Sevgein
| Sevgein | |
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| Basisdaten | |
| Staat: | Schweiz |
| Kanton: | Graubünden |
| Bezirk: | Surselva |
| Kreis: | Ilanz |
| Gemeindenummer: | 3584 |
| Postleitzahl: | 7127 |
| Koordinaten: | 736066 / 18085746.7659.22861Koordinaten: 46° 45′ 54″ N, 9° 13′ 12″ O; CH1903: 736066 / 180857 |
| Höhe: | 861 m ü. M. |
| Fläche: | 4.55 km² |
| Einwohner: | 200 (31. Dezember 2010)[1] |
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Sevgein |
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| Karte | |
Sevgein (
[sɛvˈɟɛɪ̯n]?/i, deutsch und bis 1943 offiziell Seewis im Oberland) ist eine politische Gemeinde im Val Lumnezia bei Ilanz im Bezirk Surselva des Kantons Graubünden in der Schweiz.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Wappen
Blasonierung: In Blau ein geständertes (?) silbernes Blattkreuz mit eingerollten Enden Abwandlung des Motivs einer Seewiser Wappenscheibe, durch Wechsel der Schildfarbe von Rot zu Blau. Die Kombination Blau-Silber steht für die Freien von Laax mit denen Sevgein im Gericht der Freien ob dem Flimserwald verbunden war.
[Bearbeiten] Namen
Sevgein ist in alten Dokumenten als Sifis, Sivis, Syfis, Syffis belegt.[2]
Der Name stammt aus einer Grundform sequienos, dem Namen eines zu den Sequanern gehörenden keltischen Volksstamms, der aus der Provinz Maxima Sequanorum nach Rätien verschlagen worden war. Die eigentliche Bedeutung des Namens ist nicht bekannt.[3]. Der Name Savognin ist gleicher Herkunft.
[Bearbeiten] Geographie
Die Gemeinde liegt im Kreis Foppa südöstlich von Ilanz auf einer Hangterrasse. Die westliche Gemeindegrenze bildet der Glenner.
Zur Gemeinde gehören nebst dem Dorf die Weiler Curschetta (870–880 m ü. M.), Isla, die Streusiedlung Darpinaus sowie etliche Einzelgehöfte. Im Osten erreicht die Gemeinde am Westabhang des Cauma (2'240 m) ihren höchsten Punkt auf 1'540 m. Vom gesamten Gemeindegebiet von 460 ha sind 237 ha von Wald und Gehölz bedeckt. Weitere 182 ha können landwirtschaftlich genutzt werden. Im Gegensatz zu zahlreichen Gemeinden handelt es sich nur zu einem kleinen Teil um Maiensässe. Vom restlichen Gemeindeareal sind 24 ha Siedlungsfläche und 17 ha unproduktive Fläche (meist Gebirge).
Oberhalb des Dorfes steht die Wallfahrtskapelle Sontga Fossa.
[Bearbeiten] Bevölkerung
Von den 213 mehrheitlich katholischen Bewohnern waren 211 Schweizer Staatsangehörige (Ende 2004). Es wird Sursilvan gesprochen.
[Bearbeiten] Literatur
- Die Gemeinden des Kantons Graubünden. Rüegger, Chur/Zürich 2003, ISBN 3-7253-0741-5.
[Bearbeiten] Weblinks
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Commons: Sevgein – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien - Offizielle Website der Gemeinde Sevgein
- Sevgein im Historischen Lexikon der Schweiz
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter
- ↑ Sifis
- ↑ Robert von Planta (Begr.), Konrad Huber (Hrsg.): Rätisches Namenbuch. Band 2: Andrea Schorta: Etymologien (= Romanica Helvetica 63). 2 Halbbände. 2. Auflage. Droz, Paris u. a. 1985, ISBN 3-7720-0565-9 (Halbbd. 1), ISBN 3-7720-0565-9 (Halbbd. 2).
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Ehemalige Gemeinde: Flond
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