist, künstlerischer Gestalter der Innenräume der Stadthalle (Dillingen)
  • Nikolaus Schreiner (* 1914-2007), Politiker (SPD), Arbeitsdirektor bei der Dillinger Hütte
  • Willi Graf (1918–1943, Hinrichtung), späteres Mitglied der christlich motivierten Widerstandsgruppe Weiße Rose, absolvierte von April bis Oktober 1937 in Dillingen den Reichsarbeitsdienst im RAD-Lager „Irminsul“; Arbeiten an der Flussbegradigung der Prims,[317][318][319] Grafs ablehnende Haltung gegenüber dem Nationalsozialismus während des Dillinger Reichsarbeitsdienstes äußerte er in seinen Dillinger Briefen und Tagebuchaufzeichnungen.[320][321] Graf und sein Schulfreund, der spätere saarländische Priester Helmut Maria Gressung, scharten im Dillinger RAD-Lager eine kleine katholische Gruppe um sich, woraufhin es zwischen dem überzeugten Katholiken Graf und dem antikirchlichen nationalsozialistischen Lagerleiter zu ideologischen Konflikten um den Gottesdienstbesuch im Saardom kam.[322]
  • Richard Eberle (1918–2001), Bildender Künstler und Kunstpädagoge, Gestalter der Glasmalereien in dem zur Sporthalle in der Merziger Straße umgebauten alten Dillinger Gymnasium, Gestalter der Sgraffiti am Dillinger Ehrenmal auf dem Heiligenberg, Gestalter des St.-Josef-Zyklus der Kirchenfenster in der Dieffler Pfarrkirche St. Josef[323]
  • Herta-Maria Witzemann (1918-1999), österreichische Innenarchitektin und Möbelentwerferin, Designerin der Innenausstattung der Dillinger Stadthalle[324]
  • Manfred Schäfer (1921–1999), Volkswirt und saarländischer Finanzminister und Wirtschaftsminister, nach 1985 Aufsichtsratsvorsitzender von Saarstahl, Zusammenführung der Saarhütten in Völklingen und Dillingen[325]
  • Brunhilde Peter (1925-2014), Politikerin (SPD), 1985–1991 saarländische Ministerin, Gründungsmitglied der Volkshochschule in Dillingen[326]
  • Karl Hanus (1927–2013), Ingenieur und Architekt, Erbauer der denkmalgeschützten Wohnanlage Papst-Haasper am Fischerberg
  • Hans Moretti (1928–2013), Dillinger Zauberkünstler
  • Siegfried Pollack (* 1929), Metall- und Grafikdesigner, Maler, 1967-1991 Kunsterzieher am Dillinger Gymnasium[327][328]
  • Berthold Budell (1929–2010), Naturwissenschaftler, Pädagoge, saarländischer Umweltminister, Mitbegründer des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschlands (BUND) im Saarland, Lehrer in Dillingen[329]
  • Roland de Bonneville (1930–2007), französischer Manager, ab 1954 für die Dillinger Hütte tätig, von 1974 an Finanzvorstand, ab 1989 Vorsitzender des Vorstandes der AG der Dillinger Hüttenwerke und der DHS - Dillinger Hütte Saarstahl AG.
  • Clemens Kremer (1930–2000), Komponist und Literat, saarländischer Musikakademiedozent, Mitglied der GEMA und des Deutschen Komponistenverbandes, Jugend- und Schulzeit in Dillingen, hier erste Kompositionen von Vokal- und Instrumentalmusik, verheiratet mit der französischen Philosophin Angèle Kremer-Marietti und der Künstlerin Karin Kremer[330][331][332]
  • Warnfried Bartmann (* 1933), ab 1983 Pfarrer in Dillingen, dort seit 1987 Dechant, von September 1997 bis Oktober 2008 Leiter des Katholischen Büros Saarland (Vertretung der katholischen Bistümer bei der Landesregierung des Saarlandes) in Saarbrücken[333]
  • Werner Bauer (Künstler) (* 1934), Licht- und Kinetikkünstler, künstlerischer Gestalter der Innenräume des neuen Dillinger Rathauses[334]
  • Franz-Josef Reichert (1934–2012), Kunsthistoriker und Journalist, Programmdirektor Hörfunk des Saarländischen Rundfunks, Engagement als Jugendleiter in der katholischen Jugendarbeit der Kirchengemeinde Heilig Sakrament und in der St.-Georgs-Pfadfinderschaft, Reichert war von 1977-1980 Vorstandsmitglied des Historischen Vereins für die Saargegend und von 1978-1996 Vorsitzender des Saarländischen Landesdenkmalrates; Sein historisch-kulturelles Engagement für Dillingen dokumentierte er in seinem Werk „Mein Dillingen“.[335][336]
  • Walter Gawletta (1935-2000), Fußballspieler beim VfB Dillingen
  • Francis Mer (* 1939), Industrieller und französischer Wirtschaftsminister, 1989 unterzeichnete er als Präsident des französischen Stahlkonzerns Usinor-Sacilor die Grundsatzvereinbarung zur Restrukturierung der saarländischen Stahlindustrie, demnach wurde die Dillinger Hütte und das Unternehmen Saarstahl Völklingen GmbH zur Holding DHS mit folgenden Beteiligungen zusammengeführt: Usinor-Sacilor (70%), Saarland (27,5%), ARBED Luxemburg (2,5%), Mer war Aufsichtsratsvorsitzender der Dillinger Hütte von 1993-2002[337][338]
  • Peter Latz (* 1939), Landschaftsarchitekt und Universitätsprofessor, 1970 gründete er mit dem Dillinger Architekten Conny Schmitz in Dillingen das Büro "SLS" für interdisziplinäre Stadtplanung, Systemplanung und Landschaftsplanung
  • Richard Serra (* 1939), US-amerikanischen Bildhauer, Schöpfer der Dillinger Skulptur „Viewpoint“, verwendet für seine Skulpturen Dillinger Grobbleche, die auch in Dillingen zu Skulpturen geformt werden
  • Erika Ternes (* 1941), Dillinger Politikerin (SPD)
  • Peter Hartz (* 1941), deutscher Manager, Namensgeber der Hartz-Reformen, Personalchef der Dillinger Hütte[339]
  • Matthias Krings (* 1943) Fernsehmoderator, Sänger, Schauspieler und Produzent, wohnhaft in Dillingen und Luxemburg
  • Oskar Lafontaine (* 1943), Politiker der Linkspartei, 1974–1976 Bürgermeister in Saarbrücken, 1976–1985 Oberbürgermeister in Saarbrücken, 1985–1998 Ministerpräsident des Saarlandes (SPD), 1990 Kanzlerkandidat der SPD, 1995–1999 SPD-Vorsitzender, 1998–1999 Bundesminister der Finanzen, verbrachte seine Kindheit in Dillingen-Pachten; Im Zusammenhang mit der Stahlkrise und der Neuorganisation der saarländischen Stahlindustrie wurden in Völklingen, Neunkirchen, Burbach und Dillingen auf Initiative Lafontaines inhaltsgleiche Sozialpläne abgeschlossen. Durch die „Stahlstiftung Saarland“ abgesichert schieden daraufhin über 500 Mitarbeiter der Dillinger Hütte auf freiwilliger Basis vorzeitig aus dem Arbeitsverhältnis aus.[340] Am 20. April 1989 unterzeichnete Lafontaine als Ministerpräsident des Saarlandes die Grundsatzvereinbarung zur Restrukturierung der saarländischen Stahlindustrie. Demnach wurde die Dillinger Hütte und das Unternehmen Saarstahl Völklingen GmbH zur Holding DHS zusammengeführt[341] Der Personalabbau in der Dillinger Stahlindustrie wurde so weiterhin sozial abgefedert und auf einen verschärften internationalen Konkurrenzkampf im Stahlsektor mit den Folgen eines radikalen Preisverfalls aufgrund von Billig-Importen reagiert.[342] Durch seine Kontakte zu DDR-Staats- und Parteichef Erich Honecker verschaffte Lafontaine der Dillinger Industrie einen neuen Absatzmarkt in der DDR. Auf seine Initiative hin steigerte die DDR ihre Importe von Dillinger Stahlprodukten und anderen Industrieerzeugnissen aus dem Saarland im Jahr 1985 um 165 Prozent auf 134,7 Millionen Mark.[343] Im September 1987 empfing Lafontaine Erich Honecker im Rahmen von dessen fünftägigen Staatsbesuch in der Bundesrepublik Deutschland zu Wirtschaftsgesprächen in Dillingen. Dabei wurde auch die Städtepartnerschaft Dillingens mit Hoyerswerda in der Oberlausitz in die Wege geleitet.[344]
  • Hans Bollinger (* 1949), Lehrer an der Gesamtschule Dillingen und Musiker ( Musikgruppe „Espe“)
  • Karlheinz Blessing (* 1957), Bundesgeschäftsführer der SPD, Vorstandsvorsitzender der Dillinger Hütte[337]
  • Ottmar Dillenburg (* 1961), seit Oktober 2011 Generalpräses des internationalen Kolpingwerkes, Pfarrer in Dillingen von 1998-2005
  • Dagmar Heib (* 1963), Dillinger Politikerin (CDU)
  • Jens Gerlach (* 1970), Fußballspieler beim VfB Dillingen
  • Adam Matuschyk (* 1989), polnischer Fußballspieler, VfB Dillingen bis 2003

Literatur[Bearbeiten]

Literatur zur Geschichte Dillingens[Bearbeiten]

  • Adler, Wolfgang/Schwarz, Monika: „Neues zur Spätzeit des römischen vicus Contiomagus (Dillingen-Pachten)“, in: „Landesarchäologie Saar 2005-2009“, Band 2 der Reihe „Denkmalpflege im Saarland“, Seite 217 ff, Saarbrücken 2010.
  • Alecu, Maria Daniela/Franke, Peter Robert: „Der römische Münzfund von Dillingen-Pachten 1968“, in: „Beiträge zur Archäologie und Kunstgeschichte. 16. Bericht der Staatlichen Denkmalpflege im Saarland 1969“, Seite 141 ff, Saarbrücken 1969.
  • AG der Dillinger Hüttenwerke (Hrsg.): „Zum 275-jährigen Jubiläum der Dillinger Hütte – 1685-1960“, Dillingen 1960.
  • AG der Dillinger Hüttenwerke (Hrsg.): „300 Jahre Dillinger Hütte – Ein Rückblick“, Dillingen 1985.
  • AG der Dillinger Hüttenwerke (Hrsg.): „325 Jahre Dillinger Hütte“, Dillingen 2010.
  • Behringer, Wolfgang / Clemens, Gabriele: „Geschichte des Saarlandes“, München 2009, S. 114.
  •  Hugh Marshall Cole: The Lorraine Campaign. United States Government Printing Office, 1950 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  • Bellmann, Günther/Jost, Armin: „Die Alte Pfarrei – Geschichte der Pfarrei St. Johann Dillingen“, Geschichtswerkstatt Dillingen/Saar e.V., Dillingen 2010.
  • Brunner, H.: „Eine ägyptische Statuette aus Pachten“, in: „Beiträge zur saarländischen Archäologie und Kunstgeschichte. 11. Bericht der Staatlichen Denkmalpflege 1964“, Seite 59 ff, Saarbrücken 1964.
  • Cüppers, Heinz et al.: „Die Römer an Mosel und Saar – Zeugnisse der Römerzeit in Lothringen, in Luxemburg, im Raum Trier und im Saarland“, Verlag Philipp von Zabern, Mainz 1983.
  • Dehnke, Erhard: „Die römischen Münzen von Pachten“, in: „Beiträge zur saarländischen Archäologie und Kunstgeschichte. 11. Bericht der Staatlichen Denkmalpflege 1964“, Seite 51 ff, Saarbrücken 1964.
  • Dräger, Johannes/Reuter, Stefan: „Der Westwall im Raum Dillingen von 1936 bis heute“, Geschichtswerkstatt Dillingen/Saar e.V., Dillingen 2006.
  • Förderverein Heimatmuseum Pachten (Hrsg.): „Das römische Pachten und seine Umgebung“, Dillingen 1990.
  • Franke, Peter Robert: „Pachten: Der älteste Baumwollfund nördlich der Alpen (300 n. Chr.)“, in: „Beiträge zur Archäologie und Kunstgeschichte. 16. Bericht der Staatlichen Denkmalpflege im Saarland 1969“, Seite 161 ff, Saarbrücken 1969.
  • Franz, Gerhard: „Der Sieg der Neinsager, 50 Jahre nach der Abstimmung über das Saarstatut“, Blieskastel 2005, S. 181.
  • Freiwillige Feuerwehr Dillingen/Saar (Hrsg.): „100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Dillingen/Saar“, Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Dillingen/Saar anläßlich ihres 100-jährigen Bestehens 1864-1964 auch unter Berücksichtigung der 100-jährigen Vergangenheit der Freiwilligen Feuerwehr Pachten 1862-1962, ohne Orts- und Jahresangabe.
  • Freiwillige Feuerwehr Dillingen/Saar (Hrsg.): „125 Jahre Freiwillige Feuerwehr Dillingen. 1864-1989“, Geschichte der Feuerwehr Dillingen/Saar anläßlich ihres 125-jährigen Bestehens 1864-1989 auch unter Berücksichtigung der Vergangenheit der Feuerwehr Pachten, Feuerwehr Diefflen und der Werkfeuerwehr der Dillinger Hüttenwerke, Dillingen 1989.
  • Fries, Helmut: „Das Saarland zur Römerzeit“, Band 1 der Reihe „Saarlandhefte“ des Instituts für Landeskunde im Saarland, Saarbrücken 1999.
  • Glansdorp, Edith: „Das Gräberfeld ‚Margarethenstraße‘ in Dillingen-Pachten: Studien zu gallo-römischen Bestattungssitten“, Dr. Rudolf Habelt GmbH, Bonn 2005.
  • Glaser, Michael: „Archäologische Erkundungen im Saarland – Erster Teil“, Museum für Vor- und Frühgeschichte, Saarbrücken 2000.
  • Ham, Hermann van: „Beiträge zur Geschichte der Aktiengesellschaft der Dillinger Hüttenwerke – 1685-1935“, Astra-Werke, Saarlautern 1935.
  • Held, Petra/Alt, Kurt W.: „Anthropologische Auswertung der Skelettfunde des ehemaligen Friedhofs an der Kirche St. Maximin in Dillingen-Pachten. Fundjahre 2007 und 2008“, in: „Landesarchäologie Saar 2005-2009“, Band 2 der Reihe „Denkmalpflege im Saarland“, Seite 243ff, Saarbrücken 2010.
  • Hennes, Franz: „Pachtener Flurnamen“, Dillingen 1977.
  • Herrmann, Hans-Walter: „Endkampf und Durchbruch im Saarraum 1944/45“, in Geschichte und Landschaft, 1964, Nr. 48, Heimatbeilage der Saarbrücker Zeitung.
  • Hollstein, Ernst: „Eine römische Deichel aus Dillingen, Kreis Saarlouis“, in: „Beiträge zur Archäologie und Kunstgeschichte, Abteilung Bodendenkmalpflege. 21. Bericht der Staatlichen Denkmalpflege im Saarland 1974“, Seite 101 ff, Saarbrücken 1974.
  • Jost, Armin/Reuter, Stefan: „Dillingen im Zweiten Weltkrieg“, Geschichtswerkstatt Dillingen/Saar, Dillingen 2002.
  • Kath. Kirchengemeinde St. Josef Diefflen (Hrsg.): „100 Jahre Pfarrkirche St. Josef Diefflen 1900/2000“, Dillingen 2000.
  • Katholisches Pfarramt Heilig Sakrament (Hrsg.): „50 Jahre Saardom“, Dillingen 1963.
  • Kell, Klaus/Kunter, Manfred: „Das römische Brandgräberfeld von Dillingen-Pachten (Kreis Saarlouis)“, Staatliches Konservatoramt, Saarbrücken 1994.
  • Kiefer, Walter: „Dillingen (Saar), Fotos von Gestern und Heute (1890-1980)“, Saarbrücker Druckerei und Verlag, 1983.
  • Kiefer, Walter: „Pachten – Dillingen – Diefflen, Bilder von Gestern und Heute (1885-1985)“, Selbstverlag, o. J.
  • Kiefer, Walter: „Dillingen, Hütten- und Gartenstadt – 100 Jahre Bilddokumente“, Selbstverlag, 1996.
  • Erich Labouvie: Studien zur Syntax der Mundart von Dillingen an der Saar, Marburg, Elwert'sche Verlagsbuchhandlung 1938.
  • Lehnert, Aloys: „Festschrift aus Anlaß der Verleihung der Stadtrechte an die Gemeinde Dillingen-Saar zum 1. September 1949“, Dillingen/Saar 1949.
  • Lehnert, Aloys: „Festschrift aus Anlaß des 50-jährigen Bestehens des Dillinger Realgymnasiums und der Einweihung des Neubaus in der Dr.-Prior-Straße“, Dillingen 1953.
  • Lehnert, Aloys: „Geschichte der Stadt Dillingen Saar“, Druckerei Krüger, Dillingen 1968.
  • Lehnert, Aloys: Heimatkundliches Jahrbuch des Kreises Saarlouis, Saarlouis 1960.
  • Maisant, Hermann: „Der Kreis Saarlouis in vor- und frühgeschichtlicher Zeit“, Band 9 der „Saarbrücker Beiträge zur Altertumskunde“, zwei Bände (Text-Band/Tafel-Band), Rudolf Habelt Verlag, Bonn 1971.
  • Meisser, Ulrich: „Dillingen – Gesicht einer Stadt“, Krüger Druck + Verlag GmbH, Dillingen 1987.
  • Melcher, Ralph (Hrsg.): „An heiliger Stätte – Römische Kulte und Heiligtümer an der Saar“, Krüger Druck + Verlag, Dillingen 2006.
  • Meuren, Heinrich/Bauer, Rolf A.: „Der Sturm auf den Westwall 1944 – Die Brückenköpfe der US-Army in Saarlouis und Dillingen“, Heft 2/80 der Reihe „Unsere Heimat – Mitteilungsblatt des Landkreises Saarlouis für Kultur und Landschaft“, Selbstverlag Landkreis Saarlouis, Saarlouis 1980.
  • Reichert, Franz-Josef: „Mein Dillingen, Notizen und Erinnerungen von A-Z“, mit Illustrationen von Karl Michaely; Stadt Dillingen, Krüger Druck + Verlag GmbH, Dillingen 1988.
