Schwarzenbach am Wald
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
|
|
||
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberfranken | |
| Landkreis: | Hof | |
| Höhe: | 686 m ü. NN | |
| Fläche: | 36,5 km² | |
| Einwohner: |
4724 (31. Dez. 2011)[1] |
|
| Bevölkerungsdichte: | 129 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 95131 | |
| Vorwahl: | 09289 | |
| Kfz-Kennzeichen: | HO | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 4 75 169 | |
| Stadtgliederung: | 41 Ortsteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: |
Frankenwaldstr. 16 95131 Schwarzenbach/Wald |
|
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Dieter Frank (CSU) | |
| Lage der Stadt Schwarzenbach a.Wald im Landkreis Hof | ||
Schwarzenbach am Wald (amtlich: Schwarzenbach a.Wald) ist eine Stadt im oberfränkischen Landkreis Hof.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie[Bearbeiten]
Geografische Lage[Bearbeiten]
Schwarzenbach am Wald liegt in landschaftlich reizvoller Umgebung am Fuße des Döbrabergs im Naturpark Frankenwald.
Stadtgliederung[Bearbeiten]
Die politische Gemeinde besteht offiziell[2] aus folgenden 41 Ortsteilen:
|
|
|
Geschichte[Bearbeiten]
Die erste urkundliche Erwähnung von Schwarzenbach datiert vom 14. Dezember 1388. Im Mittelalter gab es dort Eisen- und Kupferbergbau. Die Freiherren von Reitzenstein hatten dort ein Rittergut. Das ehemalige Oberamt des seit 1792 preußischen Fürstentums Bayreuth fiel mit diesem im Frieden von Tilsit 1807 an Frankreich und kam 1810 zu Bayern. Schwarzenbach selbst besaß wichtige magistratische Eigenrechte. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. Die Erhebung des Marktes Schwarzenbach am Wald zur Stadt erfolgte am 28. April 1954.
Eingemeindungen[Bearbeiten]
Am 1. April 1971 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Löhmar eingegliedert. Am 1. Januar 1972 kam Meierhof hinzu.[4] Am 1. Mai 1978 folgten Bernstein am Wald, Döbra, Schwarzenstein und Straßdorf mit dem am 1. April 1971 eingegliederten Ort Räumlas.[5]
Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
Baudenkmäler[Bearbeiten]
→ Liste der Baudenkmäler in Schwarzenbach am Wald
Gedenkstätte[Bearbeiten]
Auf dem Ortsfriedhof erinnern sieben Grabstätten mit Gedenkstein an umgekommene KZ-Häftlinge und Opfer von Zwangsarbeit in der Zeit der NS-Gewaltherrschaft.[6]
Politik[Bearbeiten]
Bürgermeister[Bearbeiten]
Bürgermeister ist Dieter Frank (CSU).
Stadtrat[Bearbeiten]
Der Stadtrat hat 20 Mitglieder, welche sich auf zwei Fraktionsgemeinschaften verteilen:
- CSU/Überparteiliche Heimatliste 12 Sitze
- SPD/Freie Wählergemeinschaft 8 Sitze
(Stand: Kommunalwahl am 2. März 2008)
Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]
Verkehr[Bearbeiten]
Schwarzenbach am Wald liegt an der Bundesstraße B173. Außerdem ist die Stadt an das Streckennetz der Regionalbus Ostbayern RBO mit Verbindungen nach Kronach, Naila und Hof angeschlossen. Sonntags verbindet der BEX Bus die Stadt mit Berlin. In den Sommermonaten bestehen an den Wochenenden zusätzliche Busverbindungen mit den Fahrradbussen der OVF.
Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]
- Deuta-Werke, seit 100 Jahren Präzisions- Dreh- und Frästeile für automotiv, Bahn und Industrie
- Sägewerk Ströhla (Rauschenhammermühle), seit über 340 Jahren
- Lekress Modelle/Kressin
- Thümling Textilmaschinen
- Baufirma Knoll
- REHAU (zieht nach Umbauarbeiten 2014 wieder ins ERBA Gebäude)
Sport und Freizeit[Bearbeiten]
Sportstätten[Bearbeiten]
- Städtisches Hallenbad
- Städtischer Skilift
- Skilift des Wintersportvereins
- div. Mountainbikestrecken
Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]
- Philipp Wolfrum (1854–1919), Komponist und Organist
- Wilhelm Kopf (1909–2001), Diplomat im Dritten Reich und später der Bundesrepublik Deutschland
- Matthias Herdegen (* 1957), Direktor des Instituts für Öffentliches Recht sowie Direktor am Institut für Völkerrecht der Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn
Weblinks[Bearbeiten]
- Schwarzenbach am Wald: Wappengeschichte vom HdBG
- Schwarzenbach am Wald: Amtliche Statistik des LStDV
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- ↑ Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland nach Bevölkerung am 31.12.2011 auf Grundlage des Zensus 2011 und früherer Zählungen (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
- ↑ www.bayerische-landesbibliothek-online.de
- ↑ Der Evang.-Luth. Kirchenbezirk Naila, Herausgegeben vom Evang.-Luth. Dekanat Naila, Jedermann-Verlag, Hof/Saale 1954, S. 24
- ↑ Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 530.
- ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 687.
- ↑ Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus - Eine Dokumentation, Band 1, Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 1995, ISBN 3-89331-208-0, S. 192
Bad Steben | Berg | Döhlau | Feilitzsch | Gattendorf | Geroldsgrün | Helmbrechts | Issigau | Köditz | Konradsreuth | Leupoldsgrün | Lichtenberg | Münchberg | Naila | Oberkotzau | Regnitzlosau | Rehau | Schauenstein | Schwarzenbach a.Wald | Schwarzenbach a.d.Saale | Selbitz | Sparneck | Stammbach | Töpen | Trogen | Weißdorf | Zell im Fichtelgebirge
Äußera | Bernstein am Wald | Breitengrund | Döbra | Dorschenmühle | Gemeinreuth | Göhren | Gottsmannsgrün | Grubenberg | Hohenzorn | Hühnergrund | Kleindöbra | Lerchenhügel | Löhmar | Löhmarmühle | Meierhof | Oberleupoldsberg | Pillmersreuth | Poppengrün | Poppengrund | Räumlas | Rauschenhammermühle | Rodeck | Sängerwald | Schlag | Schönbrunn | Schönwald | Schmölz | Schübelhammer | Schwarzenbach am Wald | Schwarzenstein | Sorg | Straßendorf | Straßhaus | Süßengut | Thiemitz | Thron | Überkehr | Unterleupoldsberg | Viceburg | Zuckmantel
