The Girl Next Door (2004)

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Filmdaten
Deutscher Titel The Girl Next Door
Originaltitel The Girl Next Door
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2004
Länge 105 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Luke Greenfield
Drehbuch Stuart Blumberg
David T. Wagner
Brent Goldberg
Produktion Charles Gordon
Harry Gittes
Mark Sternberg
Musik Paul Haslinger
Kamera Jamie Anderson
Schnitt Mark Livolsi
Besetzung

The Girl Next Door ist eine US-amerikanische Teenie-Komödie von Regisseur Luke Greenfield aus dem Jahr 2004. Die Hauptrollen spielen Elisha Cuthbert und Emile Hirsch.

Handlung[Bearbeiten]

Matthew Kidman gilt als aussichtsreicher Kandidat für ein Stipendium an der Georgetown University. Dazu muss er kurz vor dem Abschlussball der High School eine Rede zum Thema „moralische Charakterstärke“ halten, für die er sich intensiv vorbereitet. Gleichzeitig ist er zutiefst deprimiert über sein eintöniges Leben ohne erinnerungswürdige Momente. Als er für das Jahrbuch der Abschlussklasse einen Text zum Thema „Woran ich mich immer immer erinnern werde...“ schreiben soll, fällt ihm nichts ein. Doch das Leben des schüchternen Außenseiters ändert sich abrupt, als die attraktive Blondine Danielle für ein paar Wochen ins Nachbarhaus zieht. Er verliebt sich in die junge Frau, die ihn zu einigen verrückten Aktionen drängt. Als ihm sein Freund Eli jedoch mit einem Video zu erkennen gibt, dass seine neue Freundin eine Pornodarstellerin ist, reagiert Matthew schockiert und ratlos. Alle erwarten nun, dass er mit Danielle Sex hat, aber als die beiden in ein Motel fahren, reagiert Danielle wütend, weil Matthew es offenbar doch nur auf ihre körperlichen Vorzüge abgesehen hat.

Dennoch setzt Matthew alles daran, dass Danielle aus dem Geschäft aussteigt und riskiert dabei mehr, als er sich je erträumt hätte. Nachdem er ihren unberechenbaren Produzenten Kelly kennengelernt hat, fährt er zusammen mit seinen Freunden Eli und Klitz zu einer Convention nach Las Vegas. Der Plan, Danielle dort herauszuholen, scheitert und die drei Jungen kehren scheinbar unverrichteter Dinge nach Hause zurück, aber Danielle folgt ihnen und versöhnt sich mit Matthew.

Nachdem die beiden beschlossen haben, gemeinsam zum Abschlussball zu gehen, taucht jedoch am nächsten Tag Kelly auf und erpresst Matthew. Der Produzent bringt den Jungen dazu, seinem Ex-Partner Hugo Posh eine Pornofilm-Auszeichnung zu stehlen, die seiner Meinung nach ihm zusteht. Erst dann will er Danielle ziehen lassen. Gleich darauf ruft Kelly jedoch die Polizei und Matthew kann im letzten Moment entkommen. Er kommt gerade noch rechtzeitig zu seiner entscheidenden Rede, wobei er jedoch unter dem Einfluss der Ecstasy-Pillen steht, die Kelly ihm gegeben hat. Er verwirft seine geplanten Äußerungen rund um das JFK-Zitat („Frage nicht, was dein Land für dich tun kann – frage, was du für dein Land tun kannst.“) und improvisiert stattdessen eine Rede, die zu einer Liebeserklärung an Danielle wird. Das erhoffte Stipendium erhält er dadurch allerdings nicht.

Am nächsten Tag hat Kelly das Geld, das die Schule für den Besuch des hochbegabten Samnang aus Kambodscha gesammelt hat, von Matthews Konto gestohlen. Matthew und Danielle überlegen, wie sie die Reise des Asiaten finanzieren können und vereinbaren mit Kellys Konkurrenten Hugo Posh ein ganz spezielles Projekt: Mithilfe einiger Kameras und Danielles „Kolleginnen“ April und Ferrari drehen Eli und Klitz im Hintergrund des Abschlussballs scheinbar einen Porno, bei dem Klitz selbst zum Darsteller wird.

Danielle und Matthew verbringen die Nacht nach dem Ball zusammen, aber dann stiehlt Kelly das Videoband und versucht, Matthew erneut zu erpressen. Dieser geht jedoch nicht darauf ein und so führt Kelly den Eltern das Band vor, welches sich als überraschend modernes Aufklärungs-Video für Teenager entpuppt. Die Produktion wird ein Riesenerfolg, Eli wird Regisseur und Matthew verdient Millionen. Er kann sich nun selbst das Studium in Georgetown leisten und bekommt die Frau seiner Träume noch dazu.

Hintergrund[Bearbeiten]

Kritik[Bearbeiten]

„Teenager-Komödie, die verborgene Subtexte des Genres zum Vorschein bringt und deren doppelte Moral anzuprangern versucht. Letztlich bleibt der Film aber zu sehr an der Oberfläche und plündert lediglich den Bilderkanon der Porno-Branche für die eigenen Zwecke.“

Lexikon des Internationalen Films[1]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Bester Filmkuss – Elisha Cuthbert & Emile Hirsch
Durchbruch Darstellerin – Elisha Cuthbert
Choice Movie Your Parents Didn’t Want You to See
  • Nominierung für den Golden Satellite Award
Bestes DVD-Extra (Kommentar)

Verwendete Soundtracks[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. The Girl Next Door im Lexikon des Internationalen Films