  • Römisch-Germanisches Zentralmuseum Mainz (Hrsg.): „Führer zu vor- und frühgeschichtlichen Denkmälern – Band 5 Saarland“, Verlag Philipp von Zabern, Mainz 1966.
  • Rösch, Heinz-Egon: „Straße(n) der Römer“, Leinpfad Verlag, Ingelheim 2007.
  • Schindler, Reinhard: „Bericht über die Forschungsgrabungen in Pachten 1960-1963“, in: „Beiträge zur saarländischen Archäologie und Kunstgeschichte. 11. Bericht der Staatlichen Denkmalpflege 1964“, Seite 5ff, Saarbrücken 1964.
  • Scholl, Egon: „Das römische Hakenkreuzmosaik von Dillingen-Pachten – Fundbericht sowie Versuch einer Datierung und Deutung“, in: „saarheimat – Zeitschrift für Kultur, Landschaft, Volkstum“, 20. Jahrgang, Heft 1/1976, Seite 4 ff, Saarbrücken 1976.
  • Scholl, Egon: „Die Grabung am Hylborn bei Dillingen-Pachten (2) – Eine verzierte Sigillata-Schüssel und vier Töpferstempel“, in: „saarheimat – Zeitschrift für Kultur, Landschaft, Volkstum“, 21. Jahrgang, Heft 11/1977, Seite 217 ff, Saarbrücken 1977.
  • Scholl, Egon: „Die Grabung am Hylborn bei Dillingen-Pachten (3) – Zwei Lederfunde“, in: „saarheimat – Zeitschrift für Kultur, Landschaft, Volkstum“, 22. Jahrgang, Heft 9/1978, Seite 267ff, Saarbrücken 1978.
  • Scherer, Alois: „Straßen und Plätze in Dillingen, Pachten, Diefflen – Ursache und Bedeutung ihrer Benennung“, herausgegeben von der Realschule Dillingen und der Stadt Dillingen, Nalbach 1990.
  • Scherer, Alois: Dieffler Geschichten, Diefflen, wie es einmal war in Dokumenten, Berichten, Erzählungen, Bildern, Dillingen/Saar 2009.
  • Schindler, Reinhard: „Forschungsproblem Pachten“, Sonderdruck aus „Saarbrücker Hefte“ Nr. 14/1961, o. O., o.J.
  • Schmidt, Gertrud: „Das Römische Pachten – Katalog zu der Ausstellung vom 22. August bis 27. September 1986“, Krüger Druck + Verlag GmbH, Dillingen 1986.
  • Schmitt, Philipp: „Der Kreis Saarlouis und seine Umgebung unter den Römern und Celten“, Trier 1850.
  • Spurk, Johann: „Diefflen – Die Entwicklung einer kleinen dörflichen Siedlung zu einer großen Arbeiter-Wohnsitzgemeinde“, A. Krüger, Dillingen-Saar, 1964.
  • Spurk, Johann: „75 Jahre Pfarrgemeinde St. Josef Diefflen“, Saarlouis 1975.
  • Stadtwerke Dillingen/Saar GmbH (Hrsg.): „Chronik Stadtwerke Dillingen/Saar GmbH“, Dillingen 1993.
  • Thomaser, Raimund: „Die Vorkriegs-, Kriegs- und Nachkriegsgeschichte der Freiwilligen Feuerwehr Dillingen/Saar 1935-1948“, Dillingen 1997.
  • Volk, Hermann: Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933-1945, Band 4, Saarland, Köln 1990, S. 115-119.
  • Weisgerber, Gerd: „Zu den Terrakotten im Landesmuseum für Vor- und Frühgeschichte in Saarbrücken“, in: „Beiträge zur Archäologie und Kunstgeschichte, Abteilung Bodendenkmalpflege. 21. Bericht der Staatlichen Denkmalpflege im Saarland 1974“, Seite 77ff, Saarbrücken 1974.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Dillingen/Saar – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Saarland.de – Fläche und Bevölkerung – Stand: 31.12.2012 (Basis Zensus 2011) (PDF; 0,02 MB) (Hilfe dazu)
  2. Dillingen/Saar, Allgemeine Zahlen, Informationsseite auf dem Webangebot der Stadt Dillingen/Saar, abgerufen am 25. März 2013
  3. a b c Aloys Lehnert: Geschichte der Stadt Dillingen Saar. Druckerei Krüger, Dillingen 1968, S. 23-25.
  4. a b  Aloys Lehnert, Stadtverwaltung Dillingen (Hrsg.): Geschichte der Stadt Dillingen/Saar. Krüger, Dillingen 1968.
  5. Lehnert, Aloys: Geschichte der Stadt Dillingen Saar, Druckerei Krüger, Dillingen 1968, S. 25-26.
  6. Werte auf saarland.de
  7. Statistisches Portrait der Stadt Dillingen/Saar für 2011, veröffentlicht im April 2012, www.dillingen-saar.de
  8. Wolfgang Jungandreas: Zur Geschichte des Moselromanischen. Wiesbaden 1979.
  9. Rudolf Post: Zur Geschichte und Erforschung des Moselromanischen. In: Rheinische Vierteljahrsblätter 2004, S. 1–35.
  10. Walter Kiefer: Pachten – Dillingen – Diefflen, Bilder von Gestern und Heute (1885-1985). Selbstverlag, o. J., S. 8. Kiefer zitiert hier den Dillinger Pfarrer Philipp Schmitt in seinem Werk Der Kreis Saarlouis und seine Umgebung unter den Römern und Celten, Trier 1850. Schmitt schreibt „Vielleicht ist Pahd, schon 817 Path für Pfad, da bei uns das schlechte Pf nie im Gebrauch war, der Stamm; so daß Pachten so viel hieß als Dorf an der Straße wie Vicus“
  11. Wolfgang Behringer, Gabriele Clemens: Geschichte des Saarlandes. München 2009, S. 15–16.
  12. Erich Labouvie: Studien zur Syntax der Mundart von Dillingen an der Saar, Marburg, Elwert'sche Verlagsbuchhandlung 1938.
  13. Lehnert, Aloys: »Geschichte der Stadt Dillingen Saar«, Druckerei Krüger, Dillingen 1968, S. 234-235.
  14. Hermann Niebaum, Jürgen Macha: Einführung in die Dialektologie des Deutschen. 2., neubearb. Auflage, Tübingen 2006, S. 222.
  15. Aloys Lehnert: Die saarländischen Mundarten. In: Klaus Altmeyer (Hrsg): Das Saarland, Ein Beitrag zur Entwicklung des jüngsten Bundeslandes in Politik, Kultur und Wirtschaft. Saarbrücken 1958, S. 409–439, S. 410.
  16. Brockhaus: Die Enzyklopädie in vierundzwanzig Bänden, 20., überarbeitete und aktualisierte Auflage, 5. Band: CRO-DUC, Leipzig, Mannheim 2001, S. 369.
  17. Lehnert, Aloys: »Geschichte der Stadt Dillingen Saar«, Druckerei Krüger, Dillingen 1968, S. 234.
  18. www.heraldik-leitfaden.de
  19. Hermann Lehne, Horst Kohler: Wappen des Saarlandes, Landes- und Kommunalwappen. Saarbrücken 1981.
  20. Lehnert, Aloys: »Geschichte der Stadt Dillingen Saar«, Druckerei Krüger, Dillingen 1968, S. 258.
  21. Scherer, Alois: Dieffler Geschichten, Diefflen, wie es einmal war in Dokumenten, Berichten, Erzählungen, Bildern, Dillingen/Saar 2009, S. 90.
  22. Spurk, Johann: »Diefflen – Die Entwicklung einer kleinen dörflichen Siedlung zu einer großen Arbeiter-Wohnsitzgemeinde«, A. Krüger, Dillingen-Saar, 1964, S. 67.
  23. Spurk, Johann: Diefflen – Die Entwicklung einer kleinen dörflichen Siedlung zu einer großen Arbeiter-Wohnsitzgemeinde, A. Krüger, Dillingen-Saar, 1964, S. 102.
  24. Spurk, Johann: Diefflen – Die Entwicklung einer kleinen dörflichen Siedlung zu einer großen Arbeiter-Wohnsitzgemeinde, A. Krüger, Dillingen-Saar, 1964, S. 1117–1118.
  25. Karl Unverzagt: Bildwand und Malerei, Landau 1985.
  26. Jo Enzweiler (Hrsg.): Kunst im öffentlichen Raum, Saarland, Band 3, Landkreis Saarlouis nach 1945, Aufsätze und Bestandsaufnahme, Saarbrücken 2009.
  27. Kunstverein Dillingen im Alten Schloss, Dillingen/Saar (Hrsg.): Kunstführer Dillingen/Saar. Dillingen 1999, S. 24-27.
  28. Aloys Schulte: Geschichte des mittelalterlichen Handels und Verkehrs zwischen Westdeutschland und Italien mit Ausschluß von Venedig, 2 Bände, Duncker & Humblot, Leipzig 1900, (Neudruck: Duncker & Humblot, Berlin 1966).
  29. Lehnert, Aloys: Geschichte der Stadt Dillingen Saar, Druckerei Krüger, Dillingen 1968, S. 19-21.
  30. Otto Beck: Beschreibung des Regierungsbezirkes Trier, 3. Band, Trier 1869.
  31. Kurt Hoppstädter, Die Entwicklung des saarländischen Eisenbahnnetzes als Voraussetzung für die Bildung des Wirtschaftsraumes an der Saar, Saarbrücker Hefte, Heft 4, 1956, S. 62-76.
  32. Kurt Hoppstädter: Die Entstehung des saarländischen Eisenbahnnetzes, Saarbrücken 1961.
  33. Lehnert, Aloys: »Geschichte der Stadt Dillingen Saar«, Druckerei Krüger, Dillingen 1968, S. 559.
  34. Lehnert, Aloys: Geschichte der Stadt Dillingen Saar, Druckerei Krüger, Dillingen 1968, S. 559.
  35. Lehnert, Aloys: Geschichte der Stadt Dillingen Saar, Druckerei Krüger, Dillingen 1968, S. 560.
  36. a b [www.dillingen-saar.de www.dillingen-saar.de]
  37. Freie Fahrt zu den Märkten der Welt – Häfen im Zentrum Europas Website des Saarhafens, abgerufen am 29. Juli 2010
  38. Kiefer, Walter: Pachten – Dillingen – Diefflen, Bilder von Gestern und Heute (1885-1985), Saarbrücken 1985, S. 10.
  39. www.wsa-sb.wsv.de
  40. Lehnert, Aloys: Geschichte der Stadt Dillingen Saar, Druckerei Krüger, Dillingen 1968, S. 554-556.
  41. www.lsc-dillingen.de
  42. Lehnert, Aloys: »Geschichte der Stadt Dillingen Saar«, Druckerei Krüger, Dillingen 1968, S. 565–566.
  43. Lehnert, Aloys: Geschichte der Stadt Dillingen Saar, Druckerei Krüger, Dillingen 1968, S. 563–564.
  44. Lehnert, Aloys: Geschichte der Stadt Dillingen Saar, Druckerei Krüger, Dillingen 1968, S. 564.
  45. Scherer, Alois: Dieffler Geschichten, Diefflen, wie es einmal war in Dokumenten, Berichten, Erzählungen, Bildern, Dillingen/Saar 2009, S. 188.
  46. Lehnert, Aloys: Geschichte der Stadt Dillingen Saar, Druckerei Krüger, Dillingen 1968, S. 564–565.
  47. Scherer, Alois: Dieffler Geschichten, Diefflen, wie es einmal war in Dokumenten, Berichten, Erzählungen, Bildern, Dillingen/Saar 2009, S. 188.
  48. Lehnert, Aloys: Geschichte der Stadt Dillingen Saar, Druckerei Krüger, Dillingen 1968, S. 564–565.
  49. Matthias Barth: Kaiserliches Berlin, Architektur zwischen 1871 und 1918, Freiburg im Breisgau und Espenhain 2012, S. 138, 148.
  50. Niels Wilcken: Architektur im Grenzraum: Das öffentliche Bauwesen in Elsaß-Lothringen (1871-1918), (Veröffentlichung des Institutes für Landeskunde im Saarland, Band 38), Saarbrücken 2000, S. 161ff
  51. Kiefer, Walter: Pachten – Dillingen – Diefflen, Bilder von Gestern und Heute (1885-1985), Saarbrücken 1985, 71,73.
  52. Amtsblatt der Königlich-Preußischen Regierung zu Trier, Verfügung Nr. 1878 vom 24. April 1903
  53. Scherer, Alois: Dieffler Geschichten, Diefflen, wie es einmal war in Dokumenten, Berichten, Erzählungen, Bildern, Dillingen/Saar 2009, S. 190.
  54. Scherer, Alois: Dieffler Geschichten, Diefflen, wie es einmal war in Dokumenten, Berichten, Erzählungen, Bildern, Dillingen/Saar 2009, S. 191.
  55. a b Lehnert, Aloys: »Geschichte der Stadt Dillingen Saar«, Druckerei Krüger, Dillingen 1968, S. 567.
  56. Scherer, Alois: Dieffler Geschichten, Diefflen, wie es einmal war in Dokumenten, Berichten, Erzählungen, Bildern, Dillingen/Saar 2009, S. 192.
  57. Handelsverband der Marktkaufleute Südwest e. V.; www.marktflair.de
  58. Lehnert, Aloys: »Geschichte der Stadt Dillingen Saar«, Druckerei Krüger, Dillingen 1968, S. 577.
  59. Lehnert, Aloys: Geschichte der Stadt Dillingen Saar, Druckerei Krüger, Dillingen 1968, S. 580.
  60. Lehnert, Aloys: Geschichte der Stadt Dillingen Saar, Druckerei Krüger, Dillingen 1968, S. 579.
  61. a b Scherer, Alois (Hrsg.): Dieffler Geschichten, Diefflen, wie es einmal war in Dokumenten, Berichten, Erzählungen, Bildern, Dillingen/Saar 2009, S. 320–322.
  62. Lehnert, Aloys: »Geschichte der Stadt Dillingen Saar«, Druckerei Krüger, Dillingen 1968, S. 578–589.
  63. http://www.marienhaus-klinikum-saar.de/
  64. Lehnert, Aloys: Geschichte der Stadt Dillingen Saar, Druckerei Krüger, Dillingen 1968, S. 583.
  65. www.lucie-bolte-stiftung.de
  66. www.alois-lauer-stiftung.de
  67. Spurk, Johann: Diefflen – Die Entwicklung einer kleinen dörflichen Siedlung zu einer großen Arbeiter-Wohnsitzgemeinde, A. Krüger, Dillingen-Saar, 1964. S. 72
  68. a b Georg Colesie: Geschichte des Nalbacher Tales, Eine saarländische Heimatgeschichte, 2. Auflage, Nalbach 1990, S. 240.
  69. Lehnert, Aloys: Geschichte der Stadt Dillingen Saar, Druckerei Krüger, Dillingen 1968, S. 575.
  70. a b c Lehnert, Aloys: Geschichte der Stadt Dillingen Saar, Druckerei Krüger, Dillingen 1968, S. 589.
  71. Spurk, Johann: Diefflen – Die Entwicklung einer kleinen dörflichen Siedlung zu einer großen Arbeiter-Wohnsitzgemeinde, A. Krüger, Dillingen-Saar, 1964. S. 73–74.
  72. Kiefer, Walter: Pachten – Dillingen – Diefflen, Bilder von Gestern und Heute (1885–1985), Saarbrücken 1985, S. 43.
  73. a b c Stadtwerke Dillingen
  74. Georg Colesie: Geschichte des Nalbacher Tales, Eine saarländische Heimatgeschichte, 2. Auflage, Nalbach 1990, S. 242.
  75. Kiefer, Walter: Pachten – Dillingen – Diefflen, Bilder von Gestern und Heute (1885-1985), Saarbrücken 1985, S. 43.
  76. Freiwillige Feuerwehr Dillingen/Saar
  77. Spurk, Johann: Diefflen – Die Entwicklung einer kleinen dörflichen Siedlung zu einer großen Arbeiter-Wohnsitzgemeinde, A. Krüger, Dillingen-Saar, 1964, S. 65-66.
  78. Informationen zur weiteren Geschichte der Dillinger Feuerwehr unter: http://www.feuerwehrdillingen.de/
  79. Pfarrarchiv Dillingen, I, S. 18.
  80. Pfarrarchiv Dillingen, III/II, S. 144 ff.
  81. Lehnert, Aloys: Geschichte der Stadt Dillingen Saar, Druckerei Krüger, Dillingen 1968, S. 357.
  82. Sehling, Emil (Begr.): Die evangelischen Kirchenordnungen des 16. Jahrhunderts, Band 18: Rheinland-Pfalz I, Tübingen (Mohr-Siebeck) 2006, S. 406.
  83. Lehnert, Aloys: »Geschichte der Stadt Dillingen Saar«, Druckerei Krüger, Dillingen 1968, S. 359.
  84. Lehnert, Aloys: Geschichte der Stadt Dillingen Saar, Druckerei Krüger, Dillingen 1968, S. 360–362.
  85. Lehnert, Aloys: Geschichte der Stadt Dillingen Saar, Druckerei Krüger, Dillingen 1968, S. 368.
  86. Lehnert, Aloys: Geschichte der Stadt Dillingen Saar, Druckerei Krüger, Dillingen 1968, S. 370-71.
  87. a b Georg Colesie: Geschichte des Nalbacher Tales, Eine saarländische Heimatgeschichte, 2. Auflage, Nalbach 1990, S. 239.
  88. Spurk, Johann: Diefflen – Die Entwicklung einer kleinen dörflichen Siedlung zu einer großen Arbeiter-Wohnsitzgemeinde, A. Krüger, Dillingen-Saar, 1964, S. 48–54.
  89. Lehnert, Aloys: Geschichte der Stadt Dillingen Saar, Druckerei Krüger, Dillingen 1968, S. 372-380.
  90. Lehnert, Aloys: Geschichte der Stadt Dillingen Saar, Druckerei Krüger, Dillingen 1968, S. 384–394.
  91. Informationen zur Dillinger Bildungslandschaft unter: dillingen-saar.de
  92. Lehnert, Aloys: »Geschichte der Stadt Dillingen Saar«, Druckerei Krüger, Dillingen 1968, S. 407-408.
  93.  Johann Gottfried Dingler (Hrsg.): Ueber Papierfabrication mittelst Lumpensurrogaten in Frankreich. In: Polytechnisches Journal. Cotta’sche Verlagsbuchhandlung (Volltext).
