Berg (Oberfranken)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Berg
Berg (Oberfranken)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Berg hervorgehoben
50.37439611.779221636Koordinaten: 50° 22′ N, 11° 47′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberfranken
Landkreis: Hof
Höhe: 636 m ü. NHN
Fläche: 38,93 km²
Einwohner: 2189 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 56 Einwohner je km²
Postleitzahl: 95180
Vorwahl: 09293
Kfz-Kennzeichen: HO, MÜB, NAI, REH, SAN
Gemeindeschlüssel: 09 4 75 113
Gemeindegliederung: 30 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kirchplatz 2
95180 Berg
Webpräsenz: www.gemeindeberg.de
Bürgermeister: Peter Rödel (ÜWG)
Lage der Gemeinde Berg im Landkreis Hof
Schwarzenbach an der Saale Zell im Fichtelgebirge Weißdorf Trogen (Oberfranken) Töpen Stammbach Sparneck Selbitz (Oberfranken) Schwarzenbach am Wald Schauenstein Rehau Regnitzlosau Oberkotzau Naila Münchberg Lichtenberg (Oberfranken) Konradsreuth Köditz Issigau Helmbrechts Geroldsgrün Gattendorf (Oberfranken) Feilitzsch Döhlau Berg (Oberfranken) Bad Steben Landkreis Kronach Hof (Saale) Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge Landkreis Kulmbach Landkreis Bayreuth Martinlamitzer Forst-Nord Geroldsgrüner Forst Gerlaser Forst Forst Schwarzenbach a.Wald Sachsen Thüringen TschechienKarte
Über dieses Bild
Rathaus und Jakobuskirche

Berg ist eine Gemeinde im oberfränkischen Landkreis Hof und liegt im Bayerischen Vogtland etwa zwölf Kilometer nordwestlich der Kreisstadt Hof an der Autobahn A 9 (Anschlussstelle 31 Berg/Bad Steben).

Geografie[Bearbeiten]

Die höchste Erhebung im Berger Gemeindegebiet ist der 644 m hohe Hügel zwischen den Straßen nach Rothleiten und Issigau.

Ortsteile[Bearbeiten]

Die Gemeinde Berg ist in[2] 30 Ortsteile (und vier weiteren namentlich benannten Orten) eingeteilt:

Geschichte[Bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung von Berg datiert vom 5. April 1322. Der Ort ist namensgebend für die Familie von Berg. Als Teil des Fürstentums Bayreuth gehörte Berg ab 1500 zum Fränkischen Reichskreis. Es fiel Berg im Frieden von Tilsit 1807 an Frankreich und kam 1810 zum Königreich Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1978 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Gottsmannsgrün eingegliedert. Am 1. Mai 1978 kamen Bruck, Bug, Eisenbühl, Hadermannsgrün, Rudolphstein, Schnarchenreuth und Tiefengrün hinzu.[3]

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat hat 15 Mitglieder (einschließlich Bürgermeister):

  • CSU: 6 Sitze
  • Überparteiliche Wählergemeinschaft Berger Winkel: 5 Sitze
  • SPD: 4 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 2. März 2008)

Partnerschaften[Bearbeiten]

Berg unterhält eine Gemeindepartnerschaft mit der Bergs Kommun in Jämtland (Schweden).

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Industrie[Bearbeiten]

Seit 2011 ist Berg der Sitz des internationalen Seilherstellers LIROS. Im Gemeindegebiet befindet sich auch der Steinbruch der Firma Beyer Baustoffe GmbH.

Feuerwehr und Rotes Kreuz[Bearbeiten]

  • In der Gemeinde Berg gibt es Freiwillige Feuerwehren in Berg (Stützpunktfeuerwehr), Bruck, Bug, Eisenbühl, Gottsmannsgrün, Hadermannsgrün, Rudolphstein, Schnarchenreuth und Tiefengrün.
  • Das Bayerische Rote Kreuz (BRK) unterhält eine Bereitschaft in Berg.
  • Im Jahre 2005 wurde vom Bayerischen Roten Kreuz und den Freiwilligen Feuerwehren ein Helfer-vor-Ort-Standort (HvO) und 2007 der als gemeinnützig anerkannte Förderverein HvO Berg e. V. gegründet.
Ortsteil Eisenbühl mit dem Hausberg Gupfen

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Liste der Baudenkmäler in Berg (Oberfranken)

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?val=1221&attr=590&modus=automat&tempus=20100911/183909&hodie=20100911/183944
  3.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 687.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Berg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien