Simone Laudehr

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Simone Laudehr

Simone Laudehr, 2011

Informationen über die Spielerin
Voller Name Simone Melanie Laudehr
Geburtstag 12. Juli 1986
Geburtsort RegensburgDeutschland
Größe 175 cm
Position Mittelfeld, Sturm
Vereine in der Jugend
1989–1996
1996–2003
FC Tegernheim
SC Regensburg
Vereine als Aktive
Jahre Verein Spiele (Tore)1
2003–2004
2004–2012
2012–
FC Bayern München
FCR 2001 Duisburg
1. FFC Frankfurt
18 0(4)
153 (69)
30 0(4)
Nationalmannschaft2
2001–2003
2003–2005
2006
2006
2007–
Deutschland U-17
Deutschland U-19
Deutschland U-20
Deutschland U-21
Deutschland
21 0(3)
35 (16)
4 0(2)
5 0(2)
77 (20)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: Saisonende 2013/14
2 Stand: 19. Juni 2014
Simone Laudehr im DFB-Dress

Simone Melanie Laudehr [ˈlaudɐ][1] (* 12. Juli 1986 in Regensburg) ist eine deutsche Fußballspielerin. Die Mittelfeldspielerin und Stürmerin spielt für den Bundesligisten 1. FFC Frankfurt und die deutsche Nationalmannschaft.

Werdegang[Bearbeiten]

Laudehr, die einer deutsch-rumänischen Ehe entstammt,[2] begann ihre Karriere im Alter von drei Jahren beim FC Tegernheim. 1996 wechselte sie zum SC Regensburg, bevor sie sich im Jahre 2003 dem FC Bayern München anschloss. 2004 wurde sie mit der U-19-Nationalmannschaft Weltmeisterin. Im gleichen Jahr wechselte sie zum FCR 2001 Duisburg.

Laudehr wurde im Juni 2007 für einen Lehrgang der A-Nationalmannschaft in der Sporthochschule Köln nominiert. Sie war damit die einzige Spielerin im Lehrgangskader, die zuvor noch kein Spiel für die A-Nationalmannschaft bestritten hatte. Bundestrainerin Silvia Neid über Simone Laudehr: „Ich kenne Simone schon sehr lange. Sie war bereits in der U-19-Nationalmannschaft eine Schlüsselspielerin und hat jetzt eine gute Saison gespielt. Auf Grund von Prüfungen und Verletzungen stand sie bisher nur noch nicht zur Verfügung. Sie kann uns verstärken!“

Am 29. Juli 2007 gab sie in Magdeburg beim Freundschaftsspiel gegen Dänemark ihr Debüt im A-Nationalteam. Vier Tage später erzielte sie in ihrem zweiten Länderspiel im Test gegen die Tschechische Republik ihren ersten Treffer. Von den Trainern der Bundesliga wurde sie in der Saison 2006/07 laut kicker zur drittbesten Spielerin hinter Birgit Prinz und Ursula Holl gewählt.

Am 30. September 2007 wurde Laudehr mit dem A-Nationalteam Fußballweltmeisterin in Shanghai. Sie erzielte im Finalspiel gegen Brasilien wenige Minuten vor dem Abpfiff den 2:0-Endstand per Kopf. Der Treffer wurde zum Tor des Monats gewählt.

Bei den Olympischen Sommerspielen 2008 in Peking erreichte sie mit der Nationalelf den dritten Platz. Sie wurde Europameisterin bei der Europameisterschaft 2009 in Finnland.

Bei der WM 2011 in Deutschland gehörte Laudehr zum Mannschaftskader und schoss im zweiten Vorrundenspiel gegen Nigeria den spielentscheidenden Treffer zum 1:0.

Am 26. Januar 2012 wurde bekannt gegeben, dass Laudehr einen Dreijahresvertrag bis zum 30. Juni 2015 beim 1. FFC Frankfurt unterschrieben hat. Sie wechselte zur Saison 2012/13 an den Main.[3]

Sportliche Erfolge[Bearbeiten]

Beruf[Bearbeiten]

Wegen ihrer kurz vor dem Abschluss stehenden Ausbildung zur Bürokauffrau an ihrem Wohnort Straelen sagte Laudehr eine erste Einladung zur Nationalelf 2006 noch ab. 2007 ging sie zur Sportfördergruppe der Bundeswehr in Warendorf. Sie beabsichtigt, im Herbst 2011 ein Sportmanagement- oder Sportmarketingstudium zu beginnen.[4]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten]

Ihre Mutter Doina, eine gebürtige Rumänin aus Bukarest, nahm für ihr Heimatland Rumänien an diversen internationalen Leichtathletik-Wettbewerben teil.[7]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Simone Laudehr – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Die EM-Spielerinnen im Portrait. In: DFB-TV. Abgerufen am 12. Juli 2011.
  2. Laudehr zeigt ihr WM-Tattoo - Warum ist es auf Rumänisch? bild.de, 23. Juni 2011
  3. DFB: Laudehr wechselt im Sommer nach Frankfurt. In: DFB-Newsmeldung. 27. Januar 2012, abgerufen am 27. Januar 2011.
  4. Jochen Leffers: Profi-Fußballerinnen Und was machen Sie so beruflich? Simone Laudehr - ein Bauchfrei-Bild ging um die Welt. spiegel.de, 27. Juni 2011, abgerufen am 7. Juli 2011.
  5. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft verleiht den Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen an 22 Bürgerinnen und Bürger. In: nrw.de. 7. November 2011, abgerufen am 14. Juni 2014.
  6. nrw-sportlerdesjahres.de
  7. AS: Simone Laudehr: Auf Heimat-Besuch vor der WM. dfb.de, 20. Mai 2011, abgerufen am 22. Oktober 2011.