  94.  Johann Gottfried Dingler (Hrsg.): Ueber die Fabrication des Strohpapiers. In: Polytechnisches Journal. Cotta’sche Verlagsbuchhandlung (Volltext).
  95.  Verein zur Beförderung des Gewerbfleisses: Sitzungsberichte des Vereins zur Beförderung des Gewerbfleisses. 1836, S. 230-IA2 (Volltext in der Google-Buchsuche).
  96.  Johann Gottfried Dingler (Hrsg.): Beschreibung einer Maschine zur Verfertigung der Pappendekel. In: Polytechnisches Journal. Cotta’sche Verlagsbuchhandlung (Volltext).
  97.  Allgemeines Organ für Handel und Gewerbe und damit verwandte Gegenstände. Bachem, 1837, S. 96 (Volltext in der Google-Buchsuche).
  98.  Ralf Banken: Die Industrialisierung der Saarregion 1815-1914. Franz Steiner Verlag, 2000, ISBN 351507324-8, S. 314 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  99. www.kdv.de
  100. Gemeinderatsbeschluss vom 15. Januar und 7. Mai 1925
  101. Verwaltungsbericht des Amtes Dillingen 1927/28
  102. Lehnert, Aloys: Geschichte der Stadt Dillingen Saar, Druckerei Krüger, Dillingen 1968, S. 400-401.
  103. Lehnert, Aloys: »Geschichte der Stadt Dillingen Saar«, Druckerei Krüger, Dillingen 1968, S. 395-399.
  104. Statistisches Portrait der Stadt Dillingen/Saar für 2011, veröffentlicht im April 2012, www.dillingen-saar.de
  105. Manfred Kostka: Geschichte der Pfarrei Dillingen von ihren Anfängen bis zur Teilung 1935, in: Katholisches Bildungswerk Dillingen-Nalbach e.V. (Hrsg.): 100 Jahre Saardom, Heilig Sakrament Dillingen, 1000 Jahre Pfarrei Dillingen, Festschrift zum Jubiläum der Kirchenkonsekration am 25. April 2013, Dillingen 2012. S. 17-65, hier S. 21.
  106. Manfred Kostka: Geschichte der Pfarrei Dillingen von ihren Anfängen bis zur Teilung 1935, in: Katholisches Bildungswerk Dillingen-Nalbach e.V. (Hrsg.): 100 Jahre Saardom, Heilig Sakrament Dillingen, 1000 Jahre Pfarrei Dillingen, Festschrift zum Jubiläum der Kirchenkonsekration am 25. April 2013, Dillingen 2012. S. 17-65, hier S. 27. unter Verweis auf: Jakob Marx: Geschichte der Pfarreien der Diözese Trier, I. Band, Allgemeines, Trier 1923, S. 102-119.
  107. Manfred Kostka: Geschichte der Pfarrei Dillingen von ihren Anfängen bis zur Teilung 1935, in: Katholisches Bildungswerk Dillingen-Nalbach e.V. (Hrsg.): 100 Jahre Saardom, Heilig Sakrament Dillingen, 1000 Jahre Pfarrei Dillingen, Festschrift zum Jubiläum der Kirchenkonsekration am 25. April 2013, Dillingen 2012. S. 17-65, hier S. 37. unter Verweis auf: Philipp Schmitt: Geschichtsbuch von Dillingen, I, S. 7.
  108. www.saarland-biografien.de/Held-Michael
  109. www.dekanat-dillingen.de
  110. Institut für aktuelle Kunst im Saarland, Archiv, Bestand Dillingen, Heilig Sakrament (Dossier K 597)
  111. Institut für aktuelle Kunst im Saarland, Archiv, Bestand Dillingen, St. Johannes Baptist (Dossier K 6)
  112. Bastian Müller: Architektur der Nachkriegszeit im Saarland. Saarbrücken 2011 (Denkmalpflege im Saarland 4), S. 130.
  113. Institut für aktuelle Kunst im Saarland, Archiv, Bestand Dillingen-Pachten, Maria Trost (Dossier K 350)
  114. Institut für aktuelle Kunst im Saarland, Archiv, Bestand Dillingen-Pachten, St. Maximin und die 14 Nothelfer (Dossier K 583)
  115. Institut für aktuelle Kunst im Saarland, Archiv, Bestand Dillingen-Diefflen, St. Josef (Dossier K 47)
  116. Bastian Müller: Architektur der Nachkriegszeit im Saarland, (Denkmalpflege im Saarland 4), Saarbrücken 2011, S. 131.
  117. Institut für aktuelle Kunst im Saarland, Archiv, Bestand Dillingen, evangelische Kirche (Dossier K 596)
  118. Kristine Marschall: Sakralbauwerke des Klassizismus und des Historismus im Saarland, (Veröffentlichungen des Instituts für Landeskunde im Saarland, Bd. 40), Saarbrücken 2002, S. 380.
  119. Martin Klewitz: Der evangelische Kirchenbau zwischen 1800 und 1945, in: Die evangelische Kirche an der Saar gestern und heute, Saarbrücken 1975, S. 255.
  120. Kristine Marschall: Sakralbauwerke des Klassizismus und des Historismus im Saarland, (Veröffentlichungen des Instituts für Landeskunde im Saarland, Bd. 40), Saarbrücken 2002S, S. 216 und S. 444.
  121. Kunstführer Dillingen/Saar, hrsg. vom Kunstverein im Alten Schloss, Dillingen und Saarbrücken 1999, S. 22.
  122. http://www.christliches-zentrum-dillingen.de
  123. http://nak-saar-pfalz.de/
  124. www.alemannia-judaica.de
  125. Katharina Best: Die Geschichte der ehemaligen Synagogen-Gemeinden Dillingen und Nalbach, in: Unsere Heimat, Mitteilungsblatt des Landkreises Saarlouis für Geschichte und Landschaft, 13. Jg., Doppelheft Nr. 3/4, 1988, 95 ff.
  126. Katharina Best: Die Geschichte der ehemaligen Synagogen-Gemeinden Dillingen und Nalbach, in: Unsere Heimat, Mitteilungsblatt des Landkreises Saarlouis für Geschichte und Landschaft, 13. Jg., Doppelheft Nr. 3/4, 1988, 95 ff.
  127. Angaben nach den Listen von Yad Vashem, Jerusalem und den Angaben des „Gedenkbuches – Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945“
  128. Jüdisch-Liberalen Zeitung" vom 25. April 1924
  129. www.alemannia-judaica.de
  130. www.alemannia-judaica.de
  131. Artikel in der Zeitschrift „Der Israelit“ vom 2. März 1891.
  132. Angaben nach den Listen von Yad Vashem, Jerusalem
  133. Es wird noch eine zweite Martha Weiler geb. 1919 in Diefflen genannt, eventuell sind die beiden Personen auch identisch mit Fehler im Geburtsjahr.
  134. Artikel in der „Allgemeinen Zeitung des Judentums“ vom 20. November 1854
  135. Artikel in der Zeitschrift „Der Israelit“ vom 2. März 1891.
  136. Edith Ruser: Jugendstil-Architektur im Saarland, Saarbrücken 1981, S. 80-81, S. 100, S. 116.
  137. Edith Ruser: Jugendstil-Architektur im Saarland, Saarbrücken 1981, S. 80–81.
  138. A. Jakob: Die Siersburg im Wandel der Jahrhunderte, Saarlouis 1958, S. 37.
  139. Kunstführer Dillingen/Saar, hrsg. vom Kunstverein Dillingen im Alten Schloss, Saarbrücken und Dillingen 1999, S. 17.
  140. www.dillingen-saar.de
  141. a b Edith Ruser: Jugendstil-Architektur im Saarland, Saarbrücken 1981, S. 56–57.
  142. Edith Ruser: Jugendstil-Architektur im Saarland, Saarbrücken 1981, S. 100.
  143. Die Geschichte des Dillinger Ehrenmals, Saarbrücker Zeitung vom 18. November 1963, Kreisanzeiger von Saarlouis.
  144.  Walter Kiefer: Dillingen, Hütten- und Gartenstadt – 100 Jahre Bilddokumente. Dillingen 1996.
  145.  Aloys Lehnert: Geschichte der Stadt Dillingen/Saar. Dillingen 1968, S. 632.
  146. Aloys Lehnert: Geschichte der Stadt Dillingen/Saar, Dillingen 1968, S. 197–200.
  147. Kunstverein Dillingen im Alten Schloss, Dillingen/Saar (Hg.): Kunstführer Dillingen/Saar, Dillingen 1999, S. 12.
  148. Jo Enzweiler (Hg.): Kunst im öffentlichen Raum, Saarland, Band 3, Landkreis Saarlouis nach 1945, Aufsätze und Bestandsaufnahme, Saarbrücken 2009.
  149. Aloys Lehnert: Geschichte der Stadt Dillingen/Saar, Dillingen 1968, S. 630–631.
  150. Aloys Lehnert: Geschichte der Stadt Dillingen/Saar, Dillingen 1968, S. 160–161.
  151. Karl Lohmeyer: Die Sagen von der Saar, Blies, Nahe, vom Hunsrück, Soon- und Hochwald. Hofer-Verlag, Saarbrücken 1935, Nr. 170.
  152. Bettinger, Dieter und Büren, Martin: Der Westwall, Die Geschichte der deutschen Westbefestigungen im Dritten Reich, Bd. 1: Der Bau des Westwalls 1936–1945, Bd. 2: Die technische Ausführung des Westwalls, Osnabrück 1990, hier: Bd. 1, S. 68ff.
  153. Historisches Museum Saar (Hg.): GrenzenLos. Lebenswelten in der deutsch-französischen Region an Saar und Mosel seit 1840, Katalog zur Ausstellung, Saarbrücken 1998.
  154. Regionalgeschichtliches Museum Saarbrücken (Hg.): Zehn statt Tausend Jahre, Die Zeit des Nationalsozialismus an der Saar 1935–1945, Katalog zur Ausstellung des Regionalgeschichtlichen Museums Saarbrücken, 2. Auflage, Merzig 1988.
  155. Seck, Doris: Unternehmen Westwall, 2. Auflage, Saarbrücken 1981.
  156. Seck, Doris und Peters, Paul: Die Stunde Null. Das Kriegsende an der Saar, Saarbrücken 1986, S. 22f.
  157. Staatliches Konservatoramt des Saarlandes (Hg.): Denkmalliste des Saarlandes, Saarbrücken 1996, erstellt vom Referat 2: Inventarisation und Bauforschung (Dr. Georg Skalecki), Stand: 1.8.1996, S. 14, 86, 161, 193.
  158. Thömmes, Matthias: „Die Amis kommen!“, Die Eroberung des Saar-Hunsrück-Raumes durch die Amerikaner 1944/45, Aachen 2001.
  159. Hans-Walter Herrmann: Die Freimachung der Roten Zone 1939/1940, Ablauf und Quellenlage, in: Zeitschrift für die Geschichte der Saargegend, 32. Jahrgang, Saarbrücken 1984, S. 64–89.
  160. Fritz Jacoby: Quellen zur ersten Evakuierung 1939/1940 im Stadtarchiv Saarbrücken, in: Zeitschrift für die Geschichte der Saargegend, 32. Jahrgang, Saarbrücken 1984, S. 107–110.
  161. www.gws-dillingen.de/westwall
  162. Katholisches Bildungswerk Dillingen-Nalbach e.V. (Hrsg.): 100 Jahre Saardom, Heilig Sakrament Dillingen, 1000 Jahre Pfarrei Dillingen, Festschrift zum Jubiläum der Kirchenkonsekration am 25. April 2013, Dillingen 2012, S. 36.
  163. Lehnert, Aloys: »Geschichte der Stadt Dillingen Saar«, Druckerei Krüger, Dillingen 1968, S. 633.
  164. Lehnert, Aloys: Geschichte der Stadt Dillingen Saar, Druckerei Krüger, Dillingen 1968, S. 634.
  165. Manfred Kostka: Erinnerungen an Johann Peter Hillen, Pfarrer zu Dillingen, in: Unsere Heimat 11. Jg. Nr. 3/4 (1986), S. 90-94
  166. Lehnert, Aloys: Geschichte der Stadt Dillingen Saar, Druckerei Krüger, Dillingen 1968, S. 633.
  167. Lehnert, Aloys: »Geschichte der Stadt Dillingen Saar«, Druckerei Krüger, Dillingen 1968, S. 637-640.
  168. Kunstverein Dillingen im Alten Schloss, Dillingen/Saar (Hg.): Kunstführer Dillingen/Saar, Dillingen 1999, S. 12.
  169. Jo Enzweiler (Hg.): Kunst im öffentlichen Raum, Saarland, Band 3, Landkreis Saarlouis nach 1945, Aufsätze und Bestandsaufnahme, Saarbrücken 2009.
  170. Katholische Kirchengemeinde St. Josef Diefflen (Hrsg.): 100 Jahre Pfarrkirche St. Josef Diefflen 1900-2000, Dillingen 2000, S. 27.
  171. Johann Spurk: Pfarrchronik St. Josef Diefflen 1900-1975, Saarlouis 1975, S. 33.
  172. Johann Spurk: Pfarrchronik St. Josef Diefflen 1900-1975, Saarlouis 1975, S. 175.
  173. Dillingen in der Übersicht über alle Projekte zur Dokumentation jüdischer Grabinschriften auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland/Saarland, alphabetische Liste, aufgerufen am 22. Januar 2010.
  174. Ludwig Petry (Hg.): Handbuch der historischen Stätten Deutschlands. Bd. 5: Rheinland-Pfalz und Saarland. Kröner, Stuttgart 1959. S. 77.
  175. Aloys Lehnert: Geschichte der Stadt Dillingen/Saar, Dillingen 1968, S. 640-643.
  176. Scherer, Alois: Dieffler Geschichten, Diefflen, wie es einmal war in Dokumenten, Berichten, Erzählungen, Bildern, Dillingen/Saar 2009, S. 323-365.
  177. Lehnert, Aloys: Geschichte der Stadt Dillingen Saar, Druckerei Krüger, Dillingen 1968, S. 640.
  178. AG der Dillinger Hüttenwerke (Hrsg.): 325 Jahre Dillinger Hütte 1685–2010, Band Menschen, Dillingen 2010, S. 209.
  179. Katholisches Bildungswerk Dillingen-Nalbach e.V. (Hrsg.): 100 Jahre Saardom, Heilig Sakrament Dillingen, 1000 Jahre Pfarrei Dillingen, Festschrift zum Jubiläum der Kirchenkonsekration am 25. April 2013, Dillingen 2012, S. 168-182.
  180. Stadt Dillingen/Saar (Hg.): Internationales Stahlsymposion 1990, Dillingen/Saar 1990, Darin: - Meinrad Maria Grewenig: Werke auf Ewigkeit - Werke aus Stahl, Internationales Stahlsymposion 1990, S. 7-11 - Hans-Jürgen Breuste: „Sanctuarie“, 1990, S. 19. - Friedrich Gräsel: „Dillinger Kubenvariation“, 1990, S. 29. - Alf Lechner: „Dillingen-Pachten“, 1990, S. 41. - Lothar Meßner: „Arcus triplex“, 1990, S. 47. - Sir Eduardo Luigi Paolozzi: „Akropolis“, S. 57.
  181. Anna Louise Mathieu: Skulpturenstraße aus Stahl, in: Saarbrücker Zeitung 2.7.1990.
  182. Anna Louise Mathieu: Rohrwurm antwortet Hütte, in: Saarbrücker Zeitung 20.7.1990.
  183. Anna Louise Mathieu: Stahl in Bausch und Bogen, in: Saarbrücker Zeitung, 5.9.1990.
  184. Anna Louise Mathieu: Stäbe, die zum Himmel schreien, in: Saarbrücker Zeitung, 5.9.1990.
  185. Britta Sachs: Versinkende Körper, Werke Alf Lechners in München, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.7.1990.
  186. Richard Serra - Schriften, Interviews 1970-1989, Bern 1990.
  187. Städtische Galerie Moritzburg Halle (Hg.): Stahlplastik in Deutschland 1993, Ausstellungskatalog Halle (Saale) 1993.
  188. Anna Louise Mathieu: Fast vollendet - Paolozzi-Plastik in Dillingen, in: Saarbrücker Zeitung, 25.10.1993.
  189. Alf Lechner - Skulpturen 1990-1995. Eine Gemeinschaftsausstellung nordrhein-westfälischer Kunstinstitutionen, Faltblatt, 1995.
  190. H. J. Breuste - Kraft der Liebe zum Geringen, Ausstellung Galerie E-Damm, Hannover, Faltblatt, 2005.
  191. Pressemitteilung der Dillinger Hütte und der Stadt Dillingen vom 21.7.2005, Dillinger Hüttenwerke AG (Hg.): Us Hütt, Menschen und Stahl der Dillinger Hütte, Dillingen 2006.
  192. Jo Enzweiler (Hg.): Kunst im öffentlichen Raum, Saarland, Band 3, Landkreis Saarlouis nach 1945, Aufsätze und Bestandsaufnahme, Saarbrücken 2009. Darin: - Monika Bugs: Die Dillinger Hütte und die Kunst, S. 146-151 - Gertrud Schmidt: Moderne Stahlplastik in Dillingen/Saar. Zwei Kunstaktionen zu zwei Stadtjubiläen. S. 152-159. - Oranna Dimmig: Bestandsaufnahme Kunst im öffentlichen Raum Saarland, Stadt Dillingen. S. 185-221.
  193. Stadt Dillingen/Saar (Hrsg.): Internationales Stahlsymposion 1990, Dillingen/Saar 1990, S. 30-41.
  194. Lieselotte Kugler (Hrsg.): IndustrieKunstTouren, Saarbrücken 1996, S. 13.
  195. Kunstverein Dillingen im Alten Schloss, Dillingen/Saar (Hrsg.): Kunstführer Dillingen/Saar, Dillingen 1999, S. 37.
  196. Jo Enzweiler (Hrsg.): Kunst im öffentlichen Raum, Saarland. Band 3, Landkreis Saarlouis nach 1945, Aufsätze und Bestandsaufnahme. Saarbrücken 2009.
  197. Stadt Dillingen/Saar (Hg.): Internationales Stahlsymposion 1990. Dillingen/Saar 1990, S. 12-19.
  198. Lieselotte Kugler (Hg.): IndustrieKunstTouren, Saarbrücken 1996, S. 11-12.
  199. Kunstverein Dillingen im Alten Schloss, Dillingen/Saar (Hg.): Kunstführer Dillingen/Saar. Dillingen 1999, S. 35.
  200. Jo Enzweiler (Hrsg.): Kunst im öffentlichen Raum, Saarland, Band 3, Landkreis Saarlouis nach 1945. Aufsätze und Bestandsaufnahme, Saarbrücken 2009.
