Sevgein

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Sevgein
Wappen von Sevgein
Basisdaten
Staat: Schweiz
Kanton: Graubünden
Bezirk: Surselvaw
Kreis: Ilanz
Gemeindenummer: 3584i1f3f4
Postleitzahl: 7127
Koordinaten: 736066 / 18085746.7659.22861Koordinaten: 46° 45′ 54″ N, 9° 13′ 12″ O; CH1903: 736066 / 180857
Höhe: 861 m ü. M.
Fläche: 4.55 km²
Einwohner: 200 (31. Dezember 2010)[1]
Sevgein

Sevgein

Karte
Oberalpsee Limmerensee Muttsee Gigerwaldsee Mapraggsee Caumasee Sufnersee Lago di Lei Lago di Montespluga Zervreilasee Lago di Luzzone Lago del Sambuco Lago Ritom Lago di Cadagno Lai da Curnera Lai da Nalps Lai da Sontga Maria Lag da Breil Lag da Pigniu Italien Kanton Glarus Kanton Schwyz Kanton St. Gallen Kanton Tessin Kanton Uri Albula (Bezirk) Hinterrhein (Bezirk) Imboden (Bezirk) Landquart (Bezirk) Maloja (Bezirk) Moesa (Bezirk) Plessur (Bezirk) Breil/Brigels Disentis/Mustér Medel (Lucmagn) Sumvitg Trun GR Tujetsch Castrisch Falera Ilanz Laax Ladir Ladir Luven Mundaun Pitasch Riein Ruschein Sagogn Schluein Schnaus Schnaus Sevgein Valendas Versam Cumbel Degen GR Duvin Lumbrein Morissen St. Martin GR Suraua Vals GR Vella GR Vignogn Vrin Andiast Obersaxen Pigniu Rueun Siat Waltensburg/Vuorz Safien Tenna GRKarte von Sevgein
Über dieses Bild
w

Sevgein ( [sɛvˈɟɛɪ̯n]?/i, deutsch und bis 1943 offiziell Seewis im Oberland) ist eine politische Gemeinde im Val Lumnezia bei Ilanz im Bezirk Surselva des Kantons Graubünden in der Schweiz.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Wappen

Blasonierung: In Blau ein geständertes (?) silbernes Blattkreuz mit eingerollten Enden Abwandlung des Motivs einer Seewiser Wappenscheibe, durch Wechsel der Schildfarbe von Rot zu Blau. Die Kombination Blau-Silber steht für die Freien von Laax mit denen Sevgein im Gericht der Freien ob dem Flimserwald verbunden war.

[Bearbeiten] Namen

Sevgein ist in alten Dokumenten als Sifis, Sivis, Syfis, Syffis belegt.[2]

Der Name stammt aus einer Grundform sequienos, dem Namen eines zu den Sequanern gehörenden keltischen Volksstamms, der aus der Provinz Maxima Sequanorum nach Rätien verschlagen worden war. Die eigentliche Bedeutung des Namens ist nicht bekannt.[3]. Der Name Savognin ist gleicher Herkunft.

[Bearbeiten] Geographie

Die Gemeinde liegt im Kreis Foppa südöstlich von Ilanz auf einer Hangterrasse. Die westliche Gemeindegrenze bildet der Glenner.

Zur Gemeinde gehören nebst dem Dorf die Weiler Curschetta (870–880 m ü. M.), Isla, die Streusiedlung Darpinaus sowie etliche Einzelgehöfte. Im Osten erreicht die Gemeinde am Westabhang des Cauma (2'240 m) ihren höchsten Punkt auf 1'540 m. Vom gesamten Gemeindegebiet von 460 ha sind 237 ha von Wald und Gehölz bedeckt. Weitere 182 ha können landwirtschaftlich genutzt werden. Im Gegensatz zu zahlreichen Gemeinden handelt es sich nur zu einem kleinen Teil um Maiensässe. Vom restlichen Gemeindeareal sind 24 ha Siedlungsfläche und 17 ha unproduktive Fläche (meist Gebirge).

Oberhalb des Dorfes steht die Wallfahrtskapelle Sontga Fossa.

[Bearbeiten] Bevölkerung

Von den 213 mehrheitlich katholischen Bewohnern waren 211 Schweizer Staatsangehörige (Ende 2004). Es wird Sursilvan gesprochen.

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter
  2. Sifis
  3. Robert von Planta (Begr.), Konrad Huber (Hrsg.): Rätisches Namenbuch. Band 2: Andrea Schorta: Etymologien (= Romanica Helvetica 63). 2 Halbbände. 2. Auflage. Droz, Paris u. a. 1985, ISBN 3-7720-0565-9 (Halbbd. 1), ISBN 3-7720-0565-9 (Halbbd. 2).
Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen