Feilitzsch

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Feilitzsch
Markierung
Deutschlandkarte, Position von Feilitzsch hervorgehoben
Koordinaten: 50° 22′ N, 11° 55′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberfranken
Landkreis: Hof
Verwaltungsge-
meinschaft:
Feilitzsch
Höhe: 500 m ü. NN
Fläche: 30,21 km²
Einwohner: 2858 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 95 Einwohner je km²
Postleitzahl: 95183
Vorwahl: 09281
Kfz-Kennzeichen: HO
Gemeindeschlüssel: 09 4 75 123
Gemeindegliederung: 9 Ortsteile
Adresse der Gemeindeverwaltung: Hauptstr. 28
95183 Feilitzsch
Webpräsenz:
Bürgermeister: Helmut Grießhammer (CSU)
Lage der Gemeinde Feilitzsch im Landkreis Hof
Karte

Feilitzsch ist eine Gemeinde im oberfränkischen Landkreis Hof und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Feilitzsch. Die Gemeinde im Bayerischen Vogtland liegt etwa sechs Kilometer nördlich der Kreisstadt Hof an den Autobahnen A 72 (Anschlussstelle 3 - Hof/Töpen) und A 93 (Anschlussstelle 2 - Hof-Ost).

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Die Gemeinde liegt im Dreiländereck Bayern-Sachsen-Thüringen.

[Bearbeiten] Ortsteile

Die Einwohnerzahlen der neun Ortsteile.

  • Feilitzsch 1.426
  • Forst/Ziegelbach 37
  • Münchenreuth 305
  • Rankshaus
  • Schafhübel
  • Schollenreuth 37
  • Unterhartmannsreuth 196
  • Zedtwitz 881

(Stand: 1. Februar 2005)

[Bearbeiten] Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung von Feilitzsch datiert aus dem Jahre 1390. Das Rittergut der Freiherren von Feilitzsch fiel mit dem seit 1792 preußischen Fürstentum Bayreuth im Frieden von Tilsit an Frankreich und kam 1810 zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. 1978 wurden die ehemals selbstständigen Gemeinden Münchenreuth, Schollenreuth, Unterhartmannsreuth und Zedtwitz (siehe auch Familie von Zedtwitz) eingemeindet.

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 2328, 1987 2307 und im Jahr 2000 2807 Einwohner gezählt.

[Bearbeiten] Politik

Bürgermeister ist Helmut Grießhammer (CSU). Er wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Erhard Hick (Freie Wählergemeinschaft).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 939.000 Euro, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 85.000 Euro.

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten] Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft sieben, im produzierenden Gewerbe 210 und im Bereich Handel und Verkehr 45 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 139 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 910. Im verarbeitenden Gewerbe gab es zehn Betriebe, im Bauhauptgewerbe vier Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 49 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2185 Hektar, davon waren 1736 Hektar Ackerfläche und 447 Hektar Dauergrünfläche.

[Bearbeiten] Verkehr

Die Deutsche Bundesbahn hatte bis 1973 einen lokalen Betrieb zwischen Hof Hbf und Feilitzsch aufrecht erhalten. Im Jahr 1989 war Feilitzsch der erste Haltepunkt der Sonderzüge der DDR-Flüchtlinge aus der deutschen Botschaft in Prag. Seit dem 15. September 2006 ist Feilitzsch wieder an die Sachsen-Franken-Magistrale (Strecke Hof–Plauen) angeschlossen. Nach mehr als 33 Jahren halten wieder Züge von Plauen nach Hof am neu errichteten Haltepunkt.

[Bearbeiten] Bildung

Seit 1999 gibt es eine Volksschule mit 28 Lehrern und 524 Schülern.

[Bearbeiten] Weblinks

Commons
 Commons: Feilitzsch – Bilder, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Literatur

  • Freiherr von Feilitzsch, Wilhelm: Geschichte und Genealogie der Familie von Feilitzsch, 1875
  • Hofner, H.: Chronik von Feilitzsch, Münchenreuth und Zedtwitz
  • Schubert, K.: Chronik der Gemeinde Feilitzsch
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