  201. Stadt Dillingen/Saar (Hg.): Internationales Stahlsymposion 1990, Dillingen/Saar 1990, S. 20-29.
  202. Lieselotte Kugler (Hg.): IndustrieKunstTouren, Saarbrücken 1996, S. 12.
  203. Kunstverein Dillingen im Alten Schloss, Dillingen/Saar (Hrsg.): Kunstführer Dillingen/Saar, Dillingen 1999, S. 36.
  204. Jo Enzweiler (Hg.): Kunst im öffentlichen Raum, Saarland, Band 3, Landkreis Saarlouis nach 1945, Aufsätze und Bestandsaufnahme, Saarbrücken 2009.
  205. Stadt Dillingen/Saar (Hrsg.): Internationales Stahlsymposion 1990, Dillingen/Saar 1990, S.48-57.
  206. Lieselotte Kugler (Hrsg.): IndustrieKunstTouren, Saarbrücken 1996, S. 14.
  207. Kunstverein Dillingen im Alten Schloss, Dillingen/Saar (Hrsg.): Kunstführer Dillingen/Saar. Dillingen 1999, S. 38.
  208. Jo Enzweiler (Hrsg.): Kunst im öffentlichen Raum, Saarland. Band 3, Landkreis Saarlouis nach 1945, Aufsätze und Bestandsaufnahme, Saarbrücken 2009.
  209. Stadt Dillingen/Saar (Hrsg.): Internationales Stahlsymposion 1990, Dillingen/Saar 1990, S. S. 42-47.
  210. Lieselotte Kugler (Hrsg.): IndustrieKunstTouren, Saarbrücken 1996, S. 15.
  211. Kunstverein Dillingen im Alten Schloss, Dillingen/Saar (Hrsg.): Kunstführer Dillingen/Saar, Dillingen 1999, S. 39.
  212. Jo Enzweiler (Hrsg.): Kunst im öffentlichen Raum, Saarland. Band 3, Landkreis Saarlouis nach 1945, Aufsätze und Bestandsaufnahme. Saarbrücken 2009.
  213. a b c d e f g Jo Enzweiler (Hrsg.): Kunst im öffentlichen Raum, Saarland, Band 3, Landkreis Saarlouis nach 1945, Aufsätze und Bestandsaufnahme, Saarbrücken 2009.
  214. Entwurf abgedruckt in: Katholisches Bildungswerk Dillingen-Nalbach e.V. (Hrsg.): 100 Jahre Saardom, Heilig Sakrament Dillingen, 1000 Jahre Pfarrei Dillingen, Festschrift zum Jubiläum der Kirchenkonsekration am 25. April 2013, Dillingen 2012, S. 112.
  215. Kunstverein Dillingen im Alten Schloss, Dillingen/Saar (Hrsg.): Kunstführer Dillingen/Saar. Dillingen 1999, S. 28.
  216. Kunstverein Dillingen im Alten Schloss, Dillingen/Saar (Hrsg.): Kunstführer Dillingen/Saar, Dillingen 1999, S. 43.
  217. Neue Kunst fürs Alte Schloss, in: Us Hütt, Heft 3, 1999, S. 17.
  218. Lorenz Dittmann: Paul Schneider, 2. durchgesehene und erweiterte Auflage, Lebach 1987, (Edition Galeria, Kunst und Kommunikation Lebach)
  219. Jo Enzweiler (Hrsg.): Paul Schneider Werke 1949-1998, Bearbeitet von Claudia Maas, Saarbrücken 1998, S. 188, Nr. 150
  220. Karl Lohmeyer: Die Sagen von der Saar, Blies, Nahe, vom Hunsrück, Soon- und Hochwald, Hofer-Verlag, Saarbrücken 1935.
  221. Aloys Lehnert: Die saarländischen Mundarten, in: Das Saarland, Ein Beitrag zur Entwicklung des jüngsten Bundeslandes in Politik, Kultur und Wirtschaft, hrsg. von Klaus Altmeyer u.a., Saarbrücken 1958, S. 409–439, hier S. 435-437.
  222. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatJohannes A. Bodwing: Steine gegen das Vergessen. In: Saarbrücker Zeitung. 15. März 2013, abgerufen am 22. Dezember 2013.
  223. Dillingen gedenkt der Opfer des Nationalsozialismus
  224. Lehnert, Aloys: »Geschichte der Stadt Dillingen Saar«, Druckerei Krüger, Dillingen 1968, S. 632.
  225. Lehnert, Aloys: Geschichte der Stadt Dillingen Saar, Druckerei Krüger, Dillingen 1968, S. 610–611.
  226. Lehnert, Aloys: Geschichte der Stadt Dillingen Saar, Druckerei Krüger, Dillingen 1968, S. 606–609.
  227. Rundwanderweg Ökosee
  228. NABU Saarlouis/Dillingen baut den Ökosee um, NABU Saar, abgerufen am 21. März 2012
  229. www.dillingen-saar.de
  230. Lehnert, Aloys: Geschichte der Stadt Dillingen Saar, Druckerei Krüger, Dillingen 1968, S. 422-430.
  231. Witzemann stattete an öffentlichen Gebäuden unter anderem die Rathäuser in Reutlingen, Pforzheim, Gerlingen, Bietigheim, Dürrheim und St. Georgen, die Rundfunk- und Fernsehstudios für den Süddeutschen Rundfunk in Stuttgart, die Kurhäuser der Bäder Krozingen, Dürrheim und Buchau, das Spielkasino und Kurhaus Baden-Baden, das Wilhelmspalais, das Neue Schloss und den Landtag von Baden-Württemberg in Stuttgart sowie die Restaurants des Stuttgarter und Mannheimer Fernsehturms aus.
  232. Architektenkammer des Saarlandes (Hg.): Kunst am Baum im Saarland, Ausstellungskatalog Moderne Galerie Saarbrücken, Saarbrücken 1970, Kat. Nr. 92.
  233. Kunstverein Dillingen im Alten Schloss, Dillingen/Saar (Hg.): Kunstführer Dillingen/Saar, Dillingen 1999, S. 21.
  234. Jo Enzweiler (Hg.): Kunst im öffentlichen Raum, Saarland, Band 3, Landkreis Saarlouis nach 1945, Aufsätze und Bestandsaufnahme, Saarbrücken 2009.
  235. Bastian Müller: Architektur der Nachkriegszeit im Saarland, Saarbrücken 2011, (Denkmalpflege im Saarland 4), S. 105.
  236. Kunstführer Dillingen/Saar, hrsg. vom Kunstverein Dillingen im Alten Schloss, Dillingen und Saarbrücken 1999, S. 21.
  237. a b c d e f g h Aloys Lehnert: Geschichte der Stadt Dillingen/Saar, Dillingen/Saar 1968, S. 287–289.
  238. a b Saarländische Biografien – Lehnert Aloys
  239. Artikel „Neulich am Albert-Kremer-Platz“, Saarbrücker Zeitung, 3. November 2010.
  240.  Johannes Peter: Zur Geschichte der Dillinger Arbeiterbewegung 1918–1935. Dillingen/Saar 2006, ISBN 978-3-938190-19-7, S. 104.
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  249. Wilhelm Hoegner Anmerkung 33
  250. DER SPIEGEL 38/1955, 14. September 1955
  251. Lehnert, Aloys: »Geschichte der Stadt Dillingen Saar«, Druckerei Krüger, Dillingen 1968, S. 196-197.
  252. Gerhard Ames: Tauziehen um die Saarmesse, Wirtschaft im Sog der Politik, 1947-1959, in: Von der „Stunde Null“ zum „Tag X“, Das Saarland 1945-1959, Katalog zur Ausstellung des Regionalgeschichtlichen Museums im Saarbrücker Schloß, Saarbrücken 1990, S. 175-202.
  253. http://www.prof-feld.de/
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  260. http://www.tu-ilmenau.de/wt-wet/teammitarbeiter/univ-prof-dr-rer-nat-habil-peter-schaaf/
  261. Peter Wagner: Artikel „Wie ein Makler aus Saarlouis TV-Star wurde“, Saarbrücker Zeitung, Nr. 80, Abt. Land/Region, Freitag, 4. April 1014, Zitat: „Toto Rusello wurde 1967 als letztes von elf Geschwistern in Dillingen geboren. Die Familie stammt aus Sizilien, 1956 waren die Eltern als Fabrikarbeiter an die Saar gekommen.“
  262. http://www.saarbruecker-zeitung.de/aufmacher/Toto-Russello-mieten-kaufen-wohnen-Saarlouis-Immobilienmakler-TV;art27856,5208317
  263. http://www.uni-heidelberg.de/presse/meldungen/2012/m20120203_professorium.html
  264. AG der Dillinger Hüttenwerke (Hrsg.): 325 Jahre Dillinger Hütte 1685-2010, Band Menschen, Dillingen 2010, S. 49.
  265. Kurt Hoppstädter: Die Burg in Dillingen, in: Geschichtliche Landeskunde des Saarlandes, Vom Faustkeil zum Förderturm, hrsg. von Kurt Hoppstädter und Hans-Walter Herrmann, Bd. 1 unter Mitwirkung von Erhard Dehnke, Saarbrücken 1960, S. 148–151, hier: S. 149–148
  266. Aloys Lehnert: Geschichte der Stadt Dillingen/Saar, Dillingen 1968, S. 150.
  267. AG der Dillinger Hüttenwerke (Hrsg.): 325 Jahre Dillinger Hütte 1685-2010, Band Menschen, Dillingen 2010, S. 50-51.
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  269. Saarländische Biografien – Albert de Lasalle
  270. Maria Moll, Die Distriktverwaltung Saarlouis, Gewaltherrschaft zur Zeit der französischen Revolution 1790/ 1795, in: Geschichte der Kreisstadt Saarlouis, Bd. 3, Saarlouis 1980, S. 32ff.
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  276. Albert Ruppersberg: Geschichte der Grafschaft Saarbrücken, Bd. 2, Saarbrücken, 2. Aufl., 1910. (ND St. Ingbert 1979), S. 295-372.
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  278. Kurt Hoppstädter: Die Burg in Dillingen, in: Geschichtliche Landeskunde des Saarlandes, Vom Faustkeil zum Förderturm, hrsg. von Kurt Hoppstädter und Hans-Walter Herrmann, Bd. 1 unter Mitwirkung von Erhard Dehnke, Saarbrücken 1960, S. 148–151, hier: S. 150
  279. Saarländische Biografien – Johann Adam Knipper d. Ä.
  280. Karl Lohmeyer: Balthasar Wilhelm Stengel, der Oberbaudirektor des Fürsten Ludwig von Nassau Saarbrücken, Saarbrücken, 1910.
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  284. AG der Dillinger Hüttenwerke (Hrsg.): 325 Jahre Dillinger Hütte 1685-2010, Band Menschen, Dillingen 2010, S. 50-51.
  285. Maria Moll, Die Distriktverwaltung Saarlouis, Gewaltherrschaft zur Zeit der französischen Revolution 1790/ 1795, in: Geschichte der Kreisstadt Saarlouis, Bd. 3, Saarlouis 1980, S. 32ff.
  286. a b AG der Dillinger Hüttenwerke (Hrsg.): 325 Jahre Dillinger Hütte 1685-2010, Band Menschen, Dillingen 2010, S. 53–57.
  287. Saarländische Biografien – Heinrich Böcking
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  289. AG der Dillinger Hüttenwerke (Hrsg.): 325 Jahre Dillinger Hütte 1685-2010, Band Menschen, Dillingen 2010, S. 53–57.
  290. Saarländische Biografien – Louis Piette
  291. Saarländische Lebensbilder Bd. 4 (1989), S. 101-130.
  292. Saarländische Biografien – Philipp Schmitt
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  295. Karl Kammer (Hrsg.): Trierer Kulturkampfpriester, Auswahl einiger markanter Priester-Gestalten aus den Zeiten des preußischen Kulturkampfes, Nach authentischen Berichten mit einem kurzen Leben des seligen Bischofs Matthias Eberhard und einer Einleitung, Trier 1926, S. 53-58.
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  299. A. Jakob: Die Siersburg im Wandel der Jahrhunderte, Saarlouis 1958, S. 37.
  300. Universitätsarchiv Technische Universität Berlin, Codex Professorum Wilhelm Franz
  301. VDI-Zeitschrift, Bd. 91, Nr. 6 vom 15. März 1949, Nachruf zu Wilhelm Franz
  302. Saarländische Biografien – August Rudolf de Haas
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  306. 100 Jahre Gymnasium Dillingen 1902–2002, Festschrift des Albert-Schweitzer-Gymnasiums, Gymnasium des Landkreises Saarlouis, hrsg. v. Albert-Schweitzer-Gymnasium, Dillingen 2002, S. 74.
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  310. Saarländische Biografien – Nikolaus Fox
  311. 100 Jahre Gymnasium Dillingen 1902–2002, Festschrift des Albert-Schweitzer-Gymnasiums, Gymnasium des Landkreises Saarlouis, hrsg. v. Albert-Schweitzer-Gymnasium, Dillingen 2002, S. 65–68.
  312. 100 Jahre Robert-Schuman Gymnasium Saarlouis 1901–2001, hg. vom Robert-Schuman-Gymnasium, Saarbrücken 2001, S. 44f.
  313. NDB 21 (2003), S. 708–709.
  314. Saarländische Biografien – Edvard Frank
  315. Josef Anton Schmoll gen. Eisenwerth: Erinnerungen an den Maler Edvard Frank (1909-1972), in: Neue Saarheimat, Heft 6, 1982, S. 136ff.
  316. Edvard Frank, Leben und Werk, Eine Biographie mit Briefen, Mit Texten von Gerhard Charles Rump, Petra Thorand, Josef Adolf Schmoll gen. Eisenwerth, Wilhelm Weber und Rainer Zimmermann, Euskirchen 1999.
  317. Peter Goergen: Willi Graf - ein Weg in den Widerstand, Band 11 der Schriftenreihe der Stiftung Demokratie Saarland e.V., Geschichte, Politik und Gesellschaft, St. Ingbert 2009, S. 70–72.
  318. Saarländische Biografien – Willi Graf
  319. Hans-Josef Gebel, Willi Graf, ein Lebensbild. Zum 40. Jahrestag seiner Hinrichtung am 12. Oktober 1943, in: ZGSaarg 31 (1983), S. 93-123.
  320. Hildegard Vieregg u. a. (Hrsg.): Willi Grafs Jugend im Nationalsozialismus im Spiegel von Briefen, Gruppe Willi Graf im Bund Neudeutschland, München 1984.
  321. Anneliese Knoop-Graf, Inge Jens (Hrsg.): Willi Graf, Briefe und Aufzeichnungen, Frankfurt/Main 1994.
  322. Peter Goergen: Willi Graf - ein Weg in den Widerstand, Band 11 der Schriftenreihe der Stiftung Demokratie Saarland e.V., Geschichte, Politik und Gesellschaft, St. Ingbert 2009, S. 71 und Anmerkung 47.
  323. Kunstführer Dillingen/Saar, hrsg. vom Kunstverein Dillingen im Alten Schloss, Saarbrücken und Dillingen 1999, S. 42.
  324. Kunstführer Dillingen/Saar, hrsg. vom Kunstverein Dillingen im Alten Schloss, Saarbrücken und Dillingen 1999, S. 21.
  325. Saarländische Biografien – Manfred Schäfer
  326. Art. „Frühere Ministerin Brunhilde Peter gestorben“, in: Saarbrücker Zeitung Nr. 19 (23. Januar 2014), Landespolitik/Region, Seite B2.
  327. Institut für aktuelle Kunst im Saarland, Archiv, Bestand: Pollack Siegfried (Dossier 573)
  328. http://www.kunstlexikonsaar.de/personen-a-z/artikel/-/pollack-siegfried/
  329. Saarländische Biografien – Berthold Budell
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  331. Clemens Kremer und Gerd Boder, zwei junge saarländische Komponisten, in: Saarheimat 12 (1959), S. 33f.
  332. karinkremer-art.com
  333. http://cms.bistum-trier.de/bistum-trier/Integrale?SID=CRAWLER&MODULE=Frontend&ACTION=ViewPageView&PageView.PK=64&Dokument.PK=30788
  334. Kunstführer Dillingen/Saar, hrsg. vom Kunstverein im Alten Schloss, Dillingen und Saarbrücken 1999, S. 24.
  335. Franz-Josef Reichert: Mein Dillingen, Notizen und Erinnerungen von A-Z, mit Illustrationen von Karl Michaely; Stadt Dillingen/Saar, Krüger Druck + Verlag GmbH; 1988
  336. Johannes Naumann, Nachruf Franz-Josef Reichert, in: ZGSaarg 60 (2012), S. 223-225.
  337. a b AG der Dillinger Hüttenwerke (Hrsg.): 325 Jahre Dillinger Hütte 1685-2010, Band Menschen, Dillingen 2010, S. 69-70.
  338. AG der Dillinger Hüttenwerke (Hrsg.): 325 Jahre Dillinger Hütte 1685-2010, Band Chronik, Dillingen 2010, S. 131-134.
  339. AG der Dillinger Hüttenwerke (Hrsg.): 325 Jahre Dillinger Hütte 1685-2010, Band Menschen, Dillingen 2010, S. 69.
  340. AG der Dillinger Hüttenwerke (Hrsg.): 325 Jahre Dillinger Hütte 1685-2010, Band Chronik, Dillingen 2010, S. 125.
  341. AG der Dillinger Hüttenwerke (Hrsg.): 325 Jahre Dillinger Hütte 1685-2010, Band Chronik, Dillingen 2010, S. 131-134.
  342. AG der Dillinger Hüttenwerke (Hrsg.): 325 Jahre Dillinger Hütte 1685-2010, Band Chronik, Dillingen 2010, S. 128.
  343. (Die Welt; Artikel „Oskar Lafontaine, der Enkel Erich Honeckers“ vom 9. Juni 2008)
  344. Paul Burgard u. Ludwig Linsmayer: 50 Jahre Saarland, Von der Eingliederung in die Bundesrepublik bis zum Landesjubiläum, (Historische Beiträge des Landesarchivs Saarbrücken, Bd. 5), Saarbrücken 2007, S. 274.