Seeon-Seebruck
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberbayern | |
| Landkreis: | Traunstein | |
| Höhe: | 537 m ü. NN | |
| Fläche: | 47,92 km² | |
| Einwohner: | 4556 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 95 Einwohner je km² | |
| Postleitzahlen: | 83358, 83370, 83376 | |
| Vorwahl: | 08667 | |
| Kfz-Kennzeichen: | TS | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 1 89 143 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Römerstraße 10 83358 Seebruck |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Konrad Glück | |
| Lage der Gemeinde Seeon-Seebruck im Landkreis Traunstein | ||
Seeon-Seebruck ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Traunstein. Sie liegt nördlich des Chiemsees im Chiemgau. Sie besteht aus drei ehemals selbständigen Gemeinden: Seebruck, Seeon und Truchtlaching.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Die Gemeinde liegt in der Planungsregion Südostoberbayern.
Es existieren folgende Gemarkungen: Seebruck, Seeon, Truchtlaching. Seebruck liegt am Ausfluss der Alz am Nordufer des Chiemsees, Seeon an einer kleinen Seenplatte rund 4 km nördlich des Chiemsees. Der Gemeindeteil Truchtlaching liegt rund 5 km nördlich des Chiemsees an der Alz.
[Bearbeiten] Geschichte
Seeon wurde erstmalig im Jahre 924 mit der Gründung des Benediktiner-Klosters Seeon erwähnt und gehörte als eine geschlossene Hofmark bis 1803 zum Herrschaftsgebiet des Klosters.
Seebruck entstand 50 n. Chr. und war zur Römerzeit unter dem Namen Bedaium ein bedeutender Ort. Er diente als Stützpunkt auf der Fernstraße von Salzburg nach Augsburg und war als solcher auch in der Tabula Peutingeriana eingezeichnet. Die Pfarrkirche St. Thomas und St. Stephan wurde 1474 bis 1478 erbaut und steht auf dem Platz des ehemaligen römischen Kastells.
Die Truchtlachinger Ortsadeligen waren Ministerialen des Erzbischofs von Salzburg und des Pfalzgrafen von Craiburg. Im Jahre 1347 erhielten sie das Recht zur Zollerhebung an der Alzbrücke. Später war Truchtlaching eine geschlossene Hofmark des Klosters Baumburg, die mit ihm 1803 aufgelöst wurde.
Seebruck, Seeon und Truchtlaching wurden 1818 im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern selbstständige politische Gemeinden. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern kam es zum Zusammenschluss der drei Gemeinden.
[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung
Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 3.015, 1987 dann 3.426 und im Jahr 2000 4.345 Einwohner gezählt.
[Bearbeiten] Politik
Bürgermeister ist Konrad Glück.
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 2.310.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 533.000 €.
[Bearbeiten] Wappen
Offizielle Wappenbeschreibung: Unter einem blauen Schildhaupt, darin über silbernen Wellen eine silberne Brücke, gespalten; vorne in Silber aus schwarzem Dreiberg wachsend ein rotes Seeblatt an gebogenem Stängel, hinten in Rot ein gekrümmter und geflügelter silberner Fisch.
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
- Kloster Seeon mit der Klosterkirche, der Abtskapelle St. Nikolaus, der Nebenkirche St. Maria und dem Veranstaltungszentrum des Bezirks Oberbayern
- Römermuseum Bedaium
- Archäologischer Rundweg mit der keltischen Siedlung Stöffling
- Filialkirche St. Ägidius in Seeon Dorf
- Pfarrkirche St. Thomas und St. Stephan in Seebruck
- Pfarrkirche Johannes der Täufer in Truchtlaching
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Wirtschaft
Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 22, im produzierenden Gewerbe 479 und im Bereich Handel und Verkehr 80 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 424 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1.253. Im verarbeitenden Gewerbe gab es einen Betrieb, im Bauhauptgewerbe sieben Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 102 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2.344 ha, davon waren 1.130 ha Ackerfläche und 1.212 ha Dauergrünfläche.
[Bearbeiten] Bildung
Im Jahr 1999 gab es folgende Einrichtungen:
- Kindergärten: 125 Kindergartenplätze mit 123 Kindern
- Volksschulen: 1 mit 14 Lehrern und 288 Schülern
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
- Herbert Rittlinger (1909-1978), Reiseschriftsteller, lebte ab 1950 am Weinberg in Seeon.
- Judith Steinbacher, Grafikerin und Kinderbuchautorin, wuchs in Seeon auf.
[Bearbeiten] Literatur
- Meinrad Schroll: Heimatbuch der Pfarrei Truchtlaching. 2 Bde., 1995 (1. Bd.: 640 S., Ill., 1995; 2. Bd.: S. 641-1336, Ill., 1995)
- Dieter Fembacher, Isolde M. Maier, Wolfgang Stamm: Kulinarisches Kloster Seeon. Vom Essen und Trinken im Chiemgau. Hugendubel 2001. ISBN 3-88034-955-X
[Bearbeiten] Weblinks
- Offizielle Gemeindehomepage
- Römermuseum Bedaium - Priv. Homepage
- Kloster Seeon
- Seeon-Seebruck: Wappengeschichte vom HdBG
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